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Beichten: 25.681 | User: 214.303 | Kommentare: 403.465
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Hilfe, mein Vater liegt im Krankenhaus

(Beichthaus.com Beichte 00038205)



Ich bin generell nicht so der gesellige Typ, vor allem wegen meiner Schüchternheit und dem fehlenden Selbstvertrauen, weil ich nicht gerade der Schönste bin. Ich bin faul, gefühllos, unfreundlich und dick, habe wenige Freunde und habe mich auch schon immer von meinen Eltern ungeliebt gefühlt, da ich das mittlere Kind war. Um einen Teil von ihnen soll es hier auch gehen. Um genauer zu sein, geht es hier auch um meinen Vater. Dieser ist Alkoholiker und hat ein schwaches Herz - vermutlich wegen des Alkohols - und hat als Rettungssanitäter einiges sehen müssen. Vor Kurzem hat er sich im Rausch ernsthaft verletzt und liegt nun seit einigen Wochen im Krankenhaus. Er war einmal sogar klinisch tot, konnte jedoch reanimiert werden. Das Problem, das ich habe, ist, dass ich ihn einfach nicht besuchen kann. Ich weiß nicht wieso, aber irgendetwas in mir will einfach nicht dorthin. Ich kann einfach nicht!

Ich bekomme nun von meiner Mutter die ganze Zeit Stress, da ich ihm auch nicht einmal zum Geburtstag gratulieren konnte bzw. wollte. Die paar Mal, an denen ich da war, habe ich mich einfach nur scheiße gefühlt. Es könnte vielleicht daran liegen, dass mich Krankenhäuser ziemlich bedrücken und ich auch kein wirkliches Mitleid für ihn empfinde, da er für den Scheiß schließlich auch selber verantwortlich ist, wegen des Gesaufes. Vor allem macht mich nun auch noch meine Mutter total verrückt, weil sie es einfach nicht verstehen kann. Ich hege in letzter Zeit einen richtigen Hass auf sie, weil sie der egozentrischste Mensch ist, den ich kenne, und sie mir das Gefühl gibt, mich nie wirklich gemocht zu haben. Als wäre ich nur Abfall für sie und nichts wert - während sie sich vollstopft, immer recht haben muss, selbstmitleidig und verständnislos ist. Sie redet mir immer ein schlechtes Gewissen ein und manipuliert mich so, dass ich mache, was ihr gefällt und nicht mir. Ich weiß nicht, ob mein Vater mein Mitleid verdient hat und was ich jetzt machen soll. Ich möchte also beichten, dass ich ein emotionaler Krüppel bin, nur an mich selbst denke und auch von anderen kein Mitleid verdient habe!



Beichte vom 09.05.2016, 20:10:41 Uhr

3.2/5 (122 Votes)

Mein Vater hat Krebs im Endstadium

(Beichthaus.com Beichte 00038197)



Ich möchte eine Beichte ablegen, weil ich einfach nicht weiß, wie ich mich verhalten soll und deswegen ein schlechtes Gewissen habe. Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich neun Jahre alt war. Heute bin ich knapp über 30 Jahre alt. Nach der Scheidung hatte ich noch Kontakt zu meinem Vater, bis ich 22 war. In der Zeit ist mir erst klar geworden, was er getan hat. Er hat meine Mutter betrogen und belogen. Als wir Kontakt hatten und ich ab und zu noch zu Besuch war, war er dem Alkohol nicht abgeneigt. Im Umfeld seiner früheren Freunde war er als jemand bekannt, der dem Alkohol nicht abgeneigt war.

Jedenfalls habe ich vor einigen Tagen erfahren, dass er angeblich Lungenkrebs im Endstadium hat. Ob es stimmt, weiß ich selbst nicht so recht. Zu meinen Geschwistern sagt er, er bekomme nur schlecht Luft, was mit Medikamenten behandelt wird. Seinen Geschwistern hat er wohl gesagt, er hat Lungenkrebs im Endstadium. Ich weiß nun echt nicht, ob ich mich mal melden soll. Wir hatten ja einige Jahre keinen Kontakt mehr. Und ich selbst bin auch misstrauisch, was ich glauben soll. Als ich davon erfahren habe, war ich nur ein bisschen betroffen. Meine Hauptsorge gilt der Beerdigung, da ich und meine Geschwister dafür aufkommen müssen, da er allein lebt. Die Finanzen standen bei mir an erster Stelle, statt die Gedanken über seine Krankheit.



Beichte vom 07.05.2016, 00:15:10 Uhr

3.3/5 (95 Votes)

Hilfe, ich leide unter Kopfzittern

(Beichthaus.com Beichte 00038190)



Ich (w/20) beichte, dass ich in der Vergangenheit an Selbstmord gedacht habe. Warum? Tja, ich hatte seit der achten Klasse in Stresssituationen oft Kopfzittern und konnte es nicht unterdrücken. Deshalb [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 05.05.2016, 21:34:28 Uhr
Ort: Weinstraße, 31256 Wiesenhausen


2.9/5 (109 Votes)

Hilfe, ich bin ein Totalversager

(Beichthaus.com Beichte 00038156)



Was ich dringend beichten möchte, ist, dass ich (m/40) das Klischee eines Totalversagers schon in geradezu absurder Weise übererfülle. Ich habe nach endlosen Jahren des Studiums (Medizin) immer noch keinen Abschluss, außerdem keinen (Neben-)Job mehr (und dementsprechend nur sehr wenig Geld zur Verfügung), bin darüber hinaus stark übergewichtig und beginne mittlerweile auch meine Haare zu verlieren. Dass ich alleine in einer zusehends abgegammelten Wohnung lebe und keine Kinder habe, bedarf dabei wohl keiner besonderen Erwähnung mehr. Als vorläufige Krönung meiner Situation leide ich seit Jahren unter Depressionen, die mein Leben mehr und mehr beeinträchtigen. Selbstmordgedanken begleiten mich derzeit nahezu ständig - mein alltägliches Leben irgendwie auf die Reihe zu kriegen, fällt mir immer schwerer und sogar den Kontakt zu Freunden und Familie aufrechtzuerhalten, wird gefühlterweise schon zu einem kleinen bis größeren Kraftakt.

Mittlerweile schon seit Jahren hänge ich bei ein und derselben Prüfung fest, die seitens des sie abhaltenden Instituts tatsächlich noch zusehends schwerer gestaltet wird. Da ich in einem auslaufenden Studienplan studiere, gibt es nur noch relativ wenige Kolleginnen und Kollegen, die in einer vergleichbaren Situation sind. Unter diesen Verbündete für die Prüfung zu finden, scheint nahezu unmöglich - die lieben KollegInnen jammern und beschweren sich zwar leidenschaftlich gerne; geht es aber darum, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinschaftlich auf das Bestehen der Prüfung hinzuarbeiten, dann sind sie einfach nur zu vergessen.

Kurz gesagt: Mein Leben fühlt sich an, als würde ich inmitten einer endlosen Schlammwüste feststecken und verzweifelt versuchen, voranzukommen. Doch das Einzige, was sich voranbewegt, ist die Zeit - die läuft dafür aber rasant und unbarmherzig. Ich schäme mich so sehr - so abgrundtief - dafür, was ich aus meinem Leben gemacht habe und empfinde mir selbst gegenüber nur noch bodenlose Verachtung. Vielleicht gibt es ja einen Weg heraus aus dieser Misere, leider kann ich ihn aber momentan beim besten Willen nicht entdecken. So bleibt mir nur, meine in der Vergangenheit gemachten Fehler, Versäumnisse und schlechten Entscheidungen, die mich in diese völlig verfahrene Situation gebracht haben, jeden Tag aufs Neue von ganzem Herzen zu bereuen.



Beichte vom 28.04.2016, 21:16:00 Uhr

3.4/5 (84 Votes)

Süchtig nach Nasenspray

(Beichthaus.com Beichte 00038146)



Ich bin süchtig nach Nasenspray, schon seit Jahren. Abends schwillt immer meine Nase zu, dann nehme ich das Spray und freue mich, wenn die Nase wieder frei ist. Ich weiß schon gar nicht mehr, was zuerst da war - das Zuschwellen oder die Nasentropfen nehmen. Damit nichts auffällt, kaufe ich das Spray immer in verschiedenen Apotheken, und wenn man mir da sagt, ich solle es höchstens eine Woche benutzen, nicke ich freundlich und stimme zu. Ich beichte, dass ich genau weiß, dass das nicht besonders gesund für mich ist, aber ich gar nicht erst versuche, etwas zu ändern. Ich werde schier verrückt, wenn meine Nase zuschwillt.



Beichte vom 26.04.2016, 22:46:01 Uhr


384 Beichten insgesamt (Kategorie Gesundheit).



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