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Beichten: 20.583 | User: 157.633 | Kommentare: 312.470 |
Neueste Kommentare


1.6/5 (31 Votes)

Mutter ist verrückt geworden!

(00033082)



Ich bin gut behütet aufgewachsen, hatte eigentlich immer mehr als ich brauchte, habe studiert, promoviert und einen guten Job. Leider gibt es aber auch eine dunkle Seite an mir - [...]
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Beichte vom 17.04.2014, 21:40:10 Uhr

2.6/5 (98 Votes)

Zum Pinkeln gezwungen

(00033058)



Ich (w) habe, als ich noch jünger war, zwei Nachbarmädchen dazu gezwungen, hinter einem Baum zu pinkeln. Es war sozusagen eine Machtausübung, zwei Schwächere zu demütigen. Vielleicht übertreibe ich es ein bisschen, wenn ich das hier beichte, doch pinkeln ist nichtsdestotrotz etwas Intimes. Meine Erinnerungen daran sind nicht mehr ganz klar, da es schon so lange her ist, aber ich denke ab und zu wieder zurück und fühle mich schlecht. Wir waren eigentlich Freundinnen, deshalb überkommt mich immer mal wieder ein Schamgefühl. Ich hoffe, auch sie haben dieses Erlebnis nicht mehr klar im Kopf.



Beichte vom 14.04.2014, 22:10:09 Uhr

4.0/5 (234 Votes)

Die Wohnungssuche der Weltverbesserer

(00033056)



Ich (m/32) bin Immobilienmakler, so viel zu meiner ersten Beichte. Aber nun zu meiner zweiten Beichte. Als Immobilienmakler hat man mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun und lernt auch viele private Dinge kennen, vor allem das Eigenheim oder zumindest den Wunsch davon. Wer eine Wohnung sucht, macht sich natürlich auch immer Gedanken über das Umfeld und Ähnliches. Zu viele ausländische und vor allem südländische Namen an der Haustür und im Viertel sind Gift für das Geschäft, selbst innerhalb dieser Kulturkreise. Über dieses offene Geheimnis zu beichten ist natürlich nicht der Rede wert. Was ich eigentlich beichten möchte, kommt nun. In meinem bunt gemischten Kundenstamm sind natürlich auch viele Grün- und Linkswähler, Weltverbesserer, Ökos und liberale Soccer-Moms, die mir am Straßenrand erzählen, wie gut das Falafel schmeckt, was für frisches Obst man beim Türken-Laden bekommt und dass selbst die Gesinnung der SPD schon mehr als zweifelhaft ist.

Meine Beichte? Solche Menschen haben immer sehr explizite Wünsche an die Wohnungen und in der Regel geht es indirekt stets dahin, dass in der kompletten Nachbarschaft nur Müllers, Meiers oder Akademiker und Großverdiener wohnen dürfen. Solche Menschen führe ich liebend gerne in nichtdeutsche Mietskasernen und sehe mir die Gesichter der Claudia-Roth-Verschnitte an, wie sie das blanke Entsetzen bekommen. Manch einer machte schon vor dem Haus wieder kehrt und immer wieder höre ich scheinheilige Lügen, warum man dann doch nicht dahin ziehen will, obwohl die Häuser oft schön und günstig sind. Gerne drücke ich auch in der Wunde herum und preise solche Wohnungen und Viertel als kulturelle Zentren an, in denen sich die Leute aus nächster Nähe austauschen können. Mir ist dadurch schon die eine oder andere gute Mark flöten gegangen, aber ich liebe es einfach, mit anzusehen, wie die Weltverbesserer-Fraktion ihre Gesinnung ohne Schulterzucken über Bord wirft, wenn es um die eigene Haut geht.



Beichte vom 14.04.2014, 20:51:03 Uhr



2.8/5 (118 Votes)

Hässlich in England

(00033055)



Ich (w/21) hätte viel zu beichten. Darunter, dass ich als Teenager sehr oberflächlich war und Leute über ihr Aussehen definierte. Doch das ließ ich mir fast immer nur neben meinen Freunden anmerken. Einmal leider nicht: Wir waren mit unserer Jahrgangsstufe eine Woche in England, wo wir auch auf eine englische Schule gingen. Als wir so in der Gruppe saßen, ermahnte eine englische Lehrerin einen Schüler aus meiner Parallelklasse des Öfteren, da dieser zu laut war. Zehn Minuten später schrieb sie seinen Namen an die Tafel und wir sollten ihn anhand von englischen Adjektiven beschreiben. Den genauen Sinn verstehe ich heute immer noch nicht. Ich meldete mich als Erste, und obwohl mir dieser Junge nichts getan hatte, nannte ich das Wort "ugly". Ich war mächtig stolz, da ich die englische Bezeichnung für "hässlich" seit zwei Wochen kannte und sie, so oft es ging, anwendete. Doch als ob das nicht fies genug wäre, übernahm es die Lehrerin und schrieb das Wort ugly zu dem Namen des Jungen. Dieser war erst mal perplex, er und seine Kumpels schauten gleich im Wörterbuch nach, was es bedeutete und sagten dann laut: "ugly bedeutet hässlich, gemein, übel". Heute frage ich mich, was mich da geritten hat. Noch mehr wundert mich aber, dass die Lehrerin den Begriff an die Tafel geschrieben hat, anstatt mich zu ermahnen.



Beichte vom 14.04.2014, 18:57:14 Uhr

1.8/5 (163 Votes)

Bestellt und nicht abgeholt

(00033047)



Ich mache mir einen Spaß daraus, bei einem Portal, bei dem man gratis seine Sachen zum Verkauf einstellen kann, die Leute anzurufen und einen Termin für die Abholung auszumachen. Natürlich kommt es nie zu der Abholung. Auf meinem Prepaid-Handy sind schon die bösesten Drohungen eingegangen. Der Gedanke daran, wie die Leute warten und niemand kommt, gibt mir eine irrsinnige Genugtuung. Es ist wie eine Sucht. Ich bitte um Absolution für mein ungebührliches Verhalten.



Beichte vom 13.04.2014, 19:22:02 Uhr


1176 Beichten insgesamt (Kategorie Boshaftigkeit).



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