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Beichten: 22.425 | User: 185.201 | Kommentare: 344.468 |
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3.5/5 (270 Votes)

Toleranz - oder doch nicht?

(Beichthaus.com Beichte 00034862)



Ich (w/20) habe es satt, als Nazi hingestellt zu werden, weil ich unsere Flüchtlingspolitik kritischer betrachte als so manch anderer. Durch den Terroranschlag in Paris, Pegida und IS habe ich mich endlich getraut und mich "geoutet" - ich habe meine Meinung gesagt, denn Toleranz und Meinungsfreiheit werden ja gerade so propagiert. Was war? Wie ein Autobus haben die mich angeschaut. Als ob es so verwerflich ist, straffällig gewordene Ausländer ohne unsere Staatsbürgerschaft, den Strafvollzug in ihrem Herkunftsland absitzen zu lassen. Nur um ein Beispiel zu nennen. Vielleicht habe ich auch den falschen Freundeskreis erwischt. Die meisten sind so linkslinke Ökofaschisten, und wenn man nicht selber linksradikal ist, muss man ja automatisch rechtsradikal sein, dazwischen gibt es nichts, eh klar. Diese schwarz-weiße Ansicht geht mir schon so auf den Keks. Wieso bitte dürfen radikale Islamisten Toleranz gegenüber ihrem Fanatismus fordern, ich aber nicht gegenüber meiner - ich nenne es jetzt mal vorsichtig - nationalistischen Einstellung. Aber Achtung, lieber Leser, genau lesen! Es wäre nicht das erste Mal, dass ich mir falsche Anschuldigungen anhören kann, weil andere nicht genau zuhören oder lesen.



Beichte vom 14.01.2015, 21:29:01 Uhr

3.2/5 (375 Votes)

Je suis Charlie geht mir hintenrum vorbei!

(Beichthaus.com Beichte 00034818)


26 Kommentare

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Hass · Zorn · Medien · Politik


Ich muss beichten, dass mir die Krise in Frankreich wegen der Attentäter richtig hintenrum vorbeigeht. Ständig wird irgendwer von irgendwem getötet. Mal wegen Religion, mal wegen Geld oder Drogen. Ich finde es ekelhaft, wie alle auf einmal Je Suis Charlie überall posten und so tun, als hätten sie auch nur einen Hauch der Ahnung, für was die Zeitung steht. Alle Medien-Heuchler, die alles teilen, was irgendein Behinderter empfiehlt, in Panik gesetzt von Berichten, die wahrscheinlich zwischen dem RTL-Morgenmagazin und "How i met your mother" gesehen wurden. Werdet mal wach Leute! Die Welt ist gemein und aggressiv.



Beichte vom 09.01.2015, 12:30:09 Uhr
Ort: Rue Nicolas Appert, Paris, Frankreich

3.0/5 (186 Votes)

Ein christliches Europa ohne Feministen

(Beichthaus.com Beichte 00034546)



Ich möchte gestehen, dass ich meinem Umfeld meine politische Meinung vorlüge. Ich arbeite an einer Universität und hier ist das Milieu sehr links geprägt. Ich stimme all den Gutmenschen um mich herum immer zu, wenn sie Feminismus, Multi-Kulti und Toleranz predigen. Ich nicke brav und wiederhole ihre Argumente. Dabei bin ich in Wirklichkeit stockkonservativ. Ich bin für die traditionelle Familie, Beschränkung der Zuwanderung und ein christliches Europa. Aber da ich mit dieser Meinung auf Ausgrenzung und Ablehnung stoßen würde, heuchle ich eben weiter. Zum Glück gibt es in der Bundesrepublik das Wahlgeheimnis. Das heißt, meine Kollegen werden nie erfahren, dass ich mein Kreuz nicht bei den Grünen mache, wie ich immer behaupte. Ich möchte beichten, zu feige zu sein, für meine Ansichten einzustehen.



Beichte vom 08.12.2014, 11:47:47 Uhr




3.0/5 (134 Votes)

Scheinheiligkeit bei den Wahlen

(Beichthaus.com Beichte 00034164)



Ich beichte meine Scheinheiligkeit. Bei der diesjährigen Europawahl habe ich allen Freunden, Verwandten und Bekannten gepredigt, wie wichtig es sei, zur Wahl zu gehen. Mit Menschen, die sich offen als Nichtwähler outeten, fing ich hitzige Diskussionen an und versuchte, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Als dann der Tag gekommen war, fand ich meine Wahlbenachrichtigung nicht mehr, hatte keine Lust zu suchen und fand es zu Hause, mit einer Packung Kekse und meiner Lieblingsserie plötzlich doch viel gemütlicher. Zum ersten Mal, seit ich volljährig geworden war, schwänzte ich eine Wahl. Ich entschuldige mich für mein scheinheiliges Verhalten und meine Faulheit, wegen der ich meiner demokratischen Pflicht nicht nachgekommen bin. Ich bitte um Absolution, denn wenigstens habe ich andere Menschen zum Wählen motiviert!



Beichte vom 23.10.2014, 00:42:55 Uhr

3.8/5 (444 Votes)

Die deutsche Kultur

(Beichthaus.com Beichte 00034039)



Ich beichte, dass ich ein verkappter Nationalist und Rassist bin. Ich sehe mich als Deutscher - auch wenn mein Stammbaum etwas anderes behauptet. Ich bin in diesem Land geboren, habe meine Probleme mit seiner Geschichte und seinen Menschen gehabt, aber im Endeffekt hat sich nach drei Jahrzehnten eine innige Liebe entwickelt. Ich habe kein Verständnis für die Ausländerpolitik und das Asylverfahren. Wenn andere Menschen von Deutschland als "weltoffen" und dem "Schmelztiegel der Kulturen" reden, dann kommt mir die Galle hoch. Ein Großteil der Ausländer ist meiner Meinung nach ignorant und stammt aus Ländern, in denen auf Pluralismus und Weltoffenheit geschissen wird. Was soll ich Türken hier willkommen heißen, wenn Christen in der Türkei nach wie vor diskriminiert, verfolgt und getötet werden? Ich bin kein Christ, aber der Islam gehört für mich nicht zu Deutschland. Was soll ich Mitleid mit Asylanten haben, die sich für mehrere hunderte von Euro die Schleusung nach Europa leisten können und ihre Herkunft verleugnen, da in ihrer Heimat weder Krieg noch eine humanitäre Katastrophe vorherrscht? Die nur hier herkommen, weil es hier etwas umsonst gibt und man den Behörden auf der Nase rumtanzen kann?

Ich schätze andere Kulturen - in ihrem Kulturkreis. Während die deutsche Sprache immer ärmer wird und deutsche Kulturen und Nationen aussterben, wird Pluralismus in den Medien gepredigt. Die Unesco stuft die deutschen Sorben als bedrohte Minderheit ein - aber es wird lieber über Gebetsräume und Religionsunterricht für Muslime diskutiert.
Ich scheiße auch auf die Personenfreizügigkeit der EU. Es macht mir keinen Spaß, in Deutschland mit Kollegen auf Englisch arbeiten zu müssen. Es hat mir keinen Spaß gemacht, in der Uni von EU-Mitbürgern unterrichtet zu werden, die kein Wort Deutsch sprachen - auch wenn die Unterrichtssprache Deutsch war. Ich habe die Lüge von der Notwendigkeit von Einwanderung satt. Der demografische Wandel tritt irgendwann eh ein und der Fachkräftemangel lässt sich auch intern lösen. 80 Mio. Menschen sind historischer Bevölkerungsrekord in Deutschland. Der Bevölkerungsrückgang ist nicht besorgniserregend, sondern wünschenswert. Aber stattdessen wird alles in dieses Land gelassen. Und ehemalige Gastarbeiter bekommen die doppelte Staatsbürgerschaft. Klar gibt es auch Beispiele für perfekte Integration und Assimilation, aber der Großteil der Bürger mit Migrationshintergrund bleibt unter ihresgleichen, sprechen Deutsch auf Grundschulniveau und sind meiner Meinung nach Fremdobjekte in dieser Gesellschaft.

Ich glaube, dass viele Probleme einfacher zu lösen wären, wenn man wieder einen Sinn für die deutschen Nationen, die deutschen Kulturen und seine Geschichte entwickeln würde. Ja, die Geschichte der Deutschen sollte eine Mahnung sein für uns - aber sie ist keine Rechtfertigung für die heutigen Verhältnisse. Und ich sehe die jüdischen Gemeinden als Teil der deutschen Kultur, da sie historisch und kulturell hier verwurzelt sind. Ich denke, wenn man alle Deutschen ohne direkten Migrationshintergrund dazu befragen würde, dann würde sich ein ähnliches Meinungsbild ergeben. Ich wähle entweder CDU, FDP oder SPD, da die politischen Extremparteien für mich nur aus Spinnern bestehen. Ich kann mit fast niemanden über meine politischen Einstellungen reden, da ich ansonsten meinen Job und einige Freundschaften riskieren würde. Nur mit meiner Freundin rede ich darüber - auch öffentlich. Aber das stört dann niemanden, denn sie ist Ausländerin.



Beichte vom 01.10.2014, 07:00:42 Uhr


57 Beichten insgesamt (Kategorie Politik).



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