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Neueste Kommentare

2.5/5 (131 Votes)

FSJ im Flüchtlingslager

(Beichthaus.com Beichte 00034382)



Ich (m/20) habe in diesem Jahr mein Abitur gemacht. Nun wollte ich mich aber nicht in irgendein Studium stürzen, nein ich wollte mal etwas Soziales machen. Deswegen beschloss ich, ein freiwilliges soziales Jahr (kurz FSJ) zu machen. Da in meiner näheren Umgebung alle attraktiven FSJ-Stellen vergeben sind, musste ich leider Gottes ins Flüchtlingsheim. Obwohl ich mich persönlich nicht als fremdenfeindlich bezeichnen würde, bekomme ich jedes Mal, wenn ich diese stinkenden und faulen Leute sehe, einen innerlichen Wutanfall. Diese Leute wollen einfach nur unser Sozialsystem ausnutzen und das nur, weil es in ihren Dritte-Welt-Ländern kaum Perspektive gibt. Dementsprechend behandle ich die Flüchtlinge auch. Wenn Mittag ist und ich an der Essensausgabe stehe, gibt es von mir kein "Guten Appetit", stattdessen schaue ich jeden hasserfüllt an.

Außerdem missachte ich die Hygienevorschriften beim Kochen. Meine Chefin fordert immer, dass ich Handschuhe anziehe, was ich auch tue. Nur sind es immer dieselben. Da die Flüchtlinge kein Deutsch können, mache ich mir auch immer den Spaß, ihnen üble Schimpfwörter nachzurufen. Dabei lächele ich immer, sodass sie tatsächlich denken, ich würde sie grüßen. Ich könnte noch vieles mehr berichten, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Falls ihr denkt, ich wäre nur ein unreifer rechtsradikaler Mann, nur zu. Jedoch vergesst nicht, dass diese Leute nie arbeiten werden und damit die Sozialausgaben in unserem Deutschland steigen werden. Und wer darf das bezahlen? Natürlich ihr naiven Steuerzahler! Ich beichte hiermit mein schlechtes Verhalten gegenüber den Flüchtlingen, verweise aber noch einmal auf mein eigentlich weltoffenes Wesen.



Beichte vom 22.11.2014, 21:14:04 Uhr

3.2/5 (56 Votes)

Sexistische Frauen

(Beichthaus.com Beichte 00034359)



Ich möchte beichten, dass mir die vielen sexistischen Weiber vollkommen auf den Nerv gehen. Ich arbeite berufsbedingt mit vielen Frauen zusammen und es geht mir voll auf den Sack, dass viele von denen anscheinend nichts anderes im Kopf haben als Kerle und wie gut die bestückt sind. Mehr als einmal habe ich daneben gesessen, wenn sich so ein Frauengrüppchen über Schwanzgrößen, Vorlieben und angeblichen Erfahrungen einen Heißen labern! Ich käme gar nicht auf die Idee, mich mit anderen Männern darüber auszutauschen, wie ausgeleiert manche Frauen untenrum sind und erst recht käme ich nicht auf die Idee, wenn am Nebentisch eine Frau sitzt. Mir geht dieses übertriebene Sex-Gelaber überhaupt auf den Nerv, egal ob von Mann oder Frau. Aber ich stelle fest, dass ich das bei Männern gar nicht so oft mitbekomme. Auch das Gegaffe auf den Arsch und anzügliche Bemerkungen gehen mir auf den Nerv. Und das begegnet einem immer und überall, ob in der Bahn, auf der Arbeit oder sonst irgendwo, wo mehr als eine Frau ist. Liebe Frauen, es nervt nur noch und turnt vollkommen ab!



Beichte vom 19.11.2014, 13:05:32 Uhr

3.8/5 (203 Votes)

Feministische Veganerinnen

(Beichthaus.com Beichte 00034347)



Mir (m/29) gehen sowohl übertriebener Feminismus als auch das offene Propagieren von Vegetariern oder, noch schlimmer, Veganern auf den Keks. Feminismus sollte für Gleichberechtigung stehen, nicht Bevorzugung. Wenn ein Mann öffentlich dafür kritisiert wird, dass er ein Shirt trägt, welches ihm von seiner Freundin geschenkt wurde, und sich irgendwelche frustrierten Zicken davon angegriffen fühlen, ist das deren Problem. Und er musste sich dafür entschuldigen. Für ein Shirt. Der Mann steuert eine Raumsonde auf einen Kometen, und Gesprächsthema ist seine Kleidung. An anderen Orten rennen Frauen quasi nackt durch die Straßen, um gegen sonst etwas zu protestieren. Ich bin für die Gleichberechtigung, aber dann auch bitte wörtlich nehmen. Es gibt auch genügend Gegenbeispiele, wo Frauen bevorzugt werden. Als Beispiel sei der Eintritt in Clubs oder die Mitgliedschaft bei Partnerbörsen genannt, wo Frauen oftmals kostenlos oder wesentlich günstiger wegkommen. Frauen wie Alice Schwarzer schießen weit übers Ziel hinaus. Aber wehe man äußert sich öffentlich dazu - man ist ja ein Chauvinist, ein Macho, Frauenhasser oder Perversling.

Mindestens genauso furchtbar sind Vegetarier und Veganer, die jedem ihre bescheidene Meinung und Lebensweise aufdrängen wollen. Jeder kann essen, was er oder sie will. Aber dieses Argumentieren, dass ja alles an guten Wirkstoffen in Fleisch auch in Pflanzen enthalten sei, lässt den Salat trotzdem nicht nach Steak schmecken. Ich mag den Geschmack von Fleisch und der Inhalt ist mir ziemlich schnurz. Es gibt auch genügend Kritiker, welche der Meinung sind Fleischverzicht sei ungesund. Ich gehe trotzdem nicht zu jedem hin und fordere ihn dazu auf, mehr Fleisch zu essen. Man wird wie ein Verbrecher behandelt, wenn man mit einem Pflanzenfresser diskutiert. Esst, was ihr wollt, aber nervt keine Menschen die eine andere Lebensweise bevorzugen. Das hat nichts mit Ignoranz zu tun, sondern eher mit persönlichen Vorlieben. Ich beichte also, dass ich auch weiterhin mit solchen Leuten grundsätzlich Streit anfange, anstatt die Konfrontation zu vermeiden und ihre scheinheiligen Vorstellungen gnadenlos aufdecke und sie demütige.



Beichte vom 18.11.2014, 10:29:55 Uhr



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3.1/5 (73 Votes)

Angst vor verschleierten Frauen

(Beichthaus.com Beichte 00034338)



Was ich (m/30) jetzt beichte, ist gleichzeitig auch ein Hilfeschrei. Zu Anfang muss ich erklären, dass ich christlich erzogen wurde und daher alle Menschen und ihre Meinungen respektiere. Ich leide unter etwas völlig Unerklärlichem. Viele Menschen, die in Deutschland leben, kommen aus anderen Kulturkreisen. Seit mehreren Jahren hat es sich bei mir eingeschlichen, dass verschleierte Frauen mir Angst einjagen. Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären, ich bin fast zwei Meter groß und flöße eher Respekt ein. In den letzten Jahren ist dies leider nicht besser geworden, sondern noch deutlich schlimmer. Je stärker die Frauen vermummt sind, desto mehr fürchte ich mich. Ich wechsle die Straßenseite und kann mittlerweile meine beiden Kinder nicht mehr aus dem Kindergarten abholen. Seit die Frauen auch noch verschleiert in Schwimmbäder können, gehe ich nicht mehr hin. Bei Männern aus diesen Kulturkreisen habe ich nur leichte Probleme. Meist kommt die Angst nur, wenn sie stark exotische Kopfbedeckungen tragen oder lange, ausladende Gewänder.

Mittlerweile ist meine Angst vor diesen Menschen so stark, dass ich alle Orte meide, an denen ich auf solche Personen treffen könnte. Was mich selbst schockiert, sind Gedanken, die wirklich schrecklich sind. Meine Fantasie schreckt selbst vor allerschlimmsten Mordszenarien nicht zurück. Ich möchte diese Gedanken hier gar nicht wiedergeben, aber es manifestiert sich langsam alles in meinem Gehirn. Ich bitte wirklich darum, mir zu glauben, dass ich in keiner Weise ein Rassist bin. Viele werden jetzt schreiben, dass ich eine Macke habe, oder dass diese Beichte nicht echt sei, aber ich habe wirklich ein Problem. Vor allem möchte ich um Vergebung für meine schlechten Gedanken bitten, vielleicht könnte das für mich ein Anfang sein.



Beichte vom 17.11.2014, 10:56:43 Uhr

2.7/5 (230 Votes)

Kurz vor Ladenschluss am Schnapsregal

(Beichthaus.com Beichte 00034226)



Ich (22/Studentin) jobbe nebenbei an einer Supermarktkasse und blamiere regelmäßig meine Kunden - und zwar mit voller Absicht. Ich kann es einfach nicht verstehen, warum selbst junge Menschen, von denen man denken sollte, dass sie noch ihr ganzes Leben vor sich haben, fast täglich kurz vor Ladenschluss zum Schnapsregal gehen und sich mit Sprit eindecken. Natürlich steht es mir als Verkäuferin nicht zu, die Einkäufe meiner Kunden zu kommentieren. Es würde reichen, dass sich nur eine Person über mich beim Chef beschwert und ich dürfte mir womöglich einen neuen Job suchen. Deshalb mache ich es etwas subtiler: Wenn jemand mit Karte bezahlen will, lese ich manchmal den Namen ab und sage laut "So, Herr XYZ, dann geben Sie mal Ihre Pin ein!", sodass andere Leute in der Schlange genau wissen, wie der Suffkopf vor mir heißt. Manchmal verdrehe ich auch die Augen oder lasse Kommentare ab, wie: "Ach, so sieht man sich wieder!", wenn genau dieselbe Person innerhalb von 24 Stunden zum zweiten Mal in der Kasse steht. Ich hoffe, dass sich meine Kunden in solchen Situationen ertappt fühlen und vielleicht einen anderen Weg einschlagen, bevor sie abhängig werden und sich ihr ganzes Leben ruinieren.



Beichte vom 30.10.2014, 21:23:06 Uhr


315 Beichten insgesamt (Kategorie Vorurteile).



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