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Warum bleiben Mobber ungestraft?

(Beichthaus.com Beichte 00038415)



Ich (w) möchte hier etwas beichten, was vor über zehn Jahren passiert ist, als ich noch zur Schule ging. Ich hatte damals ein paar lustige Schulkolleginnen, die meinten, Regeln des allgemeinen Anstandes und der Höflichkeit würden für sie nicht gelten. Sie mobbten nach Belieben andere, bedienten sich fröhlich an fremdem Eigentum, und wenn man sich als Geschädigter darüber beschwerte, bekam man nur zur Antwort: "Reg dich doch nicht so auf, ist doch nichts Schlimmes, du musst das locker sehen!" Ich hatte damals einen recht schönen Mantel, den ich gerne trug, und gute Schuhe für den Winter. Alsbald musste ich leider feststellen, dass besagte Damen es völlig in Ordnung fanden, in irgendwelchen Freistunden meinen Mantel und meine Schuhe zu entwenden, um damit die Schule zu verlassen. Wenn ich also ebenfalls die Schule verlassen wollte und nicht schnell genug war, stand ich ohne Straßenkleidung da, was natürlich besonders lustig war, wenn mein Unterricht früher endete und ich Mantel und Schuhe für den Heimweg gebraucht hätte. Ganz zu schweigen davon, dass meine Schuhe bei einer solchen Aktion beschädigt wurden.

Damit nicht genug, stahlen diese Kolleginnen auch gerne mal Stifte und Schulbücher, wenn sie ihre eigenen verschlampt hatten, und machten auch vor fremden Pausenbroten und Getränken nicht halt, was besonders an langen Tagen mit Nachmittagsunterricht nicht gerade erfreulich war. Langsam aber sicher begannen sich alle Geschädigten zu beschweren, die Lehrer meinten jedoch nur, wir sollten eben in der Schule keine allzu schöne Kleidung tragen und unsere Sachen nicht allein herumliegen lassen. Toll, die Diebinnen bekamen nicht einmal eine mündliche Verwarnung. Nach einigem Überlegen dachten wir uns etwas aus: Ich legte Reißzwecken in meine eigenen Schuhe, wenn ich sie in der Garderobe abstellte und eine Freundin, deren Mutter Krankenschwester war, besorgte Abführmittel, das wir in unsere eigenen Getränke füllten.

Wir waren nicht gemein, wir vergriffen uns im Gegensatz zu unseren Gegnerinnen nicht an fremdem Eigentum. Unser Gedanke war, dass man mit seinem Eigentum ja machen darf, was man will - wenn ich auf Reißzwecken in MEINEN Schuhen stehe, ist das wohl meine Sache. Und wer sich dran vergreift, hat dann eben Pech gehabt. Das mit dem Abführmittel zeigte leider wenig Wirkung, entweder hatten wir es zu gering dosiert oder die dummen Puten waren zu blöd um eine Verbindung zu uns herzustellen, meine Schuhe fand ich jedoch nach einer Woche ohne Reißzwecken, dafür mit einem kleinen Blutfleck im Inneren vor. Von da an wurde zumindest meine Kleidung in Ruhe gelassen und bald danach war dann auch schon das letzte Schuljahr zu Ende. Ich muss leider gestehen, dass es mir heute immer noch schwerfällt, Reue zu empfinden.



Beichte vom 25.06.2016, 22:52:06 Uhr

3.4/5 (103 Votes)

Das Schwein in der Radarfalle

(Beichthaus.com Beichte 00038408)



Vor zwei Wochen habe ich das Kennzeichen an meinem Auto mit schwarzem Klebeband abgeklebt, mir dann eine Schweinsmaske übergezogen und mich mit 80 Sachen blitzen lassen. Ein paar Tage später habe ich mir die Gummiattrappe eines nackten Arsches, die zum Karneval oft benutzt wird, vor das Gesicht gehalten und bin noch mal in die Radarfalle gefahren. Viel Spaß bei der Bußgeldstelle!



Beichte vom 24.06.2016, 00:00:53 Uhr

2.9/5 (149 Votes)

Der Kondom-Dieb in meiner WG

(Beichthaus.com Beichte 00038407)


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Zorn · Rache · Diebstahl · WG


Ich (m/24) bin Student und habe mit einer anderen Studentin eine WG gegründet. Prinzipiell verstehe ich mich recht gut mit ihr, allerdings gibt es doch etwas zu beichten: Meine Mitbewohnerin hat ziemlich oft Geschlechtsverkehr mit irgendwelchen Typen aus der Disco, was mich aber nicht im Geringsten stört. Meine Ex-Freundin hat allerdings vor zwei Monaten mit mir Schluss gemacht und ich habe daher derzeit keinen Sex. Ich hatte und habe aber schon seit Jahren immer einen relativ großen Vorrat an Kondomen bei mir. Tja, und mir fiel in letzter Zeit auf, wie mein Vorrat immer kleiner und kleiner wurde. Da ich keinen Sex hatte, war mir klar, dass meine Mitbewohnerin sich wohl an meinem Privateigentum zu schaffen machte.

Ich hasse Diebstahl, das ist für mich ein absolutes No-go. Hätte sie mich gefragt, hätte ich ihr auch welche gegeben - aber einfach so nehmen? Das schrie nach Rache! Jetzt kommt die Tat, die zu dieser Beichte führt: Ich habe in zehn oder fünfzehn der Kondome ein Loch gebohrt und die ganz oben auf meinen Haufen gelegt. Das Ganze ist einen Monat her und siehe da: Madame ist schwanger. Ich möchte also beichten, dass ich eine ungewollte Schwangerschaft verursacht habe und eventuell auch eine Abtreibung. Aber ich hoffe wenigstens, dass es eine Lehre für sie ist, sich nicht einfach so an fremdem Eigentum zu vergreifen!



Beichte vom 23.06.2016, 23:12:54 Uhr


3.0/5 (149 Votes)

Leben in der sozialen Hängematte

(Beichthaus.com Beichte 00038395)



Ich beichte, dass ich als Makler Mietwohnungen grundsätzlich nie an Hartz-IV-Empfänger vermiete, auch wenn die Unterlagen vollständig sind und die Übernahmebestätigung des Amts vorliegt. Ich hasse es, dass sich manche Leute in die soziale Hängematte legen und ich so gesehen noch ihre Miete mitfinanziere. Sollen sie doch Arbeiten gehen! Ich denke, dass bin ich der arbeitenden Bevölkerung schuldig, die sonst in die Röhre schaut und keine schöne Wohnung findet. Manchmal habe ich schon ein schlechtes Gewissen, da ja theoretisch durch eine bessere Wohnung die Motivation steigen könnte, doch noch einmal zu versuchen, in ein geregeltes Arbeitsleben zurückzufinden.



Beichte vom 22.06.2016, 11:28:51 Uhr

3.8/5 (221 Votes)

Habe ich das Leben seiner Affäre zerstört?

(Beichthaus.com Beichte 00038388)



Vor einigen Monaten habe ich (w/30) herausgefunden, dass mein Mann eine Affäre mit meiner engsten Freundin hat. Ich habe ihr immer alles wegen meiner Sorge um ihn erzählt - dass ich an meinen Mann nicht mehr rankomme, er völlig unzuverlässig geworden ist, abends immer später heimkommt und gehäuft das Wochenende geschäftlich unterwegs ist. Sie tröstete mich immer, gab mir Halt, munterte mich auf und hörte mir immer zu. Jetzt weiß ich, dass sie seine Geliebte ist. Ich habe ein zweites Handy von ihm entdeckt und dann gestöbert, da es mir keine Ruhe gelassen hat. Viele SMS von ihm an sie und umgekehrt mit Terminvereinbarungen, wann und wo sie sich treffen - und Nacktbilder. Am meisten hat mich aber getroffen, dass sie noch Witze über mich und meine "Naivität" gemacht haben. Sie war auch nie erreichbar, wenn er nicht zu Hause war. Das geht schon seit fast zwei Jahren so! Ich war komplett am Boden zerstört.

Am nächsten Abend habe ich sie zum gemeinsamen Frauenabend gesehen, wie jeden Freitag. Ich habe dann aus Rache, um sie zu blamieren, das zweite Handy von meinem Mann rausgenommen und all unseren Freundinnen ihren Chatverlauf gezeigt. Alle waren schockiert über ihr Verhalten. Sie ist daraufhin ausgerastet und hat mir vorgeworfen, ihre Privatsphäre nicht zu respektieren, sie absichtlich in einem falschen Licht darzustellen, und dass ich mich nicht zu wundern bräuchte, wenn mein Mann mich betrügt, weil ich im Bett so schlecht sei. Nach diesem Abend habe ich ihren Mann darüber informiert, der sie daraufhin rausgeworfen hat. Gestern stand sie vor meiner Tür und hat gefragt, ob ich jetzt glücklich sei, nachdem ich ihr Leben komplett zerstört habe. Schließlich habe sie wegen mir ihren Mann, ihre Kinder und ihre Freunde verloren. Da sie Hausfrau war, hat sie es jetzt finanziell schwer und muss in einer sehr kleinen Wohnung leben. Jetzt habe ich schon ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, da ich ihr schon sehr geschadet habe. Vielleicht hätte ich nicht nur an mich und meine Rache denken sollen. Auf der anderen Seite hat sie sich auch irgendwie selbst zuzuschreiben, was mit ihr geschehen ist. Davon geht mein schlechtes Gewissen aber nicht weg, daher bitte ich um Absolution.



Beichte vom 19.06.2016, 23:40:05 Uhr


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