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Beichten: 20.617 | User: 158.017 | Kommentare: 313.116 |
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2.5/5 (125 Votes)

Die Unfähigkeit Glück zu empfinden

(00030884)



Ich (m/30) habe meine große Liebe weggeschmissen, ja regelrecht vergrault. Diese Frau und ich sind eigentlich füreinander geschaffen, wir sind seelenverwandt und ergänzen uns prächtig. Sie liebte jede meiner Macken und ich ihre. Leider weiß sie bis heute nicht, dass es an mir eine Seite gibt, die ich noch niemandem offenbart habe. Obwohl alles in meinem Leben perfekt schien, Job, Finanzen, Gesundheit und vor allem die richtige Frau, war ich immer unglücklich über mich und mein Leben. Ich schaffe es einfach nicht, wirkliches Glück zu empfinden. Ich spiele eine Rolle: selbstbewusst, smart, einnehmend. In Wirklichkeit bin ich zerfressen von Selbstzweifeln jeglicher Art. Ständig scheint mir ein Suizid ein bequemer Ausweg zu sein, wobei ich keine konkreten Pläne oder Vorbereitungen habe, sondern einfach nur den Gedanken, dass alles besser wäre, wenn ich nicht mehr da bin. Ich habe Angst davor, Zukunftspläne zu fassen. Als nun meine damalige Freundin anfing, von Kindern zu reden und mir sogar einen Antrag machte, bekam ich tierische Angst und der Gedanke, dass sie ohne mich besser dran wäre beziehungsweise ich sie nicht verdient habe, hat mein Leben bestimmt.

Also habe ich mich ein paar Wochen später von ihr getrennt. Sie fiel aus allen Wolken. Ich konnte ihr natürlich auch nur vorgeschobene Gründe nennen. Da ich sie ja noch liebte, kamen wir noch zweimal wieder zusammen. Aber dann beherrschten mich jedes Mal wieder diese Selbstzweifel und ich beendete es wieder. In letzter Zeit hatte ich sogar zwei Beziehungen, nur damit sie nicht mehr an mir festhält. Ich habe sie jetzt also zwei Jahre gequält um sie loszuwerden, dabei liebe ich sie noch immer wie verrückt. Sie bandelt jetzt, glaube ich, das erste Mal mit einem neuen Mann an. Das tut so unheimlich weh, aber ich ziehe mich zurück, damit sie glücklich sein kann. Meine Beichte ist: Ich habe einem wundervollen Menschen weh getan und immer wieder abgewiesen und ihr ihre halbe Jugend geraubt, weil ich so ein kaputter Typ bin. Das bereue ich von ganzem Herzen. Ich hoffe, sie findet das ihr zustehende Glück. Ich bereue auch, dass ich die Gefühle zweier netter junger Frauen verletzt habe, nur um meinen kranken Plan durchzuziehen. Ich leide gerade wie ein Hund. Das ist wohl der Preis. Schatz, ich liebe Dich.



Beichte vom 14.03.2013, 16:27:33 Uhr
Ort: Rostock

3.6/5 (166 Votes)

Zum Geburtstag allein

(00030586)



Ich beichte, dass ich auch morgen mal wieder meine Kollegen belügen werde. Die werden mich nämlich fragen, ob ich meinen Geburtstag schön gefeiert habe. Und da werde ich natürlich antworten, dass ich mit Familie und Freunden bis spät abends zusammen gesessen und total schöne Geschenke bekommen habe. Ich könnte auch einfach die Wahrheit sagen: "Nein, ich habe nicht gefeiert. Aus meiner Familie haben mal wieder alle meinen Geburtstag vergessen und so richtige Freunde hatte ich noch nie. Also habe ich den Abend vor der Glotze verbracht und mir einen angetrunken." Aber mal ehrlich: wer will so was hören? Und wer will sich dann die halb entsetzten halb mitleidigen Gesichter meiner Kollegen ansehen? Da lüge ich doch lieber.



Beichte vom 16.12.2012, 17:51:49 Uhr
Ort: Rostock

2.2/5 (177 Votes)

Die schändlichste Tat meines Lebens

(00030047)



Es ist jetzt circa 8 Jahre her. Meine damalige Frau lebten damals in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, in der Wohnung unter uns ein anderes Paar, die damals auch unsere [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 17.06.2012, 17:47:21 Uhr
Ort: Rostock



4.0/5 (267 Votes)

Herr Z.

(00029618)



Ich arbeite als Altenpfleger in einem Pflegeheim und die Arbeit mit den alten Leutchen macht mir auch riesigen Spaß und ist meine Berufung. Ein Problem vieler Bewohner ist die Verstopfung, zum Beispiel durch zu wenig Bewegung oder zu wenig Flüssigkeit. Ein Bewohner, der geistig noch voll fit war und ein besonders liebenswerter Mensch, aber leider nicht mehr gehen konnte, plagte sich nun seit einigen Tagen mit einer solchen Verstopfung. Er saß mehrere Male täglich auf dem Klo, ohne nennenswerten Erfolg. Nach drei Tagen und einer wieder mal ziemlich langen Sitzung, während derer ich ihn natürlich allein ließ, klingelte er vom Klo aus und ich hob ihn mit dem Stehlifter (das ist so eine Art kleiner Kran) vom Klo hoch, putzte seinen Hintern ab und setzte ihn in den Rollstuhl. Dann entdeckte ich in der Toilette den größten Kackhaufen aller Zeiten. Ich drehte mich zu ihm um und sagte: "Herzlichen Glückwunsch, Herr Z., es ist ein kräftiger, gesunder Knabe! Wollen Sie die Nabelschnur durchschneiden?" Er schmunzelte zwar, aber ich glaube, es war ihm sehr peinlich. Ich habe kurz darauf (aus anderen Gründen) das Heim gewechselt und jetzt erfahren, dass er vor kurzem gestorben ist. Es tut mir sehr Leid, dass ich einen Witz auf seine Kosten gemacht habe, den er vielleicht nicht annähernd so komisch fand wie ich. Des Weiteren tut mir auch Leid, dass ich mich auch heute noch darüber totlachen kann.



Beichte vom 15.12.2011, 00:36:12 Uhr
Ort: Pappelallee, 18147 Rostock

2.0/5 (183 Votes)

Gelegenheitskiffer

(00029360)



Ich (m/24) möchte beichten das ich Suchtanfällig bin! Schon mit 16 habe ich angefangen zutrinken und mich ins Koma zu saufen. Von 16-18 war ich regelmäßig im Ferienlager und habe [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 12.09.2011, 20:56:23 Uhr
Ort: Rostock


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