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Persönlichkeitsstörung und Familien-Hass

(00033090)



Ich bin 19 Jahre alt, habe etwas sehr Grauenvolles zu beichten, und weiß, dass man mir hier keine Absolution erteilen wird. Und viele werden mich nach dieser Beichte auch verachten, aber ich muss es loswerden. Ich habe manchmal Mordgedanken meiner Mutter und meinem Stiefvater gegenüber. Ich liebe und hasse sie gleichzeitig. Ich habe auch große Angst sie zu verlieren, würde sie aber manchmal einfach gern loswerden. Ich bin auch schon auf sie und meinen 12-jährigen Bruder losgegangen - im Nachhinein bereue ich es zwar, habe aber trotzdem noch Wutanfälle. Ich war auch schon in einer psychiatrischen Klinik, weil ich mich geritzt habe, und man fand raus, dass ich eine Mischung aus Borderline und weiblichen Narzissmus habe. Falls euch das nichts sagt - es sind Persönlichkeitsstörungen.

Das alles fing mit 14 an, ich und meine Mutter waren immer allein, weil mein Vater kein Interesse an uns hatte. Als ich sechs Jahre alt war, lernte sie meinen Stiefvater kennen, den ich damals auch mochte. Die beiden hatten eine Affäre, mein Bruder kam zur Welt und wurde sofort verzogen! Als ich 12 wurde, heiratete sie ihn und zog für ihn nach Frankreich. Da fing er an, mich sexuell zu belästigen - ich erzählte es meiner Mutter, doch sie glaubte mir nicht. Als er das mitbekam, hörte es auf, aber dann fing er an, mich zu beleidigen und zu schlagen. Meine Mutter ging manchmal dazwischen, trennte sich aber nie von ihm, sie hatte immer Ausreden. Als wir wieder nach Deutschland zogen, fing ich an, nur noch Scheiße zu bauen. Mit 14 Jahren begann ich zu rauchen, zu trinken und Sex zu haben. Das Thema sexuelle Belästigung kam zwar immer wieder hoch, aber meine Mutter verdrängte es oder behauptete, ich hätte es mir eingebildet. Ich weiß, dass dies keine Entschuldigung für mein Verhalten ist, aber ich hoffe, dass ich so nicht als extremer Psycho rüberkomme.



Beichte vom 19.04.2014, 23:55:01 Uhr

3.5/5 (97 Votes)

Leben mit der Angst

(00033042)



Ich (m/26) habe ein ernstes Problem. Ich bin jetzt seit sieben Jahren Student, mittlerweile im dritten Studiengang. Einen Abschluss habe ich bisher nicht. Ich lebe zum Teil auf Kosten meiner Eltern, zum Teil durch einen Nebenjob. Der Grund, warum ich nicht weiterkomme? Ich leide seit Jahren an sozialer Phobie - bereits durch einen Hausarzt und vor Kurzem auch durch eine Therapeutin erneut bestätigt. Ich habe permanent Angst, mit Kommilitonen in Kontakt zu treten. Ich bekomme teilweise Panikattacken, Schweißausbrüche und Herzrasen, wenn ich nur einen Seminarraum betrete. Dass ich mir dadurch mein Leben - sowohl ausbildungstechnisch als auch privat - zerstöre, ist offensichtlich. Ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, in Vorlesungen zu gehen und Kommilitonen zu begegnen. Die Angst bleibt und fesselt mich. Ab und zu lindert Marihuana meine Angst, aber natürlich auch nicht auf Dauer. Eine richtige Therapie bezahlt meine Krankenversicherung (privat) leider nicht. Ein Wechsel in eine Gesetzliche ist nicht möglich, solange ich Student bin. Meine Eltern haben mehr und mehr die Hoffnung in mich verloren. Ich würde so gern ein völlig normales Leben ohne Angst führen. Studieren, lachen, leben, arbeiten. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich beichte, dass ich unfähig bin, ohne Angst zu leben.



Beichte vom 12.04.2014, 13:47:33 Uhr

3.2/5 (105 Votes)

Der Messie

(00033004)



Ich (m) habe etwas für meinen Onkel zu beichten, was mich schon den ganzen Tag beschäftigt. Heute halfen mein Vater und ich meinem Onkel beim Transport eines großen Schranks - bestehend aus mehreren Teilen, bestimmt 25 Jahre alt, den er verkauft hatte. Wir fuhren den Schrank mit dem Wagen zum Käufer und bauten ihn dort auf, weil dieser mit seinen siebzig Jahren nicht mehr alleine dazu fähig war. Der Käufer machte auf mich auch einen netten, aber doch etwas verwirrten und zappeligen Eindruck, jedoch dachte ich mir nichts groß dabei. Während der Fahrt sagte mein Onkel uns, dass der Mann einer ist, der alles sammelt. Schon in diesem Moment habe ich mir ausgemalt, wie es dort wohl aussehen mag. Und es war so, wie man es manchmal im Fernsehen sieht, eventuell sogar schlimmer: Allein die Garage stand voll mit jeglichen Sachen aus Holz, eine Decke hing dort auch - nur der Weg für die Reifen seines Autos war sauber. Auch der Garten war voller Müll. In die Wohnung gingen wir zwar nicht direkt, aber schon der große Eingangsbereich war fast völlig zugestellt.

Ich konnte nicht anders und habe dann unauffällig eine der Türen geöffnet. Alles war voller Müll, nur mit einem Weg zum Durchgehen. Als wir fertig waren, bekam mein Onkel das Geld für den Schrank und der Mann gab mir 20 Euro, was ich natürlich nicht annehmen wollte, aber er bestand darauf und wurde auch etwas laut. Auf der Rückfahrt erzählte mir mein Onkel, dass besagter Mann seit dem Tod seiner Mutter vor sieben Jahren so ist, davor hielt es sich wohl in Grenzen. Danach machte ich meinem Onkel Vorwürfe und fragte, wieso er die Situation dieses armen Mannes ausnutzte, indem er ihm etwas verkaufte, das er sowieso nie benutzen wird. Daraufhin antwortete er, dass der Mann den Schrank aber unbedingt haben wollte und das er durch das Erbe ziemlich viel Geld hätte. Wieder sagte ich, dass das kein Grund sei und dass der Mann gar nichts dafür kann, da er ein psychisches Problem hat, das war meinem Onkel aber egal und er sagte, dass er halt eine Macke habe. Mir ging es jedenfalls überhaupt nicht gut, und ich war den Tränen nah, wahrscheinlich, da mir die Situation des Käufers sehr traurig erschien. Zu Hause schenkte ich das Geld direkt meiner Mutter und sagte, dass ich es nicht haben möchte, da es auf Kosten einer Person ist, die ein trauriges Leben hat und dass wir quasi seine Situation ausgenutzt haben. Ich habe auch schon im Internet geguckt, ob es Möglichkeiten gibt, ihm zu helfen, habe aber nicht direkt etwas gefunden. Jedenfalls möchte ich beichten, dass mein Onkel den Zustand eines älteren Herren ausgenutzt hat, um Profit zu machen und ihm sogar noch versprochen hat, ihm mehrere Sachen kostenlos zu bringen, da er ja so ein netter Kerl ist.



Beichte vom 06.04.2014, 01:45:02 Uhr



3.1/5 (97 Votes)

Überfordert vom Leben

(00032972)



Ich (w/19) habe das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst. Ich habe fruchtbare Zukunftsängste, obwohl ich gerade mein Abitur gemacht habe. Dennoch bekomme ich meinen Arsch nicht hoch, um etwas zu tun. Ich sollte mich bewerben, stattdessen würde ich am liebsten den ganzen Tag schlafen. Auch in die Schule gehe ich nicht mehr, ich ziehe mich aus meinem sozialen Umfeld langsam zurück, weil ich Angst vor Ablehnung habe. Einschneidende familiäre Probleme machen mir das Leben noch zusätzlich schwer. Mein ganzes Leben dreht sich darum, was andere von mir denken - ich habe keine eigenen Werte mehr, ich habe mich irgendwie selbst verloren. Ich bin nicht mehr in der Lage, echte Freude zu empfinden, meist tue ich nur erfreut, weil es von mir erwartet wird. War ich früher nie der exzessive Partygänger, so flüchte ich mich seit einigen Monaten in den Alkohol. Wenn ich betrunken bin, kann ich mich endlich öffnen, schockiere dann aber durch meine Depression die Leute, denen ich davon ehrlich erzähle. Meistens sage ich einfach, dass das nicht meine echten Gefühle waren, und dass alles nur vom Alkohol käme. In Wirklichkeit sage ich jedoch immer, was mich wirklich beschäftigt und was ich wirklich denke.

Ich halte eine Fassade aufrecht, die mich selbst zugrunde richtet und mich unter sich begräbt. Da ich selbst weiß, dass irgendetwas nicht stimmt, habe ich mich meinem Freund anvertraut, der zwar so tat, als würde er mich verstehen, aber eigentlich nichts nachvollziehen kann. Muss auch echt schwierig mit mir sein, das weiß ich selbst. Da wir noch nicht lange zusammen sind und auch eine sehr unterschiedliche Denkweise haben, habe ich Angst, dass er mich wegen meiner Krankheit verlassen könnte. Denn durch meine Antriebslosigkeit habe ich das Gefühl, ihn auszubremsen, und bin ihm gegenüber oft nicht fair. Eigentlich hätte er etwas Besseres verdient, dennoch bin ich nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Ich beichte, dass ich meinen Freund belaste und ihn damit auch irgendwie sehr verletze, da er ja will, dass es mir gut geht. Hoffentlich habe ich bald den Mut, einen Psychiater aufzusuchen, denn sonst geht letztendlich alles, was mir wichtig war, kaputt. Und das Schlimmste: Dann werde ich selbst schuld sein!



Beichte vom 31.03.2014, 15:31:23 Uhr

2.2/5 (137 Votes)

Angst vor dem Alter

(00032964)



Ich habe so viel Angst davor, alt zu werden, dass ich mich, wenn ich 30 bin, umbringen werde. Die Einzige, die wirklich davon weiß, ist meine Schwester. Um alle anderen [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 30.03.2014, 21:00:39 Uhr


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