Strafzettel mit 55 PS

13

Verschwendung Maßlosigkeit Auto & Co.

Ich beichte, dass ich mindestens einen Strafzettel pro Monat bekomme - meistens wegen zu schnellem Fahren, aber auch Falschparken. Heute Morgen war wieder ein Strafmandat in der Post. 55 Euro für 25 km/h zu schnell. Ich verzweifle. Eigentlich könnte ich mich für 55 Euro mit Jägermeister aus dem Leben beamen und mir so richtig die Kante geben. Ich bereue es, immer zu schnell zu fahren, aber ich kann es einfach nicht lassen! P.S.: Mein Auto hat nur 55 PS!

Beichthaus.com Beichte #00021536 vom 26.04.2007 um 05:32:18 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte

Kommentare der Beichthaus-Bewohner

AngelOfTheDark aus Deutschland

Mit 55PS so schnell unterwegs? Wahnsinn. Solltest vielleicht doch mal auf das 30er Schild achten ^^

22.12.2009, 13:46 Uhr     melden


Shorshi

Alle geschwindigkeitsbegrenzungen sind zu langsam angegeben , mit irgendwelche ausreden wie lärmschutz etc. um autofahrer zu qwelen und um steuern ( strafe ) zu kassieren. Mann könnte überall 10 bis 20 kmh schneller fahren ohne wenn und aber. Trotzdem muß man wie angegeben fahren damit regierung uns nicht bestraft.

15.09.2015, 20:17 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Ich könnte jetzt die Steilvorlage nutzen und sagen, du solltest dankbar sein, weil man dich vom saufen abhält. Problem hierbei ist, dass dies ja nur einen Saufabend verhindert, nicht aber die Einstellung, für die es das höchste ist, zu rasen und zu saufen. Mit Strafe wird man dein Verhalten nur unterbinden.

Ähnliches sagte Jordan Peterson zum Alkoholentzug.

Daher müsste man dir etwas bieten, das attraktiv ist und deinen Geist fördert statt deiner Leber.

Problem ist aber auch hier, dass das natürlich willkürliche Festlegungen sind, dass Bildung und Intelligenz höher als saufen stehen. Dem Proleten sind Fortschritt und geistige Weiterentwicklung eher egal, solange er seinen Lifestyle weiterführen kann. Daher bin ich dafür, dass du weiter machst. Allerdings finde ich es zum kotzen, dass ich mich Pausenclowns wie dir und diversem woken Knallchargen beugen muss, da ihr die Mehrheit stellt.

04.05.2021, 21:41 Uhr     melden


HugoBruno

@Trudi: Wo und warum musst du dich dem Beichter beugen? Warum nennst du jemanden, der hin und wieder eine Strafe kassiert, gleich Raser? 20 km/h zu schnell ist meistens die übliche "Toleranz". Bei 25 km/h zu viel hat man also etwas überzogen.
Die einen zahlen ihre Deppensteuer, indem sie Lotto spielen, die anderen versaufen ihr Geld und manche fahren halt etwas schneller oder sind zu faul zum Parkplatzsuchen. "Suum quisque" sagte man dazu in einer Zeit, als Bildung noch nicht mit Wirtschaftstauglichkeit gleichgesetzt wurde. Also warum die Aufregung?

05.05.2021, 15:36 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Hugo nicht ihm persönlich. Er ist allerdings einer der Menschen, die Mehrheitsgesellchaft zusammen mit den linken Vordenkern stellen. Daher wird Politik genau für sowas gemacht bzw. um ihn zu bespaßen. War nicht direkt auf die Beichte bezogen.

Also 20 km/h zu schnell ist für mich rasen. Doe Konsequenz, die ich ableite ist aber für uns beide dieselbe. Soll er weiter machen, wenn es ihm gefällt. Ich sehe so ein leben allerdings als arm, wo das Ärgernis bei sowas ein entgangenes Besäufnis ist.
Da du mich direkt ansprichst muss ich annehmen, dass die Aussage mit Bildung auf mich bezogen ist. Im Gegensatz zu dir, mein Freund mit den N*z*anspielungen, verstehe ich leider kein Latein. Ob man Bildung mit Wirtschaftstauglichkeit gleichsetzen sollte finde ich nicht so leicht. Auf der einen Seite strebe ich definitiv mit dem, was ich tue keinem Reichtum an. Allerdings sehe ich wenig Mehrwert in diversen Abschlüssen im Bereich Gender Studys oder liberal arts colleges. Bei ersterem hat das wossen gar keinem Mehrwert auch außerhalb von Geld, bei zweiterem sehe ich kaum, was man damit bewegem kann und dazu zähle ich auch das bestreiten des Lebensunterhalts.

Ich würde daher nicht sagen, Bildung hat mut den Sinn mehr Geld zu bekommen, allerdings sehe ich gewisse Studiengänge nicht als Bildung.

06.05.2021, 05:53 Uhr     melden





HugoBruno

@Trudi : Nein, meine Gedanken zur Bildung waren nur allgemein gehalten. Keinerlei Vorwurf an dich. Auch Esther Villar zähle ich zur Allgemeinbildung - und mit der fängst du vermutlich mehr an als mit lateinischen Redewendungen. ; - ) Letztere fällt aber wohl auch unter Gender Studies, wenngleich nicht im Mainstream-Sinne.

Früher war links der Ruf nach Freiheit und rechts die faschistische Diktatur. Heute schreien so genannte Linke nach immer mehr Einschränkungen, wegen Gesundheit, Klima, zum Schutz der echten und gefühlten Frauen (Statut der grünen Studentinnen in Österreich: "Wenn Frau oder Transperson einen Safe Space will, haben alle Männer den Raum zu verlassen."), während angeblich Rechte mehr Freiheit wollen.
Ich finde, die alten "Schablonen" von links und rechts passen nicht mehr.

06.05.2021, 14:17 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Hugo ich habe oft die Theorie, die Rchte wären die wahren Linken.

Auch wirtschaftlich haben viele Linke ja wenig mit Sozialismus zu tun, während Rechte ( nicht AfD meine eher NPD, 3. Weg) da eher sozialistisch sind. Wobei die Faschisten (also Italien, D) ja eher antikapitalistisch waren. Teilweise sind bei Neon*zis ja sogar mehr Ausländer als bei Linken. Aber ernsthaft ein Punkt ist, ob du Menschen als gleich oder ungleich siehst, ich glaube an Ungleichheiten und wünsche mir einen Anführer, der zwischen den verschiedenen Klassen vermittelt, statt sie abzuschaffen ( was nicht gelingen kann). Linke wollen ja eher gleiche Ergebnisse bei allem im Leben.

Leider spreche ich kein Latein Hugo. Meine Eltern waren in der Schule der Meinung, fpr sowas wäre ich zu dumm. Kann mehrere Sprachen fließend, nur Latein habe ich nie gelernt.

Mein Gender Studies habe ich mehrere Probleme. 1. Ist es klar, dass so etwas wirtschaftlich wenig bringt trotzdem soll es Diskriminierung sein, wenn man mit dieser Ausbildung keine Stelle findet. 2. Wie du weißt, bin ich ein Befürworter von "Planwirtschaften" im eher rechten Sinn ( Makromanagement, z.B. Deutschland früher ja nennt man nicht Planwirtschaft, aber passt ganz ok das Wort). In diesem Sinne könnte ich mir vorstellen, ökonomisch nutzlose Dinge zu fördern, sehe aber hier keinen Mehrwert für das Volk in dieser Wissenschaft. 3. Es ist auch keine Wissenschaft, da es nicht um die Erlangung von Wissen geht. Es geht eher darum, opferrollen zu zementieren und Geld zu bekommen. Diskurs oder andere Ideen werden bewusst nicht zugelassen. Wobei es hier oft keine Ideen sind, die anders sind, sondern die Realität. Man versucht, alles wegzuerklären und will sogar bewusst Naturwissenschaften außer Kraft setzen.

Ähnliches sehe ich aber auch in anderen Bereichen. Angeblich gibt es ja keine Unterschiede zwischen Völkern oder gar Rassen. Macht man auf reale Unterschiede ausmerksam(z.B. Sprinter sind meistens schwarz), wird erklärt, das wäre alles Quatsch.



Zum

06.05.2021, 15:04 Uhr     melden


HugoBruno

@Trudi: "gleich wert" heißt nicht "gleich". Es ist zB nicht rassistisch, sondern eine statistische Tatsache, dass der schwarze Schwanz im Durchschnitt größer ist als der weiße. Rassistisch wird es dort, wo man das eine als wertvoller als das andere bezeichnet. Oder pauschal davon ausgeht, dass dies auch im Einzelfall so sein werde oder müßte.

Insofern ist es nach klassischer Auslegung eindeutig links, alle Menschen als gleichwertig zu betrachten, während die klassische Rechte hier Wertungen vornimmt. Wo ich bei dir bin, ist die Tatsache, dass Teile der neuen Linken auch werten - indem heterosexuellen weißen Männern "zum Ausgleich systemimmanenter Verhältnisse" weniger Rechte zugesprochen werden als anderen Menschen (siehe obiges Beispiel - das ist nicht erfunden!). Das wäre vor gar nicht langer Zeit als "rechtsextrem" tituliert worden. Umgekehrt hast du recht, dass viele Ausländer im Inland sich von Ausländern im Ausland bedroht fühlen und daher im Chor mit manchen Inländern "die Anderen" lieber krepieren lassen wollen, als ins Land zu lassen.

Und was die Planwirtschaft betrifft (von der ich noch nie ein Freund war), so wurde diese immer nur von einem Teil des linken Spektrums (die "Marx-Lenin-Mao-Fraktion") vertreten, während von Nestor Machno, Leo Tolstoi bis zu Schmidt, Kreisky, ... auch verschiedenste andere Modelle dort ihre geistige Heimat hatten.

Wiederum ein ganz anderes Thema ist es, ob Einkünfte aus Kapitalvermögen weitgehend von Steuern verschont ins Bodenlose explodieren dürfen sollen, während Arbeitseinkommen im wesentlichen stagnieren und immer mehr besteuert werden. Mit diesem Thema fischen alle Parteien am rechten Rand immer gerne ihre Stimmen, aber nur solange sie tatsächlich nichts zu sagen haben.

Und wenn du wirklich einen Anführer brauchst: Ich führe und leite dich gerne weiterhin an. ; - )

06.05.2021, 16:06 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Ach Hugo wir haben ja schon eine Diktatur, leider hat die den selben Leiertonfall wie der Erich hier aus dem Saarland und allgemein weder Charisma noch Werte.


Also die MODERNE Linke will zumindest Unterschiede leugnen. Dass das nicht immer in der Form war, ist mir klar. Viele Kommunisten waren auch Antisemiten. An eine Herrenrasse glaube ich nicht, trotzdem bin ich krasser Ethnopluralist und bin sehr gegen Vermischung. Was ich meintr ist, dass auch Faschisten eher für eine gelenkte Wirtschaft sind, wie Marxisten es auch sind. Erklären muaat du mir solche Modelle nicht, mache grade in dem Bereich einem Master. Bin dort aber auch für seltsame Positionen bekannt, die ich vertrete. Wie gesagt, sehe mich als F*schist zwischen Kapitalismus und Kommunismus als dritten Weg.

Die meisten Rechten sehen eben keine unterschiedliche Wertigkeit. Selbst Rechtsradikale nicht. Gilt nicht für alle.

Hugo, da ich weiß, dein Name steht für Hubert Goldmann will ich dich nicht als Führer. Ist ja ein Wink an die anderen, die unser Volk zersetzen wollen.

06.05.2021, 17:18 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Nachtrag: Nestor Machno war ja eher Anarchist, wobei es auch rechte Anarchisten gibt. Nur zum Thema.

Des weiteren ist die Theorie, dass linke eher Gleichheit der Menschen sehen relativ akzeptiert. Wie gesagt, ich bin rechts und stehe dazu. Ich wollte es immer leugnen, aber ich kann nicht anders als ich bin.

06.05.2021, 17:44 Uhr     melden


VcS

Nuja, wenn du es schaffst, zu deiner politischen Position zu stehen, hast du damit einer Menge Menschen etwas voraus. Ich lese seit ~15 Jahren von Leuten, die angeblich "Mitte" sind, oder "konservativ", dann aber doch viel weiter rechts stehen mit ihren Ansichten. Da ist es eine angenehme Abwechslung, wenn jemand auf dieses Getue verzichtet.

Ich teile deine Ansichten nicht, aber finde es gut, dass du anscheinend bei der Selbstfindung vorankommst.

07.05.2021, 15:21 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

@VcS Jaein also auf meiner Arbeit weiß es niemand. Meine Freundin und meine Studienkollegen wissen das. Und ja ich sage klar Faschist.
Habe es im letzen Studium klar dargelegt, als wir besprochen haben, warum man nicht wählen sollte. Meinte, es bringt nichts und es wäre eh inkonsequent, da ich kein Demokrat wäre.

Wollte es früher bekämpfen, dachte immer, das müsste ich ändern. Habe auch teilweise schlechte Leistungen ( bei einem schlechten Tag zb) innerlich auf meine Meinung oder Musik geschoben, habe die Sachen dann nicht mehr gehört etc...

Hat nie geklappt. Wollte immer Mainstream sein, aber ich bin es nicht.

An Gesetze halte ich mich aber.

07.05.2021, 15:44 Uhr     melden


HugoBruno

@Trudi: Ja, wie wahrscheinlich viele könte ich auch manchmal verzweifeln bei dem, was bei Wahlen herauskommt. Anders als du bin ich allerdings der Ansicht, dass sich historisch kein anderes System als weniger schlecht erwiesen hat.
Aber was genau meinst du mit "gelenkte Wirtschaft": Dass dir der Staat vorschreibt, wann du welche Güter (angefangen von der Nahrung und Kleidungsmitteln bis zu Luxusgütern) erhältst? Dass der Staat den Produktionsbetrieben vorschreibt, wann sie welche Güter produzieren dürfen? Dass der Staat den Handelsbetrieben vorschreibt, wann Sie was an wen verkaufen dürfen? Oder dass sämtliche Produktionsmittel wieder verstaatlicht werden und der Staat auch gleich den Vertrieb übernimmt? Was konkret schwebt dir da vor, was du von dem von dir gewünschten großen Diktator erwartest?

Und bitte lass mich endlich mit deinem Hubert Goldmann in Ruhe. Wie mehrfach erwähnt, kenne ich selbigen nicht und er hat für mich auch keine Relevanz.

10.05.2021, 14:24 Uhr     melden


Jetzt anmelden, um auch einen Kommentar zu schreiben.

Facebook Kommentare

Ähnliche Beichten

Ich hätte gerne einen Mercedes

Früher habe ich, wenn ich nachts mit dem Fahrrad nach Hause gefahren bin, bei allen Autos Marke Mercedes die Außenspiegel im Vorbeifahren abgetreten. …

Ich verkaufe meine Freundin

Ich überlege den ganzen Tag schon, wie ich schnell an viel Kohle komme, um dieses hässliche Minus auf meinem Konto auszugleichen, das durch unzählige …


Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht