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Neueste Kommentare

3.2/5 (60 Votes)

Die Probe des Musikorchesters

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Eigentlich sollte ich (m) jeden Freitag in das Musikorchester und ich darf es von meinen Eltern her auch nur ausfallen lassen, wenn ich einen wirklichen Grund dazu habe. Doch ein paar Mal hatte ich inzwischen so wenig Lust darauf, dass ich einfach in einen anliegenden Naturpark gegangen bin. Dort habe ich mich auf eine schöne Bank gesetzt und mir einen Film angeschaut, den ich mir dafür extra runtergeladen habe - oder habe einfach ein Buch gelesen oder sonst irgendwas gemacht, um die 1,5 Stunden zu überstehen. Ich bin dann auch immer rechtzeitig nach Hause gegangen und habe gesagt die Probe sei ganz normal gewesen. Meine Eltern bezahlen meinen Dirigent also für nichts. Bitte vergebt mir, ich werde meinen Eltern demnächst auch sagen, dass sie mich vom Orchester abmelden sollen.



Beichte vom 15.09.2014, 20:06:06 Uhr

2.5/5 (129 Votes)

Die Wurst auf den Tellern

(00033934)



Auf der Arbeit war ich mit Küchendienst dran und sollte das Frühstück vorbereiten. Dazu wurden Wurst und Käsescheiben auf kleinen Tellern verteilt, damit sich später jeder etwas davon nehmen kann. Zuerst sollte ich die Wurstscheiben aus der Packung auf die Teller verteilen, damit es hübsch aussieht. Ich habe es zunächst mit einem Messer versucht, was mir nicht gelungen ist, weil die Scheiben etwas klebrig waren und ich sie so nicht voneinander trennen konnte. Eine Kollegin hat dann gesagt, ich darf die Scheiben auch mit den Händen anfassen, wenn ich sie vorher gewaschen habe - und falls nicht, kann ich auch Einmalhandschuhe anziehen. Da es dort aber etwas hektisch zuging und niemand gemerkt hatte, dass ich von draußen ohne Händewaschen direkt in die Küche reingekommen bin, habe ich das Essen nach kurzem Zögern einfach so mit den schmutzigen Fingern angefasst. Ein bisschen unwohl war mir dabei schon, weil auch überall Hinweisschilder hingen. Aber nachdem ich die ersten Teller fertig hatte, war es mir auch egal und ich dachte mir, wenn mir niemand rechtzeitig sagt, wo die Seife steht, ist das ihr Pech. Später haben sich alle über das Essen gefreut.



Beichte vom 13.09.2014, 09:13:22 Uhr
Ort: Eutiner Straße, 23738 Lensahn

2.9/5 (156 Votes)

Der strebsame Deutsche

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Ich (m/20) beichte, dass ich, auch wenn ich seit meinem 18. Lebensjahr alleine wohne, meinen Eltern immer noch Sorgen ohne Ende bereite. Der Grund dafür ist meine Faulheit. Ich sehe es einfach nicht ein, mich 40 Stunden pro Woche abzuarbeiten, um irgendeinem Firmenchef ein Leben in Saus und Braus zu ermöglichen. Stattdessen arbeite ich in verschiedenen Aushilfsjobs und das auch nur so viel, dass ich auf Hartz-IV Niveau komme. Wenn ich zu viel Geld verdient habe, nehme ich mir auch manchmal einen Monat davon frei. Ich bin damit vollkommen zufrieden und könnte auch den Rest meines Lebens so weitermachen. Meine Eltern sind jedoch das glatte Gegenteil davon. Mitte 50, Mutter mit Managerposten, Vater Informatiker, beide waren schon wegen Burn-out in einer Reha. Workaholics wie aus dem Bilderbuch. Aufgewachsen bin ich in relativem Reichtum, Spielzeug, das ich wollte, habe ich auch bekommen, Klamotten, Schulzeug und Ähnliches immer vom Feinsten.

Nach bestandenem Abitur mit 2er Schnitt - für meine Eltern natürlich ein Unding, da ich dafür absolut nichts getan habe und es auch eigentlich 0,x sein sollte - fing ich mit besagten Aushilfsarbeiten und einer kleinen, eigenen Wohnung an. Dort musste ich erstmals in - nach deutschen Maßstäben - Armut leben und mir fiel auf, dass mich das kein bisschen störte. Ganz im Gegenteil, ich bin mit meinem Leben weitaus glücklicher als jemals zuvor. Meine Beichte ist also letztendlich, dass ich absolut nicht dem Stereotyp des strebsamen Deutschen entspreche und stattdessen lieber faul bin und sich meine Eltern wahrscheinlich noch am Todesbett fragen werden, was sie bei mir falsch gemacht haben.



Beichte vom 06.09.2014, 05:19:19 Uhr


2.7/5 (177 Votes)

Die vergeudeten Tage sind gezählt!

(00033823)



Ich bin 22 Jahre alt, es ist ein regnerischer Morgen und ich liege in meinem Zimmer. Andere gehen zur Arbeit, leben das Leben und sind zufrieden. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen. Ich wohne noch bei meiner Mutter, habe keinen Cent in der Tasche und die Tage vergehen wie im Flug. Ich habe alles gesehen. Unmengen an wissenschaftlichen Dokumentationen über das Universum, Psychologie, Philosophie etc. Alle guten Animes, Filme mit Robert De Niro, Al Pacino, Michael Douglas, Christian Bale, Moragen Freeman und so weiter. Ich halte mich, was die Welt und ihre neusten Ereignisse anbetrifft, immer auf dem neusten Stand und auch die Welt der Literatur ist mir nicht fremd. Ich habe sozusagen das Internet durchgespielt und Gitarre spielen kann ich auch. Skaten kommt vielleicht etwas unerfreulich, weil Skater normalerweise keine Probleme haben - aber naja. Skaten kann ich auch. Somit kann man davon ausgehen, dass ich auch Freunde habe und nicht schlecht aussehe. Also ist es höchste Zeit, meinen Arsch zu bewegen, mir einen Job zu suchen und Geld zu verdienen. So wie ich es meiner Freundin versprochen habe! Danach werde ich wahrscheinlich visuelle Kommunikation studieren, dank meiner überragenden künstlerischen Begabung, die auf meine Fähigkeit zurückführt, atmosphärische Meisterwerke mit meiner Kamera zu kreieren. Und das, obwohl ich nur einen schlechten Hauptschulabschluss habe. Und an dieser Stelle sei angemerkt, dass ich diesen erst letztes Jahr nachgeholt habe. Doch vielleicht habe ich mich auch getäuscht, meine Freundin verlässt mich, die Uni lehnt mich ab oder ich breche mir beide Beine. Es kann alles passieren, aber meine vergeudeten Tage sind gezählt!



Beichte vom 26.08.2014, 10:38:44 Uhr

2.4/5 (171 Votes)

Die Dusche aus der Dose

(00033807)



Ich (m/23) beichte, dass ich zu faul zum Waschen und Duschen bin. Ich weiß nicht, warum, aber ich habe einfach nicht das persönliche Bedürfnis danach. Ich finde Waschen echt lästig. Wenn ich keine Menschen um mich herum hätte, würde ich wahrscheinlich nie duschen. Ich muss mich deshalb regelrecht zum Duschen zwingen. Einmal die Woche ist das absolute Maximum. Mehr ist nicht drin. Oft werden es aber eher 9, 10, 11 Tage, manchmal auch zwei Wochen. Zwischendurch wasche ich mich nie. Gleiches gilt auch für die Haare und das Wechseln der Klamotten. Auf das Waschen der Wäsche habe ich nämlich auch keinen Bock. Eine Rasur mache ich auch nur alle 4-5 Tage, manchmal am Wochenende auch noch alle zwei Tage, öfters aber nicht. Damit ich nicht stinke, nehme ich viel Deo bevor ich das Haus verlasse. Ich fahre damit ganz gut, finde es aber trotzdem komisch, dass ich so faul bin. Manchmal nehme ich mir vor, öfter zu duschen, aber die Faulheit siegt immer.



Beichte vom 23.08.2014, 19:14:35 Uhr


298 Beichten insgesamt (Kategorie Trägheit).



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