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Beichten: 24.995 | User: 211.072 | Kommentare: 390.548
Neueste Kommentare

3.1/5 (155 Votes)

Der perfekte Nebenverdienst

(Beichthaus.com Beichte 00037529)



Ich (w/22) verdiene mir mein Geld für mein Jurastudium und auch noch einiges darüber hinaus, indem ich an drei Nachmittagen in der Woche in einer Begleitagentur arbeite. Letzten Endes handelt [...]
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Beichte vom 04.02.2016, 01:19:11 Uhr

3.3/5 (116 Votes)

Tagträume beim Lernen

(Beichthaus.com Beichte 00037466)



Ich (m/24) bin Jurastudent in der Examensvorbereitung. Demzufolge verbringe ich die meiste Zeit am Schreibtisch und löse Klausuren oder sonstige Fälle. Insbesondere in den eher trockenen Fächern, wie AGB-Recht und Kommunalrecht, schweife ich sehr häufig mit den Gedanken ab. In meinen Tagträumen male ich mir meistens die kühnsten Szenarien aus, beispielsweise wie ich später als Staatsanwalt Plädoyers halte und dabei sehr souverän und abgebrüht rüberkomme oder wie ich mit ein paar Zwillingsmädels aus dem weiteren Freundeskreis eine wilde Ehe in einem großen Haus führe. Gerne überlege ich mir auch, welches Auto ich fahren möchte, was dann nicht selten in einer intensiven Recherche endet.

Natürlich ist mir dabei klar, dass alle diese Träume nie wahr werden, wenn ich den ganzen Tag in Gedanken schwelge, anstatt zu lernen. Manchmal vergeht eine Stunde, die ich so vertrödle. Ich habe auch schon versucht, in der Bibliothek zu lernen, aber selbst dort erwische ich mich dabei, wie ich längere Zeit gedankenverloren an die Decke starre und träume. Außerdem muss ich einräumen, dass ich keine Lust habe mir ein Hemd anzuziehen, nur um dem Standard meiner spießigen Kommilitonen gerecht zu werden und lieber zu Hause in Jogginghose und T-Shirt lerne. Ich hoffe, dass diese Beichte mir dabei hilft, meinem Laster der Tagträumerei abtrünnig zu werden!



Beichte vom 24.01.2016, 14:55:14 Uhr

3.0/5 (52 Votes)

Ich shoppe gegen den Stress!

(Beichthaus.com Beichte 00037465)



Ich (w) beichte, dass ich vermutlich so eine Art Kaufrausch oder Kaufsucht als Kompensation für nicht bestandene Klausuren an der Uni entwickelt habe. Ich studiere Jura und da liegen die Durchfallquoten teils bei 60 Prozent, und sogar wenn man sehr fleißig und viel lernt, kann es passieren, dass man den Fall in der Klausur dann einfach verhaut, weil man in der Aufregung einen Schwerpunkt zu kurz anspricht oder Ähnliches. Im ersten Semester sah es für mich echt finster aus, und ich begann, zur Ablenkung einfach immer etwas zu kaufen. Schuhe, einen Mantel, eine Uhr. Jetzt nicht so, wie man das von den kaufsüchtigen Omas kennt, die beim Teleshopping anrufen, sondern halt so ein, zwei Mal im Monat. Nur mag ich es qualitativ hochwertig und die Sachen haben meistens ihren Preis. Wenn ich das Teil der Begierde im Netz gesichtet habe, kreisen alle Gedanken nur noch darum - nicht um die schreckliche Wahrheit, dass ich ja noch so und so viele Klausuren bestehen muss. Ich weiß nicht, wie ich da wieder rauskommen soll.



Beichte vom 24.01.2016, 11:43:38 Uhr


2.7/5 (49 Votes)

Fauxpas auf der Karriereleiter

(Beichthaus.com Beichte 00037460)



Ich (w/23) habe vor einiger Zeit einen studentischen Job im Organisationsteam eines großen mehrtägigen Kongresses ergattert. Der Deal war, dass wir ungefähr drei Stunden am Tag arbeiteten. Ich habe beispielsweise Aufgaben bekommen wie Evaluationsbögen auszuteilen, die Manager auf den nächsten Vortrag hinzuweisen oder allgemein am Empfang für Fragen zur Verfügung zu stehen. Im Gegenzug konnten wir kostenlos in einem Standardhotel schlafen, die Vorträge anhören und in einem 5-Sterne-Hotel essen. Ich habe noch nie so gutes Essen gegessen, obwohl es "nur" ein Buffet gab und alles Drumherum ist einfach der Wahnsinn gewesen. Alles in allem waren diese vier Tage beinahe die besten meines Lebens.

Diese Vorgeschichte war nötig, um zu erkennen, dass ich mit Geschäftsführern oder Personen in hohen Positionen zu tun hatte. Ich hatte Pause und habe mir noch einen Nachtisch beim Buffet gegönnt. Dafür habe ich mich an einen Tisch mit Managern gesetzt, um auch Kontakte zu knüpfen, da ich kurz vor dem Ende meines Studiums stehe. Ich spreche also einen Herrn an und möchte mich mit ihm unterhalten. Er verrät mir sein Unternehmen und dass er Geschäftsführer dieser Firma sei. Mir sagte der Name des Unternehmens nichts und fragte ihn, in welcher Branche er sei. Er hat es mir leicht pikiert erzählt und nach zwei Sätzen hat er sich sofort mit jemand anderen unterhalten. Ich fand es zu dieser Zeit reichlich unhöflich. Anstandshalber hätte er sich ja noch zwei Minuten mit mir unterhalten können. Im Nachhinein war mir aber klar, dass ich ihm gehörig auf den Schlips getreten bin.

Wie jeder Teilnehmer hatte auch er ein "Namensschild" am Revers und ich habe am Abend sein Unternehmen gegoogelt. Dabei kam heraus, dass das Unternehmen eines der Top 100 Unternehmen Deutschlands ist und das diese Person selbst auch recht bekannt war. Ich hätte im Erdboden versinken können. Nachdem ich andere Studenten gefragt hatte, ob sie das Unternehmen kennen, konnten mir die meisten genau erzählen, was dieses Unternehmen herstellt und so weiter. Meine Beichte? Ich habe aus Unwissenheit einen Geschäftsführer mehr oder weniger beleidigt, weil ich dieses Unternehmen nicht kannte. Normalerweise bin ich recht aufmerksam, habe sehr gute Noten im Studium und hätte gedacht, dass ich gut informiert wäre. Wenn ich mich bei diesem Unternehmen bewerben sollte, werde ich mich wohl nicht auf dieses Gespräch berufen. Nichtsdestotrotz war es, bis auf diesen Fauxpas, ein voller Erfolg, und ich habe gute Kontakte geknüpft. Mit einem anderen hohen Tier habe ich mich zum Beispiel gut 20 Minuten bei einem Kaffee locker unterhalten.



Beichte vom 23.01.2016, 12:50:12 Uhr
Ort: Budapester Straße, 10787 Berlin

2.5/5 (163 Votes)

Ich mache Karriere!

(Beichthaus.com Beichte 00037450)



Ich (w/29) beichte, dass ich meine WG-Mitbewohnerin (24) überhaupt nicht leiden kann und ihr Enthaarungscreme in ihr Shampoo gemischt habe. Aber von Anfang an. Sie ist einfach ein arrogantes und verwöhntes Miststück, die mit ihrem Blick auf andere herabschaut. Sie studiert Medizin und hofft auf die ganz große Karriere. Klar, vielleicht in Afrika bei der Bekämpfung von Ebola. Auch kritisiert sie und macht alles herunter, wie mich und meine Pläne. Ich studiere übrigens BWL und mache bald meinen Bachelor. Dann kann sie mal sehen, wer hier Karriere macht! Ich bereue nichts bei dieser falschen Schlange!



Beichte vom 22.01.2016, 00:48:11 Uhr


417 Beichten insgesamt (Kategorie Studentenleben).



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