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Beichten: 25.711 | User: 214.425 | Kommentare: 403.868
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Zocken bis zur Ohnmacht

(Beichthaus.com Beichte 00038286)



Ich (m/27) habe ein Problem: Ich bin spielsüchtig. Zum Glück nicht, wie viele arme Seelen nach den stumpfsinnigen Automaten oder Roulette, sondern nach Geschicklichkeitskartenspielen mit einem gewissen Glücksfaktor. Diese gesunde Mischung aus Geschick und Glück hat mich schon zwei Freundinnen gekostet, weil ich einfach zu viel Zeit am Computer verbracht habe! Mein Studium habe ich noch relativ gut im Griff, weil ich Sozialwissenschaften studiere, aber wenn ich entscheiden muss zwischen einer tollen Frau und dem besten Kartenspiel der Welt (Schafkopf), dann wähle ich Schafkopf. Mein zweites Problem mit dieser Sucht ist, dass ich in Pech-Perioden sehr wütend werde, was sich dadurch äußert, dass gewisse Gegenstände in unmittelbarer Reichweite zu Bruch gehen: eine Tastatur, zwei Mäuse und einen (zum Glück) älteren Laptop habe ich bereits entsorgen müssen. Der tatsächliche Auslöser beim größten Anbieter für Schafkopf den Account zu kündigen, war eine Wutattacke, die mich für einige Minuten das Bewusstsein verlieren ließ.

Das war das erste Mal, dass ich wirklich etwas unternehmen musste. Der Kartenalgorithmus dieser Plattform ist äußerst fragwürdig, um es gelinde auszudrücken. Aus Mangel an Alternativen kehrt man aber wieder dahin zurück und schimpft weiter - oder fällt in Ohnmacht. Meine eigentliche Beichte ist, dass ich es gerade geschafft habe mich von dieser Teufelsplattform zu lösen und genau jetzt kommt (endlich) eine Alternative mit Echtgeld und vielen weiteren Verbesserungen/Features, die ich und viele andere Spieler uns so lange gewünscht haben. Ich fürchte, ich werde dort eine Einzahlung tätigen und so lange spielen, bis mich die nächste Ohnmacht ereilt und mich dann ein für alle Mal aus dem Zockerleben verabschieden!



Beichte vom 24.05.2016, 21:32:36 Uhr
Ort: München

3.3/5 (114 Votes)

Du bist süchtig nach World of Warcraft!

(Beichthaus.com Beichte 00038283)



Ich (m) beichte, dass es mich unheimlich nervt, wenn meine Freundin mir sagt ich sei süchtig nach Computerspielen. Wir haben eine Fernbeziehung und ich spiele schon seit Jahren am PC. Komischerweise beschwert sie sich erst darüber, dass ich sie vernachlässigen würde und süchtig sei, seit ich angefangen habe World of Warcraft zu spielen - das spiele ich jetzt seit etwa einem Monat. Dabei hat sich überhaupt nichts geändert! Wir telefonieren täglich mehrere Stunden und wenn wir zusammen sind, bin ich gar nicht am Computer. Ich spiele doch nur ein anderes Spiel!



Beichte vom 24.05.2016, 10:47:39 Uhr
Ort: Ringstraße, 16227 Eberswalde

3.3/5 (107 Votes)

Ich hasse die Freundin meines Bruders!

(Beichthaus.com Beichte 00038278)


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Zorn · Hass · Games


Ich beichte, die Freundin meines Bruders zu hassen. Sie ist seit einem Jahr so gut wie jeden Tag bei uns zu Hause. Da ich Zocker bin, verschiebe ich mein Mittag essen immer um zwei oder drei Stunden. Seitdem dieser Gierschlund da ist, bleibt manchmal gar nichts mehr über und wenn, dann nur sehr wenig. Ich habe in diesem Jahr 10 Kilo abgenommen, darüber hinaus ist sie ein weiterer entscheidender Störfaktor im Internet. Ich hasse sie so abgrundtief. Ich bitte um Absolution.



Beichte vom 22.05.2016, 15:51:49 Uhr


3.2/5 (95 Votes)

Meine Sims sind nicht politisch korrekt!

(Beichthaus.com Beichte 00038276)



Ich spiele leidenschaftlich gerne "Die Sims 2", pro Tag mindestens eine halbe Stunde. Man kann seine Architektenträume verwirklichen, indem man Häuser baut und Familien erstellt, die dann darin wohnen. Man spielt sozusagen den Alltag im Haus. Mit einer Einstellung kann man seinen Sims den freien Willen nehmen, aber dennoch nicht alles lenken. Die Kinder müssen natürlich zur Schule und bringen im Spiel manchmal ungefragt andere Kinder mit zum Spielen nach Hause.

Ich beichte, dass ich immer die lateinamerikanischen und die farbigen Kinder direkt von meinen Simkindern nach Hause schicken lasse und es so gar nicht erst zu einer Spielverabredung kommt. Ich möchte es einfach so realistisch wie möglich haben, und wenn die Simkinder jeden Tag jemanden aus einer anderen Ethnie mitbringen, denke ich automatisch irgendwie, sie gingen alle auf eine sogenannte Brennpunktschule. Es tut mir total leid, zumal ich im echten Leben Freunde aus diversen Ländern und mit diversen Hautfarben und Religionen habe. Aber wenn ich schon ein Haus bauen und eine virtuelle Familie beherrschen kann, dann möchte ich auch, dass es zu 100 Prozent so klappt, wie ich möchte und nicht nur zu 95 Prozent.



Beichte vom 22.05.2016, 10:23:46 Uhr

3.5/5 (106 Votes)

Nein Schatz, ich bin nicht reich

(Beichthaus.com Beichte 00038227)



Ich (m/36) beichte, seit zwei Jahren eine große Lüge zu leben. Im Prinzip belüge ich meine Familie seit zwei Jahren - aber nicht in dem Sinne, dass ich meine Frau mit einer anderen betrüge, sondern weil ich zocke. Alles hat vor zwei Jahren begonnen, als mein wohlhabender Großvater verstorben ist. Da meine Mutter seine einzige Tochter war, erhielt sie sein ganzes Vermögen. Um es kurz und knapp zu sagen: Das Erbe war so umfangreich, dass es drei Mal für ein sehr gutes Leben reichen würde. Da meine Mutter sehr skeptisch gegenüber meiner Ehefrau ist, führte sie mit mir ein diskretes Gespräch über meinen Anteil. Nun ja, das Leben ging weiter, doch allmählich änderte sich alles. Meine Mutter überwies das Geld auf ein Konto, von dem meine Frau nichts weiß, was dazu führte, dass ich nach drei Wochen meine Arbeit kündigte. Meiner Frau aber erzählte ich, dass ich befördert wurde und von nun an zu Hause arbeiten kann. Das hat sie umgehauen, sage ich euch. Denn sie hat oft betont, dass sie gerne den ganzen Tag arbeiten würde, das aber wegen der Kinder nicht gehen würde. Jetzt arbeitet sie ganztags.

Dann kam die nächste Lüge: Ich sagte zu ihr, dass mein Gehalt es zulässt, ein neues Haus zu kaufen, da ich ein Büro brauche. Welches ich jetzt auch habe, sogar mit Badezimmer. Alle freuten sich sehr über das neue Haus und mein neues Leben konnte somit auch beginnen. Als ich noch arbeitete, hatte ich sehr wenig Zeit zum Zocken, da meine Frau oft dagegen war und es immer spät wurde. Heute spiele ich jeden Abend mit meinem Sohn und seinen Freunden Playstation und bin immer der Beste im Trupp. Mein Sohn bettelt sogar manchmal, dass ich mit ihnen spiele. Das Witzige ist, ich übe den ganzen Tag, während er brav in der Schule sitzt und abends rasieren wir gemeinsam! Mir ging es noch nie so gut in meinem Leben! Ich weiß, es ist nicht richtig zu lügen, aber alle sind glücklich und das ist gut so. Dennoch plagt mich mein schlechtes Gewissen und sollte meine Frau dahinter kommen, bin ich ein toter Mann. Ich bitte um Vergebung.



Beichte vom 13.05.2016, 10:58:41 Uhr


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