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Beichten: 23.263 | User: 195.210 | Kommentare: 357.512
Neueste Kommentare

2.8/5 (122 Votes)

Wie man mit 18 Geld verdienen kann

(Beichthaus.com Beichte 00035558)



Ich (w/18) werde am Montag zum ersten Mal meinen Körper für Geld verkaufen. Ich werde mit wahrscheinlich doppelt so alten Männern wie ich, schlafen. Und werde in nur drei Tagen [...]
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Beichte vom 25.04.2015, 17:22:40 Uhr

3.4/5 (60 Votes)

Klischees über Lesben

(Beichthaus.com Beichte 00035521)



Ich bin eine junge Frau, die eben zufälligerweise homosexuell ist. Für mich ist das selbstverständlich vollkommen normal. Aber wann immer ich jemanden Neues kennenlerne und die Person früher oder später beiläufig erfährt, dass ich lesbisch bin, herrscht so gut wie jedes Mal Verwirrung. Sprüche wie: "Aber du siehst gar nicht lesbisch aus" oder "Das überrascht mich aber jetzt, du bist doch zu hübsch/feminin für eine Lesbe" kommen dann oft. Natürlich verteidige ich mich dann immer und betone, dass nicht alle Lesben aussehen wie das Klischee, das den breiten Massen verkauft wird und Lesben auch nur ganz normale Frauen sind und dementsprechend aussehen. Aber trotzdem wecken diese eigentlich homophoben Kommentare einen gewissen Stolz in mir.

Ich weiß, es ist verkorkst und eigentlich sollten wir als Minderheit zusammenhalten, aber ich persönlich finde meine Klischee-Schwestern mit den kurzen Haaren, dem Übergewicht, dem Gerede übers vegetarisch leben & Fußball gucken und der übertrieben maskulinen Attitüde ungefähr so attraktiv wie eine Mülltonne. Ich spreche es nie aus. Aber ich freue mich insgeheim jedes Mal über die verwunderten Blicke bezüglich meiner sexuellen Orientierung. Vergebt mir bitte meine geheime Überheblichkeit.



Beichte vom 22.04.2015, 00:01:06 Uhr

2.8/5 (207 Votes)

Logikferne Benimmregeln

(Beichthaus.com Beichte 00035428)



Das Büroleben ist schon unbegreifbar dämlich. Wenn jemand etwas zu feiern hat und Kuchen oder Sonstiges mitbringt, gilt die allgemeine Regel, man solle doch vorher bitte höflichst fragen, ob man sich etwas nehmen dürfe. Oder man hat prinzipiell zu warten, bis die Person offiziell alle dazu mehrfach nervgetötet auffordert, doch bitte endlich zuzugreifen, weil immer noch das gesamte Blech unberührt rumsteht.

Dieses Betteln im Vorfeld, ob man sich was nehmen darf, übergehe ich komplett. Mich interessiert es überhaupt nicht. Warum? Wenn jemand demonstrativ Gebäck oder Brownies in die Teeküche stellt, hat es sich immer bewahrheitet, dass diese Leckereien für die Belegschaft gedacht waren. Wer bringt auch Kuchen mit ins Büro und stellt ihn öffentlich aus, wenn er nicht fürs Büro gedacht ist? Aus diesem Grund nehme ich mir grundsätzlich immer etwas, ohne zu fragen. Keine Ahnung, wer sich diese logikferne Benimmregel ausgedacht hat.



Beichte vom 10.04.2015, 15:51:33 Uhr





3.0/5 (266 Votes)

Verzögerte Masterarbeit

(Beichthaus.com Beichte 00035158)



Ich studiere nun schon fünf Semester über der Regelstudienzeit im Master. Das liegt aber zum größten Teil daran, dass ich mich mehr als vier Jahre lang sehr stark ehrenamtlich engagiert habe. Dadurch habe ich mein Studium bewusst vernachlässigt, da das BAföG-Amt aus solchen Gründen auch gerne mal ein Jahr weiterfördert. Nun habe ich auf Drängen vieler Freunde so gut wie alle Ehrenämter abgelegt, weil ich auch selbst eingesehen habe, dass ich mal fertig werden muss. Nun sitze ich schon seit einem Jahr im Büro und tüftle an meiner noch nicht angemeldeten Masterarbeit. Ich glaube, ich muss noch ein Modul ablegen, bevor ich die Masterarbeit beginnen kann, aber in den letzten vier Jahren habe ich so viele Module belegt, von denen ich nur einige bestanden habe, dass ich nicht mehr weiß, wie ich jetzt punktemäßig dastehe. Und so müsste ich zu jedem Sekretariat gehen und fragen: "Hallo, ich brauch einen Modulschein, aber ich weiß weder wann, noch ob ich bestanden habe." Ihr wisst, wie freundlich Sekretäre an Unis oft sind. Ich will meinen Master schon packen, zumal meine ganzen Freunde logischerweise schon seit zwei Jahren durch sind, und sie für mich dadurch ein Vorbild sind.

Sie sind alle Doktoranden und mir winkt die gleiche Anstellung. Mir machen alle einen übelsten Stress - den ich mir vielleicht auch machen sollte - gerade weil ich nun kein BAföG mehr bekomme. Aber mich kotzt es an! Jedes Gespräch, das ich mit älteren und oder jüngeren Kommilitonen oder Freunden meiner Eltern führe geht immer so los: "Na, und wie sieht es bei dir jetzt eigentlich mit dem Master aus? Schon fertig? Immer noch nicht? Wird aber langsam Zeit!" Am Geilsten ist es, wenn mich ältere Leute mit ihren Kindern vergleichen: "Also der Philip ist ja schon fertig, der hat sein Studium ja auch sehr konsequent durchgezogen. Es ist schon interessant, wenn man eure beiden Arten zu Studieren vergleicht. Aber das meine ich nicht böse." Ich verbiete den Leuten und meinen Kommilitonen mich darauf anzusprechen, weil man auch über andere Sachen Small Talk machen kann. Mein Leben hat sonst auch keinen interessiert - aber jetzt auf einmal schon!

Mich kotzt es an. Ich habe mir mein ganzes Studium den Arsch nebenher aufgerissen, um noch einen Abdruck in der Welt zu hinterlassen. Ich habe mich engagiert, gefeiert, gesoffen, dumme Sachen gemacht, Geld verprasst, Geld gespendet. Und ganz nebenbei mein Bachelor in Regelstudienzeit und nicht mal schlecht absolviert. Aber das interessiert keinen. Da sagt keiner: "Ist schon okay, dass du so lange brauchst, hast ja auch eine Menge gemacht." Leuten, die wegen vergeigter Prüfungen oder aus Faulheit gnadenlos überziehen, macht auch keiner die Hölle heiß. Aber mir. Ich will mein Ding durchziehen, wann ich es will. Ich bin nicht zu dumm oder zu faul für den Masterabschluss, aber ich bin kraftlos geworden und abgestumpft. Ich möchte beichten, dass mir die Motivation fehlt, meinen Master zu Ende zu machen. Und das nur aus trotz, weil man bei den Menschen wohl nur was Wert ist, wenn man auch einen Abschluss hat.



Beichte vom 26.02.2015, 10:23:44 Uhr

3.2/5 (257 Votes)

Benzin im Blut

(Beichthaus.com Beichte 00035003)



Ich (m/30) bin seit einem Motorradunfall schwerbehindert. Da ich nicht mehr mit dem Motorrad fahren kann, aber gewissermaßen Benzin im Blut habe, habe ich mir als Ausgleich und Hobby einen alten Mustang gekauft. Dieser hat einen V8 mit fünf Litern Hubraum und braucht beim gemächlichen Cruisen mindestens 14 Liter auf 100 Kilometer - wenn ich ihn scheuche auch mehr als das. Ich beichte, dass ich es nicht bereue, am Wochenende regelmäßig Hunderte Kilometer mit dieser unfassbar coolen Kiste durch die Landschaft zu bollern. Obwohl ich so die Umwelt übermäßig verpeste und die ohnehin knappen fossilen Brennstoffe unnötig reduziere. Aber ich kann ja nicht wie andere einfach spazieren gehen.



Beichte vom 02.02.2015, 20:07:36 Uhr
Ort: 46509 Xanten


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