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3.7/5 (83 Votes)

Erpressung mit Klopapier

(Beichthaus.com Beichte 00034224)



Ich (m/23) wohne seit zwei Jahren in einer WG mit zwei Mitbewohnern. Seit zwei Tagen ist das Klopapier alle. Ich möchte beichten, dass ich die letzte Rolle in meinem Zimmer aufbewahre und sie nur mit ins Bad nehme, wenn ich auf die Toilette gehe. Ich warte jetzt mal ab, wann einer der beiden Herren auf die Idee kommt, welches zu kaufen. Wir hatten anfangs gemeinsam ausgemacht, dass jeder mal allgemeine Sachen wie Putzmitteln, Klopapier, Küchenrolle, Spülmaschinentabs und Sonstiges kauft. Das hat die ersten Monate auch gut geklappt, danach wurde ich quasi zum Deppen, der jedes Mal kauft, was fehlt. Das geht, wie gesagt, bei Putzmitteln los und hört bei kaputten Glühbirnen auf. Hätte ich nicht vor einiger Zeit fürs Bad eine neue Birne geholt, würden wir heute noch im Dunkeln duschen. Die beiden Herrschaften haben nur etwas gekauft, wenn ich ihnen explizit gesagt habe, dass sie mal etwas Bestimmtes mitbringen sollen. Jetzt habe ich aber genug, ich werde nichts mehr kaufen und das Klopapier weiterhin bei mir behalten, bis einer von den Beiden von alleine etwas kauft.



Beichte vom 30.10.2014, 20:51:28 Uhr

4.0/5 (38 Votes)

Mein Vater, der prügelnde Säufer

(Beichthaus.com Beichte 00034222)



Ich möchte beichten, dass ich meinen "Vater" bzw. Erzeuger hasse! Der Grund dafür ist, dass ich mich bezüglich meiner Kindheit - dank ihm - nur an schreckliche Dinge erinnere. Er kam besoffen von der Arbeit nach Hause und pöbelte meine arme Mutter, die ihm jeden Wunsch erfüllt hat, an. Er hat mich und sie oft geschlagen. Sie hat er jedoch häufiger geschlagen als mich. Nun bin ich älter und er kann dasselbe nicht mehr abziehen, weshalb er nur noch herumpöbelt. Er ist ein Heuchler, er ist selbstsüchtig und dumm. Tut so, als würde er an mich denken, aber innerhalb von paar Minuten, ändert sich die Lage schlagartig. Wie das Schicksal so wollte, hatte er einen Unfall und musste seine Arbeit aufgeben. Das heißt, er ist in Rente und ständig zu Hause.

Trotzdem kümmert er sich um rein gar nichts! Er lässt alles meine Mutter und mich machen und meckert nur noch vor sich hin. Er hat meiner Mutter sehr viel Leid angetan und dafür werde ich ihn bestrafen. Nach meinem Studium werde ich ausziehen, meine Mutter mit mir nehmen und ihm einen schönen Brief hinterlassen - mit all den Sachen, die er mir in meiner Kindheit und meiner Jugend angetan hat. Meine Mutter wird sich dagegen wehren, mit mir zukommen, weil sie ihn "liebt", aber ich werde sie schon davon überzeugen, diesen Mistkerl, der unser Leben zerstört und meine Mutter ruiniert hat, zu verlassen! Ich habe kein schlechtes Gewissen, ihn im Stich zu lassen, denn er hat mich ja auch oft genug im Stich gelassen.



Beichte vom 30.10.2014, 19:40:47 Uhr

3.6/5 (56 Votes)

Als Veganer gegen das System

(Beichthaus.com Beichte 00034220)



Ich (w/30) kenne meine beste Freundin seit fast 25 Jahren. Wir hatten eine dieser Freundschaften, in denen man nicht reden muss, um zu wissen, was der andere denkt. Nun ist sie vor ein paar Monaten mit ihrem Freund in eine etwas weiter entfernte Stadt gezogen und wir sehen uns recht unregelmäßig, was der Freundschaft bis dato nie einen Abbruch getan hat. Bei unserem letzten Treffen bin ich allerdings fast vom Glauben abgefallen. Ihre Selbstsicherheit, die sie nicht immer hatte, ist einer ganz fiesen Arroganz gewichen. Dass sie das Rauchen aufgegeben hat - Respekt - das habe ich nicht geschafft. Aber dass die kommenden vier Stunden die absolute Qual für mich werden würden, wusste ich zu dem Zeitpunkt ja auch noch nicht. Mit einer selbstgerechten Art, die mir so noch nie untergekommen ist, musste ich mir dann anhören, dass sie jetzt vegan lebt, weil das ja viel gesünder ist und ich als primitiver Fleischfresser ja gar nicht wisse, was ich meinem Körper zumute. Auf diesen Monolog folgte dann noch die Belehrung über unsere Regierungsform, die ja doch am Besten durch Anarchie ersetzt würde, da ja kein Mensch Regeln bräuchte, wenn alle freundlich zueinander wären. Wie schlecht die Welt doch ist und dass es für meine Tochter doch besser wäre, wenn ich sie auf eine Waldorfschule schicken würde.

Unser ganzes System ist ja furchtbar schlecht und am Liebsten würde sie in einer Alternativen-WG wohnen, wo man sich komplett eigenversorgt, weil arbeiten ja eh schlecht und nur fürs System wäre. Nebenbei bemerkt, sie ist "Staatsdiener." So ging das vier Stunden lang und ich war echt froh, als ich heimkonnte. Was ich beichten möchte? Nun ja, eigentlich bin ich ein grundehrlicher Mensch, aber ich habe nicht den Arsch in der Hose, um ihr zu sagen, dass sie in meinen Augen den totalen Dachschaden hat und gottverflucht noch mal aufhören soll, mich zu belehren. Vielleicht fehlt mir auch einfach die Toleranz, keine Ahnung, jedenfalls habe ich mich mit meinem Freund stundenlang drüber kaputtgelacht. Ich kriege es nicht hin, sie davon abzuhalten, einen sicheren Job hinzuschmeißen, um Feng-Shui Beraterin zu werden. Eigentlich betrachte ich es als Freundin als meine Aufgabe, sie vor sich selbst zu schützen, aber ich Feigling habe einfach nur den Kontakt abgebrochen, weil die Frau mich auf die Palme bringt und die Bindung nicht mehr da ist. Es tut mir leid.



Beichte vom 30.10.2014, 13:55:19 Uhr



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3.0/5 (141 Votes)

Kuschelpädagogin mit Staatsexamen

(Beichthaus.com Beichte 00034208)



Ich beichte, dass ich eifersüchtig und neidisch auf eine Freundin bin, mit der ich lange auf Lehramt studiert habe. Sie ist in ihrem ganzen Wesen sehr kuschelpädagogisch, womit ich überhaupt nicht klarkomme. Ihre Entwürfe für das Examen waren sprachlich außerdem grottenschlecht und ich fragte mich echt, ob sie wirklich schon studiert - und dann auch noch Germanistik! Das Ende vom Lied war allerdings, dass sie knapp mit einer Vier bestanden hat und nun das zweite Staatsexamen hat. Wohingegen ich durchgefallen bin und nun Panik schiebe, das zweite Mal durchzufallen, weil ich dann nicht einmal als Vertretungslehrer arbeiten dürfte. Und mit Germanistik kann man in der freien Wirtschaft nicht wirklich viel anfangen. Ich wünschte ihr nie, dass sie durchfällt, aber mich regt ihr Bestehen deshalb so auf, weil sie jetzt so tut, als hätte sie die Weisheit mit Löffeln gefressen und den absoluten Durchblick. Damit habe ich leider auch eine gute Hilfe verloren, da wir uns unsere Stundenentwürfe immer gegenseitig vorstellten und verbesserten. Doch nun kommt von ihrer Seite immer so ein Anflug von Arroganz, wenn ich sie um Hilfe bitte. Ich weiß aber, dass ich nicht neidisch und eifersüchtig sein sollte, weil das mich auch nicht zum Bestehen bringt.



Beichte vom 29.10.2014, 08:27:51 Uhr

2.8/5 (174 Votes)

Meine glotzende Nachbarin

(Beichthaus.com Beichte 00034206)



Wir haben seit einiger Zeit neue Nachbarn. Ganz klassisch: Mama, Papa, zwei Grundschulkinder. Am Anfang waren sie auch recht freundlich, aber nun sind diese Nachbarn zu Idioten mutiert. Plötzlich und ohne jeden Grund, reden sie nicht mehr mit uns unde schauen sogar weg, wenn sie einen aus unserer Familie sehen. Das geht schon Monate so. Es gibt wirklich keinen Grund, wir hatten nie Streit oder dergleichen, werden aber permanent mit Missachtung bestraft. Mit anderen Nachbarn wird munter geplaudert, nur wir werden halt ignoriert. Ich grüße sie heute noch im Vorbeigehen und ernte - vor allem von der Dame des Hauses - nur ein müdes Lächeln bzw. eher ein hinterhältiges Grinsen. Allein das bringt mich jedes Mal auf die Palme. Sie sagt kein Wort, grinst mich an und schaut wieder weg. Warum grüße ich sie überhaupt? Ich gebe ungern schnell auf und bin freundlich zu meinen Mitmenschen. Da ich ihnen nichts getan habe, muss ich mich auch für nichts entschuldigen und verhalte mich daher wie bei allen anderen auch. Zur Rede stellen will ich sie jedoch nicht, das würde am Ende nur Ärger geben. Ihr Mann redet zumindest in Einwortsätzen mit mir. Das ist jedoch nicht alles, was mich aufregt. Da sich jemand um die Kinder kümmern muss, geht der Mann arbeiten und die Dame bleibt zu Hause. Das ist erst einmal nichts Schlimmes, aber mir kommt jedes Mal die Galle hoch, wenn ich diese Frau sehe. Ihr Alltag besteht nur aus Kaffee, Zigaretten und aus Faulenzen.

Die Kinder spielen nach der Schule vor sich hin und Mama sitzt auf der Terrasse, teert sich die Lunge und kippt literweise Kaffee in sich rein. Ich weiß nicht, wann die Frau bügelt, kocht, putzt, wäscht. Das ist keine Hartz-IV-Tante, aber sie verhält sich wie eine. Von mir aus kann jemand so viel Kaffee trinken, wie er will - und rauchen, bis die Lunge genug Teer hergibt, um die Schlaglöcher in der Straße zu füllen. Mir ist das so etwas von egal. Wenn sie sich jedoch in ihren Kaffeepausen vom Nichtstun erholt und man macht einen Fuß vor die Tür oder öffnet ein Fenster, glotzt sie wie ein Ölgötze zu uns herüber. Man kann nicht mal den Müll heraustragen, ohne von ihren Blicken verfolgt zu werden. Man kann nicht mal an den Briefkasten, ohne angestarrt zu werden, bis man wieder im Haus ist. Man kann nicht Rasen mähen, ohne dass jeder Schritt von ihr verfolgt wird. Die Frau macht mich wahnsinnig. Selbst wenn man mit dem Auto aus der Einfahrt fährt, guckt sie einem hinterher als wäre mein 13 Jahre alter Audi ein neuer Porsche. Sie glotzt wie so ein Uhu im Tierpark. Der schaut einem auch hinterher, bis man um die Ecke gebogen ist. Ich bin ein friedfertiger Mensch, aber ich hätte gute Lust, die Dame einfach nur anzuschreien. Da ich noch nicht so weit bin, habe ich mich zu einer Vorstufe durchringen können. Wenn sie mal wieder auf ein Fenster starrt, das ich eben geschlossen habe, schneide ich hinter dem Vorhang Grimassen, strecke ihr die Zunge heraus und beschimpfe sie mit den übelsten Wörtern. Sie kann mich definitiv hinter dem Vorhang nicht sehen und auch nicht hören, aber ich bin da! So mache ich es auch im Auto. Ich rede leise, wenn sie mich mit ihren Blicken verfolgt. Sie hört nichts, aber ich schimpfe im Auto wie ein Rohrspatz. Sogar im Rückspiegel lässt sich noch gut sehen, dass sie einfach nur glotzt. Auch beim Rasenmähen entgleiten mir Worte, die sie aber durch den Rasenmäher erst recht nicht hören kann.

Inzwischen grüße ich sie auch nicht mehr, da mir ein hämisches Lächeln als Antwort einfach zu wenig ist, um jemandem einen guten Tag zu wünschen. Ich lasse sie links liegen, aber in mir kocht es. Die ständige Glotzerei geht mir dermaßen auf den Wecker. Lange dauert es nicht mehr und ich spreche das laut aus, was ich sonst leise vor mich hinmurmele, z.B. "Glotz nicht so blöd, du dumme F*tze." Irgendwann kriegt der faulenzende Uhu ein paar deutliche Sätze ans Hirn gepfeffert. Kaffee saufen, rauchen, glotzen, glotzen, glotzen und Nichtstun. Ich hasse es! Ich beichte daher schon einmal im Voraus das, was da noch kommen mag.



Beichte vom 28.10.2014, 19:48:48 Uhr


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