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Mit dem schwulen Engel in der Badewanne

(Beichthaus.com Beichte 00034962)



Ich (m/28) habe eine für mich superfunktionierende Methode gefunden, um Frauen herumzukriegen. Aber erst einmal von Anfang: Früher wurde ich damit gehänselt, dass ich mich "schwul" verhalte. Von allen möglichen Menschen musste ich mir erzählen lassen, dass jemand, der sich so "gibt" und "verhält" nur schwul sein kann. Es ging so weit, dass eine Privatdozentin während der Ausbildung mir den Titel "schwuler Engel" gab, weil das ihr Bild von mir war, als ich eine Präsentation hielt. Später erfuhr ich von einem Kollegen, der sie in einem Einzelgespräch aufklären wollte, sie habe gesagt, ich sei schwul, wüsste es nur noch nicht. Als ich mit der Ausbildung fertig war, begann ich ein Studium in der gleichen Fachrichtung - und um näher an der Uni zu wohnen, zog ich in eine WG. Auch dort bzw. in der Uni herrschte wieder das Klischee, gegen das ich aber keine Lust mehr hatte, anzukämpfen. Das führte natürlich zu einer deutlich verminderten Chance bei Frauen. Eines Abends dann nutzte ich mein Klischee an meiner Mitbewohnerin aus. Dazu musste ich mich noch nicht einmal verstellen, ich brauchte nur genau so reden und mich zu bewegen, wie sonst auch.

Als ich eines Abends mit meiner Mitbewohnerin alleine war und nach langer Zeit mal wieder ein Bad nehmen wollte, fragte ich ganz unverfänglich, ob sie nicht mit in die Wanne wollte. Ich hätte niemals gedacht, dass sie darauf anspringt, aber sie kam mit. Single war sie, aber mit mir könne ja nichts passieren, dachte sie wohl. Ich hätte wohl als Letzter Interesse an ihr. Ich versuchte mich irgendwie zu beherrschen und mir nicht gleich körperlich anmerken zu lassen, was Sache ist. Und eigentlich sollte es auch dabei bleiben. Mal nackt mit meiner Mitbewohnerin baden, ihren nackten, nassen Körper bei mir in der Wanne zu haben, das sollte schon das Höchste der Gefühle sein. Ich fand sie durchschnittlich attraktiv, aber mit einer 24-jährigen Bekannten in der Wanne ist für einen Hetero-Mann eben doch eine Herausforderung. Als sie mich dort unten dann versehentlich berührte, war es vorbei, was sie gleich merkte. Sie tastete sich dann vorsichtig vor und fragte mich, ob ich das schon einmal bei einer Frau gehabt hätte, ich spielte dann ein wenig meine Rolle, was sie aber irgendwie selbstsicher und damit noch attraktiver wirken ließ, schließlich war sie ihrer Meinung nach so heiß, sogar einen Schwulen um den Finger zu wickeln - und dann fiel ich unverhofft in der Wanne über sie her.

Seitdem schwor ich mir, dass ich das wiederholen wollte, es war zwar klischeehaft und einfach, aber mit Klischees hatte ich ja so meine Erfahrung. Ich wollte allerdings nicht, dass sie das weitererzählt oder dass sie denkt, dass ich nun doch das Ufer gewechselt habe. Also dachte ich mir einen Plan aus: Dieser Abend zu zweit sollte sich wiederholen, wir landen dann in der Kiste, aber - und das ist das Schwere am ganzen Plan - ich müsste dann spielen, dass es beim zweiten Mal einfach nicht klappen will, weil sie eben vom falschen Geschlecht ist. Hierfür musste ich dann ein paar Mal im Vorfeld mit der Hand ran, unmittelbar vor dem Date. Es gelang. Ich machte ihr klar, dass das leider nicht klappt, dass Männer einfach mein Ding sind und das sie das nicht persönlich nehmen solle.

Was soll ich sagen? Ich wechsele seitdem alle sechs Monate meine WG und schaue, dass immer möglichst viele attraktive Frauen drin sind, die nicht aus meinem Studiengang sind - sonst würde mich eventuell noch eine erkennen. Mit Schwulen haben die meist kein Problem. Die Vorgehensweise klappt beeindruckend gut bei Singles, aber auch unerwartet gut bei Vergebenen. Was ich beichte? Ich beichte, dass ich das Klischee, was mir jahrelang zur Qual wurde, nun schamlos ausnutze. Aber ich möchte jetzt damit aufhören und so langsam mal eine Frau fürs Leben kennenlernen.



Beichte vom 27.01.2015, 14:38:17 Uhr

3.5/5 (303 Votes)

Meine Gründe für Pegida

(Beichthaus.com Beichte 00034914)



Ich (m/32) halte eigentlich nichts von dieser ganzen Pegida-Bewegung, allerdings muss ich, seit das in den Medien so aufgeblasen wird, feststellen, dass die gar nicht so unrecht haben. Ich meine nicht die offensichtlich ausländerfeindlichen Leute oder NPD-Wähler, sondern diejenigen, die die Nase voll haben von Türken und ihrer "Besetzung". Wenn ich durch meine Heimatstadt laufe, sehe ich nur Türken, Araber, etc. Der Stadtrat überlegt sogar inzwischen, einem Stadtteil einen türkischen Namen zu verpassen. Das finde ich so etwas von daneben. Mittlerweile ist es so weit, dass die Deutschen sich den Ausländern anpassen und nicht umgekehrt. Wir haben etliche Moscheen in unserer Stadt, mehr Dönerbuden als Fast-Food-Ketten, und überall sieht man Klone. Das ist fast wie eine Uniform, alle haben die gleichen Klamotten an, die gleiche bescheuerte Frisur und überall liegen die Schalen von Sonnenblumenkernen. Und was mich am meisten ankotzt, ist diese Heuchlerei über Ehre. Die wollen, dass ihre Frauen als Jungfrauen in die Ehe gehen, sonst bringen sie Schande über die Familie, trotzdem kleiden sich die türkischen Mädchen, als würden sie im horizontalen Gewerbe arbeiten. Und wenn man mal seine Meinung äußert, wird man gleich als Nazi beschimpft. Ich beichte also, dass ich überlege, bei einer Pegida-Demo mitzulaufen.



Beichte vom 20.01.2015, 15:35:32 Uhr

3.3/5 (137 Votes)

Lange Wegstrecken beim Amt

(Beichthaus.com Beichte 00034903)



Ich (w/26) beichte, dass ich auf der Arbeit zu faul war,, um 100 Meter zum Fahrstuhl zu laufen und von dort aus dann nach oben zu fahren, nur um dieselbe Strecke in einer anderen Etage wieder zurück latschen zu müssen und sogar noch 50 Meter weiter bis zu meinem Bürozimmer. Also biss ich in den sauren Apfel und bin in den dritten Stock gelaufen, nur um die 200 Meter zum Fahrstuhl und wieder zurück zu sparen. Denn oben von der Treppe aus habe ich nur die 50 Meter bis zu meinem Zimmer. Ach ja, ich arbeite übrigens beim Amt. 



Beichte vom 19.01.2015, 09:51:28 Uhr
Ort: Tempelhofer Damm, 12099 Berlin




3.0/5 (129 Votes)

Rassismus ist kacke!

(Beichthaus.com Beichte 00034897)



Es ist mir leicht peinlich, diese Sache zu beichten, aber gut. Ich war damals etwa 12 Jahre alt und war Mitglied in einer Sportmannschaft. Damals war ich in einer Gutmenschphase und wollte jedem alles Recht machen und Vorurteile vernichten. Und es kam dann, dass ich alleine mit einem türkischen Jungen in der Umkleide war und ich ihn gefragt habe, ob er wüsste, was Nazis sind. Er bejahte es und ich fing an, hervorzusprudeln, dass ich Nazis ganz schrecklich finde, dass Rassismus kacke ist und ich sehr, sehr gerne Döner esse. Der Junge hat mich nur mit großen Augen angeguckt und hat den Rückwärtsgang eingelegt. Wie gesagt, sehr peinlich und es tut mir heute immer noch etwas leid.



Beichte vom 18.01.2015, 17:02:32 Uhr

3.5/5 (278 Votes)

Toleranz - oder doch nicht?

(Beichthaus.com Beichte 00034862)



Ich (w/20) habe es satt, als Nazi hingestellt zu werden, weil ich unsere Flüchtlingspolitik kritischer betrachte als so manch anderer. Durch den Terroranschlag in Paris, Pegida und IS habe ich mich endlich getraut und mich "geoutet" - ich habe meine Meinung gesagt, denn Toleranz und Meinungsfreiheit werden ja gerade so propagiert. Was war? Wie ein Autobus haben die mich angeschaut. Als ob es so verwerflich ist, straffällig gewordene Ausländer ohne unsere Staatsbürgerschaft, den Strafvollzug in ihrem Herkunftsland absitzen zu lassen. Nur um ein Beispiel zu nennen. Vielleicht habe ich auch den falschen Freundeskreis erwischt. Die meisten sind so linkslinke Ökofaschisten, und wenn man nicht selber linksradikal ist, muss man ja automatisch rechtsradikal sein, dazwischen gibt es nichts, eh klar. Diese schwarz-weiße Ansicht geht mir schon so auf den Keks. Wieso bitte dürfen radikale Islamisten Toleranz gegenüber ihrem Fanatismus fordern, ich aber nicht gegenüber meiner - ich nenne es jetzt mal vorsichtig - nationalistischen Einstellung. Aber Achtung, lieber Leser, genau lesen! Es wäre nicht das erste Mal, dass ich mir falsche Anschuldigungen anhören kann, weil andere nicht genau zuhören oder lesen.



Beichte vom 14.01.2015, 21:29:01 Uhr


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