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2.1/5 (421 Votes)

Neue WG-Mitbewohner gesucht!

(Beichthaus.com Beichte 00034559)



Vor etwas über einem Jahr war ich (w/25) auf der Suche nach einem neuen Mitbewohner für meine Zweier-WG. Es stellten sich einige Leute vor, die mir aber alle komisch vorkamen. Als dann schließlich eine Studentin in meinem Alter zur Besichtigung kam, sagte ich gleich zu, weil sie nett und vernünftig wirkte. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht studierte, sondern eine Ausbildung gemacht habe und einen ganz guten Job in der Verwaltung habe. Am Anfang schien alles gut zu laufen, die neue Mitbewohnerin war ordentlich und leise, es gab keinen Stress. Mit der Zeit hatte ich aber immer mehr das Gefühl, dass sie auf mich herabschaute. Es fing an, nachdem ich ihr in einem Gespräch erzählt hatte, dass ich etwas gegen gewisse Ausländergruppen (Afrikaner, Osteuropäer) habe. Da hat sie gleich einen auf Gutmensch gemacht und gemeint, ich könnte doch nicht einfach so andere verurteilen und so weiter. Weiter ging es dann damit, dass sie sich viel zu gut mit meinem damaligen Freund verstanden hat. Der war auch Student und die beiden haben sich in meiner Anwesenheit oft über die Uni oder Literatur unterhalten, was meiner Meinung nach pure Berechnung von ihr war. Nur um mich dumm und ungebildet erscheinen zu lassen. Als ich mal ein paar Leute zu Besuch hatte, sind zwei meiner Freunde direkt auf sie abgegangen und haben mir nachher erzählt, wie süß und nett sie doch ist. Da hätte ich echt brechen können! Es kamen noch so andere Kleinigkeiten dazu, zum Beispiel dass sie meinte, Realityshows auf bestimmten Kanälen seien nichts für sie und machen dumm. Dabei wusste sie, dass ich so etwas gucke.

Mir reichte es jedenfalls schon nach ein paar Monaten und ich wollte sie unbedingt loswerden. Da sie einen Untermietvertrag hatte, konnte ich als Hauptmieterin ihr aber nicht einfach so kündigen. Ich versuchte daher, sie aus der Wohnung zu ekeln. Eigentlich bin ich kein Ordnungsfreak, aber ich fing an, so zu tun, als ob. Ich habe eine Katze, die relativ viel Dreck macht. Die Wohnung muss deshalb eigentlich jeden Tag geputzt werden. Ich hörte dann einfach auf zu putzen und fing an, der Mitbewohnerin täglich Zettel vor die Tür zu legen mit der Aufforderung, sauber zu machen. Oder ich stellte mich, wenn ich nach Hause kam, vor ihre Zimmertür und beschwerte mich laut über die Unordnung. Sie fing an, wie eine Weltmeisterin zu putzen, es war ein Traum! Deshalb musste ich andere Sachen suchen, über die ich meckern konnte. Etwa wenn sie gekocht hatte und man in der Wohnung später noch das Essen riechen konnte. Oder wenn sie mal eine Gabel nicht gespült hatte. Oder ich tat so, als würde es aus ihrem Zimmer stinken. Sie erwiderte jedoch nie etwas und wurde noch ordentlicher und ruhiger, was mich wahnsinnig aufregte.

Klar, in einer Großstadt ist es nicht leicht, eine Wohnung zu finden. Deshalb wollte sie wohl nicht so einfach ausziehen. Ich verbot ihr, ohne Anmeldung Besuch einzuladen und verlangte von ihren Übernachtungsgästen Geld fürs Duschen. Manchmal drehte ich früh morgens meine Musik oder meinen Fernseher laut auf, damit sie nicht mehr schlafen konnte. Irgendwann fing ich an, heimlich in ihr Zimmer zu gehen, welches man nicht abschließen konnte. Ich klaute natürlich nichts, aber versteckte manchmal ihre Sachen. Als mein Kater trotz Kastration anfing, wieder in die Wohnung zu pinkeln, ließ ich ihn in ihrer Abwesenheit in ihr Zimmer, damit er dort sein Geschäft verrichten konnte. Sie sprach mich ein paar Mal darauf an, ich leugnete aber immer alles, sie hatte ja keine Beweise. Nach etwa einem Jahr kündigte sie schließlich ihren Mietvertrag.

Anfang des Monats ist sie nun ausgezogen. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ihre Kaution wird sie nie wiedersehen! Ihr Zimmer war schon beim Einzug sehr renovierungsbedürftig, das naive Mädchen hat aber kein Abnahmeprotokoll aufgesetzt. Ich werde jetzt also von ihrer Kaution das Zimmer von Grund auf renovieren lassen. Der Rest geht dann wohl für die nächste Nebenkostenabrechnung drauf. Aber das hat diese eingebildete Ziege auch nicht anders verdient!



Beichte vom 09.12.2014, 20:51:22 Uhr

3.5/5 (81 Votes)

Wiederholte Pointen in der WG

(Beichthaus.com Beichte 00034356)



Ich (m/20) kann meine neue Mitbewohnerin nicht ausstehen und ich habe keinen Plan, wieso. Sie ist 18, gerade erst mit der Schule fertig geworden und lebt zum ersten Mal alleine. Sie bemüht sich wirklich, es mir und meinen zwei anderen Mitbewohnern recht zu machen, hat angeboten freiwillig den Herd und das Bad zu putzen, animiert uns zum gemeinsamen Kochen und ist auch so eigentlich ganz nett. Aber aus irgendeinem völlig irrationalen Grund mag ich sie einfach nicht. Vielleicht weil sie Cro hört und beim Abspülen oder Kochen immer seine Lieder hört und mitpfeift, vielleicht weil sie eine seltsame Lache hat, vielleicht weil ihre Frisur einfach nicht auf ihren eigentlich ganz hübschen Kopf passt, vielleicht weil sie immer Pink trägt und ich Pink nicht mag, vielleicht wegen ihrer Stimme oder vielleicht auch, weil sie eine Pointen-Wiederholerin ist. Das heißt, nach einem Witz lacht sie erst ihre viel zu hohe Lache und wiederholt dann kopfschüttelnd noch einmal die Pointe. Das macht mich wahnsinnig.

Natürlich lasse ich mir nichts anmerken und bin immer höflich, ich will ihr ja ihre Zeit in der WG nicht versauen. Als ich neulich mal sehr schlecht gelaunt war, habe ich extra einen Bogen um sie gemacht, ich will sie auf keinen Fall irgendwie unterbewusst als Fußabtreter missbrauchen. Das alles ist normalerweise echt nicht meine Art, ich bin ein total umgänglicher Kerl, und alle meine Freunde würden mich schief anschauen, wenn ich ihnen die Story erzählen würde. So etwas Schräges habe ich echt noch bei keiner Person erlebt, und ich fühle mich echt schlecht deswegen, weil ich ihr wahrscheinlich bitter unrecht tue. Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Sie war heute Abend weg und beim Essen meinten meine beiden Mitbewohner, die die Neue übrigens in allen Belangen süß und toll finden, dass sie ja offensichtlich etwas von mir will, und ob mir ihre dauernden, eindeutigen Blicke zu mir nicht aufgefallen wären. Nein, sind sie nicht. Gott, stehe mir bei!



Beichte vom 19.11.2014, 00:36:20 Uhr
Ort: Universitätsstraße, 91054 Erlangen

3.4/5 (149 Votes)

Familie Dumm und Dümmer

(Beichthaus.com Beichte 00034322)



Mein Bruder und seine Familie gehen mir mittlerweile brutal auf den Wecker. Seine Frau und seine Kinder sind ja ganz nett, aber sie sind echt vom Glück gesegnet. Wie heißt es so schön? Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln! Seine Olle und er haben nur knapp die Hauptschule gepackt, aber er ist sehr begabt im Handwerk und verdient sich mit Schwarzarbeit eine goldene Nase. Die Olle geht putzen, natürlich schwarz! Sie beziehen aber Hartz IV, da er ja so furchtbare Rückenprobleme hat und sie hat auch irgendwas Chronisches, weswegen man nicht arbeiten gehen kann.

Die Kinder, alle mit Prollnamen, sind ja wirklich nett, aber dumm. Ich meine das nicht aus Bosheit, die sind wirklich extrem doof. Der Sohn ist auf der Förderschule, ein Maulheld vom Feinsten und Möchtegern-Gangster, die Mittlere hat angeblich eine Lernschwäche. Das wurde natürlich alles schön getestet und belegt, sodass sie nicht mehr benotet werden darf, aber der IQ ist ja so hoch, das Kind ist geradezu ein Genie. Bei dem Kleinen weiß man es noch nicht, aber ich glaube, aus dem könnte was werden. Die greifen sich sämtliche Unterstützungen ab, kriegen auch noch Geld von Fördervereinen, fahren dicke Autos, die auf meine Eltern laufen, fahren in den Urlaub und so weiter. Ich bin so neidisch und das ist meine Beichte, ich befinde mich noch mitten im Studium, das Geld ist nicht so dicke, und wenn ich so sehe, wie Familie Dumm und Dümmer so lebt, überlege ich mir ernsthaft, ob ich nicht etwas falsch mache.



Beichte vom 14.11.2014, 18:08:10 Uhr




2.9/5 (211 Votes)

Meine glotzende Nachbarin

(Beichthaus.com Beichte 00034206)



Wir haben seit einiger Zeit neue Nachbarn. Ganz klassisch: Mama, Papa, zwei Grundschulkinder. Am Anfang waren sie auch recht freundlich, aber nun sind diese Nachbarn zu Idioten mutiert. Plötzlich und ohne jeden Grund, reden sie nicht mehr mit uns unde schauen sogar weg, wenn sie einen aus unserer Familie sehen. Das geht schon Monate so. Es gibt wirklich keinen Grund, wir hatten nie Streit oder dergleichen, werden aber permanent mit Missachtung bestraft. Mit anderen Nachbarn wird munter geplaudert, nur wir werden halt ignoriert. Ich grüße sie heute noch im Vorbeigehen und ernte - vor allem von der Dame des Hauses - nur ein müdes Lächeln bzw. eher ein hinterhältiges Grinsen. Allein das bringt mich jedes Mal auf die Palme. Sie sagt kein Wort, grinst mich an und schaut wieder weg. Warum grüße ich sie überhaupt? Ich gebe ungern schnell auf und bin freundlich zu meinen Mitmenschen. Da ich ihnen nichts getan habe, muss ich mich auch für nichts entschuldigen und verhalte mich daher wie bei allen anderen auch. Zur Rede stellen will ich sie jedoch nicht, das würde am Ende nur Ärger geben. Ihr Mann redet zumindest in Einwortsätzen mit mir. Das ist jedoch nicht alles, was mich aufregt. Da sich jemand um die Kinder kümmern muss, geht der Mann arbeiten und die Dame bleibt zu Hause. Das ist erst einmal nichts Schlimmes, aber mir kommt jedes Mal die Galle hoch, wenn ich diese Frau sehe. Ihr Alltag besteht nur aus Kaffee, Zigaretten und aus Faulenzen.

Die Kinder spielen nach der Schule vor sich hin und Mama sitzt auf der Terrasse, teert sich die Lunge und kippt literweise Kaffee in sich rein. Ich weiß nicht, wann die Frau bügelt, kocht, putzt, wäscht. Das ist keine Hartz-IV-Tante, aber sie verhält sich wie eine. Von mir aus kann jemand so viel Kaffee trinken, wie er will - und rauchen, bis die Lunge genug Teer hergibt, um die Schlaglöcher in der Straße zu füllen. Mir ist das so etwas von egal. Wenn sie sich jedoch in ihren Kaffeepausen vom Nichtstun erholt und man macht einen Fuß vor die Tür oder öffnet ein Fenster, glotzt sie wie ein Ölgötze zu uns herüber. Man kann nicht mal den Müll heraustragen, ohne von ihren Blicken verfolgt zu werden. Man kann nicht mal an den Briefkasten, ohne angestarrt zu werden, bis man wieder im Haus ist. Man kann nicht Rasen mähen, ohne dass jeder Schritt von ihr verfolgt wird. Die Frau macht mich wahnsinnig. Selbst wenn man mit dem Auto aus der Einfahrt fährt, guckt sie einem hinterher als wäre mein 13 Jahre alter Audi ein neuer Porsche. Sie glotzt wie so ein Uhu im Tierpark. Der schaut einem auch hinterher, bis man um die Ecke gebogen ist. Ich bin ein friedfertiger Mensch, aber ich hätte gute Lust, die Dame einfach nur anzuschreien. Da ich noch nicht so weit bin, habe ich mich zu einer Vorstufe durchringen können. Wenn sie mal wieder auf ein Fenster starrt, das ich eben geschlossen habe, schneide ich hinter dem Vorhang Grimassen, strecke ihr die Zunge heraus und beschimpfe sie mit den übelsten Wörtern. Sie kann mich definitiv hinter dem Vorhang nicht sehen und auch nicht hören, aber ich bin da! So mache ich es auch im Auto. Ich rede leise, wenn sie mich mit ihren Blicken verfolgt. Sie hört nichts, aber ich schimpfe im Auto wie ein Rohrspatz. Sogar im Rückspiegel lässt sich noch gut sehen, dass sie einfach nur glotzt. Auch beim Rasenmähen entgleiten mir Worte, die sie aber durch den Rasenmäher erst recht nicht hören kann.

Inzwischen grüße ich sie auch nicht mehr, da mir ein hämisches Lächeln als Antwort einfach zu wenig ist, um jemandem einen guten Tag zu wünschen. Ich lasse sie links liegen, aber in mir kocht es. Die ständige Glotzerei geht mir dermaßen auf den Wecker. Lange dauert es nicht mehr und ich spreche das laut aus, was ich sonst leise vor mich hinmurmele, z.B. "Glotz nicht so blöd, du dumme F*tze." Irgendwann kriegt der faulenzende Uhu ein paar deutliche Sätze ans Hirn gepfeffert. Kaffee saufen, rauchen, glotzen, glotzen, glotzen und Nichtstun. Ich hasse es! Ich beichte daher schon einmal im Voraus das, was da noch kommen mag.



Beichte vom 28.10.2014, 19:48:48 Uhr

3.6/5 (246 Votes)

Schnitzeljagd für Penner

(Beichthaus.com Beichte 00034170)



Ich beichte, dass ich mich daran erfreue, meine Kollegen und Vorgesetzten indirekt zu nerven. Ich arbeite in einem Bürohaus mitten in Hamburg, die Gegend ist mit Geschäften, Büros und Wohnraum [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 23.10.2014, 10:19:14 Uhr


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