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Beichten: 26.178 | User: 217.172 | Kommentare: 415.999
Neueste Kommentare

3.3/5 (65 Votes)

Arbeitet euch nicht kaputt!

(Beichthaus.com Beichte 00038746)



Ich (m/23) habe derzeit Probleme, mein Leben noch aufrechtzuerhalten. Ich bin ein Mensch, der seit seinem 15ten Lebensjahr wöchentlich 40 Stunden arbeiten gegangen ist, nach der Arbeit und am Wochenende zu Hause im Betrieb geholfen und seit meinem 18ten Lebensjahr offiziell in der Lehrfirma Überstunden gemacht hat. Eine 60-Stunden-Woche nur in der Lehrfirma war normaler Durchschnitt. Leider hatte ich daher nie wirklich viel Zeit um Leute zu treffen oder neue Freunde zu finden. An eine Freundin war gar nicht zu denken, da mir einfach die Zeit dazu fehlte.

Mittlerweile haben wir unseren eigenen Betrieb geschlossen, und ich hatte aufgrund eines Burn-outs einen Autounfall während der Arbeitszeit und kann seit mittlerweile 15 Monaten nicht länger als 2-3 Minuten gehen, an Autofahren zu denken ist komplett ausgeschlossen, selbst das Liegen im Bett ist nicht zum Aushalten, laut den Ärzten ist eine Heilung fast ausgeschlossen. Jedenfalls habe ich mittlerweile seit knapp zwei Monaten starke Depressionen. Und zwar ich nur noch daran denke, dass ich vermutlich nie eine Frau finden und nie Kinder haben werde, oder dass meine restlichen Freunde und auch meine Familie mich ich im Stich gelassen haben.

Ich kann mich über das Geld für die Arbeit damals nicht beschweren (immer schwere Tätigkeiten, Getränkelieferant, Gärtnerei, Rohbau Elektroinstallationstechniker), allerdings wenn ich nun zurückdenke, hätte ich lieber die Hälfte verdient und stattdessen mein Leben gelebt als nun am "Ende" zu sein. Ich beichte daher, dass ich gerne wieder gesund sein und ein normales Leben führen möchte. Ich will nicht bis ans Ende meiner Tage alleine zu Hause sitzen. Die Moral meiner Geschichte? Geht lieber normal arbeiten und verdient weniger - Geld macht im Moment glücklich, aber auf keinen Fall gesund und eine Familie kann man sich auch nicht kaufen!



Beichte vom 22.09.2016, 06:01:06 Uhr

3.2/5 (121 Votes)

Ausleih-Service beim Baumarkt

(Beichthaus.com Beichte 00038700)



Ich (m/23) beichte, dass ich einen Baumarkt betrogen habe. Es fing so an, dass ich gefragt habe, ob sie auch Werkzeug ausleihen - damals sagten sie zu. Als es so [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 05.09.2016, 22:15:05 Uhr
Ort: Völkermarkter Straße, 9020 Klagenfurt

2.6/5 (143 Votes)

Hilfe, mein Freund erstickt mich!

(Beichthaus.com Beichte 00038665)



Ich (w/25) werde mich demnächst von meinem Freund trennen und das bricht mir das Herz. Er ist faul, süchtig nach Fast-Food, Computern und Schlaf und hasst nichts mehr als Bewegung oder Arbeit. Sein Äußeres ist schwabbelig, ungepflegt und stinkend. Er will ständig Sex von mir, auch wenn ich nicht will. Er plant schon seit dem Anfang unserer Beziehung unser weiteres Leben mit Hausbau und Kindern, obwohl wir gerade mal seit einem Jahr zusammen sind. Er erstickt mich fast, sowohl metaphorisch, als auch wortwörtlich (wenn ich neben ihm im Bett liege). Warum ich trotzdem sagte, dass es mir das Herz bricht? Weil ich seine Familie sehr, sehr gerne mag und die umliegenden Städte tolle Shoppingcenter haben. Ich wohne über 600 Kilometer von ihm entfernt, also komme ich vermutlich auch nur noch dorthin, solange wir noch zusammen sind. Das finde ich echt traurig. Und dass ich so viel Zeit und Geld für unsere Treffen vergeudet habe.



Beichte vom 25.08.2016, 15:27:54 Uhr


2.8/5 (137 Votes)

Spendenvertrag von Taubstummen aufgeschwatzt bekommen

(Beichthaus.com Beichte 00038654)



Ich stapfe blauäugig durchs Leben und habe absolut keinen Sinn für Geld. Außerdem kann ich nicht "Nein" sagen. Ich bin ein erwachsener Mann, der immer versucht, nett zu sein. Heute kam jemand mit einem Klemmbrett zu mir und wollte eine Unterschrift. Da sie taubstumm war, konnte sie mir nicht genau erklären, was ich zu tun hatte. Da ich jedoch den Zweck der Unterschrift auf dem Klemmbrett erkennen konnte, habe ich mich einfach einmal eingetragen. Da ahnte ich noch nicht, dass sie nicht nur Unterschriften sammelt. Dann deutete sie auf die Spalte "Spende" und ich versuchte, aus der Nummer rauszukommen, aber ich bringe es nicht übers Herz einfach zu gehen oder Nein zu sagen. Im Endeffekt habe ich ihr fünf Euro gegeben und hoffe, dass sie keine Betrügerin war. Mir wurde danach nämlich erzählt, dass es eine Betrügermache sein könnte. Ich bin ein solcher Trottel. Das Schlimme ist, dass mir so etwas nicht zum ersten Mal passiert. Ich habe auch aus gutem Glauben mehrere Hundert Euro an einen sehr bekannten Umweltschutzverein gespendet, weil ich nicht Nein sagen konnte.



Beichte vom 23.08.2016, 14:55:09 Uhr

3.2/5 (85 Votes)

Ich lebe wie eine Oma

(Beichthaus.com Beichte 00038572)



Ich (w/23) möchte beichten, dass ich - abgesehen von ein paar Dingen - das Leben einer Oma führe. Mit dem Lebensstil des Großteils meiner Gleichaltrigen kann ich persönlich wenig anfangen. Auf Partys gehe ich sehr selten, meistens fühle ich mich nicht wirklich glücklich dabei. Auf Festivals war ich erst drei Mal, ich kann es genießen jedoch bin ich kein Anhänger einer bestimmten Musikrichtung. Auf die Frage: "Welche Musik hörst du?" kann ich keine glaubhafte Antwort geben, da ich eigentlich vieles gerne höre. Momentan versuche ich jedoch, meinen Medienkonsum einzuschränken, da ich an die Theorie der Reizüberflutung glaube.

Eine Beziehung kriege ich auch nicht auf die Reihe, ich hatte nur eine einjährige Beziehung in meinem Leben. Am Aussehen liegt es nicht, erst heute wurde ich wieder auf der Straße für mein Aussehen gelobt (allerdings auf eine sehr primitive Art). Sehr gerne hätte ich ein geregeltes Leben mit Ehe und eigener Familie, dachte ich vor Kurzem. Nachdem ich mich nun mit meinem Singleleben abgefunden habe und alles andere dem Schicksal überlasse, geht es mir viel besser. Ich kann mir auch vorstellen, einfach so weiterzuleben. Ich bin berufstätig und studiere, bin also gut beschäftigt. In meiner Freizeit mache ich Sport und lese gerne Bücher. Freundschaften habe ich sehr wenige und auch räumlich getrennte, da ich nun in einer anderen Stadt wohne. Dafür langjährige und stabile.

Natürlich sehne ich mich manchmal nach "Action" aber ich könnte nicht jedes Wochenende auf der Piste sein. Mittlerweile genieße ich es einfach, in meinem Zimmer zu sitzen und mich zu isolieren. Nun werdet ihr euch denken: "Ist doch ok, was du mit deinem Leben machst." Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ich irgendwie mein Leben verschwende, indem ich mich zu wenig auf das Leben einlasse. Dazu fühle ich mich jedoch energielos. Ich beichte somit, dass ich lieber in meinen eigenen vier Wänden sitze, statt mich auf Abenteuer einzulassen. Ich kann mir vorstellen, weitere Jahre als typische "Katzenoma" zu verbringen. Sollte es Gott geben (wovon ich persönlich überzeugt bin), so wird er sicherlich enttäuscht sein, dass ich meine Lebenszeit nicht gewinnbringender verbracht habe, indem ich mehr Menschen "geholfen" hätte.



Beichte vom 31.07.2016, 16:34:02 Uhr


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