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3.5/5 (166 Votes)

Technischer Fortschritt

(00033822)



Ich (m/55) muss beichten, dass ich den ganzen technischen Fortschritt hasse. Und zwar abgrundtief. Viele Dinge erleichtern inzwischen unser Leben, aber ist das wirklich so gut? Handys mit Internet - der Zwang jederzeit erreichbar zu sein. Skypen aus dem USA-Urlaub, weil man ja keine drei Tage klarkommt, ohne ständig mit allen in Kontakt zu stehen. Die Welt ist zu einem Dorf geworden. Ich erinnere mich gerne an die alten Zeiten. Nach dem Abi ist man damals mit einem Interrail-Ticket mit dem Zug durch ganz Europa, ohne Handy, ohne Internet, mit Rucksack, Wörterbüchern und Landkarten. Hier und da hat man mal eine Postkarte zu den Eltern geschickt, aber bevor die ankam, war man schon lange an einem anderen Ort. Wenn es mal keine Zugstrecke gab, ist man eben per Anhalter rumgekommen, und wenn es mal kein Hotel gab, hat man irgendwo wild gezeltet oder hat bei Wildfremden übernachtet. Nach 4-10 Wochen war man dann wieder daheim und hatte wirklich mal abgeschaltet.

Heute gibt es so etwas nicht mehr. Mein Sohn war letztes Jahr mit dem Rucksack in Neuseeland zu einem Work and Travel, und es war beinahe so, als wäre er nie weg gewesen. Ständig war er per Handy mit uns in Kontakt, alle 6-7 Tage wurde geskyped mit Videofunktion. Er postet regelmäßige Updates und Fotos auf seinem Reiseblog. Das hat rein gar nichts mehr mit dem zu tun, was wir früher gemacht haben. Diesen Sommer waren wir in den USA mit der Familie, mein Sohn war auch dabei und jeden Tag ist er um sieben Uhr aufgestanden, um mit seiner Freundin zu skypen. Hätte es keine Zeitverschiebung gegeben, hätte er sicher noch jeden Tag rund um die Uhr das Handy in der Hand gehabt. Ich finde diese vernetzte Welt einfach schrecklich. Auch wenn vieles einfacher wurde, so werden unsere Kinder in Zukunft niemals solche wichtigen Erfahrungen machen können, wie wir früher.



Beichte vom 26.08.2014, 02:43:19 Uhr

3.4/5 (136 Votes)

Schwiegertochter gesucht

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Es muss raus: Ich hasse die Teilnehmer von "Schwiegertochter gesucht." Ich muss mir den Mist zwar nicht anschauen, aber es ist wie ein Unfall - man muss irgendwie einfach hinschauen. Für mich sind das alle Untermenschen. Diese ranzigen Fässer von Frauen, die mehr Haare auf der Oberlippe und den Beinen haben, als ein ausgewachsener Grizzly. Noch Schlimmer als ihr unsägliches Aussehen - okay, dafür kann man ja nichts - ist ihre schier unendlich scheinende Dummheit. Ich habe da keinen einzigen intelligenten Menschen gesehen. Aber die würden es ja auch nicht zulassen, dass dieser Fernsehsender ihre ganzen ekligen Körper und Macken vorführt. Am Schlimmsten ist diese Beate. Dauergast seit Staffel 1. Sie bekommt Trips nach Skandinavien und jetzt sogar nach Bali spendiert. Die Zuschauer machen sich über sie lustig und fühlen sich selbst besser - und dafür darf sie dann reisen. Fairer Deal, aber was macht sie? Die schleppt, obwohl sie ohnehin unansehnlich und unfassbar ungebildet ist, ihre genauso begütete Mutter mit. Sorry, aber ich hasse sie alle.



Beichte vom 24.08.2014, 19:19:26 Uhr

2.8/5 (132 Votes)

Attraktive Schauspieler

(00033561)



Ich beichte, dass ich hier etliche DVD-Sammlungen habe, die ich mir nur gekauft habe, weil da ein Schauspieler mitspielt, den ich attraktiv finde. Es handelt sich allerdings nicht immer um denselben Schauspieler - ich finde, oder fand, einige attraktiv. Ich recherchiere dann immer im Internet, wo die Herren mitspielen, die ich gerade mag. Leider werden diese Serienfolgen oft nicht im TV gezeigt und es bleibt nur dieser Weg, um sie alle zu sehen. Ich habe zum Beispiel die DVD-Box einer bekannten deutschen Serie gekauft - es sind fast 10 DVDs, aber ich habe, bis auf die Folge mit meinem Schauspieler, keine Einzige gesehen. Ich kaufe die Boxen zwar preiswert im Internet, aber trotzdem ist das ein bisschen verrückt.



Beichte vom 05.07.2014, 21:41:25 Uhr


3.1/5 (126 Votes)

Tante Jutta aus Kalkutta

(00033551)


10 Kommentare

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Sucht · Zwang · Medien


Ich bin seit etwa zwei Jahren süchtig nach einem bestimmten Film (eigentlich ist es eher ein Theaterstück). Es heißt "Tante Jutta aus Kalkutta". Ich gucke es, wenn ich die Zeit habe, einmal pro Tag, manchmal auch zweimal hintereinander. Natürlich gibt es auch genügend Tage, an denen ich es nicht ansehe - zum Beispiel, wenn ich mit Freunden oder Familie unterwegs bin oder irgendwelche anderen Termine habe. Aber vor allem unter der Woche, wenn ich am nächsten Tag arbeite und nach Feierabend nicht mehr so viel mache, ist Tante Jutta aus Kalkutta-Zeit. Diese Woche habe ich es am Montag zweimal hintereinander, am Dienstag, Mittwoch und heute einmal geguckt. Ich liebe es. Ich kann es komplett nachsprechen. Manchmal habe ich Sätze aus dem Stück sogar als Ohrwurm und sage sie leise vor mich hin. Schon bescheuert.



Beichte vom 03.07.2014, 17:42:48 Uhr

2.6/5 (148 Votes)

Die Spionage-App

(00033518)



Ich bin seit zehn Monaten mit meiner Freundin zusammen und hatte davor eine richtige Schlampe am Hals. Sie hat ihren vorherigen Freund ständig betrogen - unter anderem auch mit mir. Jedenfalls traue ich Frauen nur noch selten über dem Weg und aus diesem Grund habe ich mich, da ich schon im Vorfeld Programmierkenntnisse hatte, innerhalb von zwei Wochen in Java eingelesen und eine App für ihr Handy geschrieben. Eigentlich wollte ich sie anfangs nur bei Bedarf orten, mittlerweile habe ich das aber so ausgebaut, dass ich ein- und ausgehende Nachrichten lesen kann und Zugriff auf ihren Speicher habe, außerdem liste ich alle Telefonate auf, habe Zugriff in die Kontakte und so weiter. Und da sie ja Einträge löschen könnte, speichere ich in wenigen Sekunden - zum Beispiel nach einem Telefonat - die Daten nochmal extra für mich ab. Das Ganze läuft über Fernsteuerung beziehungsweise Internet, sodass ich dafür nicht mal in die Nähe ihres Handys kommen muss. Sie hat natürlich keine Ahnung davon und würde wohl Schluss machen, wenn es rauskommen würde. Würde ich wohl auch, aber es beruhigt mich wirklich, wenn ich auf der Karte sehe, dass sie um zehn Uhr abends, nach der Arbeit, tatsächlich erst noch in den Supermarkt geht und dann nach Hause. Im Endeffekt beruhigt es mich und das hilft dann auch der Beziehung. Denn ansonsten ist sie superglücklich und ich, von meinem Misstrauen mal abgesehen, ebenfalls, aber manchmal fühle ich mich schon ein wenig mies deswegen. Vor allem, wenn ich sehe, dass sie mir eigentlich immer die Wahrheit sagt.



Beichte vom 26.06.2014, 19:08:25 Uhr


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