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Der nackte Mann im Wald

(Beichthaus.com Beichte 00034012)



Ich (w/32) hatte vor zwei Wochen beim Joggen durch einen kleinen Wald hier in der Nähe eine komische Begegnung, und zwar war da ein völlig nackter Typ, der sich selbst befriedigte. Ein paar junge Frauen standen mit Fahrrädern vor ihm, lachten und sprachen mit ihm, was ich aber nicht verstand. Er hörte auf und schien den Frauen seinen Penis entgegenzustrecken, sie lachten noch lauter, was ihn aber wohl nicht störte. Zwei von ihnen holten Handys raus und wollten ihn fotografieren, als er sich umdrehte und in das Gebüsch lief. Die Frauen waren immer noch am Lachen und feixten, sie nahmen seine Kleidung, die etwas abseits lag, klemmten sie auf ihre Gepäckträger und fuhren weiter.

Da wo ich stand, war ich etwas versteckt und konnte alles beobachten, ohne dass man mich gesehen hätte. Ich blieb stehen und wollte noch wissen, wie es weiterging: Schließlich hatte hier offenbar gerade ein Exhibitionist seine Show abgezogen, und seine Opfer haben ihn vertrieben und haben ihm auch noch eine Lektion erteilt. Nach einigen Augenblicken kam er wieder, sah sich bei den Bäumen und Büschen nach seinen Klamotten um und sagte laut "Scheiße", als er merkte, dass da nichts mehr war. Er hat sich umgesehen, gerade so, als wollte er sicher sein, dass ihn niemand sieht, und dabei habe ich ihn dann erkannt: Es war einer meiner Nachbarn, zu dem ich sogar ein super Verhältnis habe. Komisch ist die Begegnung deshalb, weil es wie ein Déjà-vu ist. Vor einem Jahr oder so habe ich ihn nämlich schon einmal im Wald gesehen, damals war er auch total nackt und hat sich selbst befriedigt, nur stand er da nicht auf dem Weg, sondern ein paar Meter abseits im Gebüsch. Ich habe ihn damals auch nur durch Zufall gesehen. Damals dachte ich noch, dass er es vielleicht nur "ausprobieren" wollte, weil man ja überall liest, wie toll Sex "Outdoor" sein soll, aber so wie das hier aussah, ist er wohl ein Exhibitionist. Als er an meinem Versteck vorbeikam, musste ich fast lachen, er hielt seine Hände vor seine Genitalien und hatte ein hochrotes Gesicht, als würde er sich zu Tode schämen, aber vor zehn Minuten hatte er sich noch totalnackt einer Gruppe von Frauen gezeigt ohne jede Scham.

Als ich ihn dann gesehen habe, hatte ich fast Mitleid mit ihm, denn scheinbar muss er sich Frauen so zeigen, um sexuell befriedigt zu werden, was ich eigentlich ein bisschen erbärmlich finde und was seelisch bestimmt auch nicht gesund ist. Und dann war da ja auch noch der Rückweg: Der Wald ist fast fünf Kilometer von unserer Straße weg, ein langer Weg, wenn man splitterfasernackt ist. Ich hätte ihm helfen können. Ich hätte so tun können, als wäre ich zufällig hier vorbeigejoggt und ich hätte anbieten können, ihm zum Beispiel einen Bademantel oder ein Handtuch zu bringen. Und ich hätte ihn mit dem Auto abholen können. Stattdessen habe ich mich nicht gemeldet, sondern habe mich leise weggeschlichen und bin in die andere Richtung weggejoggt. Obwohl die Frauen ihn schon ausgelacht und "abgezogen" haben, wollte ich ihm auch noch eine Lektion erteilen, weil er sich ungefragt öffentlich entblößt und zur Schau stellt. Ich möchte beichten, dass ich aus reiner Boshaftigkeit meinen Nachbarn nackt und hilflos im Wald zurückgelassen habe, vielleicht auch aus Rache, weil das andere Mal, als ich ihn gesehen habe, war vielleicht gar kein Zufall.



Beichte vom 25.09.2014, 15:45:32 Uhr

3.7/5 (287 Votes)

Fake Account um Freund zu testen

(Beichthaus.com Beichte 00033985)



Ich habe vor einiger Zeit einen tollen Mann kennengelernt. Es schien alles perfekt - nach einiger Zeit hat er mir den Schlüssel für seine Wohnung anvertraut und wir haben geplant, dass ich langsam aber sicher bei ihm einziehen werde. Aus irgendeinem Grund hatte ich immer wieder ein komisches Bauchgefühl und konnte meine Skepsis nicht verdrängen. Einerseits war er als Weiberheld verschrien, andererseits fällt mir Vertrauen aufgrund meiner Erfahrungen in der Vergangenheit sehr schwer. Ich wollte also wissen, ob er mir wirklich treu ist. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Also habe ich mir ein Fakeprofil zugelegt und viel Mühe investiert, um mir diverse "Freunde" und Profilfotos zu organisieren. Natürlich habe ich mein Profil, was Beruf und Hobbys betrifft, auch so gestaltet, dass es ihn anspricht. Dann habe ich ihn angeschrieben, behauptet, ich hätte ihn kürzlich auf einer Party gesehen, mich aber nicht getraut, ihn anzusprechen. Es hat nur drei Tage gedauert, bis er meinem Fake-Account intime Fotos und eindeutige Angebote geschickt hat. Des Weiteren hat er währenddessen parallel mit mir via Messenger geschrieben. Auch unser geplantes gemeinsames Wochenende hat er angeblich aufgrund eines beruflichen Termins abgesagt und sich mit meinem Fakeprofil verabredet.

So habe ich ein paar Tage später - unter dem Vorwand eine Überraschung für ihn zu haben - gefragt, wann er denn abends nach Hause kommt und er möge mir doch Bescheid geben, wenn er losfährt. Während ich ihm diese Mail geschrieben habe, stand ich bereits in seiner Wohnung, habe meine Sachen gepackt und alles, was ich ihm für unser geplantes gemeinsames Nest gekauft habe, rausgeschafft. Hinterlassen habe ich nur einen Zettel: "Vielen Dank für nichts, deine XY (Name des Fake-Accounts)." Zusätzlich habe ich seine geliebten teuren Weinflaschen mitgehen lassen. Als zwei Stunden später seine Mail kam, dass er losfahren würde und in 15 Minuten zu Hause wäre, saß ich bereits mit meinen Freundinnen auf dem Balkon und habe genüsslich seinen Wein getrunken. Ob das die feine Art von mir war? Nein. Ob es gut getan hat? Ja!



Beichte vom 20.09.2014, 20:11:25 Uhr

3.1/5 (171 Votes)

Der Vorfall mit dem Dixi-Klo

(Beichthaus.com Beichte 00033925)



Ich bekam einmal mitten in der Nacht - ich habe geschlafen - einen Anruf von meiner Schwester (sie war damals 16, ich 18). Sie war völlig verstört, ich habe die erste Minute gar nicht kapiert, was los war, weil sie so sehr geheult hat. Jedenfalls war es so, dass sie auf einem Dorffest in einem Dixi-Klo war und irgendein Idiot das Dixi-Klo umgeworfen hat. Ihr könnt euch vorstellen, was für eine Sauerei das war. Ich habe mich also ins Auto gesetzt, habe ihr frische Kleidung gebracht und sie abgeholt. Sie tat mir wirklich leid, das war eine sehr schlimme Geschichte. Jedenfalls hat mir ein halbes Jahr später ein Klassenkamerad stolz erzählt, wie er auf genau diesem Dorffest ein Dixi-Klo umgeworfen hatte. Er fand es unglaublich lustig. Ich wünschte, dass ich jetzt beichten könnte, dass ich ihn krankenhausreif geschlagen hätte. Aber ich muss stattdessen leider beichten, dass ich gar nichts unternommen habe, ich habe nicht einmal etwas gesagt. Er war zwar ein Landwirtssohn und daher stärker als ich, und ich hätte ihn vielleicht mit einem Stuhl zusammenschlagen müssen oder so, aber er hätte leiden müssen. Abgesehen davon, dass ich ein Feigling war und Gewalt auch keine Lösung ist, stört es mich heute - 10 Jahre später - noch immer.



Beichte vom 11.09.2014, 17:30:16 Uhr
Ort: 59269 Neubeckum


3.0/5 (141 Votes)

Übernahme nach der Ausbildung

(Beichthaus.com Beichte 00033919)



Ich möchte beichten, dass ich meinen ehemaligen Ausbildungsbetrieb beklaut habe. Meine Ausbildung war eigentlich in Ordnung, bis irgendwann der Schichtbetrieb eingeführt wurde und wir in der Frühschicht von 6-14 Uhr [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 10.09.2014, 03:17:27 Uhr

2.9/5 (159 Votes)

Die Forelle an der Wand

(Beichthaus.com Beichte 00033906)


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Rache · Ekel · Hass · Familie


Vor mehr als 20 Jahren beschloss ich, von zu Hause auszuziehen. Mit meinem Vater hatte ich mich schon lange überworfen, der Job als Berufsschullehrer hatte ihn verbittert. Er war einfach das, was man ein A*schloch nennt. Also rief ich einige Freunde an, um mir beim Umzug helfen zu lassen. Meine Freunde kannten die Launen des alten Herrn und somit beschlossen wir, ihm einen kleinen Denkzettel zu hinterlassen. Ein schweres Bücherregal wurde zur Seite geräumt und eine Forelle dahinter an die Wand genagelt. Hätte mich nur interessiert, wie lange er brauchte, um die Geruchsquelle zu finden.



Beichte vom 08.09.2014, 15:20:47 Uhr


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