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Neueste Kommentare

3.1/5 (37 Votes)

Berufsträumer

(Beichthaus.com Beichte 00034219)



Ich möchte beichten, dass ich "Berufsträumer" hasse. Damit meine ich Leute, die brotlose Fächer wie Germanistik oder Archäologie studieren - oder generell einen einfachen Beruf suchen und der Meinung sind, irgendetwas könne man damit schon arbeiten. Mich regen diese von Daddy gesponserten Mädels auf, die allen so stolz erzählen, dass sie ja so viel lernen müssten, obwohl ihr Studium nicht mehr als ein Hobby ist. Und das Schlimmste ist, dass viele dieser Studenten dann tatsächlich in irgendeiner Behörde oder sonst irgendwo einen gut bezahlten Job bekommen, bei dem sie dafür bezahlt werden, gefährliches Halbwissen zu verbreiten.

Ich selbst habe einen sehr anspruchsvollen und schwierigen Job, mit sehr viel Verantwortung. Ich darf keine Fehler machen und der Druck ist immens. Jeder Tag ist voll mit Arbeit, ich tue also wirklich viel für mein Geld. Der Grund, warum ich so sauer auf diese Träumer bin, ist, dass ich selbst einer bin! Ich habe einen Traumberuf, für den ich allerdings sehr lange studieren müsste und auch danach noch jahrelang mit geringster finanzieller Vergütung weitere Fortbildungen machen müsste, um den Beruf endlich ausüben zu können. Aber ich habe niemanden, der mich unterstützen kann, und habe allein zu viel Angst vor diesem Schritt, da das Ganze auch in Arbeitslosigkeit enden könnte. Jetzt aber zu meiner eigentlichen Beichte: Ich beichte, dass ich neidisch auf diese Träumer bin, die daran glauben, mit ihrem brotlosen Fach Erfolg zu haben.



Beichte vom 30.10.2014, 13:31:25 Uhr

2.8/5 (101 Votes)

Angst vor der Zukunft

(Beichthaus.com Beichte 00034201)



Ich (w/21) möchte beichten, dass ich Angst vor einer Zukunft mit meinem Freund habe. Ich komme aus einem guten Elternhaus, mache erfolgreich ein gutes duales Studium, bin verbeamtet und durch zwei Sportarten gut beschäftigt. Meine Eltern haben mir immer zu verstehen gegeben, dass eine Ausbildung, so wie Arbeit und Geld verdienen sehr wichtig sind und haben mich so erzogen, dass ich inzwischen mit einer eigenen Wohnung und einem Auto sehr selbstständig bin. Dabei unterstützen sie mich finanziell kaum, nur, wenn es sehr eng ist und auch nur geliehen. Mein Freund hingegen kommt aus einer anderen Familie, in der ein guter Beruf nicht besonders wichtig ist. Nicht falsch verstehen, beide gehen arbeiten, legen dabei aber weder Wert darauf, dass der Beruf auf Dauer erhalten werden kann, noch, dass genügend Geld reinkommt, um die Familie zu ernähren. Mein Freund studiert jetzt ein Fach, mit dem man beruflich kaum etwas anfangen kann, bzw. mit dem man nicht besonders gefragt ist. Zudem hat er einen Nebenjob, den er in seinen Semesterferien macht, der fernab von gut und böse ist. Er verdient damit zwar Geld, aber die Umstände sind scheußlich. Ich habe Angst, dass er niemals einen guten Job findet und unseren Kindern kein gutes Leben ermöglichen kann.

Trotzdem ist er mit seinem Leben absolut im Reinen und total optimistisch, dass er später mal Hauptverdiener bei uns wird, denn zu seinem Studium sagt er, dass es nur darauf ankommt, was man damit macht. Dazu ist er sehr beliebt, hat viele Freunde und wird von allen geschätzt. Er ist auch wirklich ein toller Freund, liebevoll und alles. Es passt perfekt zwischen uns und das nicht erst seit gestern. Ich beichte also, dass ich an den Zukunftsvisionen meines Freundes zweifele und Angst habe, dass er es zu nichts bringen wird. Aber vielleicht denke ich da auch viel zu früh drüber nach, daher warte ich noch ab, wie er sich entwickelt.



Beichte vom 28.10.2014, 13:32:39 Uhr

3.4/5 (93 Votes)

Effizienz am Arbeitsplatz

(Beichthaus.com Beichte 00034168)



Ich (m/24) bin technischer Zeichner und beichte, dass ich während meiner Arbeitszeit eine Excel-Mappe erstellt habe, die Sudokus löst. Ich hätte auch weitere Makros für unser Zeichenprogramm erstellen können, aber da das bisher nicht einmal mit einem Dankeschön quittiert wurde, obwohl ich die Qualifikation zu Hause in Eigenarbeit erworben habe, war die Motivation sehr gering. Ich habe es meinen Chefs also wegen meines verletzen Stolzes nicht gegönnt, ein paar Tausend Euro an Programmierkosten oder Lohn durch effizientere Arbeitsweisen zu sparen. Um meine Ex-Arbeitskollegen tut es mir leid, die immer noch umständlich arbeiten müssen. Ich bin im Juni Techniker, die Makros habe ich mittlerweile auch fertiggestellt, werde sie ihnen aber nicht zukommen lassen und zu der Firma natürlich auch nicht mehr gehen.



Beichte vom 23.10.2014, 09:46:03 Uhr



AIRBNB
3.0/5 (166 Votes)

Nicht krumm, nicht hässlich

(Beichthaus.com Beichte 00033941)



Ich (m/29) investiere viel Zeit und Schweiß in meinen Körper. Am Stolzesten jedoch bin ich auf etwas, was kein Mann der Welt an sich ändern kann: Ich finde meinen Penis wirklich schön. Das finde ich wiederum sehr narzisstisch von mir, aber ich mag den (im erregten Zustand) wirklich gerne ansehen. Er ist nicht klein, dick genug und gerade gewachsen, wohlgeformt, kurzum einfach schön!
Nun meine Beichte: Mir tun in öffentlichen Duschen (Schwimmbad, Fitnessstudio...) alle Männer mit krummen oder hässlichen Penissen sehr leid und ich reduziere sie nur auf ihr Glied und fühle mich jedes Mal besser, nachdem ich sie bemitleidete. Ich habe auch einen eigenen Ordner auf dem Rechner mit Bildern meines besten Stücks. Nun ja, ich entschuldige mich dafür, dass ich so selbstverliebt bin. Wirklich!



Beichte vom 15.09.2014, 16:37:31 Uhr
Ort: Quickbornstraße, 20253 Hamburg

2.4/5 (174 Votes)

Die Herzensbrecherin

(Beichthaus.com Beichte 00033856)



Ich bin Studentin (23) und erfülle alle Charaktereigenschaften der Skorpion Frau. Jeder, der mit Sternzeichen etwas vertraut ist, weiß vielleicht, wie kompliziert dieser Charaktertyp ist. An Selbstbewusstsein, Intelligenz, Sympathie sowie an gutem Aussehen mangelt es mir nicht. Es ist jedoch sehr schwer für mich, mich an jemanden zu binden. Ich hatte bis jetzt nur einen festen Freund. Er war charakterlich sowie hinsichtlich des gesellschaftlichen Status genau das Gegenteil von mir. Er kam aus einer einfachen Familie, während meine Familie einen höheren Lebensstandard pflegt. Den Segen meiner Eltern hatte ich also nicht, aber das war mir damals nicht so wichtig. Ich hatte mich zum ersten Mal verliebt, weil er nicht - wie andere Männer in meinem Umfeld - "banal" gestrickt war. Er hatte eine gewisse soziale Intelligenz, an der es wirklich in unserer Gesellschaft mangelt. Die Beziehung hielt ein Jahr. In diesem einen Jahr ging es wie in einer Achterbahnfahrt zu. Geliebt haben wir uns beide sehr stark, jedoch merkten wir beide mit der Zeit, dass wir charakterlich überhaupt nicht miteinander harmonieren. Er war eher der lockere, spontane Typ, während ich der ehrgeizige und perfektionistische Typ bin. Neben anderen Faktoren führte dies oft zu Streitereien, unter denen die Beziehung letztendlich litt und damit ihr Ende fand.

Zurück aber zu der eigentlichen Beichte. Seit der Trennung, die jetzt mehr als zwei Jahre her ist, habe ich kaum das Bedürfnis einen neuen Partner kennenzulernen. Natürlich lerne ich neue Leute kennen, sei es auf der Arbeit oder in der Uni. Es ist jedoch keiner dabei, zu dem ich mich hingezogen fühle. Durch meine offene aber unnahbare Art gewinne ich oft mehr Aufmerksamkeit, als ich mir wünsche. Jedes Mal, wenn einer kleinste Andeutungen macht, oder sich mir gegenüber offenbart, schaltet sich plötzlich ein Mechanismus in mir ein: Ich ziehe mich zwangsläufig zurück und verletze damit ungewollt denjenigen. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Ich mache niemandem Hoffnungen und lege direkt alle Karten offen auf den Tisch, damit es nicht so weit kommt. Es kommt also auch zu keinem Körperkontakt. Jedoch kommt es oft vor, dass sich derjenige doch in mich verliebt. Ich beichte also, dass ich emotional und körperlich nicht fähig bin, Bindungen einzugehen und damit Herzen anderer breche, was mich wirklich fertigmacht. Hinter meiner starken Fassade verbirgt sich ein verletzliches Wesen, was viele jedoch gar nicht sehen.



Beichte vom 31.08.2014, 17:16:05 Uhr


243 Beichten insgesamt (Kategorie Stolz).



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