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Beichten: 22.663 | User: 187.753 | Kommentare: 348.014 |
Neueste Kommentare

3.3/5 (197 Votes)

Ein Löwe zum Geburtstag

(Beichthaus.com Beichte 00035151)



Letztes Jahr stand der Geburtstag meiner Oma bevor. Ich hatte versprochen, ihr ein selbst gemachtes Geschenk zu geben. Ich selbst lege sehr viel Wert auf Versprechungen und Vertrauen, also konnte sich meine Oma auf etwas Tolles freuen. Durch die ganze Hektik um unser neues Geschäftsprojekt hatte ich jedoch nichts anderes im Kopf. Dann geriet ich in Streit mit meiner Freundin und sie legte eine Trennungsphase ein, was mir die Motivation an der Arbeit wegnahm, ich in eine Schaffenskrise geriet und das Geschenk für meine Oma komplett vergaß. Am Abend vor der Geburtstagsfeier stand ich immer noch ideenlos da. Um meine Oma nicht zu enttäuschen, griff ich zu einer Notmaßnahme. Ich kopierte aus dem Internet das Bild eines Löwen im Zirkus. Dies, weil meine Oma als junges Mädchen im Zirkus gewesen war. Dann fügte ich das Bild ins Photoshop-Programm und mit einigen, feinen Bearbeitungen sah der Löwe so aus, als ob ich ihn gezeichnet hätte. Ausdrucken, fertig. An der morgigen Feier im Altersheim schenkte ich es meiner Oma mit der Lüge, ich hätte dieses Bild extra für sie gezeichnet. Ihre Freude war groß, das beruhigte mich. Ich denke, sie hat es mir abgekauft. Meine Eltern hingegen waren da etwas misstrauisch und ich erzählte ihnen auch die Wahrheit. Sie waren dann auch so nett und verrieten nichts.

Nun starb meine Oma im Januar an akutem Nierenversagen. Als wir in ihrem ehemaligen Zimmer ankamen, um ihre Sachen abzuholen, sah ich, dass sie das Bild gegenüber ihrem Bett aufgehängt hatten. Wie ein Schlag in die Magengrube traf es mich, ich hatte plötzlich so ein schlechtes Gewissen, denn ich hatte meine Oma noch nie angelogen. Ich bin jetzt felsenfest entschlossen, in der Zukunft mein Wort stets zu halten. Mittlerweile komme ich auch über den Verlust meiner Großmutter und über meine Lüge hinweg. Immerhin war sie ja vom Geschenk erfreut und dachte, ich hätte es extra für sie gemacht. Und mit dem Löwenbild konnte sie vielleicht auch in ihrer Zirkusvergangenheit schwelgen. Das tröstet mich im Nachhinein. Ich hoffe, meine Oma im Himmel hat mir vergeben.



Beichte vom 25.02.2015, 17:22:53 Uhr

3.0/5 (126 Votes)

Hilfe, mein Bruder ist psychisch labil!

(Beichthaus.com Beichte 00035135)



Ich möchte beichten, dass ich egoistisch bin. Ich habe einen Bruder - wir sind beide in den Zwanzigern, ich bin jedoch etwas älter als er. Es geht ihm psychisch sehr schlecht, er hat Drogen genommen, jetzt angeblich aber damit aufgehört und ist total auf Entzug. Wir hatten beide keine leichte Kindheit und leider meistens keinen guten Draht zueinander. Ständig macht er unserer Mutter und unserem Stiefvater Vorwürfe, dass sie ihm das Leben kaputtgemacht haben, dass meine Mutter ihn nie geliebt hat, und was er nicht alles erlitten hat. Er schafft es nicht zu arbeiten, geschweige denn erwachsen zu handeln oder auf seine Wohnung zu achten. Er tut mir wirklich leid, er ist echt ein psychisches Wrack. Nun haben meine Mutter und mein Stiefvater schon Abstand von ihm genommen und wollen wenig mit ihm zu tun haben, weil er ihnen das Leben zur Hölle macht - mit Vorwürfen, hundert Entschuldigungen und dann wieder neuen Vorwürfen. Sie haben so viel für ihn getan und sind sicher nicht perfekt, aber er stößt sie mit seinem Verhalten einfach immer wieder extrem von sich.

Sicher, meine Mutter war keine gute Mutter, als wir Kinder waren, aber sie war so hilflos, so einsam, verzweifelt und psychisch nicht stabil. Aber es tut ihr schon seit Langem leid und ich habe ihr ehrlich verziehen und wir verstehen uns mittlerweile ganz gut. Nun kommt mein Bruder bei ihnen eben nicht mehr weiter, weil er alles verlangt und dann wieder blockiert, streitet und sogar eifersüchtig ist auf meinen kleinen Sohn, wenn er bei unserer Mutter ist und sie auf meinen Sohn aufpasst. Jetzt versucht mein Bruder mich da mit reinzuziehen, indem er mich oft verzweifelt und total wirr anruft, ich solle ihm helfen, es geht ihm schließlich schlecht. Ich soll zu ihm kommen, ich soll ihn rausholen, woraus auch immer, und so weiter. Ich habe ihm geraten in Therapie zu gehen, sich Hilfe zu holen oder sich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen, weil es so nicht mehr weitergeht. Aber eigentlich will ich damit nichts zu tun haben. Ich habe meine eigene Familie und für mich war auch niemand da, als es mir schlecht ging. Ich will, dass es ihm besser geht, klar, aber soll ich dafür hüpfen und springen und machen und tun? Nein, ich bin nicht der Therapeut oder die Lebensberatung, die er braucht. Es tut mir so leid, dass er sich jetzt auch von mir im Stich gelassen fühlt, weil ich bei seinem letzten Anruf nicht abgehoben habe, aber ich kann und will ihn nicht in mein Leben lassen. Bitte vergebt mir meinen Egoismus und die Wut, die mich überkommt, wenn ich daran denke, dass ausgerechnet ich ihm jetzt helfen soll. Es tut mir wirklich leid.



Beichte vom 23.02.2015, 17:46:34 Uhr

2.9/5 (207 Votes)

Schmatzen im Schlaf

(Beichthaus.com Beichte 00035105)



Ich (w/25) soll angeblich nachts, wenn ich schlafe, laut schmatzen. Ich kann mir das nicht vorstellen, da ich einen sehr unruhigen Schlaf habe und sehr schnell aufwache. Sei es wegen meiner Katze, wegen meines Freundes, wenn er zur Arbeit geht, falls mir kalt ist oder sogar wenn ich sabbere. Jetzt habe ich das Gefühl, dass meine Familie nur immer sagt, dass ich angeblich in der Nacht schmatze. Ich würde nämlich aufwachen, wenn es der Fall sein würde, und das ist bis jetzt noch nie passiert. Falls meine Familie sich jetzt einen Spaß daraus erlaubt haben soll, ist das nicht lustig, denn es nagt sehr an meinem Selbstvertrauen.

Ich kann kaum bei jemandem übernachten oder mal mit einer Person das Zimmer teilen. Auch als ich Klassenfahrt hatte, wurde ich sichtlich nervös und wollte nicht hingehen. Aber meine Klassenkameradinnen haben nie gesagt, dass ich schmatze. Jetzt frage ich mich, was ich tun soll und werde wütend bei dem Gedanken. Ich bin sowieso schon das schwarze Schaf meiner Familie und das macht es auch nicht besser. Mein Selbstvertrauen ist sowieso schon zerstört und meine Familie hilft mir überhaupt nicht. Ich beichte, dass ich meine Familie nicht gerade gut leiden kann. Das macht mich sehr traurig. Aber noch wütender macht mich der Gedanke, dass ich nachts schmatzen soll. Das lässt mir keine Ruhe. Es ekelt mich auch der Gedanke daran.



Beichte vom 18.02.2015, 00:23:31 Uhr





3.4/5 (102 Votes)

Meine Mutter, die Gelegenheitsalkoholikerin

(Beichthaus.com Beichte 00035089)



Meine Mutter ist so etwas wie eine Gelegenheitsalkoholikerin. Sie trinkt nicht täglich, aber wenn sie trinkt, kann sie nicht aufhören und wird zu einem anderen Menschen. Meine vier Geschwister, mein [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 15.02.2015, 21:16:55 Uhr
Ort: Heudörfelgasse, Wien

3.1/5 (238 Votes)

Verheiratete Geschwister

(Beichthaus.com Beichte 00035048)



Ich bin seit acht Jahren mit der tollsten Frau der Welt zusammen - mit meiner Schwester. Angefangen hat alles auf einer Familienfeier, wir haben etwas getrunken und sind spazieren gegangen, wir saßen auf einer Bank und fingen an, uns näher zukommen, wir küssten uns an diesem Abend das erste Mal nicht wie Bruder und Schwester. Wir genossen es sehr, gut eine halbe Stunde später hatten wir dann auch Sex miteinander. Nach diesem Tag wollten wir das auf den Alkohol abschieben und das geschehene Vergessen, es gelang uns aber nicht wirklich und einige Wochen später sagte meine Schwester zu mir, dass sie sich verliebt habe, mir ging zu diesem Zeitpunkt genauso. Ich war damals 18 Jahre alt und sie 20, wir wohnten noch bei unseren Eltern und wussten, sollte jemals rauskommen, dass wir zusammen sind, würden wir beide hochkant zu Hause rausfliegen. Also spielten wir unsere Rolle als Geschwister weiter, nutzen jede Möglichkeit, um uns nahe zu sein und auch Sex miteinander zu haben.

Seit fünf Jahren leben meine Schwester und ich jetzt in einer Großstadt - wir wohnen zusammen und sagen Freunden und Nachbarn, dass wir verheiratet sind. Und sie glauben uns das, weil wir ja denselben Nachnamen haben. Wir haben sogar gefakte Hochzeitsfotos anfertigen lassen, mein Schatz sieht so wundervoll in ihrem Brautkleid aus, leider wird es für uns immer Illusion bleiben. Eigentlich leben wir eine Lüge, wir belügen unsere Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn und uns selbst, es ist nicht immer leicht damit zu leben, wir würden am Liebsten unsere Liebe zueinander laut in die Welt schreien, jedoch ist uns bewusst, dass wir dann gesellschaftlich geächtet wären. Natürlich wünschen wir uns wie jedes andere Paar auch Kinder, wir wissen aber auch, dass die Gefahr besteht, dass unsere Kinder nicht gesund zur Welt kommen würden. Also haben wir davon Abstand genommen und verhüten, wenn wir miteinander schlafen. Wir gehen übrigens beide Arbeiten und verdienen einigermaßen gutes Geld, wie wir wissen aber auch, sollte herauskommen, dass wir Geschwister sind, wäre ich meine Arbeit los, denn ich bin Beamter und sie ist Bürokauffrau. Wir haben echt lange darüber nachgedacht, ob wir diese Beichte ablegen sollten, sind aber der Meinung, dass ihr erkennen sollt, dass Leute wie wir keine Kriminellen sind, sondern nur Menschen die sich lieben und zufälligerweise auch Geschwister sind. Wir wissen auch, dass viele von euch bestimmt nicht von der Art unserer Beziehung begeistert sind.



Beichte vom 08.02.2015, 18:42:32 Uhr


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