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Beichten: 25.963 | User: 215.712 | Kommentare: 410.830
Neueste Kommentare

2.8/5 (92 Votes)

Wir brauchen nur Fachkräfte!

(Beichthaus.com Beichte 00038556)



Ich beichte, dass man meiner Ansicht nach keine Flüchtlinge aufnehmen sollte, nur weil diese aus Krisengebieten stammen. Vielmehr sollte man nur solche aufnehmen, die über eine gewisse Qualifikation verfügen und dem Staat mehr Nutzen bringen als Kosten verursachen. Es ist doch widersprüchlich, einerseits eine Außenpolitik zulasten der Dritte-Welt-Staaten zu betreiben und dafür zu sorgen, dass deren Lage auch so bleibt, und andererseits wahllos Flüchtlinge unter Berufung auf Menschenrechte aufzunehmen. Hinzu kommt, dass der Staat - wie man angesichts der jüngsten Ereignisse sieht - die Sicherheit derjenigen Bürger damit erheblich gefährdet, denen er in erster Linie verpflichtet ist. Und das wird mit der steigenden Anzahl der aufgenommenen Flüchtlinge sicher nicht besser. Es käme noch eine weitere Alternative in Betracht: Ursachenbekämpfung. Der Staat müsste ernsthaft effektive Maßnahmen ergreifen, um die Situation in den Dritte-Welt-Staaten zu verbessern.

Dazu wird es jedoch nicht kommen, da der Staat sonst im Wettbewerb zu den anderen Staaten untergehen würde und zum anderen jeder Staat das Versagen anderer Staaten für sich nutzen wollen wird. Wahrscheinlich wird die aktuelle Flüchtlingspolitik so lange beibehalten, bis die Anzahl der Gewalttaten seitens der Flüchtlinge derart steigt und der Staat unter derartigem politischen sowie wirtschaftlichen Druck steht, dass er jene Politik drastisch verschärfen muss. Muss es denn wirklich so weit kommen?



Beichte vom 26.07.2016, 19:41:29 Uhr
Ort: Hollestraße, 45127 Essen

3.3/5 (29 Votes)

Sprit statt Lohn

(Beichthaus.com Beichte 00038553)



Ich beichte, dass ich ein halbes Jahr bei einem Unternehmen gearbeitet und absolut nichts dafür bekommen habe. Die wollten mich nicht bezahlen - darum habe ich gekündigt und mir Treibstoff von der Firma geklaut. Ich habe nun einen großen Spritvorrat, mit dem ich mein Auto tanke.



Beichte vom 26.07.2016, 11:16:23 Uhr

3.2/5 (58 Votes)

Zwei Wochen mit meinem Schwiegervater

(Beichthaus.com Beichte 00038552)


30 Kommentare

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Zorn · Hass · Familie


Ich beichte hier anonym, weil mir das Ganze irgendwie peinlich ist und ich mich nicht traue, es irgendjemandem zu sagen. Die Beichte ist, dass mein Schwiegervater mich in den Wahnsinn treibt! Momentan ist er für zwei Wochen bei uns zu Besuch. Versteht mich nicht falsch. Ich mag meine Schwiegereltern sehr und gehe sogar mit meiner Schwiegermutter shoppen, aber sie haben komplett andere Ansichten als ich. An sich stört mich nicht, dass wir lange Besuch haben, da das in unserer Kultur üblich ist. Die Sache die mich stört, ist, dass er einfach ALLES durcheinanderbringt und ich hinterher räumen muss. Das ist bei meinem Mann nicht der Fall. Ich musste mich ins Schlafzimmer verkriechen, weil ich sonst vor Wut geschrien hätte, weil er den Fernseher auf unserem TV-Regal so weit vorzog, dass er bei der kleinsten Berührung heruntergefallen wäre. Der Grund? Er wird heiß. Ich schiebe den wieder zurück. Was macht er? Er steht auf und fängt an, an der Hinterwand des Regals zu fummeln. Auf die Frage, was er täte, kam dann: "Die Wand dahinten muss weg, weil der Fernseher eine Luftzirkulation benötigt."

Ich dachte, ich kriege einen Anfall. Natürlich wird der Fernseher heiß, wenn er 24 Stunden lang läuft. Ja, genau. Sogar nachts, wenn er schläft, muss der Fernseher anbleiben. Der Fernseher steht in einem TV-Regal von einem schwedischen Möbelhaus und da ist viel Platz drum herum. Die Fenster in meiner ganzen Wohnung sind den ganzen Tag geschlossen, bei dieser Hitze. Obwohl ich koche muss alles zu sein, weil er so empfindlich gegenüber Mücken ist. Bei mir stinkt es, wie noch nie zuvor und heiß ist es ebenfalls. Die haben eben eine Klimaanlage. Ich nicht. Er weiß einfach alles besser und stellt alles um bei uns. Vorgestern kam ich nach Hause, da hat er mein komplettes Wohnzimmer umgestellt. Es sei seiner Logik nach so besser. Was mich aber am meisten stört, ist, dass ich zwei Mal pro Tag kochen muss, also zwei verschiedene Gerichte, denn er isst nichts Aufgewärmtes vom Vortag. Ich rechnete meinem Mann die Sache vor und erklärte ihm, dass ich jetzt in zwei Wochen so viel kochen muss wie in vier Wochen, also wie in einem Monat. Ich arbeite auch und muss dazu noch den Haushalt machen.

Er verstaut seine persönlichen Sachen in meiner Vitrine. Da stehen Pokale aus meiner Jugendzeit, die ich hege und pflege und ein Kristallschachspiel (wovon er die Figuren in einen Plastikbeutel tat, weil die kaputt gehen könnten, und aufs Kristallbrett legte). Jetzt liegt da ein Blutdruckgerät, Reisepapiere, Schlüssel, Handy, Aufladegeräte und mein Mann und ich räumen unsere Dinge immer sofort weg. Wenn wir mal in Eile sind, dann eben später. Ich habe in meiner Wohnung freie Hand und mein Mann schreibt mir nichts vor. Ich redete bereits mit ihm über das Problem und er hatte es auch schon bemerkt. Leider traut er sich nicht, es seinem Vater zu sagen, da das als respektlos gilt. Er riet mir, die Zähne zusammenzubeißen. Ich habe echt Glück, dass er mich unterstützt und mit "hinterherläuft", aber stellt euch mal vor, ihr kommt in eure Wohnung, nach nur zwei Stunden Abwesenheit, und ihr habt das Gefühl in einer fremden Wohnung zu sein, weil einfach alles komplett umgestellt worden ist. Ich weiß nicht, was ich machen soll, denn ich verhalte mich bei ihnen doch auch nicht so. Er sagt, dass es keinen Sinn ergibt. Meine Beichte ist also, dass mich das sehr stört und ich zugeben muss, dass er bei mir persönlich nicht willkommen ist, da er mein Leben auf den Kopf stellt. Eigentlich müsste mich das nicht stören, aber ich bin in meiner eigenen Wohnung sehr reinlich.



Beichte vom 25.07.2016, 21:32:30 Uhr


3.5/5 (66 Votes)

Das mysteriöse Verschwinden meiner Ex

(Beichthaus.com Beichte 00038543)


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Lügen · Ignoranz · Feigheit · Zorn · Ex


Ich (m/29) möchte beichten, dass ich letztes Jahr um diese Zeit auf ziemlich seltsame Art und Weise meine Freundin los wurde und wahrscheinlich auch selbst irgendwie Schuld daran bin. Sie und ich waren circa drei Jahre ein Paar gewesen, als sie, wie jedes Jahr, mit ihrer Mädchenclique auf Mallorca in Urlaub fuhr. Am ersten Tag meldete sie sich noch ausführlich und sagte, sie seien gut angekommen und gingen jetzt auf Party. Am Zweiten bekam ich nur eine recht kurz angebundene Nachricht, ab dem Dritten kam dann gar nichts mehr, auch nicht auf Nachfrage. Ich sah zwar ein paar Facebook-Bilder von ihr und den Mädels beim Feiern, aber ansonsten herrschte Funkstille. Nachdem die sieben Tage Urlaub herum waren, meldete sie sich noch immer nicht, obwohl ich sie eigentlich vom Flughafen abholen sollte, und sie mir noch die genaue Zeit sagen wollte. Stattdessen erfuhr ich dann von Facebook, dass sie gut gelandet waren und erst noch einmal feiern gingen. Ich wartete weiter auf irgendeine Nachricht von ihr.

Zwar hatte sie meine Nachrichten allesamt gelesen, aber einfach nicht darauf geantwortet. So ist es bis heute geblieben. Ich habe sie seitdem nicht wiedergesehen, obwohl sie bei Facebook immer noch drinstehen hat, dass sie vergeben ist. Seit ihrem letzten Post von vor ziemlich genau einem Jahr, der eben besagt, sie wären gut gelandet und gingen noch in eine Disco, gibt es auf ihrem Profil auch nichts Aktuelles mehr. Ich gehe davon aus, dass sie sich einfach ein neues Profil erstellt hat, das ich nicht so einfach finde. Wir waren vor diesem Urlaub kurz davor, dass sie mit zu mir ziehen wollte, dementsprechend liegt noch haufenweise Zeug von ihr, wie zum Beispiel Klamotten, Bücher, Kosmetik- und Dekoartikel, noch bei mir herum. Ich habe auch noch ihren Wohnungsschlüssel. Eine ihrer besten Freundinnen habe ich letztens beim Einkaufen getroffen, aber sie hat so getan, als erkenne sie mich nicht und konsequent an mir vorbeigeguckt, obwohl wir uns früher immer gut verstanden haben. Ich überlege seit geraumer Zeit, ob ich nicht ihr ganzes Zeugs einfach verkaufe oder verschenke. Zurückbekommen will sie es ja wohl nicht.



Beichte vom 23.07.2016, 13:59:33 Uhr

3.5/5 (165 Votes)

Die Machtspielchen der Feministinnen oder warum Nein nicht Nein heißt

(Beichthaus.com Beichte 00038542)



Da standen sie alle wie die Orgelpfeifen und applaudieren für das neue Sexualstrafrecht. Ich könnte kotzen. Alle Fraktionen im Bundestag haben für dieses Gesetz gestimmt. Angebliche Schutzlücken wurden geschlossen. Künftig [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 23.07.2016, 08:10:11 Uhr


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