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Neueste Kommentare


2.4/5 (104 Votes)

Der dreiste Taschendieb

(00032722)



Ich (m/35) bin vor einiger Zeit mit dem Zug durch die Republik gefahren. Während der Fahrt wurde vom Zugpersonal eine Durchsage gemacht, in der vor Taschendieben gewarnt wurde. Ich dachte [...]
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Beichte vom 14.02.2014, 11:00:04 Uhr
Ort: Bahnhofstraße, 44137 Dortmund

3.1/5 (130 Votes)

Der Toilettentraum

(00032453)



Vor etwa einem Jahr war ich bei einer Freundin zu Besuch und verbrachte die Nächte im Gästezimmer, das für gewöhnlich vom Großvater genutzt wird. In der Nacht vor meiner Abreise wurde ich dann von einem "Toilettentraum" heimgesucht - und wie das so ist, bemerkte ich es zu spät. Das letzte Mal war mir das zu Kindertagen geschehen! Ich wachte auf, während es schon passierte: Ein Fleck mittlerer Größe landete auf der Matratze, der Rest in der nassen Hose, die ich sofort auszog. Nun musste ich natürlich Ruhe bewahren. Ich steckte ein sauberes Kleidungsstück zwischen Bettlaken und Matratze, in der Hoffnung, dass es ein wenig aufsaugen würde, und rubbelte auf der Matratze herum. Das brachte allerdings nichts. Auch ein "Säubern" mit einem wassergetränkten Kleidungsstück vergrößerte den Fleck nur und ließ am Geruch auch noch eindeutig erahnen, woher er rührte. Urin.

Nun sollte ich bereits vor dem Mittag abreisen, und es war unrealistisch, dass der Fleck bis dahin trocknen würde, zudem wollten mich die Großeltern knapp eine Stunde später wecken. In meiner Not sprühte ich dann Parfüm auf die feuchte Stelle, entfernte das Kleidungsstück und machte das Bett, als sei nichts passiert. Vor meiner Abreise überprüfte ich die Stelle nochmals. Allerdings war sie nicht etwa getrocknet, nein, nun war nämlich auch die Bettdecke feucht. Ich bin dann abgereist, ohne jemanden darüber in Kenntnis zu setzen, weil es mir gegenüber den Großeltern, aber vor allem gegenüber der Freundin sehr peinlich gewesen wäre. Wenn ich darüber nachdenke, dass sie beim Fund dieser feuchten Stelle niemand anderes als mich verdächtigen konnten, ist mir das unendlich peinlich. Und zusätzlich habe ich auch ein schlechtes Gewissen, es ihnen nicht einfach gesagt zu haben, denn wenn sie es nicht herausgefunden haben sollten, schläft der Großvater nun auf meinem Urin.



Beichte vom 24.12.2013, 05:42:27 Uhr
Ort: Albrechtstraße, 44137 Dortmund

2.4/5 (94 Votes)

Gewaltszenen gegen meinen Hass

(00032011)



Normalerweise kann ich mir gewalttätige Filme nicht ansehen, ganz gleich welcher Art. Sei es körperliche Gewalt, sexuelle, oder auch verbale - insbesondere Szenen aus Horrorfilmen gehen gar nicht, ich schaue bei diesen Szenen auch nicht hin. Aber manchmal, etwa wenn ich etwas erledigen soll, das mir absolut zuwider ist, oder mir aus irgendeinem Grund Angst macht, baut sich in mir so eine Spannung auf, die kaum zu ertragen ist. Diese Spannung baue ich dann mit dem Ansehen solcher Gewaltszenen wieder ab. In solchen Momenten überkommt mich eine komische Gier - ich genieße es dann, zu sehen, wie jemand seelische und körperliche Qualen erleidet und gedemütigt wird. Am besten, bis ihm alles Menschliche genommen wurde - je wehrloser und gebrochener die Person ist, umso besser ist es. Danach fühle ich mich immer entspannt. Aber auch ausgebrannt, leer, taub und seelisch beschmutzt. Ich kann dann nicht mehr nachvollziehen, warum ich unbedingt so eine Szene ansehen musste, und frage mich, wie sich die Schauspieler wohl gefühlt haben. Die Bilder verfolgen mich dann tagelang, und wenn ich ein Geräusch höre, dass annähernd wie etwas aus einer dieser Filmszenen klingt, erinnere ich mich schlagartig an die grausigen Bilder.

Mir wurde von Kindesbeinen an klargemacht, nie meinen Unmut zu zeigen, nie zu widersprechen oder jemanden zu unterbrechen, niemandem wehzutun und mich auch dann noch zu entschuldigen, wenn ein anderer mir etwas angetan hat. Selbst bei den schlimmsten Erlebnissen wurde die Schuld immer mir zugeschrieben. Ich hätte lieber sein sollen, schlauer, stärker - ich habe zu spät begriffen, dass das Bullshit ist. Jedem Menschen widerfahren schlimme Dinge, dafür kann man nichts. Ich möchte einfach ein guter Mensch sein. Ich liebe vieles auf der Welt. Die Menschheit an sich bewerte ich trotz all dem Quatsch, den wir machen, als eine gute Sache. Aber manchmal - da habe ich einfach diesen Hass in mir, diesen ziellosen, überwältigenden Hass, von dem ich nicht weiß, wie ich ihn anders lösen sollte.



Beichte vom 08.10.2013, 06:31:49 Uhr
Ort: Deggingstraße, 44141 Dortmund



2.4/5 (120 Votes)

Die parasitäre Lügnerin

(00032010)



Ich habe ständig Streit mit meinem Freund und habe immer öfter das Gefühl, dass ich anfange, ihn zu hassen. Trotzdem habe ich ihm bei unserem letzten heftigen Streit, als er unsere Beziehung beenden wollte, erzählt, dass wir uns schon zusammenraufen würden - und dass ich seine Lage nun verstehen würde. Ich finde aber eigentlich, dass er einfach maßlos überreagiert hat, ein Weichei und ein Arschloch ist - man macht einfach nicht während des Urlaubs mit seiner Freundin Schluss, weil sie auf der Autofahrt mal traurig aussieht. Ich halte ihn insgeheim für ein Würstchen, weil er sich von solchen Kleinigkeiten nicht nur immer wieder angegriffen fühlt, sondern mich dann auch verbal zusammenfaltet. Schließlich ist er dann der Meinung, dass er fürchterlich gekränkt wurde. Ich hasse inzwischen jede Notiz und jedes Foto von ihm, weil ich sie mir so oft mit tränenverhangenen Augen angesehen habe und mir wünschte, es wäre wie früher. Aber ihm spiele ich vor, dass alles in Ordnung kommen wird, und halte ihn damit fest. Wobei ich mir eigentlich sicher, bin, dass da nie wieder etwas in Ordnung kommen wird. Ich belüge mich selbst und mache mich unglücklich - ich lasse sogar mein Studium schleifen, während meine Eltern mich unterstützen. Ich fühle mich wie ein Parasit und eine Lügnerin.



Beichte vom 08.10.2013, 05:10:30 Uhr
Ort: Deggingstraße, 44141 Dortmund

3.4/5 (279 Votes)

Gezwungen meiner Mutter zu beichten

(00031429)



Ich (w/20) schäme mich immer noch. Als junges Mädchen von damals 14 Jahren, habe ich Pornos für mich entdeckt. Im Grunde kam das dadurch, dass ich einfach wissen wollte, wie [...]
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Beichte vom 15.06.2013, 11:38:36 Uhr
Ort: Althoffstraße, 44137 Dortmund


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