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Dünnpfiff in der Bahn (00028121)
18 Kommentare
4.7/5 (244 Votes)
Ich war letzthin im ICN (das Schweizer Pendant zum ICE) unterwegs als ich plötzlich tierischen Druck in meiner Magengegend spürte. So ging ich dann in Richtung Toilette, welche aber defekt war. Dann halt weiter in den nächsten Wagen, wo die Toilette aber auch abgesperrt war. Danach kam allerdings die 1. Klasse - zum Glück konnte ich aber dort auf die Toilette. Die nächsten zehn Minuten werde ich aber nie vergessen: Noch während ich mich auf das sowieso viel zu kleine Klosett setzte, entwich mir eine kurze, flüssige Ladung Dünnpfiff, welche den WC-Deckel traf. Dann ging die Scheisserei erst richtig los. Kurz darauf klopfte es allerdings an der Türe und der Kondukteur (= Schaffner) wollte meinen Fahrschein sehen. Ich sagte zuerst nix und habe ruhig mein Geschäft verrichtet. Nach einiger Zeit merkte ich, dass kein Toilettenpapier da war. Mein Herz blieb fast stehen. Was mach ich in der Not? Ich hörte wie der Kondukteur noch immer vor der Türe stand und hab dann vorsichtig gefragt ob er mir Toilettenpapier organisieren kann. Er vermutete aber, dass das eine Verarschung sei, damit ich unbemerkt mich verstecken kann. Ich sagte dann, dass das Ernst gemeint sei. Er rief daraufhin die Kollegin an, welche dann kurze Zeit spater mit Toilettenpapier in der Hand durch den ganzen Zug lief - das hat dann schon mal ziemlich Aufsehen erregt. Als sie dann endlich ankam streckte mir der Kondukteur die Rolle Toilettenpapier durch die leicht geöffnete Tür. Wahrscheinlich ist er schon dann fast umgefallen, denn es hat echt gestunken. Naja, dann hab ich halt mein Geschäft beendet und musste zwei Mal spulen weil die Pampe nicht runter wollte. Dann bin ich aus der Toilette raus und hab meinen Fahrschein gezeigt. Die beiden Kondukteure mussten sich ein Lachen verkneifen, genauso wie die restlichen Fahrgäste, die das ganze Spektakel mitbekommen haben. Mein Gott war das peinlich.

Beichte vom 05.09.2010, 13:51:12 Uhr
Katze überfahren (00028104)
76 Kommentare
3.9/5 (249 Votes)
Ich (m/20) habe etwas schreckliches getan. Gestern bin ich ganz normal vom Essen mit der Familie nach Hause gefahren. Kurz bevor ich zu hause ankam, huschte etwas über die Straße. Ich realisierte in Millisekunden, dass es sich um eine Katze handelte, machte eine Vollbremsung, um von meinen 60 km/h runterzukommen. Die ganze Aktion dauerte vielleicht zwei Sekunden, es hat aber nicht gereicht, ich habe die Katze erwischt, zwar nicht mit dem Reifen aber mit der Frontseite des Autos. Hinter mir wäre mir dazu noch fast jemand draufgefahren. Wer rechnet denn bitte mit so einer harten Bremsung? Da ich selbst eine Katze zu hause habe, war die Sache für mich noch viel schlimmer, denn ich wusste genau, was ich gerade dem Besitzer angetan habe. Niedergeschlagen stieg ich aus und schaute zögernd auf die Katze. SIE LEBTE! Sofort nahm ich sie in mein Auto und fuhr zum nächsten Tierarzt. Zunächst sagte man mir ich müsste noch eben warten, aber nachdem ich da dann total ausgerastet bin, ließ man mich schnell vor. Die anderen Patienten meinten auch direkt, dass sie bei so einem Fall gerne länger warten. Der Arzt sagte mir jedoch, dass dieser Katze nicht mehr geholfen werden kann, sie war zu stark verletzt und das einzig richtige wäre sie einzuschläfern. Ich bekam Tränen in den Augen, was hatte ich da nur angerichtet? Selbst jetzt könnte ich noch heulen - interessiert mich nicht, ob ich ein Mann bin - es macht mich fertig. Besonders, weil ich meine eigene Katze jeden Tag sehe und mir nicht vorstellen könnte, wie es wäre, wenn sie weg wäre. Heute werde ich nach der Arbeit versuchen, die Besitzer ausfindig zu machen und ihnen die Katze geben. Ich habe sie vom Tierarzt mitgenommen. Ich habe richtig Angst vor diesem Moment, Gott steh mir bei.

Beichte vom 30.08.2010, 13:38:02 Uhr
Von Zwängen geleitet (00028082)
40 Kommentare
4.1/5 (138 Votes)
Ich werde tagtäglich von Zwängen geleitet. Früher war es nur der erneute Gang von der Kinokasse zum Parkhaus, weil ich dachte, mein Auto wäre noch offen. Heute stehe ich manchmal nachts nochmal auf, um Handbremse, Gangschaltung, Kofferraum, Türen und seit neustem auch die Motorhaube zu kontrollieren. Fragt mich nicht wieso! Wenn ich meinen morgendlichen Klogang absolviere und merke, dass ich unter Zeitdruck gerate, muss ich manchmal minutenlang abwischen, weil ich immer glaube, dass gerade noch ein Stückchen rausgekommen ist. Oft stehe ich mehrfach auf, ziehe die Hose hoch und lasse sie dann doch wieder runter, weil irgendein Gefühl mich dazu verleitet. Wenn ich dann irgendwann aus dem Haus gehe, kontrolliere ich alle Türen und Fenster meiner Wohnung. Aber nicht nur einmal, nein mindestens drei mal. Lustigerweise auch z.B. die Tür zum Badezimmer oder zur Abstellkammer. Beim Autofahren muss ich jeden Meter meines Weges mitkriegen, da ich panische Angst davor habe, einen Unfall zu bauen ohne es zu merken oder gar jemanden anzufahren. Manchmal fühle ich mich dabei so unter Druck gesetzt, dass ich das vierfache meines eigentlichen Bedarfs an Zigaretten verrauche. Von Zeit zu Zeit fahre ich dann nochmal zurück, um mich zu vergewissern, wenn ich das Gefühl nicht unterdrücken kann. So brauche ich für eine Strecke von 8 km auch gerne mal 20 Minuten bei freier Strecke. Wenn ich mich dann abends irgendwann ins Bett lege, schaue ich bei jedem meiner 6 Wecker (PC, Handys, Funkwecker) nach ob ich auch wirklich die richtige Zeit eingegeben habe und ob sie nicht vielleicht auf Wochenende stehen. Das dauert manchmal bis zu 10 Minuten, da ich anscheinend glaube, dass eine böse Macht die Wecker wieder verstellen könnte, nachdem ich sie kontrolliert habe.

Das ganze ist nicht weiter schlimm und behindert auch nicht großartig im täglichen Leben. Allerdings zwingt es einen dann doch manchmal zu kleinen Notlügen. Zum Beispiel, wenn die Freundin fragt, warum man denn schon wieder eine halbe Stunde zu spät ist. "Entschuldige Schatz, ich musste mir mit einer ganzen Rolle Klopapier den Hintern abwischen, dann die kurze Strecke Autobahn 3 mal hin- und herfahren, weil ich dachte, ich hätte einen Fuchs überfahren, habe dann meiner Handbremse nicht vertraut, dass sie angezogen bleibt und die Motorhaube ist auch ein hinterhältiges Stück. Gewöhne dich schon mal dran." Ich glaube bevor ich das sage, gebe ich mir die Kugel. Woher auch immer diese Angewohnheiten, Zwänge, Triebe oder wie man sie auch nennen mag, herkommen. Ich hoffe es gibt da nicht noch mehr. Irgendwann könnten sie wirklich lästig werden, aber ich bin auf dem Weg der Besserung. Danke fürs Lesen, ich glaube das Aufschreiben könnte ein wichtiger Schritt gewesen sein.

Beichte vom 22.08.2010, 18:00:32 Uhr
Das schwarze Azubi Schaf (00028074)
22 Kommentare
2.5/5 (111 Votes)
Ich bin Azubi in einem großen Konzern. Wir sind an die 20 Azubis in der Region. Alle Azubis bis auf mich, haben super Zeugnisse. Ich hatte letztes Jahr ein Durchschnittszeugnis und habe ein furchtbares Gespräch mit meinem Chef gehabt. Von da an hatte ich Panik vor dem nächsten Zeugnis, da ich das jetzige nur mit Mühe und Not so hinbekommen habe. Dieses Jahr war mein Zeugnis wieder schlecht. Ich hatte Panik und hab mich an den PC gesetzt und ein paar Noten verbessert. Ich muss das Zeugnis immer an die Zentrale schicken und an noch jemanden in den oberen Rängen und die heften das alles ab. Jetzt habe ich schreckliche Angst dass es irgendwie auffliegt. Dann bin ich nicht nur meine nun schon dritte Ausbildung los, sondern gehe am Ende noch in den Knast wegen Urkundenfälschung und bekomme nie wieder einen guten Job. Ich bin eigentlich gut erzogen und klug, aber ich hatte solche Panik und wollte nicht ewig als schwarzes Schaf dastehen. Ich musste das jetzt beichten, glaube aber nicht dass es mir jetzt besser geht.

Beichte vom 19.08.2010, 22:22:34 Uhr




Ansatz Titten (00028056)
33 Kommentare
3.0/5 (179 Votes)
Ich habe mir gerade einen auf den Beichthaus-"Best Of Last Night"-Banner gewichst, einfach nur, weil man da einen Ansatz Titten gesehen hat. Oh man...

Beichte vom 12.08.2010, 12:45:17 Uhr
Ort: München


Beichthaus als Buch:
272 Beichten insgesamt (Kategorie Verzweiflung).



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