Billige Arbeitskräfte aus Deutschland in der Schweiz

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Geiz Arbeit Zürich

Ich bin Geschäftsführer eines Finanzunternehmens in Zürich und beute Deutsche aus. Für Jobs mit wenig Auswirkung auf den Gesamtgeschäftsgang stelle ich ausnahmslos Arbeitnehmer mit deutscher Nationalität ein, da ich keinen qualifizierten Schweizer finden kann, der sich für 100-120k den Buckel krumm arbeitet. Die Deutschen aber glauben jeweils, das große Los gezogen zu haben, und realisieren erst Monate nach dem Umzug, dass sie massiv unterbezahlt sind. Fairerweise muss man auch sagen, dass ein Abschluss von einer Feld-Wald-Wiesen-Uni natürlich auch nicht gleichwertig ist, wie ein HSG-Abschluss.

Beichthaus.com Beichte #00039258 vom 23.01.2017 um 13:15:37 Uhr in Zürich (12 Kommentare)

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

MichaelGossen aus Potsdam, Deutschland

120k CHF, also 111k Euro sind auch für Schweizer nicht schlecht, wobei es natürlich tatsächlich auf die Qualifikation und den Arbeitsbereich ankommt. Ein alter Kollege, der in Frankfurt für einen Finanzdienstleister arbeitet und kommt mit Provisionen und Boni auf 100k Euro brutto. Er bekam vor Kurzem ein Angebot mit 150k in der Schweiz und lehnte ab. Nach Steuern und Lebenshaltungskosten hätte er am Ende weniger übrig gehabt als in Deutschland.

24.01.2017, 06:10 Uhr     melden


Vicco aus Deutschland

Ja, ausgebeutete und unzufriedene Mitarbeiter sind natürlich auch die produktivsten! Und sie sind natürlich auch die, die alles dafür tun, damit es dem Betrieb gut geht, und ordentlich Rendite für denjenigen abwirft, der sie ausbeutet! Das lernt doch jeder BWLer im ersten Semester Personalmanagement! Naja... meine Mitleidsbereitschaft für "Finanzdienstleister" hält sich zwar im Rahmen (würdet ihr euch nur gegenseitig ausbeuten, wär mir das ziemlich egal...), aber Absolution gibt es trotzdem keine.

24.01.2017, 08:48 Uhr     melden


Luke89

ausgebeutet? ich habe ein ingenieurstudium und bringe es auch nur auf 85000 fr im jahr. der durchschnitt in der schweiz liegt bei ca 79000. abso mit 100000 ist man schon sehr feudal unterwegs. obwohl im kanton Zürich die löhne etwas überdurchschnittlich sind.

24.01.2017, 10:24 Uhr     melden


Mrs.Pinky aus Tijuana

Widerlich arrogante Beichte... Wessis sind besser als Ossis, die Amis besser als Hispanics und die Schweizer natürlich besser als die dummen naiven Deutschen... Kam dir schon mal der Gedanke, dass manche einfach erstmal nur einen Job annehmen um erstmal Fuß zu fassen?
Ich hab übrigens mal gehört, dass es in der BRD auch recht passable Hochschulen geben soll...

24.01.2017, 10:35 Uhr     melden



subbyman85 aus Deutschland

Ich hoffe es gibt bald eine Geldreform, damit solche Jobs bald überflüssig sind.

24.01.2017, 11:01 Uhr     melden


principat

Bei der Stelle mit der Uni St. Gallen musste ich kurz schmunzeln. Ansonsten aber eine typische Neid-Beichte eines Menschen der Geld als sein Gott auserkohren hat und anbetet. Wenn's dich glücklich macht, wohl an... Alle anderen zucken wohl eher mit den Schultern.

24.01.2017, 12:36 Uhr     melden


derster

Ja klar, ihr könnt keinen finden. Sags ehrlich ihr wollt einfach nicht den Lohn zahlen der angemessen wäre. Denn sonst müsste der Chef ja seinen dicken Bonus Ende Jahr kürzen und das geht ja mal gar nicht.

24.01.2017, 13:04 Uhr     melden


redhad

volker pispers hat mal was sehr passendes zur schweizer finanzindustrie gebracht. passt total.... und mal ehrlich, von den leuten die für soviele punkt punkt punkts das schmutzige geld verwaltet, sollte man nicht erwarten das das nette menschen sind. es sind selber punkt punkt punkts...

24.01.2017, 14:28 Uhr     melden


Ragno

Na hauptsache Du sitzt in Deinen Ledersessel und streichst das Geld ein. Auch Du hast mal klein angefangen wurdest Du auch ausgebeutet oder warum diese Arroganz? Möge Dein Unternehmen pleite gehen.

24.01.2017, 15:38 Uhr     melden


smokingjoe

Hah, ich arbeite in Grenznähe zur Schweiz in einem deutschen Handwerksbetrieb und ziehe deinen arroganten Landsleuten die Kohle aus der Tasche...nimm das Hueresiech

24.01.2017, 18:43 Uhr     melden


Branicka

Viele Deutschen machen genau das Gleiche mit den ausländischen Fachkräften. Aber, da spricht man schon weniger von der Ignoranz und Geld-Besessenheit. Eher werden diejenigen ausgeschimpft, die die Arbeit weggenommen haben.

24.01.2017, 21:30 Uhr     melden


Pizzaschnitte

Also ich sehe das Problem nicht ganz. Wenn ich als Deutscher bei dir angestellt wäre und merken würde, dass ich unterbezahlt bin, dann würde ich einfach den Arbeitgeber wechseln. Berufserfahrung in der Schweiz hätte ich dann auch noch.

06.02.2017, 15:44 Uhr     melden


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