Beichthaus.com
Anonym Beichten Anmeldung | Login

Beichthaus App für Android
Beichten: 20.609 | User: 157.884 | Kommentare: 312.897 |
Neueste Kommentare


2.6/5 (125 Votes)

Der Preis der Faulheit

(00030506)



Ich war dieses Jahr im Sommer bei einem Bekannten, der seinen 20. Geburtstag feierte, eingeladen. Es war eine riesige Party, etwa 40 Personen waren dort. Die Meisten waren im Laufe des Abends schon gut angetrunken. Während ich mein bestes gab, bei einer hübschen Blondine zu landen, machte sich langsam meine Blase bemerkbar. Da mein betrunkenes Ich zu faul war, den weiten Weg ins Haus anzutreten, verschwand ich nur hinter einer Hecke und ließ meinen Drängen freien Lauf. Leider war ich wohl etwas zu stürmisch unterwegs, denn auf meinen weißen Shorts waren deutliche Spuren des Manövers zu sehen. Da dieser Fauxpas die Chancen bei meiner Angebeteten nicht gerade verbessert hätte, war ich verzweifelt auf der Suche nach einer Lösung. Die vermeintliche Rettung bemerkte ich nach einigen bangen Sekunden: Ein paar Mädels, inklusive meinem Objekt der Begierde, waren unter lautem Gegröle auf dem Weg in den Pool. Ich sah die Gelegenheit, ein paar Extrapunkte zu sammeln und gleichzeitig mein Malheur zu vertuschen. So sprang ich voll bekleidet, begleitet von einem tarzan-ähnlichen Schrei, direkt vor den Mädels in den Pool. Obwohl die Arschbombe mit besten Haltungsnoten einwandfrei gelang, hatte mein Plan einen kleinen, teuflischen Haken. Was ich nicht wusste: der Pool hatte genau unter meiner Landefläche eine Sitz-Erhöhung - quasi ein Whirlpool im Pool. Dementsprechend heftig war mein Aufprall. Zunächst hatte ich natürlich den geballten Spott der anderen Anwesenden zu ertragen, doch nach einigen Sekunden großer Schmerzen hatte ich plötzlich andere Sorgen. Ich spürte meine Beine nicht mehr. Ich begann, um Hilfe zu schreien und zog mich an den Armen aus dem Wasser. Nach einigen bangen Minuten konnte ich sie, Gott sei dank, wieder bewegen und das Gefühl kam zurück. Der Krankenwagen war jedoch schon gerufen, die Stimmung der Party im Keller. Auch wenn ich versuchte, den Vorfall herunterzuspielen, meine unbedachte Aktion bedeutete dann ein relativ rasches Ende der Veranstaltung, wie mir erzählt wurde. Ich fuhr ins Krankenhaus und wurde durchgecheckt. Als Strafe konnte ich die nächsten zwei Wochen nur unter heftigen Schmerzen sitzen, an Gehen war die ersten Tage nicht zu denken. Wie sich später herausstellte, war meine Angebetete ohnehin die Schwester des Gastgebers, die obendrein vergeben war. Ein weiteres Opfer der Aktion war mein neues Handy, das ich in meiner Hosentasche trug; es überlebte den waghalsigen Sprung leider nicht. Beichten möchte ich, dass ich jemandem gehörig seinen Geburtstag vermasselt habe, nur weil ich zu faul war, die Toilette aufzusuchen.



Beichte vom 29.11.2012, 15:00:39 Uhr
Ort: Heinrichstraße, Graz

4.2/5 (559 Votes)

Der Hosenscheißer

(00029987)



Mein kleiner Bruder (8) war schon immer ein eher ruhigeres und schüchternes Kind. Leider ist es so, dass genau diese Kinder von anderen gemobbt und schikaniert werden, weil sie einfach [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 09.05.2012, 21:24:00 Uhr
Ort: Graz

3.8/5 (290 Votes)

KO in der ersten Runde

(00029231)



Gestern Abend hatte ich (m/29) keine Lust fortzugehen und verbrachte den Abend Computer-spielend in meiner Wohnung. Nach einiger Zeit hörte ich, wie jemand vor meiner Wohnung lallte und schrie, als [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 06.08.2011, 01:13:06 Uhr
Ort: Graz



2.1/5 (196 Votes)

Spaghetti mit Soße

(00029195)



Als ich um die 10 Jahre alt war, hatte ich immer Angst vom Wohnzimmer durchs dunkle Vorzimmer aufs WC zu gehen. Eines Tages (ich war allein zu Hause), pinkelte ich deshalb in eine leere Mineralwasserflasche, ging auf den Balkon (wir wohnen in einer Wohnung im zweiten Stock) und in einem unbeobachteten Moment schüttete ich die ganze Pisse aufs Balkongeländer der Wohnung unter uns. Ein anderes Mal machte ich das gleiche mit meinem Mittagessen. Als meine Mutter für einen Moment aus der Küche ging, rannte ich zum Balkon und kippte die ganzen Spaghetti mit Soße auf den Balkon unter uns. Die Leute, die unter uns wohnen sind nette, alte Senioren. Wenn wir uns mal zufällig im Haus treffen bin ich immer sehr freundlich zu ihnen. Die wissen bis heute nicht, wer ihnen diese Geschenke überbracht hat.



Beichte vom 25.07.2011, 21:18:06 Uhr
Ort: Humboldtstraße, 8710 Graz

2.1/5 (302 Votes)

Der Stinker

(00028903)



Wir haben einen Arbeitskollegen der extrem schwitzt und auch genauso riecht. Bis jetzt hat ihn keiner darauf angesprochen. Für mich ist das sehr unangenehm, da ich mich jedes Mal fast ankotze, wenn er ins Büro kommt mit seinen Schweißflecken unter den Achseln und dem penetranten Geruch. Ich habe mir im alten Büro angewöhnt, jedesmal das Büro zu verlassen, wenn er kommt. Nachdem wir jetzt in ein neues Büro gezogen sind, habe ich beschlossen, jedes Mal das Fenster zu öffnen, wenn er ins Büro kommt. Ich gehe diesem Typen auch aus dem Weg, weil ich ihn am liebsten anschreien und auf das Übelste beschimpfen würde. Auch weitere Seitenhiebe wie zum Beispiel ein Duschgel zum Wichteln oder ein Deospray vor seiner Haustür (ja ihr habt richtig gelesen!) hat nichts geholfen. Dies gepaart mit seiner für mich nicht ertragbaren Art wäre schon ein paar Mal fast eskaliert. Jedes Mal versuchte mich der Typ anzureden und immer wies ich ihn ab.

Jedenfalls hab ich mal eine dicke, fette, anonyme Beschwerdemail an meinen Chef geschickt, indem ich diesen Umstand bekannt gemacht habe. Am selben Tag musste der Stinker in sein Büro. Was im Büro passiert ist, weiß ich nicht, jedenfalls hat unser Chef nach dem Gespräch das Büro mit hochrotem Kopf und leichtem Würgreflexen verlassen, der Stinker dahinter verließ ebenso mit voller Scham das Büro. Ich konnte einen Blick ins Büro ergattern, beide Fenster offen. Den Stinker hat man seit dem nicht mehr gesehen. Keiner wusste, warum er nicht mehr kommt. Zwei Wochen später ging eine E-mail von der Personalabteilung raus, in dieser Mail wurde über die Kündigung des Kollegen berichtet. Mir ist schon bewusst, das viele Leute Probleme mit Ausdünstungen haben, aber dann ziehe ich doch nicht im warmen Büro 2 dicke Pullover an, die dann durchgeschwitzt werden. Noch dazu hat der Stinker keine schwere Arbeit verrichtet. Ich beichte, dass ich in diesen Jahren in der Firma so einen Hass gegen diesen Menschen aufgebaut habe, dass ich nicht weiß wie ich reagiere, wenn ich ihn in freier Wildbahn erlebe. Ich werde ihn eventuell aufs Übelste beschimpfen.



Beichte vom 05.05.2011, 14:11:28 Uhr
Ort: Grieskai, 8020 Graz


12 Beichten insgesamt.



Seiten (3):
... oder auf Seite




Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  



Beichthaus © 2004-2014


Page copy protected against web site content infringement by Copyscape

beichthaus bei facebook Beichthaus Podcast Feed Beichthaus App für iPhone, iPod touch & iPad beichthaus bei twitter

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Plagiate dieser Website werden automatisiert erfasst und verfolgt.