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Beichten: 26.074 | User: 216.476 | Kommentare: 413.896
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Wecker im Studentenwohnheim

(Beichthaus.com Beichte 00038653)



Als ich noch im Studentenwohnheim wohnte, hatte ich über mir ziemlich laute und nervige Nachbarn, die mir des Öfteren meinen Nachtschlaf geraubt haben. Meinen höflichen Bitten, doch etwas rücksichtsvoller zu sein, wurden geflissentlich ignoriert, auch Beschwerden beim Heim gingen ins Nirwana. Irgendwann wurde es mir dann zu blöd. Wenn ich nicht vor Ort war, habe ich mehrere Wecker auf sehr unchristliche Zeiten gestellt, diese in Deckennähe auf meinen Schrank platziert und darüber gefreut, dass alle 15 Minuten einer meiner Wecker minutenlang daherplärrt und meinem netten Nachbarn die Nerven rauben wird. Irgendwann war dann Ruhe und ich habe mein Tun ebenfalls eingestellt.



Beichte vom 22.08.2016, 12:44:49 Uhr

3.7/5 (143 Votes)

WLAN-Namen-Krieg mit dem Nachbarn

(Beichthaus.com Beichte 00038648)



Ich führte mit einem Nachbarn einen ziemlich schmutzigen Krieg. Das Kuriose ist aber, dass mein Nachbar lange Zeit nicht wusste, wer ich bin. Eines Abends war mir langweilig und ich änderte den Namen meines WLANs um in "VerpissDichAlterSack". Das war keine Nachricht an jemand Bestimmtes. Da die meisten meiner Nachbarn sowieso alte Greise sind, dachte ich mir, irgendjemanden damit zu provozieren. Tage später suchte ich wieder nach Netzwerken und fand prompt "LassUnsPruegeln". Zum Schreien komisch, dass jemand darauf einging. Mein Konter ließ nicht lange auf sich warten mit "SchauWeiterTatort". Danach sind mehrere Wochen ohne Antwort vergangen, bis ich Folgendes las: "DeineMutterIstBillig". Da ich von einer Nachbarin genau wusste, wer für mehrere Wochen nicht zu Hause war, wurde ich persönlicher. Nun kannte ich meinen Widersacher!

Die WLAN-Namen wurden immer ausgefallener und beleidigender, was meinen Nachbarn ziemlich verärgerte. Er hat sogar an der Pinnwand am Hauseingang schriftlich mit Konsequenzen gedroht, wenn es so weiter geht. Als Antwort nannte ich mein WLAN in "MirDochEgal" um. Ab hier kehrte Ruhe ein. Sehnsüchtig erwartete ich eine Antwort, aber es kam nichts. Mit der Zeit dachte ich, der Krieg sei zu Ende und ich wäre der Sieger. Falsch gedacht. Es klingelte an der Tür. Ich öffnete diese und fand meinen Drahtlos-Feind. Scheinbar hat er alle Wohnungstüre abgeklappert, um zu wissen, wo das Signal am Stärksten war. Warum ist er nicht früher darauf gekommen? Jedenfalls wurde mein Nachbar ziemlich ausfallend. So alt war er nicht, vermutlich um die 40. Wutentbrannt drohte er mit der Polizei, wenn noch einmal so eine Provokation kommt. Die eigentlich schlimmen WLAN-Namen habe ich hier in der Beichte nicht aufgeführt, da diese wirklich unter die Gürtellinie gingen. Jetzt im Nachhinein ging ich vielleicht wirklich ein Schritt zu weit. Bestimmt hat der eine oder andere Nachbar die WLAN-Namen auch lesen müssen. Bitte verzeiht mir, denn es war nur als kleiner Spaß gedacht.



Beichte vom 21.08.2016, 23:14:21 Uhr

3.0/5 (95 Votes)

Ich bin neugierig und weiß alles!

(Beichthaus.com Beichte 00038642)



Seit fast zwei Jahren wohne ich in einem kleinen Kaff mit 5.000 Einwohnern. Kennengelernt habe ich bisher niemanden. Da ich momentan keine Arbeit habe, bin ich auch meistens zu Hause. Ich wohne mitten im Zentrum und habe eigentlich einen Überblick, wer sich so trifft. Da ich neugierig bin, kenne ich schon die halbe Jugend. Wenn sie sich bei Namen rufen, suche ich sofort bei einem sozialen Netzwerk nach Namen und Wohnort. So habe ich drei Leute gefunden, die sich regelmäßig treffen. Da sich die Leute alle kennen und ihre Beiträge öffentlich posten, habe ich leichtes Spiel und kann locker herausfinden wer wer ist.

Ich fühle mich wie ein Commander, der über jeden und alles Bescheid weiß, den aber niemand kennt. So weiß ich über alle Beziehungsgeschichten Bescheid oder kann alle Bilder zuordnen wenn sie sich in der Öffentlichkeit fotografieren. Ich habe auch entdeckt, dass zwei Leute in der Nacht eine Bank zerstört haben. Da ich wusste, wie sie heißen, konnte ich sie anonym anzeigen. Allerdings gibt es auch Personen, die ich nicht zuordnen kann. Dies macht mich neugieriger. Ich möchte damit nicht aufhören nach neuen Informationen zu suchen und hoffe, dass es jeden Tag neue Storys auf den Profilen gibt. Ich stalke niemanden auf offener Straße.



Beichte vom 18.08.2016, 00:31:44 Uhr


3.3/5 (121 Votes)

Die Maden meines Nachbarn sind perfektes Vogelfutter!

(Beichthaus.com Beichte 00038635)


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Ekel · Rache · Tiere · Nachbarn


Ich muss beichten, dass ich meinen Nachbarn über alles auf der Welt hasse. Er ist der Idealtyp eines arroganten und geltungssüchtigen Fiesling. Er lässt einfach keine Gelegenheit aus, um wirklich jedem zu zeigen, wie toll er ist und was er alles hat. Ich dagegen bin eigentlich ein bescheidener Typ, der sich auch an den einfachen Dingen im Leben erfreuen kann. Zudem bin ich sehr tierlieb. Dieses Mal bin ich jedoch vielleicht doch etwas zu weit gegangen, obwohl ich es eigentlich auch irgendwie gut gemeint habe. Deshalb möchte ich Folgendes beichten:

Am Kopfende meines Gartens stehen einige Bäume. Auf diesen haben mehrere Vögel ihre Nester gebaut. Es gibt bereits Jungtiere, welche ich aus dem Fenster im Obergeschoss beobachten kann. Sie reißen ihre Schnäbel auf und strecken sie in die Höhe, wenn Mama und Papa mit Futter vorbeikommen. Süß sind die Kleinen. Am Liebsten würde ich ihnen beim Start ins Leben etwas unter die Arme greifen und sie vielleicht füttern. Aber was soll ich dazu nehmen? Brotkrümel? Vogelfutter aus dem Fachhandel? Fragt sich, ob das als Futter für Vogeljungen überhaupt geeignet ist. Nachher bekommen die kleinen davon Probleme oder sterben sogar wegen mir. Außerdem käme ich gar nicht an die Nester dran. Mama und Papa Vogel würden auch niemals akzeptieren, dass sich jemand ihrer Brut nähert. Es musste also etwas sein, das als Futter gut verträglich ist, und von den Eltern gerne verfüttert wird. Eben etwas, was die Eltern auch in der Natur finden.

Ich zerbrach mir dazu den Kopf, kam aber zu keiner Lösung. Als ich dann mal in der hintersten Ecke meiner Tiefkühltruhe eine schon etwas ältere Packung Fleisch fand, kam mir die Idee. Ich nahm das Fleisch und schmiss es auf die Terrasse meines verehrten Herrn Nachbarn. Dieser war grade in seinen dreiwöchigen Urlaub aufgebrochen. Ein paar Tage später "lebte" seine Terrasse. Das Fleisch wurde von Fliegenmaden nur so zerfressen. Daraufhin habe ich beim Metzger noch ein bisschen Nachschub geholt. Innereien sind hier das ideale Futtermittel für die Maden. Günstig zu bekommen und restlos verwertbar. Diese munden den Maden scheinbar sehr gut, denn mittlerweile wimmelt es nur so von Maden. Es müssen Tausende sein. Sie haben sich auf der ganzen Terrasse ausgebreitet - auf der Suche nach weiterem Futter. Und die süßen Vögelchen? Mama und Papa Vogel haben es jetzt nicht mehr weit zum Buffet auf Nachbars Terrasse. Sie fliegen den ganzen Tag rüber und holen leckeres, frisches und gesundes Lebendfutter für die kleinen Piepmätzchen. Da geht mir echt das Herz auf.



Beichte vom 16.08.2016, 20:19:11 Uhr

3.1/5 (116 Votes)

Eine Nachbarin für Blowjobs

(Beichthaus.com Beichte 00038586)



Meine Freundin und ich (m/33) leben seit ein paar Monaten in einer neuen Wohnung in einer neuen Siedlung. Es sind alles Paare um uns herum und grundsätzlich eine tolle Nachbarschaft. [...]
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Beichte vom 04.08.2016, 15:49:34 Uhr


544 Beichten insgesamt (Kategorie Nachbarn).



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