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Beichten: 26.178 | User: 217.181 | Kommentare: 416.026
Neueste Kommentare

3.1/5 (67 Votes)

Blockierte Sitzplätze in der Bahn

(Beichthaus.com Beichte 00038766)



Ich habe eine komische Angewohnheit. Jedes Mal, wenn ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, suche ich nicht einfach den nächstbesten freien Sitzplatz, sondern halte nach Personen Ausschau, die durch ihre asoziale Sitzweise (meistens verschränkte oder ausgestreckte Beine) weitere Sitzplätze blockieren. Ich gehe gezielt zu ihnen und gebe zu erkennen, dass ich mich auf den blockierten Platz setzen will. Damit sind die Personen gezwungen, ihre Sitzhaltung zu ändern und ich freue mich, einem weiteren Mitmenschen gezeigt zu haben, dass man in öffentlichen Verkehrsmitteln auch normal sitzen kann.



Beichte vom 27.09.2016, 08:28:21 Uhr

3.3/5 (93 Votes)

Teure Geschenke zur ersten Bestellung

(Beichthaus.com Beichte 00038751)



Gerade war ein Tiefkühlkostverkäufer bei uns, der immer aus seinem Lieferwagen aus verkauft. Ich habe noch nie dort bestellt, habe mir beim letzten Mal allerdings einen Katalog geben lassen und wollte ein bisschen Eis kaufen. Nun kam er heute, ich öffnete die Tür und er stand da, mit einem vollen Korb mit Mandelhörnchen, einem Likör und Küchlein. Cool, dachte ich, Geschenke zur ersten Bestellung! Mandelhörnchen mag bei uns niemand, deshalb habe ich sie liegen gelassen, die Küchlein und den Likör rausgenommen und mich bedankt. Dann habe ich gesagt, welches Eis ich gerne hätte. Drei Sorten für jeweils knapp 10 Euro.

Er holte die Kartons und machte die Rechnung. Ich war schockiert, als da knapp 50 Euro draufstanden. Dann wurde mir klar, dass in dem Korb zuvor keine Geschenke waren! Er hat mir etwas aufgeschwatzt und mir war es zu peinlich, zuzugeben, dass ich dumm genug war, um zu glauben, ich bekäme was geschenkt! Ich habe es bezahlt - es war wohl Lehrgeld. Ich bin so dumm, ich schäme mich sehr.



Beichte vom 23.09.2016, 11:52:16 Uhr

3.6/5 (94 Votes)

Mobbing wegen Übergewichts

(Beichthaus.com Beichte 00038748)



Manche Übergewichtige nerven mich - oder eigentlich nur diese eine spezielle Kollegin. Wenn sich Einzelne mit ihrem Gewicht wohlfühlen, ist mir das recht, nur das Gejammere, wenn es um das Gewicht geht, vertrage ich von manchen nicht. Über Schönheit lässt sich streiten und über persönliche Schönheitsideale will ich nicht richten, das geht mich nichts an. Egal ob dünn oder dick, mir soll es recht sein. Nun habe ich aber seit knapp einem Jahr eine neue Arbeitskollegin, die mit ihrem Gewicht nicht zufrieden ist. Mit etwas unter 1,70 Metern wiegt sie laut eigener Aussage im Moment 125 Kilo und ist damit recht voluminös. Mir wäre das ja egal, wenn sie sich nicht dauernd über ihr Gewicht beschweren würde und nun auch den Betriebsrat eingeschaltet hat. Bislang hat jeder Bürotag bei ihr - nach einem Frühstück zu Hause - aber folgendermaßen ausgesehen:

09.00 Uhr: 2. Frühstück - 2 Wurstsemmeln, 0,5 Liter Kakao, ein Schokoriegel (Mars, Twix, Bounty, etc), 2-3 Cola light. 12.00 Uhr: 3-Gänge-Menü beim Italiener nebenan mit Vorspeise, Pizza oder Pasta im Hauptgang, eine Nachspeise und dazu immer ein großes Glas Cola, gelegentlich auch light. 15.00 Uhr: Kaffeepause - Kuchen, wahlweise auch eine Tafel Schokolade und Cappuccino, manchmal auch zwei. Zwischendurch gibt es dann immer Limo oder Energydrinks, niemals Wasser. Obst und Gemüse habe ich sie überhaupt noch nie essen sehen.

Jetzt Mal ehrlich, jeder der solche Mengen isst, wäre unweigerlich dick, das hat nichts mit schweren Knochen, einem Drüsenproblem oder einer Erkrankung zu tun. Bei meiner Kollegin ist es im Speziellen so, dass sie sich laufend darüber beschwert, immer mehr zuzunehmen, obwohl sie ihrer Meinung nach ohnehin so wenig isst. Weil wir alle im Büro wissen, dass das ein heikles Thema ist, haben wir nie etwas dazu gesagt, denn Ernährung und Gewicht ist für uns alle Privatsache. Leider ging ihr Gejammer aber immer weiter und weiter, bis dann ein eher ruhiger Kollege mal zu ihr gesagt hat, dass es doch vielleicht an der Menge und Art der Speisen liegen könnte, die sie zu sich führt. Der Effekt war, dass diese Dame sofort zu unserem Betriebsrat gelaufen ist, um Mobbing anzuzeigen.

Mobbing - absoluter Quatsch, wir sehen nur seit einem Jahr alle, was für Mengen sie in sich hineinstopft und ertragen dazu noch ihr Gejammer über enge Sitze, die geringe Kleiderauswahl und angeblichen schiefen Blicken von schlanken Menschen. Meine Beichte? Ich glaube, diese Frau steckt in dem Körper, der zu ihr passt.



Beichte vom 22.09.2016, 11:11:09 Uhr


3.3/5 (65 Votes)

Arbeitet euch nicht kaputt!

(Beichthaus.com Beichte 00038746)



Ich (m/23) habe derzeit Probleme, mein Leben noch aufrechtzuerhalten. Ich bin ein Mensch, der seit seinem 15ten Lebensjahr wöchentlich 40 Stunden arbeiten gegangen ist, nach der Arbeit und am Wochenende zu Hause im Betrieb geholfen und seit meinem 18ten Lebensjahr offiziell in der Lehrfirma Überstunden gemacht hat. Eine 60-Stunden-Woche nur in der Lehrfirma war normaler Durchschnitt. Leider hatte ich daher nie wirklich viel Zeit um Leute zu treffen oder neue Freunde zu finden. An eine Freundin war gar nicht zu denken, da mir einfach die Zeit dazu fehlte.

Mittlerweile haben wir unseren eigenen Betrieb geschlossen, und ich hatte aufgrund eines Burn-outs einen Autounfall während der Arbeitszeit und kann seit mittlerweile 15 Monaten nicht länger als 2-3 Minuten gehen, an Autofahren zu denken ist komplett ausgeschlossen, selbst das Liegen im Bett ist nicht zum Aushalten, laut den Ärzten ist eine Heilung fast ausgeschlossen. Jedenfalls habe ich mittlerweile seit knapp zwei Monaten starke Depressionen. Und zwar ich nur noch daran denke, dass ich vermutlich nie eine Frau finden und nie Kinder haben werde, oder dass meine restlichen Freunde und auch meine Familie mich ich im Stich gelassen haben.

Ich kann mich über das Geld für die Arbeit damals nicht beschweren (immer schwere Tätigkeiten, Getränkelieferant, Gärtnerei, Rohbau Elektroinstallationstechniker), allerdings wenn ich nun zurückdenke, hätte ich lieber die Hälfte verdient und stattdessen mein Leben gelebt als nun am "Ende" zu sein. Ich beichte daher, dass ich gerne wieder gesund sein und ein normales Leben führen möchte. Ich will nicht bis ans Ende meiner Tage alleine zu Hause sitzen. Die Moral meiner Geschichte? Geht lieber normal arbeiten und verdient weniger - Geld macht im Moment glücklich, aber auf keinen Fall gesund und eine Familie kann man sich auch nicht kaufen!



Beichte vom 22.09.2016, 06:01:06 Uhr

3.0/5 (110 Votes)

Mein Tick mit den Fliesen

(Beichthaus.com Beichte 00038708)



Ich muss leider beichten, dass ich mir einen Tick angeeignet habe, der immer schlimmer wird und zunehmend meine Umwelt, aber auch mich selbst nervt. Angefangen hat es damit, dass ich bei den Übertragungen von Tennisspielen gesehen habe, wie einige der Spieler es peinlich vermeiden, beim Seitenwechsel auf eine Linie zu treten. Ich habe mir das auch angeeignet, zuerst beim Tennisspielen, aber das hat immer weiter um sich gegriffen. Mittlerweile kann ich auf gar keine Linie mehr treten. Wenn ich irgendwo zur Tür rein- oder rausgehe, trete ich niemals auf die Türschwelle. Wenn ich auf dem Gehweg gehe und dort sind Platten verlegt, mache ich immer so kleine Schritte, oder aber ganz große, damit ich nie auf die Kante zwischen zwei Platten trete. Das sieht natürlich komisch aus, und die Leute drehen sich um, schauen mir nach und schütteln den Kopf.

Ganz schlimm ist es, wenn ich irgendwo eingeladen bin und dort sind Fliesen verlegt. Wenn die groß sind, geht es noch einigermaßen, dann kann ich es noch vermeiden, auf eine Fuge zwischen den Fliesen zu treten. Aber komisch sieht es natürlich schon aus. Ich mache es immer so, dass ich als Erster komme und als Letzter gehe, damit die anderen Gäste das nicht mitkriegen. Ein Problem wird es natürlich, wenn so kleine Fliesen verlegt sind, da kann ich es ja gar nicht vermeiden, auf eine Fuge zu treten. Ich helfe mir dadurch, dass ich vor mir einen Teppichläufer auslege und da drüber laufe. Ich schaffe es dann zwar, da drüber zu gehen, aber ich weiß natürlich, dass unter dem Teppich diese Fugen sind, und leide Höllenqualen. Inzwischen ist es so weit gekommen, dass ich nachts nicht einschlafen kann, weil ich befürchte, dass ein Arm oder ein Bein von mir über die Bettkante hinausragt und diese Begrenzungslinie sozusagen verletzt wird.

Ganz bizarr war es vorgestern, als ich meine Freundin gevögelt habe. Es war alles super, während ihres Orgasmus hat sie, wie meistens, gezappelt und geschrien, was ja in Ordnung ist. Aber dabei geriet sie mit den Beinen über die Bettkante, was mich sofort abgeturnt hat. Sie hat das natürlich gemerkt, weil ich sofort aufgehört habe. Ich habe ihr dann meinen Tick gebeichtet, und sie hat sich ausgeschüttet vor Lachen. Aber peinlich ist mir das schon und ich habe Angst, dass ich in der Klapse ende.



Beichte vom 07.09.2016, 14:10:58 Uhr


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