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Beichten: 25.939 | User: 215.585 | Kommentare: 410.038
Neueste Kommentare

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Ist unsere Beziehung zum Scheitern verurteilt?

(Beichthaus.com Beichte 00038500)



Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich weiter verfahren soll. Ich (m/23) wohne mit meiner Freundin (w/36) seit knapp zwei Jahren zusammen. Wir sind seit 3,5 Jahren ein festes Paar und sie hat ein Kind. Wir streiten uns zurzeit immer öfter und verlieren die Nähe zueinander. Ich versuche immer mein Bestes. Sie sagt, sie liebt mich, aber der ganze Stress würde sie fertigmachen. Sie studiert und arbeitet parallel 20 Stunden. Ich bin voll berufstätig und gebe dazu in einem Sportverein drei Mal die Woche Training. Außerdem teilen wir uns den Haushalt. Die Miete und einen Großteil der Einkäufe übernehme ich. Ich versuche, sie so gut es geht zu entlasten.

Aber das Problem ist Folgendes: Wir haben so gut wie keinen Sex mehr. Das stresst mich wiederum. Sie kommt sich so vor, dass sie meinen Bedürfnissen nicht nachkommen kann, und stößt mich als Reaktion emotional und körperlich weg. Ich wiederum flüchte mich in den Sport, sodass ich sehr durchtrainiert bin und deshalb auch viele Angebote von anderen Frauen bekomme, welchen ich aber nicht nachgehe. Meine Freundin ist jedoch der Meinung, dass ich mich mit dem Sport nur abgrenze. Streng genommen versuche ich, meinen Sexualtrieb zu beruhigen und Ausgeglichenheit zu erlagen. Das kommt immer wieder, und wenn ich keine Nähe suche, passiert gar nichts mehr. Vermutlich sieht sie mich nicht mehr als richtigen Mann, weil ich viel zu oft den Fehler bei mir suche und sie in ihren Wutanfällen, in denen sie mich beschimpft, gewähren lasse. Wir sind, sobald wir uns sehen, einfach nur angepisst aufeinander.

Ich versuche immer, ihr zu zeigen, dass mir das alles nichts ausmacht, aber ich habe schwer daran zu kauen. In manchen Momenten würde ich am liebsten schreiend weglaufen, da ich auf keiner Ebene den Anforderungen gerecht werden kann. Ich will hiermit beichten, dass ich ein Blender bin. Ich stelle mich immer als toll dar, habe aber ein immenses Gefühlschaos in mir und weiß nicht weiter. Ich liebe meine Freundin, aber derzeit erwische ich mich immer öfter, wie ich vor Wut und Verzweiflung Sachen in mich reinnuschele, die ich in einer normalen Situation niemals von mir geben würde.



Beichte vom 13.07.2016, 10:06:20 Uhr
Ort: Löwenstraße, Offenbach am Main

3.2/5 (68 Votes)

Ich bin nicht schwul!

(Beichthaus.com Beichte 00038006)



Ich denke nicht, dass ich schwul bin, allerdings stelle mir beim Sex mit meiner Frau immer schwulen Sex vor. Das erregt mich. Ich habe deswegen ein schlechtes Gewissen, schaffe es [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 07.04.2016, 14:28:04 Uhr
Ort: Heimstraße, 55120 Mainz

3.0/5 (145 Votes)

Hygiene nach dem Toilettenbesuch

(Beichthaus.com Beichte 00035838)



Ich (m/25) wohne mit drei Frauen und einem Mann in einer WG. Ich halte es für komplette Zeitverschwendung, sich nach bloßem Pinkeln die Hände zu waschen. Meine Nudel ist vermutlich eh das reinlichste Objekt hier im Haus. Was glauben Frauen - dass wir uns systematisch über die Hände strullen? Absurd. Dafür kommen meine Mitbewohnerinnen auch mitten in der Erkältungssaison nach Hause, haben schön im Bus alles angefasst und schreiten direkt zum Kühlschrank. Das ist widerlich, aber sozial akzeptiert. Nun wohnt die größte Sagrotaneule direkt im Zimmer neben dem Bad und hört nach, was man da so treibt. Um dieses System der Unterdrückung und Absurdität zu umgehen, drehe ich also nach dem Spülen den Wasserhahn auf und puste in den Strahl, damit es nach Waschen klingt. Zudem bleibt beim Pinkeln die schwere Holzklobrille als Schalldämpfer unten, was die Geräuschkulisse dem Sitzpinkeln ähnlich werden lässt. Offensichtlich erkennt man es ja doch nicht an irgendwelchen Verschmutzungen. In der WG gelte ich als der hygienischste Mitbewohner und die Pingeltanten lieben mich. Ich beichte somit, dass ich unnötigen Aufwand und Wasserverschwendung betreibe, um mich einem offenen Konflikt mit meinen pseudoreinlichen Mitbewohnerinnen zu entziehen.



Beichte vom 01.06.2015, 21:11:32 Uhr
Ort: Starkenburgring, 63069 Offenbach am Main


3.1/5 (163 Votes)

Sex im Schwimmbad

(Beichthaus.com Beichte 00035729)



Ich (w/20) beichte, dass ich mit meinem Freund am Wochenende Sex in einer Schwimmbad-Umkleidekabine hatte, weil wir einfach nicht warten konnten, bis wir zu Hause sind. Dabei hat sogar ein älterer Mann unter der Kabinenabtrennung durchgesehen, obwohl wir uns bemüht haben, so unauffällig wie möglich zu sein.



Beichte vom 17.05.2015, 22:01:48 Uhr
Ort: Frankfurt am Main

3.1/5 (213 Votes)

Mathematik vs. Freundin

(Beichthaus.com Beichte 00035247)



Ich (m/23) bin ein Freak. Derzeit studiere ich in Mainz Mathematik und kann behaupten, der Inbegriff des typischen Mathe-Studenten zu sein. Nein, ich ziehe keine Latzhosen an, aber wie jeder Mathematiker auch, sitze ich lange vor dem PC und denke gerne über zahlentheoretische Probleme nach. Trotz allem habe ich eine Freundin, ja sogar regelmäßig Sex. Welcher Mathe-Student kann das schon behaupten? Gerade diese zahlentheoretischen Probleme sind es aber, die mein Leben negativ beeinträchtigen. Neulich wollte ich es meiner Freundin besorgen, doch wegen dieser behämmerten Riemannschen Vermutung, bekam ich keinen hoch! Es hat schon irgendwas Eigenartiges. Da bist du mit deiner Freundin auf dem Bett, weißt du musst aktiv werden, nur leider hat der "Außenminister" was dagegen. Auch sonst habe ich im Alltag Probleme mit meiner Denksucht.

Letztens saß ich im Bus und dachte wieder vor mich hin. Dieses Mal ging es darum, ob es ungerade vollkommene Zahlen gäbe und wie Gott so wollte, verpennte ich es, an meiner Wunschhaltestelle auszusteigen. Ich würde ja gerne an mir was tun, doch so, wie ich bin, bin ich nun mal. So langsam ist meine Freundin genervt von mir und dem ganzen Nerd-Getue. Wenn ich nach Hause komme, habe ich eher Lust auf partielle Differenzialgleichungen, als auf ein oberflächliches Gespräch. Verstehen kann ich sie schon. Ich meine, sie hat sich in einen netten Studenten aus dem Seminar verliebt, der öfters mal einen Witz raushaut. Jetzt bin ich nur noch ein Möchtegern-Wissenschaftler. So wie Euler oder Pierre de Fermat werde ich nie sein können und wahrscheinlich werde ich noch kinderlos sterben. Ja, das ist das Leben eines Versagers.



Beichte vom 12.03.2015, 21:03:23 Uhr
Ort: Wiesenstraße, 55127 Mainz


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