Lästern bis ein Brief vom Anwalt kommt

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Lügen Zwietracht Kollegen Hamburg

Meine Lästerei hat mir (w) in den letzten Jahren viel Ärger eingebracht. Ich bin offensichtlich nicht in der Lage aus Fehlern zu lernen, so hat es auch der Richter vor einigen Monaten formuliert. Ich habe schon immer die Tendenz gehabt über Arbeitskollegen zu lästern, insbesondere dann wenn sie neu in der Firma waren oder sich mir gegenüber nicht gut verhalten haben. Vor etwa zehn Jahren habe ich dadurch erstmals eine Anzeige bekommen. Eine Kollegin die bekannt dafür war das sie in der Freizeit viel getrunken hat, hat mich angezeigt, weil ich sie als Alkoholikerin bezeichnet habe, angeblich hätte sie deswegen auch den Job verloren und das war meine Schuld. Ich bin zuerst sehr locker an die Klage rangegangen, habe sie aber tatsächlich verloren und musste mehrere tausend Euro Entschädigung zahlen. Der Gutachter hatte die genaue Definition von Alkoholiker vorgebracht und mit ihr verglichen, sie trank zwar regelmäßig Alkohol aber offensichtlich nicht genug.

Vor zwei Monaten habe ich wieder eine Klage wegen derselben Sache verloren, da ich bereits aktenkundig war, kam zur Entschädigung auch noch gemeinnützige Arbeit dazu. Dieses mal habe ich eine Kollegin als Borderlinerin bezeichnet, was meiner Meinung nach auch sehr gut passte. Wieder konnte ein Gerichtsgutachter aber belegen, dass kein Krankheitsbild vorliegt, sondern höchstens charakterliche Eigenheiten. Ich habe jetzt seit zwei Monaten das Lästern eingestellt, was geblieben ist, ist aber die Befürchtung jemand könnte mich noch anzeigen. Ich gehe wirklich nicht mehr gerne zum Briefkasten.

Beichthaus.com Beichte #00040909 vom 24.01.2018 um 12:14:55 Uhr in Hamburg (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte

Kommentare der Beichthaus-Bewohner

sexybitchnurse aus Salzburg, Österreich

Du bist bestimmt die beliebteste Kollegin in der Firma. Es hat sich wahrscheinlich schon rumgesprochen, dass man mit Deinen Beleidigungen Geld verdienen kann.

25.01.2018, 10:47 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

Also ich war auch mal kurz davon eine Anzeige gegen so einen Läster Sch....... zu erstatten. Die hat allerdings nur lügen verbreitet. Hätte ich gewusst das es sich finanziell lohnt hätte ich es getan. Solche Menschen wie dich brauchen wir wie S.......e auf dem Esstisch.

25.01.2018, 11:06 Uhr     melden


Hannibal_I aus Wien, Österreich

Also man kann wirklich sagen, dass du deine gerechte Strafe bekommen hast. 2 x zahlen und noch Angst wegen weiterer Klagen. Bravo.

25.01.2018, 11:20 Uhr     melden


Mr.Goodkat

Die beiden Vorfälle haben sich bei unterschiedlichen Arbeitgebern ereignet, schließlich hat dich der Arbeitegber beim ersten Vorfall doch hoffentlich danach entlassen wie es sich gehört?

25.01.2018, 11:44 Uhr     melden


Lotti88

Scheinbar bist du nicht die hellste Kerze auf der Torte wenn dir die eine Gerichtsverhandelung nicht gereicht hat oder??!!

25.01.2018, 11:49 Uhr     melden


Jacqueline97 aus Rechberg, Österreich

Ich verachte und verabscheue Leute wie dich.
Hoffe du bekommst alles doppelt und dreifach zurück.

25.01.2018, 11:49 Uhr     melden


sammybaby

ich muss sagen, dass ich überrascht bin dass du verklagt wurdest, da doch sehr sehr viele Leute schlecht reden und die meisten niemals Konsequenzen zu spüren bekommen. Aber find ich gut, dass Leute wie du auf die Schnauze fallen!

25.01.2018, 11:50 Uhr     melden


JusticeForAll aus Stuttgart, Deutschland

Ist es so schwer, einfach mal den Mund zu halten? Anscheinend ja, immer schön lästern und anderen das Leben schwer machen. Und dann sollen sich die Leute dir gegenüber gut verhalten? Die Strafen hast du verdient.

25.01.2018, 11:50 Uhr     melden


Vicco aus Deutschland

Schön, dass du nach zwei Klatschen vorm Gericht aus deinen Fehlern gelernt hast. Aber hat sich neben deinem Verhalten auch deine Einstellung geändert? Also hast du Begriffen, warum du Probleme bekommen hast? Absolution bekommst du erst, wenn du deine Taten auch deiner Opfer willen bereust. Üble Nachrede ist kein Kavaliersdelikt - wie du ja schon erfahren durftest.

25.01.2018, 11:52 Uhr     melden


RelaXxx aus Wonderland , Deutschland

Geschieht dir recht. Warum muss man denn Leute gleich als Alkoholiker und Borderliner betiteln? Menschen die andere runter machen müssen sind scheiße.

25.01.2018, 12:04 Uhr     melden


RockStarBae aus Wonderland, Deutschland

Blödsinn. Reinster Schwachsinn diese Beichte. Jeder der sich ein bisschen mit Jus auskennt weiß, dass wegen so einer Straftat (Rufschädigung mit Verlustsfolgen) nicht auf die Straftat von vor 10 Jahren rückgegriffen werden kann. So eine Straftat ist in der Regel 3 bis maximal 5 Jahre im Bundeszentralregister gespeichert und werden dann "gelöscht"

Gelöscht in Anführungszeichen, weil ich mir trotzdem zu 99% sicher bin das diese nicht komplett gelöscht werden sondern irgendwo "illegal" noch gespeichert sind. Auf jeden Fall kann man nicht, aufgrund geschehene Ereignisse von so einer Straftat, eine härtere Strafe vom Gericht bekommen.

Nach 10-15 Jahren werden härtere Drogendelikte "gelöscht"
Mord nach 20 - 25 Jahren

25.01.2018, 12:35 Uhr     melden



sexybitchnurse aus Salzburg, Österreich

@RockStarBae Ich glaube kaum, dass Mord - selbst wenn es 20 Jahre her ist - einfach so aus den Akten gelöscht wird. Und auch beim vorliegenden Fall - lass es mal 9 Jahre sein - findet der gegnerische Anwalt oder der Richter garantiert noch etwas. 3 bis 5 Jahre, wie du es beschreibst, ist Quatsch. Es gibt genug Gerichtsverfahren, die allein schon solange dauern. Dann würden in den meisten Fällen bis zum Urteil die alten Straftaten schon wieder gelöscht sein. So einfach wird es den Kleinkriminellen dann doch nicht gemacht. Abgesehen davon, wird sie vor Gericht sicherlich befragt worden sein, ob sie mit dem Gesetz schon einmal in Konflikt geraten ist. Bei der Beantwortung der Frage lügt man besser nicht.

25.01.2018, 13:08 Uhr     melden


Mr.Goodkat

@sexybitchnurse, RockStarBae nicht ganz unrecht. Als erstes muss man zwischen dem Bundeszentralregister, welches Gerichten vorliegt, und dem Führungszeugnis, was man selbst für Berwerbungen beantragt, unterscheiden. Es gibt Fristen für die Tilgung von Eintragungen. Das genaue Strafmaß erschließt sich aus der Beichte zwar nicht, aber es ist anzunehmen, dass die Beichterin erstmals straffällig geworden ist, und daher würde ich von einem Strafmaß ausgehen, bei dem die Verurteilung nach 5 Jahren aus dem Bundeszentralregister getilgt wird. Wenn die Beichterin jedoch bereits vorbestraft war, sind allerdings durchaus auch 10 Jahre denkbar. Eine Verurteilung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe (=Mord) wird übrigens nie getilgt.

25.01.2018, 13:30 Uhr     melden


Schüchtern

Lernen erfolgt durch Irrtum und Schmerz. Bei der Beichterin scheint es wohl richtig weh tun müssen, um was aus der Sache zu lernen.

25.01.2018, 13:31 Uhr     melden


RockStarBae aus Wonderland, Deutschland

@sexybitchnurse: würd mich mal besser informieren. Leider sind die Gesetze hier (im Gegensatz zu anderen Ländern) viel zu harmlos.

Mr. Goodkat hat es ganz gut beschrieben. Mord wird ebenfalls getilgt, sonst hätten die "armen" nie eine chance auf ein normales leben. Dauert aber länger. Getilgte Strafsachen sind vor Gericht unzulässig und darf von keinem Anwalt während der Verhandlung erwähnt werden.

" In Österreich beginnt die Tilgungsfrist, sobald alle Freiheits- oder Geldstrafen vollzogen oder nachgesehen worden sind. Im Fall von nachgesehenen Strafen muss zunächst die Probezeit bestanden werden, bevor die Tilgungsfrist rückwirkend zu laufen beginnt. Die Tilgungsfristen werden nach dem Ausmaß der Strafen berechnet und hängen nicht von der Art des Delikts ab, sie betragen zwischen drei und fünfzehn Jahren.

Nach Ablauf der Tilgungsfrist scheint die gerichtliche Verurteilung in der Strafregisterbescheinigung nicht mehr auf. Auch die den Verurteilten betreffenden Daten werden aus dem Strafregister gelöscht."

25.01.2018, 13:48 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Du wirst auch noch deiner gerechten Strafe zugeführt ! Keine Absolution meinerseits.

25.01.2018, 15:15 Uhr     melden


Sauhaufen1

Die Beichterin wird von zig Leuten zu recht bestimmt auch als allerhand betitelt. Wenn sie da zurueckklagt, hat sie die paar Euro ruckzuck wieder drin.

25.01.2018, 16:02 Uhr     melden


Mr.Goodkat

@ RockStarBae: Du täuscht dich in dem Punkt, dass Mord ebenfalls getilgt wird. Das ist grundsätzlich zumindest für das Erwachsenenstrafrecht nicht korrekt. In Deutschland wird eine Verurteilung zu lebenslanger Freiheitsstrafe (=Mord) nicht nach einer bestimmten Frist getilgt und bleibt somit dauerhaft im Bundeszentralregister, es sei denn es wird nach § 49 BZRG eine Tilgung in besonderen Fällen beantragt und genehmigt.
In Österreich gibt es offenbar nichtmal diese Möglichkeit, im dritten Absatz des Wikipedia-Textes, den du hier ja zitierst, heißt es nämlich "Lebenslange Freiheitsstrafen, Freiheitsstrafen im Ausmaß von über fünf Jahren wegen Sexualdelikten sowie Tätigkeitsverbote können nicht getilgt werden." Ich gehe stark davon aus, dass Mord auch in Österreich mit lebenslanger Freiheitsstrafe geahndet wird.
Lediglich die Verurteilung zu einer Jugendstrafe wegen Mordes wird zumindest in Deutschland nach 20 Jahren automatisch getilgt, da das Höchstrafmaß im Jugendstrafrecht nur 10 Jahre beträgt.

25.01.2018, 16:17 Uhr     melden


RockStarBae aus Wonderland, Deutschland

@Mr.Goodkat: dann war das halt im Jungendstrafrecht, ist doch wurscht jetzt. Hier gings nicht um Mord, kein Grund auf einem Punkt hängen zu bleiben.

25.01.2018, 16:32 Uhr     melden


Erbsensuppe

Vom Trend zur Anzeige wegen Rufmord habe ich auch schon gehört. Viele sind ja auch noch so genial das sie schriftlich auf sozialen Medien überall ihre Beweise hinterlassen, mit einem Smartphone hat natürlich jeder heute auch ein Diktiergerät in der Tasche.

25.01.2018, 18:48 Uhr     melden


Flodahh

schlechtes, wem schlechtes gebührt...

25.01.2018, 19:52 Uhr     melden


Vorposter

Was, das geht?? Das ist ja lächerlich. Die hätte mal den Chef verklagen sollen, weil er sie aufgrund von Gerüchten gefeuert hat. Und das ist ja ein ziemlicher Zufall, dass du gleich zwei mal wegen so einer lächerlichen Kleinigkeit erfolgreich verklagt wurdest. Die zweite Klägerin muss von der ersten Klage gewusst haben, denn anders kann ich mir nicht erklären, wie sie auf die Idee gekommen ist, dich wegen 'Borderlinerin' zu verklagen. Auf sowas muss man erst mal kommen. Die meisten von uns wurden sicher schon weitaus schlimmer beschimpft. Demnächst werden Kindergartenkinder bzw. deren Eltern verklagt, weil sie 'Eierloch' zu einem Sandkastenkollegen sagen.

25.01.2018, 22:27 Uhr     melden


TomCat29 aus Gera, Deutschland

Wie prasslig bist du denn dass 2 mal hinzugekommen?! Tu der Welt Bitte den gefallen und pass wenigstens bei der Verhütung richtig auf.

25.01.2018, 23:39 Uhr     melden


andi126

Es freut mich sehr was dir passiert. Es ist gut zu sehen, das solch nervende Personen bestraft werden.

26.01.2018, 00:17 Uhr     melden


DieBesserwisserin

Keine Ahnung, ob an dieser Beichte alles stimmt, aber ich kenne tatsächlich Leute wie dich. Fang doch am besten damit an dir ein eigenes Leben aufzubauen. Dann musst du dich nicht mehr mit dem von anderen beschäftigen.

26.01.2018, 09:29 Uhr     melden


Erbsensuppe

@Vorposter
Ob es sich um eine Kleinigkeit handelt, hängt immer davon ab ob die Person nur einen emotionalen oder auch finanziellen Schaden davon hatte. Gefährlich ist es daher beispielsweise über Gewerbetreibende die mit ihrem ,,Guten Namen" Geld verdienen irgendeinen Unsinn zu verbreiten. Wenn du beispielsweise über eine Fahrschule behaupten würdest der Chef würde gerne mal junge Mädchen belästigen und der nachweisen kann das sein Umsatz stark eingebrochen ist und er soetwas nie gemacht hat, dann wird das richtig teuer. Bei der Beichterin wurde offensichtlich irgendwer gekündigt, wahrscheinlich musste sie den Lohnausfall begleichen.

26.01.2018, 11:01 Uhr     melden


Caravela

Zunächst möchte ich mich bei Dir bedanken. Wir brauchen wirklich noch viel mehr von Deinem Schlag. Das meine ich absolut ohne jegliche Ironie. Warum ist das so? Weil ich davon lebe. Ich meine jetzt nicht meinen Lebensunterhalt. Den verdiene ich mir durch meine Arbeit, bei der ich wenig mache und viel bekomme. Ihr bezahlt meinen Luxus. Meine neue Küche, das größere Auto, Bali oder meine neue Uhr. Das sind Dinge, die mir Euer lästern schon mitfinanziert hat. Lästern, Beleidigungen oder auch mal die Opferrolle ich einer Prügelei, werden in Deutschland sehr gut "bezahlt". Ich möchte Dich und Deinesgleichen sicherlich nicht zu einer Straftat anstiften, aber ich habe da neulich einen wirklich sehr schönen Wohnzimmertisch gesehen. Weißer Marmor und geschnitztes Holz. Schreibe Dich also nicht ab. Deine Taten vollbringen so viel wunderbares. Zeige also auch anderen Dein Talent und bringe es ihnen bei. Dafür gehört Dir auch mein aufrichtiger Dank.

27.01.2018, 19:50 Uhr     melden


Louis5555

Armselig. UND macht Dich irgendeinmal selbst unglücklich. Nur, habe ich bei Deinen Worten das Gefühl, dass Du es immer noch nicht gecheckt hast. Kümmere Dich um Dein eigenes Leben und lass andere das ihrige leben. Alles andere ist kontraproduktiv, Lady.

27.01.2018, 21:50 Uhr     melden


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