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Beichten: 21.920 | User: 177.117 | Kommentare: 336.375 |
Neueste Kommentare

3.8/5 (129 Votes)

Student mit Lottogewinn

(Beichthaus.com Beichte 00034401)



Ich (Student/22) habe vor zwei Jahren bei einem Lotterievermittler einen niedrigen siebenstelligen Betrag gewonnen. Manch einer mag aufgrund dessen seinen Job kündigen und in der weiten Welt herumreisen, doch bisher weiß - außer meinen Eltern - noch niemand von meinem Glück. Und das ist auch gut so. Natürlich war die Freude am Anfang enorm groß, doch wenn man die Situation rational betrachtet, sichern ein paar Millionen noch längst kein Leben ohne Arbeit mit ausschweifendem Vergnügen. Der Gewinn ist sicher für später angelegt und mit den monatlichen Zinsen kann man natürlich auch ganz gut über die Runden kommen. Ich möchte beichten, dass meine Kommilitonen, Freunde und Verwandten nicht wissen, dass ich vermögend bin und womöglich mehr Geld auf der hohen Kante habe als sie alle zusammen.



Beichte vom 24.11.2014, 20:01:18 Uhr

3.9/5 (248 Votes)

Das kleine Würstchen auf der Salafisten-Demo

(Beichthaus.com Beichte 00034340)



Ich (m/24) bin Polizist. Vor Kurzem waren wir bei einer Demo im Einsatz, es ging dabei - wie so oft - um Salafisten, Kurden und Rechtsradikale. Ich war bei einer kleineren Gegendemo eingeteilt, die von mutmaßlichen Salafisten stammte. Ich kann weder die Rechten noch die Salafisten leiden und finde, man sollte einfach beide Gruppen aufeinander losgehen lassen, damit sie sich die Schädel einschlagen - aber das ist ein anderes Thema. Mir völlig unverständlich haben viele dieser Araber auch ihre kleinen Söhne mitgebracht und wollten sie damit anscheinend richtig erziehen.

Ein kleiner Araber-Junge kam irgendwann zu mir und hat ein paar Fragen gestellt, damit hat er mich in dem Moment ziemlich genervt. Ich gab ihm dann aus meiner Ration einen Schokoriegel, damit er endlich abhaut. Er war dann aber so frech und wollte noch mehr haben. Dieses Mal war in der Rationspackung auch ein ekliges Mettwürstchen, was ich ihm dann gab und er verspeiste es direkt genüsslich. Man sollte erwähnen, dass es sich dabei um Schweinefleisch handelte. Ich habe also einem kleinen Araber mit Absicht Schweinefleisch gegeben und mich dabei total gefreut. Ich hoffe, er hat die Wurst nicht komplett gegessen und seine Eltern haben es mitbekommen und ihn darüber aufgeklärt, dass er jetzt ein Sünder ist, den man eigentlich steinigen müsste.



Beichte vom 17.11.2014, 13:47:17 Uhr

3.7/5 (212 Votes)

Abscheu für die Gläubigen

(Beichthaus.com Beichte 00034176)



Ich (m/18) muss beichten, dass ich stark gläubige Menschen einfach nur verabscheue. Ich hatte vor einem Jahr mehrere Ausländer in meiner Klasse, die alle gläubig und trotzdem die größten Idioten waren. Sie machten andere fertig und hatten immer eine große Fresse, aber wenn man über ihren Glauben nur ein schlechtes Wort verloren hat, sind sie immer total wütend geworden und haben einen als "Ungläubigen" bezeichnet, was ich aber eher als Kompliment sehe. Vor allem wenn wir Religionsunterricht hatten, laberten sie immer über ihre hässliche Religion - und wer nicht an sie glauben würde, käme in die Hölle. Was mich an diesen Personen aufregt, ist, dass wenn es wirklich einen Gott oder was auch immer gibt, würde er doch eher nette und freundliche Menschen in den Himmel lassen. Und nicht so ein dreckiges Pack wie diese ultragläubigen Menschen. Ich hoffe, dass ihr mir vergeben könnt.



Beichte vom 24.10.2014, 10:47:22 Uhr



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3.7/5 (247 Votes)

Der Glaube, der mein Leben beeinflusst hat

(Beichthaus.com Beichte 00033984)



Ich beichte heute mein Unverständnis für die Kirche und auch für die meisten Gläubigen, die mein Leben beeinflusst haben. Ich habe in den Jahren so unglaublich viel Ablehnung und Verachtung von meiner Familie erfahren, die sich dabei so gut wie immer auf ihren Glauben berufen hat, dass ich es einfach nicht mehr nachvollziehen kann. Früher, in der Schule, durfte ich zum Beispiel nicht am Aufklärungsunterricht teilnehmen. Obwohl meine Eltern über die möglichen Gefahren informiert waren, hielten sie es für unvereinbar mit ihrem Glauben, dass man mir "obszöne Praktiken und perverse Lustspiele" beibrächte. Der Schulpfarrer riet mir, ich solle dankbar sein für solch ein vorbildliches und fürsorgliches Elternhaus, das sich jeder nur wünschen könnte. Als ich meinen ersten "Quasi-Freund" nach Hause brachte, warf mein Vater ihn sofort raus und schlug mich zusammen.

Als ich einmal einen mittelschweren Unfall hatte und eine Zeit im Krankenhaus lag, bekam ich von meinen Eltern nichts als Vorwürfe zu hören. Ich hätte es ja auch irgendwie verdient, schließlich habe ich ja mal zu wenig Respekt durchblicken lassen, als Onkel Hartwig (nicht sein richtiger Name) mal wieder einen seiner rassistischen Ausbrüche vor der ganzen Verwandtschaft zelebrierte. Und weil ich da etwas gesagt hatte, wurde ich also von einem Auto angefahren. Das Einzige, was sie zu meiner Genesung sagten, war "Sieh zu, dass du wieder auf die Beine kommst, die haben hier Wichtigeres zu tun, als sich um eine Idiotin zu kümmern." Als ich meinen Eltern Jahre später eröffnete, dass ich bisexuell bin, drohte mein Vater mir, mich umzubringen. Ich wurde enterbt und habe ungefähr drei Jahre lang nichts von meinen Eltern gehört. Heute bin ich für sie eine entfernte Bekannte. Ich habe nie jemandem Schaden zugefügt und bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Daher verstehe ich nicht, womit ich so viel Hass verdient habe und wie der Glaube das dann auch noch rechtfertigen kann.



Beichte vom 20.09.2014, 16:37:34 Uhr

3.6/5 (176 Votes)

Der treuste Freund des Menschen

(Beichthaus.com Beichte 00033675)



Ich passe ab und zu auf den Hund einer Freundin auf. Derzeit sehr lange, da sie im Urlaub ist. Ich habe zwar nur eine 1-Zimmer-Wohnung, aber das geht klar, weil ich derzeit Semesterferien habe und mich richtig lange und intensiv um ihn kümmern kann. Wir machen Wanderungen und gehen an den See etc. Was ich beichten will, ist, dass ich mit Hunden mehr anfangen kann, als mit Menschen. Ich habe Probleme damit, Menschen zu "lesen", das heißt, mit meiner Empathie sieht es sehr mager aus. Daher habe ich nur sehr wenige, aber extrem enge Freunde. Aber mit Hunden ist es so viel einfacher. Er ist ehrlich zu mir, er freut sich immer so offen, mich zu sehen, er zahlt mir die Mühe, die ich mir mit ihm mache, mit einer so offenkundigen Liebe zurück, dass er mir näher steht als so manche Person. Weil bei ihm weiß ich, woran ich bin. Er signalisiert mir, was er mag und was nicht. Er heuchelt nicht, dass er meine Geschichten interessant findet, er lügt nicht, er ist einfach ein tolles Wesen. Mein Herz schlägt immer höher, wenn er auf mich zugestürmt kommt. Natürlich ist nicht immer alles super. Er ist ganz schön ungestüm und ab und zu muss ich ihm einen kleinen Klaps geben, damit er kapiert, wo es lang geht. Aber dann ist auch wieder Ruhe und er hört wieder brav.

Und wenn wir mit seinem Spielzeug Spaß haben, kann ich mit einem Blick sehen, wie sehr es ihn freut, wenn ich das Ding zum tausendsten Mal werfe. Wenn ich mal zum Einkaufen muss und ihn nicht mitnehmen kann, dann sieht er mich mit einem Blick an, der sagt: "Wie kannst du mich alleine lassen? Bedeute ich dir denn nichts?" Ich beichte, dass ich denke, dass er ein besserer "Mensch" ist, als der Durchschnittsmensch. Ich beichte, dass ich lieber mit ihm Zeit verbringe, als mit Menschen. Ich beichte, dass ich Menschen nicht mag, weil sie nicht so sind wie dieser Hund. Nämlich ehrlich, treu und loyal. Und dann bereue ich noch etwas, was allerdings noch nicht passiert ist: Bei uns in der Umgebung legt irgendein Monster Giftköder aus oder auch Fleischklumpen mit Rasierklingen drin. Ich wünsche mir sehr, dass ich so eine Person mal erwische. Dann werde ich ihm wehtun. Und zwar sehr.



Beichte vom 29.07.2014, 15:15:43 Uhr


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