Mutter weiß nichts von meiner polyamourösen Beziehung

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Feigheit Lügen Fetisch Mannheim

Seit einigen Monaten bin ich glücklich in einer Beziehung mit einem verheirateten Paar. Wir führen eine polyamore Beziehung zu dritt. Am liebsten würde ich es vor Freude in die Welt hinaus rufen. Meine Freunde wissen Bescheid, sogar einige Kollegen bei der Arbeit. Manche meiner Bekannten sagen, ich würde so strahlen in letzter Zeit. Das heißt, die nicht Eingeweihten in meinem Bekanntenkreis ahnen auch etwas. Leider bringe ich es einfach nicht fertig, meiner Mutter von meiner Beziehung zu erzählen. Ihr gegenüber spreche ich einfach nur von meinen guten Freunden. Ich bringe es nicht übers Herz ihr die Wahrheit zu sagen, weil ich befürchte, dass sie kein Verständnis für diese ungewöhnliche Beziehungsform hat.

Beichthaus.com Beichte #00039979 vom 02.07.2017 um 21:15:36 Uhr in Mannheim (Waldhofstraße) (46 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

Menace aus Deutschland

Sollte man auch kein Verständnis für haben. Aber gut, so läufts zurzeit in Deutschland. Aber warte noch ein bisschen, wenn die Muslimchen jetzt noch ein bisschen jammern, dann ist die Vielehe ja bald auch legal.

03.07.2017, 18:59 Uhr     melden


RelaXxx aus Wonderland , Deutschland

Behalte es doch einfach für dich. Denn sein wir mal ehrlich, es interessiert keinen. Aber wirklich. Es will keiner wissen.

03.07.2017, 18:59 Uhr     melden


MichaelGossen aus Potsdam, Deutschland

Bei dem vielen Cuckolding in den letzten Jahren, ist eine Dreier-Beziehung ja eigentlich auch die logische Konsequenz. Mittlerweile ist das ja schon fast normal. Ich habe schon seit zwei Jahren eine Threesome-App auf meinem Phone. Ich denke gerade für Paare, deren Beziehung fast vorbei ist, kann eine Dreier-Beziehung die Lösung sein. Hab vor Kurzem erst auf Netflix "YOU, ME & HER" gesehen, wo es um selbiges Thema geht. Unbedingt (im Original) anschauen! Ist richtig gut gemacht! Auch wenn es schön wäre, ich denke nicht, dass so etwas lange hält. Denn irgendeiner fühlt sich immer benachteiligt. Daher würde ich es einfach genießen und meiner Mutter nichts erzählen.

03.07.2017, 19:04 Uhr     melden


Gauloises19

You Me Her? Ehrlich gesagt wen geht deine Beziehung etwas an? Du musst dich nicht outen oder die Sache sonst künstlich aufblasen.

03.07.2017, 19:09 Uhr     melden


Salamander2017 aus Mainz, Deutschland

Ehe für alle wurde bereits vor Kurzem beschlossen. Kinderehen (durch Muslime eingeführt) wird bereits in Deutschland toleriert und in ein paar Jahren kannst du bestimmt auch deinen Dackel Fiffi, deine Katze Muschi oder deinen Goldhamster Hansi heiraten.

03.07.2017, 20:16 Uhr     melden


HighFidelity aus schönste Stadt am Bodensee, Deutschland

Naja, sie ist deine Mutter und um dich rum wissen's eh schon n Haufen von Leuten. Von daher ist es ohnehin nur eine Frage der Zeit bis sie es über Umwege erfährt. Wohnst du noch daheim bei deiner Mami oder was ist das Problem?!?

03.07.2017, 20:42 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Beziehung zu zweit ist heutzutage ja out, da müssen es gleich drei oder vier sein. Generell stimme ich aber HighFidelity zu: Aus deinem Umfeld wissen es sowieso schon ein Haufen Leute. von daher ist es nur eine Frage der Zeit bis deine Mutter Bescheid weiß.

03.07.2017, 21:01 Uhr     melden


pamela23 aus Berlin, Deutschland

@Menace @Salamander2017 Aber sonst gehts euch gut, oder? In welcher Welt lebt ihr denn bitte?

03.07.2017, 21:21 Uhr     melden


carassi

Auf die Gefahr hin, dich zu erschrecken menace: die mehrfachehe gab es bei uns christen genauso. Kebsehe, so hieß das bei uns. Oder blätter mal durch die Bibel, da sind haufenweise mehrfachehen drin.
Ist einfach ein sozialer Imperativ gewesen. Es gab viele Kriege und deswegen mehr Frauen. Bei uns Christen hat die Kirche die monogamie eingeführt, um den aufkommenden Geschlechtskrankheiten Einhalt zu bieten, was bei den Moslems nicht geschehen ist. Das ist alles. Im Grunde folgen wir einer uralten Quarantänemaßnahme.

Und wieso sollte man kein Verständnis dafür haben, wenn drei Menschen zusammen glücklich sind? Passt das etwa nicht in dein strenges Weltbild? Leben und leben lassen..

03.07.2017, 21:24 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Offene Beziehung sind nur für Frauen gut. Der Mann verkommt hier zum Geldautonaten, während Frau Spaß hat.
Ich bin leider auch so konditioniert worden und die Jungs heute habebs schlimmer; da die das schon im Kinderprogramm lernen.

03.07.2017, 21:48 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Ja, es gab hier mal so einiges, im Mittelalter hat man auch Menschen zu Hexen und Zauberern erklärt und sie deshalb hinrichten lassen, wir dachten auch mal alle die Erde wäre eine Scheibe, machen wir heute aber auch nicht mehr. Irgendwelche Quervergleiche zu irgendwas in grauer Vorzeit um es mit derselben Sache aber von einer anderen Ideologie in der heutigen Zeit zu vergleichen hinkt gewaltig, das macht es nicht klug und differenziert. Wenn der Arzt heute mit Methoden von vor 1000 Jahren seine Patienten behandelt obwohl es schon längst meilenweit bessere Verfahren gibt, würdest du dann auch sagen ist voll in Ordnung weil vor 1000 Jahren Ärzte halt so operiert haben?
Solange keine Kinder im Spiel sind können die sich von mir aus mit 25 Leuten gegenseitig rudelscheppern, ich werd da schon nicht eingreifen, aber kann trotzdem sagen, dass ich es verachtenswert finde. Erst recht von einem verheiratetem Paar. Aber das ist nunmal die aktuelle Entwicklung, Ehe und Familie ist hier leider absolut nichts mehr wert, muss ich mich mit abfinden aber erneut, ich kann diese Entwicklung trotzdem verachten.

@Pamela
Das ist meine Einschätzung, halte sie für realistisch. Der Teil von Salamander ist ebenfalls Fakt, Gerichte haben schon Ehen von Flüchtlingen wo das Mädchen erst 15 war offiziell in Deutschland anerkannt. Die Frage ist eher in welcher Welt du lebst, wenn du davon gar nichts mitbekommst?

03.07.2017, 22:27 Uhr     melden


pamela23 aus Berlin, Deutschland

@Menace Klar, Muslime und Flüchtlinge sind jetzt wieder an allem Schuld. Trump & AfD-Logik. Ehe für Alle und polyamourösen Beziehungen stehen in Überhaupt keinem kausalen Zusammenhang. Die eingetragene Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare gibt es seit August 2001! Merkst Du was? Damals hat noch keiner an islamischen Terror oder Taliban gedacht. An IS oder Flüchtlingskrise war schon gar nicht zu denken. Die Terroranschläge kamen erst am 11. September 2001!
Die Änderung in die sogenannte Ehe für Alle ändert nur, dass es jetzt eben eine Ehe ist und keine Lebenspartnerschaft. Es ist praktisch nur der Status, der sich ändert. Alles andere wurde sowieso schon vor 16 Jahren beschlossen. Auch am Adoptionsrecht wird sich in der Realität nichts ändern.
Du musst das ja nicht befürworten, aber ein bisschen Toleranz wäre schon angebracht. Ansonsten kannst Du nämlich zum Islam konvertieren, das wäre doch mal eine Idee.

04.07.2017, 00:14 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Pamela
Aufmerksam lesen wäre gut. Ehe für alle war der erste Schritt, also etwas das hunderte Jahre bestand hatte, die Ehe von Mann und Frau, wurde jetzt für andere Verbindungen erweitert. Bei der heutigen Entwicklung ist davon auszugehen, dass es in Zukunft auch andere Änderungen geben könnte, ich glaube geben wird. Ich habe weder über IS, noch Terror oder Taliban geschrieben, sondern über Vielehe, die befürworten einige Muslime. Übrigens Mormonen auch, nur gibt es die hier nicht, also werden die das wohl nicht fordern.
Also du bist ziemlich am Thema vorbei. Meiner Meinung nach wird die Ehe von Mann und Frau abgewertet durch die Ehe für alle, vor allem wird Kindern ein falsches Bild propagiert. Gegen die Adoption habe ich nichts, aber gegen künstlichen Reagenzglasbefruchtungskram.
Ein "Flüchtling" ist an gar nichts Schuld wenn er eine 15 jährige heiratet und nach hier bringt, da wo er es getan hat war es ja erlaubt, aber es ist ein Armutszeugnis, dass der deutsche Staat es legitimiert. Vorwürfe mache ich der eigenen Politik und der Gleichgültigkeit eines Großteils der Bevölkerung der nicht nachdenkt und völlig naiv, lachend in die Kreissäge rennt. Wie auch bei der Ehe für alle, ohne Debatte in ein paar Tagen etwas entschieden, weil es gerade gut klingt und tolerant aussieht, ohne vernünftig über die Folgen zu debattieren. Außerdem ist das Thema total paradox wenn du Ehe für Alle mit dem Islam in Verbindung bringst, die Hälfte von denen in Europa hätten gerne, dass Homosexualität strafbar ist (pew Research Center, kannste nachlesen) und in 11 islamischen Ländern steht die Todesstrafe darauf.

Eins interessiert mich aber mal bei den linksgrünen Teddywerferinnen, wenn jetzt der "gute Flüchtling" gerne Homosexuelle verprügelt, wer gewinnt dann? Wer hat dann mehr Opferpunkte?
Mein Tipp ist, da wird sich dann gar nicht drin eingemischt, da gibt es keine moralische Überlegenheit zu holen.

04.07.2017, 01:09 Uhr     melden


carassi

Worauf ich hinaus will menace: Der einzige Grund, aus dem wir monogamie haben und in einigen arabischen Ländern polygamie weiter verbreitet ist, ist dieser: wir hatten mal ein Problem mit syphillis. Ohne penicillin war das tödlich. Die Kirche hat damals Krankheiten grundsätzlich als Strafe Gottes interpretiert und ist dadurch auf monogamie verfallen.
Wären wir nicht so dumm gewesen, die syphillis von irgendeinem Kriegsgebiet mitzubringen, wären wir heute auch deutlich polygamer. Haben wir aber. Und aus den Gedankengängen von damals sind wir nie ganz raus gekommen.
Davon abgesehen, erzähl mal nem erzkonservativen Moslem von poly-beziehungen mit zwei Männern und warte ab, was passiert. Polyamor heißt 3 oder mehr Menschen, nicht 2 oder mehr Frauen.
Und der Wert deiner Beziehung/ehe sinkt, weil der schwule Mann nebenan dasselbe hat? Hm. Also meine Beziehung wurde dadurch nicht schlechter.
Die Familie hat nicht an Wert verloren. Sie wird lediglich generischer definiert. Nicht mehr über primäre Geschlechtsorgane.

Ach, truth, du verwechselst da etwas. Eine polyamore Beziehung, wie in der Beichte, ist nicht offen. Die Partner sind treu, oder sollten es zumindest sein. Es gibt lediglich mehr als zwei.

04.07.2017, 07:25 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Das ist klar carassi. Aber das ist nur der Anfang. Ich wollte außerdem auf desaströse Konditionierung in der westlichen Welt hinweisen. Fast alle Männer finden Kuckuckskinder normal und zahlen trotzdem.
Viele Schulkinder sind völlig verstört und sehen ihre Zukunft als Sponsor für das Swingerleben der Frau.

04.07.2017, 07:34 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Nein, der sinkt natürlich nicht. Ich fand die eingetragene Lebenspartnerschaft voll in Ordnung, den Steuervorteil gab es ja auch schon und ich finde auch das Adoptionsrecht hätte man ihr geben sollen. Aber die Ehe wird weiter banalisiert, als etwas das jeder eingehen kann und kein wirkliches Ziel hat, als eine von ganz vielen gleich guten, gleich wichtigen Lebensform. Beißt sich ein klein wenig mit dem Grundgesetz, aber gut, das könnte man weginterpretieren. Es gibt laut Schätzungen nichts wirklich präzises, zwischen 1-10% Homosexuelle kann man nachlesen. So oder so, es ist also eine kleine Minderheit, diese Lebensform ist nicht zukunftsorientiert und weicht also von der Norm ab, da es nur auf wenige zutrifft. Toleranz, auf jeden Fall, aber nicht dieselbe Behandlung wie ein Hetero Paar, es geht um die Voraussetzungen, das ist keine Diskriminierung. Genauso wie Achterbahn mit Mindestkörpergröße, Behindertenparkplätze, Damentoilette, Medizinstudium. Wenn es gewisse Voraussetzungen braucht um etwas zu nutzen oder mitzumachen und man diese nicht erfüllt, dann ist das keine Diskriminierung.

Ja mit der Polygamie habe ich ja gesagt, Mormonen befürworten das auch, obwohl es eine Art des Christentums ist. Der erzkonservative Moslem hat eine poly-Beziehungen von 2 Männern natürlich gar nicht auf dem Schirm, natürlich nur Frauen. Die Ehe von Mann und Frau war jetzt sehr lange Tradition in Europa, natürlich auch in anderen Teilen, aber hier ja durch das Christentum. Europa hatte nie die größten Bodenschätze, da sind uns einige andere Regionen der Welt voraus, wir haben ein Wetter, dass auch nicht gerade optimal ist, dennoch aber in Ordnung. Trotzdem wurde sich hier unglaublich entwickelt, die meisten aller Errungenschaften, unglaubliches vieles, wurde in Europa geschaffen oder bzw von ausgewanderten Europäern. Und natürlich hat auch die Lebensweise und Tradition der Leute etwas damit zu tun. Wer keinen oder wenig Wert auf Erziehung oder Bildung legt zum Beispiel, die werden auch unwahrscheinlich besonderes leisten.

04.07.2017, 08:53 Uhr     melden


pamela23 aus Berlin, Deutschland

@Menace Du verbreitest bewusst Halbwahrheiten. Eheschließungen in Deutschland sind ausnahmslos für volljährige Partner. Nach dem Gesetz, dass im April 2017 beschlossen wurde, sind jetzt auch keine Ehen ab 16 Jahren mehr möglich, wie es zuvor über ein Familiengericht möglich war. Und, bitte festhalten: Nach dem neuen Gesetz werden auch bereits bestehende Ehen unwirksam, wenn einer der Partner noch keine 16 Jahre alt ist. Also nix mit Armutszeugnis deutscher Staat und auch die deutsche Bevölkerung (zumindest ein Großteil) ist nicht naiv und ist sehr wohl gegen die Kinderehe. In den letzten Jahren gab es genug Umfragen dazu. Also kein Grund sich aufzuregen!

04.07.2017, 09:44 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Pamela
Eine Halbwahrheit also? Bitteschön, Artikel lesen, eine Googlesuche: Kinderehe Deutschland, der Fall vom Gericht Bamberg.
In Deutschland darf man natürlich keine Kinder heiraten, aber wenn du es vorher in Syrien o.Ä. getan hast, dann wird sie hier anerkannt.
Das soll sich ändern, ja, wird aber auch verdammt nochmal Zeit.
Was aber tatsächlich komisch ist, wenn du als deutsche Singlefrau zum Beispiel einen nicht EU-Bürger in Dänemark offiziell heiratest, der auch alle Voraussetzungen erfüllt, dann wird diese in Deutschland nicht anerkannt.

Hab ich gesagt das deutsche Volk mag die Kinderehe? Du verstehst echt nicht...
HZweiO/CoZwei, wo bist du? Ich vermisse dich.

04.07.2017, 09:55 Uhr     melden



“Beichte


ElderusHeiner aus Hamburg, Deutschland

Das hilft bei den beiden eh nicht mehr Pamela. Warscheinlich "Lügen-Gesetze" eingeführt von der NWO.

04.07.2017, 09:58 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Elderus
Schönen Strohmann hast du da gebaut, ist auch leichter als auf Argumente einzugehen. Das schon ein Gesetz beschlossen wurde um Kinderehen zu verhindern wusste ich aber nicht, danke für diese Info Pamela. Mit Gleichgültigkeit der Gesellschaft meine ich Dinge wie Ehe für alle direkt zu schlucken und zu feiern, weil es natürlich erstmal schön klingt und niemanden direkt schadet, aber nicht über mögliche Konsequenzen nachdenkt.

04.07.2017, 10:25 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Auch im Bundestag hat gut 1/3 gegen die Ehe für alle gestimmt, inklusive Merkel. Also braucht man es nicht feiern und so hinstellen als wäre es eine selbstverständliche Sache die einstimmig gewollt war. Offensichtlich haben also einige mehr zumindest in der Politik nachgedacht und haben Bedenken, also komm mir nicht mit NWO Müll sondern bring was richtiges wenn du was zu sagen hast.

04.07.2017, 11:26 Uhr     melden


pamela23 aus Berlin, Deutschland

@Menace Das Urteil von Bamberg war Mitte 2016! Im April 2017 wurde als Konsequenz daraus das neue Gesetz gegen Kinderehen beschlossen. Egal wo die Ehe zuvor geschlossen wurde, Gesetz ist JETZT, dass nur eine Ehe unter Volljährigen anerkannt wird.

04.07.2017, 12:07 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@elderus
Dazu wurden in den Medien Zahlen von 80% Zustimmung im Volk propagiert für die Gleichgeschlechtliche Ehe. Obwohl Parteien wie die AfD, die die Gleichstellung klar ablehnen, nichtmal im Bundestag vertreten sind, kam man nur auf eine Mehrheit von ca. 2/3 , also weit entfernt von 4/5. Also dein Lehrer sagt 2+2=8. Entweder man denkt also selber mal kurz nach und merkt, dass es keinen Sinn ergibt oder man schluckt es sofort. Es ist also wahr, eine Lüge die oft genug wiederholt wird, wird als die allgemeine Wahrheit anerkannt. Wer also so gut im Schlucken ohne nachzudenken ist, kann problemlos auch über einen Nebenjob im Rotlichtmilieu nachdenken.
@pamela
Ja ich habe nachgesehen und stimme dir zu was die Kinderehe betrifft. Für ein gutes Argument bin ich immer zu haben, bezüglich dieses Themas nehme ich meine Anschuldigungen zurück und gebe dir Recht. Meine Meinung zu den anderen Themen ändert es deshalb aber nicht.

04.07.2017, 12:09 Uhr     melden


Vicco aus Deutschland

@Beichter(in): Mach was dich glücklich macht. Mir ist ja schon das Befriedigen der Berdüfnisse EINES Menschen fast schon zu viel. Mit zweien würde ich mich nicht rumschlagen wollen... Aber bitte beachte, dass polyamore Beziehungen Strukturell bedingt sehr fragil sind. Mit anderen Worten: Die Chancen das es dauerhaft hält, stehen miserabel.

@Diskussion: Der 11. September hat nur wegen der eingetragenen Lebenspartnerschaft stattgefunden, weil das Weltjudentum um eine Verkonservativierung der nun monogam lebenden Schwulen fürchtete, was zwangsläufig zu einem Umsatzrückgang in der von schwulen getragenen Musikindustrie führen würde. Durch einen Anschlag versprachen sich die jüdischen Musikverleger einen Ausgleich des Rückganges über eine erhöhte Nachfrage nach patriotischen Countryliedern. *themoreyouknow*

04.07.2017, 12:50 Uhr     melden


carassi

Truth, dein letzter Satz hat mich endlos verwirrt, bis ich verstanden habe, dass Mädchen für dich keine Schulkinder sind. Und ne, die meisten Schulkinder sehen "Zukunft"als "nächstes Schuljahr".
Wenn eine Beziehung zwischen zwei Menschen die Vorstufe von polyamoren Beziehungen ist und eine poly-beziehung die Vorstufe von offenen, ist dann nicht jede Beziehung ne Vorstufe von offenen Beziehungen?

Mit anderen Worten, menace, die dürfen durchaus verheiratet sein, solange sie es anders nennen? Das besondere und schützenswerte an der Ehe ist nur der Name? Faszinierend.
Es gibt Parkplätze für Behinderte, weil die schlecht laufen können. Es gibt eine mindestgröße für Achterbahnen, weil sonst die Gurte nicht richtig halten. Was genau macht es erforderlich, dass ein Ehepartner nen Penis und einer Brüste hat?
Eine Vorraussetzung ist diskriminierend, wenn sie Bevölkerungsgruppen ohne Grund ausschließt.

10% ist keine kleine Minderheit. Und was genau ist das Ziel der Ehe, das homosexuelle Paare nicht erfüllen können? Und komm mir jetzt nicht mit Kinder zeugen, sonst komme ich dir mit zwangsscheidung für unfruchtbare Menschen, einschließlich aller Paare, bei denen die Frau in der Menopause oder einer der Partner sterilisiert ist.

04.07.2017, 13:14 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Doch sind sie, allersings sollte man nicht Jungen schreiben. Damit wäre ich direkt in der radikalen Ecke und ich denke "Kinder" erzeugt mehr Mitleid. Das ist wie man Kindern beibeibgt Freuer zu rufen, wenn der Kinderschänder kommt. Du siehst, ich bediene die Klaviatur der Stilmittel in Perfektion.
In Schulen wird der Unterricht klar auf den Mann als entbehrlichen Arbeitssklaven ausgelegt. Jungen, die sich dagegen positionierten wurden immer als dumm und unreif oder Reaktionäre diffamiert.

04.07.2017, 13:32 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@carassi
Mutter und Vater sind für ein Kind wichtig, tausende Studien können dir das belegen, dass es schlechter für ein Kind ist mit nur einem von beiden aufzuwachsen. Die Grundvoraussetzung für die Ehe sind Mann und Frau, diese können dann Kinder zeugen, es ist zukunftsorientiert und werden durch die Ehe besonders geschützt. Aus der Möglichkeit Kinder zu zeugen entsteht dadurch natürlich kein Zwang. Für ein medizinstudium brauchst du ein gutes Abi. Nur weil du eins Hast, musst du nicht Medizin studieren. Selbst wenn du es studierst, ist es keine Garantie die Prüfungen zu bestehen. Wenn jetzt aber jeder auch ohne Schulabschluss Medizin studieren Kann, wertet es dieses Studium öffentlich ab, da es jeder studieren kann. Der große Kanckpunkt dabei ist aber, die ohne die Voraussetzungen, können es nicht nicht schaffen, egal wie viel sie lernen, im Fall der Ehe für alle. Krankenschwester kann man aber auch ohne Medizinstudium werden, das ist keine Diskriminierung, nur weil diese nicht dieselben Rechte und Voraussetzungen haben. Also ein Homopaar kann keine Kinder bekommen, unter keinen Umständen, außer es umgeht die Regeln. Mit der Adoption bin ich einverstanden, weil ich klar der Meinung bin, es ist besser für ein Kind dort aufzuwachsen, als ganz ohne Erwachsene Vorbilder im Heim. Leihmutterschaft und künstliche Befruchtungen halte ich für ein egoistisches Verbrechen, kein Kind oder Erwachsener der Welt wünscht sich zu erfahren künstlich gezeugt worden zu sein von nur einem des Paares und sich in einer Hülle die keine Bedeutung hat ausgetragen worden zu sein, nur weil die "Eltern" nicht akzeptieren wollten, dass sie die Voraussetzungen nicht erfüllen. Da geht es mir um das Kindeswohl.

04.07.2017, 14:48 Uhr     melden


carassi

Mit anderen Worten, du manipulierst bewusst, allerdings so, dass der Sinn deiner Worte nicht mehr klar zu erkennen ist. Und deine klaviatur hat nen Fehler, oder anders gesagt, dein Gleichnis hinkt. Feuer ruft eher Hilfe auf den Plan, aber das Vermeiden des Begriffs "Junge" soll nur deinen Frauenhass verschleiern. Das bewusste Verwenden eines reizwortes vs das bewusste Vermeiden eines reizwortes.

Und du hast eindeutig eine andere Schule besucht als ich. Mitleid? Nö. Dazu weiß ich zu genau, dass du Unsinn erzählst. Angefangen damit, dass soziale Themen in der Schule eher zu kurz kommen, und Mathe hat eher weniger mit geschlechterrollen zu tun.

04.07.2017, 14:53 Uhr     melden


\o/

@Menace: Und glaubst du nur weil man die gleichgeschlechtliche Ehe verbietet ist jemand weniger schwul oder lesbisch? Ich verstehe die ganze Aufregung um das Thema nicht. Sehe keinen rationalen Grund die Homo-Ehe zu verbieten. Da ich Artheist bin fallen religiöse Begründungen bei mir raus.

04.07.2017, 14:56 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Carassi in Biologie war es immer ein Thema bei uns, in Politik auch. In Mathe natürlich nicht. Da war es oft Thema, dass Männer austauschbare Arbeitstiere und Kanonenfutter sind, während Frauen hochbegabte und immer überlegene Göttinnen sind. Ein Bekannter hat Theologie studiert, auch nur Männerhass.

Ich will nichts verschleiern. Nur wenn ich sage, Männer werden in offenen Betiehung eher nur als Versorger gehalten (bis auf einige wenige, die man ranlässt) und Kinder werden hierhin konditioniert, denken viele "ist nicht schlimm, nur Jungs haben den Schaden, ich schaue weg." Könnten Mädchen einen Nachteil haben, kommen alle gerannt, wie wenn du "Feuer" rufst.

04.07.2017, 15:07 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@/o/
Natürlich nicht. Die können ja auch alle schwul und lesbisch sein, das stört doch wirklich die aller wenigsten. Das muss man aber nicht aufwerten und glorifizieren als genauso gängigen Standard, nur die Toleranz muss.

@carassi
Wegen den unfruchtbaren, weil du das bestimmt noch fragen wirst. Diese nicht heiraten zu lassen wäre tatsächlich Diskriminierung. Ich bleibe bei meinem Beispiel, jemand der körperlich behindert ist, aber mit tollem Abi, der nie praktisch arbeiten können wird, darf natürlich trotzdem die Medizin studieren. Um den Sinn kann man zwar debattieren, aber nicht um das Recht darauf, die Voraussetzungen sind erfüllt.

04.07.2017, 15:26 Uhr     melden


PeterPanPie aus Österreich

Also ich stehe dem Adoptionsrecht viel kritischer gegenüber als der Ehe für alle, denn die Ehe schadet wirklich niemandem. Jedoch braucht ein Kind für eine gesunde Entwicklung einen männlichen und einen weiblichen Elternteil, da wird mir zu wenig auf das Wohl der Kinder geschaut als auf den egoistischen Wunsch nach Nachwuchs, koste es was es wolle.

04.07.2017, 15:51 Uhr     melden


carassi

Dann frage ich nochmal, weil du die Frage nicht beantwortet hast. Was ist der grandiose Zweck einer Ehe, der von zwei Frauen oder zwei Männern nicht erfüllt werden kann? Was ist die Begründung für diese Einschränkung?
Wie gesagt, eine Einschränkung ohne Begründung ist diskriminierend. Keine eigenen Kinder in die Welt setzen zu können kann der Grund nicht sein, deiner Aussage nach. Ein Paar deswegen nicht heiraten zu lassen ist, wie du gerade gesagt hast, diskriminierend. Was ist dann der Grund?

04.07.2017, 20:28 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
doch ich habe doch genau das gesagt, nur Mann und Frau erfüllen diese Voraussetzung, Kinder in die Welt setzen zu können. Daraus entsteht keine Pflicht, aber die Möglichkeit. Das ist schützenswert. Wie bisher eindeutig erwiesen ist, so hat ein Kind die optimalen Entwicklungsmöglichkeiten, wenn es bei Vater und Mutter aufwächst. Ja es kann auch bei anderen klappen, bei Alleinerziehenden und ich denke auch bei Homosexuellen(bei denen es ja noch keine aussagekräftigen Langzeitstudien gibt, da könnte ich also noch falsch liegen), aber ich finde, der Optimalfall und am wichtigsten für die Zukunft verdient da einen höheren Status als die anderen Formen. Genauso ein Paar aus Mann und Frau, dass zwar keine Kinder selbst bekommen an, aber eins adoptiert, stufe ich als wichtiger ein, da ich homosexuelle Paare noch nicht einschätzen kann. Wenn du mich aber unbedingt darauf festnageln willst, dann sollten Familien mit Kindern dann also nochmal extra Sonderrechte/Privilegien erhalten, von mir aus SUPEREHE genannt. Ansonsten habe ich nun mal eine konservative Einstellung und möchte diese Tradition gerne bewahren. So wie dem Sieger eines Turniers den größten Pokal zu überreichen, die anderen Mannschaften können gerne einen kleineren haben, aber wenn jeder denselben bekommen hätte, welche Rolle würde dann die Platzierung spielen?

04.07.2017, 21:08 Uhr     melden


carassi

Nein. Ein fruchtbarer Mann und eine fruchtbare Frau haben die Möglichkeit, Kinder in die Welt zu setzen. Unfruchtbare Menschen nicht. Wenn die Möglichkeit, Kinder zu haben, Bedingung ist, müssten wir vor der Ehe nen Fruchtbarkeitstest durchführen. Das ist in anderen Ländern durchaus ein scheidungsgrund, kinderlosigkeit. Sollten wir vielleicht auch einführen.
Denn mit unfruchtbaren Partnern besteht keine Möglichkeit, Kinder zu bekommen. Null. Nada. Da ist die Wahrscheinlichkeit bei lesbischen Paaren höher, dass mit Hilfe eines spenders ein Kind entsteht.
Wenn Fruchtbarkeit Vorraussetzung ist, dann aber für alle. Keine Ausnahme. Sonst ist es eine ungleichbehandlung bestimmter unfruchtbaren Paare aufgrund des Geschlechts. Und damit Diskriminierung.

Wichtiger als das Geschlecht der Eltern ist der gute Umgang. Es gibt tausende Kinder, die in Verhältnissen aufwachsen, die nicht guttun. Da ist ne Adoption durch ein homosexuelles Paar tausendmal besser. Es ist auch besser als ein Heim.
Homosexuelle Paare sind zwei Menschen. Können gute Menschen sein, können Idioten sein. Was gibt es da einzuschätzen? Suchst du nen gemeinsamen Nenner?

Die Ehe als Wettkampf, für den es nen Pokal gibt. Interessant. Ich würde auch nicht sagen, dass die Werte aufgegeben werden. Sie werden mehr Menschen zugänglich gemacht.

04.07.2017, 21:33 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Das mit lesbischen oder schwulen Paaren die Kinder kriegen ist das Allerletzte, Adoption gerne, aber sich von irgendwem was einpflanzen zu lassen weil man selbst einen Weg gewählt hat wo ein Kind mit dem Partner nicht möglich ist, eindeutig nein, da geht es an die Psyche des Kindes, es wird sich automatisch die Frage stellen wo es herkommt. Selbst die Antwort "unbedeutender Discoklofick" ist da noch 10 mal besser als : "Fremder hat ins Glas gewichst, hatte Bock auf ein Kind" Bei Heteros wäre sowas ein außereheliches Kind, das maximal adoptiert werden kann. Also dann wenigstens eins der bedürftigen Kindern adoptieren als sowas abzuziehen. Den Rest habe ich schon in vorherigen Kommentaren beantwortet. Du darfst ja gerne bei deiner Meinung bleiben, kann ich voll mit leben, aber lass mir auch meine. Ich fand die eingetragene Partnerschaft gut und richtig, die Gleichstellung mit der Ehe aus vielen Gründen und auf mehreren Ebenen falsch.

04.07.2017, 23:21 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Wir hatten hier beide unsere Argumente, aber jetzt denke ich fangen wir an uns im Kreis zu drehen. Aber ich werde mir nicht einreden lassen, dass Männer und Frauen und jede Art von Beziehung und Zusammenleben komplett gleich sind. Toleranz ja, mehr aber auch nicht. Braucht mir aber nicht gefallen und lasse mir das Recht auf meine Gedanken nicht nehmen.

04.07.2017, 23:59 Uhr     melden


Diablo

Schöne sachliche Diskussion. @Menace: Du stehst nicht alleine mit deiner Meinung/Argumenten. Ich unterstütze dies.

05.07.2017, 07:18 Uhr     melden


carassi

Also ist für dich samenspende auch bei hetero-paaren, bei denen der Mann unfruchtbar ist, keine Option?
Und das sind oft Freunde, die einen Gefallen tun. Keine fremden.

Wir haben Meinungsfreiheit. Natürlich darfst du denken, was du willst. Und ich darf denken, dass du altmodisch bist und homosexuelle Menschen diskriminierst. Und nein, du hast nicht beantwortet, wieso ein Paar, das biologisch niemals in der Lage sein wird, Kinder zu bekommen, manchmal heiraten darf und manchmal aufgrund dieser erzwungenen kinderlosigkeit nicht. Du sprachst von der Möglichkeit, aus der keine Verpflichtung hervorgeht. Es gibt genug heterosexuelle Paare, die diese Möglichkeit nicht haben und niemals haben werden. Genau wie homosexuelle Paare. Du erklärst aber nicht, wieso das für die einen Paare keine Rolle spielt und bei den anderen Paaren ein Grund gegen die Ehe ist. Deswegen nenne ich deine Meinung diskriminierend, bis du mir einen rationalen Grund nennst, der diese Diskrepanz erklärt.

05.07.2017, 07:39 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Bei Heteropaaren kann ich mit einer Samenspende besser leben, da sich für das Kind daraus keine Fragen ergibt. Es wird in die natürliche Familie von Mutter und Vater geboren. Ein Kind mit 2 Vätern wird sich die Frage stellen müssen, wie das denn angestellt wurde, 2 Baguettes ohne Ofen können ja nicht backen. Ich habe das wohl schon erklärt, aber du nimmst es nicht an. Nur die Verbindung Mann und Frau schafft neues leben, deshalb sollten nur diese auch die Ehe führen können. Wenn da mal jemand nicht zeugen oder empfangen kann, dann wäre das diskriminierend sie als einzelne Paare auszuschließen, weil alle anderen es dürfen, sie sind ja dennoch das Abbild einer Paares das Leben schaffen kann. Homosexuelle Paare können diese Voraussetzung nicht erfüllen, unmöglich. Sie dürfen ansonsten alles weitere tun, nur halt das nicht. Eingetragene Partnerschaft war gut und fair, das jetzt nicht mehr. Und wenn du das jetzt diskriminierend findest, dann ist das halt so. Für mich sind das 2 Paar Schuhe, nicht dasselbe.

05.07.2017, 08:32 Uhr     melden


carassi

Genau. Was passiert, wenn das Kind plötzlich nicht als Blutspender für den Vater in Frage kommt, weil die Blutgruppen nicht passen oder was passiert, wenn das Kind Bio hat und bei Merkmale feststellt, die die Vaterschaft unmöglich machen, ist ja egal.
Sowas kommt oft raus. Und oft machen Eltern auch kein Geheimnis draus. Die Fragen ergeben sich. Es ist lediglich so, dass das Kind einer lesbischen Familie damit als Normalität aufwächst während für ein Kind, das nichts davon wusste, mit über 20 noch die Welt komplett zusammenbrechen kann. Rate mal, wem das weniger schadet.
Und ja, die Kinder kommen damit prima klar. Ich hab ne Familie mit zwei Kindern und lesbischen Eltern im weiteren Bekanntenkreis.

Mit anderen Worten, du hast keine rationale Erklärung. Du stampfst auf und schreist "ist aber so!". Ein kaputter Ofen backt genauso wenig. Aber ein kaltes Baguette vor einen kaputten Ofen ist für dich ein perfektes Essen, während zwei kalte Baguettes keins sind. Warum? Nicht essbar sind beide. Aber dem einen machst du nen Vorwurf draus, beim anderen stört es dich nicht.
Im Grunde scheint es einfach nicht in dein Weltbild zu passen, dass eine Beziehung zwischen zwei Männern genauso viel Wert sein soll wie die zwischen Mann und Frau. Und deswegen findest du Gründe. Auch, wenn es keine rationale sondern nur eine emotionale Begründung dafür gibt. Emotionen sind aber selten fair und gerecht.

05.07.2017, 10:25 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Wenn du meinst, dass ein Kind so im Normalfall eine einen stabilen, selbstbewussten und starken Charakter bekommt, dann glaub das ruhig, ich sehe das nicht so. Ich kann es echt nicht fassen stundenlang argumentieren zu müssen, warum 2 Ofen oder 2 Baguettes nicht dasselbe sind wie 1 Ofen und 1 Baguette. Mehr rational geht doch wohl nicht. Und ich will den kaputten Ofen nicht die Ehe verbieten, fände ich ungerecht, wenn du aber dagegen protestieren möchtest kannst du es gern tun, auch wenn manche Baguettes deshalb auch einen anderen Ofen suchen der funktioniert, kann passieren. Unsere Prämissen sind unterschiedlich, deshalb erkennst du meine Sicht einfach nicht an obwohl ich schon viel mehr als nötig gesagt habe. Du denkst, Frauen und Männer sind gleich, alles beliebig austauschbar und wo man was braucht kann man sich woanders was leihen wie es gerade biologisch nötig ist. Die Beziehung von Vater zu Tochter ist nicht dieselbe wie die von Mann zu Frau, die von Freunden. Die von Männern sind nicht dieselben wie die von Frauen untereinander, sie unterscheiden sich, sie sind nicht dasselbe. Und solange keine deshalb benachteiligt wird, dann ist es auch keine Diskriminierung. Homosexuellen keine Ehe zuzusprechen ist keine Diskriminierung wenn sie die eingetragene Lebenspartnerschaft für sich beanspruchen können, solange dieser auch das Adoptionsrecht eingeräumt wird. Weil deren Beziehungen nicht dieselbe sind wie die von Mann und Frau, also kann man sie ruhigen Gewissens auch anders nennen.

05.07.2017, 11:58 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Wenn du es also wirklich mit dem Vorschlaghammer darauf runterbrechen willst, dass diese einfach alle gleich sind, dann musst du auch die Dinge dazu nehmen die vielleicht auch nicht in dein Weltbild passen. Inzest-Ehen, Vielehen und Kinderehen (solange diese freiwillig zustande kommen natürlich), dann dürfen auch wirklich alle heiraten. Das allein wäre die logische Konsequenz, das wäre dann tatsächlich alles ist gleich. Jeder mit jedem wie er möchte hat und es ihm gefällt, Samenspenden und Adoptionen für jeden der Lust darauf hat, ganz bunte Welt. Wenn du das nicht tust, dann bevorzugst du Homosexuelle, aber diskriminierst dann die anderen Beziehungen damit. Dann nimm auch die Konsequenz und sprich diesen auch das Recht zu. Ich tue es nicht, ich unterscheide, sowohl moralisch als auch biologisch.

@Diablo
Danke, schön das zu hören. Ich weiß es gibt viele mit ähnlicher Sichtweise, es trauen sich aber nicht mehr viele das auszusprechen.

05.07.2017, 12:18 Uhr     melden


Rockurti

Würdest Du auch vor Freude platzen, wenn Deine Tochter damit angibt, Sex Toy eines Ehepaares zu sein?

05.07.2017, 12:47 Uhr     melden


carassi

Inzestehen sind für mich erst ein Problem, wenn da Kinder involviert sind. Ich hab Geschwister und mir dreht sich bei der Vorstellung der Magen mindestens dreimal um, aber wenn es sie glücklich macht.. Kinder aus einer solchen Beziehung haben aber deutlich erhöhte Risiken für genetische Schäden.
Vielehen, warum nicht? Solange alle Beteiligten freiwillig dabei sind.
Kinderehen, nein, ein Kind kann die eingegangene Verpflichtung nicht absehen und ein Elternteil sollte eine solche Entscheidung nicht treffen. Das muss in den Händen der betroffenen bleiben.
Siehst du? Rationale Gründe. Eine praktische Erklärung, wieso das keine gute Idee ist.

Nun, dein Argument war "es ist nur eine Küche, wenn Essen gemacht werden kann und zwei Baguettes können das nicht". Das ist durchaus richtig. Das geht mit einen kaputten Ofen aber auch nicht.
Ich frage mal anders. Wenn die Möglichkeit der produktion von eigenem leiblichen Nachwuchs die Vorraussetzung für die Ehe ist, wie erfüllt eine Frau in der Menopause, deiner Meinung nach, diese Vorraussetzung? Welche Möglichkeit, ein Kind mit ihrem Mann in die Welt zu setzen, hat sie?

05.07.2017, 18:54 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Du sagst also, diese Dinge wären für dich prinzipiell in Ordnung. Für mich wären sie das eindeutig nicht, es geht nicht mit meiner Vorstellung von Moral konform, ich möchte diesen Verfall nicht. Ich weiß nicht ob du selbst Kinder hast, ich schon. Meine Einstellung vorher und nachher hat sich sehr verändert. Nichts ist für mich wichtiger als das Kindeswohl, ich sehe es gefährdet durch künstlich geschaffene Umstände. Trotzdem bin ich für Adoptionen, quasi das Beste aus einer schweren Situation machen. Ich habe bedenken bezüglich ihrer charakterlichen Stärke, wenn sie nicht auf festen Fundament stehen. Deine Argumentation ist trotzdem stark, das muss ich dir lassen. Ich würde keinem Paar aus Mann und Frau die Ehe verweigern wollen, ob sie Kinder bekommen können oder nicht. Sie repräsentieren ja trotzdem diese Verbindung. Wie Mehmet Scholl bei ARD, der kann zwar schon lange nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen, trotzdem repräsentiert er den deutschen Fußball. Oder eine Ausstellungsküche im Geschäft, auch wenn du sie nicht benutzen kannst, sie zeigt wie eine Küche aussehen sollte. Zusammen sein sollen sie ruhig alle wie sie es wollen, aber ich will sie nicht als repräsentativ sehen, weil sie es nicht sind. Weder von der Anzahl, noch von der Möglichkeit Kinder in die Welt zu setzen, dafür ist diese Verbindung nicht geschaffen und soll auch nicht als normal propagiert werden. Es ist eine kleine Minderheit, ich meine wir reden von knapp 100.000 eingetragenen Partnerschaften, die müssen respektiert und toleriert werden, aber brauchen nicht auf der gleichen Stufe zu stehen. Wenn Platz 2. in der Bundesliga jetzt auch deutscher Meister ist, welchen Wert hat dann Platz 1. noch, auch wenn diesem nichts von seiner Platzierung genommen wird.

05.07.2017, 19:33 Uhr     melden


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