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Neueste Kommentare

3.4/5 (91 Votes)

Lösungsschlüssel für die Multiple-Choice-Tests

(Beichthaus.com Beichte 00034420)



Ich möchte beichten, dass ich bei einigen Prüfungen geschummelt habe. Im Rahmen einer Fortbildung für die Arbeit und für die nächsthöhere Stufe musste ich fünf theoretische Prüfungen ablegen. Ich muss [...]
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Beichte vom 26.11.2014, 19:21:21 Uhr

3.1/5 (84 Votes)

Die ungerechtfertigte Mathenote

(Beichthaus.com Beichte 00034402)



Ich habe mich in der neunten Klasse der Realschule an einer Lehrerin gerächt. Wir hatten eine Klausur in Mathe - Mathe ist und war "mein" Fach. Ich habe später das allgemeine Abitur nachgeholt und studiere jetzt Mathematik. Wir schrieben die Klausur in der Aula und dem Jungen vor mir fiel sein Blatt herunter. Ich habe es aufgehoben und ihm gegeben. Die Lehrerin sah nur die zweite Hälfte der Aktion und hat uns beiden eine Sechs verpasst. Sofortige Verteidigungsmaßnahmen von anderen, die gesehen hatten, dass ich es nur aufgehoben hatte, wurden niedergemacht. Sie war nicht sauer, sagte nur "Mir tut es ja auch leid, aber es geht nicht anders. Beim nächsten Test macht ihr das eben wieder wett." Leider hatte ich dann statt einer 2 eine 3 auf dem Zeugnis stehen, mit dem ich mich dummerweise bewerben musste! Ich habe es ausgerechnet - ohne diese Sechs wäre es mit den anderen Noten eine Zwei gewesen. Die Rache geschah gemeinsam mit dem anderen Jungen - wir verstanden uns auch privat gut. Wir hatten beschlossen, dass wir dabei aber keinem Dritten schaden wollten. Also haben wir ihren Hund vor einem Laden "gekidnappt," als wir zufällig des Weges gegangen sind (Kleinstadt, man trifft sich häufiger). Erst am nächsten Tag haben wir ihr den Hund wieder übergeben. Wir hatten ihn angeblich gefunden und das hat sie uns auch geglaubt, wir bekamen beide 20 Euro von ihr in die Hand gedrückt. Das Geld war uns total egal, wir wollten ihr schließlich nur eine Lektion erteilen.

Heute finde ich es dämlich von mir, mich gerächt zu haben, weil ich mittlerweile, als Erwachsener, nichts von Rache halte. Ich denke mir immer: "Wer sich mit seiner Macht so brüsten muss, hat woanders Defizite." Die Lehrerin lebte, mit Anfang 50, noch bei Muttern. Heute ist sie längst pensioniert und lebt wohl immer noch ganz alleine. Aber wenn ich daran denke, wie seltsam und weltfremd sie oft wirkte, wundert mich das irgendwie auch nicht. Irgendwie tut mir so jemand einfach leid.



Beichte vom 24.11.2014, 20:41:49 Uhr

3.5/5 (159 Votes)

Schneewittchen und die sieben Zwerge

(Beichthaus.com Beichte 00034400)



Ich (w/23) war in der elften Klasse total verknallt in Felix aus der 13. Klasse. Leider war ich zu der Zeit total schüchtern und traute mich nicht, ihn anzusprechen. Doch war mir klar, dass es ganz wichtig ist, dass ich meine Schüchternheit besiege. Dazu habe ich mich in der Theatergruppe der Schule angemeldet. Ich war völlig überrascht, auch Felix dort zu sehen. Es wurde das Stück "Schneewittchen und die sieben Zwerge" gespielt. Mein Schwarm spielte den Prinzen und meine Erzfeindin, die aufgrund meiner Schüchternheit immer auf mir rumhackte, war das Schneewittchen. Ich war leider nur ein Zwerg mit wenig Text. Die Rolle war völlig erniedrigend für mich. Am Schlimmsten waren der Bart und die rote Zipfelmütze. Klar, dass meine Erzfeindin das total witzig fand. Ich wollte viel lieber die Rolle des Schneewittchens, damit mein Schwarm mich endlich mal wahrnimmt. Meine Erzfeindin wurde glücklicherweise krank - es wurde dann zwei Mal ohne sie geprobt und dann sollte ich ihr sagen, dass noch eine Extraprobe stattfindet. Ich habe es ihr nicht gesagt.

Alle waren sauer, dass sie schon wieder nicht erschienen ist und ich behauptete natürlich, dass ich es ihr gesagt habe. Als Konsequenz flog sie aus der Theatergruppe. Ich bot an, die Rolle des Schneewittchens zu übernehmen, da ich den Text in den Proben automatisch auswendig konnte. Erst waren alle misstrauisch, aber es klappte ganz gut. Dann kam es endlich zur Aufführung und ich spielte das Schneewittchen und durfte meinen Schwarm auf der Bühne küssen. Wir bekamen riesigen Applaus und ich war so glücklich, obwohl ich es nicht wirklich verdient hatte. Felix fragte mich eine Woche später nach einem Date. Nach dem fünften Date wurden wir ein Paar und jetzt, nach acht Jahren, sind wir immer noch glücklich.



Beichte vom 24.11.2014, 18:19:48 Uhr



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2.6/5 (257 Votes)

Ungewöhnliche Lehrmethoden

(Beichthaus.com Beichte 00034342)



Ich (m/32) bin Lehrer für Mathe und Physik an einem Gymnasium, unterrichte aber zurzeit nur Mathematik. Unter den Schülern gelte ich als das Sinnbild für Horror. Kaum ein Schüler, den ich unterrichte, hat keine Angst davor, bei mir in den Unterricht zu gehen. Wie mich die Schüler abseits des Unterrichtes nennen, amüsiert mich und bestärkt mich, meinen eingeschlagenen Kurs weiterzugehen. Nun zu meinen Unterrichtsmethoden: Kommen Schüler zu spät zum Unterricht, müssen diese die restliche Unterrichtszeit mit dem Rücken zum Lehrer sitzen. Diese durchaus harte Methode hat sich bewährt, da die Schüler diese Strafe demütigend finden. Die Zahl zu spät kommender Schüler ist jetzt glücklicherweise beinahe bei Null. Meiner Meinung nach stört das Trinken im Unterricht die Lernatmosphäre total. Deswegen bestrafe ich die Schüler damit, ihre Flaschen auf dem Boden auszukippen. Als i-Tüpfelchen haben sie dann die Ehre, die Schweinerei wieder wegzuwischen. Auch hier muss ich Erfolge vermelden: Getrunken wird nur noch in den Pausen.

Doch auch der Stoff wird nicht zu lasch behandelt. Mein Unterricht gilt zurecht als anstrengend, da ich den Stoff für drei Stunden meistens in einer Stunde durch habe. Dass die Schüler meistens nicht mitkommen, ist mir ehrlich gesagt egal. Jeden Freitag gibt es dann den "Wochentest", der in der vorgegebenen Zeit selten zu schaffen ist, da ich diesen mit einigen Transferaufgaben vollpacke, wo man drei Mal um die Ecke denken muss. Fast jeder Schüler nimmt nun auch Nachhilfe, um den Test noch mit einer Drei schreiben zu können. Wer der Meinung ist, ich würde die Schüler nur unnötig überfordern, irrt sich. Wenn nach der zehnten Klasse die Kurse neu bestimmt werden, schreiben meine ehemaligen Schüler Bestnoten, während die Larifari-Schüler von Frau D. das Nachsehen haben. Ich beichte hiermit, dass ich den Schülern ihre Freizeit raube und es auch oft geschafft habe, dass Schüler heulend den Unterricht verließen. Bitte gebt mir Absolution, schließlich lernen die Schüler bei mir dafür umso mehr.



Beichte vom 17.11.2014, 20:02:12 Uhr

3.5/5 (173 Votes)

Der soziale IQ von Arbeiterkindern

(Beichthaus.com Beichte 00034305)



Ich (Lehrerin) beichte, dass ich Schülern, die mich offensichtlich anlügen und denken, ich merke es nicht oder sich einbilden, etwas Besseres zu sein, schlechter benote als Schüler, die vielleicht wirklich schwach sind, sich aber bemühen, besser zu werden. Die Eltern dieser schlechter bewerteten Schüler sind meistens gut verdienende Leute und kommen auch regelmäßig in meine Sprechstunde und sind jedes Mal am Boden zerstört, dass Töchterchen oder Söhnchen im Hauptfach leider so schlecht ist. Vor allem bei den Schülern, die gute Noten fürs Abi brauchen, ist das schlimm. Bei mir fällt keiner durch, weil er ein menschliches Arschloch ist, aber diese arroganten Gören haben meistens gute bis sehr gute Noten, da stört so eine Drei oder Vier im Hauptfach doch das Bild. Als Lehrer kann man grundsätzlich alles begründen, daher sind meine Notenbegründungen für Eltern und Schüler, die keine Ahnung von der Materie Testbewertung/Testerstellung haben, immer objektiv.

Ich habe trotzdem manchmal ein schlechtes Gewissen, weil es am Gymnasium ja nicht nach dem "sozialen IQ" geht, sondern nach dem mathematisch messbaren IQ und ich frage mich manchmal, ob das Gymnasium aufgrund der sozialen und emotionalen Kälte die richtige Schulform für mich ist. Doch die Förderung der leistungsschwachen Schüler macht mir Spaß, vor allem, weil "paying forward" immer wieder funktioniert. Wenn ein schwacher Schüler für eine knapp ausreichende Leistung noch eine knappe Drei bekommt, dann freut er sich wie Bolle und wird im Prozess wirklich besser, weil es eben eine hohe intrinsische Motivation ist, wenn man viel lernt und eine besser als erwartete Note bekommt. Ich beichte also, dass ich lieber Arbeiterkinder, die sich durchschlagen müssen am Gymnasium fördere, als Kinder "reicher" Eltern, die schon über die kognitiven (nicht emotionalen) Ressourcen verfügen und kognitiv noch mehr leisten könnten.



Beichte vom 12.11.2014, 08:03:26 Uhr


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