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Die Rivalin aus der Arbeiterklasse

(Beichthaus.com Beichte 00034161)



Ich (w/26) möchte beichten, dass ich in der Schulzeit ziemlich fies war. Ich komme aus einer relativ wohlhabenden Familie, habe liebe Eltern, die immer für mich da sind und mich fördern, wo sie können. Vielleicht ging es mir auch etwas zu gut, ich musste nie um etwas kämpfen und bekam normalerweise, was ich wollte. Doch als ich dann in der fünften Klasse auf das Gymnasium kam, merkte ich zum ersten Mal, wie sich Neid anfühlt. Da gab es ein Mädchen, das in vielen Sachen das totale Gegenteil von mir war: Arbeiterkind, nicht besonders an Mode oder Schminke interessiert, eher etwas burschikos. Und es gab auch einen Jungen, auf den ich eigentlich schon seit Beginn der Fünften stand. Er kam auch aus ähnlichen Verhältnissen wie ich. Ich befreundete mich mit besagtem Jungen und fand eines Tages heraus, dass er ausgerechnet auf das Mädchen aus der Arbeiterschicht stand. Ich wurde rasend eifersüchtig und begann, meine "Rivalin" systematisch zu hänseln. Ich hetzte meine Freunde auf sie, die sie täglich beleidigten. Ich machte sie bei den anderen aus der Klasse und später der ganzen Stufe schlecht, erzählte Lügen, verbreitete Gerüchte. Ich sorgte dafür, dass viele nichts mehr mit ihr zu tun haben wollten. Auch versuchte ich, ihr die Freunde auszuspannen, was mir aber nicht gelang.

In der siebten Klasse kam ich mit meinem Schwarm zusammen, den ich auch gegen sie aufhetzte. Zu meinem Verdruss war das Mädchen ziemlich schlau und in manchen Schulfächern geradezu überragend. Deshalb ärgerten wir sie so lange, bis sie sich nicht mehr im Unterricht meldete. Das war natürlich schlecht für ihre Noten. "Leider" (für mich damals) blieb sie nie sitzen. Außerdem war sie im Schulchor und engagierte sich noch irgendwo sozial, weswegen wir sie auch manchmal aufzogen. Was mich wirklich auf die Palme brachte, war aber ihre scheinbare Gleichgültigkeit, mit der sie alles ertrug. Zwar wurde sie verschlossener gegenüber anderen, jedoch sah man sie nie weinen oder ausrasten. Außer in ein paar Situationen, in denen sie mal den Mund aufmachte, versuchte sie immer, uns zu ignorieren. Ich fand sie deshalb damals einfach nur arrogant, obwohl es natürlich reiner Selbstschutz war.

Wie viel ihr das alles ausgemacht hat, kann ich schwer sagen. Sie hat mir gegenüber immer ihre eisige Miene aufgesetzt. Ich kann daher nur erahnen, wie schwer die Schulzeit für sie gewesen sein muss, in der sie sich fast täglich Beleidigungen anhören musste und oft von der Mehrheit ausgegrenzt wurde. Das Schlimme ist, dass ich mich nach dem Abitur kein Stück besserte. Wie der Zufall es wollte, studierten wir später an der Uni dasselbe Fach und hatten gemeinsame Kurse. Und es kam wieder so: Ich lernte einen Typen kennen, auf den ich stand. Da ich mittlerweile versuchte, zu meinem einstigen Opfer netter zu sein, lernte mein Schwarm sie durch mich kennen. Er fragte mich auch kurz danach, ob sie Single sei und er wohl Chancen bei ihr hätte. In mir kam wieder die alte Eifersucht hoch und ich erzählte ihm, dass sie lesbisch sei. Damit sollte dann der Weg für mich frei sein, was mir aber nichts nützte. Er stand einfach nicht auf mich. Zwar wurden die beiden nie ein Paar und verloren sich aus den Augen, ich fühlte mich aber mal wieder in meiner Eitelkeit verletzt. Zu unser beider Glück wechselte ich aber bereits nach einem Semester das Studienfach und die Uni, was die Sache endgültig beendete.

Ich habe sie seitdem nicht wiedergesehen. Manchmal statte ich jedoch ihrem Onlineprofil einen Besuch ab. Zu meinem Leidwesen stelle ich dabei fest, dass sie gut aussieht, einen guten Studienabschluss hat und gerade ihren Doktor macht. Einerseits könnte ich ja erleichtert sein, dass meine Attacken ihr Leben wohl nicht nachhaltig zerstört haben. Andererseits muss ich zugeben: Würde sie heute wieder in mein Leben treten, würde ich wohl wieder da weitermachen, wo ich aufgehört habe. Und obwohl es mir eigentlich leidtut, dass ich mich ihr gegenüber so fies verhalten habe, bin ich mir sicher: Ich würde es wieder tun. Und dafür schäme ich mich.



Beichte vom 22.10.2014, 22:35:07 Uhr
Ort: Westring, 46459 Rees

2.5/5 (194 Votes)

Wie ich die Beziehungen meines Ex-Freundes zerstöre

(Beichthaus.com Beichte 00034118)



Ich beichte, dass ich meinem Ex-Freund absichtlich jede Beziehung zerstöre. Seit wir nicht mehr zusammen sind, hatte er schon vier neue Freundinnen. Ich habe mich nach unserer Trennung eine Weile nicht gemeldet. Nach ein paar Monaten schrieb ich ihm dann eine Nachricht, kam wieder mit ihm in Kontakt und heuchelte Freundschaft. Auf das erste Treffen bereitete ich mich gut vor, ging zum Friseur, kaufte neue Klamotten, trainierte und erzählte nur Dinge, von denen ich weiß, dass sie ihn interessieren. Wir blieben in Kontakt und er hielt mich für eine gute Freundin. Bei einem weiteren Treffen tat ich so, als ginge es mir nicht gut und müsste bei ihm übernachten, weil ich nicht nach Hause fahren kann. Ich versprach ihm, ihn nicht anzumachen oder so etwas, weil wir ja nur Freunde sind. Morgens, während er noch schlief, drückte ich meinen Hintern gegen ihn, legte seine Hand in die Nähe meiner Muschi und stellte mich schlafend.

Da wir sehr lange zusammen waren, weiß ich genau, auf was er steht und wie gern er morgens nach dem Aufstehen Sex hat. Jedenfalls reizte ich ihn so lange, bis er mit mir schlief, mich leckte oder ich ihm einen blies. Danach setzte ich alles daran, dass er sich schlecht fühlt und die Freundin verlässt. So hat es nun schon vier Mal in leichten Abwandlungen funktioniert. Keine Ahnung, warum ich das tue und ihm sein Glück nicht gönne. Wahrscheinlich kann ich es nicht ertragen, dass er jemand anderen besser oder geiler finden könnte als mich. Ich bin ein sehr eifersüchtiger Mensch und brauche viel Aufmerksamkeit. Da es aber immer funktioniert, kann er es mit seinen Freundinnen auch nicht wirklich ernst gemeint haben.



Beichte vom 15.10.2014, 23:21:23 Uhr

2.9/5 (153 Votes)

Die Tücken einer Fernbeziehung

(Beichthaus.com Beichte 00034065)



Ich beichte, dass ich extrem neidisch auf meinen Kumpel bin. Ich führe seit über einem Jahr eine Fernbeziehung, daher sehen meine Freundin und ich uns nicht so oft. Mein Kumpel hat jetzt auch eine Freundin - ebenfalls eine Fernbeziehung - aber er geht einem extrem auf den Sack. Er ist ein ziemlich eigenwilliger Mensch und schwärmt derzeit ununterbrochen von ihr, und obwohl er schon Mitte 25 ist, benimmt er sich wie ein kleines Mädchen. Das würde mich ja an sich nicht weiter aufregen, aber wenn er alle zehn Sekunden von ihr redet, nervt das doch schon ein wenig. Als wir vor Kurzem Saufen waren, hing er auch mehr am Smartphone als alles andere. Als ich meine Freundin kennengelernt habe, habe ich da nicht so einen riesigen Aufriss gemacht. Ich muss dazu sagen, dass ich weiß, dass ich eifersüchtig auf ihn bin, weil seine Freundin letzte Woche einige Zeit bei ihm war und meine derzeit keine Zeit hat, um zu mir zu kommen und ich nicht die nötigen Gelder habe, um zu ihr zu fahren. Ich weiß, das alles hört sich extrem an, aber ich genieße den Gedanken, dass ich meinen Kumpel irgendwann wieder so habe wie früher. Von mir aus kann er ja gern eine Freundin haben, aber diese rosarote Märchenphase geht einem einfach nur noch am Allerwertesten vorbei. Ich bin übrigens glücklich in meiner Beziehung, so ist das nicht.



Beichte vom 06.10.2014, 23:13:55 Uhr



AIRBNB
2.9/5 (129 Votes)

Vertrauen in der Fernbeziehung

(Beichthaus.com Beichte 00034030)



Ich (m/18) habe seit drei Jahren eine Fernbeziehung. Sie kommt aus Berlin und ich aus Baden-Württemberg, was nicht gerade einfach ist, da wir uns nicht oft sehen - immer nur dann, wenn sie Ferien hat - oder ich Urlaub. Klar, es gibt Schlimmeres, mein Problem ist nur, dass ich es nicht schaffe, ihr Freiraum zu geben. Ich gehe davon aus, dass sie mir fremdgeht - einfach, dass sie mich betrügt, anlügt oder vieles mehr. Ich vertraue ihr, damit das schon einmal klar ist! Aber ich schaffe es nicht, diese Gedanken loszuwerden. Ich fange dadurch an, ihre Accounts abzuchecken, um zu sehen, was und worüber sie schreibt, aber ich habe jetzt, nach einem Jahr, aufgehört und kämpfe gegen dieses Verlangen. Ich tue wirklich alles, damit ich sie nicht kontrolliere. Dennoch schaffe ich es nicht. Mein Herz und mein Kopf spielen verrückt, mal sagt einer, es sei alles gut und der andere schiebt derbe Paranoia und mal andersrum.

Selbst jetzt schaffe ich es nicht einmal, alles aufzuschreiben. Ich möchte also beichten, dass ich es nicht schaffe, die wohl mit Abstand schönste Beziehung - das sage nicht ich, sondern andere - zu genießen. Ich schaffe es nicht, meiner Freundin den Freiraum zu geben, den ich ihr wünsche. Sie hat zwar nichts gegen diese Seite an mir und mag das sogar, aber ich komme nicht damit klar. Es ist so, als würde ich versuchen, einen Vogel freizulassen, aber er geht immer wieder zurück in den Käfig. Ich schaffe es nicht einmal, meine Probleme so zusammenzufassen, dass ich sie erklären kann.



Beichte vom 29.09.2014, 02:42:34 Uhr

2.9/5 (123 Votes)

Eine Freundin mit fehlendem Körperteil

(Beichthaus.com Beichte 00034001)



Ich (m/20) habe ein enormes Bedürfnis danach, eine Frau zu finden, die mich braucht. Und zwar mehr als eine Frau einen Mann wahrscheinlich brauchen sollte. Vorweg: Ich stehe generell nicht gerne im Mittelpunkt - wenn mir Leute aus meinem Freundeskreis Komplimente machen, ist mir das eher unangenehm und ich bin auch nicht gerne Gesprächseinleiter oder Gesprächsthema. Was ich mir wünsche, ist eine Frau, die mich mehr als nur liebt. Eine Frau, die mich vergöttert, mich anhimmelt und regelrecht abhängig von mir ist und damit auch zufrieden ist. Sie muss mich brauchen und niemand anderen, sie soll auch aus eigenem Willen keinen anderen wollen, ich soll der Mittelpunkt ihres Lebens sein. Am Besten braucht sie, wie ein Kind, stets und ständig meine Hilfe und bittet mich mit einem Lächeln um diese, völlig egal, worum es geht. Nur so kann mein Beschützerinstinkt und Vaterkomplex befriedigt werden, allerdings muss es auf jeden Fall eine Liebesbeziehung sein, da ich an die wahre Liebe glaube und auch eine sexuelle Beziehung zu dieser Frau will. Das volle Programm halt. Das ist mir schon bei meiner ersten Freundin aufgefallen, die diesem Bild am Nächsten kam.

Es reicht mir einfach nicht, zu wissen, dass sie mich liebt, sie kann sonst etwas machen und ständige Unstimmigkeiten führen früher oder später sowieso zu Streitigkeiten die meistens das Unausweichliche zur Folge haben. Dazu kommt meine krankhafte Eifersucht, es reicht schon ein "Ich bin nächstes Wochenende bei XY" oder ein ausziehender Blick eines anderen Mannes auf der Straße auf "mein Eigentum", dann dreht sich mir der Magen um - glücklicherweise habe ich mich sehr gut unter Kontrolle und konnte bisher immer alles äußerlich abtun, innerlich frisst mich das jedoch auf. Handgreiflichkeiten kommen natürlich nicht infrage! Davon halte ich generell nichts, vielleicht um sie zu verteidigen, aber nicht, um sie zu züchtigen. Feiern lasse ich auch ohne Einschränkungen, sie soll ihren Spaß haben, das ist mir wichtig, es macht mich aber jedes Mal ziemlich fertig, vor allem weil Spam-Nachrichten ein absolutes No-Go sind und ich daher immer in Ungewissheit lebe.

Ich habe mich vor einigen Monaten von meiner letzten Freundin getrennt, mein Leben ging allerdings normal weiter und dann sah ich auf dem Bahnsteig dieses Mädchen. Sie machte vom Aussehen einen normalen Eindruck: hübsch, gepflegt, recht sympathisch. Warum sie mir so gefiel, schockierte mich kurz, aber es war eigentlich absolut logisch bei meinen oben genannten Wünschen: Sie saß im Rollstuhl. Seitdem ich sie gesehen habe, geht mir das nicht mehr aus dem Kopf. Deshalb möchte ich beichten, dass ich stark auf Frauen mit diversen äußerlichen Behinderungen - also zum Beispiel ein fehlender Körperteil - achte. Geistige Behinderungen kommen allerdings nicht infrage! Immerhin will ich auf mentalem Level eine normale Beziehung mit einer Frau. Ich denke seitdem unglaublich oft darüber nach und einige Träume haben mich auch schon in ein entsprechendes Szenario gerissen. Und seit einigen Tagen bin ich mir sehr sicher, dass ich eine körperlich behinderte Partnerin möchte und auch brauche. Ich werde um jeden Preis so eine Beziehung aufbauen, ich bin mir sicher, keine von ihnen hat etwas gegen einen gesunden Partner, der selbstlos für sie sorgen und sie beschützen will.



Beichte vom 23.09.2014, 22:28:47 Uhr


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