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Beichten: 23.976 | User: 202.525 | Kommentare: 370.129
Neueste Kommentare

3.4/5 (178 Votes)

Klarnamenzwang bei Facebook

(Beichthaus.com Beichte 00036305)



Ich (m) hasse Facebook momentan total. Mir geht der Klarnamenzwang auf die Nerven. Zwei meiner Profile wurden schon gesperrt, weil ich nicht gewillt bin, meinen Personalausweis einzuscannen bzw. zu kopieren. Außerdem ist es nach dem deutschen Gesetz verboten, eine Kopie anzufertigen. Und laut Telemediengesetz ist es rechtens, ein Pseudonym zu verwenden. Es gibt doch sicherlich Menschen, die nicht gefunden werden wollen, weil sie gestalkt oder ihr Berufsleben vom Privatleben trennen wollen. Warum ist FB so ein Arsch und so nutzerunfreundlich geworden? Warum gelten für FB nicht die Gesetze in Deutschland, nur weil ihr Sitz in Irland ist? Immerhin hat FB auch Zweigstellen in Deutschland Köln.

Für Zweigstellen bekannter amerikanischer Fast Food-Ketten zählen doch auch die Gesetze und Verordnungen dieses Landes und der EU. Beispielsweise wie viel Fett und Zucker in den Nahrungsmitteln drin sein darf. Warum darf sich Facebook so etwas erlauben? Das macht mich einfach nur wütend. Und wo ich auch Hass entwickelt habe, sind die Leute, die meinen, dass man nicht auf FB sein muss. Traurigerweise muss ich aber auf FB sein. Facebook ist ein Monopol, was Chatplattformen angeht, und circa 90 Prozent meiner Freunde und Bekannten sind dort zu finden. Zudem ist es ein gesellschaftlicher Gruppenzwang. Von daher werde ich es wohl kaum aufgeben wollen. Ich möchte, dass FB scheitert mit seinem Irrsinn. Ich möchte meine Profile wieder entsperrt haben.



Beichte vom 05.08.2015, 11:13:30 Uhr
Ort: Lockwitzer Straße, Dresden

2.6/5 (281 Votes)

Ein Eimer voller Kinderkacke

(Beichthaus.com Beichte 00035040)



Meine Freundin lässt, seit unsere Kleinen auf der Welt sind, regelmäßig beim Windelwechseln den Behälter für die vollgeschissenen Windeln minutenlang auf oder vergisst sogar, ihn nach der Prozedur wieder zu [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 07.02.2015, 20:45:37 Uhr
Ort: Dresdener Straße, 61118 Bad Vilbel

2.9/5 (149 Votes)

Der Herzensbrecher

(Beichthaus.com Beichte 00035029)



Ich habe vor ein paar Jahren meine Jugendliebe verlassen - für ein deutlich jüngeres Mädchen. Meine Jugendliebe hat mich kaum noch als Partner wahrgenommen. Die neue Freundin ist wild, gutherzig, liebevoll - ein Traum. Trotzdem betrüge ich sie und suche aus irgendeinem Grund nach etwas anderem. Dabei bin ich keineswegs glücklich, es zerfrisst mich sogar regelrecht, mich mit anderen Mädchen zu treffen. Wenn ich ein neues Mädchen kennengelernt habe und sie sich langsam verliebt, kann ich ihr dann nur schwer das Herz brechen und halte sie irgendwie mit Ausreden bei Laune, warum ich so selten Zeit habe. Zwei davon hatten relativ schnell genug von diesem Unsinn. Eine Dritte ist hartnäckiger und will eine gemeinsame Zukunft erzwingen. Sie ist ein toller Mensch, wie meine Freundin auch - und ich ein Idiot. Warum mache ich das nur? Ich glaube, ich bin tief in mir unglaublich einsam und überkompensiere die Verluste in meinem Leben.



Beichte vom 06.02.2015, 14:06:20 Uhr
Ort: Leipziger Straße, 01097 Dresden


3.5/5 (249 Votes)

Gebrauchtwagen zum Sonderpreis

(Beichthaus.com Beichte 00034935)



Ich (m/35) brauchte vor vier Jahren ein größeres Auto, deshalb bin ich zu einem sehr großen Gebrauchtwagenhändler bei mir in der Nähe gegangen. Ich fand ein entsprechendes Auto, machte eine Probefahrt und wollte dann noch eine Nacht darüber schlafen, um am nächsten Tag zu verhandeln. Die angeschriebenen 12.000 Euro waren nämlich viel zu teuer für das Auto (ein Durchschnittspreis von 8.000 - 9.000 Euro). Dann kam der angestellte Verkäufer: "Ja, Sie müssen sich schon gleich entscheiden, eine junge Familie aus C. (ca. 100 Kilometer entfernt) ist nämlich schon auf dem Weg hierher!" Auf meine Frage, warum er mich das Auto erst hatte Probe fahren lassen, antwortete er: "Wenn Sie das Auto haben wollen, rufe ich die an, dann müssen die eben wieder umkehren." Ich sagte ihm dann, dass ich kein Schuft sei und noch Zeit habe - dann finde ich mein Auto eben bei einem anderen Gebrauchtwagenhändler. Außerdem sagte ich ihm, dass ich mit einem Schuft wie ihm eh keine Geschäfte machen würde.

Er kam fürchterlich ins Stottern und gab am Ende zu, mich belogen zu haben. Für Andere bestimmt ein Grund, sofort zu gehen, aber nicht für mich: Es gab eine lange Diskussion und am Ende konnte ich das Auto auf 7.500 Euro herunterhandeln, bekam einen Satz Winterräder mit Reifen meiner Wahl dazu und mein altes Auto wurde für 500 Euro in Zahlung genommen und die Ummeldung machte er auch kostenlos, und zwar so, dass ich mein altes persönliches KFZ-Kennzeichen zurückbekam. Weil das Ganze auch noch ein paar Tage brauchte, stellte er mir einen kostenlosen Wagen zur Verfügung. Ich beichte hiermit, dass ich die Frechheit und Verlogenheit eines angestellten Gebrauchtwagenverkäufers ausgenutzt habe, um billig an ein sehr gutes Auto zu kommen und noch jede Menge Gimmicks abgestaubt habe. Der arme Kerl hatte bestimmt null Provision nach dem Verkauf und hat bestimmt auch noch draufgezahlt. Außerdem war er am Ende sehr fertig. Ich bitte um Absolution für mein schlechtes Benehmen.



Beichte vom 24.01.2015, 10:32:17 Uhr
Ort: Dohnaer Straße, 01237 Dresden

2.7/5 (147 Votes)

Strafzettel am Geburtstag

(Beichthaus.com Beichte 00034643)



Meine Beichte beginnt mit der herzlichen Einladung von einem meiner besten Freunde zum Geburtstags-Döner-Essen. Wir fuhren beide mit unserem eigenen Auto und trafen uns beim örtlichen Dönerladen. Er lud mich ein und wir aßen den Döner im ersten Stock des Ladens. Während des Essens bemerkte ich, wie eine Politesse ihre Runde machte und Strafzettel verteilte. Ich unterbrach den Genuss der leckeren türkischen Spezialität und begab mich zu meinem Auto, da ich schon einen Strafzettel witterte. Währenddessen aß mein Freund, das Geburtstagskind, gemütlich weiter. Draußen angekommen bemerkte ich, dass ich bereits einen Zettel von der jungen Dame auf der Windschutzscheibe hatte. Die Politesse war gerade damit beschäftigt, meinem Freund ein Knöllchen zu schreiben. Ich überredete die gute Frau, auf einen Strafzettel für meinen Freund zu verzichten, da er ja Geburtstag hat. Ich deutete auch auf sein Kennzeichen, welches sein Geburtsdatum verriet.

Nach einer kurzen Diskussion war sie bereit, von einem Knöllchen abzusehen und begnügte sich mit dem Ticket, das sie mir bereits ausgestellt hatte. Kaum war die Politesse weg, nahm ich mein Ticket und klemmte es an das Auto meines Freundes, welcher auch unmittelbar darauf aus dem Dönerladen kam. Ich erzählte ihm, dass die Politesse ihm bereits ein Ticket geschrieben hatte und ich ein Ticket für mich soeben noch abwenden konnte. Wutentbrannt nahm mein Freund das Knöllchen von der Windschutzscheibe, schmiss es in sein Auto und fluchte lautstark, warum so etwas ausgerechnet an seinem Geburtstag passieren müsse. Nach zwei oder drei Tagen traf ich meinen Freund wieder, der - immer noch sauer - das Knöllchen bezahlt hatte. Aus lauter Wut und Hass hatte er nicht bemerkt, dass mein Kennzeichen auf dem Ticket stand. Bis heute hat mein Kollege keinen blassen Schimmer, was wirklich passiert ist, und dass ich seinen Geburtstag eiskalt ausgenutzt habe, um ohne Strafe davonzukommen. An seinem nächsten Geburtstag werde ich ihm die ganze Sache beichten.



Beichte vom 19.12.2014, 10:20:00 Uhr
Ort: Lannerstraße, 01219 Dresden


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