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Beichten: 18.745 | User: 133.123 | Kommentare: 270.675 |
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4.4/5 (7009 Votes)

1.) Der Clown

(00011055)



In der Grundschule musste ich mal einen Clown häkeln, der nach Jahren immer noch bei mir im Schrank rumliegt. Manchmal hole ich den Clown aus seinem Verließ und unterhalte mich mit ihm über die Politik eines fiktiven Staates, wo der Clown mal Innenminister war und wieder werden will. Ich bin 23 Jahre alt, studiere Geschichte und denke im Traum nicht daran, wegen sowas zum Psycho-Onkel zu rennen, weil doch jeder eine Macke hat.



Beichte vom 29.06.2006, 00:54:10 Uhr

4.4/5 (968 Votes)

2.) Mit Schild und Schwert gegen Drachen

(00006190)



Niemand liebt mich, obwohl ich ihnen doch ständig helfe. Jeden Morgen gehe ich in den Park, in Kettenhemd, Schild, Helm und Schwert und trommle. Die Leute aus den umliegenden Häusern fühlen sich gestört. Aber ich vertreibe damit doch nur die rosaroten Drachen mit den blauen Punkten. Alle sagen, dass sie keine Drachen sehen. Richtig, denn ich hab sie ja verscheucht.



Beichte vom 09.03.2006, 18:23:16 Uhr

4.4/5 (1720 Votes)

3.) Kyrillische Menüführung

(00026643)



Ich möchte beichten, dass ich heute in einem Küchen-Einrichtungshaus die Sprache bei allen Herden mit grafischer Menüführung von deutsch auf kyrillisch oder tschechisch umgestellt habe.



Beichte vom 10.07.2009, 12:41:09 Uhr




4.4/5 (2917 Votes)

4.) Toilettenpapier-Dilemma

(00015361)



Ich hasse es, wenn das Klopapier nicht an den dafür vorhergesehenen Stellen reißt. Das sieht doch einfach Scheiße aus!



Beichte vom 07.08.2006, 18:20:33 Uhr

4.4/5 (3960 Votes)

5.) Pöbel

(00028450)



Kürzlich stand ich (25/Studentin) an einer U-Bahnhaltestelle und wurde (warum auch immer) von einer umher streunenden Herde prolliger Teenagermädels blöde angepöbelt. Von wegen: Ich sähe aus wie Barbie, was ich denn mit dem Aktenordner wolle, ob ich mit dem dicken Buch (btw Volkswirtschaftslehre - schaute aus der Tasche) auf Schlau machen wolle und so weiter. Ich habe kurz überlegt, das Geschwätz zu ignorieren - aber nein. Ich drehte mich also um und sagte sinngemäß:

"Ich mache nicht auf intelligent - ich bin es. Im Gegensatz zu Euch, haben mir meine Eltern - die übrigens keine asozialen Säufer und Hartz IV-Empfänger sind - eine vernünftige Schulbildung ermöglicht. Deshalb gehe ich jetzt studieren, damit ich minderbemitteltes, hässliches, schlecht gekleidetes Pack wie Euch später mal mit einem Lächeln im Gesicht befehlen kann, meine Wohnung zu putzen."

Sie haben etwas perplex geschaut und trollten sich tatsächlich - ich hatte eher mit weiterem Gepöbel gerechnet. Ich fürchte, ich habe den Mädels ein Stück Hoffnung genommen und es tut mir im Nachhinein irgendwie Leid.



Beichte vom 30.12.2010, 23:14:20 Uhr
Ort: Dortmund

4.4/5 (2956 Votes)

6.) Penisfechten

(00016122)



Ich habe mich seit dem ich 15 bin mit meinen Kumpels immer zum Penisfechten getroffen. Doch nun bin ich schon seit 4 Jahren verlobt und meine Verlobte hat uns (ich [...]
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Beichte vom 15.08.2006, 04:46:20 Uhr

4.4/5 (5052 Votes)

7.) Hip Hopper

(00021103)



Ich hasse Jugendliche. Sie und ihre arrogante Art kotzen mich an. Es nervt mich, wenn sie in der Bahn oder im Bus ihre beschissene Hip-Hop Musik hören. Am besten gleich mehrere durcheinander und auf voller Lautstärke. Da kommen mir schnell Mordgedanken. Fast noch nerviger ist aber die lächerliche Kleidung. Da behängen sich 18-jährige mit Schwuchtel-Glitzerohringen, Ketten und Ringen, zupfen sich die Augenbrauen (als Kerl!) und quatschen am besten noch mit türkischem Akzent und fuchteln dazu mit den Pfoten rum. Die Weiber sind genauso schlimm. Sehen aus wie Nutten, lassen sich von jedem dummen Sack flachlegen und sind dumm wie Brot. Wenn ich mal was zu bestimmen hätte, würde ich eine Stadt aus Deutschland leer machen (welche wird man sehen) und sie mit diesem und anderem menschlichen Abfall befüllen. Dann einen große Mauer rum und Ruhe. Vielleicht entwickelt sich ja eine absurde Kultur wie beim Planet der Affen daraus, dann hätte die Wissenschaft auch mal wieder was zu forschen.



Beichte vom 02.02.2007, 19:43:46 Uhr

4.4/5 (4324 Votes)

8.) Sabine

(00017121)



Als ich 13 war, blieb ich in der Schule sitzen und musste die 7te Klasse nochmals machen. Am ersten Tag in der neuen Klasse kam ich etwas zu spaet, weil ich den Saal nicht gefunden habe. Ich ging also in die Klasse und alle schauten mich an, zu der Zeit war ich etwas introvertiert und deshalb ziemlich aufgeregt. Alle Plaetze waren besetzt, bis auf einen. Also nahm ich diesen. Einige Zeit spaeter realisierte ich, dass das schoenste Maedchen, das ich bis dahin sah, neben mir am gleichen Tisch sass. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Sie hieß Sabine. Es dauerte Tage, Wochen, bis wir uns naeher kamen. Wir alberten rum, etc. Sie war so schoen, dass ich niemals erwartet haette das Sie etwas mit mir zu tun haben will. Ich, der haessliche Versagervogel den eh niemand will. Ich erinnere mich noch daran, dass ich eine Biene auf Ihr Maeppchen malte. Das fand Sie süß. Das Schuljahr war vorbei, ich hatte niemals versucht Ihr naeher kommen, in dem Alter war ich auch noch nicht so offensiv, ich lernte das alles erst kennen.
Da ich ziemlich faul war, entschied die Schule das ich keine weitere Zukunft dort haben wuerde und Sie entließen mich nach dem 2ten mal 7te Klasse ohne Abschluss aus der Schule. Ich vergas Sabine, mein Herz sah niemals eine Chance, das ihre zu gewinnen. Nach den Sommerferien ging ich auf die Berufsschule um meinen Abschluss zu machen, ein Jahr Grundschuljahr Metall inkl. Abschluss. Das Jahr verging, ich saß in der Pause immer in der Aula und beobachtete Menschen. Ich beschloss nach dem Jahr eine Ausbildung zum Tischler zu machen, das erste Lehrjahr war bei uns komplett in der Berufsschule, also meldete ich mich an und ging nach den Ferien wieder in die Schule - BAMM da stand Sie. Sabine. Mein Herz brannte lichterloh, mein Blut kochte, ich zerlief wie Schweizer Kaese im Fonduetopf. Sie fiel mir fast in die Arme, ich spuerte, dass Sie sich sehr freute. Wir verbrachten jede Pause miteinander, dennoch war ich immer noch gefangen in dem Gedanken, dass ich nicht ihr Typ sei.

Im Sportunterricht brach ich mir einen Knochen am Fuß und lag anschließend in meinem Zimmer mit eingegipstem Bein zuhause. Irgendwann klopfte es an der Tuer, mein Schulfreund Claus-Peter betrat mein Zimmer, fresh wie immer. Er meinte er habe eine gute und eine schlechte Nachricht fuer mich, welche ich zuerst hoeren wolle. Ich entschied mich fuer die Schlechte. Hausaufgaben, Mathe, wenn ich mich richtig erinnere. Nun denn, und was ist die gute Nachricht, fragte ich Claus. Er grinste und schwieg. Ich wartete, wir hoerten Musik und laberten ueber alles Moegliche. Ploetzlich klopfte es wieder an meine Tuer, ich dachte meine Oma oder mein Dad waeren dies. Ich sagte herein und Sabine stand da. Sie in meinem Zimmer. Das ganze verdammte Universum stuerzte in mich wie ein rasender Fall durchdrang mich, Blut schoss in meinen Kopf, mir wurde schwindlig, sie laechelte wie ein Engel.
Claus stand auf und meinte mit einem grinsen er muesse weg. Tuer zu. Sabine und ich alleine in meinem Zimmer.
Als ich Ihre Lippen das erste Mal mit den meinen beruehrte, ich glaube erst ab dann begann es wirklich und wahrhaftig zu schlagen. Alles was ich heute sagen wuerde, alles, was Liebe ist, damals erfuhr ich es in diesem Moment wurde mir alles klar, das Leben das Universum, dass ich das Wir, Sabine.
Wir sahen uns daraufhin fast taeglich. Ich sehe heute noch Ihre Augen vor mir, k�nnte stundenlang darueber schreiben, wie weich Ihre Brueste waren, ihr nicht existenter Koerpergeruch, sie war das Schoenste, was mir in meinem Leben passierte.
Leider war ich noch ein Kind. Ich war mir der Gefahr sie zu verlieren nicht bewusst, ich spielte mit dem Feuer und verbrannte mich, 2 Wochen sp�ter waren wir nicht mehr zusammen. Ich zog nach Stuttgart zu meiner Mutter, hatte zu dem Zeitpunkt auch Stress mit meinem Dad, mein ganzes Leben war im Umschwung, im Aufbruch, im Untergang. Ich konnte Sie nicht mehr vergessen, ich schrieb ihr Briefe, die sie nicht beantwortete und mit der Zeit versank meine Liebe im Morast des Alltags.
Doch sie kam immer wieder hoch, nach jedem Bier in jeder einsamen Nacht, bei jedem Liebesfilm.
Die Abstaende waren mal kuerzer, mal laenger, manchmal schrieb ich einen Brief. Irgendwann lernte ich eine andere kennen, ich mochte Sie, aber Sabine war viel stärker in meinem Herzen vorhanden. Inzwischen bin ich mit der anderen verheiratet, habe 2 Kids, 9 und 11 Jahre alt. Wir leben getrennt voneinander. Ich habe Sabine mal besucht, in Ihrer eigenen Wohnung. Sie freut mich zu sehen, 4 oder 5 Jahre, nachdem wir auseinander gingen. Wir redeten ueber dies und das, sie und mich, uns. Ich sagte Ihr, dass ich sie immer noch liebte, sie sagt bis vor 5 Monaten war es bei ihr auch so. Sie hatte wohl gerade einen neuen Macker. Zu wissen, dass sie mich all die Jahre vermisste, brach mir mein Herz, endgueltig.

Nie wieder habe ich einen Menschen so geliebt, wie Sabine und ich werde es auch nie wieder koennen, das einstig große Feuer erlosch im Eis der Zeit. Inzwischen hatte ich viele Frauen, alle Goettinnen auf Ihre jeweils eigene Art, doch keine sah mich an wie sie, bei keiner konnte ich die Gedanken in den Augen sehen, dieses Leuchten in den Augen, ihre sanfte Haut. Keine ist wie Sabine. Heute wuerde ich alles dafuer geben wieder mit Ihr zusammen zu sein. Ich liebe sie heute noch mehr als alles andere und ich weiß, dass war die von Platon beschriebene 2te Haelfte. Manchmal weine ich, wenn ich alleine und voelligst besoffen zuhause sitze und keine Ruhe finde. Ich denke oft an dich Sabine, wo auch immer du bist. Ich hoffe wir sehen uns wieder, in einer anderen Zeit in einem anderen Leben. Tod bin ich, seit du gingst.

An die Leser:

Vielen Maennern geht es so, die "erste Liebe" etc., doch bei mir war es nicht die Erste sondern die Einzige. Ich kann nicht mehr lieben, niemanden außer sie. So denkt immer daran, ihr Maenner und Jungs, behandelt eure Frauen, wie eine zarte zerbrechliche Figur aus Eis und vergesst in keinem Moment den Augenblick, indem Ihr Sie verlieren werdet, geht auf sie zu und auf sie ein. Dann, vielleicht, werdet ihr sie niemals verlieren. Dann werdet ihr niemals lernen was es heißt einen Menschen ewig zu vermissen, doch das muss niemand kennen, erspart Euch dieses Leid.

Mein Leben ist hoffnungslos und dunkel. Ich töte mich selbst Tag fuer Tag mit meinen Gedanken und ich falle tiefer in mich selbst. Alles nur, weil ich ihre Liebe vermisse, ich mich nach Ihrer Naehe sehne. Ich bin jetzt 33 und sollte eigentlich vernuenftig sein, doch ich bin immer noch der kleine Junge mit dem Gipsbein und hoffe es klopft an der Tuer.
Sabine, ich werde dich niemals vergessen und niemals wird mein Herz aufhoeren fuer das Deine zu schlagen.
Patrick



Beichte vom 08.09.2006, 00:39:58 Uhr

4.4/5 (4055 Votes)

9.) Akku Wärmer

(00022589)



Wenn ich mich einsam fühle, nehme ich die warmen Akkus aus dem Ladegerät und halte sie an meine Haut, um menschliche Wärme vorzutäuschen.



Beichte vom 22.08.2007, 21:31:29 Uhr

4.4/5 (4534 Votes)

10.) Der Zwergpinguin in meinem Kühlschrank

(00022822)



Ich wünsche mir einen Zwergpinguin. Ich würde dann meinen Kühlschrank ausräumen, damit er drin wohnen kann.



Beichte vom 22.09.2007, 02:24:27 Uhr

4.4/5 (2792 Votes)

11.) Die militante Vegetarierin

(00026765)



Gestern hat mich in der Fußgängerzone so eine militante Vegetarierin angesprochen und wollte mich als Mitglied für irgendeinen Tierschützerverein gewinnen. Mit meinem Döner in der Hand habe ich wohl lohnend ausgesehen.
Erstmal kam natürlich die Frage, warum ich Fleisch esse. Meine Antwort "Weil es gut schmeckt, nahrhaft ist und Menschen Omnivore sind und auch Fleisch brauchen." hat sie wohl als Stilvorlage gesehen und antwortete, dass Gemüse und pflanzliche Nahrungsmittel viel gesünder seien und man außerdem kein Leben auslöschen müsse, um sich zu ernähren. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass Pflanzen auch Lebewesen seien, die man tötet bzw. sogar bei lebendigem Leibe verspeist und die Frage gestellt, warum sie so ein halbdurchsichtiges Hungergerippe sei, wenn pflanzliche Nahrung doch so gesund ist. Keine Antwort, sondern ein neuer Vorwurf, blablabla etc.. Die Diskussion ging gut und gerne eine halbe Stunde lang. Ende vom Lied: Sie war in ihren Grundfesten erschüttert und hat vor meinen Augen angefangen Rotz und Wasser zu heulen. Als ich ihr dann noch gesagt habe, dass ihr Papiertaschentuch, in das sie sich gerade schnäuzt, aus Holz hergestellt wurde und man dazu einen Baum, bekanntermaßen ein Lebewesen, fällen und damit töten musste, ist sie schluchzend weggelaufen.
Ich hasse diese aufdringlichen Leute die einen ungefragt mit ihren verdrehten Ansichten belästigen. Den oder die Nächste werde ich genauso fertigmachen.



Beichte vom 29.07.2009, 13:56:47 Uhr

4.4/5 (4013 Votes)

12.) Frauenparkplatz

(00020293)



Ich (m) habe gestern im Parkhaus auf einem Frauenparkplatz geparkt und war der Einzige, der zwischen den weißen Linien stand.



Beichte vom 08.01.2007, 04:23:25 Uhr

4.4/5 (2606 Votes)

13.) Gondel-Spaß

(00027014)



Als ich noch etwas jünger war, ca. 14/15 Jahre, bin ich mit meinen Eltern immer in die Berge in den Urlaub gefahren. Und wie das eben mitten in der Pubertät [...]
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Beichte vom 20.09.2009, 17:56:56 Uhr

4.4/5 (2098 Votes)

14.) Gurkensalat

(00026169)



Ich war am Mittagessen machen, als mich (w, 27) das dringende Bedürfnis nach Sex einholte. Ich masturbierte mit einer frisch geschälten Salatgurke, weil weder mein Freund noch etwas besseres greifbar [...]
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Beichte vom 27.04.2009, 18:54:23 Uhr

4.4/5 (546 Votes)

15.) Mein Doppelleben für die Tochter

(00024853)



Ich (m/28) hatte ein wunderbares Leben. Ich habe zusammen mit meiner Freundin in unserer Stadt einen Club aufgebaut, der noch immer gut besucht ist. Wir hatten nie Geldsorgen. 2 Jahre [...]
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Beichte vom 28.09.2008, 20:16:15 Uhr

4.4/5 (1925 Votes)

16.) Ein Leben zerstört

(00019940)


51 Kommentare

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Rache · Hass · Lügen · Feinde


Liebe K. aus M., vor nun beinahe 10 Jahren habe ich durch gezielte Attacken deine Ehe zerstört. Es begann mit Überweisungen auf den Konto, bei denen ich als Verwendungszweck "Für sexuelle Gefälligkeiten" angab. Später kamen dann deine heissen Liebesbriefe an einen gewissen Mario leider zurück, weil sie nicht ausreichend frankiert waren....schade aber auch. Ich hätte zu gerne das Gesicht deines Göttergatten gesehen, als er lesen musste, wie vogelwild ihr es auf seinem Schreibtisch getrieben habt und welches Vergnügen es Mario bereitet hatte, dich durchzuorgeln während "der alte Vollidiot" die Knete ranschafft. Ich weiss nicht, was deinen Gatten dazu bewog, dich postwendend aus dem Haus zu jagen. Vielleicht waren es die strategisch positionierten benutzen Präservative in eurem Schlafzimmer oder vielleicht die nächtlichen Anrufe von "Mario". Aber du hattest ja noch deinen gut bezahlten Job und das Leben geht ja weiter. Aber ich kann deinen Chef schon verstehen, dass er dich entließ, nachdem "du" so unverschämte Äußerungen über ihn ans schwarze Brett im Pausenraum gepint hattest und seine Frau telefonisch gefragt hattest, ob er bei ihr auch schon nach 5 Minuten fertig sei. Inzwischen musstest du ja auch leieder deine Wohnung verlassen, nachdem diese bösen Gerüchte aufgekommen waren, du würdest dort deine Einkünfte durch professionelle Liebesdienste anbieten. Ja, ja, die alte Frau J. aus dem Erdgeschoss war schon immer leicht zu beeinflussen und glaubt glücklicherweise alles, was man ihr erzählt. Aber auch das konnte dich nicht unterkriegen und eh man sich versah, hattest du eine neue Bleibe gefunden. Peinlich wurde es nur, als eines Morgens Polizei und Staatsanwaltschaft deine Wohnung stürmten, weil doch tatsächlich irgendsoein Denunziat denen von deinem kleinen Drogenlabor erzählt hat. Leider hatte dein Vermieter keinen Sinn für Humor und fand es gar nicht komisch, angeblich dein Zuhälter zu sein - seine Frau übrigens auch nicht. So musstest du wieder deine Koffer packen und eine neues Heim finden. Ach, aber auch in der neuen Wohnung wollte sich keine Ruhe einstellen. Irgendein Spaßvogel hatte doch tatsächlich deinen Namen und deine Telefonnummer auf sämtlichen WCs der Umgebung mit dem Vermerk "Lüsterne Hausfrau braucht es täglich..." verewigt und deine Anzeige in einschlägigen Magazinen veröffentlicht. Dir raubte es den Schlaf und deinem neuen Ex-Freund die Nerven. Und warum das alles? Erinnerst du dich noch an den kleinen Jungen, dem du in der 2ten Klasse den Füller weggenommen hast? Nicht? Er sich aber an dich...



Beichte vom 28.12.2006, 03:05:05 Uhr

4.4/5 (4598 Votes)

17.) Passt auf, Frauenschläger!

(00021744)



Als ich meine heutige Frau kennenlernte, war sie mit noch meinem damaligen Nachbarn zusammen. Schon als sie einzogen, merkte ich, dass er, ein Serbe, ein Macho und Säufer übelster Sorte [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 18.05.2007, 23:25:01 Uhr

4.4/5 (3124 Votes)

18.) Stempelbettler

(00028459)



Ich bin Mitarbeiter eines Großhandelsbetriebes für Baustoffe. Zu uns kamen immer in regelmäßigen Abständen Arbeitslose und Hartz IV Empfänger die uns immer nach Stempeln gefragt haben. Zur Information diese Stempel haben sie benötigt, quasi als Nachweis das sie sich bei uns vorgestellt haben, wir aber "leider" keine Stelle für sie haben. Die Dreistigkeit dieser Menschen uferte schon ins bodenlose. Meistens waren sie immer in einer Gruppe unterwegs. Einer kam rein und fragte ob er denn einen Stempel haben könnte und wenn er den bekommen hatte, dann stand auf einmal der Rest im Büro und wollte auch einen. Was ich nur nie nachvollziehen konnte war, dass mein Chef bereitwillig schön brav einen Stempel nach dem anderen verteilte. Ich hasste diese Bagage von Monat zu Monat mehr und stellte meinen Chef zur Rede, ob er es denn richtig findet das wir täglich mindestens 8 Stunden arbeiten und diese verdammten Schmarotzer jeden Monat unsere Verkaufstheke belagern, nur weil sie keine Lust zum arbeiten haben. Daraufhin hat er das dann eingestellt und denen nur immer gesagt: "Schicken sie eine richtige Bewerbung an unsere Personalabteilung und dann können Sie einen haben." oder "Ja, schicken Sie eine Bewerbung wir haben gerade ganz viele unterschiedliche Stellen frei!". Danach haben wir sie nie wieder gesehen.

Nun zu meiner Beichte ich habe diese Menschen dann immer an das (damals noch) Arbeitsamt gemeldet und als "Stempel-Bettler" denunziert, weil ich es verdammt nochmal nicht einsah und auch heute noch nicht einsehe das alle anderen jeden Tag hart und aufs neue ihrer Arbeit nach gehen und diese elenden Schmarotzer auf unsere Kosten Leben. Einer wollte sogar einmal Kohlen bei uns kaufen. Dafür hatte er einen Bezugsschein. Jetzt war der Gute nur so schlau und hat uns gefragt ob wir denn nicht einen Barbeleg über den kompletten Betrag machen könnten und ihm aber nur die Hälfte Kohlen geben könnten, die andere Hälfte die nimmt er dann in Bar. Unter dem Vorwand das ganze erst bei uns prüfen zu müssen, haben wir den Schein kopiert einen Anruf beim Arbeitsamt gemacht und den Guten bei seinem Sachbearbeiter gemeldet. Ob ich mich gut dabei gefühlt habe? Ja, und ich würde es heute ohne mit der Wimper zu zucken wieder tun! Sollen sie doch arbeiten wie alle anderen auch, dann haben sie das Problem nicht.



Beichte vom 02.01.2011, 11:12:10 Uhr
Ort: Oettingen

4.4/5 (3067 Votes)

19.) Sommer in der Bahn

(00026162)



Ich, weiblich, 23, sass heute wegen der Wärme in kurzen Shorts und einem achselfreien Shirt in der S-Bahn. Mir gegenüber sass ein junger Mann, zwischen 25 und 30, der mir ständig auf die Beine und in den Schritt starrte und offenbar versuchte, an den Säumen der Shorts vorbeizuspannen. Da wir beide an der Endstation ausstiegen, waren wir die letzten in der Bahn. Kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof stand ich auf, stellte mich vor ihn und zog mir ruckartig Shorts und Slip bis zu den Knien herunter und fragte ihn, ob er nun glücklich sei. Ich habe nämlich kein Problem mit Nacktheit, aber seine Blicke nervten. Ich glaube, der hat noch eine Weile gebraucht, um seine Kinnlade wieder aufzusammeln.



Beichte vom 26.04.2009, 15:16:24 Uhr

4.4/5 (1156 Votes)

20.) Die drei Hauptschulabbrecherinnen

(00027992)



Ich habe gerade mein Abi gemacht und beginne am 1.10. meinen Grundwehrdienst. Da ich in dieser Zeit zwischen Abitur und Grundwehrdienst auch ein wenig Geld verdienen will und keine Lust auf dieses Hartz IV-Dasein habe, arbeite ich bei meinem Onkel auf Baustellen. Er verlegt da Pflaster und ich bekomme einen kleinen Stundenlohn fürs helfen.
Vorgestern waren wir in der Innenstadt und demnach sind viele Menschen an uns vorbeigekommen. Viele grüßen nett und einige Kioske oder Bäckereien geben einem bei so einer Hitze auch mal ein Getränk aus. Echt verständnisvoll die Passanten! Aber dann kamen 3 typische Hauptschulabbrecherinnen daher. Alle drei waren mollig bis fett, laute Handymusik, geschminkt bis zum geht nicht mehr und natürlich am rumpöbeln. Wir waren ziemlich dreckig und auch verschwitzt und haben zu der Zeit gerade Mittagspause gemacht. Und plötzlich fangen die 3 laut an über uns zu lästern "Bauarbeiter seien ja so faul, außerdem sind die immer dreckig und stinken, die machen ja mehr Pause als das sie arbeiten." Wir haben uns natürlich aufgeregt aber haben nichts zu denen gesagt.

Dann gings wieder an die Arbeit und ich war überglücklich, als ich die 3 wieder zurückkommen sah. Die gingen direkt neben mir her als ich am Clipper (Gerät zum Steine zuschneiden) stand. Unauffällig hab ich die Wasserpumpe vom Gerät ausgestellt und sofort losgeschnitten. Wenn man mit dem Ding einen Stein schneidet, ohne dass die Wasserpumpe angeschlossen ist, dann staubt das wie verrückt.
Eine von ihnen konnte leider noch schnell genug zur Seite springen, aber die anderen beiden waren nicht so fix und standen dann da mit einer hellgrauen Schicht bedeckt und husteten sich die Lungen raus. Ich hab natürlich auf einen Defekt der Wasserpumpe verwiesen. Tut mir Leid, dass ich mich auf so ein Niveau herab begeben habe aber wenn ihr euch über uns lustig macht, dann müssen wir uns doch irgendwie rächen!



Beichte vom 18.07.2010, 14:23:00 Uhr


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