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Beichten: 24.011 | User: 202.670 | Kommentare: 370.566
Neueste Kommentare

3.1/5 (166 Votes)

Getrocknetes Sperma

(Beichthaus.com Beichte 00034407)



Hiermit beichte ich (w/28), dass ich seit drei Tagen ungeduscht und mit jeder Menge getrocknetem Sperma auf meinem Körper meinen Alltag meistere. Normalerweise bin ich sehr sauber und reinlich, aber [...]
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Beichte vom 25.11.2014, 00:14:35 Uhr
Ort: Egerstraße, 44225 Dortmund

3.2/5 (109 Votes)

Schnaps mit Schokolade

(Beichthaus.com Beichte 00034146)



Als ich etwa acht Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal Alkohol probiert. Ich war für ein paar Tage bei meiner Oma und sie dachte sich nichts dabei, zum Nachtisch ihren selbst gemachten Eierlikör über mein Vanilleeis zu kippen. In diesem Augenblick kam ich auf den Geschmack. In den folgenden zwei Jahren habe ich zu Hause immer wieder heimlich Alkohol in verschiedenen Formen stibitzt. Es fing an mit Schokokugeln, die mit Eierlikör gefüllt waren und die sich meine Eltern in der Osterzeit gekauft hatten. Das erste Mal, dass ihnen etwas auffiel, war jedoch, als ich eine gesamte Packung Weinbrandtbohnen innerhalb weniger Stunden alleine leerte. Meine Eltern waren natürlich besorgt und sagten mir, dass das ungesund sei. Daraufhin wurde ich vorsichtiger. Heimlich nippte ich ab und zu am kleinen Schnapsvorrat meiner Eltern. Ich sagte ihnen auch manchmal, dass ich mir mein eigenes Parfum mischen wolle. Ich hatte häufiger solche Experimente drauf. Daher gaben sie mir ihre kleinen Schnapsfläschchen, die eigentlich leer sein sollten. Oft waren sie dies aber nicht und ich erwischte noch ein paar Tropfen.

Wenn meine Eltern von Nachbarn oder Bekannten Alkoholhaltiges geschenkt bekamen, verschwand dies häufig unbemerkt in meinem Magen. Und kaum war ich zu Besuch bei meiner Oma, fragte ich nach meinem geliebten Eierlikör. War ich bei Freunden eingeladen, sah ich mich unauffällig nach Mon Cherie und Ähnlichem um. Es ging mir dabei nicht darum, betrunken zu werden oder "cool" zu sein. Dazu wusste ich viel zu wenig über Alkohol. Ich mochte einfach den Geschmack der verschiedenen Schnäpse, vor allem in Kombination mit Schokolade. Meine Eltern bekamen davon nichts mit. Einzig mein schlechtes Gewissen plagte mich, da ich wusste, dass sie sich Sorgen machen würden, wenn sie davon wüssten. Den Vogel schoss ich schließlich ab, als ich zehn Jahre alt war. Wir hatten von unseren Nachbarn Schnaps geschenkt bekommen, der bereits seit Wochen unberührt in unserer Tiefkühltruhe lag. Als ich eines schönen Tages dann endlich mal alleine zu Hause war, bereitete ich mir mit Traubensaft, Sprudel und dem Teufelszeug eine schöne Mixtur zu und ließ es mir schmecken. Es dauerte auch nicht lange, bis ich zum ersten Mal die Nebenwirkungen von Alkohol volle Kanne zu spüren bekam. Kurz gesagt: Ich kehrte mein Innerstes nach außen. An diesem Tag endete meine glorreiche Karriere als Frühalkoholikerin. Die nächsten Jahre ließ ich meine Finger vom Schnaps und wagte mich erst wieder an Alkohol heran, als ich ungefähr wusste, was ich da eigentlich tat.

Dennoch fühle ich mich immer noch mies bei dem Gedanken, meine Eltern hintergangen und beklaut zu haben. Ich erinnere mich noch gut, wie ich ihnen mit meinem unschuldigen Lächeln eiskalt ins Gesicht gelogen habe. Ich bin übrigens keine Alkoholikerin geworden und trinke heute nur in sehr geringen Maßen. Und Mon Cherie finde ich inzwischen ekelig. Ich habe mein Vergehen eingesehen und bitte um Absolution!



Beichte vom 20.10.2014, 22:48:39 Uhr
Ort: Eberstraße, 44145 Dortmund

2.3/5 (235 Votes)

Kotschmierer im Restaurant

(Beichthaus.com Beichte 00033786)



Ich (m/34) möchte beichten, dass ich fast jeden Tag, wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin, seinen Kot in Hundetüten aufsammele und den Beutelinhalt dann in diversen Restaurant-Toiletten an die [...]
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Beichte vom 19.08.2014, 17:05:42 Uhr
Ort: Münsterstraße, 44145 Dortmund


2.8/5 (156 Votes)

Beste Freunde und einseitige Liebe

(Beichthaus.com Beichte 00033641)



Ich beichte, dass ich meinem besten Freund gegenüber egoistisch handle und nicht von ihm loskomme. Wir sind nun schon seit mehreren Jahren sehr gut befreundet, allerdings gab es immer das Problem, das viele haben: Er hat sich in mich verliebt. Er hatte zwischenzeitlich auch mal Gefühle für andere Frauen, aber ich war über all die Jahre hinweg immer seine Nummer 1. Immer, wenn ich in einer Beziehung war, haben wir uns gestritten, weil er gesehen hat, dass ich nicht an die besten Menschen geraten bin und er dann immer der Meinung war, dass er mir gut tun würde. Er hat sich auch durchweg immer Hoffnungen gemacht und auch jetzt sagt er sich, dass er ganz genau weiß, dass wir irgendwann zueinanderfinden. Ich muss aber dazusagen, dass ich ihm niemals nähergekommen bin und ihm auch nie Grund zur Hoffnung gegeben habe. Im Gegenteil. Oft habe ich Treffen abgesagt, oder war überdeutlich in meiner Einstellung und habe ihn damit wohl auch sehr verletzt. Trotzdem finde ich mein Verhalten egoistisch, weil es eigentlich besser wäre, den Kontakt endgültig abzubrechen, damit er irgendwann vielleicht jemand anderen findet, die ihm dann auch das gibt, was er verdient.

Ich habe auch tatsächlich, nach mehreren erneuten Streitigkeiten, diese Versuche gestartet und es gab in unserer Freundschaft Zeiten, in denen wir uns mal ein ganzes Jahr nicht gesehen haben oder nicht miteinander reden wollten. Aber irgendwie haben wir immer zueinandergefunden und haben auch eingesehen, dass es eigentlich nichts bringt, den Kontakt abzubrechen. Er meinte, ich könnte an seinen Gefühlen nichts ändern und nach sechs Jahren versuche ich das auch nicht mehr. Trotzdem tut es mir leid. Mir tut es leid, dass ich die Gefühle nicht erwidern kann und mir tut es auch leid, dass ich ihn so oft verletzt habe und es wohl noch weiterhin tun werde, ohne es zu wollen. Ich wollte dir nie wehtun und mir tut es auch leid, dass ich den Kontakt nicht abbrechen könnte, selbst, wenn ich wollte. Du bist mir einfach so wichtig, weißt du.



Beichte vom 23.07.2014, 12:45:50 Uhr
Ort: Soester Straße, 44145 Dortmund

2.4/5 (144 Votes)

Der dreiste Taschendieb

(Beichthaus.com Beichte 00032722)



Ich (m/35) bin vor einiger Zeit mit dem Zug durch die Republik gefahren. Während der Fahrt wurde vom Zugpersonal eine Durchsage gemacht, in der vor Taschendieben gewarnt wurde. Ich dachte mir natürlich, dass irgendwo im Zug etwas gestohlen worden sein muss, also passte ich schön auf meine Sachen auf. Irgendwann rannte ein alter Mann durch den Zug, dicht gefolgt von einer Zugbegleiterin. Der Mann wirkte verzweifelt und antwortete entnervt auf die Frage der Zugbegleiterin, ob er etwas gefunden hätte, mit: "Nein, da war es auch nicht!" Der alte Mann tat mir leid, da offenbar er die Person war, der etwas entwendet wurde. Einige Zeit später musste ich umsteigen und ich ging schon etwas früher zur Wagentür - wo ich dann stand und mich umsah.

Durch die Glastüren zum nächsten Wagen sah ich einen Mann stehen, der eine Geldbörse betrachtete, als hätte er sie noch nie zuvor gesehen. Er sah nach, was so drin war. Auf jeden Fall kam es mir so vor. Der Mann sah recht ungepflegt aus, mit einem alten Mantel, ungepflegtem Bart und einem Hut. Ich dachte mir: "Der sieht aus wie das Klischee eines Taschendiebes und sein Verhalten ist schon sehr verdächtig" - es schien den Mann auch nicht zu stören, dass er von anderen gesehen werden konnte. Dann hielt der Zug am Bahnhof und ich musste recht schnell zu meinem nächsten Zug. Also habe ich mit einem leicht mulmigen Gefühl den Zug verlassen und bin ganz hastig in den Anderen gestiegen. Meine Beichte ist also, dass ich lieber egoistisch meinen nächsten Zug erreichen wollte, anstatt dem Zugpersonal einen Tipp zu geben. Im Nachhinein bin ich mir nämlich ziemlich sicher, dass ich wirklich den Dieb beim Zählen seiner Beute beobachtet habe. Es tut mir leid, dass ich nicht die Größe hatte, zu reagieren - ich bin da wohl zu einem Teil der Wegschaugesellschaft geworden. Alle meine Idole hätten wohl anders gehandelt. Mir tut besonders der alte Mann leid, dem anscheinend seine Geldbörse gestohlen wurde.



Beichte vom 14.02.2014, 11:00:04 Uhr
Ort: Bahnhofstraße, 44137 Dortmund


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