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Beichten: 26.080 | User: 216.504 | Kommentare: 414.039
Neueste Kommentare

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Die Zeitungsrolle der Lehrer-Zicke

(Beichthaus.com Beichte 00038658)



Ich habe aus einer Alkohollaune heraus in meiner Jugendzeit das Haus einer Lehrerin versaut. Es fing so an, dass wir in der Schule eine unmögliche, alte Zicke als Lehrerin bekamen. Das muss so in der achten Klasse gewesen sein. Sie triezte uns alle immer und ließ einen sogar durchfallen. Deshalb haben wir eines Nachts, als wir Jungs auf Streifzug in der Nachbarschaft waren, ihr Haus entdeckt und dachten uns (schon gut angeheitert), dass wir ihr einen Streich spielen könnten. Wir montierten diese Rolle für die Zeitungen von ihrem Zaun und pinkelten alle nacheinander rein. Dann lehnten wir diese an ihre Wohnungstür und verschwanden. Ich musste jahrelang darüber lachen und muss es leider heute auch noch. Jedoch tut mir die arme Frau auch leid, da wir damals bestimmt auch nicht sehr angenehm waren (als kleine freche Bälger). Ich hoffe, dass unser "Geschenk" bis zum Morgen gefroren war und nicht allzu viel Sauerei veranstaltet hat. Ich bitte um Absolution für diese dumme-Jungen Streich. Sorry Frau ******.



Beichte vom 24.08.2016, 12:38:36 Uhr

3.7/5 (217 Votes)

Mein Mobber beim Vorstellungsgespräch

(Beichthaus.com Beichte 00038585)



Vor mittlerweile fünfzehn Jahren wurde ich in der Mittelstufe von einem bestimmten Mädchen heftig gemobbt. Diese Plage kannte ich schon seit der Grundschule, weil sie im Nachbardorf wohnte. Unglücklicherweise besuchte sie dann dasselbe Gymnasium wie ich. Und der Spaß begann. Ich war zu diesem Zeitpunkt ein eher unauffälliger, stiller Schüler - also das ideale Opfer für dieses unmögliche Mädchen. Meine Eltern meinten immer, ich solle mich nicht wehren, sonst werde es nur noch schlimmer. Was für ein Unsinn. Die, nicht nur mich betreffende, Qual aus Sachen verstecken, Eigentum zerstören, Diffamieren und Denunzieren, Telefonterror und dergleichen hielt an, bis Madame das Gymnasium mit Beginn der Oberstufe verließ. Kinder sind grausam.

Mittlerweile bin ich privat und beruflich sorgenfrei aufgestellt, nenne eine wunderbare Familie mein Eigen und führe eine mittelgroße Firma, die derzeit beginnt, sich in einen internationalen Konzern zu verwandeln. Für Einstellungen ist unsere Personalabteilung zuständig, aber hin und wieder lasse ich mir Bewerbungen auf meinen Tisch legen, um mitzuentscheiden. Und tatsächlich bewarb sich oben erwähnte Plage mit einem Anschreiben voller Rechtschreibfehler, hineinkopierten Phrasen aus dem Internet - was an zwei verschiedenen Schriftarten klar ersichtlich war - sowie einem Lebenslauf, dessen Kern ein im dritten Semester abgebrochenes BWL-Studium war. Sie bewarb sich übrigens auf eine Stelle im unteren Management-Bereich, wofür sie tatsächlich nicht im Geringsten qualifiziert war.

Ich beichte, dass ich die Dame, als ich den krassen Zufall langsam als solchen akzeptierte, zum kurzen Kennenlerngespräch einlud. Sie fand sich in meinem Arbeitszimmer vor acht Personalern und mir wieder, wurde zwei Stunden gegrillt, wobei alle am Konferenztisch saßen und sie stand, kein Getränk angeboten bekam, nie ausreden konnte, anhand Partyfotos aus dem blauen F zerpflückt wurde, bescheuerte Tests absolvieren musste ("Was ist der 19. Buchstabe von hinten im Alphabet ohne Vokale") und ahnte bis zum Schluss, als ich mich vorstellte, nicht, was eigentlich abgeht. Ich unterbrach sie, als sie über irgendwelche meditativen Grenzerfahrungen in Laos schwurbelte, und erzählte den Personalkollegen ganz detailliert hässliche Episoden aus der Schulzeit, hatte sogar ein altes Lateinheft dabei, dass sie damals mit ekelhaften und schweinischen Drohungen verziert hatte, und ließ mich nicht von zunächst verwirrten, dann erbosten randomisiert eingeworfenen Beschimpfungen der Dame unterbrechen. Die Dame erlebte in insgesamt einhundertfünfundzwanzig Minuten, die durch einen Abgang mit Heulkrampf endeten, zwar nur einen kleinen Teil der Demütigungen, die ich damals im Gymnasium erlitt, ahnt aber nun, dass Karma wirklich eine ... ist.



Beichte vom 05.08.2016, 10:56:04 Uhr

3.1/5 (112 Votes)

Meine Mobber haben ihre Strafe bekommen!

(Beichthaus.com Beichte 00038559)



Ich muss etwas beichten. Ich wurde zu meiner damaligen Schulzeit sehr stark gemobbt, aufgrund meines damaligen Übergewichts (ich war krank und musste Tabletten nehmen). Das ging so lange, bis ich angefangen habe zu erbrechen. Einige haben es damals mitbekommen, weil ich mit der Zeit immer dünner wurde. Als ich ein normales Gewicht erreicht hatte, hörte das Mobbing aber dennoch nicht auf. Es trieb mich in die Magersucht, ich war viel zu dünn und musste ständig zum Arzt. Ich habe sie gehasst, aber ich wollte mich einfach nicht rächen, da es in meinen Augen nicht richtig ist. Also habe ich die Schule gewechselt und es wurde glücklicherweise besser. Letztes Jahr haben wir unser Abitur geschrieben und ich habe durch eine Bekannte erfahren, dass fast alle, die mich damals so fertiggemacht haben, durchgefallen sind. Ich beichte, dass ich mich darüber freue, obwohl ich weiß, dass viele keine zweite Chance haben, weil sie schon sitzen geblieben sind und generell nicht gut in der Schule waren. Ich bitte um Absolution.



Beichte vom 27.07.2016, 12:24:20 Uhr


3.1/5 (98 Votes)

Nichtstun nach dem Abitur

(Beichthaus.com Beichte 00038528)



Ich beichte, dass ich das Abitur nur aus einem Grund nachgemacht habe: Und zwar beneidete ich Abiturienten um die Zeit nach der Prüfungsphase, in der sie fast drei Monate lang tun und lassen können, was sie wollen. Ich beichte also, mich durch drei Jahre auf dem Wirtschaftsgymnasium gequält zu haben, nur um diese Zeit zu erleben. Ich habe mein Abitur erfolgreich bestanden und genieße momentan die besagte Zeit. Bald ist es vorbei und ich beginne eine Ausbildung als Industrie-Mechaniker. In der Tat bitter, wenn man bedenkt, dass sich alle Abschlüsse auf diese Ausbildung bewerben können.



Beichte vom 21.07.2016, 02:05:04 Uhr

3.5/5 (63 Votes)

Wie das Internat mich zur Diebin machte

(Beichthaus.com Beichte 00038489)



Meine Familie hatte früher nicht besonders viel Geld. Wir lebten in einer winzigen Wohnung und ich (w) musste mir mit meinen beiden Geschwistern ein Zimmer teilen. Wir lebten nur mit [...]
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Beichte vom 11.07.2016, 23:13:26 Uhr


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