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Beichten: 23.292 | User: 195.531 | Kommentare: 358.427
Neueste Kommentare

3.4/5 (148 Votes)

Wiederholte Klausuren an der Uni

(Beichthaus.com Beichte 00035782)



Ich (m/23) bin Student. Als Nebenjob helfe ich bei der Betreuung verschiedener Vorlesungen jüngerer Semester, korrigiere Übungsblätter und bin auch bei der Klausur am Semesterende währenddessen als Aufsicht und danach [...]
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Beichte vom 24.05.2015, 16:07:52 Uhr

2.9/5 (113 Votes)

Versteckter Rassismus bei der Parkplatzsuche

(Beichthaus.com Beichte 00035772)



Gestern Morgen bin ich im leicht verkaterten Zustand mit meinem Auto in meine Studienstadt gefahren, um eine Veranstaltung zu besuchen. Da um den Campus herum immer recht wenige Parkplätze zur Verfügung sind, bin ich einige Zeit umhergefahren, bis ich eine freie Lücke gefunden hatte. Ich wollte gerade den Motor abstellen, als ein klappriger Golf neben mir hielt und die Fahrerin ihr Fenster runter ließ. Sie war Afroamerikanerin und erklärte mir durch das geöffnete Fenster, dass ich ihr den Parkplatz weggenommen hätte und dass sie extra gewendet hat, um hier parken zu können, was ich doch hätte sehen müssen. In der Tat war sie mir mit ihrem Wendemanöver aufgefallen, da sie das aber in einer Hofeinfahrt tat, hatte ich sie für eine Anwohnerin gehalten und im Zustand meiner geistigen Umnachtung nicht weiter wahrgenommen. Von der Rechtslage her war die Situation eindeutig, sie hatte weder Blinkzeichen gegeben, noch sonst wie ihren Anspruch auf die Parklücke deutlich gemacht. Auf meine Frage hin, was ich ihrer Vorstellung nach jetzt tun solle, hat sie kackfrech gemeint ich solle woanders parken.

Ich bin normalerweise echt kein Mensch, der klein beigibt, sondern jemand der auch mal den Mund aufmacht und sagt, wo das Problem liegt und seine Ziele durchsetzt. Nur in diesem Moment habe ich aufgrund ihrer Hautfarbe gekuscht und dann den mir eigentlich rechtmäßig zustehenden Parkplatz wieder freigegeben. Allerdings hat mich dieser Zwischenfall so zum Nachdenken gebracht, dass ich gestern gar nichts mehr auf die Reihe bekommen habe. War es eventuell rassistisch, ihr den Parkplatz zu überlassen? Hätte ich sie einfach ignorieren sollen? Was wäre passiert, wenn ich einfach ausgestiegen und zur Uni gegangen wäre? Hätte ich bei einem Menschen mit anderer Hautfarbe anders gehandelt? Letztlich habe ich dann direkt vor der Uni einen Parkplatz bekommen, allerdings ist meine Veranstaltung dann entfallen.



Beichte vom 22.05.2015, 10:28:45 Uhr
Ort: Hindenburgstraße, 91054 Erlangen

3.2/5 (135 Votes)

Gechillte Studenten

(Beichthaus.com Beichte 00035762)



Langsam glaube ich, ich bin anders als die anderen Leute. Ich bin 24 und Studentin der Wirtschaftswissenschaften. Für das Studium bin ich in eine andere Stadt gezogen und habe dort auch schnell eine WG gefunden, wo ich mit zwei anderen Studentinnen in meinem Alter wohne. Naturgemäß besteht quasi mein komplettes soziales Umfeld ebenfalls aus Studenten. Nun fällt mir aber immer mehr auf, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis eine der Einzigen zu sein scheine, die sich wirklich Gedanken um ihre Zukunft und berufliche Pläne macht. Es erschreckt mich oft, auf WG-Partys oder Spieleabenden bei Gesprächen zuzuhören. Die meisten meiner Freunde haben absolut keinen Plan von ihrer Zukunft. Alle studieren halt "irgendwas", brechen ab und wechseln das Studienfach, unterbrechen und lungern dann bis zum nächsten Semester einfach nur auf Mamis und Papis Kosten zu Hause rum oder vernachlässigen ihr Studium, um Partys zu feiern und sich sinnlos zu besaufen.

Es ist mir schon klar, dass die Studentenzeit eine einmalige Zeit ist, die man genießen sollte. Das tue ich auch, aber ich wusste schon lange vor meinem Abitur, dass ich unbedingt Steuerberaterin werden will. Deshalb habe ich mich darüber so viel informiert wie nur möglich, habe mehrere Praktika in Steuerberaterkanzleien gemacht, um so einen Einblick in den Alltag zu bekommen und so weiter. Und dann sitzen da meine Freunde und Bekannten und wollen "irgendwas mit Medien" machen oder geben offen zu, dass sie ihr derzeitiges Fach nur studieren, weil ihnen nichts Besseres eingefallen ist. Die meisten wollen nach dem Studium "erst einmal eine Runde chillen" oder die Welt bereisen, ohne Kohle, versteht sich. Irgendjemand wird schon dafür bezahlen. Ich begreife einfach nicht, wie man so sorglos sein kann! Das sind doch alles keine 13-jährigen Teenies mehr, das sind erwachsene Menschen Anfang bis Mitte 20, die irgendwie keinen Bock auf gar nichts haben und deren einziges Lebensziel "chillen" ist.

Wo ist denn da der Kampfgeist geblieben? Früher galt es doch auch als erstrebenswert, so schnell wie möglich mit dem Studium oder der Ausbildung fertig zu sein, gute Noten zu haben, einen guten Job zu finden, durch den man sich selbst erfüllen konnte und ein geregeltes Leben aufzubauen. Meine Eltern waren mit dem Alter schon verheiratet, mein Vater hatte einen Job, in den er sich reingekniet hat, den er gerne erledigt hat und der ihm gute Zukunftsaussichten versprach. Dadurch verschaffte er sich die Sicherheit, eine Familie ernähren zu können. Und heute? Da sitzen Paare in Juteklamotten, die genau bis morgen Mittag denken können, aber auf gar keinen Fall weiter. Ich habe noch Kontakt zu etlichen ehemaligen Schulkameraden aus meiner Heimatstadt. Einige davon haben eine Lehre gemacht, worauf die besagten Studenten gerne hinunterzuschauen pflegen, und die sind bei Weitem vernünftiger und erwachsener. Diese haben einen Plan vom Leben, wollen sich eine Karriere aufbauen, in den nächsten fünf Jahren ein Eigenheim haben und eine Familie gründen.

Mittlerweile fange ich schon an, an der deutschen Studentenschaft zu zweifeln. Ich dachte früher immer, Studenten seien klug und weltgewandt, aber wenn ich mir das so angucke, haben die oft außer chillen, Partys und kiffen nicht viel in der Birne. Oft fühle ich mich unverstanden, weil Leute ohne Hochschulabschluss dafür aber mit Plan vom Leben als spießig und doof betitelt werden. Ich beichte also hiermit, dass ich von meinen Studienkollegen oftmals genervt bin, weil viele davon einfach nichts gebacken kriegen, aber trotzdem eine Riesenklappe haben.



Beichte vom 20.05.2015, 19:41:44 Uhr





3.0/5 (51 Votes)

Der schlechte Einfluss meines Freundes

(Beichthaus.com Beichte 00035746)



Ich (w/20) möchte beichten, dass ich ein viel zu schwacher Mensch bin. Ich studiere ein anspruchsvolles Studienfach im sechsten Semester, kam in der Vergangenheit immer gut voran und hatte auch [...]
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Beichte vom 18.05.2015, 23:55:27 Uhr

2.8/5 (93 Votes)

Bachelorarbeit vom Ghostwriter

(Beichthaus.com Beichte 00035662)



Ich bin eigentlich kein Schummler und habe bisher weder in der Schule noch im Studium bei Prüfungen gespickt oder anderweitig betrogen. Jedenfalls bis zur Bachelorarbeit. Es war Sommer und ich [...]
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Beichte vom 07.05.2015, 16:49:47 Uhr


368 Beichten insgesamt (Kategorie Studentenleben).



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