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2.5/5 (119 Votes)

Geheimes Kind in offener Ehe

(00033815)



Ich (m/34) habe ein riesiges Problem. Meine Frau und ich sind seit fast neun Jahren glücklich verheiratet. Weil wir beide ziemlich offen mit unserer Sexualität umgehen, haben wir uns vor fünf Jahren dazu entschieden, eine offene Ehe zu führen. Es läuft ziemlich gut, weil wir Sex durchaus von Liebe trennen können. Vor zwei Monaten kam eine Frau, mit der ich damals geschlafen habe, und hat mir meine Tochter vorgestellt. Ich bin wirklich kein Unmensch und zahle deshalb auch monatlich Unterhalt an sie und besuche sie, so oft es geht. Das Problem ist meine Familie, ich habe selbst zwei kleine Söhne im Alter von drei und fünf Jahren. Weder meine Frau noch sonst jemand - außer mir und meinem damaligen One-Night-Stand - weiß davon und das Ganze passiert eher heimlich. Das bedrückt mich schon sehr, da ich zu meiner Tochter stehen will und auch ihr ein guter Vater sein will, der immer da ist, wenn sie mich braucht. Sie kann im Endeffekt am Wenigsten dafür. Es meiner Frau zu beichten, traue ich mich ehrlich gesagt aber nicht, da ich einfach Angst vor den Folgen hätte - Scheidung, Sorgerechtsstreit etc.



Beichte vom 25.08.2014, 17:49:31 Uhr

3.4/5 (87 Votes)

Die Regeln auf der Toilette

(00033810)



Früher, als ich jünger war - also etwa zwischen meinem 8. und 11. Lebensjahr, hatte ich eine ganz doofe Angewohnheit. Wenn ich während des Spielens oder Filme Ansehens in meinem Zimmer ein dringendes Bedürfnis verspürte, bin ich natürlich schnell auf die Toilette gerannt. Allerdings hatte ich keine Lust darauf, etwas zu verpassen, oder wollte direkt weiterspielen, sodass ich einfach nur schnell mein Geschäft erledigt habe. Bei Harndrang ohne Abwischen mit Klopapier, ohne Runterspülen, ohne den Klodeckel herunterzumachen, ohne die Hände zu waschen und meist auch noch ohne alle Türen wieder zu schließen. Ich war einfach zu faul dafür. Und zu ungeduldig. Ich wollte einfach nur ganz schnell wieder in mein Zimmer, und nachts sah es meist genauso aus. Zumal meine Eltern ihr Zimmer direkt neben dem Bad hatten, da wollte ich sie durch die Klospülung doch nicht wecken. Heute finde ich dieses Verhalten richtig eklig. Und es tut mir auch echt leid, da meine Mutter natürlich das Klo zu putzen hatte. Und der Urin, der dann dementsprechend lange darin stand, machte das Putzen nicht einfacher.

Langsam entdecke ich, dass mein jüngerer Bruder dieselben Verhaltensweisen an den Tag legt. Schnell auf den Porzellanthron rennen und direkt nach dem Geschäft wieder ins Zimmer verschwinden. Wenn ich ihn dabei erwische, könnte ich ihm manchmal in der Luft zerreißen. Leider erwische ich mich auch oft dabei, wie ich an der Badezimmertür stehe, wenn er gerade drauf ist und ihn ermahne: "Runterspülen, Klodeckel runter, Hände waschen, Tür zu." Dann fühle ich mich schlecht, schließlich war ich doch selbst mal so doof. So jung und naiv, dass es Wichtigeres gibt, als sich an diese - ich nenne sie mal "Kloregeln" - zu halten. Hauptsache schnell muss es gehen. Nur ich hatte nie jemand Älteres, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Ich habe irgendwann selbst eingesehen, dass es einfach total eklig ist. Dabei ist es doch gut, wenn ich ihn immer wieder daran erinnere, oder? Es hat ja auch etwas mit Hygiene zu tun. Tut mir leid kleiner Bruder, aber bitte bessere dich und ändere dein Verhalten.



Beichte vom 24.08.2014, 17:38:31 Uhr

2.4/5 (145 Votes)

Die Haare meiner Tochter

(00033793)



Ich (w/33) beichte, dass ich meiner Tochter regelmäßig die Haare glätte und färbe. Seit ihrem fünften Lebensjahr lasse ich sie sogar in einem Afrohaarsalon chemisch glätten. Der Grund ist, dass [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 20.08.2014, 14:48:21 Uhr


3.2/5 (118 Votes)

Die Selbstdarsteller in der Familie

(00033791)



Ich beichte, dass ich beschlossen habe, auf keinerlei Familienveranstaltungen mehr zu gehen, die einen bestimmten Teil meiner Familie betreffen. Das ist für die meisten vielleicht normal, aber bei mir in der Familie ist es so, dass wir uns an der Oberfläche alle super verstehen. Wir sehen uns an den jeweiligen Geburtstagen und an allen großen Feiertagen. Immer die gleiche Runde und immer bin ich von der selbstdarstellerischen Art dieses Teils der Familie genervt, weil sie sich nur für sich interessieren. Den Höhepunkt hatte das Ganze mit dem Tod unseres Familienoberhauptes. Nur wegen des Familienoberhaupts habe ich mich überhaupt zusammengerissen und immer gute Miene zum Spiel gemacht, weil er auch schon sehr krank war. Dann jedoch meinte dieser Teil der Familie, nicht mal Abschied nehmen zu müssen, als unser Familienoberhaupt im Sterben lag und ich musste sie alle dazu überreden, obwohl ich selbst fix und fertig war - mir während der einwöchigen Sterbephase aber bewusst war, dass ich mein Ego zurückstellen muss. Und das haben sie nicht gemacht. Sie wollten nicht Abschied nehmen, weil sie das - in ihren eigenen Worten - nicht konnten. Denken die, mir fiel das leicht und ich fand das schön?!

Am Traurigsten war aber, dass unser Familienoberhaupt sich laut gewünscht hat, sie noch einmal zu sehen und meine Überredungskünste nicht halfen. Das tut mir so leid für unser Familienoberhaupt, weil er immer gut zu allen war und immer da war. Und das hat er nun von seiner Gutmütigkeit. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch wenn ich öffentlich nie etwas dahin Gehendes gesagt habe, so habe ich für mich beschlossen, immer plötzlich krank, verreist oder sonst verhindert zu sein, wenn es mal wieder an die Geburtstage und Feiertage geht. Und ich hasse mich dafür, dass ich nicht ehrlich sein kann, weil es das "neue" Familienoberhaupt, die Mutter dieses Teils der Familie, zu sehr verletzen würde. Ihr findet das vielleicht nicht weiter schlimm, aber für mich ist diese Unehrlichkeit und Heuchelei, die ich an den Tag lege, schlimm, weil ich immer gerne klare Verhältnisse habe und außerdem Geburtstage und Feiertage auch mal genießen will.



Beichte vom 20.08.2014, 11:08:19 Uhr

3.5/5 (133 Votes)

Mein verwöhnter kleiner Bruder

(00033788)



Ich bin knapp 20 und mein kleiner Bruder ist 10. Ich habe noch eine zwei Jahre ältere Schwester, die eine eigene Wohnung hat. Ich studiere und wohne noch zu Hause. Meine Schwester und ich wurden selbstständig erzogen, haben unsere Zimmer selber aufgeräumt, sind morgens aufgestanden und haben uns gewaschen, Zähne geputzt und so weiter. Mein Bruder wird von meiner Mutter dagegen total unselbstständig erzogen. Sie räumt ihm immer mal wieder Sachen im Zimmer auf. Er ist ein ganz Lieber, aber halt ziemlich schusselig und vergisst so etwas einfach. Dann vergisst er mit seinen zehn Jahren morgens öfter, sich zu waschen oder die Zähne zu putzen. Unsere Mutter erinnert ihn mit einer Engelsgeduld daran, aber es bringt nichts, denn wenn sie alles erledigt, wird er nicht selbstständiger! Sie packt ihm abends den Ranzen, sie weckt ihn jeden Morgen, obwohl er einen Kinderwecker hat. Uns Mädchen wurde gesagt, dass wir uns den Wecker stellen sollen, was wir auch gemacht haben. Am Anfang hat meine Mutter uns auch noch den Ranzen mitgepackt beziehungsweise kontrolliert - das Ziel war aber, dass wir ihn selbstständig packen können. Auch unser Bett sollten wir mit zehn Jahren selber machen und machten es. Meinem Bruder wird es gemacht.

Weder ich, noch meine Schwester, sind irgendwie eifersüchtig, denn sie tut ihm ja nichts Gutes. Meine Beichte: Vor ein paar Monaten - mein Bruder war in der 4. Klasse, jetzt kommt er in die 5. Klasse Gesamtschule - waren meine Eltern unter der Woche über Nacht weg. Mir wurde aufgetragen, auf meinen Bruder aufzupassen, ihn zu wecken, seinen Ranzen zu packen und darauf zu achten, dass er sich morgens wäscht und die Zähne putzt. Ich sagte ihm genau einmal, dass er jetzt bitte seinen Wecker stellt. Da saß er auf dem Bett und der Wecker war genau neben ihm. Er sagte: "Ja, mache ich." Dann legte ich ihm den Stundenplan hin und sagte ihm, dass er danach dann bitte für morgen seinen Ranzen packt. Wenn er nicht weiß, wo irgendwas ist oder Hilfe braucht, kann er gerne fragen. Ans Waschen oder Zähneputzen zu erinnern, dazu weigerte ich mich.

Am nächsten Morgen stand plötzlich Max, mein kleiner Bruder, ganz verschlafen vor mir. Es war kurz nach acht Uhr. Wecker hatte er nicht gestellt. Ranzen hatte er nicht gepackt. Er hatte das beim Spielen ganz vergessen. Pech, er sollte es direkt machen. Dann sagte ich ihm, dass er sich jetzt bitte fertigmacht und dann zur Schule geht. Die Schule ist übrigens 300 Meter entfernt, aber trotzdem bringt ihn meine Mutter immer hin. Letzten Endes hatte sich Max nicht gewaschen und sich einfach nur seine Hose und ein T-Shirt angezogen. Er hat nicht mal die Unterwäsche gewechselt! Meine Mutter war sauer auf mich. Ich habe ihr gesagt, was ich denke - dass Max noch mit 20 unselbstständig an ihrem Rockzipfel hängen wird, wenn sie so weitermacht. Ihn mal "ins offene Messer laufen zu lassen", das tat ihm vielleicht mal ganz gut. Mal abwarten. Aber wie ich meine Mutter kenne, wird sie weitermachen wie zuvor. Und leider liegt es einfach nur am Geschlecht. Wäre Max ein Mädchen, würde ihm nicht so viel hinterhergeräumt.



Beichte vom 19.08.2014, 18:08:35 Uhr


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