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Beichten: 21.357 | User: 166.833 | Kommentare: 327.229 |
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4.2/5 (1171 Votes)

81.) Meine Ex und der Schönling

(00027308)



Ich bin vergangenes Jahr mit meiner Freundin in eine Wohnung gezogen, die meinen Schwiegereltern gehört. Mein Schwiegervater ist im Immobiliengeschäft, er ist Eigentümer sehr vieler Wohnungen. Da meine Freundin noch studierte, ich aber seit ein paar Jahren eine kleine Firma besitze, bezahlte ich die komplette Einrichtung: Alles von IKEA, Schranksystem, das teuerste Ledersofa, Küche u.a. mit Induktionsherd, 60 Zoll Plasma, der Größte, den ich bekommen konnte. Auf den Wunsch einer einzelnen Dame habe ich sogar Merbau- und Walnuss Parkett verlegen lassen. Einen knappen Monat, nachdem die Hütte komplett eingerichtet war, erwischte ich meine Freundin mit einem Schönling aus dem Studium wild pimpernd im Bett. Sie war auch noch so dusselig nicht auf die Uhr zu gucken, sie wusste eigentlich wann ich nach Hause komme. Der Typ war ziemlich entsetzt, denn sie hatte ihm gesagt, sie wäre Single, wie ich völlig perplex festsellen musste. Er entschuldigte sich sogar mehrmals bei mir. Sie lachte bloß über uns beide und schmiss ihn und mich mehr oder weniger aus der Wohnung. Sie drohte uns mit ihren Eltern, Polizei und Anwalt, diese würden ja sowieso ihr glauben, weil sie die Frau sei. Bei ihren Eltern erzählte sie später den Klassiker, sie habe mich mit meiner Sekretärin erwischt. Meine Sekretärin ist Mutter zweier Kinder, Mitte vierzig und eher mäßig attraktiv. Ich versuchte ihre Eltern davon zu überzeugen, dass sie diejenige war, die fremd gegangen war, aber sie glaubten natürlich ihrer Tochter mehr. Kann ich ihnen nicht mal verübeln. Ich wollte natürlich zumindest einen Teil der Kohle für die Einrichtung wieder zurück haben, aber da ging kein Weg rein. Nach einer Weile Rumsitzens und Selbstmitleid meinerseits rief mich der Typ aus dem Studium an, mit dem ich sie erwischt hatte. Wir trafen uns und überlegten uns nach ein paar Bier und unter Zuhilfenahme gewisser Beichthaus.com-Geschichten einen fiesen Plan: Er verabredete sich mit ihr zum "Reden". Die beiden landeten im Bett. Nachher wollte er mit ihr tatsächlich noch reden und unter dem Einfluss einiger Wodka-Red-Bull gab sie einigermaßen stolz zu, mich vom Anfang unserer Beziehung an nach Strich und Faden betrogen zu haben, sogar mit einigen Kumpels, von denen ich das nicht einmal im Ansatz vermutet hatte und meinem besten Mitarbeiter, aber das nur am Rande. Was sie nicht wusste war, dass ihr Bettgefährte in seiner schicken Studententasche einen Camcorder mit ziemlich viel Speicherplatz dabei hatte. Zu Hause schnitt ich am Rechner die relevanten Stellen zusammen, die ich anschließend als geschäftliche Email getarnt von einem Freund aus ihrem Vater schickte.
Eine Woche später hatte er mir einen fünfstelligen Betrag auf meinem Konto überwiesen. Und es kamen zig Hass-Emails in denen mich meine Ex mit irgendwelchen Freunden von ihr bedrohte, die ich umgehend an die Polizei weitergeleitet habe. Davon mal abgesehen sollen ihre ach so harten Freunde nur kommen, sie weiß, dass ich zweimal die Woche zu Taekwondo gehe. Vermutlich hat das ihr fremd gehen sogar noch gefördert. Ich möchte an dieser Stelle dem Beichthaus danken, für die Inspiration zu meiner Rache. Ich fand im übrigen die Beichten mit dem "auf-die-Zahnbürste-pinkeln usw." auch ganz nett, aber zu Konsequenz-arm.



Beichte vom 12.12.2009, 12:19:21 Uhr
Ort: Meißen

4.2/5 (2251 Votes)

82.) Das geringere Übel

(00015232)



Ich schlafe aus Langeweile mit meiner Ex und es macht nicht mal Spass, aber man kann ja nicht immer nur Kiffen. [...]
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Beichte vom 06.08.2006, 03:40:15 Uhr

4.2/5 (1796 Votes)

83.) Rache aus dem Hinter(n)halt

(00022462)



Ich (w,20) beichte, dass ich eine von den Frauen bin, deren Freund es ungemein männlich und humorvoll fand, sie ungefragt in den Arsch zu poppen. Versteht mich nicht falsch - [...]
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Beichte vom 13.08.2007, 23:58:34 Uhr


4.2/5 (1197 Votes)

84.) Der Telefon-Kuss

(00027534)



Ich hatte vor 2 Jahren ein, für die damaligen Verhältnisse, modernes Klapp - Handy. Ich hab dieses auch ca. 1 Jahr benützt und war rundum zufrieden. Neulich hab ich durch Zufall mit einem Freund telefoniert und er meinte spaßeshalber ich solle doch den Kuss am Ende bei ihm weglassen, weil er es ein bisschen Homoerotisch findet. Schlussendlich bin ich dann durch andere Leute draufgekommen, dass das wohl kein Einzelfall war. Ich bin dann draufgekommen dass mein Handy beim zumachen einen komischen Ton gemacht hat, der wie ein "mpfwaah", also wie ein kurzer Kuss geklungen hat. In dem Jahr habe ich komischerweise keine Arbeit gefunden, weil meine potentiellen Chefs geglaubt haben, ich würde sie Küssen. Also, alle die ich telefonisch geküsst habe, es war ein Versehen!



Beichte vom 18.02.2010, 16:00:11 Uhr
Ort: Wien

4.2/5 (2259 Votes)

85.) Mein Leihhandy

(00027098)



Vor ein paar Tagen war ich beim iPhone-Diktator, also in meinem örtlichen T-M*bile-Shop, um mein Mobiltelefon zu reklamieren, welches ja schon immerhin acht Monate gehalten hat. Nachdem ich lang und breit erklärt hatte, dass ich das iPhone schnellstmöglich wieder bräuchte, da ich beruflich ständig unterwegs bin und auf meine E-mails angewiesen bin, wollte man mich mit "Ihr iPhone kommt dann in zwei Wochen wieder" abspeisen und nach Hause schicken. Ich habe also höflich, aber bestimmt, zu Verstehen gegeben, dass ich keine 89,00 Euro im Monat bezahle, um dann mal eben zwei Wochen auf mein Telefon zu verzichten und deshalb nicht ohne Leihgerät gehe. So einen hartnäckigen Kunden wie mich hatte man scheinbar schon lange nicht mehr. Nach einigen unsicheren Ausflüchte gab man mir letztendlich doch ein ehemaliges Ausstellgerät, ein Nokia. Scheinbar hatte die mich bedienende Servicekraft das Handy selbst eine Weile als Diensthandy genutzt, da sie dieses "noch zurücksetzen und die Speicherkarte löschen" musste. Besagte Dame war durchaus patzig, was mir ja schon einmal gar nicht passte. Demnach war ich froh, dass ich irgendwann gehen konnte, der Service war gewohnt schlecht und mein iPhone ist ewig weg. Zu Hause hat sich mein Eindruck dann aber doch deutlich verbessert: Die 256 Megabyte Speicherkarte konnte man ganz einfach wiederherstellen und die Bilder und Videos auf der Karte waren durchaus unterhaltsam: Die Verkäuferin, die zwar keine besondere Schönheit, aber dafür gut ausgestattet war, hat das Handy scheinbar überwiegend zur Erstellung privater Schmuddel-Videos genutzt. Sechs Golfbälle aus einer Körperöffnung zu pressen fand ich im übrigen durchaus beeindruckend. Seither freue ich mich auf den Tag, an dem ich mein Mobiltelefon wieder abholen darf. Ich werde besagte Dame dann fragen, ob sie immer noch so gerne Golf spielt. Nur noch eine Woche.



Beichte vom 12.10.2009, 14:34:23 Uhr

4.2/5 (1231 Votes)

86.) Geschenk für den Nachbarn

(00026684)



Ich habe mal bei einem Waldspaziergang einen Maulwurf gefunden, der desorientiert am Wegesrand saß. Der umliegende Boden sah auch nicht so aus, als könnte man sich dort gut eingraben. Also hab ich den Maulwurf mitgenommen und dann auf einem Stück weichen Boden wieder abgesetzt, wo er sich eingrub und verschwand. Wo war der Boden? Im Vorgarten meines Nachbarn.



Beichte vom 16.07.2009, 22:22:37 Uhr

4.2/5 (1146 Votes)

87.) Gerettet in letzter Sekunde

(00025318)



Vor ein paar Jahren hatten ich und zwei meiner Kumpels ein Erlebnis schlechter Art. Es war Wochenende und wir wollten uns mit einer Freundin treffen, weil sie uns ihren neuen [...]
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Beichte vom 06.12.2008, 01:24:44 Uhr
Ort: Stuttgart

4.3/5 (701 Votes)

88.) Telefonterror

(00026894)



Meine Racheaktion ist 25 Jahren her. Ich war damals neu in der Stadt und hatte nicht nur ein wunderschönes Haus bezogen, sondern dort auch eine, leicht zu merkende Telefonnummer. Doch regelmäßig, in jeweils der ersten Woche eines neuen Monats riefen ab 7:00 Uhr oder am späten Abend irgendwelche Leute an, die wegen ihrer Abrechnung eine, mir unbekannte Ärztin sprechen wollten.
Irgendwann lernte ich diese Ärztin kennen und erzählte ihr von den Störungen. Es stellte sich heraus, dass auf den Rezeptblöcken irrtümlich meine Telefonnummer gedruckt war, die ihrer Telefonnummer sehr ähnelte. Ich bat die Ärztin, ihre druckfehlerbehafteten Rezeptblöcke einzustampfen und sich neue drucken zu lassen. Sie weigerte sich, weil sie sich zehntausend Rezeptblöcke hat drucken lassen und sie einen neuen Druck selbst bezahlen müsste. Die Druckerei könne sie nicht belangen, denn die Ärztin hat selbst den Fehler verursacht. Sie hatte der Druckerei die falsche Telefonnummer aufgeschrieben, nämlich meine. Ich musste die ignorante Ärztin mehrfach schriftlich dazu auffordern, wenigstens meine Nummer durchzustreichen, wenn sie ein neues Rezept ausstellt oder eine Rechnung schreibt.
Zwei Monate lang war Ruhe, dann bekam ich plötzlich wieder Anrufe von irgendwelchen Privatpatienten, die irgendein Problem mit ihrer Rechnung hatten. In den Gesprächen stellte sich heraus, dass nicht nur auf den Rezepten, sondern auch auf den Rechnungen und im Briefkopf der Ärztin die falsche, nämlich meine Telefonnummer stand.
Im folgenden Monat verwirklichte ich meinen Racheplan und verwandelte mich bei jedem Anruf in einen Arzthelfer: Ich forderte jeden Anrufer dazu auf, dass er doch bitte am Mittwoch in der kommenden Woche pünktlich um 11:30 Uhr in die Praxis kommen sollte. Da würde er das Geld in bar erhalten. Nicht früher, aber spätestens um 12:00 Uhr. Mittwoch ab 12:00 Uhr hat die Ärztin nämlich ihren freien Nachmittag.
An diesem Mittwoch wohl nicht, denn, etwa 60 Anrufer haben sich diese Chance wohl nicht entgehen lassen und der freie Nachmittag fiel für die Ärztin sicher ins Wasser, obwohl das ein wirklich knackig schöner Sommertag war, an dem ich beim Baden an die lange Schlange von Privatpatienten dachte, die alle ihr Geld wiederhaben wollten.
Auf jeden Fall störte mich niemand mehr morgens am Telefon mit der blöden Frage: "Kann ich mal Frau Dr. F. sprechen? Da ist was mit meiner Rechnung." Die einzigen, die mir vergeben sollten, sind die armen Patienten.



Beichte vom 22.08.2009, 13:53:56 Uhr
Ort: Konrad-Naue-Straße 6, 31137 Hildesheim

4.2/5 (2669 Votes)

89.) Rodeo der besonderen Art

(00005005)



Ich habe mit Freunden etwas sehr schlimmes gemacht, und ich werde, wir alle werden es wieder tun:

Wir gehen regelmäßig alle zusammen in einen schicken Club; ab in die VIP-Lounge - dort koksen wir erstmal ne Runde, dann besaufen wir uns...dann suchen wir Frauen. Aber nicht nur Schlampen, denen man sofort ansieht, dass sie zu f****n sind, nein nein, wir suchen die erfolgreichen, gutaussehenden Weiber, die glauben, sie wären es. Diese arroganten Schnecken, die sich für was besseres halten. Wenn klar ist, welche gef***t wird, ziehen wir uns zurück, überlassen unserem "Stecher" alleine das Feld. Wohin wir uns zurückziehen, dazu gleich. Der "Stecher" nimmt die Lady dann mit zu sich nach Hause, dort geht's ins Bett, er nimmt sie. Aber so richtig. Wenn er sie von hinten nimmt, Doggy-Style, muss er nur noch ein bestimmtes Codewort rufen, schreien. Dann stürzen wir alle, die wir uns in seinem Schlafzimmer versteckt haben (Schrank, unter dem Bett, im Nebenzimmer) aus unseren Verstecken; dabei schreien wir und schlagen auf Töpfe und Pfannen. Die Frau erschrickt, dann will sie den "Stecher" abwerfen, sie bockt - wir nehmen die Zeit, die der Stecher oben bleibt. Das nenne ich Rodeo!



Beichte vom 07.02.2006, 02:12:30 Uhr

4.2/5 (1514 Votes)

90.) Falsche Berühmtheit

(00027045)



Ich (w/27) muss beichten, dass ich eine kleine Nebenrolle in einer deutschen Fernsehserie habe. Ab und an kommt es dann tatsächlich vor das mich jemand auf der Straße erkennt, allerdings ist mein Part so klein das sie meinem Namen nicht kennen bzw. sich auch nicht recht an die Serie erinnern. Meistens kommt dann ein Spruch alla "ich kenne sie doch irgendwoher" oder "sind sie nicht beim Fernsehen?". Wenn es eine männliche Person ist mit Freundin oder Frau antworte ich jedes mal "tut mir Leid, ich drehe nur Pornos".



Beichte vom 29.09.2009, 06:27:06 Uhr
Ort: Berlin

4.2/5 (1698 Votes)

91.) Mit dem Rollstuhl im Kreisverkehr

(00027800)



Ich (w) habe nach einem Discobesuch den Nachtbus verpasst und wollte keine 2 Stunden auf die erste S-Bahn warten. Ich bin in der Stadt rumgelaufen, am Krankenhaus vorbei und naja. [...]
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Beichte vom 12.05.2010, 20:09:00 Uhr
Ort: Stuttgart

4.2/5 (1617 Votes)

92.) Nackt allein zu Haus

(00026199)



Ich (m/26) war damals vor etwa 14 Jahren das erste Mal einen Tag alleine zu Hause. Meine Mutter besuchte ihre beste Freundin in Paderborn und mein Vater war auf einer [...]
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Beichte vom 03.05.2009, 18:34:27 Uhr

4.2/5 (1389 Votes)

93.) Schon zweimal erwischt

(00021922)



Wurde jetzt schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche beim wi***en erwischt. Wie dämlich kann man sich denn noch anstellen?!



Beichte vom 02.06.2007, 19:53:29 Uhr


4.2/5 (1631 Votes)

94.) Frühe Einsichten

(00026865)



Durch eine Unachtsamkeit meines älteren Bruders habe ich (m) mit sieben Jahren meinen ersten Hardcore Pornoclip gesehen. Leider habe ich die falschen Schlüsse daraus gezogen: ich dachte, ein Kind entsteht, wenn der Mann in eines der beiden "Löcher" einer Frau pinkelt. Wochen später war Weihnachten und das alljährliche Familienessen. Am Tisch sagte meine Tante zu meiner Mutter dann im Gespräch, sie wünsche sich noch ein Kind aber es klappe nicht so richtig. Ich wollte dann mit meinem Wissen prahlen und fragte meine Tante vor versammelter Mannschaft, warum denn mein Onkel ein Problem hätte, in sie rein zu pissen.



Beichte vom 16.08.2009, 02:20:11 Uhr

4.2/5 (1505 Votes)

95.) Vom Bad Boy zum lieben Kerl

(00020181)



Frauen! Haltet mal kurz die Fresse und hört zu - auch wenn es extrem schwerfällt.
Es geht mir über alle Maßen auf die Eier, dass ihr immer an uns Männern herumdoktern müsst!
Erst schnappt ihr Euch ein Arschloch und versucht ihn dann Hollywood-mäßig in einen "lieben Kerl" zu verwandeln.

Klappe halten hab ich gesagt! Es kommt noch mehr.
Wenn ihr dann jahrelang an uns rumgeschraubt habt, kommt dann der dämlichste Satz des uns bekannten Universums:
"Du bist gar nicht mehr der, den ich damals kennen und lieben gelernt habe!"

Denkt mal drüber nach und beichtet gleich morgen!



Beichte vom 05.01.2007, 03:49:44 Uhr

4.2/5 (932 Votes)

96.) Seit 9 Jahren nicht aufgeräumt

(00027080)



Auf meinem Schreibtisch liegen immer noch die Glückwunschkarten zum 18. Geburtstag. Ich bin jetzt 27. Vielleicht sollte ich hier doch mal wieder aufräumen.



Beichte vom 06.10.2009, 19:44:52 Uhr

4.2/5 (1850 Votes)

97.) Urlaub in LA

(00026763)



Ich war letzte Woche im Urlaub in Los Angeles in einem Hotel, wo man abends das Essen am Buffet serviert bekommt. An diesem Buffet war leider nur eine Ketchup-Flasche vorhanden, sodass sich dort meistens eine Schlange bildete. Genau als ich dran war, musste es natürlich passieren, dass die Flasche leer wurde und ich die neue Flasche, die mir die Bedienung brachte, öffnen musste. Das waren solche neuen Flaschen aus Plastik, die vorne nur so ein Loch hatten, aus dem das Ketchup rausspritzt, nachdem man die Alufolie vorher abzieht. Als ich gerade dabei bin die Flasche zu öffnen, sagt der Typ hinter mir zu seiner Freundin: "Der Spast soll sich mal beeilen, ist ja nicht auszuhalten." Der hatte wahrscheinlich nicht daran gedacht, dass ich auch aus Deutschland kommen könnte. Einmal angefangen fing er an immer mehr beleidigendes Zeug über mich zu erzählen, bis er anfing über meinen Bart zu lästern. Ich habe immer einen 3-Tage Bart, der mir hoch und heilig ist. Er ging auf jeden Fall zu weit und bei mir sind fast alle Sicherungen durchgebrannt, ich war echt kurz davor ihn zu verprügeln. Aber ich konnte mich noch fassen und wollte ja keinen Stress mit den Bullen da drüben in den Staaten. Also hielt ich die Flasche nach dem erfolgreichen Öffnen unauffällig so, dass das Loch in seine Richtung zeigte und haute so doll ich konnte auf die Flasche rauf. Fast der ganze Flascheninhalt hat sich von seinem Kopf bis zum Gürtel entleert. Er war echt dumm am gucken, das könnt ihr mir glauben. Ich konnte mir das Lachen gerade noch verkneifen und sagte: "Ooops, hätte der Spast wohl besser aufpassen müssen." An diesem Punkt fing dann auch seine Freundin an aus vollem Halse loszulachen und ich lief einfach weg. Es tut mir leid, dass ich im Endeffekt doch noch meine Fassung verloren und mich auf sein Niveau begeben habe, aber diese Tat hatte mir den Abend versüßt, auch wenn es falsch war.



Beichte vom 29.07.2009, 07:41:42 Uhr
Ort: Los Angeles

4.2/5 (1302 Votes)

98.) Das Auto meines Nachbarn

(00026636)



Ich habe einen Nachbarn, der fährt so einen ollen Ford Fiesta. Der Auspuff hat es schon lange hinter sich und macht entsprechend laute Geräusche. Jeden Morgen um 5:30 Uhr stehe ich kerzengerade im Bett, wenn der Nachbar seine Karre aus der Garage fährt.
Eine gefühlte Ewigkeit dauert es, bis er bei laufendem Motor, die Garage geschlossen hat und sich noch schnell von seiner Frau verabschiedet.
Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass die alten Ford Schlüssel in jedes Fordschloss passen. Man kann damit die Fahrzeuge nicht öffnen, allerdings abschließen. So habe ich mich letzten Mittwochmorgen auf die Lauer gelegt und gewartet, bis mein Nachbar noch mal kurz rein ins Haus ging, und sein Wagen mit laufenden Motor vor der Garage stand.
Schnell war der Wagen mit dem Mondeo Schlüssel, den ich mir extra dafür von meinem Vater geborgt hatte, verriegelt. Kurz darauf kam der Nachbar zurück und war wild am fluchen. Er kam nicht mehr ins Auto, und die Karre stand laut scheppernd vor der Garage.

Es wurde hektisch, weil auch seine Frau den Zweitschlüssel nicht finden konnte. Ich stand in meiner Wohnung hinter dem Vorhang und habe mich fast bepisst vor lachen.
Irgendeinem anderen Nachbarn wurde wohl die Ruhestörung zu viel. Jedenfalls kam nach knapp 15 Minuten ein Streifenwagen. Auch die Beamten kamen nicht rein ins Auto. Da sich keine Lösung abzeichnete legte ich mich wieder ins Bett.
Erst so gegen 7 Uhr war dann plötzlich Ruhe. Erst vermutete ich das das Benzin alle sei und schaute aus dem Fenster. Draußen standen circa zehn Nachbarn, dazu zwei Streifenwagen und der ADAC. Dem ADAC war es wohl zu verdanken, das der Nachbar wieder in sein Fahrzeug kam und er den Motor abstellen konnte.
Wie ich später erfuhr, musste der gemeine Ruhestörer für die Hilfeleistung des ADAC in den Club eintreten und die Polizei verpasste ihm eine Anzeige wegen Ruhestörung und eine kostenpflichtige Mängelkarte für sein Auto. Noch am gleichen Tag ließ der Nachbar den Auspuff erneuern. Seitdem ist morgens um 5:30 Uhr die Welt wieder in Ordnung.



Beichte vom 09.07.2009, 11:45:36 Uhr

4.2/5 (1586 Votes)

99.) Die drei Hauptschulabbrecherinnen

(00027992)



Ich habe gerade mein Abi gemacht und beginne am 1.10. meinen Grundwehrdienst. Da ich in dieser Zeit zwischen Abitur und Grundwehrdienst auch ein wenig Geld verdienen will und keine Lust auf dieses Hartz-IV-Dasein habe, arbeite ich bei meinem Onkel auf Baustellen. Er verlegt da Pflaster und ich bekomme einen kleinen Stundenlohn fürs helfen. Vorgestern waren wir in der Innenstadt und demnach sind viele Menschen an uns vorbeigekommen. Viele grüßen nett und einige Kioske oder Bäckereien geben einem bei so einer Hitze auch mal ein Getränk aus. Echt verständnisvoll die Passanten! Aber dann kamen drei typische Hauptschulabbrecherinnen daher. Alle drei waren mollig bis fett, laute Handymusik, geschminkt bis zum geht nicht mehr und natürlich am rumpöbeln. Wir waren ziemlich dreckig und auch verschwitzt und haben zu der Zeit gerade Mittagspause gemacht. Und plötzlich fangen die Drei laut an, über uns zu lästern "Bauarbeiter seien ja so faul, außerdem sind die immer dreckig und stinken, die machen ja mehr Pause als das sie arbeiten." Wir haben uns natürlich aufgeregt aber haben nichts zu denen gesagt.

Dann ging es wieder an die Arbeit und ich war überglücklich, als ich die Drei wieder zurückkommen sah. Die gingen direkt neben mir her als ich am Clipper (Gerät zum Steine zuschneiden) stand. Unauffällig hab ich die Wasserpumpe vom Gerät ausgestellt und sofort losgeschnitten. Wenn man mit dem Ding einen Stein schneidet, ohne dass die Wasserpumpe angeschlossen ist, dann staubt das wie verrückt.
Eine von ihnen konnte leider noch schnell genug zur Seite springen, aber die anderen beiden waren nicht so fix und standen dann da mit einer hellgrauen Schicht bedeckt und husteten sich die Lungen raus. Ich hab natürlich auf einen Defekt der Wasserpumpe verwiesen. Tut mir leid, dass ich mich auf so ein Niveau herabbegeben habe, aber wenn ihr euch über uns lustig macht, dann müssen wir uns doch irgendwie rächen!



Beichte vom 18.07.2010, 14:23:00 Uhr

4.2/5 (1993 Votes)

100.) Morgens halb Zehn in Deutschland

(00015311)



In der fünften Klasse hatte ich einem Mädchen aus Wut ein Knoppers ins Gesicht geschleudert!



Beichte vom 07.08.2006, 03:35:23 Uhr


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