Beichthaus.com
Anonym Beichten Anmeldung | Login
       

Beichthaus App für Android
Beichten: 23.038 | User: 192.755 | Kommentare: 353.501
Neueste Kommentare

3.1/5 (59 Votes)

Ferienjob im Bauunternehmen

(Beichthaus.com Beichte 00035549)



Ich (m/20) beichte, dass ich mir jeden Abend richtig die Birne zukiffe! Ich gebe im Monat zwar nicht viel für Dope aus, aber da ich es immer vor dem Schlafen [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 24.04.2015, 14:19:09 Uhr

3.1/5 (52 Votes)

Keine Motivation zum Arbeiten

(Beichthaus.com Beichte 00035548)



Bereits seit acht Uhr sitze ich allein im Büro, da meine Chefin krank ist, und habe bis jetzt nichts weiter getan, als die Rechner und das Radio zu starten. Ich nehme mir wirklich vor, etwas zutun, kann mich aber nicht dazu aufraffen.



Beichte vom 24.04.2015, 14:01:34 Uhr

3.3/5 (110 Votes)

Die Freuden der Selbstständigkeit

(Beichthaus.com Beichte 00035542)



Ich bin eigentlich ein lebensfroher, ehrgeiziger und sehr motivierter Mensch. Doch seit einer geraumen Zeit verfolgt mich eine Kettenreaktion des Pechs. Ich bin Angestellter in einem Autoteilefachhandel und bin seit 2008 nebenberuflich selbstständig mit einem kleinen Piercingonlineshop. Bis vor zwei Jahren hatte ich ein erfülltes Leben, ich hatte zwar nie viel Geld, aber ich konnte mich gut ernähren. Menschlicherweise wollte ich mein Leben verbessern und beschloss, mit einem Kumpel ein neues Haus anzumieten, bei dem meine Mietausgaben sich natürlich auch erhöhten. Der Piercingverkauf lief gut und ich brauchte eben auch ein gescheites Büro, um mein Kram zu erledigen. Dann fing der Spaß auch an. Da dieses Haus ein Neubau ist, und wie es üblich ist, diese immer den geplanten Start nicht schaffen, saßen wir auf der Straße - übernachteten bei Freunden, mal dort, mal dort. In dieser Zeit hatte ich nicht die Möglichkeit, mich ausgiebig mit meinem Onlineshop zu beschäftigen, was noch bis heute bemerkbar ist. Denn die kräftig zahlenden Kunden, die mir die Piercings regelrecht aus der Hand rissen, sind abgesprungen.

Durch eine Einkommensteuernachzahlung von knapp 5.000 Euro wurde ich dann das erste Mal in die Knie gezwungen. Ich hatte falsch kalkuliert und gestehe diesen Fauxpas. Ich war gezwungen mir Geld zu leihen, um diese Rechnung zu begleichen. Solche Erfahrungen muss wohl jeder mal machen. Also nicht so tragisch, denn dies ist Lehrgeld, was nicht schön ist, aber passieren kann. Da das Finanzamt nun auch zusätzlich Vorauszahlungen haben wollte, für die Einkommensteuer, obwohl das Geschäft nicht gut lief, konnte ich an vielen Monaten meine Miete nicht zahlen, die mein Kumpel dann übernommen hat. Da er ein viel besseres Gehalt hatte als ich, empfand er das nicht als Problem. Also hatte ich in vielen Monaten wieder Schulden gemacht. Nach einer kurzen Zeit war dann ein netter Brief im Briefkasten. Ein Anwaltsschreiben, das mich informierte, dass ich wegen des Wortes "nickelfrei" in meinen Artikelbeschreibungen eine Patentverletzung begangen habe. Ein Unternehmen hat eine Handhabung, einen Edelstahl ohne Nickel zu produzieren, und hat sich das patentieren lassen. Da man so etwas in Deutschland natürlich wissen muss, war ich für den Schaden verantwortlich. Die Firma gab an, deshalb einen Schaden von 80.000 Euro gehabt zu haben, obwohl diese Firma bisher nie ein Piercing hergestellt hat. Sie schlugen mir vor, gegen eine Bezahlung von 6.000 Euro sei alles wieder gut. Da mein Lieferant auf der Startseite seiner Webseite groß stehen hat, dass alles garantiert nickelfrei ist, fühlte ich mich im Recht und war gezwungen, mir einen Anwalt zu nehmen, um mich zu schützen.

Der Teufelskreis ging also weiter. Ich - verschuldet, kein Geld, einen Onlineshop, der nicht läuft, eine Abmahnung mit 6.000 Euro Forderungen - brauchte einen Anwalt, den ich mir nicht leisten kann. Beste Voraussetzungen für ein fröhliches Leben. Der Anwalt hat also die Abmahnung abgewiesen und wir einigten uns für ein Honorar von knapp 1.000 Euro für das außergerichtliche Handeln meines Anwalts. Falls da also Bedarf bestehen würde, müsste ich nichts mehr bezahlen. Und so ging die Sache weiter. Da der Abmahner davon nicht überzeugt war, ging er gleich weiter zu gerichtlichen Maßnahmen, für die das Anwaltshonorar nicht ausgelegt war. Also kommen nun weitere Prozesskosten auf mich zu und ich habe keinen Cent in der Tasche. Nun folgt wohl auch bald ein Gerichtsverfahren und ich ahne irgendwie, dass ich nicht gut aus der Sache komme. Weil es so schön ist, geht es weiter.

Ich hatte mir vor ein paar Jahren eine Stickmaschine gekauft, um meine nebenberuflichen Tätigkeiten zu erweitern. Ich hatte mich informiert und beraten lassen, dennoch blieb der Erfolg aus, weil ich zu dumm bin, mich mit dieser professionellen Maschine zu befassen, um optimale Arbeiten zu präsentieren. Diese staubte nun 1,5 Jahre im Keller ein, bis ich beschloss, es sein zu lassen und die Maschine zu verkaufen. Bei einem großen Onlineauktionshaus versteigerte ich die Maschine für knapp 2.000 Euro. Das Geld kam mir sehr zugute, um meine Schulden zu tilgen, die ich wegen des Umzugs und Steuernachzahlungen leisten musste. Schade war nur, dass derjenige, der die Maschine gekauft hat, wohl noch weniger Ahnung davon hatte als ich. Dieser wendete sich an den Plattformbetreiber, dass die Maschine nicht funktioniert und ich war gezwungen, die Maschine zurückzunehmen. Da ich das Geld nicht mehr besaß, war ich wieder gezwungen, Freunde anzubetteln, um die Maschine zurückzukaufen. Und der Käufer behandelte die Maschine leider nicht so, wie man mit fremdem Eigentum umgehen sollte, und schmiss Maschine und Zubehör lieblos in den Karton, was zu schweren Bruchschäden führte.

Ich hatte also kein Geld, noch mehr Schulden und eine defekte Maschine. Ich schickte die Maschine zur Reparatur und dort wurde festgestellt, dass die Maschine nur nicht richtig arbeitete, weil die Nadel defekt war. Die hätte man aber ohne Probleme austauschen können. Ersatznadeln gab es massig dazu. Als wäre das nicht schon traurig genug, bekam ich auch die entstandenen Gebühren für den Verkauf nicht zurück, da ich mich beschwert hatte und die Auszahlung an den Käufer verweigerte. Ich hätte es hinnehmen sollen, dass man mit meinem Eigentum so umgeht, und hätte wenigstens die knapp 200 Euro Gebühren wiederbekommen. Ich musste also die Maschine wegen der Bruchstellen viel günstiger verkaufen und siehe da, der neue Käufer kann damit umgehen. Respekt! Was will ich mit dieser Geschichte bezwecken? Ich bin verzweifelt. Innerhalb kürzester Zeit ist mein Leben ein reiner Scherbenhaufen und das alles nur wegen des Geldes. Ich verdiene nicht besonders viel bei meinem Hauptberuf. Gut, man könnte sich einen neuen Job suchen. Aber was ist, wenn ich die Verhandlung verliere und eventuell Insolvenz beantragen muss und es Lohnpfändungen gibt? Welcher Arbeitgeber behält Mitarbeiter, die solche Probleme haben?

Ich arbeite für mein Leben gern und mache abends auch noch eine Fortbildung zum geprüften Wirtschaftsfachwirt, die natürlich auch Geld kostet. Ich bin wegen der ganzen Geschichte seelisch schon ziemlich angeschlagen und privat ein Seelenwrack. Auf der Arbeit blühe ich wieder auf und kann abschalten. In einer Welt, in der kleine Kinder sterben, weil sie nichts zu essen haben, schäme ich mich für die Probleme, die ich habe, denn es gibt Menschen, die würden sich freuen, wenn sie nur solche Sorgen hätten wie ich, aber ich weiß echt nicht weiter. Ich will bzw. muss das Geld meiner Familie und Freunden zurückzahlen. Diese dürfen nicht für mein chaotisches Leben haften. Das kann ich nicht mit meinen Gewissen vereinbaren. Da die Chance wohl gering ist, dass ich von einem Auto erfasst werde, damit meine Lebensversicherung meine Schulden tilgt, muss ich irgendwie wieder auf die Beine kommen.



Beichte vom 23.04.2015, 19:29:45 Uhr





2.9/5 (70 Votes)

Heißer Flirt mit meiner Kollegin

(Beichthaus.com Beichte 00035540)



Ich (m/30) habe vor einem halben Jahr in einer neuen Firma angefangen. In den letzten Wochen hat sich der Kontakt zu einer bestimmten Kollegin verfestigt. Ich schicke gleich vorweg: Ich bin verheiratet und habe mit meiner Frau ein Kind. Wo die Beichte ist? Nein, ich habe mit der Kollegin kein Verhältnis oder Ähnliches. Es ist mehr ein interessantes Flirten. Da wir uns gerade auch persönlich besser kennenlernen. Es ist einfach schön, mal wieder dieses Gefühl des Entdeckens zu haben. Und gerade das ist das Problem. Ich merke irgendwie, dass sie doch etwas mehr will. Sie weiß, dass ich Frau und Kind habe, und scheint es auch zu respektieren. Allerdings will ich diesen Flirt nicht zu weit gehen lassen. Dafür liebe ich meine Frau und unser gemeinsames Leben zu sehr. Denn ein schlechtes Gewissen meiner Frau gegenüber habe ich schon irgendwie. Meine Kollegin hat jetzt erst mal zwei Wochen Urlaub. Ich hoffe, bis dahin hat sich alles etwas abgekühlt.



Beichte vom 23.04.2015, 16:52:34 Uhr

3.6/5 (148 Votes)

Beziehung vs. Karriere

(Beichthaus.com Beichte 00035535)



Ich (m/26) beichte, dass ich meine Freundin für die Karriere verlassen habe. Wir waren drei Jahre lang zusammen und haben seit einem Jahr zusammengewohnt. Vor ein paar Jahren habe ich auf der Gamescom gearbeitet, als PR und Customer-Support-Aushilfe bei einer großen Firma und habe dort einige Kontakte in der "Gamingindustrie" geknüpft. Es war schon immer mein Traum, in der Gamingindustrie zu arbeiten, aber der Einstieg ist ohne Kontakte so gut wie unmöglich. Ich habe den Plan dann auch nie wirklich verfolgt und mein Studium durchgezogen. Ich wurde dann im letzten September fertig, kam aber gar nicht dazu, einen Job in meinem Arbeitsfeld zu suchen. Stattdessen flog mir ein Jobangebot von einem alten Kontakt von der Gamescom zu. Ich blieb natürlich mit den Leuten über Facebook in Kontakt und habe quasi einen Ansprechpartner bei jeder halbwegs großen Firma im Gamingsektor. Das einzige Manko war, dass der Job einen Umzug in die USA erfordert, nach Austin in Texas. Jetzt habe ich das meiner Freundin erklärt und habe es wirklich Dutzende Male besprochen, aber sie wollte davon einfach nichts wissen und erklärte mich für verrückt.

Nach einem wieder heftigen Streit über das Thema drohte ich ihr an, dass ich am nächsten Tag weg sein werde, wenn sie nicht wenigstens vernünftig darüber reden würde. Sie tat es nicht. Sie ging am nächsten Tag zur Arbeit, und nachdem sie aus dem Haus war, packte ich meine sieben Sachen. Ich legte ihr meinen Anteil an der Miete für die nächsten vier Monate hin - der Mietvertrag lief auf sie - und ging einfach. Ich lagerte einige Sachen bei meinen Eltern im Keller ein und flog drei Tage später ab in mein neues Leben. Auf meinem Handy hatte ich inzwischen ungefähr 200 verpasste Anrufe und 1.000 Nachrichten. Aber an einem Menschen, dem meine Träume gar nichts bedeuten, nicht einmal genug, um mal sachlich darüber zu reden, liegt mir nichts.



Beichte vom 23.04.2015, 00:28:24 Uhr


1120 Beichten insgesamt (Kategorie Arbeit).



Seiten (224):
... oder auf Seite




Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  



Beichthaus © 2004-2015


Page copy protected against web site content infringement by Copyscape

beichthaus bei facebook Beichthaus Podcast Feed Beichthaus App für Android beichthaus bei twitter

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Plagiate dieser Website werden automatisiert erfasst und verfolgt.