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Beichten: 26.058 | User: 216.377 | Kommentare: 413.531
Neueste Kommentare

2.8/5 (87 Votes)

Meine stinkende Erfahrung mit Menstruationstassen

(Beichthaus.com Beichte 00038641)



Ich (w/25) mache zur Zeit ein Auslandssemester in einem Land in Südamerika. Weil ich wusste, dass Hygieneartikel hier verhältnismäßig teuer sind, habe ich mich entschieden, anstatt Tampons wiederverwendbare Menstruationstassen mitzunehmen. Diese sind nicht spürbar und haben im Gegensatz zu Tampons auch keinen Rückholfaden. Wie es der Zufall so wollte, habe ich direkt zu Begin meines Auslandsaufenthaltes meine Periode bekommen und die Tasse eingesetzt. Heute (vier Wochen später) ist mir ein sehr unangenehmer Geruch aus meinem Intimbereich aufgefallen. Ich habe tatsächlich einfach vergessen, die Tasse herauszunehmen. Ich bin zu dumm, um einfache Hygieneartikel anzuwenden und hoffe, dass die Aktion keine bleibenden Schäden hinterlassen hat.



Beichte vom 17.08.2016, 23:44:56 Uhr
Ort: Rio de Janeiro, Brasilien

1.6/5 (76 Votes)

Wetteinsatz: Sterilisation

(Beichthaus.com Beichte 00038622)



Ein Freund (19) und ich (m/19) machen untereinander immer skurrile Dinge, beispielsweise wetten wir häufig aus Spaß und der Verlierer muss dann immer seine Wettschuld gegen den Gewinner einlösen. Letztens haben wir wieder gegeneinander gewettet und haben abgemacht, dass sich der Verlierer sterilisieren muss - Nein, kein Scherz. Jetzt habe ich die Wette gewonnen, sodass er sich sterilisieren musste. Er hat sich erst geweigert, es zu machen, aber ich habe ihn immer wieder gedrängt, dass er es machen muss, da er halt die Wette verloren hatte. Schließlich war er dann tatsächlich bei einem Arzt, der so etwas in dem Alter durchführt und er hat es machen lassen. Er hat es mir sogar bestätigt, das fand ich dann schon etwas krass, dass er es echt durchgezogen hat. Nun habe ich irgendwie ein schlechtes Gewissen, dass ich ihn so dazu gedrängt habe.



Beichte vom 12.08.2016, 00:20:43 Uhr

3.3/5 (78 Votes)

So musst Du nie wieder zum Zahnarzt!

(Beichthaus.com Beichte 00038599)



Ich (m/Anfang 30) beichte, dass ich seit guten 14 Jahren nicht mehr beim Zahnarzt war. Das letzte Mal habe ich eine Zahnarztpraxis von innen gesehen, als ich eine Nachuntersuchung wegen der entfernten festen Zahnspange hatte. Davor hatte ich nur negative, gar traumatische Erfahrungen mit inkompetenten, empathielosen Pfuschern. Das will ich hier aber auch nicht weiter ausführen. Es gibt einfach verdammt viele schlechte Zahnärzte, kein Wunder, dass es so viele Angstpatienten gibt. Tja, neulich kam es, wie es kommen musste: Ich hatte tierische Schmerzen am Weisheitszahn. Es war nicht auszuhalten und es blieb mir nichts anderes übrig. Das Ende vom Lied? Der Arzt glaubte mir nicht annähernd, dass ich seit knapp 15 Jahren nicht mehr beim Zahnarzt war. Keine Karies, keine Parodontose, kein Zahnstein, keine Plaque. Nichts!

Ich habe mir seit damals brav jeden Tag morgens und abends schlicht und einfach die Zähne mit einer harten Zahnbürste geputzt, Zahnseide benutzt und das scharfe Listerine. Ab und an die Zunge mit einer speziellen Bürste abgeschabt. Fertig. All die Jahre umsonst Panik geschoben und Schweißausbrüche gehabt. Weisheitszahn in zehn Minuten gezogen und jetzt werde ich die nächsten 10-15 Jahre keinem Arzt mehr meine Leiste zeigen. In meinem Fall ist es vielleicht gut gegangen, aber ich finde, diese dekadente Ärzteschaft ist sowieso überbewertet und ihr rennt wie die Lämmer dorthin. Der Rubel muss für den neuen Porsche ja rollen. Pflegt ordentlich eure Zähne und dann reicht es auch, alle zwei Jahre mal dahin zu gehen.



Beichte vom 08.08.2016, 08:12:47 Uhr


2.9/5 (84 Votes)

Ich genieße mein Leben mit Hartz-IV

(Beichthaus.com Beichte 00038589)



Ich bin 25 Jahre alt und habe trotz meiner Sozialphobie (und dadurch sieben stationäre Therapien, je drei bis sieben Monate) meine Fachhochschulreife erworben und studierte bis zuletzt noch Produktdesign an einer Kunsthochschule (habe fast immer 30 CP erreicht). Als ich Panikattacken während der Vorlesungen und in meinen Kursen bekommen habe, habe ich mich dazu entschlossen, mich beurlauben zu lassen und beziehe nun seit drei Monaten Hartz-IV. Mein Vater wurde so erzogen, dass er davon ausgeht, dass es einem gut geht, wenn man arbeitet. Deshalb (und wahrscheinlich auch wegen der von der Gesellschaft eher negativen Einstellung gegenüber Hartz-IV-Empfänger) empfinde ich es wohl als Beichte, Folgendes zuzugeben:

Wenn ich sage: "Ich will gesund werden", bedeutet das nicht "Ich will wieder arbeiten/studieren können". Was ich sagen will, ist: Ich arbeite nicht darauf hin, dass die Panikattacken weggehen, um wieder arbeiten zu können. Wenn ich in zwei Jahren immer noch Panikattacken bekomme, wenn ich Leistungen erbringen muss und bewertet werde, ist mir das ganz recht. Damit kann ich mich aus der Arbeitswelt entziehen. Ich bin kein fauler Mensch. Ich bin eigentlich auch ziemlich diszipliniert. Ich bin mit der Einstellung meines Dads groß geworden und würde ohne die Panikattacken wohl heute noch studieren, trotz Depressionen, Schlaflosigkeit, Suizidgedanken, usw.

Da ich schon über 10 Jahre Erfahrungen in Therapien gemacht habe und sehr kreativ bin, habe ich eine große Selbstwirksamkeit. Ich brauche Arbeit weder um mich zu beschäftigen, um das Gefühl zu bekommen gebraucht zu werden, um Anerkennung und Rückmeldung zu erhalten, noch für das viele Geld. Meine höchsten Ausgaben im Monat sind die vegetarische und die glutenfreie Ernährung und das monatliche Internet. Ich habe am Monatsende sogar noch Geld übrig, was ohne einen bestimmten Zweck automatisch gespart wird. Das liegt nicht daran, dass man mit Hartz-IV viel Geld bekommt. Sondern schlicht weg daran, dass ich mir bewusst geworden bin, dass ich nur für eine sehr kurze Zeit scheinglücklich wäre, wenn ich mir etwas kaufe oder in den Urlaub fahre. Ich brauche weder ein cooles Styling, um es auf Instagram zu posten, noch brauche ich das neuste Handy. Klar, ich kaufe mir auch Sachen. Aber recht selten - und das war auch schon vor dem Hartz-IV-Bezug. Und als Student hatte ich auch mehr Geld als jetzt.

Ich wohne mit meiner Freundin zusammen, sie ist 27 Jahre alt und auch Hartz-IV-Empfängerin. Sie arbeitet seit einem Jahr nicht, mehr wegen ihrer Essstörung. Nimmt aber an Maßnahmen des Amts teil, da sie gerne wieder arbeiten möchte. Seitdem ich den Druck vom Studium los bin, geht es mir um einiges besser. Und ich bin immer offen für Veränderungen in mir, auch bezüglich der Arbeit und der Panikattacken. Aber solange meine Attacken noch da sind, danke ich meinem Körper dafür, dass er nicht auf meinen "Ich muss doch etwas tun"-Verstand hört und mir somit Zeit gibt, um das Leben genießen zu können.



Beichte vom 05.08.2016, 06:22:13 Uhr

3.6/5 (137 Votes)

Der penetrante Fischgeruch meiner Freundin

(Beichthaus.com Beichte 00038578)



Meine Freundin (w/26) hat am Wochenende mit mir Schluss gemacht. Warum? Kurz gesagt, weil ich (m/31) sie nicht lecken wollte. Unsere Beziehung ist ziemlich frisch, wir haben uns erst vor knapp drei Monaten kennengelernt. Sie sieht toll aus, ist intelligent und eine Granate im Bett. Da sie aber von Anfang an etwas fischig roch, habe ich es nie gewagt, ihr die Muschi zu lecken. Bislang konnte ich mich dem elegant entziehen. Doch nach und nach wurden ihre Andeutungen immer klarer. So wurde mein Kopf immer wieder nach unten gedrückt. Sie braucht nur die Jeans zu öffnen und schon steigt eine Wolke auf. Es ist unmöglich, dass sie das nicht selber mitbekommen hat. Am vergangenen Wochenende hatten wir eine gute Zeit miteinander, bis wir wieder im Bett landeten. Sie stellte mich mit ernster Miene vor die Wahl, entweder ich lecke sie endlich oder sie suche sich einen anderen Typen, der das drauf hätte. Ich entgegnete ihr dann, dass ich sie gern lecke werde, wenn sie untenrum nicht mehr so nach vergammeltem Fisch stinken würde. Darauf schmiss sie mich aus ihrer Wohnung, seither ist Funkstille. Ich bereue, dass ich ihr das nicht schonender und vor allem früher gesagt habe. Sie ist eine tolle Frau, aber meine Gesundheit steht für mich an erster Stelle.



Beichte vom 02.08.2016, 21:24:33 Uhr


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