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Abgewiesen von den eigenen Eltern (00028042)
44 Kommentare
4.4/5 (219 Votes)
Meine Eltern können mich nicht lieben. Als ich geboren wurde, habe ich meine Eltern wie mein Vater sagte "enttäuscht". Weil ich nun die 2. Tochter wurde, und man hatte doch so sehr auf einen Sohn gehofft. Meine Kindheit verlief unfair, grausam und einfach Höllisch. Sie bestand nur aus verboten, harter Arbeit (bis hin zu gesundheitlichen Schäden, die zum Teil bis heute noch da sind!), Zwängen, Aggressionen gegen mich, und viel Geschrei. Meinen Eltern konnte ich es nie recht machen, immer wiesen sie mich ab. Und so kam es, das ich mein bisheriges Leben damit verbracht habe, immer irgendetwas zu tun um doch noch von meinen Eltern geliebt zu werden. So arbeitete ich sehr hart, um es meinem Vater gleich zu tun. Um Anerkennung zu erhalten. Sogar steckte ich in ihr Haus 20.000 Euro. Alles half nichts, ich bin es nicht wert das meine Eltern von mir sprechen, mich anrufen, mich besuchen oder gar an meinen Geburtstag denken. Meine Eltern waren mehr als Grausam zu mir. Und so habe ich schon versucht als Kind von dort weg zukommen. Doch leider hat mich keiner Ernst genommen. Jeder kann sich vorstellen das ich einen langen Spießrutenlauf hinter mir habe. Es gab sogar als ich Kind war eine Kinderpsychologin die ich regelmäßig besuchen musste (weil ich ja das Problem war). Ihr schickte ich irgendwann einen Brief, weil ich Hilfe wollte, weil ich wollte das man mich aus dieser Lieblosen und für mich schädigenden Familie raus nimmt. Und was tat diese Frau? Sie rief meine Eltern an, erzählte von dem Brief und ich bekam Ärger!. Heute fühle ich nichts mehr, ich habe so gekämpft um doch noch geliebt zu werden, irgendwie. Jetzt ist es mir egal. Ich möchte beichten das ich mir wünsche das sie sterben, das ich mein Geld was ich in das Haus gesteckt habe wieder bekomme. Es gibt nichts was mich von diesem Gedanken abhält. Ich hasse diese Menschen, die nur auf dem Papier meine Eltern sind.

Beichte vom 06.08.2010, 15:40:12 Uhr
Nichtraucherflug (00028016)
29 Kommentare
1.7/5 (213 Votes)
Letzte Woche auf einem US Inlandsflug habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin auf die Flugzeugtoilette gegangen um genüsslich eine Zigarette zu rauchen. Um den Rauchmelder zu überbrücken habe ich einfach einen Plastik-Trinkbecher darunter gehalten. Es ist der Besatzung und den Passagieren zum Glück nicht aufgefallen. Als aber dann ein anderer Passagier die Toilette betrat und ein paar Minuten später sie wieder verließ, wurde er wohl verdächtigt in der Toilette geraucht zu haben. Ich habe dann später beim Aussteigen am Gate noch mitbekommen wie er es mit der Polizei zu tun bekommen hat. Es tut mir wirklich Leid für den armen Passagier, der vermutlich noch ein heftiges Bußgeld zahlen musste.

Beichte vom 27.07.2010, 15:39:07 Uhr
Ort: Denver
Der Nebenjob meine Tochter (00028000)
68 Kommentare
4.5/5 (284 Votes)
Ich (m/45) beziehe Hartz IV. In dem Dorf aus dem ich stamme galt damals, Geld verdienen kommt ganz klar vor dem Schulabschluss. Keiner konnte wissen das es im 21. Jahrhundert so schlecht aussieht ohne Abschluss. Meine Tochter (13) hat sich durch einen Nebenjob, den sie schon über ein Jahr hat, 250 Euro angespart. Mit dem Geld hat sie sich eine Nintendo Wii gekauft. Keine Ahnung wie, aber das Amt hat davon Wind bekommen. Also wurde mir eine "Einladung" zugeschickt, und wie immer bin ich der auch nachgekommen. Der nette Herr vom Amt hat mir dann unmissverständlich zu verstehen gegeben, das ich die 250 Euro an das Amt abdrücken muss. Wir hatten danach eine Diskussion die sicher an die 20 Minuten lang ging. Ich habe immer jede Maßnahme gemacht die mir zugeteilt wurde, verdiene mir mit einem kleinen Hausmeister Job noch knapp 150 Euro extra (die ich behalten darf), und schreibe regelmäßig Bewerbungen. Auch überregional. Auf meine Frage hin wie ich meiner Tochter den Sinn von Arbeit erklären soll, kam nur "Das ist der kleinen ihr Problem". In dem Moment ist mir die Hutschnur geplatzt. Noch nie hatte ich so viel Wut auf einen Menschen. Nach 2 Minuten war sein Büro total verwüstet, und er lag ängstlich und blutend in der Ecke des etwa 11qm großen Raumes.

Meine Frau hat von der ganzen Sache erst erfahren, als mich die Polizei 3 Stunden später von zu hause abholte. Das ganze hat mir am ende 3 Tage auf der Polizeiwache (Freitag Abend bis Montag morgen), 18 Monate auf 3 Jahre Bewährung und 280 Sozialstunden, für die ich locker die ganzen 3 Jahre Bewährung brauchen werde, eingebracht. Ich denke das ich nicht so ausgerastet wäre, wenn er mir das anders erklärt hätte. Aber diese Ignoranz, Hochnäsigkeit und Frechheit. Viele Hartz IV Empfänger mögen Sozialschnorrer sein, aber die meisten sind anständig. Wir sind keine Menschen zweiter Klasse nur weil wir keine Arbeit finden. Das einzige was ich bereue ist das ich meiner Tochter den Nebenjob nicht verboten habe. Sie ist die einzige die Wirklich darunter leiden musste.

Beichte vom 21.07.2010, 13:15:40 Uhr
Ort: Jugendherbergsweg, 49401 Damme
Liebelei mit einem Nationalspieler (00027979)
46 Kommentare
3.3/5 (135 Votes)
Ich (w/25) hatte vor Jahren eine "Liebelei" mit einem bekannten Fußballspieler. Von heute auf morgen machte er Schluss. Ich habe danach nie wieder Kontakt zu ihm gehabt. Einmal habe ich ihn nach einem Training aufgesucht und er tat so als würde er mich nicht mehr kennen. Angeblich noch nicht mal meinen Namen. Ich bin heute glücklich verheiratet und habe ganz wundervolle Kinder. Aber jedes mal, wenn ich den Dreckssack im TV sehe, so wie jetzt bei der WM, und diese Komplimente in der Zeitung über ihn lese, könnte ich ausrasten! Er ist nicht so lieb und so süß, er ist eine dumme hohle Nuss und das war er immer schon!

Beichte vom 12.07.2010, 19:51:17 Uhr
Ort: 50668 Köln




Toilettenstreich (00027975)
13 Kommentare
4.1/5 (133 Votes)
Ich (m) beichte, dass ich, als ich ungefähr fünf Jahre alt war an Karneval, ein Fest das in meiner Wohngegend sehr groß und mit sehr viel Alkohol zelebriert wird, sämtliche Toiletten einer gut besuchten Gaststätte von innen abgeschlossen habe und unter dem Türspalt (welcher gerade groß genug war) durchgekrochen bin. Da ich mit meinen Eltern in der Gaststätte war, bekam ich mit, wie die Toiletten eine Stunde lang unbenutzt bleiben mussten, bis diese aufgesperrt wurden. Folge meiner Tat waren aufgebrachte Männer und Frauen sowie Wildpinkler ohne Ende. Ich hielt es damals einfach für eine lustige Idee und Leid tun mir besonders die Leute, deren Gärten verschmutzt wurden.

Beichte vom 11.07.2010, 14:08:39 Uhr


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