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Beichten: 25.947 | User: 215.632 | Kommentare: 410.249
Neueste Kommentare

3.0/5 (84 Votes)

Geprellte Zeche beim Chinesen

(Beichthaus.com Beichte 00038533)



Ich habe mit meinen Arbeitskollegen die Zeche geprellt. Wir waren auf einem Seminar und in der Mittagspause beim Chinesen essen. Normal läuft das dann so ab: Man bestellt, bezahlt direkt danach und wartet dann an einem Tisch, bis das Essen fertig ist, und holt es ab. Irgendwie ging die Angestellte aber nach unserer Bestellung nicht in Richtung Kasse, sondern zur offenen Küche. Wir haben uns dann ein bisschen perplex hingesetzt und gedacht, dass wir dann eben beim Abholen bezahlen. Fehlanzeige. Sie gab uns nur das Essen und ging wieder in Richtung Küche. Nach dem Essen sind wir nach kurzer Diskussion einfach aufgestanden und ohne zu Bezahlen gegangen. Normal bezahle ich immer alles und gebe auch gutes Trinkgeld, aber dort gibt es echt das schlechteste chinesische Essen überhaupt. Leidtut mir nur die Verkäuferin, die Ärger bekommt, wenn es auffällt. Hingehen werden wir zum Glück auch nicht mehr, da das unser letztes Seminar dort war.



Beichte vom 21.07.2016, 13:02:40 Uhr

2.8/5 (105 Votes)

Kostenlos durch Bayern

(Beichthaus.com Beichte 00038519)



Gestern war ich mit drei anderen Bekannten zum Wandern im Werdenfelser Land. Da ich den weitesten Anfahrweg habe, machen wir das immer so, dass ich das Bayernticket hier kaufe und alle anderen dann nacheinander dazukommen. Als ich das Ticket kaufen wollte, stand schon so ein alter Zausel vor dem Automaten und hat eine halbe Ewigkeit gebraucht, bis er fertig war. Dann hat der blöde Trottel es doch glatt geschafft, statt der Fahrkarte nur den Quittungsbeleg von der EC-Kartenzahlung einzustecken. Das war äußerst praktisch, denn er hatte auch ein Bayernticket für fünf Personen gekauft, welches ich gleich beschlagnahmt habe. So blöd kann man eigentlich gar nicht sein, sich eine Fahrkarte zu kaufen und nicht zu merken, wenn man den falschen Papierwisch mitnimmt. Zumal beides völlig unterschiedliche Formate sind. Abgesehen davon, dass man vor Abfahrt die Namen der Mitreisenden eintragen muss.

Damit sind wir dann prima ganz für umsonst nach Garmisch gekommen und haben auf einer Berghütte gleich mal auf sein Wohl angestoßen und das eingesparte Geld in eine Extraportion Bier und Wiener Würstel investiert. Da unser Fahrkartensponsor mit ein paar anderen Senioren in den hinteren Zugteil eingestiegen ist, habe ich keine Ahnung, was bei der Fahrscheinkontrolle rausgekommen ist. Ich hoffe im Nachhinein, dass er an verständnisvolles Zugpersonal geraten ist oder noch rechtzeitig gemerkt hat, dass er Scheiße gebaut hat - sonst wird es teuer für ihn.



Beichte vom 18.07.2016, 21:47:06 Uhr

3.4/5 (50 Votes)

Verpflegung für den Urlaub

(Beichthaus.com Beichte 00038516)



Ich (m) muss etwas beichten. Ich muss dieses Schuljahr wiederholen und meine alleinerziehende Muutter war verständlicherweise wütend und wollte mich bestrafen. Meine Mutter fliegt mit ihrem Freund in der vierten und fünften Ferienwoche in den Urlaub und eigentlich hatte sie vor, mir etwas Geld dazulassen, damit ich mir etwas zu essen kaufen kann. Da ich sitzen geblieben bin, gibt sie mir jedoch kein Geld mehr - ich soll schauen, wo ich bleibe. Da ich aber kein Taschengeld mehr übrig habe, gehe ich jetzt jede Nacht an ihren Geldbeutel und nehme mir ein kleines bisschen Geld raus. Immer nur ein oder zwei Euro, damit es nicht auffällt. Wenn sie im Urlaub ist, habe ich hoffentlich genug Geld gesammelt, um mir etwas zu essen zu kaufen. Ich weiß natürlich, dass Diebstahl eine schwere Sünde ist, und will das Geld von meinem nächsten Taschengeld auch zurückzahlen.



Beichte vom 18.07.2016, 04:02:53 Uhr


3.1/5 (119 Votes)

40 Euro für einen halben Monat

(Beichthaus.com Beichte 00038510)



Ich beichte, dass ich ab und zu stehle. Keine großen Sachen und nur Lebensmittel - immer unter 5 Euro. Ich bin verheiratet und habe Kinder, die mein Noch-Ehemann und ich gemeinsam wollten, doch dass diese Kinder nicht von Luft und Liebe leben und wachsen können, scheint er nicht zu verstehen. Er gibt Unmengen Geld nur für sich aus, sodass ich dann mit 40 Euro zwei Wochen lang fünf Personen sattkriegen muss. Von Kleidung und Schulbedarf brauche ich gar nicht anzufangen. Er verdient eigentlich sehr gut und nach Abzug aller Fixkosten bliebe noch genug übrig, aber er verschwendet es und ich weiß noch nicht mal, wofür. Reden bringt nichts, das habe ich alles schon versucht. Also lasse ich ab und zu, wenn es wirklich nicht anders geht, Lebensmittel im Supermarkt mitgehen. Wenn ich aber mal genug Geld habe, versuche ich, das wieder auszugleichen, indem ich zum Beispiel sage, dass ich von irgendwas vier Stücke habe anstatt zwei. Mir tut es leid. Ich habe jetzt gesagt, dass ich die Scheidung will.



Beichte vom 16.07.2016, 18:18:34 Uhr

3.6/5 (53 Votes)

Wie das Internat mich zur Diebin machte

(Beichthaus.com Beichte 00038489)



Meine Familie hatte früher nicht besonders viel Geld. Wir lebten in einer winzigen Wohnung und ich (w) musste mir mit meinen beiden Geschwistern ein Zimmer teilen. Wir lebten nur mit meiner Mutter, die arbeiten ging, aber dennoch unter dem Hartz-IV-Satz verdiente - sie wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen und es alleine schaffen. Leisten konnten wir uns dementsprechend nichts, abgesehen von den allernötigsten Dingen. Zusätzliches, wie zum Beispiel Süßigkeiten, waren selten drin. Meistens wurde Schokolade nur als Geburtstagsgeschenk gekauft, wenn eines von uns Kindern Geburtstag hatte. Ich hatte Glück und bekam dank meiner überdurchschnittlich guten Noten ein Stipendium an einem privaten Gymnasium mit Internat, das nicht gerade billig war. Zu dem Zeitpunkt war ich etwa 15 Jahre alt.

Man kann sich jetzt denken, dass ich von da an mit einem Haufen verwöhnter Kinder mit reichen Eltern zur Schule ging. Sie hatten alle die neusten und teuersten Klamotten und unterhielten sich über die neusten Spielkonsolen und den Spielen dazu bzw. die Mädchen unterhielten sich über ihre Pferde, die sie im Stall stehen hatten. Nachmittags luden sie sich gegenseitig zu sich nach Hause ein, um im hauseigenen Pool baden zu gehen. Ich konnte von so etwas nur träumen. In den Mittagspausen gingen die Schüler meistens essen. Aber egal ob Döner, McDonalds oder Restaurant, ich bekam kein Taschengeld und konnte mir das somit nicht leisten. Ich musste mir die Butterbrote von zu Hause mitnehmen. Nach ein paar Wochen an der neuen Schule wollte ich auch dazugehören. Es fing erst damit an, dass ich in kleineren Läden Kaugummis und Süßigkeiten klaute, weil ich auch mal so etwas haben wollte. Bald darauf ging es weiter mit Klamotten und Schmuck. Schmuck hatte ich bis dato noch nie besessen und meine Klamotten waren auch immer nur die abgelegten meiner beiden Schwestern gewesen. Aber ich wollte ja auch mal hübsch angezogen sein und mit den anderen Mädchen mithalten können. Make-up klaute ich dann auch.

Nach weiteren Wochen an der Schule begann ich, Dinge wie Glätteisen in Drogeriemärkten zu klauen und diese zu verkaufen. Ein Freund aus meiner alten Schule, der meine Situation kannte, verkaufte das ganze Zeug für mich im Internet. Auf diese Weise hatte ich mein eigenes Geld und konnte mit meinen Klassenkameraden mittags ins Restaurant oder am Wochenende ins Kino gehen. Somit hatte ich mich endlich mit einigen Jungs und Mädchen aus meiner Klasse anfreunden können. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass diese Leute kein Umgang für mich sind. Die meisten meiner "Freunde" waren Internatsschüler und gerade diese haben in ihrem jungen Alter von 14-16 Jahren schon diverse Drogen konsumiert und mich immer wieder dazu animiert, es auch mal zu probieren. Ich glaube, diese Kinder waren damals einfach nur ganz arm dran, denn sie bekamen von ihren Eltern alles, was man mit Geld kaufen konnte - aber eben nur das. Sie wurden einfach in ein Internat abgeschoben, damit sie nicht stören, weil sie unerwünscht waren.

Ich habe dann nach einem Schuljahr an mein altes Gymnasium zurückgewechselt, wo meine echten Freunde waren. Inzwischen schäme ich mich aber unglaublich dafür, dass ich so krampfhaft versucht habe, mich anzupassen und meine Herkunft geleugnet habe, nur um akzeptiert zu werden. Ich schäme mich noch viel mehr dafür, dass ich dafür angefangen habe, zu klauen wie ein Rabe. Und das alles nur für Leute, die mich runterziehen und auf die schiefe Bahn bringen wollten.



Beichte vom 11.07.2016, 23:13:26 Uhr


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