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3.1/5 (143 Votes)

Gefangen in der Sexsucht

(Beichthaus.com Beichte 00034083)



Ich (m/24) bin sexsüchtig. Anfangs, ungefähr mit 18 Jahren, hielt es sich noch in Grenzen, doch mittlerweile bestimmt Sex mein Leben. Ich habe meinen Job verloren, meine Beziehung ging kaputt und der Großteil meines Freundeskreises ging auch verloren. Ein normales Leben ist nicht mehr möglich. Dass viele Männer einen hohen Sextrieb haben, ist ja bekannt, doch ich konnte nicht treu bleiben und war gefangen in einem Netz aus Lügen. Nach jedem Mal hätte ich mich schlagen können. Das schlechte Gewissen, welches einen prägte. Und die Menschen in seinem Umfeld, die man verletzt. Selbst bei Terminen wie Beratungen darf es keine Beraterin sein, denn dann schaltet sich mein Verstand gleich aus. Ich möchte Sex mit jeder und überall. Das ist nicht mehr schön. Ich versuchte es mit einer Gleichgesinnten, aber das machte nichts besser. Ständige Lügen von beiden Seiten und Untreue. Der ständige Gedanke an Sex hat mich kaputtgemacht. Ich kann mich in diesen Momenten auf nichts anderes konzentrieren. Alles um einen erscheint unwichtig. Ich habe mir nun aber einen Termin bei der Suchtberatung geholt.



Beichte vom 09.10.2014, 10:33:31 Uhr

2.8/5 (112 Votes)

Fetisch für Fast Food

(Beichthaus.com Beichte 00034075)



Ich (m/26/gut gebaut) war bis zu meinem 17. Lebensjahr ein Moppelchen, um nicht zu sagen: richtig fett, und bin mittlerweile sehr stolz auf meinen geringen Körperfettanteil. Ich gehe seit Jahren vier Mal die Woche ins Studio und trainiere wirklich hart, um meine Muskeln über den aktuellen Stand hinaus zu definieren. Aber ich vermisse das gute, fettige, kohlenhydratreiche Essen, ich vermisse es, so viele Chips wie nur irgend möglich in mich rein zu stopfen. Aus diesem Vermissen entstand dann irgendwie das Ritual, mich nach dem Training verschwitzt in ein Fast-Food-Restaurant zu setzen und Unterschichtlern beim Fressen zuzugucken. Ein Freund von mir arbeitet da und hat es irgendwie geklärt, dass mich von den Mitarbeitern keiner auffordert zu gehen, auch wenn ich nur da sitze und nichts bestelle. Es ist einfach so ein gutes Gefühl, zu sehen, was sich Menschen für Dreck in den Körper hauen. Gefühlsmäßig eine Mischung aus Hass und Liebe. Hass, weil es ihnen anscheinend völlig egal ist, wie sie aussehen, wie sie auseinandergehen, wie fettig triefend ihre Gesichter vor und nach dem Essen aussehen. Liebe dem Essen gegenüber: Liebe, weil ich irgendwie dankbar dafür bin, dass sie es vor meinen Augen essen, dass ich dabei sein darf, dass ich es nicht essen muss, obwohl ich es doch will.

Der Grund, warum ich das hier schreibe, ist, weil meine Sucht heute überhandgenommen hat und ich mich selbst verabscheue. Ich habe mir heute nach reiflicher Überlegung und dem Erreichen eines mir selbst gesetzten Ziels ein Menü geholt. Ein Burger mit Fanta und Ketchup zu den Pommes. Ich habe mich gefühlt wie Gott in Frankreich. Ich hatte bezahlt und das Essen vor mir auf dem Tablett. Und plötzlich drehte sich mir der Magen um. Ich konnte nicht. Ich konnte es einfach nicht essen. Also bin ich raus. Mit meinem Essen in den Händen raus aus dem Laden und irgendwo hin. Ich wollte da einfach nur noch weg. Als sich mein Magen so langsam wieder beruhigte, sah ich in einer Eingangstür zu einer Bank einen Penner sitzen. Ich überlegte nicht lange und gab ihm mein Menü. Er nahm es dankend an und fing direkt damit an, die Pommes zu verspeisen, während er versuchte, gleichzeitig von der Fanta zu trinken. Ein Stück Pommes blieb ihm im ungepflegten Bart hängen. Ich konnte nicht weggucken. Ich gab mir in Gedanken selbst Ohrfeigen dafür, aber dieses Szenario machte mich an. Ich sagte ihm, er solle doch mal von dem Burger probieren. Er stellte die Pommes neben sich und griff zum Burger. Er öffnete die Verpackung und nahm einen Bissen. Wie ich gehofft hatte, blieben Salat und Soße in seinem Bart kleben.

Ich konnte nicht mehr. Ich konnte nicht anders. Ich holte mein Portemonnaie aus meiner Hosentasche und warf ihm 20 Euro vor die Füße. Ich sagte, er solle sich den Burger ins Gesicht schmieren. Ich stand für kurze Zeit völlig reglos da. Wir sahen uns an. Ich wollte das sehen. Und er tat es. Er nahm den Burger, klappte ihn auf und rieb sich damit ein. Ich spürte, wie ich langsam eine Erektion bekam, und rannte weg. Ich rannte so schnell ich konnte und musste mich in einer Seitenstraße übergeben. Ich hasse mich für das, was ich getan habe. Ich hoffe der Obdachlose kann mit dem Geld irgendetwas anfangen.



Beichte vom 07.10.2014, 23:30:14 Uhr

3.0/5 (146 Votes)

Riesenpickel und Ohrenkerzen

(Beichthaus.com Beichte 00034047)


4 Kommentare

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Neugier · Fetisch · Sucht · Ekel


Ich gucke mir auf bekannten Video-Portalen total gerne Videos an, bei denen man zusehen kann, wie ein riesiger Pickel, Insekten, Eiter oder eben Sonstiges entfernt oder ausgedrückt werden. Es macht mich nicht sexuell an - zumindest kam das nie zum Vorschein, man weiß ja nie, was so im Unterbewusstsein abgeht - ich gucke mir das einfach total gerne an und habe auch absolut gar keinen Ekel davor. Ich benutze aufgrund meiner oft entzündeten Ohren auch solche Ohrenkerzen - Kerzen, in denen das Ohrenschmalz aufgesaugt wird - und schneide diese danach auf, um zu sehen, welche Masse an Ohrenschmalz ich produziert habe. Manchmal denke ich sogar darüber nach, dass ich mir auch einen solchen Riesenpickel oder Wurm oder so etwas wünsche, damit der ausgedrückt oder rausgesaugt werden kann. Muss bestimmt ein total befreiendes Gefühl sein. Ich weiß wirklich nicht, was das ist. Aber ich gehe auch gerne aufs Klo, vielleicht kommt daher eine Neigung zur Befreiung.



Beichte vom 02.10.2014, 00:05:16 Uhr



AIRBNB
3.3/5 (108 Votes)

Tanzende Ampelmännchen

(Beichthaus.com Beichte 00034010)



Ich (w) beichte, dass ich neulich völlig stoned an der Ampel stand und dachte, dass das Ampelmännchen mit mir tanzt und mich anlächelt. Seit diesem Vorfall habe ich meinen Marihuana-Konsum [...]
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Beichte vom 25.09.2014, 13:50:26 Uhr

2.8/5 (81 Votes)

Spiel mit einem Spielsüchtigen

(Beichthaus.com Beichte 00034006)



Ich (m) habe einem Mitmenschen vor einiger Zeit Furchtbares angetan. Er ist spielsüchtig und darf nicht in Kontakt mit Wetten und Sonstigem kommen. Dafür hat immer jemand gesorgt. Aber seit einiger Zeit hatte er keine Freunde außer mir und deswegen war ich dafür verantwortlich, ihn von Casinos und jeglichen Wetten fernzuhalten.

Es ist aber im Juni eskaliert. Ich habe mit ein paar Kumpels ein kleines Pokerspiel veranstaltet, bei dem natürlich um Geld gespielt wurde. Er wollte auch mitmachen, aber ich habe ihm gesagt, dass das nicht ginge. Dann hat er gebettelt, deshalb dachte ich mir, wenn der Typ es so will, dann soll er es versuchen. Ich bin irgendwann aus dem Spiel ausgestiegen und habe mich Schlafen gelegt. Als ich dann aufgewacht bin und ihn gefragt habe, wie es bei ihm steht, meinte er, er sei 700 Euro im Minus. Da habe ich ihn gefragt, wie das geht, da er nicht so viel Geld hatte. Einer meiner Kumpels meinte dann, dass er behauptet hätte, dass ich ihm das Geld leihen würde. Ich habe natürlich den anderen das Geld ausgezahlt, war aber wütend. Ich verlangte das Geld von ihm innerhalb von zwei Tagen zurück, da ich damit meinen Anzug und ein paar andere Sachen für den Abiball kaufen wollte. Er hat es aber in zwei Tagen nicht geschafft, da bin ich zu ihm und habe ihm eine unsanfte Lektion erteilt. Er hat daraufhin seinen Roller verkauft und mir das Geld gegeben.

Seine Eltern haben davon Wind bekommen und ihn deswegen aus dem Haus geworfen. Als ich das erfahren habe, wollte ich ihm fürs Erste eine Unterkunft bieten. Er hat es aber abgelehnt und hat mir stattdessen Vorwürfe gemacht, warum ich so sei. Ich habe ihm nur darauf geantwortet, er sei ein Volljähriger, der gezockt und verloren hat und dass ich auch alles hätte verlieren können. Er sagte dazu nur noch, dass er mich hasst und hoffe, dass ich in die Hölle komme. Danach habe ich mich so miserabel gefühlt. Es tut mir leid, aber er möchte nichts mehr von mir wissen. Das ist sehr belastend.



Beichte vom 24.09.2014, 18:16:30 Uhr
Ort: Albstadt


262 Beichten insgesamt (Kategorie Sucht).



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