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Drogen Vorurteile Verzweiflung Gesundheit Münster-Roxel

Ich (m/45) bin krebskrank. Die Krankheit habe ich bereits einmal besiegt, seit etwa 2 Jahren ist sie aber wieder da und ich kämpfe noch. Chemotherapien vertrage ich überhaupt nicht gut. Am schlimmsten sind für mich jedoch die Schmerzen und dass ich oft einfach nichts essen kann. Ich wiege bei 1,84m gerade mal 56kg. Es gibt nur etwas, was mir den Schmerz ein wenig nimmt und mir den Appetit auf Essen wieder bringt und das ist Marihuana. Ich weiß, es ist illegal, aber es hilft! Morphium geht gar nicht, da ich die Dosis immer höher schrauben musste, bis es irgendwann nicht mehr gewirkt hat. Ich finde es schade, dass Cannabis in Deutschland derart verteufelt und die Konsumenten derart kriminalisiert werden. Denkt denn niemand an die Menschen, die von einer Entkriminalisierung profitieren würden? Die Kranken? Muss ich als jemand, der einen Weg gefunden hat, wie er seine Schmerzen etwas erträglicher machen kann, Angst haben, deswegen eingelocht zu werden? Man kann von Cannabis halten was man will, aber schwerkranken Menschen wie mir hilft es. Die Menschen in diesem Land, vor allem die Politiker, sollten sich einmal ausführlich damit beschäftigen. Es sollte bessere Aufklärung geben. Das würde viele Vorurteile und Ängste eliminieren und die Menschen hätten ein unvoreingenommenes Bild von Cannabis. Das war meine Beichte. Ich will niemandem zum Konsum von Cannabis anstiften, aber eins möchte ich sagen: Es ist längst nicht so schlimm, wie es in der Politik und den Medien den Menschen weisgemacht wird.

Beichthaus.com Beichte #00029940 vom 16.04.2012 um 00:47:09 Uhr in Münster-Roxel (49 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

pfauenfeder

Zuerst einmal möchte ich dir wirklich alles Gute wünschen, hoffentlich wirste gesund. Ich kann dich nur bedingt verstehen. In deinem "Fall" ist der Kosum etwas anders gelagert. Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass man G*** nicht legalisieren dürfte. Eine Lösung wie in Amerika, wo es zu medizinischen Zwecken mancherorts verschrieben wird, ist wieder was anderes. Da gebe ich dir Recht. Aber schon mal dran gedacht, dass man süchtig wird? Und dann Probleme erst recht anfangen?

19.04.2012, 04:23 Uhr     melden


Lotex

abhängig wird man von anderen stoffen wie morphium oder ähnlichen mitteln auch, das ist kein wirkliches gegenargument.
ob man nun dafür oder dagegen ist sei mal beiseite gestellt, aber ich finde zumindest in solchen fällen sollte man überlegen, ob es eine alternative wäre.

19.04.2012, 05:51 Uhr     melden


Defk

Es gibt medizinisch notwendige Ausnahmen in D. Frag mal deinen Arzt ob er dir Apotheken Cannabis verschreibt.

19.04.2012, 06:42 Uhr     melden


gustav-hugo

Meiner Meinung nach sollte man es legalisieren, da Cannabis keine Todbringende Droge ist, für die es verteufelt wird. Sehr vielen Patienten kann durch den Konsum von Cannabis geholfen werden.

19.04.2012, 06:53 Uhr     melden


Big_Buddha aus Deutschland

Es gibt in Deutschland !! Millionen !! von Menschen die kein Problem damit hätten für Marihuana Steuern zu bezahlen und sich dieses an entsprechender Stelle legal zu beschaffen. Und diese Aussage ist nicht hoch gegriffen sondern Realität. Die Vorteile einer Legalisierung wären immens. Von den Gegenargumenten wie Sucht usw. fange ich gar nicht erst an, das würde den Rahmen sprengen. Informiert euch nur richtig bevor ihr urteilt. Ich wünsche dem Beichter alles Gute und eine so schmerzfreie Zeit wie nur möglich. Aber auch ich habe schon davon gehört das in D in Ausnahmefällen Marihuana auf Rezept in der Apotheke erhältlich ist (z.B. beim Torret-Syndrom). Volle Absolution für den Beichter

19.04.2012, 07:35 Uhr     melden


UltraAdmin2000

Cannabis aus der Apotheke hat auch seinen Preis und von der Krankenkasse kann man dahingehend keine finanziellen Hilfen erwarten, da liegt das Problem. Die illegale Ware ist da wesentlich preiswerter. Alles Gute fuer die Zukunft!

19.04.2012, 07:39 Uhr     melden


krischan

Ich stimme pfauenfeder voll zu. Wenn es nicht als Heilmittel bei schweren Erkrankungen eingesetzt wird, sollte Marihuana nicht legalisiert werden. Als "todbringend" sehen es in der Bevölkerung mittlerweile die wenigsten, aber so harmlos, wie es von Konsumenten dargestellt wird, ist es dann doch nicht. @Beichter: Alles Gute!

19.04.2012, 09:06 Uhr     melden


MeinSenfDazu

Dass Cannabis die Schmerzen unterdrückt mag schon sein. Aber überlege mal, ist das alles was du möchtest? Es geht hier um DICH, möchtet du gesund werden, wieder LEBEN? Hinterfrage, was du dir nicht gegönnt hast, warum dein Geist es zulassen konnte dass du so krank wurdest und rückfällig geworden bist. Ich glaube, dass die meisten Krankheiten daher rühren, weil ein Mensch lange Zeit gegen seine eigene Natur gelebt hat. Man kann vieles eine sehr lange Zeit unterdrücken, aber der Körper wird das auf die Dauer nicht mitmachen und wird dann krank. Ich weiss nicht, ob dir das hilft, denn die meisten sind leider für diese Anschauung nicht zugänglich und es wird als Nonsens abgetan. Es dürfte dir aber nicht schaden dein Leben mal zu reflektieren. Ich wünsch dir von Herzen alles Gute!

19.04.2012, 09:15 Uhr     melden


fatman

In Deutschland sterben jährlich über 70.000 Menschen an Alkohol und täglich ca. 300 an den Folgen des Zigarettenrauchens. Und wie viele Tote gibt es jährlich infolge von Cannabiskonsum? NULL!
Diese Verteufelung von Cannabis ist einfach nur lächerlich und komplett unbegründet, da es Leuten wie dir scheinbar sehr gut hilft mit den Schmerzen zurechtzukommen.
Dass Marihuana verboten ist, liegt nur daran, dass es dafür keine Lobby gibt, die dadurch Milliarden verdient.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und dass du die Krankheit ein zweites Mal besiegst!

19.04.2012, 09:26 Uhr     melden


Methadir2

@MeinSenfDazu
Wie schafft man es, ohne auch nur einen winzigen Hauch von naturwissenschaftlicher Bildung auf ein Niveau zu kommen, auf dem man halbwegs fehlerfreie Texte verfassen kann? Spooky ...

19.04.2012, 09:57 Uhr     melden


WhiteSea aus Deutschland

@fatman:
Ja ne ist klar..
Null? Stimmt die setzen sich ans Steuer und fahren andere zusammen..

19.04.2012, 10:37 Uhr     melden


WhiteSea aus Deutschland

@Beichter:
Ich wuensche dir all die Kraft der Welt. Moegst du die Kraft haben es nochmal zu schaffen den Krebs zu besiegen.
Ich deinem Fall machst du das richtige, wenn es dir hilft die Schmerzen zu lindern und dich bei Kraften zu halten dann mache es weiterhin.
Ich druecke dir die Daumen :)

19.04.2012, 10:39 Uhr     melden


MeinSenfDazu

@Methadir2: unter dem Begriff 'ganzheitliche Medizin' findet man jede Menge fehlerfreie Texte.

19.04.2012, 11:27 Uhr     melden


leckerEistee aus Deutschland

Ich würde dir auch dringend zu ärtzlich verordnetem Marihuana raten! Auch wenn dieses teuerer ist. Du kannst es auf Rezept problemlos in der Apo bekommen aber das wichtigste, es ist klinisch rein. Das größte Problem, gerade im östlicheren Teil Deutschlands ist die Verunreinigung in dem Strassenpott! Auch das lieberal gehandelte Gras aus Holland ist bei weitem nicht so hochwertig wie viele das anpreisen!

Du hast Krebs und solltest deinem Körper so wenig wie möglich an extra Belastung zumuten. Ein gesunder Körper kann mit Streckmitteln oder Verunerinigungen ganz anders umgehen als ein kranker. Ansonsten wünsche ich dir viel Kraft! Und denke bloß nicht darüber nach das du irgendwas illegales tust! Solange es dir hilft und du keinem anderen schadest ist es völlig egal was du machst!

19.04.2012, 12:06 Uhr     melden


spax

@MeinSenfDazu: Ich empfinde es als unglaubliche Frechheit, was du da von dir gibst. "Hinterfrage, was du dir nicht gegönnt hast, warum dein Geist es zulassen konnte dass du so krank wurdest und rückfällig geworden bist." Du bist ein unwissender Extremist und verwechselst "ganzheitlich" mit "einseitig". Damit bist du kein Stück besser als dein Feindbild. Und zu Cannabis: Es ist ein Rauschmittel und bringt Risiken mit sich, die man nicht ignorieren oder verdrängen sollte. Alkohol ist unter'm Strich aber definitiv gefährlicher.

19.04.2012, 13:02 Uhr     melden


MatzePeters

Tut mir leid, aber ich kann nicht glauben, dass die Beichte stimmt. Klingt für mich nach einem Werbetroll für die Haschlegalisierung.

19.04.2012, 13:13 Uhr     melden


MeinSenfDazu

@spax: Ja, du hast recht. Ganzheitlich hat mit beiden Faktoren zu tun, und mir ist klar, dass meine Ausdrucksweise nicht vollständig war. Danke für die Belehrung.

19.04.2012, 13:25 Uhr     melden


DowntownDoc aus Deutschland

Du hast mein volles Verständnis. Cannabis ist zwar bei weitem nicht so harmlos, wie zahlreiche – oder besser zahllose? – Patienten in den psychiatrischen Kliniken beweisen. Dass es jedoch gerade Chemo-Patienten hilft, gilt m.W. seit längerem als anerkannt. Wenn du legal nicht an die Droge kommen kannst, mach's halt weiter wie bisher. So lange du dich nicht in flagranti beim Kaufen erwischen läßt oder damit über eine Grenze fährst, dürfte das Risiko beim Rauchen in den eigenen vier Wänden erwischt zu werden, sehr gering sein.

19.04.2012, 13:37 Uhr     melden


darkis

@WhiteSea: "Stimmt die setzen sich ans Steuer und fahren andere zusammen.." stimmt. Genau wie alle Menschen, die Alkohol konsumieren konsequent Auto fahren... (pauschalisierungen/Vorurteile zu hegen ist i.m.h.o. einfach nur dämlich)

@MatzePeters: Wer rührt da bitte die Werbetrommel?

An alle, die zu bedenken geben, dass Drogen süchtig machen: Ja, das ist komplett richtig.Man muss jedoch bedenken, dass eine Sucht meistens noch weitere Gründe hat und nicht "einfach so" entsteht, weil man ein Rauschmittel, wie Cannabis konsumiert. Im Übrigen ist es falsch zu glauben, dass der Konsum durch eine Legalisierung explodiert.

@DowntownDoc 45% der deutschen Bevölkerung haben Cannabis mind. einmalig konsumiert. Schizophrenie wird als Risiko angeführt. Diese Veranlagung muss jedoch bereits bei dem Menschen vorhanden sein, damit diese auftritt und kann auch durch andere Faktoren ausbrechen. Das verhamlost den Konsum nicht, relativiert jedoch deine Aussage ein bisschen.

Die Droge wird mit und ohne Zustimmung konsumiert. Mit der Zustimmung kann einer Kriminalisierung, sowie dem Umgang in einem Drogenmilieu entgegengewirkt werden. Abgesehen davon kann die Besteuerung leere Kassen füllen, wie das Beispiel Venlo (40% der städtischen Steuereinnahmen werden durch Coffeeshops generiert) aufzeigt.

19.04.2012, 14:03 Uhr     melden



“Beichte


WhiteSea aus Deutschland

@Darkis.
Ich habe nicht pauschalisiert.
Es geht hier um Drogen nicht um Alkohol.
Mich stoerte die Aussage das keiner stirbt der das Zeug nimmt. Fakt ist, die meisten fahren mit Rauschmitteln ( JA auch mit Alkohol) Auto. Und wenn keiner beim Konsumieren stirbt dann eben im Strasenverkehr und dann sind es meist unschuldige.

19.04.2012, 14:27 Uhr     melden


darkis

@WhiteSea So in etwa habe ich mir das schon gedacht. Die Aussage kann dazu führen, dass man das Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss als weit verbreitete Tatsache unter Cannabiskonsumenten interpretiert. Im Übrigen ist auch Alkohol eine Droge.
Ich bin dafür, "Rauschfahrten" hart zu bestrafen. Diese Autofahrer setzen Menschenleben leichtfertig aufs Spiel. Das Verbot von Cannabis halte ich für übertrieben. Im Übrigen wird der Schwarzmarkt in den nächsten Monaten durch das holländische Gesetz, den Handel mit Cannabis für Deutsche zu verbieten, deutlich wachsen. Statt diese Beträge, die dann fliessen, zu versteuern, wird das Geld in dubiose Hände gegeben. Kein Geld für den Staat (dessen Städte chronisch pleite sind).

19.04.2012, 15:13 Uhr     melden


ichhabegesuendigt

Hey Cannabis ist in der Medizin doch angesehen und legal - übrigens werden schwerstkranke Menschen nicht süchtig davon. Zu Beichten hast du somit nichts. Trotzdem bin ich gegen Cannabis für alle, weil sich noch mehr Menschen damit das leben ruinieren wollen. Alle erzählen einem wie harmlos kiffen ist, aber schon mal einem Mitte 30 jährigem begegnet, der seit seinem 16. Lebensjahr kifft? Ihr werdet sehen, dass diese Person geistig zurückgeblieben ist, obwohl gesund geboren. Und das ist nur ein Nachteil.und die, die immer schreien: Aber Alkohol ist legal! schon mal daran gedacht, dass Alkohol auch verboten gehört? Daran gehen so viele Menschen so schrecklich zu Grunde. übrigens habe ich recht häufig beruflich mit suchtkranken zu tun. aus meiner Sicht ist weder das eine noch das andere gut.

19.04.2012, 15:52 Uhr     melden


darkis

Und schon wieder: Wer mit 16 Jahren anfängt und durchgehend bis 30 kifft, wurde stark vernachlässigt. Wo waren z.B. die Aufsichtspersonen (Eltern/Erzieher?) An der Stelle kann (sollte) man das nicht auf den bloßen Konsum schieben. Deine Erzählung ist traurig. Die Menschen, die an Sucht zugrunde gehen, tun mir leid. Aber ein Verbot hat solche Menschen noch nie aufgehalten, sich zu zerstören. Eine Legalisierung wirkt sich vielmehr positiv auf die vielen Konsumenten aus, die mit Rauschmitteln, wie Alkohol und Cannabis umgehen können.

19.04.2012, 16:04 Uhr     melden


Anne-popanne

Meine Güte....dieses Thema scheint ja sehr zu polarisieren! Ich habe vor kurzer Zeit einen Beitrag über einen am Tourette-Syndrom-Erkrankten Mann gesehen, der seine Ticks auch NUR durch eine gewisse Menge Cannabis unter Kontrolle bekommt. Und als ich das so gesehen habe, wie fertig dieser Mensch war, durch die ständig angespannten Muskeln, hab ich ehrlich gesagt auch gedacht, dass man Drogen für solche ganz speziellen Fälle doch legalisieren könnte.Warum denn nicht??? Der eine kippt sich jedes Wochenende die Birne zu, der andere raucht eben Gras.........Und in diesem Fall wäre es ja nicht aus Spaß und Dallerei, sondern aus dem Grund, dass es ihm ja scheinbar eine Menge Schmerzen erspart!

19.04.2012, 16:20 Uhr     melden


Methadir2

@MeinSenfDazu Eben das wundert mich ja. Soviel geballte Blödheit müsste sich doch auch anderweitig manifestieren. Kann doch eigentlich nicht sein, dass man von sauber ausgeführten Studien über elementare naturwissenschaftliche Zusammenhänge bis hin zu einfachsten Argumenten der Logik alles ignoriert und man das nicht sofort merkt.

19.04.2012, 16:31 Uhr     melden


Ronnie_Kimmel

Du erwähnst mit keinem Wort, dass diese Droge schädlich ist. Deine Liebeserklärung für diese Droge kann junge Menschen anstiften, Drogen zu nehmen. Für einen 45-jährigen bist du ganz schön verantwortungslos.

19.04.2012, 16:33 Uhr     melden


son-of-sin

Jay, mal wieder eine Cannabisdiskussion. Gab schon so lang keine hier. Hier mal ein Argument @ichhabegesuendigt: Irgendwo muss Schluss sein. Wenn man alles potenziell Schädliche verbieten würde, hätten wir morgen keine Autos mehr, keine hohen Gebäude, Bienen (ein oft unterschätzter Killer) müssten ausgerottet werden, ebenso Mikrowellen, Teelichter und etliche Hundert Lebensmittel, usw. Die Alternative zu diesem überzogenen Schutz (der schlussendlich zu einer Dystopie führen muss, in der wir alle in klinisch sauberen Räumen eingeschlossen vor uns hin vegetieren, damit wir uns auch ja nicht selbst schaden können)? Einfach alle Substanzen legalisieren, in Aufklärungskampagnen an Schulen usw. investieren und auf den Verstand der Menschen vertrauen. So würde ich es mir zumindest wünschen. Niemand hat je behauptet, Cannabis sei vollkommen ungefährlich, aber im Vergleich zu Kaffee, Hamburgern und Aspirin hat es deutlich weniger unerwünschte Nebenwirkungen. @Beichter: 100Prozent richtig. Alles Gute für dich.

19.04.2012, 16:59 Uhr     melden


MeinSenfDazu

Schlimm genug, dass es Leute gibt, die in gehobenen Zeitschriften lesen, einen Magister-oder Doktortitel haben, und weiss Gott wie gebildet sind (ich rede hier nicht von ALLEN) sich anmassen, sie könnten über alles und jeden urteilen, nur weil sie nicht bereit sind, einmal über den Tellerrand zu blicken? Die Welt besteht aus verschiedenen Facetten und Denkweisen, und ich vertrete nur EINE davon. Abgesehen davon, ist das nun ein Beichthaus oder ein Streithaus? Ende der Debatte.

19.04.2012, 17:53 Uhr     melden


patrikk

Ich halte eigentlich nichts vom Drogenkonsum, aber in deinem speziellen Fall ist es gerechtfertigt. Du könntest dir das Zeug auch verschreiben lassen...

19.04.2012, 18:17 Uhr     melden


wurstkanone

@WhiteSea: Alkohol ist eine Droge.

Niemand kann ernsthaft behaupten, dass Cannabis schädlicher sei als Alkohol. Ich zumindest sehe sehr viele aggressive Menschen unter Alkoholeinfluss. Die Gewalt die von Cannabiskonsumenten (bzw. -dealern) ausgeht, bezieht sich meistens auf das Beschaffen und die Bezahlung der Droge und ist damit auf die Illegalität des Stoffes zurückzuführen und nicht auf den Konsum.

19.04.2012, 18:33 Uhr     melden


NilesCrane

@Ronnie_Kimmel

Eine Liebeserklarung an Cannabis sehe ich hier nirgendwo. Er schreibt lediglich, dass Cannabis ihm bei seinen Schmerzen hilft. Dass ein schwerstkranker Mensch sich strafbar machen muss um seine Schmerzen ertragen zu koennen, finde ich viel schlimmer!
Zum Thema "von der Apotheke verschreiben lassen": Das Cannabis mag dann vielleicht sauberer sein, ist aber um ein vielfaches teurer. Und die Krankenkasse wird da wohl kaum unter die Arme greifen. Wenn das Zeug das er bekommt, auch relativ sauber ist, hat er Glueck. Andernfalls muss er selbst abwaegen ob er sich diesem Risiko aussetzen will/kann.
@Beichter ich wuensche dir alls Gute und hoffe, dass du den Krebs wieder besiegen kannst!

19.04.2012, 18:51 Uhr     melden


Manu1601 aus Deutschland

Erstmal gute Besserung! Und dann muss ich sagen, dass ich die vollkommen Recht gebe! Z.B. Alkohol ist in meinen Augen sogar gefährlicher, denn Alkohol kann langfristige Folgen haben. Und wer sagt man kan einer Überdosis Marihuana sterben, kann man an einer Überdosis Alkohol genauso. Außerdem machen Drogen im Gegensatz zu Alkohol nicht aggressiv, auch wenn dies beim Alkohol auch wiederrum von den Leuten abhängt. LEGALIZE IT!

19.04.2012, 20:00 Uhr     melden


mklstr aus Deutschland

Erinnert mich stark an meinen Stiefvater ...
Ich werds ihm mal vorschlagen :]
Dir wünsch ich das beste und gute Besserung!

19.04.2012, 22:28 Uhr     melden


ichhabegesuendigt

Erst wieder erlebt Mitte 30 jähriger Mann kann nicht selbstständig auf den Beinen stehen und richtig sprechen. er trinkt tgl 2 Flaschen hochprozentiges am Tag. seine Mitte 60 jährige Mutter ist immer wieder dazu verdammt ihn zu retten, Therapie hat er hinter sich, gebracht hat nichts - die meisten Menschen, die pro Drogen sind konsumieren sie entweder selbst oder haben noch nicht genug elend gesehen. Es ist übrigens leicht allen anderen die schuld zu geben als sich selbst!

19.04.2012, 23:10 Uhr     melden


WhiteSea aus Deutschland

Mensch es Kinder, als wuesste ich nicht das Alkohol eine Droge ist. Habe ich jemals das Gegenteil behauptet?!

20.04.2012, 00:19 Uhr     melden


Krachbum aus Deutschland

Absolution und gute Besserung!

20.04.2012, 09:13 Uhr     melden


Sala

Als Medizin sollte es viel einfacher zu haben sein und zudem extrem billig, da keine Forschung nötig und günstig zu produzieren. Wer schon richtig starke Medikamente nehmen mußte und den Vergleich hat weiss, dass die Nebenwirkungen von Hanf dagegen lachhaft sind.
Ansonsten halte insgesamt alle bevormundenden Gesetze für ungerechtfertigt die nicht darauf beruhen dass rechte von Dritten beschränkt oder Sie gefährdet werden.

20.04.2012, 11:35 Uhr     melden


WeiseFrau aus Berlin, Deutschland

Ob Du schwere Medikamente bekommst oder Marihuana einpfeifst dürfte dann auch egal sein.

20.04.2012, 12:49 Uhr     melden


Desperadio

Medikamente sind im übrigen auch nichts mehr als Drogen, nur viel berechenbarer weil ausführlich getestet. Diese verteufelt aber niemand komischerweise, obwohl viele davon sehr viel stärker den Körper und Geist beeinflussen als vergleichsweise harmloses THC. An etlichen Kommentaren hier sieht man leider, dass die Mehrheit immer noch nicht ausreichend informiert ist, was Cannabis betrifft und das finde ich schade. Es ist von Sucht und Verwahrlosung die Rede, von der Lebensunfähigkeit, Autounfälle, etc. einiger Konsumenten und als einziger Sündenbock steht dafür die Droge... Für soviel Engstirnigkeit kann man sich nur schämen. Ich wünsche jedem in diesem Bereich etwas mehr Aufklärung.

20.04.2012, 15:19 Uhr     melden


///

Ich schließe mich deiner Meinung an! Alles Gute ; )

20.04.2012, 16:33 Uhr     melden


merlin74

Du hast mit dieser Beichte hier wieder einen Stein ins Rollen gebracht. Jetzt wird sich wieder gezofft und die Finger wund geschrieben, wei o wei. Von mir aus kannst und darfst du kiffen bis du deine Lunge auskotzt. Ich richte nicht darüber. Jedem das seine. Beichten, die so arg polarisieren, nerven mich einfach, auch wenn ich dir alles Gute wünsche, von Herzen. Das nächste Mal würd ich einfach an den Petitionsausschuss des Bundestages oder deinem Abgeordneten des Wahlkreises, der im BT ist, diese Beichte in Mailform zusenden, auch wenn du da nicht viel erwarten darfst.

20.04.2012, 19:48 Uhr     melden


DerHitman

Als ebenfalls-Krebs-Patient möchte ich dir allerwärmstens Dichloroacetat ans Herz legen, wenn du die Chemo nicht so gut verträgst. Dürfte evtl. schwer zu beschaffen sein, ich profitiere da von guten Beziehungen. Informier dich bei Bedarf ein wenig darüber und dann sieh zu, dass du's beschafft bekommst; hat mein Leben verändert!

21.04.2012, 11:41 Uhr     melden


Franz Branntwein

Ich wuensche Dir alles Gute und hoffe das Du die Krankheit besiegst. Wegen dem kiffen wuerde ich mir keine Sorgen machen, weil es in Deinem Falle js hilft. Absolution erteilt.

22.04.2012, 08:40 Uhr     melden


SubZero22

einige hier haben einfach keine Ahnung, wisst ihr eigentlich wie schwer es ist in D. Marijuana legal aus der Apotheke zu bekommen ? Gerade mal 16 Menschen in ganz D. dürfen das, aber auch nur weil sie vorweisen konnten jedes einzelne Mittel gegen seine Krankheit genommen zu haben, ohne Erfolg. Was das für Schäden zufolge hat wenn man sich sämtliche Tabletten einwirft will ich garnicht wissen... Ich verstehe es einfach nicht warum andere Leute, anderen Leuten das kiffen vorenthalten wollen ! Schadet ein Kiffer euch wenn er gemütlich zuhause sitzt und einen Joint raucht ? Ich will euch mal sehen wenn ihr ständig nen Dealer anrufen müsstet um euch Alkohol oder Kaffee kaufen zu müssen... Ganz klar für die Legalisierung

23.04.2012, 16:57 Uhr     melden


kugelfisch

@whitesea Bevor du hier schlichtweg falsches Halbwissen publizierst, informiere dich bitte GENAU. Cannabis wirkt sich auf die Fahrtauglichkeit ganz anders aus als Alkohol, weil es ganz einfach ein völlig verschiedener Rausch ist. Inwiefern möchte ich hier nicht schreiben, weil ich gerne möchte das sich die Leute mal SELBST informieren anstatt falsches Halbwissen weiterzugeben, welches sie in irgendwelchen Dorfkneipen aufgeschnappt haben. Keinerlei Erfahrung oder Wissen besitzen und dann solche hochgegriffenen Dinge behaupten. Typisch für das was heute im Netz so rumlungert.

24.04.2012, 18:39 Uhr     melden


peter33

Danke für die Schilderungen! Ich habe keine Erfahrungen mit Cannabis oder Drogen die "härter" sind als ein paar Bier. Aber - da sieht man welchen Effekt die pauschale Stigmatisierung und starre Regelungen/Gesetze auf die Einzelnen haben. Ich würde dir sowas von wünschen dass du legal an die adäquaten Hilfsmittel kommst. Das was du schreibst ändert meine Einstellung zu Drogen. Bisher dachte ich auch, die Verbotsregelungen immer sinnvoll um die Leute vor ihrer Sucht zu schützen, und wenn man das "Verbotene" einmal im Leben probieren will könne man es auch illegal tun. (Einmal ist Keinmal.) Da hat der Gesetzgeber Nachbesserungsbedarf. Leider kann man in endlicher Zeit nicht alle Probleme berücksichtigen, bzw. der (nicht existente) "Interessenverband der Krebskranken" hat noch nicht eine politisch relevante Durchsetzungskraft erreicht. Ich wünsche dir alles Gute für die Gesundheit!

25.04.2012, 01:14 Uhr     melden


idiot1991

alkohol und tabak sorgen jährlich für 200.000 tote in deutschland und bergen ein erheblich höheres suchtrisiko als cannabis: legalize it!

21.08.2012, 19:09 Uhr     melden


pamela23 aus Berlin, Deutschland

@idiot1991 Und Cannabis fällt bei Dir nicht unter Tabak? Wenn Du damit leben kannst, dass nur noch kaputte Gehirne rumlaufen und die Volksverdummung weiter voranschreitet, bitteschön.

22.08.2012, 07:32 Uhr     melden


th3ch3

@pamela23 Häh, was hat denn Tabak mit Cannabis zu tun? Das sind zwei vollkommen verschiedene Pflanzen.

11.09.2012, 10:30 Uhr     melden


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