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Neueste Kommentare

2.6/5 (92 Votes)

Den Kopf vom Lehrer verdreht

(00033637)



Ich möchte beichten, dass meine Gedanken oft bei jemand anderem sind, obwohl ich in einer wunderbar funktionierenden und glücklichen Beziehung lebe. Ich mache zurzeit meine Ausbildung und in der Berufsschule gibt es einen wirklich gut aussehenden Lehrer, noch gar nicht mal so alt, vielleicht um die 30 - er hat aber schon einen Ring am Finger. Das Ganze hat damit angefangen, dass ich plötzlich von ihm geträumt habe und von Traum zu Traum wurde es realer und wilder. Inzwischen denke ich im Unterricht bei ihm an alles - nur nicht an den Stoff. Allein der Gedanke, dass er, wenn er mich anguckt, das Gleiche denken könnte, macht mich schier verrückt und ich weiß nicht, wie ich das noch zwei Jahre lang aushalten soll. Hätte ich die Wahl, würde ich eher mit ihm schlafen wollen, als mit meinem Freund.



Beichte vom 22.07.2014, 10:30:19 Uhr
Ort: Tattersallstraße, 68165 Mannheim

3.4/5 (151 Votes)

Meine Vorstellung vom Klassentreffen

(00033602)



Bald ist Klassentreffen. Eigentlich habe ich keine Lust, dort hinzugehen. Mit den meisten meiner ehemaligen Klassenkameraden verstand ich mich nicht besonders gut, und mit meinen guten Freunden halte ich auch so regelmäßig Kontakt. Ich war "Klassenschlechtester", was sich aber ganz einfach erklären lässt: Mich hat niemand beachtet, niemand hat mir zugehört. Ich war wie Luft, stand in der Pause immer alleine da. Ich bin eigentlich kein schüchterner Typ, aber der Großteil der Klasse war einfach asozial. Nur um wenige Beispiele zu nennen: Ich wollte nichts mit Leuten zu tun haben, die beim Hausmeisterladen Schokoriegel stehlen und dann an die Mädels verteilen, um cool zu sein. Ich machte nicht mit, wenn Leute im Heizungskeller auf den Fußboden pinkelten etc. Ich wechselte dann zwei Jahre vor dem Abschluss die Schule und kam mit super Leuten in Kontakt. Inzwischen habe ich viele Freunde. Mein Schulabschluss zählt zu den Besten, meine Ausbildung ebenfalls. Jetzt arbeite ich in gehobener Position und verdiene ziemlich gut. Kurzum: Meine Karriere geht steil bergauf!

Aber da ist immer noch dieses Klassentreffen. Mich überkommt die Lust, dort aufzukreuzen. Mit meinem schicken neuen Audi, im Anzug - einfach nur, um es mal richtig raushängen zu lassen. Dem ehemaligen "Klassenanführer" fallen dann bestimmt die Augen aus dem Kopf, wenn ich aussteige. Ich würde: "Glotz nicht so dumm, sonst bleibt es dir stehen!" sagen und ihm auf die Schultern klopfen - um mich dann gemütlich in die Runde zu setzen und Champagner zu schlürfen, während die anderen über ihre schlecht bezahlten Jobs klagen oder schon das zwölfte Semester BWL studieren. Das Ganze bleibt aber wohl eine Traumvorstellung, weil ich so etwas nicht nötig habe und es mir verbiete, mich auf ein solches Niveau zu begeben. Lustig wäre es trotzdem, diesen Leuten mal so richtig die Mittelfinger ins Gesicht zu strecken. Ich bitte um Vergebung für solche Gedanken.



Beichte vom 14.07.2014, 23:07:13 Uhr

3.2/5 (117 Votes)

Nachhilfe im Küssen

(00033592)



Ich (m) möchte beichten, dass ich meine Position als Nachhilfelehrer ausgenutzt habe, als ich zwischen 16 und 18 Jahre alt war. Ich arbeitete bei einer überregional bekannten Nachhilfeagentur und konnte den Schülern meistens auch helfen, aber ich war selbst noch mitten in der Pubertät und hatte mein erstes Mal noch vor mir. Natürlich hatte ich auch einige Schülerinnen, die teilweise ziemlich attraktiv waren und mich wirklich scharfgemacht haben. Sie haben zu mir als Nachhilfelehrer auch immer aufgesehen, ich hatte für sie wohl irgendetwas "Erwachsenes". Das habe ich mir zunutze gemacht und oft während des Einzelunterrichts, aber auch nach den Stunden hemmungslos und offensichtlich geflirtet. Das hat dann bei überraschend Vielen auch noch geklappt. Ich habe also das Klischee des Nachhilfelehrers irgendwie erfüllt und habe, statt nur mit den Schülerinnen zu lernen, auch fleißig Zungenküsse verteilt. Aber das ist noch nicht die ganze Beichte, denn ich habe zwei meiner Schülerinnen auch dazu gebracht, mit mir zu schlafen. Ich hatte mein erstes Mal also tatsächlich mit einer Schülerin auf einem Tisch im Lernzimmer, als alle anderen schon weg waren. Im Nachhinein war das einfach nur notgeil und ich hätte mir für mich und auch das Mädchen ein schöneres erstes Mal gewünscht, als auf einem Tisch in einem staubigen Lernzimmer. Aber damals haben wir es wohl beide so gewollt und Spaß dabei gehabt.



Beichte vom 12.07.2014, 16:57:29 Uhr



3.5/5 (146 Votes)

Das Klassentreffen der Asozialen

(00033523)



Ich (m/25) möchte beichten, dass ich nicht zu meinem Klassentreffen gehen werde. Ich habe einfach keinen Bock, jemanden aus meiner Grundschulzeit wiederzusehen. Ich komme aus einer klassischen Arbeiterfamilie, aus einer bekannten Industriestadt in Österreich. Die Gegend, in der ich aufwuchs, hat einen ziemlich schlechten Ruf. Das Viertel war früher eine Arbeitersiedlung, heute ist es ein Schmelztiegel von Asozialen und Migranten. Ich habe viele Freunde, die einen Migrationshintergrund haben, aber in dieser Gegend strotzte es leider auch von Sozialschmarotzern und Integrationsverweigerern. Die Situation in der dortigen Schule war daher um nichts besser. Meine Schulkollegen waren zumeist Kinder, deren Eltern Alkoholiker, Drogenabhängige, Langzeitarbeitslose oder eben schwach integrierte Ausländer waren. Im Grunde war die zukünftige Laufbahn der meisten schon vorbestimmt, sie hatten nie eine wirkliche Chance. Nun, gut 15 Jahre später, sind bereits zwei aus meiner Klasse an Drogen gestorben. Drei Schulkolleginnen waren mit 16 das zweite Mal schwanger, von verschiedenen Männern wohlgemerkt. Alle drei sind nach der Pubertät völlig abgestürzt und haben ihr Leben nie richtig auf die Reihe bekommen. Eine Weitere hat sogar schon das dritte Kind, wobei ihr diese vor Kurzem, wegen wiederholter Verletzung der Aufsichtspflicht, weggenommen wurden. Zwei ehemalige Banknachbarn saßen drei Jahre im Knast wegen Körperverletzung und Einbruch. Der Rest ist entweder arbeitslos oder versäuft im Moment den heutigen Lohn an der Bushaltestelle.

Jedenfalls hat die Direktorin nun, nach 15 Jahren, zum Klassentreffen geladen. Und zu meinem Erstaunen werden laut meinen Infos auch so ziemlich alle erscheinen. Ich denke aber nicht im Traum daran, dahinzugehen, weil ich mich ehrlich gesagt für etwas Besseres halte. So wurde ich zwar nicht erzogen, und ich weiß, dass sich niemand das Leben so ausgesucht hat. Trotzdem bin ich froh, wenn ich von denen keinen mehr sehen muss. Ich will an deren Schicksal wirklich nicht teilhaben. Ich wüsste nicht mal, über welche Themen ich mich mit ihnen unterhalten soll. Mir wurde als Kind auch nichts geschenkt, aber ich bin durch Fleiß, Bildung und Arbeit diesem Sumpf entkommen, und kann meiner Familie daher heute einen höheren Lebensstandard bieten, als ich ihn damals hatte. Ich beichte daher, dass mir meine ehemaligen Kollegen egal sind, ich mit ihnen nichts zu tun haben möchte, und trotzdem in die Absage-Mail schreiben werde, dass ich auf Geschäftsreise bin, weil ich ja wohl kaum die obengenannten Gründe aufzählen kann.



Beichte vom 27.06.2014, 22:27:18 Uhr

3.3/5 (109 Votes)

Verbesserte Zeugnisse

(00033502)



Alles fing in der achten Klasse an. Ich habe mein Zeugnis bekommen - ein sehr Schlechtes, denn ich hatte sieben Vieren. Also habe ich das Zeugnis, ohne viel darüber nachzudenken, [...]
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Beichte vom 23.06.2014, 21:11:16 Uhr


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