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Neueste Kommentare


2.4/5 (132 Votes)

Der Bettnässer

(00033059)



Ich habe schon länger eine seltsame Angewohnheit. Wenn ich nachts aufwache, weil die Blase drückt, habe ich meistens keine Lust aufzustehen und mache stattdessen das Bett nass. Aus diesem Grund habe ich mir schon vor längerer Zeit wasserdichte Bettwäsche besorgt, die ich unter der Normalen habe. Somit ist das Ganze zwar nicht weiter schlimm, aber merkwürdig ist das schon.



Beichte vom 14.04.2014, 22:15:42 Uhr

3.0/5 (118 Votes)

Dreckige Fensterscheiben

(00033032)



Ich beichte, dass meine Fensterscheiben so unglaublich verdreckt sind, dass heute Morgen die Verwaltung anrief. Die Dame meinte, dass meine Fenster eine Schande für die Außenfassade seien. Außerdem drohte sie mir damit, dass wenn ich meine Fenster nicht umgehend putze, sie jemanden anstellt, der das erledigt, und zwar auf meine Kosten. Ich muss zugeben, die Fenster sehen wirklich schlimm aus. Sonst bin ich eigentlich sehr reinlich, aber Fenster putzen ist echte Knochenarbeit. Ich beichte außerdem, dass ich keinen Finger rühren werde, soll die Tussi doch jemanden einstellen. Das schafft Arbeitsplätze und die paar Euro sind es mir wert.



Beichte vom 10.04.2014, 19:39:58 Uhr

3.1/5 (122 Votes)

Ein glückliches Leben als Fettsack

(00033011)



Ich bin ein Fettsack - nicht mehr einfach "nur" dick oder pummelig, nein, richtig fett. Wenn ich so zurückblicke, habe ich mein Leben darauf hingearbeitet. Sport hab ich stets gemieden und meine Ernährung war auch immer komplett ungesund. Meine Eltern haben nicht so sehr darauf geachtet, was sie heute scheinbar bereuen - es sind übrigens ganz normale Eltern und sie haben auch Normalgewicht. Nebenbei gab es immer zwei zentrale Hobbys in meinem Leben: meine Freunde und das Zocken. Mit Freunden rumhängen beinhaltete zwar auch oft Sport, damals habe ich das aber oft nur halbherzig mitgemacht. Heute hat sich das alles etwas verlagert. Ich habe alte Freunde verloren, Neue gewonnen und unsere Aktivitäten beinhalten heutzutage viel Alkohol und eben auch das Zocken.

Aber nun zu meiner Beichte: Auch wenn ich zwar oft daran gedacht habe, an diesem Zustand zu arbeiten, denke ich eigentlich nicht im Traum daran, meine Gewohnheiten zu ändern. Ich liebe gutes Essen und leckere Getränke und ich kann meinen Tagesablauf gut mit dem Zocken vereinbaren, da ich studiere. Trotzdem reden viele Menschen auf mich ein und teilweise kommt dabei echt Schrott raus. Ich hasse diese Leute, die so oft wie möglich ins Fitnessstudio laufen und dir dann erzählen, wie toll doch alles ist. Teils mag das Neid sein, aber zu einem großen Teil ist es einfach die Verachtung für die Leute, die einfach nicht ihre Meinung für sich behalten können. Ich lebe aktuell sehr gut. Ohne irgendwelche Probleme, und wenn das irgendwann nicht mehr so ist und ich in die Kiste komme - sei es drum! Ich sehe es einfach nicht ein, mein komplettes Verhalten zu ändern und alles abzulegen, was mir bisher in meinem Leben gefallen hat. Mir gefällt mein Leben, hört auf mir einzureden, dass es nicht so ist! Ich beichte also, dass ich mein Verhalten nicht ändern werde und so weiterlebe, bis ich irgendwann in die Erde muss.



Beichte vom 06.04.2014, 18:45:44 Uhr



3.4/5 (118 Votes)

Langweiliges Weichei

(00032993)



Ich bin ein totales Weichei. Ich bin über zwanzig, und SpongeBob-Fan. Ich sammle kleine Spielzeugautos einer sehr bekannten Marke, welche morgens im TV in der Werbung zu sehen ist - und Tierfiguren einer ebenfalls ziemlich bekannten Marke, die ihre Produkte mit einem kleinen Fähnchen kennzeichnet. Ich bin ein absoluter Tierfreund, rede mit meinen Katzen, wie andere mit ihren Kindern und gelegentlich bleibe ich beim Einkauf im Supermarkt auch draußen am Blumenstand hängen. Cool finden mich irgendwie auch nur die Kinder aus der Nachbarschaft, weil ich mich absolut nicht wie ein gestandener Erwachsener, sondern eher wie ein unreifer Teenager fühle und sie deshalb lieber mit mir quatschen, ob ich denn beispielsweise gestern auch Starwars geguckt hätte, oder ob sie meinen Fußball zum Spielen ausleihen könnten, und so weiter.

Ich muss zugeben, dass ich leider auch einfach ziemlich jung aussehe und auch nicht gerade groß bin. Das lässt mich bei den meisten Leuten automatisch für sechzehn durchgehen. Wenn das Wetter schlecht ist, sitze ich am PC und spiele Rennspiele, gucke SpongeBob oder schaue mir Pornos an, weil sich meine deutlich ältere Freundin in der Menopause befindet und es daher schon seit einiger Zeit vorzieht, asexuell zu leben. Manchmal bin ich deswegen frustriert und suche die Fehler bei mir. Dann schreibe ich ihr romantische Gedichte, liebevolle Karten oder mache ihr andere kleine Überraschungen. Aber irgendwie ist die Luft scheinbar raus, denn egal, was ich versuche, nichts kommt an. Gespräche mit ihr brachten bisher auch nichts, da sie sich nicht mit den Problemen beschäftigen will. Das Nachmittags-TV oder ihre Browsergames im Internet sind meistens viel wichtiger. Ich glaube, Frauen stehen einfach nicht auf liebevolle Softi-Typen. Aber ich kann mich einfach nicht ändern, obwohl ich auch lieber ein toller Typ wäre, dem die Mädels hinterherrennen und nicht seine Katzen. Und natürlich mit einem gut bezahlten Job, um seiner Frau etwas bieten zu können. Aber ich bin das einfach nicht. Da ich sonst weder Familie noch Freunde habe, fühle ich mich dann einsam und ziehe mich in meine kindische Welt zurück. Ich schäme mich dafür.



Beichte vom 04.04.2014, 00:44:46 Uhr

3.1/5 (97 Votes)

Überfordert vom Leben

(00032972)



Ich (w/19) habe das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst. Ich habe fruchtbare Zukunftsängste, obwohl ich gerade mein Abitur gemacht habe. Dennoch bekomme ich meinen Arsch nicht hoch, um etwas zu tun. Ich sollte mich bewerben, stattdessen würde ich am liebsten den ganzen Tag schlafen. Auch in die Schule gehe ich nicht mehr, ich ziehe mich aus meinem sozialen Umfeld langsam zurück, weil ich Angst vor Ablehnung habe. Einschneidende familiäre Probleme machen mir das Leben noch zusätzlich schwer. Mein ganzes Leben dreht sich darum, was andere von mir denken - ich habe keine eigenen Werte mehr, ich habe mich irgendwie selbst verloren. Ich bin nicht mehr in der Lage, echte Freude zu empfinden, meist tue ich nur erfreut, weil es von mir erwartet wird. War ich früher nie der exzessive Partygänger, so flüchte ich mich seit einigen Monaten in den Alkohol. Wenn ich betrunken bin, kann ich mich endlich öffnen, schockiere dann aber durch meine Depression die Leute, denen ich davon ehrlich erzähle. Meistens sage ich einfach, dass das nicht meine echten Gefühle waren, und dass alles nur vom Alkohol käme. In Wirklichkeit sage ich jedoch immer, was mich wirklich beschäftigt und was ich wirklich denke.

Ich halte eine Fassade aufrecht, die mich selbst zugrunde richtet und mich unter sich begräbt. Da ich selbst weiß, dass irgendetwas nicht stimmt, habe ich mich meinem Freund anvertraut, der zwar so tat, als würde er mich verstehen, aber eigentlich nichts nachvollziehen kann. Muss auch echt schwierig mit mir sein, das weiß ich selbst. Da wir noch nicht lange zusammen sind und auch eine sehr unterschiedliche Denkweise haben, habe ich Angst, dass er mich wegen meiner Krankheit verlassen könnte. Denn durch meine Antriebslosigkeit habe ich das Gefühl, ihn auszubremsen, und bin ihm gegenüber oft nicht fair. Eigentlich hätte er etwas Besseres verdient, dennoch bin ich nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Ich beichte, dass ich meinen Freund belaste und ihn damit auch irgendwie sehr verletze, da er ja will, dass es mir gut geht. Hoffentlich habe ich bald den Mut, einen Psychiater aufzusuchen, denn sonst geht letztendlich alles, was mir wichtig war, kaputt. Und das Schlimmste: Dann werde ich selbst schuld sein!



Beichte vom 31.03.2014, 15:31:23 Uhr


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