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3.2/5 (128 Votes)

Das Mädchen mit Krebs

(Beichthaus.com Beichte 00034596)



Als ich in der vierten Klasse war, haben wir eine neue Mitschülerin bekommen. Diese hatte ganz offensichtlich eine Perücke, war etwas pummelig und hatte komische Sachen an. Das alleine hat dazu geführt, dass sie ein Außenseiter war. Einige Klassenkameraden und ich hatten nun monatelang nichts Besseres zu tun, als dieses arme Mädchen zu ärgern und zu mobben. Das Ganze gipfelte darin, dass wir mit ihrer Perücke fangen spielten und sie "Prinzessin Perückenschön" nannten. Immer, wenn ich heute in meine alte Gegend fahre, denke an dieses arme Kind. Inzwischen arbeite ich als Betreuer und war jahrelang Rettungssanitäter, daher weiß ich, dass das Mädchen wohl Krebs hatte. Das Ganze tut mir unendlich leid! Ich hoffe, es geht ihr heute gut.



Beichte vom 14.12.2014, 14:10:27 Uhr

3.1/5 (142 Votes)

Was die Klassenlehrerin alles frisst

(Beichthaus.com Beichte 00034561)



In der Grundschule in der ersten Klasse erzählte mein Banknachbar einmal, was die Klassenlehrerin alles fressen würde. Als ich fassungslos sagte, dass ich nun der Lehrerin erzählen müsse, was für böse Wörter er über sie sagt, wurde er schnell panisch und flehte mich eindringlich an, nichts zu sagen. Also hielt ich dicht. Die Lehrerin musste später für fast ein ganzes Jahr ins Krankenhaus. Als sie wieder kam, erinnerte ich mich plötzlich wieder an die alte Geschichte und drohte meinem Banknachbarn fortan immer wieder damit, zu ihr zu gehen und alles zu sagen, woraufhin er jedes Mal in Tränen ausbrach. Das wurde so eine Art Spiel für mich. Einige Male machte ich mich auch auf den Weg zu ihr, langsam natürlich um alles auszukosten. Er wurde direkt hysterisch, fiel vor mir auf die Knie, versprach mir, alles zu tun, wenn ich es nur nicht sagte.

Irgendwann aber verlor ich die Lust an der Sache und auch aus reiner Neugier, wie denn nun die Reaktion ausfallen würde, machte ich eines Tages meine Drohung wahr und sagte der Lehrerin alles. Wie es kommen musste, rotierte mein Banknachbar schreiend und heulend auf dem Boden. Für ihn musste das die Erfüllung sämtlicher Albträume sein. Die Lehrerin blieb aber cool, beließ es bei einer Ermahnung, sagte "so etwas sagt man aber nicht" und damit war alles vorbei. Auch wenn es nicht danach klingt, waren wir beste Freunde, bis uns zwei Umzüge unserer Familien trennten. Danach sahen wir uns noch einmal, es gab nie Streit zwischen uns. Ich möchte beichten, dass ich einen armen Jungen immer wieder und wieder leiden ließ, nur weil es mir so viel Spaß bereitete, ihm eine Lektion zu erteilen. Trotzdem: So etwas sagt man einfach nicht.



Beichte vom 09.12.2014, 23:20:49 Uhr

2.8/5 (123 Votes)

Der Lehrer mit den engen Hemden

(Beichthaus.com Beichte 00034549)



Ich respektiere alle Menschen - unabhängig von Herkunft, Religion und Aussehen. Ich bin nun in der elften Klasse und habe seit der sechsten Klasse denselben Religionslehrer. Er war schon von Beginn an ein sehr wohlgenährter Mensch. Aber in den letzten beiden Jahren vergrößerte sich sein Körperumfang um gefühlt das Doppelte, während er seine Hemden nicht durch Größere ersetzte. Ich möchte beichten, dass wir uns auf höchst unreifem Niveau über unseren dicken, aber netten Lehrer lustig machen. Dabei ist er einer der intelligentesten und gebildetsten Menschen, die ich kenne. Auch ist er sehr sympathisch und wir verstehen uns auch alle sehr gut mit ihm, was auch durch unsere lange und erfolgreiche Zusammenarbeit entstanden ist. Trotzdem schließen wir Wetten ab, wann die Knöpfe an seinen Hemden reißen, und überlegen uns, ihm zum Geburtstag einen Frauen-BH zu schenken! Wenn er seinen mächtigen Bauch auf dem Tisch ablegt, müssen wir uns immer sehr zusammenreißen, um nicht zu laut zu lachen! Ich schäme mich für dieses unreife und respektlose Verhalten zutiefst, aber wir können einfach nicht anders in diesen Stunden.



Beichte vom 08.12.2014, 17:07:32 Uhr
Ort: Theodor-Heuss-Platz, 86150 Augsburg




3.1/5 (92 Votes)

Kuchen mit extra viel Milch

(Beichthaus.com Beichte 00034538)



Ich (w/23) möchte auch etwas beichten. Zurzeit arbeite ich an einer Förderschule und dort habe ich die Betreuung von einem Kind. Ich liebe meinen Beruf und mit dem Kind und meinen Kollegen komme ich super klar. Aber mit den Sonderpädagogen, die in der Klasse meines Betreuungskindes tätig sind, komme ich nicht klar. Die "Lehrer" behandeln uns Betreuer wie kleine Soldaten. Beispielsweise müssen wir immer die Drecksarbeit erledigen und die "Lehrer" sitzen auf der faulen Haut. Für die Kinder interessieren sich die "Lehrer" nicht wirklich. Aber das Schlimmste ist, dass die "Lehrer" ständig neue Regeln erfinden, um uns zu schikanieren. Seit Neustem haben wir Betreuer Sprechverbot bekommen und dürfen uns nicht einmal mehr während der Mahlzeiten mit den Kindern unterhalten. Dies ist aber nur in der Klasse so, in der ich arbeite. In anderen Klassen ist alles sehr schön und die Betreuer werden nicht mies behandelt. Die anderen Lehrer haben uns schon empfohlen, dass wir uns über diese Schikanen bei der Schulleitung beschweren sollen.

Nun aber zu meiner Beichte. Im Laufe der Zeit habe ich einen richtigen Hass auf die "Lehrer" aus meinem Klassenteam entwickelt. Auch meine beiden Kollegen empfinden so wie ich. Da ich am Wochenende Geburtstag hatte und es bei uns üblich ist, einen Kuchen mit in die Schule zu bringen, habe ich mir eine kleine Rache überlegt. Die eine "Lehrerin" aus meinem Klassenteam hat eine Milchallergie. Also habe ich einen Kuchen gebacken, in den extra viel Milch kommt. Ich werde ihr natürlich sagen, dass sehr viel Milch im Kuchen ist, denn ich möchte ihr ja nicht schaden. Denn ich weiß, dass sie den Kuchen dann nicht essen darf. Diese Tatsache ist meine kleine Rache für ihr Verhalten mir gegenüber. Ich bitte um Absolution, weil ich mich so kindisch verhalte und extra einen Kuchen gebacken habe, den die Lehrerin nicht essen darf.



Beichte vom 07.12.2014, 18:28:43 Uhr

3.4/5 (100 Votes)

Der Unfall des Mobbers

(Beichthaus.com Beichte 00034536)



Ich (w) bin in der Schule gehänselt worden, weil ich tollpatschig und nicht so hübsch, aber dafür intelligent war. Ein bestimmter Junge war immer besonders gemein zu mir. Ich habe ihn gehasst und mir gewünscht, er wäre tot. Als er sein erstes Auto geschenkt bekam und damit prahlte, hatte er auf der ersten Fahrt einen tödlichen Unfall. Ich schäme mich bis heute, dass ich mich über seinen Tod gefreut und die Bestürzung darüber nur geheuchelt habe. Ich hatte auch ein diffuses Gefühl, als ob ich schuld an seinem Tod gewesen wäre.



Beichte vom 07.12.2014, 14:31:55 Uhr


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