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Beichten: 23.048 | User: 192.803 | Kommentare: 353.620
Neueste Kommentare

2.9/5 (171 Votes)

Von Modekrankheiten und Mimosen

(Beichthaus.com Beichte 00035510)



Ich war in meinen fast 33 Jahren schon ein paar Mal im Krankenhaus - als Besucher - außer bei zwei Gegebenheiten. Einmal bei meiner Geburt und kurz darauf wegen Leistenbruch [...]
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Beichte vom 20.04.2015, 18:35:15 Uhr

2.8/5 (150 Votes)

Wie ich meine Birken-Allergie los werde

(Beichthaus.com Beichte 00035473)



Ich (w/31) sitze seit Tagen nur noch mit tränenden Augen und laufender Nase zu Hause. Der Grund: eine Birken-Pollen-Allergie. Sobald ich rausgehe, wird es noch schlimmer, bis zur Atemnot. Mein Nachbar hat eine große Birke auf seinem Grundstück stehen, die er aber nicht fällen will. Kostet ja auch eine Menge Geld. Letztes Jahr schlich ich mich auf sein Grundstück und schlug einige Kupfernägel in den Baum. Als ich das letzte Woche meinem anderen Nachbarn erzählte, der auch unter der Allergie leidet, lachte er nur. Kupfernägel bringen wohl nichts. Er hat allerdings eine Alternativ-Lösung aus dem Baumarkt zusammengemixt. Jetzt gehen wir gemeinschaftlich jede Nacht in den Garten des Nachbarn und gießen den Baum mit unserem Todestrunk. Nächstes Jahr wird es diesen Baum hoffentlich nicht mehr geben. Als Wiedergutmachung werde ich einen anderen Baum in meinen Garten pflanzen.



Beichte vom 17.04.2015, 09:06:07 Uhr

3.4/5 (113 Votes)

Das beste Mittel gegen Depressionen

(Beichthaus.com Beichte 00035454)



Ich (w/24) war immer eine Spätzünderin. Meine Eltern erzogen mich zum absoluten Gehorsam und zur Unterordnung. Wenn ich nicht so funktionierte, wie sie es wollten, bekam ich ein Problem und teils drakonische Strafen waren die Folge. Als ich mit 15 von einem Jungen schwärmte, bekam ich Hausarrest und massiven Ärger, denn ich sei noch viel zu jung für so etwas, und solle mich lieber auf meine Schule konzentrieren. Das führte dazu, dass ich, während viele Mädchen aus der Klasse einen Freund hatten, auf Partys gingen, sexuelle Erfahrungen sammelten, und generell viel unterwegs waren, alleine zu Hause vergammelte. Ich übte Cello, ging in den Turnverein, lernte für die Schule und half meinen Eltern brav im Haushalt. Es war eine Katastrophe. Meine sexuellen Bedürfnisse stillte ich mit Karotten, Gurken, Bürstenstielen und viel Fantasie. Am Montag sog ich begierig, und voller Neid, die Wochenendgeschichten von Alkohol- und Sexualexzessen auf und sehnte mich danach, wenigstens ein einziges Mal dabei sein zu dürfen. Ich fand aber keinen Weg, mich wenigstens für einen Abend aus dem elterlichen Knast zu befreien. Mit 17, als selbst das unbeliebteste, etwas dickliche, zickige und anstrengende Mädchen aus der Klasse einen Freund abbekommen hatte, glitt ich langsam aber sicher in die Depression, versteckte mich hinter meinen Büchern, und galt nun endgültig als Sonderling und war entsprechend sozial isoliert. Meine Eltern hatten mir indessen schon einen Plan gemacht, wann, wo und was ich zu studieren hatte. Ein eigener Wille meinerseits war nicht vorgesehen. Sogar einen Nebenjob hatten sie mir ausgesucht.

Eines Tages hatte ich einen starken depressiven Schub inklusive Nervenzusammenbruch. Meine Eltern drohten mir mit Strafe, wenn ich mich nicht zusammenriss, aber als ich den dritten Tag in Folge weinte, wurde einer Lehrerin das zu bunt. Sie informierte meine Mutter, der inzwischen wohl doch auch etwas unwohl war, und brachte mich ins Krankenhaus, wo schließlich ein Psychiater eine Empathiestörung bei meiner Mutter diagnostizierte und bei mir eine handfeste Depression. Ich kam in die offene Psychiatrie, was ein wahres Debakel für meine Eltern darstellte. Vor allem wollten sie partout nicht wahrhaben, dass ihre rigiden Erziehungsmethoden dafür verantwortlich sein sollten. Ich wandte mich in der Folge mehr und mehr von meinen Eltern ab, die mich auch in der Therapie immer wieder unter Druck setzten, und mir sogar einen festen Termin vorschrieben, wann ich wieder geheilt hätte sein sollen. Irgendwann lernte ich den Musiktherapeuten der Psychiatrie kennen. Er war bereits 32, sah aber maximal aus wie 23. Er hatte ein sehr attraktives Äußeres, war intelligent, durchtrainiert und sehr einfühlsam. Ich verliebte mich vollkommen in ihn, auch wenn ich versuchte, mir das nicht anmerken zu lassen. Wir verstanden uns allerdings trotzdem sehr gut und er machte keinen Hehl daraus, dass er meine Künste am Cello bewunderte. Eines Tages küsste er mich, obwohl das absolut verboten war, und ihn seinen Job hätte kosten können. Es entwickelte sich eine Affäre, in der ich alles nachholte, was mir bis dahin verwehrt geblieben war. Wir trieben es wirklich und wahrhaftig hemmungslos, tranken in den Pausen dazwischen Rotwein, und diskutierten über Literatur, wir hingen bis morgens in siffigen Clubs herum und hatten Quickies auf Kinotoiletten. Die Tatsache, dass er fast doppelt so alt war, blendete ich vollkommen aus. Sie machte sich aber immerhin in der Hinsicht bemerkbar, dass er unglaublich erfahren war, und genau wusste, wie er mich im Bett um den Verstand bringen konnte. Er war wunderbar muskulös, hatte ein sehr großes Glied, war auf eine einfühlsame und gute Art dominant und tat Dinge mit meinem Körper, von denen ich nicht gewusst hatte, dass diese überhaupt möglich waren. Ich hatte teilweise sogar mehrere Orgasmen direkt hintereinander. Oft konnte ich am nächsten Tag kaum laufen.

Nach einem Vierteljahr hatte ich laut Aussage meines Psychologen riesige Fortschritte gemacht. Ich schreibe das bis heute mehr oder weniger jedoch meiner plötzlich behobenen sexuellen Frustration und dem gewonnenen Selbstwertgefühl zu, als den Bemühungen des Therapeuten, der natürlich nichts davon ahnte, dass ich am Vorabend eine ganz spezielle Form der Therapie genossen hatte. Und zwar in jede größere Körperöffnung. Leider waren die mir von meinen Eltern eingepflanzten Konventionen so gründlich verankert, dass ich keine Beziehung mit dem Musiktherapeuten eingehen konnte, obwohl wir beide es gerne so gehabt hätten. Mit meinen Eltern habe ich mich schließlich gründlich überworfen, und studiere heute selbst Psychologie. Ich beichte also, dass ein Großteil meiner Heilung darin bestand, einfach einmal alles nachzuholen, was meine Eltern mir verwehrt hatten. Ich bin meinem Musiktherapeuten bis heute überaus dankbar für seine zwar nicht uneigennützige, aber dennoch ganz hervorragende Arbeit.



Beichte vom 13.04.2015, 16:14:34 Uhr





3.2/5 (134 Votes)

Krank am Arbeitsplatz

(Beichthaus.com Beichte 00035354)



Ich arbeite in einem kleinen Familienbetrieb - wir sind nur ungefähr 20 Personen. Nun ist es so, dass mich dieser Winter ziemlich oft erwischt hat, soll heißen, dass ich im Dezember, im Februar und jetzt letzte Woche wieder, Grippe hatte. Da meine Chefin ja nie krank ist, erwartet sie dies selbstverständlich auch von allen Mitarbeitern. Ich bin nicht wirklich jemand, der beim kleinsten Wehwehchen nach Hause geht, aber sobald Fieber oder eine Stummheit dazu kommt ist auch bei mir Schluss. Nun bin ich letzte Woche trotz Beschwerden am Montag und Dienstag arbeiten gegangen und erst am Donnerstag zu Hause geblieben. Allerdings musste ich mir erst die üblichen Fragen und Hinweise, ob ich mich gesund ernähre, dass ich viel Tee trinken soll und so weiter anhören. Ich bin dann am Samstag wieder arbeiten gegangen, obwohl ich noch immer nicht gesund war. Heute, am Montag, geht es mir noch beschissener, aber ich stehe wieder bei der Arbeit und werde dauernd angemotzt. Ich möchte beichten, dass ich hoffe, dass alle krank werden, obwohl es mir um die Kollegen leidtut - einfach, damit meine Chefin merkt, dass man jemanden vielleicht lieber in Ruhe zu Hause gesund werden lässt, anstatt sie krank arbeiten zu lassen!



Beichte vom 30.03.2015, 10:22:17 Uhr

3.4/5 (351 Votes)

Frau Doktor, bitte machen Sie sich frei!

(Beichthaus.com Beichte 00035184)



Mein Hausarzt ist seit einigen Monaten im Ruhestand. Nachdem die Praxis einige Zeit lang unbesetzt war, wurde sie nun von einer jungen Ärztin übernommen. Da es hier in der Gegend kaum Hausärzte gibt, waren alle froh, als die Praxis wieder eröffnet wurde. Ich habe mir zunächst nicht viele Gedanken darüber gemacht, da ich selten krank bin und seit der Eröffnung im September auch noch nicht dort war. Leider hat auch mich die aktuelle Grippewelle erwischt und mir blieb der Gang zu Frau Doktor nicht erspart. Ich (m/27) werde nicht gerne von Frauen behandelt. Man könnte ja auch mal Probleme an intimen Stellen haben und ich habe eigentlich nicht das Bedürfnis, mit einer Frau über Probleme zwischen meinen Beinen zu reden. Die Untersuchung bezüglich meiner Grippe stellte ich mir zunächst eher harmlos vor. Sie wäre auch harmlos gewesen, wenn ich es nicht vergeigt hätte.

Im Behandlungszimmer erwartete mich eine junge, hübsche Ärztin, vermutlich um die 30 Jahre alt. Irgendwie wendete sich meine Abneigung gegenüber Ärztinnen in eine Art Glücksgefühl. Sie begann mit der üblichen Untersuchung mit dem Holzstäbchen, soweit war alles gut. Dann war Abhören angesagt. Sie forderte mich auf, meinen Pulli hochzuschieben: "Machen Sie sich bitte mal frei." Irgendwie ist mir in diesem Moment eine Sicherung durchgebrannt und aus mir ist herausgerutscht: "Sie zuerst." Scheinbar gar nicht mal schockiert antwortete sie ganz banal: "Ich ziehe mich erst heute Abend für meinen Freund aus." Ich bin vermutlich knallrot angelaufen und konnte mich nicht mal entschuldigen, weil es mir so peinlich war. Sie gab mir ein Rezept und hat gesagt, ich solle in ein paar Tagen wiederkommen, wenn es nicht besser wird. Ich hoffe, es wird besser.



Beichte vom 03.03.2015, 12:34:28 Uhr


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