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Beichten: 20.609 | User: 157.876 | Kommentare: 312.869 |
Neueste Kommentare


3.6/5 (67 Votes)

Schwarze Schafe

(00033086)



Ich wohne in einem Dorf mit sehr hohem Ausländeranteil, was mich zuerst allerdings überhaupt nicht gestört hat, im Gegenteil. Einer der Hauptgründe, wieso ich mir dort vor drei Jahren eine Wohnung gekauft habe, war, dass hier auffällig viele Russen leben - ich bin selbst Russin. Die ersten paar Monate war alles gut, doch dann kam es vermehrt zu "Zwischenfällen" mit sogenannten Jugoslawen. Bitte entschuldigt den abwertenden Begriff, ich weiß nicht, wie man sie sonst nennt. Ich war nicht immer selbst in diese Zwischenfälle verwickelt, manchmal habe ich das Ganze einfach nur mitbekommen. Auf jeden Fall hat sich in mir jetzt während dieser drei Jahre eine ungeheure Wut gegen all diese Leute angestaut. Ich habe versucht, diese Menschen zu verstehen und zu akzeptieren, aber ich kann es nicht. Ihre Art, ihr Slang, ihr Frauenbild - da könnte ich kotzen. Ich schätze mich selbst eigentlich als eine sehr weltoffene und freundliche Person ein, ich arbeite in einer Arztpraxis und liebe den täglichen Kontakt mit den vielen Menschen. Aber mit Jugoslawen komme ich einfach nicht klar, ich hasse sie. Das zeige ich aber nicht, weil ich niemanden verletzen möchte. Ich bin inzwischen auf der Suche nach einer neuen Wohnung an einem anderen Ort, in der Hoffnung, dass ich bis jetzt nur schwarzen Schafen über den Weg gelaufen bin. Ich bitte um Vergebung.



Beichte vom 19.04.2014, 05:43:03 Uhr

2.9/5 (116 Votes)

Psychedelic

(00033063)



Ich (w/24) nehme regelmäßig (hauptsächlich psychedelische) Drogen. Pappen, MDMA, Gras, E, und so weiter. Und trotzdem habe ich ein geregeltes Leben mit einer schönen Wohnung, einem guten Job, einem Auto, [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 15.04.2014, 12:02:43 Uhr

4.0/5 (139 Votes)

Diskriminierende Gleichberechtigung

(00033062)



Ich möchte beichten, dass ich mittlerweile einen ziemlichen Hass gegenüber dem Thema der Gleichberechtigung, dem damit verbundenen AGG, vielen Unternehmen und der Politik - allen voran aber Feministinnen, entwickelt habe. Unsere Gesellschaft wird auf eine Pseudo-Gleichberechtigung hingetrimmt, indem Männern stückweise das Recht zu eben dieser Gleichberechtigung entzogen wird. Die meisten werden sich jetzt denken, dass das nicht stimmt. Gern gebe ich aber Beispiele. Fangen wir mal beim Staat an. Hat ein Mann ein Problem, und fühlt sich geschlechtlich diskriminiert, kann er sich nur an die Senatsverwaltung wenden. Zuständige Abteilung: Arbeit, Integration und Frauen. Die Webseite hat sogar einen Titel: Abteilung Frauen und Gleichstellung. Sehr gesetzeskonform! Der Staat will eine Frauenquote einführen, ein klarer Verstoß gegen die Gleichstellung der Geschlechter, denn Frauen werden damit bevorzugt behandelt. Bei einer Gleichstellung erwarte ich keine gesetzlich festgelegte, geschlechterspezifische Quote, sondern eine Gleichberechtigung der Geschlechter. Branchenspezifisch ist es natürlich immer so, dass Männer oder Frauen bevorzugt werden, was meist mit dem Beruf zu tun hat. Es gibt wenig Frauen, die Interesse an IT haben, oder in handwerklich schweren Berufen arbeiten wollen. Versucht man sich als Mann jedoch in einem bürokaufmännischen Beruf, bekommt man auch nur sehr wenige Chancen, sich überhaupt vorzustellen. Gibt es hier jetzt eine Männerquote? Nein! Das Argument der Frauenquote in der Unternehmensleitung zieht auch nicht, entweder man ist qualifiziert oder nicht. Wir haben doch auch eine Kanzlerin und die ist dort nicht wegen der Quote, sondern wegen der Kompetenz.

Die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) wirbt schon seit Jahren damit, dass man Frauen sucht. Erst heute lief wieder ein Text auf den Anzeigentafeln durch, dass man explizit Fahrerinnen sucht. Vor einigen Wochen wurde der Girls Day beworben, Monate davor wurden Frauen für eine technische Ausbildung gesucht. Es gibt sogar Plakatwerbung, die explizit auf Frauen zugeschnitten ist. Und um dem Ganzen eine Krone aufzusetzen: Die BVG hat direkt eine Chefin gesucht, sogar über die Agentur für Arbeit! Wo ist hier die Gleichberechtigung? Ein klarer Verstoß gegen das AGG. Interessiert es jemanden? Nein! Man stelle sich das andersherum vor: Wir suchen Männer, Leute unter 40, Homosexuelle, Leute mit Migrationshintergrund. Der Aufschrei wäre so groß, dass die BVG mit einem regelrechten Shitstorm rechnen müsste. Ein weiteres Beispiel für Diskriminierung von Männern ist in Berlin zum Beispiel der Pankower Florahof Berlin. Hier entstehen Eigentumswohnungen für Frauen. Männer werden sofort abgeblockt. Es gibt bereits mehrere dieser Projekte in Berlin, zusammengefasst über Beginenwerk e. V. Eine Organisation, in der nur Frauen älteren Datums angestellt sind. Ich hatte mir mal die Mühe gemacht und eine Anfrage gestellt, inwiefern deren Projekt AGG-Konform sei. Ich erhielt nie eine Antwort. Dann habe ich mich direkt an die Senatsverwaltung für Arbeit Integration und Frauen gewendet, mit der Begründung es sei geschlechterfeindlich. Die Antwort war, dass dies rechtlich einwandfrei sei, da es einen Paragrafen im AGG gibt, der den Ausschluss bestimmter Gruppen in bestimmten Situationen sogar zulässt. Wieder verweise ich darauf, dass man doch mal Eigentumswohnungen für Männer oder Homosexuelle anbieten sollte. Da wäre der Aufschrei wieder im Bereich eines Shitstorms anzusiedeln.

Das sind einige Beispiele, wie das Thema Gleichberechtigung aktiv zur Diskriminierung genutzt wird und es kotzt mich regelrecht an. Versucht Mann mit einer Frau über so etwas zu reden, endet es immer beim Thema, dass Frauen ja Kinder zur Welt bringen und Männer nicht und das hier ja auch keine Gleichberechtigung vorliegt. Tja meine lieben Frauen, Naturgegebenheiten kann man auch nicht ändern - das interessiert die aber meist so wenig wie das unsinnige Argument. Achja, die rosa Überraschungseier waren auch so eine Aktion.



Beichte vom 15.04.2014, 09:26:59 Uhr



4.0/5 (259 Votes)

Die Wohnungssuche der Weltverbesserer

(00033056)



Ich (m/32) bin Immobilienmakler, so viel zu meiner ersten Beichte. Aber nun zu meiner zweiten Beichte. Als Immobilienmakler hat man mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun und lernt auch viele private Dinge kennen, vor allem das Eigenheim oder zumindest den Wunsch davon. Wer eine Wohnung sucht, macht sich natürlich auch immer Gedanken über das Umfeld und Ähnliches. Zu viele ausländische und vor allem südländische Namen an der Haustür und im Viertel sind Gift für das Geschäft, selbst innerhalb dieser Kulturkreise. Über dieses offene Geheimnis zu beichten ist natürlich nicht der Rede wert. Was ich eigentlich beichten möchte, kommt nun. In meinem bunt gemischten Kundenstamm sind natürlich auch viele Grün- und Linkswähler, Weltverbesserer, Ökos und liberale Soccer-Moms, die mir am Straßenrand erzählen, wie gut das Falafel schmeckt, was für frisches Obst man beim Türken-Laden bekommt und dass selbst die Gesinnung der SPD schon mehr als zweifelhaft ist.

Meine Beichte? Solche Menschen haben immer sehr explizite Wünsche an die Wohnungen und in der Regel geht es indirekt stets dahin, dass in der kompletten Nachbarschaft nur Müllers, Meiers oder Akademiker und Großverdiener wohnen dürfen. Solche Menschen führe ich liebend gerne in nichtdeutsche Mietskasernen und sehe mir die Gesichter der Claudia-Roth-Verschnitte an, wie sie das blanke Entsetzen bekommen. Manch einer machte schon vor dem Haus wieder kehrt und immer wieder höre ich scheinheilige Lügen, warum man dann doch nicht dahin ziehen will, obwohl die Häuser oft schön und günstig sind. Gerne drücke ich auch in der Wunde herum und preise solche Wohnungen und Viertel als kulturelle Zentren an, in denen sich die Leute aus nächster Nähe austauschen können. Mir ist dadurch schon die eine oder andere gute Mark flöten gegangen, aber ich liebe es einfach, mit anzusehen, wie die Weltverbesserer-Fraktion ihre Gesinnung ohne Schulterzucken über Bord wirft, wenn es um die eigene Haut geht.



Beichte vom 14.04.2014, 20:51:03 Uhr

2.7/5 (128 Votes)

Qualifikation per Händedruck

(00033040)



Ich arbeite in meiner Firma im Personalwesen und führe in den technischen Berufen die Einstellungsgespräche durch. Und zwar fast ausschließlich bei Männern. Zuerst prüfe ich, ob der Bewerber die erforderliche Ausbildung und entsprechende Qualifikationen besitzt. Jedoch entscheide ich schlussendlich doch nur nach der Stärke des Händedrucks. Wenn einer mir nur die Hand hinhält, ohne meine Hand auch nur ansatzweise zu drücken, ist er sofort unten durch - egal wie gut er qualifiziert ist. Ich weiß nicht, wieso, aber ich finde, zu einem "normalen" Mann gehört ein anständiger Händedruck. Alles andere kann ich nicht ernst nehmen. Nicht, dass man die Hand des Gegenübers zerdrücken muss, aber ein kurzer kräftiger Druck muss einfach zu spüren sein. Wenn dem so ist, dann hat der Bewerber eigentlich schon meine Sympathien gewonnen. Außer natürlich, er benimmt sich dann wie ein Arsch. Aber wenn der anständige Händedruck da war, ist er eigentlich schon fast eingestellt. Wenn er dann doch nichts taugt, dann ist er ja in der Probezeit schnell wieder weg. Mein Chef würde mir die Hölle heißmachen, wenn er das wüsste.



Beichte vom 11.04.2014, 15:36:44 Uhr


265 Beichten insgesamt (Kategorie Vorurteile).



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