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Beichten: 25.583 | User: 213.845 | Kommentare: 401.728
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Hilfe, ich bin süchtig nach Pornos

(Beichthaus.com Beichte 00038169)



Ich (m/20) denke, dass ich süchtig nach Pornos bin. Ich sage speziell Pornos und nicht Masturbation, weil ich manchmal nur ein Mal wöchentlich masturbiere, aber fast jeden Tag Pornos konsumiere, oft mehrere Stunden. Das macht sich auch dadurch bemerkbar, dass ich eindeutige Änderungen in meinem Pornokonsum feststellen konnte (also dass ich nur noch recht ungewöhnliche Fetisch-Pornos ansehe). Außerdem hatte ich noch nie eine Beziehung und auch erst einen einzigen Kuss. Das mag zwar nicht durch diese potenzielle Sucht kommen, da ich generell eher introvertiert bin, aber hilfreich wird es wohl kaum sein. Ich beichte, dass ich mich vor einem Tag dazu entschlossen habe, damit aufzuhören, aber nicht glaube, dass ich das auch wirklich schaffe. Außerdem denke ich, dass in unserer Gesellschaft viel zu wenig vor Pornos gewarnt wird und des Weiteren habe ich das Gefühl, dass Pornosucht bei Weitem nicht so akzeptiert ist, wie zum Beispiel Alkoholsucht, weswegen ich auch mit niemandem darüber reden kann.



Beichte vom 01.05.2016, 02:04:10 Uhr

3.1/5 (67 Votes)

Früher war alles besser!

(Beichthaus.com Beichte 00038166)



Ich muss beichten, dass ich einen beachtlichen Teil meiner Zeit damit vertrödele, mir vorzustellen, im Amerika der 50er Jahre zu leben und dafür auch die eine oder andere Verpflichtung aus dem echten Leben verschiebe oder vergesse. Statt auszugehen oder mich zu verabreden, liege ich gemütlich im Bett und fantasiere oder schreibe Geschichten. Es wäre nur einfach so viel schöner, in einer Welt zu leben, die keine brutalen Religionskriege, keine militanten Veganer, keine halben T-Shirts und zerrissenen Hosen zum vollen Preis kennt. Weiße Zäune, eine kleine Familie, einen tollen Wagen. Ich kann die Leute, die sagen, dass früher alles besser war, voll und ganz verstehen. Wie es scheint, war es das nämlich. Heute hängt jeder am Smartphone, damals hat man wenigstens miteinander gesprochen oder telefoniert, statt Apps gab es Gesellschafts- oder Ballspiele. Ein weißer Zaun wäre sofort von irgendwelchen Kiddies mit Spraydosen besudelt.

Manchmal fühle ich mich schlecht, wenn ich Freunden absage, aber bevor ich einen ganzen Tag damit verbringe, die Wohnung in Ordnung zu bringen und ihnen Snacks und Getränke zu kaufen, von denen am Ende das meiste überbleibt, esse ich doch lieber für mich allein, flüchte mich in Gedanken und trinke nur für mich einen schönen Tee, ein Glas Sekt oder eine Tasse Kaffee.



Beichte vom 30.04.2016, 21:24:11 Uhr

3.1/5 (101 Votes)

Ich kaufe gerne Damenunterwäsche

(Beichthaus.com Beichte 00038149)



Ich muss hiermit beichten, dass ich als Mann in Kleidungsgeschäften immer in der Abteilung für Damenunterwäsche reichlich Damenunterwäsche nehme und unter dem großen Staunen der anwesenden Kundinnen damit in eine [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 27.04.2016, 16:32:31 Uhr


3.5/5 (60 Votes)

Mit dem Klapphandy im Internet

(Beichthaus.com Beichte 00038148)



Als ich so dreizehn Jahre alt war, habe ich ein neues Handy bekommen - derzeit ganz modern, ein flaches Klapphandy. Damals war das mit dem mobilen Internet noch nicht so wie heute und es wurde pro Minute getaktet, man konnte nicht einfach zwei Gigabyte buchen, sondern bei dem Vertrag wurde dann so bezahlt, wie man auch nutzte. Meine Eltern hielten mir dementsprechend eine Predigt, dass ich das Internet am Handy nicht nutzen durfte, weil es zu teuer war, um eine Abschaltung der Option kümmerten sie sich als Vertragsinhaber jedoch nicht. Für mich im Großen und Ganzen ein Schlag ins Gesicht, denn einen Router, also Hausinternet, hatten wir auch immer noch nicht, es war aber die Zeit, wo es dann losging, dass Sachen für die Schule online recherchiert und ausgedruckt werden mussten und sich privat auch schon jeder im Internet herumtrieb. Alle meine Freunde hatten schon gefühlt ewig Internet zu Hause, doch die einzige Möglichkeit, die mir blieb, war bei Wind und Wetter mit dem Rad in die Bibliothek zu fahren und dort mein knappes Taschengeld ins Internet sowie die Druckmöglichkeit zu investieren.

Bei Freunden ging das natürlich mal, aber auch nicht durchgehend. Geschichten aus Abenden im ICQ und solche Späßchen konnte ich in der Schule immer nur anhören, nie selbst erzählen. Ob es schließlich die Neugier oder der Gruppenzwang war, weiß ich noch nicht genau, doch ich kam auf die folgenschwere Idee, dennoch das Handyinternet zu nutzen. Man konnte das Gerät mit einem USB-Kabel an den PC anschließen und darüber im Browser am Computer surfen. Eine vollkommen neue Welt öffnete sich für mich, auch wenn ich anfangs sehr vorsichtig war und immer nur kurz für die Schule online ging. Es gab dann irgendwann eine Telefonrechnung im niedrigen dreistelligen Bereich und meine Eltern waren schon tierisch sauer, zwei Wochen hatte ich das Telefon abzuliefern: Handyverbot. Doch der Drang war weiterhin groß, irgendwann saß ich täglich stundenlang davor, auch wenn es enorm langsam war. Sogar einen Song lud ich herunter, lud meine eigenen Geschichten und Gedichte in Foren und auf Schreibplattformen hoch und chattete in ICQ, bis die Tasten glühten. Wenn ich online war, dachte ich gar nicht an die Kosten, die dabei entstehen könnten.

Da ich meist eher aus der Schule kam, als meine Eltern von der Arbeit, fand ich eines Tages einen Brief der Telefongesellschaft vor, der in Dicke und Schwere den Umfang der regulären Rechnung um ein Vielfaches überstieg. Für einen Moment ging mir der Hintern echt auf Grundeis, deswegen versteckte ich den Brief einfach in meinem Zimmer und das normale Leben ging weiter, es hatte wohl keiner etwas gemerkt und ein paar Tage später surfte ich auch lustig weiter. Ich verdrängte einfach, was da vielleicht per Post gekommen war und meine zahlreichen neuen Internetfreunde wollte ich nicht aufgeben, immerhin waren alle Klassenkameraden auch immer online. Ein paar Wochen später kamen meine Eltern schon mit einem Riesendonnerwetter unten reingepoltert, das war der Tag, an dem sie das auf ihren Kontoauszügen gemerkt hatten. Die Summe hatte sich durch mein Surfen auf einen fünfstelligen Betrag gesteigert und ich bekam natürlich im wahrsten Sinne den Arsch ab. Sie schoben total Panik, weil all das Ersparte weg war, und machten sich schon Gedanken über einen Auszug und den Verkauf diverser Wertsachen.

In der ersten Panik sollte auch mein selbst ersparter iPod verkauft werden, deswegen habe ich all meinen Wertkram vorerst versteckt, damit sie da nicht drankamen. Zum Glück klärte sich das Ganze am Ende aber nach Kontaktaufnahme mit der Telefongesellschaft auf. Ich war noch keine vierzehn Jahre alt, das erkannte die Gesellschaft an und gab selbst zu, dass ihr ein Fehler unterlaufen war. Eigentlich hätte in gewissen Abständen angezeigt werden müssen, dass die Rechnung einen bestimmten Betrag erreicht hat, beispielsweise bei 500, 1000 Euro und so weiter. Nachweislich war das bei uns nicht der Fall, wahrscheinlich hätte ich mit diesem Wissen auch direkt zu Anfang gar nicht weitergesurft.

Am Ende bekamen meine Eltern all ihr Geld zurück, sie sind heute noch Kunden dort, alles ist in Ordnung. Ich beichte, dass mir das Ganze trotz der zwischenzeitlichen Angst wegen der Rechnung eigentlich gar nicht so nahe gegangen ist und weiß, dass ich mich gerade dafür schämen sollte, aber ich denke noch immer ein bisschen, dass meine Eltern teilweise auch schuld sind, weil sie so lange keine Notwendigkeit sahen, einen Router nach Hause zu holen und es damit ständig zu Engpässen bei Hausaufgaben und der Zugehörigkeit in der Schule kam. Ich bin nur froh, dass sich der Vorfall noch zum Guten gewendet hat und direkt im Anschluss hatten wir dann auch endlich LAN zu Hause, sodass ich nie wieder in Not geriet und nie wieder - von schlechten Mathenoten und einmal Sitzenbleiben abgesehen - Mist baute.



Beichte vom 27.04.2016, 13:30:29 Uhr

3.4/5 (75 Votes)

Süchtig nach Nasenspray

(Beichthaus.com Beichte 00038146)



Ich bin süchtig nach Nasenspray, schon seit Jahren. Abends schwillt immer meine Nase zu, dann nehme ich das Spray und freue mich, wenn die Nase wieder frei ist. Ich weiß schon gar nicht mehr, was zuerst da war - das Zuschwellen oder die Nasentropfen nehmen. Damit nichts auffällt, kaufe ich das Spray immer in verschiedenen Apotheken, und wenn man mir da sagt, ich solle es höchstens eine Woche benutzen, nicke ich freundlich und stimme zu. Ich beichte, dass ich genau weiß, dass das nicht besonders gesund für mich ist, aber ich gar nicht erst versuche, etwas zu ändern. Ich werde schier verrückt, wenn meine Nase zuschwillt.



Beichte vom 26.04.2016, 22:46:01 Uhr


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