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Beichten: 23.996 | User: 202.614 | Kommentare: 370.392
Neueste Kommentare

3.6/5 (105 Votes)

Eine Tür aus dem Urlaub

(Beichthaus.com Beichte 00036533)



Auf der letzten Mannschaftsfahrt teilte ich mir mit einem Kumpel ein Zimmer. Abends waren wir feiern - ich war leider total erfolglos bei den Frauen und ging irgendwann frustriert ins Hotel. Kurze Zeit später kam mein Kumpel mit einer Eroberung ins Zimmer und weckte mich ziemlich grob, weil er ungestört sein wollte. Ich wollte einfach nur weiterschlafen und legte mich in die Badewanne. Aber er ließ nicht locker und wollte, dass ich gehe. Daraufhin habe ich die Zimmertür aus den Angeln gehoben und habe mitsamt der Zimmertür das Hotel verlassen. Allerdings kam der Nachtportier hinterher, nahm mir die Tür wieder weg, und brachte sie zurück zu unserem Zimmer, wo er dann auch noch die Eroberung meines Kumpels aus dem Hotel warf. Ich möchte beichten, dass ich meinem Kumpel den Abend versaut habe, bloß weil ich selbst frustriert war.



Beichte vom 02.09.2015, 14:42:42 Uhr

3.2/5 (93 Votes)

Der Vorschlaghammer-Mörder

(Beichthaus.com Beichte 00036486)



Also, ich habe mich einmal vor einigen Jahren abends mit einem Kumpel getroffen. Es war so ungefähr gegen 23 Uhr. Ich war jedoch komplett nüchtern und mein Kollege wollte noch sein Bier im Auto zu Ende trinken. Ich bin dann kurz aus dem Auto gestiegen und wollte meine Jacke in den Kofferraum legen. Als ich den Kofferraum öffnete, bemerkte ich, dass ich noch meinen Vorschlaghammer und meine Axt im Kofferraum hatte. Um kurz zu erklären, warum ich Vorschlaghammer und Axt im Kofferraum habe, damit es nicht so krank klingt: Ein Freund von mir ist mit seiner Freundin umgezogen und wir haben den Schlafzimmerschrank entsorgt. Glücklich, wie wir waren, beschlossen wir, uns erst einmal ein bisschen am Schrank auszutoben und ich brachte meinen Vorschlaghammer mit - und mein Kumpel seine Axt. Also tobten wir uns am Schrank aus und anschließend habe ich beide Gerätschaften bei mir in den Kofferraum gelegt. Ich hatte es jedoch vergessen. Daher lagen diese beiden Gegenstände in meinem Kofferraum. Aber zurück zu dem besagten Abend: ich bemerkte die Axt und den Vorschlaghammer im Kofferraum. Wir hatten an einem Parkplatz mitten in der Stadt geparkt. Irgendwie wusste ich noch, dass mein Kumpel noch sein Bier zu Ende trinken musste, und ich bemerkte, dass einige Parkplätze von uns weg ein junges Mädchen (ca. 19) in ihrem silbernen VW Polo saß und wohl auf jemanden wartete. Ich sah das Mädchen, die Axt und den Vorschlaghammer und ich konnte bei Gott nicht anders.

Ich nahm den Vorschlaghammer aus dem Kofferraum und schleifte ihn am Boden, während ich hinkend und mit den Schultern und mit dem Kopf zuckend in Richtung ihres Autos ging. Ich lief jedoch an ihrem Auto vorbei in Richtung Eingang. Dort stand ich für eine Minute und zuckte noch ein wenig. Anschließend drehte ich mich um und lief direkt auf das Mädchen zu. Sie schaute nur aus dem Auto, startete das Auto und fuhr weg - mein Kumpel im Auto lachte sich natürlich halbtot. Ich fand es auch sehr lustig und gerne erzähle ich heute noch die Geschichte. Im Nachhinein tut es mir jedoch manchmal leid, weil ich glaube, ich habe dem Mädchen den Schock ihres Lebens verpasst.



Beichte vom 28.08.2015, 11:03:49 Uhr

3.4/5 (83 Votes)

Mein Hass auf den Durchschnittsmenschen

(Beichthaus.com Beichte 00036482)



Nach nun mehr zwei Jahren im Berufsleben habe ich (25) mittlerweile eine gesunde Abneigung gegen den durchschnittlichen Arbeitskollegen, Nachbarn oder Bekannten entwickelt, der Tag für Tag Dinge abarbeitet die er zum Kotzen findet, Idealen der Werbung hinterhereifert und eine echte freundschaftliche Verbindung vielen kurzfristigen Bestätigungen durch dämliche Lästereien vorzieht. Ich komme aus einem Haushalt, den man wohl oder übel der Oberschicht zuordnen kann, auch wenn es auf den ersten Blick nicht unbedingt den Eindruck erweckt. Sicherlich gehört meine Familie nicht zu den obersten 10.000, aber Geld war nie ein Thema. Das fing schon in der Schule an, ging an der Uni weiter und ist nun im Büro angekommen. Während mir immer beigebracht wurde, Menschen ausschließlich nach ihrem Charakter zu beurteilen, reicht den meisten scheinbar schon das Wissen, dass man rein finanziell etwas besser gestellt ist, um Gehässigkeiten, Oberflächlichkeiten und Lästereien loszuwerden. Das fing wahrscheinlich ganz subtil in der Schule an, in dem andere Eltern mit dem Finger auf uns zeigten und aus eigener Frustration und Boshaftigkeit schlecht redeten, ohne den Menschen dahinter zu kennen.

Im Büro geht das nun weiter. Ich habe eine gut bezahlte Position, in der ich hart arbeite. Gleichzeitig bekomme ich aber auch regelmäßig positives Feedback. Kleine Sticheleien wie "Schon wieder ein neues Hemd", habe ich bisher immer recht professionell ignoriert, aber wenn man dann mitbekommt, dass auch hinter seinem Rücken nur aufgrund dieser Eigenschaft schlecht geredet wird, bekomme ich manchmal wirklich Lust, dieses Image auch einfach raushängen zu lassen. Vielleicht sollte ich bei nächster Gelegenheit eine Flasche Champagner verkippen und diese Menschen mit Kaviar bespucken. Aber ich werde es wohl lieber weiter aushalten. Dennoch: Wer nicht feinfühlig genug ist, Äußerlichkeiten zu ignorieren und den wahren Charakter eines Menschen zu erkennen, ist für mich in jeglicher Form zu verabscheuen.



Beichte vom 28.08.2015, 00:39:04 Uhr


3.3/5 (124 Votes)

Wie man fremde Webseiten löscht

(Beichthaus.com Beichte 00036447)



Ich (w/26) habe vor ein paar Wochen gemerkt, dass die ziemlich peinliche Homepage, die meine ehemaligen besten Freundinnen und ich als Teenies erstellt haben, immer noch online ist. Da diese Homepage über uns ziemlich peinlich war, und unsere Namen sowie private und ziemlich verrückte Fotos von uns enthielt, die ich heute nicht mehr so ins Internet stellen würde, wollte ich die Seite löschen. Ich konnte mich jedoch nicht mehr beim Anbieter einloggen, da ich mich nicht mehr ans Passwort erinnerte. Die E-Mail-Adresse, mit der wir uns damals angemeldet hatten, war von meiner Freundin, zu der ich keinen Kontakt mehr habe, und wahrscheinlich sowieso nicht mehr aktuell. Ich hatte wenig Hoffnung, schrieb jedoch dennoch eine Mail an den Anbieter, dem ich das Problem schilderte. Zu meinem Überraschen löschte dieser umgehend die Homepage, obwohl er gar nicht wissen konnte, ob ich tatsächlich die Erstellerin dieser Homepage war. Dadurch kam ich auf eine teuflische Idee.

Ich wollte mich schon immer an meiner ehemaligen Sportmannschaft rächen, die mich nach über zehnjähriger treuer und aktiver Mitgliedschaft wegen einer Intrige gegen mich sang- und klanglos aus der Mannschaft und aus dem Verein rausgeschmissen haben. Die Mannschaft hatte eine sehr aufwendige Homepage mit vielen Fotos, Videos, Forum und allem Drum und Dran. Ich schrieb dem Anbieter von meinem Trashmail-Account aus eine Mail, in der ich mich als Ersteller dieser Seite ausgab und erklärte, dass ich die Seite löschen wolle, jedoch das Passwort nicht mehr wüsste und auch keinen Zugang mehr zum anfangs angegebenen E-Mail-Account hätte. Ich versprach mir nicht viel davon, da ich dachte, noch einmal klappt das nicht, aber siehe da, ein paar Tage später war die Seite gelöscht. Ich hatte dann doch ein schlechtes Gewissen, da ich eigentlich nicht damit gerechnet hatte, dass das klappt und die Seite wirklich sehr aufwendig war.

Aber eigentlich ist diese Rache immer noch nicht angemessen schlimm für das, was die mir damals angetan haben. Ich habe damals für diesen Sport gelebt, der Verein war mein zweites Zuhause. Ich war eine der Engagiertesten und Ehrgeizigsten und habe für den Sport sogar auf einen Auslandsaufenthalt verzichtet, was ich später sehr bereut habe. Ich habe dort auch jahrelang ehrenamtlich als Trainerin gearbeitet, viel meiner Freizeit dafür aufgeopfert und wurde so abrupt rausgeschmissen, dass ich mich nicht einmal bei meinen Schützlingen verabschieden konnte. Und das alles nur wegen einer Zickerei und weil gegen mich gehetzt wurde. Ich beichte, dass mir meine Rache kein bisschen leidtut und ich mir hier ins Fäustchen kichere.



Beichte vom 24.08.2015, 17:13:43 Uhr

2.9/5 (127 Votes)

Tauchende Hamster und schwimmende Ameisen

(Beichthaus.com Beichte 00036395)



Ich (w) habe zwei meiner Hamster auf dem Gewissen und habe als Kind Ameisen "schwimmen" lassen. Da habe ich mir nichts bei gedacht, ich habe ihnen sogar Boote aus Korken [...]
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Beichte vom 19.08.2015, 09:59:03 Uhr


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