Flüchtlinge ohne Religion

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Vorurteile Engherzigkeit Unglaube

Meine (m/30) Meinung - Flüchtlinge aufnehmen ja. Aber dann nur diese Flüchtlinge, die nicht religiös sind. Zum einen widerspricht sich mir oft die Tatsache, dass der IS islamistischen Terror verbreitet und die Menschen davor fliehen, bspw. die Frauen aber auch im Ankunftsland trotzdem mit religiösen Kopftüchern oder teilweise sogar Umhängen herumlaufen. Dazu muss ich sagen, dass es auch hübsche Kopftücher gibt, ich es aber grausam finde, wenn eine Muslimin sie nur trägt, "weil der Islam es vorschreibt", und das tun die meisten. Ich trage nur Kleidung, die mir gefällt. Auch wenn ich zwar daran glaube, dass nach dem Tod noch irgendwas kommt und keine schwarze Leere folgen wird, so lasse ich mir von der Religion trotzdem nichts vorschreiben.

Ich würde also so vorgehen, dass Menschen zwar aufgenommen werden, es aber nicht gestattet ist, dass sie in Moscheen oder andere Gebetshäuser gehen, alleine schon der Gefahr wegen, als ungefestigter Mensch dort in die Fänge irgendwelcher Gehirnwäschler zu geraten. Denn leider wurde die längst fällige Maßnahme, in Moscheen bei Gebeten und Predigten nur noch die deutsche Sprache und keine dortigen Muttersprachen mehr zuzulassen, immer noch nicht durchgeführt.

Wenn sie aufgenommen werden möchten, dann müssen sie zwangsläufig ihre Religiosität um etliche Stufen heruntergefahren. Ich kann die Menschen so sehr verstehen, ich würde auch fliehen aus einer solchen Umgebung. Aber ganz ehrlich - meine Religion wäre mir schnuppe, mir geht es dann um mein Leben. Und wenn in meinem Exil lauter Leute stinkende Ketchupflaschen anbeten, dann wäre mir das egal, solange in Sicherheit bin und lebe.

Mir kommen teilweise die Tränen vor Mitgefühl und Verständnis und Wut, wenn ich die Bilder aus den Kriegsgebieten sehe. Aber es macht mich dann auch sauer, wenn manch einer hier genauso weitermacht, wie die, vor denen er geflohen ist.

Beichthaus.com Beichte #00039637 vom 16.04.2017 um 16:09:50 Uhr (41 Kommentare)

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

Kanato aus München, Deutschland

Dieses Thema geht mir mittlerweile richtig auf den Sack. Seit zwei Jahren reden und jammern die Leute über die Flüchtlinge. Ja, die sind jetzt hier, ja, der Großteil benimmt sich, nett ausgedrückt, extrem asozial und ja, es gibt auch freundliche Flüchtlinge, die versuchen, sich anzupassen. Irgendwann ist auch mal gut.

19.04.2017, 02:05 Uhr     melden


RelaXxx aus Deutschland

Wir machen es einfacher: Stell dir vor du musst vor Krieg in ein dir völlig fremdes Land fliehen, mit einer Kultur die dir eben so völlig fremd ist. Dann wollen alle Einheimischen von dir das du urplötzlich deine Kultur, deine Sprache und die Religion die dich seid deiner Kindheit prägt vergisst. Wie wäre das für dich? Wir reden jetzt nicht von euren bösen Wirtschaftsflüchtlingen die eurer Land terrorisieren und eure Frauen rapen sondern von normalen anständigen Menschen. Veränderung kommt nicht über Nacht. Anpassung ist etwas grundlegendes aber du kannst schlecht erwarten das die Menschen etwas ignorieren was ihnen ihr Leben lang eingetrichtert wurde. Außerdem ist es unethisch Menschen auszuschließen für etwas wofür sie im Endeffekt nichts können. Viele von euch sind z.B getauft, wäre es fair euch für diese Tatsache auszugrenzen? Wäre es fair euch Asyl zu entziehen nur weil ihr Atheisten seid? Stell dir vor man würde dich zwingen zum Islam zu konvertieren.

19.04.2017, 02:32 Uhr     melden


Niak

Für mich kommt deine Aussage extrem kindlich rüber. Du willst das alles verbieten und denkst wirklich man könnte damit irgendwas zum positiven verändern? Zum einen, wie würdest du kontrollieren, ob jemand gläubig ist? Glaubst du ein Attentäter würde es aufhalten, wenn er vorspielen müsste nicht gläubig zu sein? Ich glaube er hätte weit weniger Probleme damit als normale Flüchtlinge, weil er es ja für eine "gute Sache" macht. Normale Zivilisten die im Krieg leben mussten, haben meist nur ihr Glaube. Wenn ich nur meinen Glauben hätte, der mir Trost und Hoffnung schenkt, würde ich Angst haben mich Gott ab zu wenden. Ihr Glaube ist auch nicht böse, theoretisch ist es wie jede andere Religion. Mein Mann trägt fast sein Leben lang schon ein Cappy, ohne fühlt er sich nackt, unwohl und bloss gestellt. Ich denke, wenn man dir dein Leben lang sagt, dass deine Haare bedeckt gehören, dass du dich (oder zumindest die meisten Leute sich) genauso unwohl fühlen würdest, als wenn man von uns verlangen würde untenrum nackt zu laufen. Das Kopftuch dient auch nicht zur Unterdrückung der Frau und einige tragen ihres mit voller Stolz.

19.04.2017, 03:19 Uhr     melden


blackb

Religion ist nicht zwangsläufig das Problem. Schaut euch Syrien mal vor dem Krieg an. Dort haben verschiedene Religionen friedlich zusammengelebt. Westliche Kleidung war da auch kein großes Problem. Auch in Europa gibt es Länder und Regionen, in denen Muslime und Christen friedlich zusammenleben. Beispielsweise in Albanien. Hinzukommt dass in Bosnien und im Kosovo trotz hohem Moslemanteil die Leute ebenfalls eher westlich geprägt sind. Da wirst (kaum) keine Kopftücher vorfinden. Außer bei ü80 Frauen.
Probleme macht hier prozentuell gesehen nur ein sehr kleiner Teil der Migranten/Flüchtlinge, der aber massiv auffällt. Wegen dieser Minderheit immer auf die Mehrheit zu schließen, ist nicht richtig. Wer vom Gegenteil überzeugt ist, soll mal bitte Belege vorlegen.

19.04.2017, 05:14 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

@blackb aber auvh da erkannte mam muslimische Häuser direkt. Woran? Ein Christ von da hat mal erklärt, dass man die Muslime immer an Dreck und Unrat erkann hat.

19.04.2017, 06:18 Uhr     melden


blackb

@Truth: Du bist ein langweiliger Troll, der weder sonderlich lustig, noch ansatzweise provokant, allerhöchstens bemitleidenswert, ist. An solch einem Morgen entlockst du mir höchstens ein müdes Gähnen.
Deine Aussagen sind rein plakativ und haben null Struktur, geschweige denn Begründung. Ansonsten kann ich dir nur empfehlen, einfach mal aus deinem 5.000-Einwohner-Caff rauszukommen und mal andere Länder/Leute kennenzulernen. Dann wird sich auch deine eindimensionale Sicht auf viele verschiedene Themen auch ein wenig ändern.

19.04.2017, 06:43 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Blackb es sind nur ca. 3500 Einwohner. Allerdings habe ich auch geschäftlich viel mit Moslems zu tun. Also gerade diesen Menschenschlag kenne ich.

19.04.2017, 07:11 Uhr     melden


Schüchtern

Ich selber bin sicher nicht religiös, aber (muslimisch)-religiös mit Terror-Sympathisant gleich zu setzen, da macht man es sich sehr einfach. Den hilfsbereiten Kirchengänger, die sich in ihrer Freizeit für die Flüchtlinge einsetzen würde hier ja auch niemand Sympathie mit den Bombenlegern der IRA in Großbritannien oder christlichen Massenmördern aus dem Bosnienkrieg (Srebrenica) oder dem Libanonkrieg (Sabra und Schatila) vorwerfen?!
Mit Religion kann man eben nicht nur Mord und Totschlag rechtfertigen oder behaupten, man sei was Besseres als Andersgläubige. Man kann auch daraus Kraft schöpfen (auf der Flucht etwa) oder daraus seine Pflicht ableiten, Gutes zu tun!
Außerdem halte ich die Flüchtlinge aus Nordafrika, die keine (Bleibe-)Perspektive haben und deshalb Alkohol und Drogen zu sich nehmen und Stress machen, eher nicht für religiös.

19.04.2017, 07:16 Uhr     melden


ZwergZitrone aus Österreich

Religion ist nicht das Problem. Fanatismus ist es. Ein fanatischer Christ ist genauso schlimm wie ein fanatischer Moslem, nur dass eben aktuell im Islam mehr Fanatiker zu finden sind. Im Mittelalter waren die Christen die Bösen. Es gibt Berichte, wonach die Kreuzritter knöcheltief im Blut derer gewatet sind, die sie abgeschlachtet haben.

Ich verlange von keinem Flüchtling dass er seine Sitten und Gebräuche über nacht vergisst, aber manche benehmen sich wirklich wie offene Hose. Es gibt die Flüchtlinge, die sich zu benehmen wissen, und die sogar wertvolle Arbeitskräfte sein könnten, und die die man am besten in einer Frachtmaschine gestapelt heimschicken sollte. Und solange unsere Politiker nur zu einem Haufen Blabla fähig sind, werden auch weiterhin beide Sorten hier vertreten sein.

19.04.2017, 07:39 Uhr     melden


wolkenmann

Jetzt wirds echt langsam Zeit für die AfD

19.04.2017, 07:41 Uhr     melden


naivart aus Stadt, Deutschland

Ich kann sehr gut verstehen, was du meinst, doch ich möchte dich (und andere hier) gerne über ein paar Dinge aufklären.
Erstens ist der Islam keine gewalttätige Religion. ISIS ist nicht repräsentativ für den Islam, sondern sie sind eine Terrorgruppe, die eine Religion als Vorwand für Anschläge nimmt.
Das Kopftuch (Hijab) ist nicht vom Islam vorgeschrieben, sondern ist Teil der Kultur. Kultur/Tradition und Religion sind zwei verschiedene Dinge. Laut Überlieferung gab es in Mekka zur Zeit des Propheten Gruppen von Männern, die vor den Türen der Stadt auf Frauen lauerten um sie zu vergewaltigen, wenn sie nachts nach draußen gingen (um ihr Geschäft zu erledigen). Sie waren jedoch gewitzt genug, sich nicht mit Frauen von Stand anzulegen, da diese (männliche) Angehörige hatten, die sich rächen würden. So terrorisierten sie nur "ärmere" Frauen, wie z.B. Dienstmädchen. Dieses Problem wurde vor den Propheten gebracht und er wurde gebeten, eine Lösung zu finden. Er schlug vor, dass die Dienstmädchen sich wie ihre Herrinnen kleiden sollten, die sich bedeckten, damit die Banditen nicht mehr zwischen den Ständen unterscheiden konnten. Nachdem sich die Frauen von Stand zuerst zierten, da sie nicht wollten, dass man keinen Unterschied zwischen ihnen und den Dienstmädchen sah, wurde den Mädchen auch erlaubt, sich zu bedecken und die Überfälle hörten auf. Trotzdem sieht der Islam keine Bedeckung vor, sondern es ist Tradition dass alle (arm und reich) gleich aussehen.

Ich wohne seit fünf Jahren in einem muslimischen Land, habe einen muslimischen Ehemann, bin aber selbst christlich (katholisch). Ich habe kein Interesse zu konvertieren, und meinem Mann und seiner Familie ist das relativ egal, aber natürlich spreche ich mit meinem Mann über seine Religion und er spricht mit mir über meine. Das meiste im Koran ist übrigens ziemlich identisch mit dem Inhalt der Bibel, wir haben die selben Propheten (Abraham, Moses etc), der Unterschied ist jedoch dass für Moslems Jesus ein weiterer Prophet ist und nicht der Sohn Gottes, und dass Mohammed der letzte Prophet war. Außerdem sind ihre Regeln etwas strikter (wie etwa das Fasten an Ramadan). Frauen sind jedoch hoch geachtet im Islam und im Koran.
Ach ja, @truth: Moslems sind generell sauberer als Christen! Das kommt daher, dass sie sich vor jedem Gebet waschen müssen - und sie beten fünf Mal am Tag! Wer von uns wäscht sich bitte 5 Mal am Tag?
Bevor man einen ganzen Menschenschlag verurteilt sollte man sich informieren. Mit über 1,7 Milliarden Muslims ist der Islam die zweitgrößte Religion der Welt - wenn sie wollten, dass wir alle sterben, wären wir schon lange tot. Gift im Döner, man stelle sich das mal vor.

19.04.2017, 08:21 Uhr     melden


Vicco aus Deutschland

Funfact: Amri wurde in Moscheen in Europe radikalisiert, die von den Saudis finanziert werden. Syrer bezeichnen die hiesigen Moscheen - entweder durch die hoch fundamentalistischen Saudis oder durch Hobbyfaschist "Erdolf" Erdogans Lakaien betrieben - als höchst konservativ. Ich empfehle mal das Buch "Inside Islam". Da hat ein deutscher Grimmepreisträger mit Arabischkenntnissen ikognito diverse Moscheen besucht.

Nicht Religion ist das Problem, sondern das dogmatische Denken, was häufig damit einhergeht. Wenn du nicht zweifeln darfst, ist das nichts anderes als ein Verbot zu denken - und das hilft nur den Mächtigen.
Ein agnostischer Theist ist mir tausendmal lieber als ein gnostischer Atheist.
Aber gerade dieses "Denken" ohne jeden Zweifel an sich selbst ist nicht Religiösen vorbehalten, sondern findet sich überall wieder - insbesondere im neurechten Specktrum, in welchem Fakten gerne gelugnet und verdreht werden, um in das eigene Weltbild zu passen, aber auch im grünlinken Kreisen ist dies - wenn auch in weniger scharfer Form - zu beobachten.

19.04.2017, 08:26 Uhr     melden


Leofeu aus Trier, Deutschland

Ich möchte hierzu auch was sagen. Das mit den Kopftüchern ist so ne Sache!! Bei den Musliminen möchten wir sie am liebsten weg haben, aber ist euch schon mal aufgefallen dass es bei den Nonnen auch eine Verschleierung des Körpers gibt?? Oder ist die tracht der Nonnen keine Verschleierung für euch? Bei den Hindus und den orthodoxen Juden tragen die Frauen auch Kopftücher.... Also entweder werden sie für sämtliche Religionen verboten oder wir akzeptieren diese Frauen so wie sie sind!!

19.04.2017, 09:38 Uhr     melden


Ossia69 aus Berlin, Deutschland

Tja, Religion ist das Problem. Deutschland sollte endlich laizistisch werden und ALLE Religion ins Private verbannen, dann muss man auch nicht permanent Rücksicht nehmen. Religion spielt in unserer Gesellschaft eine viel zu große Rolle

19.04.2017, 10:02 Uhr     melden


Kanato aus München, Deutschland

Truth666: Lass mich raten: du hast es bei einer muslimischen Frau versucht, die dich aber nicht wollte.

wolkenmann: Die Afd wird auch nicht sonderlich viel an der Situation ändern, warum denkt jeder Afd-Wähler, dass sich durch diese Partei alles zum Positiven wendet? Ihr Wahlprogramm ist übrigens das Letzte.

19.04.2017, 10:37 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

@naivart genau Moslen und Christ ist das selbe. Das sagen alle mit muslimischen Partner. Meist folgt dann, dass die Juden ja der gemeinsame Feind seien. Ich distanziere mich von sowas. Das wurde mir aber sehr oft so gesagt.

19.04.2017, 10:57 Uhr     melden



HzweiO aus Deutschland

Das beste an der Kopftuchdebatte ist, dass Männer über die Selbstbestimmung der Frau entscheiden wollen und wenn sich Frau mit Kopftuch meldet und sagt, dass sie es tragen möchte, dann kommt ein "Pst, du bist indoktriniert, wir wissen, was du wirklich willst".

Und Beichter, dein Pseudogeheuchel kannste dir ehrlich gesagt sparen. Ein "wir wollen euch retten, ABER NUR!" ist nicht viel besser als das Verweigern von Hilfe in erster Instanz. Du bescheißt dich selbst, weil du nicht eingestehen möchtest, dass du doch nicht so tolerant bist, wie du gerne wärst.

19.04.2017, 12:24 Uhr     melden


Ossia69 aus Berlin, Deutschland

@HzweiO
bevor man das Kopftuch anführt, sollze man WISSEN was es damit auf sich hat.
H2O: mach Dich schlau und schreib dann.
kleiner Hinweis: es geht um sexuelle Attraktion. Unzwar zum Schutze des Mannes.
Alternativ könnte der Muslim auch eine blickdichte Brille tragen. Tut er aber nicht. Die Frau muss sich verhüllen. Frauen die sich nicht verhüllen sind per se Schlampen. DAS ist der Kern. Das Kopftuch IST die pure Intoleranz.

19.04.2017, 13:06 Uhr     melden


HzweiO aus Deutschland

@Ossia69
Unterstelle mir nicht, dass ich keine Ahnung von der Materie habe. Den Kopf zu bedenken wurde zunächst als Befreiung der Frau angesehen, da sie sich von Sklavinnen unterscheiden konnte und somit kein Freiwild mehr darstellte. Die jetzigen Extremformen sind kritikwürdig. Man stempelt den Mann als Triebtäter und unkontrollierbar ab und Frau wird als wandelnder Sex stilisiert. (Was Truth auch ohne muslimischen Hintergrund ständig macht, das ist somit kein muslimisches Problem)
Aber trotz alledem ist es falsch Frauen ihre Kleidung vorschreiben zu wollen. Wenn ich jahrelang mit Kopftuch aufgewachsen bin und meine Haare für mich etwas sehr intimes Darstellen, dann muss ich die Freiheit haben, sie verdenken zu können. Das wäre genauso wie wenn man mir aufzwingen wollen würde oben ohne rumzulaufen, weil man so gegen die Übersexualisierung der weiblichen Brust vorgehen möchte. Ein Wandel in der Gesellschaft und auf die Sicht der Frau schafft man nicht mit Verboten und Zwang, sondern mit Aufklärung, Selbstreflexion und Wahlfreiheit.

19.04.2017, 13:36 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Es sind sicherlich nicht alle Flüchtlinge Terroristen, aber die Ereignisse in der Vergangenheit sprechen für sich. Außerdem ist es unerlässlich, lückenlos alle zu registrieren um zu wissen wer sich hier überhaupt aufhält. Migranten müssen ja nicht gleich ihre komplette Kultur aufgeben, aber wer hier nach Deutschland kommt muss sich an die hier geltenden Gesetzt halten.

19.04.2017, 13:43 Uhr     melden


jacko87

Das Grundgesetz sichert allen Menschen Religionsfreiheit zu. Das heißt nicht Frei von Religion. Sondern die Freiheit seine Religion zu wählen. Keiner darf deswegen diskriminiert werden.

Mehr als die ersten zwei Sätze haben ich nicht gelesen. Das Thema nervt und deine Ansicht ist, sagen wir mal, grenzwertig.

19.04.2017, 13:48 Uhr     melden


HzweiO aus Deutschland

Es sollte eher heißen "Es sind sicherlich nicht alle Flüchtlinge friedlich, da das ewig viele Menschen sind und bei ewig vielen Menschen sind halt auch Arschlöcher dabei". So wird ein Schuh draus.

19.04.2017, 13:56 Uhr     melden


ElderusHeiner

Ich kann nicht verstehen wie in Deutschland tausende Kinder von Katholischen Priestern vergewaltigt werden - und dann gehen die Leute noch Sonntags in die Kirche?!

.. Merkst du wo dein Vergleich hinkt?

19.04.2017, 16:45 Uhr     melden


VcS

Also ich bin einmal für 3 Jahre ins Ausland gezogen, wegen meines ersten echten Jobs. Das war zwar nur von Deutschland nach Österreich, aber die räumliche Entfernung und der kulturelle Unterschied waren spürbar. Getrennt von meiner Familie, meinem bisherigen Freundeskreis und selbst meinem üblichen Essen hab ich mich an das geklammert, was mir an vertrauten Dingen blieb: Meine Identität als (Ost)deutscher, meine Onlinekontakte und das bekannte Essen, was ich im Supermarkt gefunden habe. Gut, mit der Zeit habe ich mich auch ein Stück weit auf neue Dinge und Menschen eingelassen - aber es dauert.

Und verglichen mit der Situation eines Flüchtlings ist das eine ziemlich sanfte Entwurzelung gewesen. Der muss sich mit anderem Klima, anderem Essen, anderen Prioritäten und anderen Umgangsformen herumschlagen. Da habe ich Verständnis, wenn die Integration nicht innerhalb von einem Monat abschlossen ist. Mal Hand aufs Herz - wer hier glaubt, dass er sich im Nahen Osten spielend integrieren würde?

Und ja, Terror ist ein Problem, ebenso wie das Frauenbild mancher Muslime. Aber mal ehrlich, wenn Terror so allgegenwärtig wäre wie manche tun, wären wir alle schon tot. Und die unterdrückten Frauen sind im Grunde DIE Hoffnung für den Kulturkreis - denn sie haben im Gegensatz zu den Männern allen Grund, Gewalt, Unfreiheit und Ungleichheit zu bekämpfen. Was sie oft (nicht immer) auch tun - wenn das in Deutschland geborene Mädchen mit orientalischem Hintergrund ohne Schleier in die Schule geht, dann hat es ziemlich oft was mit der Mutter zu tun.

19.04.2017, 18:50 Uhr     melden


HzweiO aus Deutschland

Danke VcS
Und bei dir ist auch noch der große Unterschied gewesen, dass du dich freiwillig auf den Länderwechsel einliest und nicht traumatisiert bist.

20.04.2017, 09:16 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@HzweiO
Bitte bloß nicht einfach aus dem Problem rauszoomen und sagen das sind Arschlöcher, das ist doch nicht das Problem. Wenn es Krieg in Griechenland oder Japan geben würde und wir würden mehrere Millionen davon aufnehmen, dann würde niemand Angst haben oder sich daran stören. Es geht um die Region und die Kultur aus der diese Menschen kommen. Sie sind sehr viel schwerer zu integrieren, sie haben im Schnitt einen anderen, viel strengeren Bezug zur Religion und ein uns völlig fremdes Weltbild. Leute aus anderen Regionen der Welt würden sich zum Beispiel nicht an besonderen Feiertagen in Großstädten versammeln um gemeinschaftlich den "Taharrusch" zu praktizieren. Dieses Wort gibt es bei uns nicht, im arabischen schon. Es bedeutet gemeinschaftliche sexuelle Angriffe von Männern auf Frauen in der Öffentlichkeit, das mal so als Beispiel für unterschiedliche Auffassungen. Wenn du die Probleme mit Flüchtlingen aus diesen Regionen auf Arschloch runterbrichst ist dann setzt du die Probleme die durch genau diese Gruppe entstehen quasi gleich mit Leuten die auf Behindertenparkplätzen parken oder die nie freundlich Grüßen. Das ist gefährlich. Probleme müssen benannt und angegangen werden.

20.04.2017, 09:50 Uhr     melden


HzweiO aus Deutschland

@Menace
Ich benenne diese Probleme, jedoch reicht Kultur und Religion nicht um jemanden kriminell zu machen. Sexuelle Übergriffe auf Frauen sind schon seit Gedenken ein Mittel um den Gegner zu schwächen, schau dir den Völkermord in Ruanda, den Kosovo/Jugoslawienkrieg (und da waren es orthodoxe Christen, die sich an Musliminnen vergingen) und auch den zweiten Weltkrieg an (Bei uns gibts die Begriffe Massenvergewaltigung, Gruppenvergewaltigung. Heißt das jetzt, dass wir Deutschen nicht Belästigen, sondern gleich richtig Vergewaltigen?). Das machen die Übergriffe von Menschen aus arabischen Ländern nicht besser, aber es zeigt deutlich, dass es nicht reicht Araber zu sein um ein Sexualstraftäter zu werden.
Zerstörst du die Frauen, zerstörst du die Gesellschaft, ist kein Motto, dass Araber erfunden haben.
Ich las mal einen extrem interessanten Artikel über eine deutsche Ärztin, die eine Sexualsprechstunde für Mann & Frau in einem Slum in Indien anbot, nachdem eine Frau dachte die Bezeichnung für ihre Vagina wäre Penis. Vergewaltigungen waren im Slum alltäglich, sowohl vor der Haustür als auch im Ehebett. Durch die Sprechstunde in der sie die Unterschiede zwischen der männlichen und weiblichen Sexualität benannte, nahm die Gewalt in diesem Slum extrem ab. Zum einen, weil Frauen sich wehrten, wenn sie keinen Bock auf ihren Mann hatten, da sie begriffen, dass sie nicht willig sein müssen, zum anderen weil Männer begriffen, dass nur weil sie gerade rattig sind, die Frau nicht die gleichen Gefühle haben muss.

Für unsereins hört sich das alles absurd an, aber fehlende Aufklärung und Tabuisierung von Sexualität führen auch zu Gewalt und junge Flüchtlinge sind oftmals nicht aufgeklärt. Das sind keine geborenen Triebtäter, sie werden erst zu welchen.

20.04.2017, 14:08 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@HzweiO
da bin ich auf jeden Fall bei dir, Aufklärung ist wichtig und Herkunft macht keinen Straftäter. Zu dem Begriff, Bei "Taharrusch" ist Vergewaltigung auch mit Inbegriffen, das Wort ändert sich nicht dadurch wie weit man geht, vielmehr geht es darum dass es von einer größeren Gruppe Männern gegen eine kleinere Gruppe oder sogar einzelne Frauen geht und in der Öffentlichkeit stattfindet. Aber was vor allem von Flüchtlingen aus den heutigen Krisenregionen auffällt: Global betrachtet waren männliche und weibliche Flüchtlinge immer ungefähr gleich verteilt, Kosovo/Balkanstaaten, genau die die du gerade erwähnt hast. aus dem Mittleren Osten sind es jedoch ungefähr 2/3 Männer, sogar 3/4 Männer bei unter 30-jährigen. Das bedeutet dass sie entweder die Frauen nicht schicken weil sie es ihnen nicht zutrauen den Rest der Familie holen zu können, sie nicht dazu in der Lage sind weil sie sich bislang außerhalb des Hauses noch nicht groß ohne Begleitung bewegt haben, Angst vor sexuellen Übergriffen eigener Landsleute auf dem Fluchtweg oder in Unterkünften, oder sogar, dass die Frau das Invest einfach nicht wert ist. Eine oder mehrere dieser Ursachen. Das ist purer Sexismus, das geht sehr sehr viel tiefer als die Kopftuchproblematik. Und da sind wir erst bei der Gleichstellung von Mann und Frau, da wurde das Thema Schwulenfeindlichkeit und Antisemitismus und freie kritische Meinungsäußerung besonders bzgl. der Religion Islam noch nicht mal angeschnitten. Da wartet noch ein gewaltiger Berg an Arbeit und ich bin mir ziemlich sicher, dass es wohl Generationen lang dauern wird, dass Bild dieser Menschen zu verändern.

20.04.2017, 15:15 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Nachtrag: Beim Weltbild und den Gesetzen geht es ja schon los. In Afghanistan zum Beispiel gibt es den Straftatbestand Vergewaltigung nicht, im Falle einer Anzeige ist die Frau mit angeklagt, wegen außerehelichem Sex. Genauso bei Frauen die zur Prostitution gezwungen werden, in jedem Fall werden die mit angeklagt. In Indien, wovon du gerade gesprochen hast, gibt es auch kein Gesetz gegen Vergewaltigung. Dieses Problem haben die islamischen Staaten natürlich nicht exklusiv, aber es ist dort tief verwurzelt. Vorher schrieb hier jemand, dass Frauen im Islam geachtet werden, ja, aber nur solange sie mitspielen, gläubig sein, züchtig kleiden, um die Familie kümmern, jungfräulich in die Ehe gehen. Als Frau mit Ausschnitt und kurzem Rock, die schon ein paar Sexualpartner hatte, wird man auf einmal viel weniger respektiert, Selbstbestimmung nur schwer möglich.

20.04.2017, 15:44 Uhr     melden


öhöhö

Zum Glück kommt heute ein Polizeibericht raus, der das bestätigt, was viele schon erahnt oder gar gewusst haben, wohingegen es viele Leute gibt, die sich diesen Fakten verweigern und alles beschwichtigen wollen. Fakt ist, dass ein durchschnittlicher Flüchtling in Deutschland straffälliger ist, als ein durchschnittlicher Deutscher. Da gibt es gar nichts zu diskutieren. Und diesen Sachverhalt kann (und sollte!) man auch anprangern. Mit einem offenen Diskussionsausgang und nicht "all refugees are welcome" und "alle Ausländer raus". Man sollte schon einen gesunden Mittelweg einschlagen.

21.04.2017, 10:57 Uhr     melden


HzweiO aus Deutschland

@Menace Ich könnte mir gut vorstellen, dass vermehrt junge Männer kommen, da Frauen aufgrund von ihren Kindern eher zu Hause bleiben und der Familienvater dann hofft, dass er seine Familie auf einen sicheren Weg nachholen kann. Der gestrichene Familiennachzug kostete einigen Frauen und Kindern das Leben (Eine Bekannte von mir arbeitet mit Flüchtlingen, einer von ihnen verlor letztes Jahr seine Frau und seine drei Kinder durch die Mittelmeerroute. Der scheint weder Terrorist noch Sexualstraftäter zu werden, da er seit Monaten nur noch die Wand in seinem Zimmer anstarrt.). Auch dass männliche Teenager eher hier her kommen als weibliche empfinde ich aufgrund der Gefahr einer Vergewaltigung auf der Route (überleg dir, die Leute sind ihren Schleppern wirklich ausgeliefert) auch als logische Konsequenz. Die Schlepper sind das größte Übel und die müsste man stoppen. Die erzählen den Leuten das Blaue vom Himmel, es gibt übelst viele Mythen, dass Deutschland das Land in dem Milch und Honig fließt wäre, natürlich glaube ich sowas auch, wenn ich aus der Hölle komme. Langsam bröckelt dieses Bild.
Des Weiteren gabs bei uns bis 96? keine Vergewaltigung in der Ehe. Deutschland konnte bis in die 90er gegen Homosexuelle vorgehen. Heißt das im Umkehrschluss, dass jeder Ehemann ein Vergewaltiger war und jeder Deutsche ein Schwulenfeind? Ich bezweifel das ganze.
Des Weiteren ist Slutshaming auch kein arabisches Produkt. Deutsche Frauen lästern über die zu kurzen Röcke von anderen Frauen und werten andere Frauen als moralisch oder nicht.

Wir sind kein gutes Beispiel einer optimalen Gesellschaft. Unsere Zustände sind zwar bei weitem besser als in den arabischen Ländern, aber sie sind noch lange nicht final. Viele Reden als hätten wir schon den goldenen Pokal der weiblichen Selbstbestimmung gewonnen und gleichzeitig bezeichnen sie Frauen als Schlampe, weil sie zwei Wochen hintereinander einen anderen Typen im Bett hatte, oder Felix Baumgärtner beleidigt eine Frau als dick (und somit hässlich), weil er keine sachlichen Argumente gegen ihren Verweis auf eine sexistische Werbung hervor bringen kann.

Es macht im Grunde keinen Unterschied, ob ich als Mann dafür plädiere, dass eine Frau züchtig angezogen sein muss, sonst ist sie eine Schlampe oder ob ich dafür bin, dass Frau so wenig anhat wie möglich, sonst ist sie prüde. Denn es ist nicht mein fucking business als Mann darüber entscheiden zu wollen.


@öhöhö
51 Prozent der Deutschen sind weiblich, 49 Prozent männlich. 70 Prozent der Flüchtlinge 2014 waren Männlich. (2017 sind es 63 Prozent männlicher und 37 Prozent weiblicher Flüchtlinge). Nur jede sechste Straftat begeht eine Frau, und das sind statistisch gesehen leichtere Straftaten (Betrug z.B.)
Dementsprechend scheint es logisch, dass mehr Straftaten begangen werden, jedoch nicht weil es Flüchtlinge sind, sondern weil es einen Männerüberschuss gibt.

21.04.2017, 11:40 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Hzweio , @höhöhö
Der Polizeibericht ist auch noch sehr geschönt, denn es handelt sich dabei auch nur um Verurteilungen, Fälle die wegen Beweismangel nicht zur Verurteilung gereicht haben sind nicht mit drin. Und Ja, auch unser Land musste sich wandeln, aber wir haben schon viel verändert in den letzten 30Jahren und haben uns jetzt eine große Menge an Leuten geholt, die auf einem ganz anderen Stand sind. Außerdem ist es ein großer Unterschied ob man wegen Homosexualität hier möglicherweise ins Gefängnis kommen konnte, oder wie in arabischen Ländern dafür getötet wird. Eine Frau als Schlampe zu bezeichnen oder zu vergewaltigen oder zu töten weil es die Schwester oder Tochter war die die Familienehre beschmutzt hat sind auch 2 sehr verschiedene Paar Schuhe. Ich Rede natürlich nicht von allen, ein kleiner Teil, aber im Bezug zu jeder anderen Region der Welt völlig disproportional viel größerer Teil.

21.04.2017, 11:54 Uhr     melden


HzweiO aus Deutschland

@Menace
Indien hat zwar eine Muslimische Gemeinde, aber das sind nur 13,4 Prozent. 80 Prozent sind Hindus. Wie ist das zu erklären? Oder ist das die Bekannte Ausnahme der Regel?

Polizeiberichte wären nach dir dann immer sehr geschönt, weil viele Vergewaltigungen noch nicht mal vor Gericht landen, da die Chance auf Gewinn zu gering ist und man somit dem Opfer weitere Qualen (wie Gerichtsaussagen) ersparen möchte, weil es eh nichts nützt.

Und ja, wir haben viele Menschen ins Land geholt, die unsere Weltsicht nicht teilen. Hier ist es aber der falsche Weg, diese zu isolieren und ihnen zu unterstellen, dass sie sich eh nicht integrieren können. Es darf keine Schlupflöcher zur Integrationsverweigerung geben. Frauen müssen Deutschkurse belegen, Analphabeten müssen schreiben lernen, Flüchtlinge müssen mit unserer Kultur vertraut gemacht werden und zwar auch historisch gesehen. Ich hatte letzten die Handwerker in der Wohnung, einer davon war ein sudanesischer Flüchtling in der Lehre. Der hat sich so bemüht zu lernen, hat alles wissen aufgesaugt, war furchtbar freundlich und ich hab mich echt gern mit ihm unterhalten. Bei all den schlimmen Nachrichten darf man nicht vergessen, dass es genug Flüchtlinge gibt, die genau so wie der sudanesische Flüchtling in meiner Wohnung ist.

Wir müssen Sicherheitsvorkehrungen schaffen, der Mord in Freiburg hätte locker verhindert gekonnt werden, wenn sich mal die Länder untereinander austauschen, aber das darf nicht auf Kosten von fliehenden Menschen gehen.

21.04.2017, 12:03 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@HzweiO
Ich habe ja vorher schon gesagt das diese Probleme kein exklusives Problem von muslimischen Ländern ist, die gibt es natürlich auch woanders. Und ich bin auch der Meinung wie du, dass die meisten nicht gewalttätig sind und nicht vorhaben nach hier zu kommen um Anschläge zu verüben oder Frauen zu schaden. Aber der kleine Teile der das tut muss benannt und die Probleme angegangen werden. Meiner Frau wurde in der Sprachschule in einem Kurs für Frauen gesagt, dass bitte keiner alleine auf den Nachhauseweg gehen soll oder Fahrgemeinschaften organisiert werden sollen. Das wird dort erst seit 3 Jahren gesagt, vorher nicht. Habe mich mit der Schulleitung unterhalten. Du hast es in einem der ersten Kommentare ähnlich gesagt, für eine Frau die nach hier kommt auf einmal das Kopftuch auszuziehen kann schwer für sie sein, weil sie es nicht anders kennt und sich ohne unwohl fühlt. Genauso müssen sich die anderen daran gewöhnen, dass hier Schwüle händchenhaltend rumlaufen, Frauen sich anziehen wie sie wollen, und man über jede Religion sprechen darf wie man will. All diese Sachen die dich dort umbringen könnten, die dort verpöhnt sind, müssen sie jetzt auf einmal als normal sehen. Das ist schwer und braucht Zeit. Ich denke du und ich wollen dasselbe, viel Hilfe, viel Schulung für jeden der es will. Aber wir dürfen nicht unsere Augen verschließen vor den Problemen die es mit sich bringt.

21.04.2017, 12:19 Uhr     melden


HzweiO aus Deutschland

Aso und in Marokko beispielsweise sind Frau und Mann vor dem Gesetz gleich und Homosexualität ist zwar ein Straftatbestand, wird jedoch nicht verfolgt (bzw. "nur" wenn das in der Öffentlichkeit geschieht). Haftstrafe ist von sechs Monaten bis zu drei Jahren. Und ja, das ist ein muslimisches Land.

Und das Wort Schlampe kann locker als erster Schritt zu einer sexuellen Straftat führen. Denn wenn jemand eine Schlampe ist, dann will sie es doch eh. So Kleinigkeiten können krasse Steine ins Rollen bringen. Da muss man schon ansetzen und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

21.04.2017, 13:16 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Wenn du Problem B aus Marokko erwähnst, ändert es nichts an Problem A im mittleren Osten. Muslimische Länder in Nordafrika haben zwar mehr mit der mittleren Osten gemeinsam als mit Europa, sie sind dennoch nicht gleich. Trotzdem bleibt aber eine allgemeine Schwulenfeindlichkeit im Islam und vor allem bei sehr Gläubigen Muslimen, das du nicht überall dafür getötet wirst hilft da nicht besonders viel. Ich denke nicht das das Wort Schlampe oder andere Beschimpfungen verboten werden sollten, es sind nicht Worte die Straftaten begehen, jemand der im Begriff ist eine zu begehen braucht das Wort nicht, er könnte auch Prinzessin oder Lady sagen, das würde nichts ändern. Es geht nur darum wie der sprechende es meint, nicht um das Wort an sich.

21.04.2017, 13:41 Uhr     melden


HzweiO aus Deutschland

@Menace ich kenne eigentlich keinen aus meiner Ecke (die wenn ich mich einordnen müsste links/sozialdemokratisch/polit isch interessiert/ geprägt ist) der sagt, dass es nie Integrationsprobleme gäbe, spätestens nach Köln gab es einen Realitätencheck auch bei den "Linksgrünversifften". Einige Menschen bilden sich aber ein, dass Integration von heute auf morgen klappen würde und wenn jemand sich nicht sofort europäisch gibt, derjenige ein potenzieller Straftäter ist. Der Abbau von Integrationsprojekten wird von links kritisiert und von rechts begrüßt (ich meine hier nicht tief rot und auch nicht tief braun, sondern die Tendenz der Kritiker/Befürworter). Diejenigen, die also ständig betonen, dass Muslime nicht integrierbar sind, setzen alle Hebel in Bewegung, dass sie nie integrieren werden.

21.04.2017, 13:42 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Hui, da wird's aber auch langsam schwierig. Ich würde mich selber als rechts konservativ sehen, bin aber für jede Art von Integrationsprojekten positiv gestimmt, ich weiß das es viel Zeit brauchen wird. Aber ich bin gegen Sonderbehandlung und besonderen Schutz für religiöse Menschen, ihre Religion bedeutet garnichts für die Gesellschaft und gibt Ihnen keinerlei extra Rechte, das müssen sie dringend lernen. Dann sind wir Deutschen aber auch gefragt, einen eigenen Nationalstolz zu entwickeln, etwas wozu ein Ausländer auch dazugehören will. Kinder von Einwanderern in Frankreich bezeichnen sich selbst stolz als Franzosen, ein türkischstämmiger Deutscher dessen Eltern hier schon geboren wurden nennt sich selbst immernoch Türke und auch deutschstämmige nennen ihn Türke. Meine Tochter wird hier Asiatin genannt,im Land ihrer Mutter Deutsche. Das ist etwas woran dringend gearbeitet werden muss, ein Teil den wir Deutschen leisten müssen, diese Leute bei uns zu integrieren und sie als Deutsche zu akzeptieren, die einen Migrationshintergrund haben, nicht als Ausländer.

21.04.2017, 14:03 Uhr     melden


HzweiO aus Deutschland

@Aber... aber Menace, wenn Marokko kein richtiges muslimisches Land ist... und dann Algerien auch keins ist, und Tunesien ... ist dann Malaysia auch keins? Abgesehen davon kommen ein Teil der Flüchtlinge aus dem Maghreb (kann man sich jetzt streiten ob berechtigt oder nicht) und verursachen auch Probleme bzgl. sexueller Belästigung. Es gibt 57 Länder, die als islamisch bezeichnet werden, davon liegen glaub so 20 im Nahen Osten... was sind dann die anderen 37 islamischen Länder, wenn sie nicht klassisch islamisch sind, weil sie nicht in einer bestimmten Region liegen? Und ist Russland jetzt muslimisch, weil sei vehement gegen Schwule vorgehen?

Und Sprache sagt extrem viel aus über die Beziehung zueinander aus. D.h. nicht, dass das Wort Schlampe verboten gehört (in meiner Heimat ist das eine Bezeichnung für Leute, die unordentlich sind), dass heißt aber, dass Menschen der Umgang mit Sprache bewusst gemacht werden muss. Schlampe/Nutte/Hure ist sexuell abwertend. Punkt. Wenn ich jemanden so bezeichnet, erhebe ich mich über denjenigen. Ein "Gott, heute bin ich echt blöd" kommt einem selbst doch über die Lippen, aber ein "Gott, war ich heute mal wieder eine Schlampe" eher weniger. Niemand möchte das sein, was mit einer "Schlampe" assoziiert wird, deswegen sollte man sich bewusst sein, wie fatal das sein kann, wenn ich jemanden als so etwas tituliere.

21.04.2017, 14:03 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Doch, Marokko, Algerien, Tunesien, Malaysia sind natürlich alles muslimische Länder. Mit Russland dasselbe wie mit Indien, Usbekistan auch sehr extrem, Schwulenfeindlichkeit ist kein rein islamisches Problem, hier ist es auch noch lange nicht perfekt. Nicht jedes Land das Schwulenfeindlich ist ist muslimisch, aber jedes muslimische Land ist Schwulenfeindlich, eins mehr, eins weniger.

21.04.2017, 14:25 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Zur Sprache, in meiner Heimat wurde Schlampe auch für unordentliche Leute benutzt, nicht das wir mal Nachbarn waren? Haha. Ja, man sollte bei Leuten die man nicht kennt vorsichtig mit Sprache umgehen, aber ich denke eher dass es darum geht. Du kennst doch bestimmt auch einige Leute, die sehr gerne eine derbe Ausdrucksweise benutzen, aber du störst dich nicht dran, weil du sie gut kennst und weißt wie die Ausdrucksweise gemeint ist. Ich bin übrigens fest davon überzeugt, dass sich diese Probleme aufgrund der Religion auch in den muslimischen Staaten von alleine lösen werden mit der Zeit, hier war auch mal alles und jeder schwer religiös, so unglaublich lange ist das nicht her. Das wird dort genauso passieren, Gesellschaften entwickeln sich weiter, werden säkularisierter und viele Probleme werden sich dadurch lösen. Aber das wird noch viel Zeit brauchen, und viele Leute die gerade in den letzten Jahren gekommen sind, sind einfach noch nicht soweit. Das müssen wir den Leuten näherbringen.

21.04.2017, 14:49 Uhr     melden


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