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Neueste Kommentare

2.3/5 (177 Votes)

Kotschmierer im Restaurant

(00033786)



Ich (m/34) möchte beichten, dass ich fast jeden Tag, wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin, seinen Kot in Hundetüten aufsammele und den Beutelinhalt dann in diversen Restaurant-Toiletten an die Kabinentüren schmiere. Ich mache das aber nur bei Restaurants, in denen ich schlecht bedient wurde. Trotzdem tut mir das Reinigungspersonal schon leid, weil sie ja nicht an dem schlechten Service schuld sind.



Beichte vom 19.08.2014, 17:05:42 Uhr
Ort: Münsterstraße, 44145 Dortmund

2.7/5 (125 Votes)

Beste Freunde und einseitige Liebe

(00033641)



Ich beichte, dass ich meinem besten Freund gegenüber egoistisch handle und nicht von ihm loskomme. Wir sind nun schon seit mehreren Jahren sehr gut befreundet, allerdings gab es immer das Problem, das viele haben: Er hat sich in mich verliebt. Er hatte zwischenzeitlich auch mal Gefühle für andere Frauen, aber ich war über all die Jahre hinweg immer seine Nummer 1. Immer, wenn ich in einer Beziehung war, haben wir uns gestritten, weil er gesehen hat, dass ich nicht an die besten Menschen geraten bin und er dann immer der Meinung war, dass er mir gut tun würde. Er hat sich auch durchweg immer Hoffnungen gemacht und auch jetzt sagt er sich, dass er ganz genau weiß, dass wir irgendwann zueinanderfinden. Ich muss aber dazusagen, dass ich ihm niemals nähergekommen bin und ihm auch nie Grund zur Hoffnung gegeben habe. Im Gegenteil. Oft habe ich Treffen abgesagt, oder war überdeutlich in meiner Einstellung und habe ihn damit wohl auch sehr verletzt. Trotzdem finde ich mein Verhalten egoistisch, weil es eigentlich besser wäre, den Kontakt endgültig abzubrechen, damit er irgendwann vielleicht jemand anderen findet, die ihm dann auch das gibt, was er verdient.

Ich habe auch tatsächlich, nach mehreren erneuten Streitigkeiten, diese Versuche gestartet und es gab in unserer Freundschaft Zeiten, in denen wir uns mal ein ganzes Jahr nicht gesehen haben oder nicht miteinander reden wollten. Aber irgendwie haben wir immer zueinandergefunden und haben auch eingesehen, dass es eigentlich nichts bringt, den Kontakt abzubrechen. Er meinte, ich könnte an seinen Gefühlen nichts ändern und nach sechs Jahren versuche ich das auch nicht mehr. Trotzdem tut es mir leid. Mir tut es leid, dass ich die Gefühle nicht erwidern kann und mir tut es auch leid, dass ich ihn so oft verletzt habe und es wohl noch weiterhin tun werde, ohne es zu wollen. Ich wollte dir nie wehtun und mir tut es auch leid, dass ich den Kontakt nicht abbrechen könnte, selbst, wenn ich wollte. Du bist mir einfach so wichtig, weißt du.



Beichte vom 23.07.2014, 12:45:50 Uhr
Ort: Soester Straße, 44145 Dortmund

2.3/5 (114 Votes)

Der dreiste Taschendieb

(00032722)



Ich (m/35) bin vor einiger Zeit mit dem Zug durch die Republik gefahren. Während der Fahrt wurde vom Zugpersonal eine Durchsage gemacht, in der vor Taschendieben gewarnt wurde. Ich dachte [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 14.02.2014, 11:00:04 Uhr
Ort: Bahnhofstraße, 44137 Dortmund


3.0/5 (141 Votes)

Der Toilettentraum

(00032453)



Vor etwa einem Jahr war ich bei einer Freundin zu Besuch und verbrachte die Nächte im Gästezimmer, das für gewöhnlich vom Großvater genutzt wird. In der Nacht vor meiner Abreise wurde ich dann von einem "Toilettentraum" heimgesucht - und wie das so ist, bemerkte ich es zu spät. Das letzte Mal war mir das zu Kindertagen geschehen! Ich wachte auf, während es schon passierte: Ein Fleck mittlerer Größe landete auf der Matratze, der Rest in der nassen Hose, die ich sofort auszog. Nun musste ich natürlich Ruhe bewahren. Ich steckte ein sauberes Kleidungsstück zwischen Bettlaken und Matratze, in der Hoffnung, dass es ein wenig aufsaugen würde, und rubbelte auf der Matratze herum. Das brachte allerdings nichts. Auch ein "Säubern" mit einem wassergetränkten Kleidungsstück vergrößerte den Fleck nur und ließ am Geruch auch noch eindeutig erahnen, woher er rührte. Urin.

Nun sollte ich bereits vor dem Mittag abreisen, und es war unrealistisch, dass der Fleck bis dahin trocknen würde, zudem wollten mich die Großeltern knapp eine Stunde später wecken. In meiner Not sprühte ich dann Parfüm auf die feuchte Stelle, entfernte das Kleidungsstück und machte das Bett, als sei nichts passiert. Vor meiner Abreise überprüfte ich die Stelle nochmals. Allerdings war sie nicht etwa getrocknet, nein, nun war nämlich auch die Bettdecke feucht. Ich bin dann abgereist, ohne jemanden darüber in Kenntnis zu setzen, weil es mir gegenüber den Großeltern, aber vor allem gegenüber der Freundin sehr peinlich gewesen wäre. Wenn ich darüber nachdenke, dass sie beim Fund dieser feuchten Stelle niemand anderes als mich verdächtigen konnten, ist mir das unendlich peinlich. Und zusätzlich habe ich auch ein schlechtes Gewissen, es ihnen nicht einfach gesagt zu haben, denn wenn sie es nicht herausgefunden haben sollten, schläft der Großvater nun auf meinem Urin.



Beichte vom 24.12.2013, 05:42:27 Uhr
Ort: Albrechtstraße, 44137 Dortmund

2.4/5 (101 Votes)

Gewaltszenen gegen meinen Hass

(00032011)



Normalerweise kann ich mir gewalttätige Filme nicht ansehen, ganz gleich welcher Art. Sei es körperliche Gewalt, sexuelle, oder auch verbale - insbesondere Szenen aus Horrorfilmen gehen gar nicht, ich schaue bei diesen Szenen auch nicht hin. Aber manchmal, etwa wenn ich etwas erledigen soll, das mir absolut zuwider ist, oder mir aus irgendeinem Grund Angst macht, baut sich in mir so eine Spannung auf, die kaum zu ertragen ist. Diese Spannung baue ich dann mit dem Ansehen solcher Gewaltszenen wieder ab. In solchen Momenten überkommt mich eine komische Gier - ich genieße es dann, zu sehen, wie jemand seelische und körperliche Qualen erleidet und gedemütigt wird. Am besten, bis ihm alles Menschliche genommen wurde - je wehrloser und gebrochener die Person ist, umso besser ist es. Danach fühle ich mich immer entspannt. Aber auch ausgebrannt, leer, taub und seelisch beschmutzt. Ich kann dann nicht mehr nachvollziehen, warum ich unbedingt so eine Szene ansehen musste, und frage mich, wie sich die Schauspieler wohl gefühlt haben. Die Bilder verfolgen mich dann tagelang, und wenn ich ein Geräusch höre, dass annähernd wie etwas aus einer dieser Filmszenen klingt, erinnere ich mich schlagartig an die grausigen Bilder.

Mir wurde von Kindesbeinen an klargemacht, nie meinen Unmut zu zeigen, nie zu widersprechen oder jemanden zu unterbrechen, niemandem wehzutun und mich auch dann noch zu entschuldigen, wenn ein anderer mir etwas angetan hat. Selbst bei den schlimmsten Erlebnissen wurde die Schuld immer mir zugeschrieben. Ich hätte lieber sein sollen, schlauer, stärker - ich habe zu spät begriffen, dass das Bullshit ist. Jedem Menschen widerfahren schlimme Dinge, dafür kann man nichts. Ich möchte einfach ein guter Mensch sein. Ich liebe vieles auf der Welt. Die Menschheit an sich bewerte ich trotz all dem Quatsch, den wir machen, als eine gute Sache. Aber manchmal - da habe ich einfach diesen Hass in mir, diesen ziellosen, überwältigenden Hass, von dem ich nicht weiß, wie ich ihn anders lösen sollte.



Beichte vom 08.10.2013, 06:31:49 Uhr
Ort: Deggingstraße, 44141 Dortmund


49 Beichten insgesamt.



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