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3.3/5 (133 Votes)

Billig-Mode zum Wegwerfen

(00033080)



In meiner Stadt gibt es eine Pr*markfiliale. Diese Kette bietet Mode zum sehr günstigen Preis an. Die Qualität ist dementsprechend übrigens gering. Der Laden muss einen ungeheuerlichen Umsatz machen, da vor allem viele junge Frauen wie im Wahn kaufen. Es kommt häufig vor, dass die Ladys das Geschäft mit mehr als einer Tüte verlassen. Am Wochenende sind die Umkleiden so überlaufen, dass viele Kleidungsstücke ohne Anprobe in die dortigen Einkaufstrolleys geworfen werden. Ich bin mir sehr sicher, dass viele Kunden keinen Überblick über ihren Einkauf haben. Ich komme täglich an dem Shop vorbei und schaue mir ab und zu diesen Trubel an. Irgendwann habe ich eine Kolonne junger, unmotiviert wirkender Mädels entdeckt, die alle einen randvollen Trolley hinter sich herzogen.

Ich weiß nicht, warum, jedoch habe ich vom nächsten Ausstellungstisch irgendein Oberteil gegriffen und es ungesehen in eines dieser Wägelchen befördert. Nach einer Ewigkeit war die Truppe an der Kasse und ich beobachtete, wie alle Teile ohne Beanstandung bezahlt wurden. Das war das erste Mal, dass ich jemandem ein Kleidungsstück untergejubelt habe. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich das einige Male wiederholt. Mittlerweile bin ich darauf aus, absichtlich völlig falsche Größen auszuwählen. Meistens beobachte ich das Szenario bis zum Bezahlvorgang und fühle mich darin bestätigt, dass dort besonders Quantität gekauft wird und die Leute keinen Überblick über ihre Wahl haben. Meine Stücke kosten dabei übrigens nicht mehr als fünf Euro. Ich beichte, dass ich dafür verantwortlich bin, dass Kunden dieses Ladens unabsichtlich Kleidungsstücke kaufen, die ihnen überhaupt nicht passen. Würden sie jedoch gezielter auswählen und beim Bezahlen besser aufpassen, würde ihnen dieser Missstand auffallen. Vielleicht wird beim nächsten Mal mit mehr Bedacht geshoppt.



Beichte vom 17.04.2014, 16:52:05 Uhr

1.8/5 (168 Votes)

Bestellt und nicht abgeholt

(00033047)



Ich mache mir einen Spaß daraus, bei einem Portal, bei dem man gratis seine Sachen zum Verkauf einstellen kann, die Leute anzurufen und einen Termin für die Abholung auszumachen. Natürlich kommt es nie zu der Abholung. Auf meinem Prepaid-Handy sind schon die bösesten Drohungen eingegangen. Der Gedanke daran, wie die Leute warten und niemand kommt, gibt mir eine irrsinnige Genugtuung. Es ist wie eine Sucht. Ich bitte um Absolution für mein ungebührliches Verhalten.



Beichte vom 13.04.2014, 19:22:02 Uhr

2.5/5 (166 Votes)

Diebstahl statt des Nebenjobs

(00032983)



Ich (w) beichte, dass ich fast alles nur noch klaue. Wir sind keine arme Familie, eher über dem Durchschnitt, aber meine Eltern sind sehr geizig. Ich bekomme 30 Euro Taschengeld, [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 02.04.2014, 21:05:39 Uhr



3.1/5 (96 Votes)

Die hippen Verkäuferinnen

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Ich (w/26) beichte, dass ich es hasse, von Verkäuferinnen im Laden ungefragt geduzt zu werden. Ich gehe selten einkaufen, aber in letzter Zeit fällt es mir immer mehr auf, dass dies anscheinend absolut normal geworden ist - zumindest in den bekannten Kleidungsgeschäften. Ich bin eine, wie ich behaupten würde, erwachsene Frau, sehe auch so aus und kleide mich entsprechend. Teilweise werde ich dann jedoch von über 40-jährigen "jung gebliebenen" und hip gekleideten Verkäuferinnen fortlaufend geduzt. Natürlich darf auch der billige Modeschmuck nicht fehlen, oder gar die bunte Trash-Frisur. Ich bekenne, dass dies in mir unglaubliche Aggressionen auslöst, die ich aber aus Höflichkeit unterdrücke und stattdessen einfach die Zähne zusammenbeiße. Deshalb hasse ich mittlerweile shoppen allgemein und bestelle mir alles auf Kosten der Umwelt online. Ich bitte um Verzeihung.



Beichte vom 29.03.2014, 23:38:03 Uhr

2.9/5 (102 Votes)

Nervige Obdachlose

(00032947)



Vor dem Supermarkt hier steht den ganzen Tag lang immer so ein Obdachloser. Er hat sich fest vor dem Ausgang positioniert, sodass die Leute ihn beim Rausgehen quasi nicht übersehen können. Er spricht einen dann an - mit Sätzen wie: "Haben Sie vielleicht etwas Kleingeld für mich?", und wenn man dann nicht reagiert, wünscht er einem "Einen schönen Tag noch" hinterher. Ich beichte, dass dieser Mensch in mir Aggressionen auslöst. Er ist immer da, außer bei miesem Wetter, und es ist mir unangenehm, an ihm vorbeigehen zu müssen. Manchmal wechsele ich bewusst die Straßenseite. Ich vermeide nach Möglichkeit jeden Blickkontakt. Ich will nicht, dass er mich sieht und mich anspricht. Nach dem Einkaufen muss ich trotzdem an ihm vorbei. Ich schaue dann immer starr auf den Boden oder tue so, als ob ich angestrengt den Kaufbeleg studierte.

Dennoch reckt er jedes Mal den Kopf vor und sagt seine Sprüche auf. Es ist mir total unangenehm. Ich gehe dann schweigend weiter und ärgere mich. Manchmal habe ich auch ganz üble Gedanken so nach dem Motto, warum ihn die Staatsgewalt dort nicht endlich wegschafft, damit die Leute endlich ihre Ruhe haben. Oder warum der Supermarktbetreiber diese Gammelei überhaupt duldet. Vermutlich kann er nichts tun, denn der Bettler hält sich immer auf dem Bürgersteig auf und betritt den Laden nicht. Und dann ist da immer dieses schlechte Gewissen. Einerseits wegen der Abscheu, die ich diesem Obdachlosen gegenüber empfinde und andererseits, weil es mir finanziell besser geht als ihm und ich von seiner elenden Situation am liebsten nichts mitbekommen würde. Dennoch empfinde ich die Supermarktbesuche aufgrund dieser Belagerung und Zurschaustellung des Elends jedes Mal als Zumutung.



Beichte vom 28.03.2014, 17:13:40 Uhr


231 Beichten insgesamt (Kategorie Shopping).



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