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Beichten: 22.821 | User: 189.780 | Kommentare: 350.136
Neueste Kommentare

3.5/5 (180 Votes)

Ich arbeite lieber mit Dicken!

(Beichthaus.com Beichte 00034800)



Ich (w/37) arbeite in einer Klinik für Essstörungen. Dort "trainiert" man die Menschen darin, wie man z.B. gesund kocht oder Sport treibt. Jetzt zu meiner Beichte: Ich arbeite lieber mit Menschen zusammen die sehr "stark" sind, als mit sehr dünnen Frauen oder Männern. Ich lasse mich für Gruppen eintragen, in denen mehr starke Menschen sind, als sehr dünne Menschen etc. Meine Kollegen bekommen das zwar mit, aber mein Chef hat nichts dagegen, weil ich mich genauso fürsorglich um die "Leichten" kümmere, wie um die "Schweren". Das ist wie bei einer Mutter, die zwei Kinder hat - sie liebt beide, doch sie hat ein Lieblingskind. Ich finde der wesentliche Unterschied zwischen diesen zwei Parteien ist folgender: Die schweren Menschen finden sich selbst nicht schön und sind meist freiwillig gekommen und tun was dafür. Sie hören zu, fragen nach Tipps und für das Gefühl, wenn sie abnehmen, kämpfen sie und freuen sich und kämpfen noch viel mehr.

Die sehr leichten Leute finden sich selbst so am Schönsten, wie sie gerade sind. Die sind zu einem großen Teil nicht freiwillig gekommen und tun alles, um unsere Arbeit zu erschweren. Oder treten einfach in den Hungerstreik, falls sie mit etwas nicht zufrieden sind. Das ist eine heikle Situation, denn wir haben sehr viele Pro-Ana Männer und Frauen, bei denen der Zustand sehr kritisch ist. Wir müssen Essen in sie hinein bekommen - egal was, sonst - man muss es so sagen - sehen sie sich die Radieschen von unten an! Da tut und macht man, verspricht Haus und Hof, nur damit sie die Hälfte eines normalen Pfannkuchen essen. Natürlich gibt es auch viele dünne Patienten, die lieb sind und sich bemühen, aber die Schweren sind einfach freundlicher und höflicher. Natürlich gibt es auch dort Zeitgenossen, die nicht so nett sind, aber deutlich weniger als bei den Dürren. Ich bitte um Absolution, da ich lieber mit schweren Leuten zusammenarbeite als mit Leichten.



Beichte vom 06.01.2015, 23:57:57 Uhr
Ort: Am Wall, 28779 Bremen

2.1/5 (169 Votes)

Die Wollmütze am Bahnhof

(Beichthaus.com Beichte 00031255)



Vor ungefähr zehn Jahren war ich (m/28) mit ein paar Freunden am Wochenende in Bremen auf Sauftour. Nachdem wir zu Hause vorgeglüht hatten, sind wir mit dem Zug in die [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 22.05.2013, 15:45:05 Uhr
Ort: Hauptbahnhof, 28195 Bremen

2.2/5 (203 Votes)

Keine Kinder mit meiner Freundin

(Beichthaus.com Beichte 00030864)



Ich bin seit etwa eineinhalb Jahren mit einer wunderschönen Frau mit afrikanischen Wurzeln zusammen. Ihre Mutter stammt aus Nigeria, ihr Vater aus Deutschland. In der Zeit ist unsere Beziehung relativ ernst geworden und wir planen schon die gemeinsame Zukunft. Sie weiß, dass ich Kinder will, sie selbst will auch welche. Was sie nicht weiß, ist, dass ich keine Kinder mit ihr will. Ich liebe sie, ich bin im Allgemeinen auch nicht rassistisch und habe nichts gegen Menschen aus anderen Kulturkreisen. Aber ich will einfach selbst keine Kinder haben, die weit dunkler sein werden als ich, allein der Gedanke schreckt mich ab. Meine Beichte ist, dass ich zu feige bin, ihr dies zu sagen. Ich bin inzwischen sogar so weit, dass ich darüber nachdenke, mich sterilisieren zu lassen, da es leider keine Pille für den Mann gibt und ich sie nicht verlieren will, da ich sie liebe. Aber ich will einfach keine Kinder mit ihr.



Beichte vom 09.03.2013, 18:25:57 Uhr
Ort: Bismarckstraße, Bremen





2.3/5 (124 Votes)

Alle schauen, niemand hilft

(Beichthaus.com Beichte 00030539)



Letzes Wochenende, Samstagabend. Ich hatte Feierabend und wollte so schnell wie möglich nach Hause und musste dafür den Zug vom Hauptbahnhof Bremen nehmen. Schnell bin ich zur Straßenbahnhaltestelle gerannt, um meine S-Bahn zu kriegen, die mich zum Hauptbahnhof fährt. Die S-Bahn fuhr pünktlich ab und ich erreichte den Bahnhof, doch mein Zug war leider schon weg und am Gleis standen keine weiteren Menschen, außer einem heruntergekommenen Penner, der mit einem Stoffbeutel und seinem letzten Hab und Gut sowie ein paar Bierflaschen auf der Bank vor sich hin döste. Der nächste Zug würde erst in 45 Minuten kommen. Nach einer Weile kamen ein paar Menschen zum Gleis hinzu und somit war ich nicht mehr ganz alleine, doch alle standen viele Meter entfernt. Ich war somit immer noch die, die am nächsten in der Nähe des Mannes saß. Plötzlich kam eine Gruppe von Teenagern ausländischer Herkunft, einen kannte ich sogar, er arbeitet im Erdgeschoss meiner Arbeit und war eigentlich auch immer ziemlich nett. Auf einmal fingen diese besagten Jungs an, leicht auf den schlafenden Mann einzuschlagen. Es war zunächst nur ein grobes Anstupsen, was immer heftiger wurde. Ich drehte mich um, um nach Hilfe zu suchen, doch alle anderen Passanten schauten weg. Die Jungs fingen an, die Tasche und seine Kleidung, auf der er schlief, durch die Gegend zu schmeißen und aufs Gleis zu werfen. Außerdem wurde der Mann die ganze Zeit von den Jungs beleidigt. Der Mann versuchte aufzustehen, doch er schien so betrunken zu sein, dass er kaum etwas mitbekam. Ich rief die Polizei an, dazwischen wollte ich als zierliche Frau dann doch nicht gehen. Ich hatte selbst Angst genug, dass mir was passiert. Bevor die Polizei kam, traf jedoch die Bahnhofssecurity ein und zog die Jungs beiseite. Immer noch half dem Mann aber keiner auf und ich verkroch mich ans andere Ende des Gleises. Ich weiß nicht, warum ich dem Mann nicht hoch geholfen habe, Gefahr von den Männern bestand immerhin keine mehr. Ich habe mich aber in dem Moment wohl zu sehr geekelt, einem so scheußlich aussehenden Mann zu helfen und ich habe mich einfach für was Besseres gehalten.

Heute nach meiner Frühschicht habe ich den Mann erneut gesehen, wieder am Bahnhof, wieder am Gleis, dieses Mal aber richtig schick und attraktiv angezogen. Hätte er nicht eine Wunde an der Augenbraue gehabt, hätte ich ihn vermutlich nicht wiedererkannt. Daher möchte ich nun beichten, weil mir das Ganze so unangenehm ist und mir nicht mehr aus dem Kopf geht, wieso ich so egoistisch war und ihm nicht geholfen habe.



Beichte vom 04.12.2012, 19:09:17 Uhr
Ort: Bremen Hauptbahnhof Gleis 5

3.7/5 (366 Votes)

Angriff mit unbemannten Drohnen

(Beichthaus.com Beichte 00030451)



Vor vier Wochen habe ich mir für 40 Euro ein hübsches Spielzeug gekauft: einen kleinen, ferngelenkten, batteriebetriebenen Hubschrauber, etwa 20 Zentimeter lang. Das Ding bleibt acht Minuten in der Luft und ein Freund hat mir den Sender der Fernbedienung verstärkt, so dass ich es noch in 50 Meter Entfernung steuern kann. Neulich saß abends, als es schon dunkel war, unsere Nachbarin, eine ältere Dame, noch in ihrem Wintergarten. Ich habe meinen Hubschrauber zu ihr rüberfliegen lassen und vor den Glasscheiben des Wintergartens langsam hin und her bewegt. Sie hat laut geschrien und ist zu den anderen Nachbarn gerannt. Das Ding war aber auch furchterregend, mit seinen rot und blau blinkenden LED-Lämpchen. Mich hat sie am nächsten Tag gefragt, ob ich das auch in der Zeitung gelesen hätte, dass die Amerikaner in Afghanistan solche Drohnen verwenden, so unbemannte Flugzeuge, mit denen sie aus der Luft die Taliban umbringen, und die Bundeswehr hätte die auch schon, und gestern sei eine in ihrem Garten gewesen. Es tut mir jetzt ein wenig leid, dass ich die alte Dame so erschreckt habe.



Beichte vom 13.11.2012, 22:49:27 Uhr
Ort: Ludwig-Roselius Allee, Bremen


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