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3.0/5 (128 Votes)

Mein oberstes Gut

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Ich gestehe, dass ich (w/Anfang 20) bis jetzt keine Beziehung hatte. Obwohl ich mich tagtäglich nach Liebe, Körperkontakt etc. sehne und Tage habe, an denen ich mich am liebsten auf den nächstbesten Typen stürzen möchte, ist meine Jungfräulichkeit mein oberstes Gut, da ich rein und unberührt den Bund der Ehe schließen will. Auch möchte ich mein Elternhaus voller Stolz und mit gutem Gewissen verlassen können. Ich sehe es nicht ein, mich für ein bisschen Spaß einem Mann hinzugeben, der es nicht ernst mit mir meint. Dennoch möchte ich mich bei allen Männern entschuldigen, denen ich einen Korb gegeben habe. Bitte seid nicht böse auf mich. Ich entschuldige mich auch hiermit dafür, dass ich so eine schwierige und für unsere Zeit "altmodische" Person bin, aber ich möchte einfach nicht als Matratze enden. Ich bitte um Verständnis.



Beichte vom 16.06.2013, 15:32:32 Uhr

2.6/5 (116 Votes)

Seine unbegründete Überheblichkeit

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Einer meiner Freunde macht seit einigen Wochen diese sogenannten "Let's Play's" auf Youtube. Da wir aus einer Gegend kommen, in der in einem starken Dialekt gesprochen wird, ist es ungewohnt, wenn er Hochdeutsch spricht, aber eigentlich macht er eine gute Arbeit. Allerdings ließ sein Erfolg in letzter Zeit nach. Ich wünsche ihm wirklich, dass er Erfolg hat und es vielleicht auch mal schafft, Youtube-Partner zu werden. Ich sage ihm oft, wie stolz ich auf ihn bin, wie toll er seine Arbeit macht und dass ich immer hinter ihm stehen werde. Selbst wenn er mal scheitern sollte. Ich motiviere ihn immer wieder dazu, weiterzumachen. Ich meine es auch wirklich so. Ich freue mich mit ihm über jeden neuen Abonnenten und ähnliche Erfolge. Ich helfe ihm und unterstütze ihn und gönne ihm den Erfolg und die Aufmerksamkeit. Ihm gefällt auch, was er macht. Allerdings ist es mir verdammt unangenehm, wenn er das macht. Ab und zu werde ich darauf angesprochen und es ist mir einfach peinlich, dass er sich öffentlich zur Schau stellt und dabei noch nicht einmal zehn Abonnenten hat. Noch dazu prahlt er damit, als wäre er der größte Let's Player aller Zeiten. Ich hasse sein Verhalten zurzeit wie die Pest, denn er ist ein überhebliches Arschloch geworden. Und noch dazu bin ich zu feige, ihm ehrlich meine Meinung zu sagen. Ich sehe einfach dabei zu wie er sich vor seinen Freunden, Bekannten und seiner Familie blamiert und sage nicht ein Wort. Ich lächle ihn motivierend an und gebe ihm meinen Zuspruch. Ich bin ein schlechter Mensch und eine schlechte Freundin. Aber ich habe ihn trotzdem gern und werde ihn auch weiter unterstützen.



Beichte vom 09.06.2013, 12:17:51 Uhr

3.8/5 (148 Votes)

Bilder mit heraushängendem Skrotum

(00031380)



Von einer erst kürzlich veröffentlichten Beichte bewegt, möchte ich nun auch wegen einer ähnlichen Missetat um Absolution bitten. Gemeinsam mit drei Freunden betreibe ich seit bereits einigen Monaten mittels einer bekannten Applikation, mit der man sich gegenseitig kostenlos Nachrichten schicken kann, eine Nachrichtengruppe, auf der wir uns ständig Bilder schicken. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um gewöhnliche Fotos von uns, sondern um Aufnahmen, auf denen wir an verschiedensten Orten und Situationen mit heraushängendem Skrotum posieren. Es ist schon ein paar Mal vorgekommen, dass diese Bilder unter die falschen Augen kamen, was nicht immer positive Emotionen hervorrief. Dennoch ist es fast schon wie eine Sucht, sich gegenseitig immer wieder mit riskanteren Fotos zu überbieten und es ist sehr schwer, davon abzulassen. Ich beichte im Namen von vier erwachsenen Männern, die sich wie pubertäre Kinder benehmen.



Beichte vom 07.06.2013, 15:55:03 Uhr




3.8/5 (202 Votes)

Gratis Trip durch Deutschland

(00031347)



Hallo liebe Beichthaus-Gemeinde, angestachelt von einer Beichte über ein Vorstellungsgespräch in welchem der Personalchef sehr arrogant war möchte ich hier ebenfalls etwas beichten. Ich arbeite in einem Berufsfeld, in welchem Fachkräftemangel herrscht und bin sehr gut qualifiziert (ständige Weiterbildung, etc.). Dadurch habe ich keine Probleme einen Job zu finden, eher im Gegenteil, ständig versucht irgendjemand mich abzuwerben (dies aber nur am Rande).

Als ich bei meinem letzten Arbeitgeber aufgehört habe und es sowieso gerade kurz vor dem Jahreswechsel war, beschloss ich mal drei Monate Auszeit zu nehmen, um mich etwas zu erholen. Natürlich musste ich für die Bundesagentur trotzdem Bewerbungen schreiben, zu Vorstellungsgesprächen gehen und Probearbeiten wahrnehmen. Das wäre soweit auch kein Problem, was mich allerdings sehr gestört hat, ist die Tatsache, dass sich von der Bundesagentur aus fast nur schlechte Unternehmen bei mir gemeldet haben und ich es echt nicht einsehe, für den gleichen Job nur noch die Hälfte an Gehalt zu bekommen. Außerdem waren sehr viele, insbesondere Zeitarbeitsunternehmen, sehr arrogant in ihrer Art und Weise. Ein paar meinten sogar, sie könnten mir mit der Bundesagentur drohen, falls ich mich nicht bewerben sollte.

Am Anfang hat mich das auch weniger gestört, da ich mich ja nicht bewerben musste, solange einem Brief keine Rechtsbelehrung bei lag. Da mir aber die Dreistigkeit und Arroganz vieler Unternehmen und Zeitarbeitsfirmen sehr auf den Geist ging, habe ich mich entschlossen etwas Anderes zu veranstalten. Ich habe mich auf jede Anfrage eines Unternehmens hin beworben und in 50 Prozent der Fälle dann auch ein Vorstellungsgespräch bekommen. Wie allerdings von mir bereits erwartet, stellten sich circa 85% der von mir besuchten Firmen als die oben genannten schlechten Unternehmen heraus. Teilweise wollten sie, dass ich entweder erst mal für 2 Jahre als Zeitarbeiter einsteige, dann wieder mal nur 6-Monats-Verträge, dann hätte ich drei sehr anspruchsvolle Jobs auf einmal übernehmen sollen. Wäre ja soweit kein Problem, wenn die Bezahlung stimmen würde. Aber: Je höher die Anforderungen, desto niedriger wurde das Gehalt.

Das Ganze hatte aber riesige Vorteile für mich:
1) Ich hatte Spaß daran, mir die total überzogenen Vorstellungen der Personalchefs anzuhören und zu zusehen wie ihnen die Kinnlatte auf den Tisch knallte, als ich ihnen eine ehrliche Antwort auf mein letztes Gehalt gab.

2) Scheinen Personalchefs echt nicht darauf abzufahren wenn man nicht mit der üblichen "ich hab Angst vor der Bundesagentur und mache deshalb jeden Job, egal was Du von mir verlangst mein Chef"-Einstellung in ein Vorstellungsgespräch geht, sondern direkt klarstellt, dass man eine Leistung verkaufen möchte und dadurch kein Bittsteller ist.

3) Da ich wusste, dass ich diese Jobs sowieso nicht wollte, konnte ich es im Vorstellungsgespräch echt locker angehen lassen. Und jetzt der allergrößte Vorteil:
Man bekommt sämtliche Fahrtkosten erstattet und wenn man länger als 12 Stunden unterwegs ist, auch eine Übernachtung. Da mir jedoch nicht vorgeschrieben wurde, wann ich am nächsten Tag zurückfahren sollte, hatte ich so immer noch einen ganzen Tag Städtetour.

Ich beichte hiermit, dass ich beabsichtigt drei Monate auf Staatskosten gelebt habe und die bestehenden Gesetze für einen 3-Monatigen Trip quer durch Deutschland zu meinen Gunsten ausgenutzt habe. Weiter beichte ich, dass ich eine Menge Zeit und dadurch Geld in verschiedenen Unternehmen verschwendet habe (vorrangig aber nur Zeitarbeitsunternehmen), nur um mich privat an irgendwelchen Personalchefs mit total realitätsfernen Arbeits- und Anstellungsvorstellungen zu ergötzen! Im Nachhinein tut mir das schon etwas leid, da es andere Menschen wesentlich schwerer haben als ich und die Personalchefs bestimmt auch nicht zu den unterbeschäftigten Berufsgruppen zählen. Ich habe 3 Monate später beschlossen, dass ich wieder arbeiten möchte und habe einen Job mit meinem Wunschgehalt in einer super Firma bekommen. Hier sind die Mitarbeiter mehr als Nummern und ich fühle mich sehr wohl!



Beichte vom 04.06.2013, 11:50:03 Uhr

3.4/5 (158 Votes)

Hätte sie mal mich genommen

(00031324)


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Neugier · Stolz · Ex


Ich (m/24) beichte, dass ich meinen vergangenen Schwarm immer noch bei Facebook und Twitter beobachte. Ich war tierisch in diese Frau verliebt, sie hat es ausgenutzt und ich habe nie etwas zurückbekommen. Irgendwann konnte ich mich dann aus der sogenannten Friendzone befreien und habe den Kontakt abgebrochen. Inzwischen habe ich eine wundervolle Freundin, aber ich stelle dieser Frau im Internet noch nach, um mitzubekommen, was bei ihr so los ist. Die eigentliche Beichte: Es freut mich tierisch, dass sie verdammt unglücklich ist. Sie bekommt keine Beziehung zustande und beklagt sich jeden Tag, wie mies die ganze Welt doch zu ihr ist. Mich freut es. Ich schmunzel dann immer vor mich hin, wenn ich daran denke, wie glücklich ich mit meiner Freundin bin und wie unglücklich sie jetzt ist. Hätte sie damals mal mich genommen, dann würde es ihr heute sicher nicht so mies gehen.



Beichte vom 01.06.2013, 13:08:06 Uhr


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