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3.3/5 (77 Votes)

Der Kontakt zu meinen Eltern

(Beichthaus.com Beichte 00034152)



Ich habe letztes Jahr den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen. Ich habe allerdings noch eine Schwester, sie hat Kontakt zu ihnen und sagt mir immer, wenn etwas los ist. Sie respektiert meine Entscheidung voll und ganz. Nach einer beschissenen Kindheit ohne Liebe, vielem Ausnutzen, viel Ungerechtigkeit und unendlichen Schuldgefühlen, dass ich alles im Leben falsch mache - und um für mich Verantwortung zu übernehmen, damit es mir endlich besser geht - brach ich den Kontakt ab. Ewig habe ich um die Liebe meiner Eltern gekämpft, und letztes Jahr begriff ich, dass sie mich richtig krankmachten. Ich fragte sie, warum sie mich nicht lieben konnten, bis heute bekam ich keine Antwort. Nach wie vor finde ich es gut, dass ich es getan habe, und ich spüre noch immer ein Feuer aus Wut in meinem Bauch, wenn ich an sie denke. Und trotzdem mache ich mir Gedanken: Nun sind die Eltern alt, meine Mutter ist sehr krank und mein Vater hatte kürzlich einen Unfall, bei dem es fast um alles gegangen ist, doch er hatte Glück. Ich vermisse meine Eltern, aber ich will keinen Kontakt, weil ich weiß, dass sie mir und sich gegenseitig nicht gut tun. Es tut mir leid, dass ich diese Entscheidung getroffen habe und nicht besser damit umgehen kann.



Beichte vom 21.10.2014, 22:18:18 Uhr

3.8/5 (183 Votes)

Glutenfrei

(Beichthaus.com Beichte 00034121)



Aufgrund verschiedener Bücher hat meine Mutter aktuell einen Anti-Gluten-Trip, der nicht mehr normal ist. Dies hat nicht nur eine Umstellung der künftigen Ernährungsgewohnheiten zur Folge, sondern hat meine Mutter dazu veranlasst, normale Lebensmittel wie Cornflakes, Nudeln und Sonstiges einfach wegzuwerfen. Der Höhepunkt war, als mein Vater mir einen Beutel Quarkbällchen mitgebracht hat, wie er es manchmal eben tut, und meine Mutter diesen unter wutentbranntem Gebrüll wegwerfen wollte. Zudem kam sie einmal in mein Zimmer gestürmt, weil sie gesehen hat, dass ich mir am Abend zuvor Frikadellen aufgewärmt hatte, welche auch Gluten enthalten. Um sechs Uhr morgens wurde ich also wegen Frikadellen geweckt - mit der Aussage, dass ich hoffentlich fürchterliche Magenkrämpfe habe. Außer Verwunderung darüber, dass die Frikadellen die Säuberungsaktion trotz des Glutens überstanden haben, hatte ich allerdings nichts. Zu meiner Beichte: Inzwischen haben mein Vater und ich uns kleine Vorräte angelegt, in denen wir Brötchen und andere glutenhaltige Lebensmittel lagern. Zudem haben wir verschiedene Tiefkühlkost ganz unten in der Gefriertruhe gelagert, wo meine Mutter kaum hinsieht. Wenn meine Mutter dann Spätschicht hat, werden diese Lebensmittel genüsslich gegessen. Sorry Mama, aber du bist in dem Punkt einfach zu extrem!



Beichte vom 16.10.2014, 14:00:03 Uhr

3.1/5 (121 Votes)

Meine Terror-Mutter

(Beichthaus.com Beichte 00034096)



Manchmal wünschte ich mir, meine Mutter würde sterben. Also es ist jetzt nicht so, als würde ich meine Mutter hassen, aber sie macht mir mein Leben extrem schwer. An allem bin nur ich schuld und ich bekomme auch alles ab. Ich habe immer versucht, es allen, besonders meiner Mutter, recht zu machen. Solange alles ganz toll ist und ich keine Fehler mache, ist auch alles in Ordnung. Aber sobald ich etwas falsch mache, wie zum Beispiel den Geschirrspüler mal nicht auszuräumen, bekomme ich riesigen Ärger. Des Weiteren besuche ich nur eine weiterführende Schule, weil sie es so wollte. Sie hat immer gesagt, wenn ich es mal zu etwas bringen will, müsste ich das machen. Jetzt sagt sie allerdings allen, sie wäre auch damit zufrieden gewesen, wenn ich nach der zehnten Klasse eine Ausbildung gemacht hätte. Ich weine fast immer, wenn sie mich kritisiert. Ich empfinde das als sehr verletzend. Doch dann kommt nur, dass ich aufhören soll, zu heulen. Wenn ich ihr Kontra gebe, was sehr selten vorkommt, sagt sie, ich sei eine Nutte, weil ich mich für eine Party mal etwas mehr als üblich geschminkt habe. Ich nehme sonst nur Puder oder gar kein Make-up. Oder ich bin eine Schlampe, weil ich eine Strumpfhose anhabe. Oder, was sie auch sehr gerne sagt: Ich stinke, obwohl das absolut nicht der Fall ist. Ich möchte einfach nur, dass das aufhört. Ich liebe meine Mutter, aber ich verstehe nicht, wieso sie das macht und möchte einfach nur, dass sie bemerkt, was sie mir antut. Ich bin schon am Überlegen, ob ich ausziehe. Doch ich weiß nicht, wie ich das bezahlen soll.



Beichte vom 12.10.2014, 22:29:32 Uhr



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3.5/5 (144 Votes)

Hilfe! Meine Schwester ist außer Kontrolle!

(Beichthaus.com Beichte 00034094)



Ich (19) habe eine 13 Jahre alte Schwester. Sie raucht in ihrem Zimmer, sie trinkt und hat keinen Respekt vor irgendwem. Vor einigen Monaten bin ich zu meinem Freund geflüchtet, weil ich einfach nicht mehr ausgehalten habe, wie sie mit meinen Eltern und meiner älteren Schwester umgeht. Ich muss mich von ihr beschimpfen lassen, ohne dass meine Eltern einschreiten und ohne dass ich mich wehren dürfte. "Du bist die Ältere, sei doch wenigstens du vernünftig." Ich habe mich noch nie gut mit ihr verstanden, habe mir aber immer Mühe gegeben, war mit ihr im Kino und habe mit ihr gespielt und solche Sachen. Aber lange Rede kurzer Sinn: Neulich hat sie sich mit ihren Freunden und gestohlenem Wodka betrunken und hat versucht, sich umzubringen. Passanten haben die Polizei gerufen und sie wurde in die Geschlossene eingeliefert. Seitdem stehen Kripo und Jugendamt vor der Tür und sie stellt es so hin, als wären meine Eltern total schlimm. Ich muss dazu sagen, dass meine Eltern ab und an etwas inkonsequent sind, aber meine Schwestern und ich hatten eine tolle Kindheit und die beiden haben sich immer aufopferungsvoll um uns gekümmert, uns aber gleichzeitig beigebracht, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie sind alles andere als schlechte Eltern.

Auf jeden Fall ist die Kleine wegen diverser Aktionen von der Schule geflogen und geht jetzt auf eine Sonderschule. An der Schule hat sie jetzt nur noch 20 Stunden Unterricht die Woche und kann den Rest der Zeit nutzen, wie sie gerade Lust hat. Eine Therapie ist auch nicht möglich, weil man einfach keine Termine bekommt. Der nächste freie Termin ist in sieben Monaten. Mittlerweile ist auch meine Mutter suizidgefährdet und meine große Schwester gibt mir die Schuld an dem Ganzen, weil ich ja nie da wäre. Und natürlich bin ich nie da, weil mich die Situation zu Hause einfach fertigmacht. Wenn ich zu Hause wäre, würde ich mich ständig mit ihr streiten, weil ich die Einzige bin, die mal ihren Mund aufmacht, wenn sie morgens die Treppe runterkommt, geschminkt ist wie eine Nutte, und ein bauchfreies Top und hohe Schuhe trägt. Ich weiß nicht, wie ich meine Eltern unterstützen soll, außer indem ich mich von dort fernhalte und nur ab und zu zu Besuch komme, um Streit zu vermeiden. Einerseits habe ich ein schlechtes Gewissen, aber andererseits muss ich auch mal an mich denken und ich kann so einfach nicht leben.



Beichte vom 12.10.2014, 18:04:05 Uhr

3.2/5 (162 Votes)

Blumen für Opas Grab

(Beichthaus.com Beichte 00034090)



Ich beichte, dass ich heute, also am Samstag, vergessen habe, die bestellten Blumen vom Blumenladen abzuholen. Mein Opa hätte morgen Geburtstag gehabt, allerdings ist er in diesem Jahr verstorben und ich habe die Blumen für den Friedhof bestellt. Jetzt hoffe ich, dass der Blumenladen am Sonntag geöffnet hat. Ansonsten weiß ich nicht, was ich machen bzw. wie ich mir das verzeihen soll. Es ist schließlich der erste Geburtstag, den er nicht mehr erlebt. Alleine deshalb wird es schon sehr eigenartig sein, aber dann vergesse ich Idiot auch noch die Blumen!



Beichte vom 11.10.2014, 21:02:34 Uhr


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