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Beichten: 20.568 | User: 157.511 | Kommentare: 312.217 |
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2.0/5 (68 Votes)

Mein Verhalten gegenüber Dicken

(00033016)



Ich beichte, dass mein Verhalten in der Gegenwart von übergewichtigen Menschen nicht in Ordnung ist. Ich jammere dann ständig herum, dass ich mit Kleidergröße 34 und 54 Kilogramm zu dick bin, was dann bei denen so ankommt: "Wenn die sich schon zu dick findet, dann findet sie mich fett". Oder dass ich wieder ein Kilo zugenommen habe, wahlweise auch, dass meine Oberschenkel zu fett sind. Wenn ich dann von ihnen die Bestätigung erhalte, dass ich doch so schlank bin und so toll aussehe, ist meine Welt wieder in Ordnung. Ich beleidige aber niemanden direkt. Im Gegenteil, ich verurteile niemanden dafür, dass er zu viel auf die Waage bringt. Möchte aber noch hinzufügen, dass ich selber sehr hart für mein Gewicht gekämpft habe und nach wie vor kämpfe. Ich habe mich von 95 Kilo auf mein jetziges Gewicht gehungert. Mir wurde nichts geschenkt! Und ich vermute, dass auch da der Hund begraben liegt: Es ist bei mir noch nicht angekommen. Ich sehe mich noch immer als das dicke Mädchen, das ich gewesen bin. Ich bitte um Verzeihung, ich selbst finde es unmöglich, auch wenn ich mit meinen Aussagen direkt noch niemanden beleidigt oder gekränkt habe!



Beichte vom 07.04.2014, 22:56:50 Uhr

2.1/5 (152 Votes)

Der verachtete Ex

(00032904)



Ich habe meine Freundin mehrmals betrogen und habe sie auch generell schlecht behandelt - aber ich habe sie niemals beleidigt oder geschlagen, so etwas würde ich nie tun! Wenn sie mich gebraucht hat, war ich nicht da. Wenn sie sich auf etwas gefreut hat, hat es mich nicht interessiert, oder ich habe es ihr sogar schlecht geredet. Wenn sie mich überraschen wollte, habe ich sie stehen lassen. Sie wollte immer gut zu mir sein und ich habe mich benommen wie das letzte Arschloch. Sie hatte mich zwar einmal betrogen und ich wollte ihr verzeihen, doch das war wohl unterbewusst nie möglich, ich war nur immer damit beschäftigt, mein Ego aufzupolieren. Ich bin ein hübscher junger Mann, finanziell gut abgesichert und karrieretechnisch auf dem besten Weg. Wir haben uns nach langer Zeit getrennt und selbst dann konnte ich es nicht lassen, ihr eins auszuwischen. Ich habe mit anderen Frauen geschlafen, und zwar so, dass sie es mitbekommt. Ich habe sie finanziell an ihre Grenzen getrieben. Ich weiß nicht, was mit mir los war, ich bin so enttäuscht von mir selbst, dass ich nicht einmal mehr in den Spiegel schauen kann. Ich liege seit Wochen nur rum und überlege, wie ich das wiedergutmachen kann. Ich möchte zwar nicht mehr mit ihr zusammen sein, aber dass sie mich nun so verachtet macht mich ziemlich fertig. Die Erkenntnis kam leider mal wieder viel zu spät und ich komme mit der Situation nicht mehr klar. Eigentlich weiß niemand davon, wie es mir wirklich geht. Ich habe unheimliche Probleme damit, mein wahres Gesicht zu zeigen. Und doch bröckelt langsam die Maske - ich trinke derzeit sehr oft, habe wieder mit dem Rauchen begonnen und flüchte mich in bedeutungslose Frauengeschichten. Ich schäme mich ihr gegenüber und es tut mir unendlich leid!



Beichte vom 22.03.2014, 03:33:38 Uhr

2.8/5 (103 Votes)

Wie binde ich eine Krawatte?

(00032834)



Ich (m/24) beichte, dass ich bis heute nicht dazu fähig bin, mir eine Krawatte zu binden. Ich besitze vier oder fünf Krawatten, welche stets im gebundenen Zustand im Schrank hängen. Wenn ich mal eine Krawatte zu binden habe, bitte ich in der engsten Verwandtschaft oder bei engen Freunden diskret um Hilfe. Dabei lass ich mir nur von Leuten helfen, die eh schon wissen, dass ich es selbst nicht kann. Ich finde, jeder erwachsene Mann sollte wissen, wie man eine Krawatte bindet. Vor allem, wenn man Krawatten besitzt und zu entsprechenden Anlässen auch trägt. Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe auch schon versucht, es zu lernen. Auf Youtube gibt es diverse Anleitungen dazu, aber wenn ich es nach dem dritten Versuch nicht schaffe, höre ich entnervt auf und lasse es lieber von jemandem machen, der es in einem Bruchteil der Zeit schafft. Ich bin schlichtweg zu faul, mich mit einem Sachverhalt auseinanderzusetzen, der mich nervt. Lieber nerve ich andere mit meinen Problemen, damit sie mir helfen, indem sie das Krawattenbinden übernehmen.



Beichte vom 06.03.2014, 23:05:25 Uhr



2.2/5 (154 Votes)

Der Menschheit überlegen

(00032683)



Ich (m) möchte beichten, dass ich mich anderen Menschen überlegen fühle. Seit drei Monaten betreibe ich intensives Krafttraining. Es sind auch schon erste Erfolge zu sehen und ich fühle mich Leuten überlegen, welche keinen Sport treiben. Ein Freund triezt mich immer, macht Witze über mein Training, und lacht über meine Hantelausrüstung, da meine Kurzhanteln in seinen Augen "komisch" aussehen. Er gehört allerdings zu den Leuten, die den ganzen Tag nur zu Hause auf dem Sofa liegen und sich kein Stück bewegen. Da kann ich nur lachen und ich fühle mich ihm daher stark überlegen, nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ich nehme auch keine Drogen und fühle mich daher Drogenkonsumenten überlegen. Da geht es sogar so weit, dass ich das Gefühl habe, dass mein Leben mehr wert ist. Außerdem halte ich mich selbst für überdurchschnittlich gut im Bett und fühle mich auch deswegen überlegen. Es ist schrecklich. Ich gehe durch die Straßen, beobachte andere Leute und fühle mich auch dann geistig überlegen, wenn ich das eine oder andere Gespräch belausche. Dabei will ich eigentlich gar nicht so arrogant und überheblich sein!



Beichte vom 08.02.2014, 04:54:09 Uhr

3.3/5 (170 Votes)

Erfolgreich in der Forschung

(00032650)



Ich (m/33) möchte beichten, dass ich mein gesamtes Umfeld über meine finanzielle Situation und damit auch allgemein belüge. Zur Situation: Ich habe 2011 im Bereich der neuen organischen Synthesen promoviert und arbeite seither an verschiedenen deutschen Universitäten. Mein Fachgebiet ist die Entwicklung neuer, effektiver Synthesemethoden bei kleinem und mittlerem Produktionsvolumen. Diese können eingesetzt werden, um beispielsweise pharmazeutische Wirkstoffe herzustellen - für lokal begrenzt auftretende Krankheiten, für die sich die großindustrielle Produktion nicht lohnt. Leider hat die deutsche Industrie daran wenig Interesse, weshalb meiner Forschungsarbeit keine industrielle Förderung zukommt. Deshalb bin ich rein auf staatliche Forschungsfinanzierung angewiesen, was für mich finanziell gesehen bedeutet, dass ich als Forschungsgruppenleiter auf Basis eines zwanzig Wochenstundenvertrags eingestellt bin, und mir nach den Steuern gut 1000 Euro zur Verfügung stehen, von denen mir nach Abzug monatlicher Fixkosten 350 Euro bleiben. Tatsächlich arbeite ich übrigens zwischen 50-60 Stunden, was aber kein Problem darstellt, da ich meine Forschung liebe und ein tolles Team habe.

Das Problem ist einfach das soziale Leben. Meine Familie, Freunde und Freundin denken, dass ich es ja nun geschafft habe und erfolgreich bin. Doch wenn ich zu diversen sozialen Veranstaltungen eingeladen werde, wie zum Beispiel Hochzeiten, Taufen, oder Jubiläen, sage ich ab - meist unter dem Vorwand, auf Konferenzen zu fahren oder an wichtigen Projekten zu arbeiten. Einfach nur, weil ich mir die Fahrt, das erwartete Präsent und sonstige Kosten nicht leisten kann. Diese Ausreden bestärken die Leute dann noch in ihrem Glauben, wie erfolgreich ich sei. Meine langjährige Freundin, die sich eine festere Beziehung und vermutlich eine Familie wünscht, muss ich auch unter diversen Vorwänden von kostspieligen Plänen wie Urlaub oder weiteren Schritten in der Beziehung abhalten. Warum ich nicht einfach reinen Tisch mache? Weil ich problemlos - und das weiß mein Umfeld - in der Wirtschaft eine Stelle bekäme, wo ich mit weniger Arbeit das zehnfache verdiene. Meine Entscheidung für die Forschung würde meine Familie, Partnerin und Freunde als eine Entscheidung gegen sie und für meine Arbeit betrachten.



Beichte vom 31.01.2014, 01:05:49 Uhr


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