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Beichten: 21.896 | User: 176.809 | Kommentare: 336.103 |
Neueste Kommentare

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Luxusessen trotz Geldnot

(Beichthaus.com Beichte 00034381)



Ich habe mir heute einige dieser Deluxe-Sachen von L*dl gekauft. Mir ist schon klar, dass das nicht wirklich hochwertiges Luxusessen ist, aber es geht um das "Ich esse was Besseres"-Gefühl. Ich bin Referendar und mir wurden gerade die Bezüge gekürzt. Warum? Wenn man das erste Mal durch die Prüfung fällt, ist das einfach so. Durch meine Fixkosten (Miete, Strom, Handy), habe ich nun für die nächsten sechs Monate, bis zum definitiven Ende, ganze 290 Euro für Benzin, Lebensmittel und notwendiges Material für meinen Job übrig. Und schon das stimmt eigentlich nicht, denn ich habe insgesamt nur 950 Euro und zahle davon knappe 200 Euro an die Krankenversicherung - was glücklicherweise aber meine Eltern zahlen. Und das ist das eigentlich Peinliche. Ich habe weniger als ein Hartz-IV-Empfänger, bekomme aber nichts vom Staat und darf meine Miete selbst zahlen. Deshalb bin ich mit Ende 20 wieder von meinen Eltern abhängig. Das aber auch nur, weil sie nicht wollen, dass ich mein Gespartes ausgebe und sie sich die Zusatzkosten zurzeit auch leisten können. Meine Eltern sind toll und ich glaube, dass niemand bessere Eltern hat als ich, denn meine Eltern waren damals beschämt, dass ich den Höchstsatz BAföG bekam und sie mir nicht finanziell helfen konnten. Im Gegensatz zu den meisten reichen Säcken hätten meine Eltern mich nämlich gerne beim Studium finanziell unterstützt. Naja - jetzt habe ich von meinen 290 Euro teures Essen gekauft und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich eigentlich alles Geld, das "über" bleibt, in diesem Moment sparen müsste.



Beichte vom 22.11.2014, 19:51:02 Uhr

2.9/5 (95 Votes)

Ein unbeschwertes Leben

(Beichthaus.com Beichte 00034378)



Ich beichte, dass ich finanziell ein unbeschwertes Leben führen werde. Ich bin 20 Jahre alt und studiere Wirtschaftsrecht. Finanziell übernehmen meine Eltern alle meine laufenden Kosten und ich fahre einen schicken Mercedes SLK350 AMG, für den ich keinen Cent bezahlen musste. Sprit übernehmen sowieso meine Eltern. Sobald ich mein Studium abgeschlossen habe, steige ich in das Unternehmen meines Vaters ein, das übrigens eine beträchtliche Größe aufweist und seit etwa 15 Jahren sehr gut läuft und dementsprechend Gewinn abwirft. Mir geht es finanziell also sehr gut und das wohl mein ganzes Leben lang, wenn ich mir so mein zukünftiges Erbe ansehe. Und wie es der Zufall so will, habe ich auch bei diversen Sportwetten, die ich ab und an aus purer Langeweile betreibe, so ein Glück, dass ich auch hier bereits mehr als 4.500 Euro Gewinn erzielt habe. Und das, obwohl ich mich überhaupt nicht auskenne und mir Sport eigentlich egal ist. Hiermit möchte ich also beichten, dass ich eh schon mehr als verwöhnt bin, mir alles leisten kann, was ich will und mein Konto trotzdem immer voller wird. Ich habe Mitleid mit jedem anständigen Arbeiter, der acht Stunden pro Tag arbeitet und ein schwierigeres Leben führt. Mittlerweile habe ich Mitleid mit jedem Maurer oder Dachdecker, den ich am Weg zur Uni sehe. Ich fühle mich richtig schlecht.



Beichte vom 22.11.2014, 09:57:19 Uhr
Ort: Auwinkel, 1010 Wien

2.4/5 (179 Votes)

Der Lebensmittel-Quetscher

(Beichthaus.com Beichte 00034263)



Ich beichte, dass es mir Freude bereitet, Lebensmittel in der Verpackung zu zerquetschen. Das hat viele Gründe. Zum einen wäre das der Spaß am "matschen" - Mozzarella eignet sich perfekt [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 06.11.2014, 07:29:29 Uhr



AIRBNB
3.1/5 (163 Votes)

Kostspieliger Seitensprung

(Beichthaus.com Beichte 00034212)



Ich habe mal mit dem Gedanken gespielt, meinen Freund mit jemandem aus dem Internet zu betrügen und habe dies auch tatsächlich gemacht. Leider war der gefundene Kandidat knapp 100 Kilometer entfernt ansässig und so musste ich eine Stunde fahren, nur um festzustellen, dass ich mich alles andere als wohlfühle. So fuhr ich nach einem kurzem Plausch mit dieser Person wieder voller Reue nach Hause. Drei Wochen später lag ein Bußgeldbescheid über 100 Euro im Briefkasten, da ich auf der Autobahn zu schnell fuhr. Fünf Wochen später die Aufforderung, ein Aufbauseminar zu besuchen, was knapp 360 Euro kostete. Und all das nur wegen so einer dämlichen Idee.



Beichte vom 30.10.2014, 01:29:23 Uhr

3.3/5 (91 Votes)

Die Jacke von der Nazimarke

(Beichthaus.com Beichte 00034171)



Ich beichte, dass ich mit 14 Jahren eine 250 Euro teure Jacke zu Weihnachten bekommen habe, obwohl meine Eltern das Geld dafür eigentlich nicht hatten. Meine Großeltern hatten auch noch dazugelegt. Das Schlimme an dieser Jacke war, dass sie nicht nur bei uns angesagt war, sondern auch von einer Nazimarke, die mit L beginnt. Dabei war ich nie rechts eingestellt, ich wollte die Jacke einfach nur, weil sie modern war und weil das eine coole Mädchen, das ich damals unbedingt begeistern wollte, sie auch hatte. Sie hat geraucht, war sehr stark geschminkt und hatte schon einen Ex-Freund. Das fand ich damals bewundernswert. Erst später erfuhr ich, dass ihre Jacke aus Polen war und wohl gerade mal 25 Euro gekostet hatte. Ein paar Monate später habe ich mich dann mit diesem Mädchen gestritten und die Jacke nie wieder angehabt. Mir tut es heute noch leid, dass meine Familie dafür 250 Euro ausgegeben hatte.



Beichte vom 23.10.2014, 12:03:11 Uhr


223 Beichten insgesamt (Kategorie Verschwendung).



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