Vor einigen Wochen wollte ich (m/36) mir das Beichthaus-Buch "Als ich meine Mutter im Sexshop traf" kaufen. Dafür suchte ich bei Amazon einfach nach dem Stichwort "Sexshop". Verständlicherweise gab es da noch andere Treffer, die mein Interesse weckten. Da war ein Buch über eine "schwule Sexdroge". Haben die Schwulen jetzt tatsächlich schon ihre eigenen Drogen? Als neugieriger Mensch recherchierte ich über die scheinbar legale Schnüffeldroge Poppers. Bis dato hatte ich nie etwas davon gehört. Ich bestellte mir übers Internet ein paar dieser bunten Fläschchen, mit wohlklingende Namen wie Jungle Juice, Rush, Push oder Bäng!, die eigentlich als Video-Tonkopfreiniger oder Leder-Putzmittel dienen sollen.
Da ich keine Freundin habe, nutzte ich das Zeug während ich onanierte und erlebte tatsächlich Orgasmen, die ich so zuvor kaum erlebt hatte. Ich bereue es allerdings sehr damit angefangen zu haben. Ich glaube zwar nicht, dass ich davon abhängig bin, aber normaler Sex ohne zu schnüffeln wirkt jetzt für mich langweilig und öde. Das macht mir Angst. Zudem sind die möglichen Nebenwirkungen auch nicht gerade harmlos. Lasst bloß die Finger von dem Zeugs!
An dem Abend an dem mir meine Freundin mitteilte, dass sie schwanger ist, wollte ich mich eigentlich von ihr trennen. Ich hatte dies lange zuvor geplant und auf der Arbeit extra mehrere Seiten Text aufgeschrieben, was ich ihr hätte sagen wollen. Das war die schrecklichste Situation in meinem Leben. Heute sind wir immer noch zusammen und sie weiß zum Glück nicht was ich an jenem Abend eigentlich vorhatte.
Mir (m/37) fehlte früher die Lust etwas für die Schule zu tun. Wahrscheinlich lag es aber auch an meinen Eltern, die mich nicht dafür motivierten, sondern demotivierten. Denn bei guten Noten gab es niemals Lob, sondern immer die Androhung, wenn das nicht besser wird gibt es Schläge und die gab es auch zur genüge bis ich blutete. Erst viel zu spät wurde mir selbst klar, warum ich eigentlich zur Schule gehe. Hört sich jetzt doof an, aber meine Eltern haben nie mit dem späteren Berufsleben argumentiert, sondern nur auf gute Schulnoten gepocht.
Mittlerweile bin ich sehr erfolgreich und habe super bezahlte Jobs und denke kaum noch an die Schulzeit zurück. Nur alle paar Jahre, wenn ich mich irgendwo bewerbe holt mich die Vergangenheit ein. Ich beichte, dass ich mich noch nie in meinem Leben mit der echten Schulabschlusszeugnis-Kopie irgendwo beworben habe. Damals nach meinem Schulabschluss habe ich in tagelanger Kleinarbeit (Photoshop war noch nicht soweit) mit Kopierer, Schere und Kleber eine perfekte Kopiervorlage erstellt, die ich noch heute benutze. Ich habe mich somit selbst in allen Fächern um 1-3 Noten verbessert. Es ist niemals irgendjemandem aufgefallen und in meinem Alter schauen die Personalchefs jetzt kaum noch auf das Schulzeugnis, sondern auf das was man vorher gemacht hat.
Als ich mit meiner Freundin einkaufen war gingen wir in eine Fotokabine. Ich musste schon dringend auf Toilette. Deshalb hielt ich es nicht mehr aus und meine Freundin und ich standen in einer Pfütze. Und genau in diesem Moment wurde ein Foto geschossen. Wir sind weg gerannt um mir eine neue - trockene Hose zu kaufen. Danach sind wir noch mal zu der Kabine hingegangen die Pfütze war weg und die Fotos auch. Wer auch immer die Fotos hat weiß jetzt von wem die Pfütze stammt.
Ich (m/18) wollte beichten, dass ich mich an meiner nervigen Nachbarin (33), die mir immer wieder durch ihre "nette" Art aufgefallen ist, gerächt habe. Sie gehört zu der Sorte von Frau die ständig nur am Motzen ist wenn man z.B. mit dem Auto vorm Haus parkt, weil man eben mal schnell in die Wohnung muss. Außerdem hört sie nachts oft laut Musik und stört meinen Schlaf, nur um dann morgens in der Früh um 7 Lautstark zu Hämmern. Alles noch erträglich irgendwie. Aber vor einigen Tagen ist sie zu weit gegangen. Sie hat in der Waschküche mit einer anderen Nachbarin darüber gelästert, was für unmodisches Zeug (T-Shirt und Jeans) ich an den Wäscheleinen aufhängen würde und, dass es schmutzig wäre trotz Waschens und ich allgemein ein schlechter und schmutziger Mensch wäre. Das ging nun zu weit. Ich lege sehr viel Wert auf Körperhygiene etc. und die Sachen die ich zum Trocknen aufgehängt hatte waren eigentlich immer einwandfrei sauber. Also hab ich gedacht, gut wenn sie mich für schmutzig hält dann bekommt sie auch was schmutziges. Als ihre Waschmaschine mit der Wäsche fertig, aber noch nicht ausgeräumt war, da sie mit lautstarkem Musik hören beschäftigt war, habe ich mir einen runtergeholt und in das "Fach" wo man das Spülmittel hinzugibt gespritzt. Anschließend die Maschine im falschen Gang nochmals angeworfen und bin fröhlich pfeifend davon gemacht. Jetzt 2 Tage später, tut mir die Sache doch etwas leid. Aber durch ihre Lügen und Gerüchte hat sie mich ziemlich provoziert.