Pflegeberufe sind zu schlecht bezahlt!

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Dummheit Ungerechtigkeit Arbeit Saarbrücken

Ich bin Altenpflegerin. Hätte ich gewusst, wie schlecht die Bezahlung ist, wäre ich es nie geworden. Es kotzt mich an. Die vielen Arbeits- und Überstunden und die körperliche Belastung rechtfertigen dieses Gehalt absolut nicht!

Beichthaus.com Beichte #00041025 vom 27.02.2018 um 21:03:41 Uhr in Saarbrücken (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte

Kommentare der Beichthaus-Bewohner

Truth666 aus Saarland, Deutschland

Hey ich bin auch Saarländer. Willst du dir vielleicht was dazuverdienen?

27.02.2018, 21:50 Uhr     melden


Sabbelbabbel aus Berlin, Deutschland

Niemand muss in der Pflege Überstunden machen , dafür hat man einen Mund um zu sagen „Nein“ ... nur die meisten sagen ja ... oder lassen sich einschüchtern.
Man sollte so ein Job vom Herzen und gerne mache , den ein Lächeln und ein Danke - ab und an mal kleine aufmerksamkeiten sind die harte Arbeit es wert.
Deine Arbeitsstunde bestimmst du , bei der Einstellung , genauso ist es dein Recht zuhanden mit dem Lohn !
Um so besser du dich verkaufst , umso mehr kann man rausholen.

Also entweder suchst dir was anderes oder du bleibst bei der Pflege.
Übrigens sollte man in Pflegeheim , Ambulanz und hospits gearbeitet haben , um zu erfahren , womit man besser fährt

27.02.2018, 21:52 Uhr     melden


Gauloises19

Also eigentlich kann sich jeder im Vorhinein über Gehälter informieren. Hier und da eine Übetstunde ist im Rahmen, wenn das systematisch stattfindet, Einrichtung wechseln. Es gibt ausreichend anständige Arbeitgeber in der Pflege.

27.02.2018, 23:13 Uhr     melden


TomCat29 aus Gera, Deutschland

Wärst du schlau genug für einen anderen Beruf hättest du dass vorher festgestellt und auch das man ein gewisses Maß Idealismus braucht um sich das anzutun. Hast du aber nicht, ergo....

27.02.2018, 23:25 Uhr     melden


brekhisha

Recht hast du. Woher die Schärfer von den Kommemtare?! Die vergessen alle, dass viele von uns in der Zukunft auf Pflege angewiesen sein werden ... Ich würde mir wünsche die Pfleger werden angemessen bezahlt.

27.02.2018, 23:41 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Wenn du nachgedacht hättest, wäre dir in den Sinn gekommen das du angesichts des Überflusses an (Hochqualifizierten)- Fachkräften diesen Job überhaupt nicht hättest wählen brauchen und somit auch kein Problem mit schlechter Bezahlung vorhanden wäre.

28.02.2018, 00:00 Uhr     melden


VcS

@brekhisha: Ich gebe dir ja prinzipiell recht - nur irgendjemand müsste diese angemessene Bezahlung dann auch aufbringen. Wir haben in Deutschland gut eine Million Pflegekräfte. Wenn man da jedem 500€ netto mehr im Monat geben würde, wären das gut 6 Milliarden im Jahr. Das ist selbst für den Bund kein Pappenstiel - immerhin drei Ministerien müssen jeweils mit weniger Geld als diesen 6 Milliarden auskommen ( www.bundesfinanzministerium.de /Content/DE/Bilderstrecken/Med iathek/Infografiken/bundeshaus halt-2017-2020-regierungsentwu rf.html?docId=94350&notFirst=t rue ).

28.02.2018, 00:05 Uhr     melden


rotetiger90

Ich finde es einfach nur Arm, wie Deutschland seine ältesten behandelt.
Es ist ja nicht so, dass das geld nicht da wäre.
Wie wäre es denn Mal mit einer angemessenen Erbschaftssteuer mit der dann die Pflege finanziert wird. In Deutschland werden jedes Jahr etwa 400 Mrd Euro vererbt. Wenn darauf 5-10% fester Steuersatz angewendet werden würde, dann hätten wir locker geld dafür.
Aber nein, ich verstehe das schon.... Es ist wichtiger die reichen zu schützen. Die sind ja sonst so arm dran.

28.02.2018, 00:16 Uhr     melden


RelaXxx aus Wonderland , Deutschland

Ja was sind denn die Möglichkeiten? Sich damit abfinden, neuen Job suchen oder vielleicht mal versuchen was daran zu ändern. Weil das geile ist ja an Politik das man der Ungerechtigkeit zusieht und in die Hände klatscht. @Truth: unmoralische Angebote gibt's hir nur mit meiner Zustimmung.

28.02.2018, 01:00 Uhr     melden


SunShadow aus Gießen, Deutschland

@TomCat.... du meinst also Pflegefachkräfte wären einfach nur zu dumm und hätten deswegen keine andere Lehrstelle bekommen ? Du meinst also dumme Menschen tragen die Verantwortung über das Leben anderer ? Erzähl das bitte, bitte das nächste Mal der Krankenschwester oder dem Pfleger, wenn du Hilfe brauchst. Einer der verantwortungsvollsten Jobs die es gibt und nur durch die Einstellung solcher Menschen wird er herabgewürdigt.

@Sabbelbabbel Niemand muss Überstunden machen ? Stimmt, MÜSSEN nicht, aber die meisten Pfleger haben soviel soziale Verantwortung, dass sie weder den Kollegen alleine auf Station lassen und/oder die Menschen unversorgt zu lassen. Reden schwingen ist da einfach.

28.02.2018, 06:30 Uhr     melden


Zufallsbeichte



mssileas aus Wien, Österreich

Da geb ich dir total Recht - Pflegekräfte sind absolut unterbezahlt und ein Stundenlohn von durchschnittlich €6,50 ist absolut lächerlich im Vergleich zu dem, was man tut.
Das ist halt aber das Problem mit Sozialberufen, die meisten Menschen, die das tun, haben ja tatsächlich gute Absichten, lassen sich aber auch mit dem Argument "naja ihr tut es ja nicht wegen des Geldes wegen, sondern weil es so eine lohnenswerte, menschliche Tätigkeit ist" auf dem Niveau halten.

Man kann gute Absichten haben und ein sozial engagierter Mensch sein und trotzdem nicht am Monatsende von der Hand im Mund leben wollen.

Aber, und da endet mein Verständnis: Das ist kein Geheimnis. Bei jeder Berufsgruppe kann man zumindest ein Durchschnittsgehalt herausfinden, und dass das in der Pflege sehr gering ist, hätte dir jeder sagen können.

Es war ein Hauptgrund, warum ich selbst heute nicht in einem Pflegeberuf tätig bin.
Ich hätte alle Voraussetzungen erfüllt und ich hätte es gerne gemacht, aber ganz bestimmt nicht für das Geld. Von daher brauchst du jetzt nicht meckern.
Entweder du unterstützt deine Berufsgruppe, ich bin recht sicher es gibt Initiatoren und Vereine etc. die sich für eine bessere Bezahlung von Pflegepersonal einsetzen, oder du wechselst den Job. Aber nur stehen und jammern von wegen das hätte dir keiner gesagt ist halt albern.

28.02.2018, 06:42 Uhr     melden


Sabbelbabbel aus Berlin, Deutschland

Also bei uns liegt der aktuelle Mindestlohn bei 11 Euro die Stunde.

Jede Erhöhung kosten nicht wirklich der Firma oder Krankenkasse Geld ,sondern den Pflegebedürftigen Menschen.

Bei jeder Lohnerhöhung kamen neue Preislisten dazu , eine Firma sagt nimmt euch Zeit , damit mehr Zeit angerechnet wird , Betten machen , Fenster öffnen kostet Geld , da muss der Pflegebedürftige das selber zahlen .

Es gab bei uns Fälle ,wo Pflegeeinrichtungen plötzlich mehr berechneten Im Monat , begründet hatten diese es damit das man ja mehr Lohn an die Beschäftigten zahlen müsse. Einige Bewohner und Familienangehörige bestimmten Pflegeeinrichtungen , sind teilweise ratlos und es kommt das wir lassen zuhause pflegen wieder mehr durch und warum ?
Kosten sind erheblich kleiner .als im Heim ,selbst eine Seniorenwohnguppe ,ist noch billiger , als ein heimplatz!

So und jetzt beschwert sich mal nochmal jemand über den Lohn eines Pflegehelfers bez. Altenpfleger/Krankenschwester.

28.02.2018, 06:57 Uhr     melden


Hustenstorch

Ja Pflegeberufe sind absolut mies bezahlt. Und das ist eine riesige Sauerei.
Aber dass die schlecht bezahlt sind, gehört seit Jahren zur Allgemeinbildung. Und wer nicht weiß, wie ein Job bezahlt wird, sollte sich VORHER schlau machen. Hinterher jammern hilft nicht.

28.02.2018, 07:59 Uhr     melden


Hannibal_I aus Wien, Österreich

Verlass dich einfach darauf, dass Gott dich belohnen wird. Funktioniert sicher.

28.02.2018, 10:22 Uhr     melden


Sauhaufen1

Wie kommt man durch eine Ausbildung, ohne sich jemals ueber das typische Gehaltsniveau zu informieren bzw. informiert zu werden? Sorry, aber da hast Du schlicht geschlafen. Dass Pflegekraefte schlecht bezahlt und teilweise ausgebeutet werden, ist natuerlich ein arger Misstand in diesem Land und stoert mich auch. Wir alle werden mal Pflege benoetigen und ich bin der Meinung, dass Leute die andere waschen, fuettern und gesund halten, das gut bezahlt kriegen sollten.

28.02.2018, 11:51 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

Wer wenig bis garnichts leistet kriegt viel...wer viel bis sehr viel leistet kriegt wenig. So ist Deutschland.

28.02.2018, 12:01 Uhr     melden


Tempovoll aus München, Deutschland

Auch wenn es hart klingt, aber bevor man einen Beruf wählt, sollte man sich vorher über dessen Bezahlung schlau machen.
Überstunden müssen entweder gut bezahlt werden oder in Freizeit umwandeln.
Da ja nicht locker lassen, niemand arbeitet umsonst.

28.02.2018, 14:03 Uhr     melden


Northland aus Berlin, Deutschland

hör auf zu heulen. sei lieber stolz das du diese aelteren leuten helfen kannst. die ham mehr durchgemacht als du.

28.02.2018, 18:40 Uhr     melden


Onelastkiss89 aus Rostock, Deutschland

über sowas informiert man sich vorher

28.02.2018, 20:19 Uhr     melden


BelasBraut aus Frankfurt, Deutschland

Das halten viele nicht bis zur Rente aus. Belastung und Verschleiß sind hoch. Respekt vor dieser Leistung.

28.02.2018, 21:00 Uhr     melden


hs1

Du musst nur warten bis Herr Schulz Kanzler wird, dann wird alles besser. Passiert leider nicht? Schade halt :/

28.02.2018, 21:16 Uhr     melden


sauerkraut aus nein

Ich finde, dass gerade solche Berufe wie Pflege + Sicherheit besser bezahlt gehören. Überall sieht und liest man von Streiks, weil das Gehalt nicht stimmt. Pflegekräfte können nicht so einfach auf die Straße und streiken, denn das würde zum Zusammenbruch führen. Das sehen viele nicht und das ist das Problem. In Pflege und Sicherheit gibt es sowas wie Wochenende oder Feiertage garnicht. Jeder möchte für das gebührend bezahlt werden, was er auch leistet. Und das sollte man dann auch. Dahingehend muss der Gesetzgeber einfach mehr machen und das dann auch kontrollieren.

01.03.2018, 11:13 Uhr     melden


DahliaSix

Ich finde auch, dass es eine Frechheit ist, wie diese Jobs bezahlt werden. Ähnlich sieht es, wie es schon erwähnt wird, in der Sicherheit aus. Und an die Schlauberger, die meinen das Geld gebe es ja nicht: Sollen sie den ganzen unqualifizierten Managern und Co., die nur große Reden schwingen und andere für sich die wirkliche Arbeit machen lassen, einfach weniger zahlen und den Leuten, die wirklich hart arbeiten mehr. Umverteilung heißt hier das Zauberwort, das wollen die, die 40 Euro die Stunde für´s überwiegende im Internet surfen und Kaffee trinken verdienen aber natürlich nicht hören.

01.03.2018, 11:32 Uhr     melden


Schüchtern

Und da wundert man sich, warum zu wenige Leute diesen Job noch machen wollen?! Wir sind eine der reichsten Wirtschaftsnationen der Welt. Haben aber angeblich nicht genug Geld, um ein gesellschaftliches Grundbedürfnis wie Pflege zu finanzieren? Man könnte schon an Geld kommen, wenn man dort Steuern erhebt, wo Geld da ist: Bei den Reichen! Aber die zahlen für Kapitalerträge nur 25%, und große Firmen dank vieler Tricksereien, denen man nicht wirklich begegnen will, oft fast gar nichts. Arbeit wird hoch besteuert, Vermögen kaum. Es gibt ernsthafte Überlegungen, dass die Umrüstung der Diesel-Fahrzeuge der Steuerzahler bezahlen soll... Die Liste, warum die Armen ärmer werden und die wenigen Reichen immer reicher, ließe sich ewig fortsetzen.
Das sich nichts ändert liegt daran, dass Sozial-Themen momentan keine Wähler mobilisieren. Die Leute sagen entweder: "Sowas ist doch ein Job für Looser, man muss BWL studieren!" oder eben "Dann muss man halt was anderes arbeiten." Am besten sind allerdings die, die sagen: "Schon schlimm - da muss man doch was tun!" - Und nächstes Mal wieder CDU oder FDP wählen.

02.03.2018, 11:41 Uhr     melden


Scareox

Auch schon gemerkt, dass körperlich anstrengende Jobs schlechter und unangemessen bezahlt werden, wenn man sie mit Bürojobs vergleicht? Ist nicht nur in der Pflege so. Keine Absolution für dein Gejammer!

04.03.2018, 13:34 Uhr     melden


neoi

Ich finde ca. 3000€ im Monat Brutto allerdings dank Schichtzulagen jetzt nicht gerade mies bezahlt, mehr wäre aber durchaus angemessen. Darunter sollte niemand arbeiten gehen, wenn das mal alle verstehen würden. Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will. Und um Schüchtern aufzugreifen, es geht nicht anders als das die Leute mit viel Kapital dank Zinseszins zwangsläufig immer reicher werden und wo sonst soll es herkommen als von denen die nicht vom zinseszins profitieren können. Die Politik sucht nur Mechanismen die vertuschen, daß eine Umverteilkung von unten nach oben immer schneller voranschreitet, ebenfalls vertuscht durch die Globalisierung, weil es uns Wurst ist, ob in anderen Ländern Menschen für Hungerlöhne oder sogar als Arbeitssklaven unsere Konsumgüter herstellen. Hauptsache wir halten unseren Lebensstandard einigermaassen aufrecht. Immer an der Grenze zur Armut kratzend, wenn man nicht deutlich über dem Durchschnittslohn liegt. über 40% des BIP gehen quasi als Zinsen an die entsprechende Klientel. Selbst wenn man keine Schulden hat so zahlt man doch reichlich an Zinsen, die in allen Produkten eingepreist sind oder zum Beispiel bei den Steuern. Hier geht ebenfalls ein riesier Anteil davon weg für Zinsen die Staat/Land/Gemeinde angehäuft haben. Kapitalismus basiert nun mal auf Schulden und Zinseszins und damit gibt es nur eine Richtung für das Kapital, nach oben.

12.03.2018, 15:47 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Neoi ich hatte jahrelang nur die Hälfte. Also ab 3000 € bezahlt doch kaum wer. Da muss man schon was krummes machen. Also wer so viel verdienen will muss entweder hartzen oder Manager sein.

12.03.2018, 16:31 Uhr     melden


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