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Verzögerte Masterarbeit

(Beichthaus.com Beichte 00035158)



Ich studiere nun schon fünf Semester über der Regelstudienzeit im Master. Das liegt aber zum größten Teil daran, dass ich mich mehr als vier Jahre lang sehr stark ehrenamtlich engagiert habe. Dadurch habe ich mein Studium bewusst vernachlässigt, da das BAföG-Amt aus solchen Gründen auch gerne mal ein Jahr weiterfördert. Nun habe ich auf Drängen vieler Freunde so gut wie alle Ehrenämter abgelegt, weil ich auch selbst eingesehen habe, dass ich mal fertig werden muss. Nun sitze ich schon seit einem Jahr im Büro und tüftle an meiner noch nicht angemeldeten Masterarbeit. Ich glaube, ich muss noch ein Modul ablegen, bevor ich die Masterarbeit beginnen kann, aber in den letzten vier Jahren habe ich so viele Module belegt, von denen ich nur einige bestanden habe, dass ich nicht mehr weiß, wie ich jetzt punktemäßig dastehe. Und so müsste ich zu jedem Sekretariat gehen und fragen: "Hallo, ich brauch einen Modulschein, aber ich weiß weder wann, noch ob ich bestanden habe." Ihr wisst, wie freundlich Sekretäre an Unis oft sind. Ich will meinen Master schon packen, zumal meine ganzen Freunde logischerweise schon seit zwei Jahren durch sind, und sie für mich dadurch ein Vorbild sind.

Sie sind alle Doktoranden und mir winkt die gleiche Anstellung. Mir machen alle einen übelsten Stress - den ich mir vielleicht auch machen sollte - gerade weil ich nun kein BAföG mehr bekomme. Aber mich kotzt es an! Jedes Gespräch, das ich mit älteren und oder jüngeren Kommilitonen oder Freunden meiner Eltern führe geht immer so los: "Na, und wie sieht es bei dir jetzt eigentlich mit dem Master aus? Schon fertig? Immer noch nicht? Wird aber langsam Zeit!" Am Geilsten ist es, wenn mich ältere Leute mit ihren Kindern vergleichen: "Also der Philip ist ja schon fertig, der hat sein Studium ja auch sehr konsequent durchgezogen. Es ist schon interessant, wenn man eure beiden Arten zu Studieren vergleicht. Aber das meine ich nicht böse." Ich verbiete den Leuten und meinen Kommilitonen mich darauf anzusprechen, weil man auch über andere Sachen Small Talk machen kann. Mein Leben hat sonst auch keinen interessiert - aber jetzt auf einmal schon!

Mich kotzt es an. Ich habe mir mein ganzes Studium den Arsch nebenher aufgerissen, um noch einen Abdruck in der Welt zu hinterlassen. Ich habe mich engagiert, gefeiert, gesoffen, dumme Sachen gemacht, Geld verprasst, Geld gespendet. Und ganz nebenbei mein Bachelor in Regelstudienzeit und nicht mal schlecht absolviert. Aber das interessiert keinen. Da sagt keiner: "Ist schon okay, dass du so lange brauchst, hast ja auch eine Menge gemacht." Leuten, die wegen vergeigter Prüfungen oder aus Faulheit gnadenlos überziehen, macht auch keiner die Hölle heiß. Aber mir. Ich will mein Ding durchziehen, wann ich es will. Ich bin nicht zu dumm oder zu faul für den Masterabschluss, aber ich bin kraftlos geworden und abgestumpft. Ich möchte beichten, dass mir die Motivation fehlt, meinen Master zu Ende zu machen. Und das nur aus trotz, weil man bei den Menschen wohl nur was Wert ist, wenn man auch einen Abschluss hat.



Beichte vom 26.02.2015, 10:23:44 Uhr

3.1/5 (214 Votes)

Wenn Frauen die Initiative übernehmen müssen

(Beichthaus.com Beichte 00035150)



Mich (w/22) nervt die Partnersuche nur noch. An der Uni muss man seine Kommilitonen schon überfallen, nur um mit denen halbwegs in Kontakt zu kommen. Alles schüchterne Typen, die mich nie im Leben angesprochen hätten, egal wie viele "Signale" ich gesendet hätte. Selbst die gut aussehenden Typen, von denen man mehr Selbstbewusstsein erwarten würde, verhalten sich extrem passiv. Früher käme ich nie auf den Gedanken einen anzusprechen, heute jedoch lassen mir die Umstände keine andere Wahl. Selbst auf der Straße, in der Disco etc. wird nur noch geguckt, nicht mehr aktiv gehandelt. Nur einige Mucki-Typen ohne Gehirn, kein Wunder. Ich bin weder hässlich noch ein Supermodel und würde mich allenfalls als etwas überdurchschnittlich bezeichnen, aber mittlerweile ist es schwierig geworden, selbst wenn man nur abgeschleppt werden will. Ich bin auch keine Emanze, aber aktives Handeln von beiden Seiten wäre wirklich erwünscht. Ich beichte also, dass mich die heutigen Männer und die damit verbundene Partnersuche nur noch nerven!



Beichte vom 25.02.2015, 16:11:05 Uhr

3.0/5 (197 Votes)

Mein fetter, nerviger Mitbewohner

(Beichthaus.com Beichte 00035128)



Ich (m/27) wohne als Student in einer WG in Zürich mit einem 35-jährigen Mitbewohner, der mich seit meinem Einzug letztes Jahr nervt. Er belegt seit knapp zehn Jahren sinnloseste Studiengänge wie Bibelwissenschaften oder Archäologie, während ich Germanistik studiere. Mich nervt auch, dass er die ganze Zeit zu Hause rumhängt und auch abends bei offener Türe stundenlang irgendwelche alte Flöten spielt oder japanische Münzen aufeinanderstapelt. Reden hilft nichts, er gibt mir nicht einmal eine Antwort. Er ist auch äußerst fett und geht immer genau dann durch den Gang in der Wohnung, wenn ich auf die Toilette will, sodass ich mich an ihm vorbeiquetschen muss. Seit letzter Woche probiert er mich nun rauszuekeln, da er meinen WG-Platz seinem ebenso fetten Cousin zukommen lassen will. Wenn ich ihn etwas frage, antwortet er mir nur in irgendeiner erfundenen merkwürdigen Sprache, die er in einer Serie gesehen hat.

Weiter kauft er die Dinge nicht mehr ein, die er früher gekauft hat und ich glaube, er leert seit Kurzem auch meine Shampoos, Parfüms und Haargels aus, da darin nun signifikant weniger ist. Gestern hat es mir nun gereicht, als er mal am Nachmittag in der Uni war, habe ich mich leider zu einigen ekligen Aktionen hinreißen lassen. Ich urinierte in einen Becher und zog ein wenig davon in eine Pipette. Aus dieser träufelte ich nun einige Tropfen auf seine bitteren Teekräuter, aus denen er immer irgendeinen stinkenden Tee zubereitet. Ich träufelte auch auf seine Flötensammlung und sein Kopfkissen. Weiter habe ich mit seiner Zahnbürste seine eigenen Kackreste in der Toilette gesäubert und sie danach nur rudimentär abgewaschen. Ich habe mich übrigens schon länger zum Auszug entschlossen und werde davor Fischreste im Haus verteilen. Mein Mitbewohner ließ mir keine andere Wahl, aber natürlich waren meine Aktionen trotzdem eklig, weshalb ich sie hier auch beichte.



Beichte vom 22.02.2015, 17:08:39 Uhr





3.1/5 (245 Votes)

Allein, desillusioniert und arbeitslos

(Beichthaus.com Beichte 00035125)



Ich (w) beichte, dass ich erst 20 Jahre alt bin und jetzt schon Angst habe, es in meiner Zukunft zu nichts zu bringen. Ich bin Studentin und habe gute Noten. Aber ich fürchte mich davor, trotz allem später keinen guten Job zu finden. Ich bin schüchtern und wenig selbstbewusst und hatte noch nie einen Freund. Ich träume aber von einem Mann, mit dem ich eine Familie gründen kann. Gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, jemals jemanden zu finden, der mich so liebt, wie ich bin. Die Gedanken an meine Ziele und dass sie scheitern könnten, lassen mich nicht zur Ruhe kommen. Darüber reden kann ich mit niemandem, klar, denn eigentlich sind meine Ängste unbegründet. Ich stehe ja quasi noch am Anfang meines Lebens. Aber trotzdem kann ich nicht aufhören und sehe mein zukünftiges Ich schon vor mir: Allein, arbeitslos und desillusioniert.



Beichte vom 21.02.2015, 17:10:26 Uhr
Ort: Bergheimer Straße, Heidelberg

3.4/5 (224 Votes)

Kindersicherung für Bachelorarbeit

(Beichthaus.com Beichte 00035115)



Ich (w/22) bin Studentin und schreibe gerade an meiner Bachelorarbeit. Ich sollte eigentlich im März 2015 komplett mit dem Studium fertig sein, aber ich muss noch ein Semester ranhängen, weil ich meine Computer-Fernseh-Sucht nicht in den Griff kriege! Ich bin vor zwei Monaten übergangsweise wieder zu meinen Eltern gezogen, da ich meine BA auch dort schreiben kann. Meine Eltern arbeiten den ganzen Tag und ich sitze vor meinem Laptop und schaue mir ungelogen zehn Stunden lang Serien an. Ich brauche meinen Laptop für das Schreiben der Bachelorarbeit und Internetrecherche ist ein Muss. Aber ich kann mich selbst nicht kontrollieren und drifte dadurch ab und lande dann wieder bei meinen Serien. Ich bin zwischenzeitlich dazu übergegangen, mir eine "Kindersicherung" für meinen Laptop zu holen. Das heißt, gewisse Seiten werden automatisch gesperrt. Das hat für eine Woche auch echt gut funktioniert, aber dann hat die Software gesponnen und auch "normale" Webseiten wie Google gesperrt und ich musste sie wieder deinstallieren. Meine BA ist immer noch nicht angemeldet und ich schaue lieber Serien, als daran weiterzuarbeiten. Ich kann mich einfach nicht aufraffen, weil ich zu faul bin.



Beichte vom 19.02.2015, 11:42:02 Uhr


342 Beichten insgesamt (Kategorie Studentenleben).



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