Als ich (m) 18 Jahre alt wurde, bekam ich Post vom Bund, dass ich ab dem ersten Januar meinen Wehrdienst antreten muss. Ich dachte mir dann, dass ich es jetzt noch mal richtig krachen lassen muss, bevor ich da hinkomme. Ich habe daraufhin mit meinem Onkel ein Wochenende in Berlin gebucht. Wir waren in einem relativ bekannten Hotel, in dem sich im obersten Stockwerk ein Casino befindet. Nun ja, wir machten drei Tage einen drauf und besuchten jeden Abend das Casino. Um drei Uhr in der Nacht schloss das Casino und mein Onkel wollte ins Bett. Ich sagte zu ihm, dass ich noch etwas trinken gehen würde. Ich gab ihm auch noch mein Geld, bis auf 200 Euro, damit er es in den Safe legt. Ich bin dann an die Rezeption und ließ mir ein Taxi rufen. Ich fuhr in den nächsten Puff, und da die 200 Euro schnell weg waren, fiel mir meine EC-Karte ein, mit welcher man in dem Etablissement auch bezahlen konnte. Nun ja, da meine Freundin auch Zugang zu meinem Konto hatte, hat sie herausgefunden, dass ich 900 Euro im Puff auf den Kopf gehauen habe. Als ich dann wieder zu Hause war, war ich ein paar Tage später meine Freundin los und hatte meine hart ersparten 5000 Euro an einem Wochenende verjubelt. Zu allem Überfluss musste ich dann mit meinem lächerlichen Wehrsold auskommen. Es tut mir leid für meine Ex, denn ich habe sie wirklich geliebt. Ich Depp hätte wohl besser die Kreditkarte genommen. Zum Glück hat mich meine Familie während meiner Zeit beim Bund finanziell unterstützt.
Ich (m/50) bin trockener Alkoholiker, seit ich vor einem Jahr in einer Therapie war. Es geht mir jetzt wieder gut - körperlich, geistig und seelisch. Vor dem Entzug hatte ich [...] Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.
Ich (m/20) muss beichten, dass ich Lebensmittel verschwende. Genauer gesagt verschwende ich Toastbrot. Jedes Mal, wenn ich Toast esse, schmeiße ich die erste und die letzte Scheibe aus der Tüte in den Müll. Ich mag das einfach nicht, wenn die so zerknickt und zerdrückt sind. Das schmeckt mir nicht.
Beichte vom 29.05.2013, 15:31:47 Uhr Ort: 31275 Lehrte
In unserem Büro ist eine Kollegin, welche immer Top gestylt kommt. Sie geht jede Woche zum Friseur, hat dauernd neue Klamotten und ist immer am Party machen, und dass bei dem Gehalt einer Callcenteragentin. Durch diesen Lebenswandel hat sie allerdings sonst wenig Kohle am Start. Deshalb klaut sie Lebensmittel aus dem Gemeinschaftskühlschrank. Wir haben sie schon öfter dabei erwischt und sie streitet es jedes Mal ab, und es geht oft so weit, dass sie fast zu heulen beginnt, weil sie sich so in ihre Unschuldsgeschichte reinsteigert. Nun haben wir begonnen, unsere mitgebrachten Speisen ordentlich mit Abführmittel zu versehen. Wir freuen uns alle diebisch, wenn die Kollegin drei bis vier Mal in der Woche nach der Mittagspause eine Stunde, oder länger, auf der Toilette verbringt, und sich die Därme aus dem Leib schei..t! Das geht nun schon mehrere Wochen so und sie checkt es anscheinend nicht. Liebe Kollegin, einerseits tust du mir ja leid, aber andererseits solltest du deine finanziellen Prioritäten überdenken und endlich mal Geld für eigenes Essen ausgeben.
Beichte vom 18.05.2013, 07:48:26 Uhr Ort: Gesundbrunnen, 13347 Berlin
Mein Freund und ich haben wenig Geld zur Verfügung, weil wir noch in der Ausbildung sind, und haben deswegen einen festen Betrag für Ausgaben gesetzt. Also für Allgemeines, gemeinsame Aktivitäten und natürlich auch jeweils für uns selbst, hier sind auch Klamotten usw. drin enthalten. Und wir haben einen Betrag für die Arbeit, also Mittagessen und Kaffee ausgemacht. Das Geld darf auch nur für diese Dinge ausgegeben werden. Eine Beichte ist es deswegen, weil das Geld, das ich für mich selbst ausgeben darf, 30 Euro monatlich beträgt und das für die Arbeit 15 Euro wöchentlich, aber ich habe meinem Mann nicht erzählt, dass der Kaffee dort umsonst ist und ich immer nur das esse, was ich mir selbst mitnehme und mir somit nichts kaufe. Stattdessen verwende ich das Geld für mich persönlich, damit ich mir im Monat auch mal etwas leisten kann, weil ich das langsam nicht mehr aushalte. Wenn ich ihm das sagen würde, dann würde es natürlich auch kein Geld mehr für die Arbeit geben. Ehrlich gesagt habe ich dabei schon ein schlechtes Gewissen, andererseits auch nicht und werde das auch weiter so machen. Der Eine kann eben damit lange auskommen, der Andere nicht.