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Das Rollentausch-Experiment

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Meine Beichte ist, dass ich (m/28) mein Ego in den letzten fünf Jahren auf Kosten von flirtwilligen Männern gepuscht habe. Nein, ich habe mich nicht in Gaybars angraben lassen. Es hat damals vor fünf Jahren beim Online-Dating angefangen, nach erfolgloser Suche wollte ich mir mal die Tricks der anderen Männer anschauen und habe mich einfach als Frau angemeldet. Fotos habe ich von einer Singlebörse aus dem Ausland geliehen, ist natürlich nicht korrekt, aber ich denke, die Dame hat es nie erfahren. Mein Avatar war auch eine absolut durchschnittliche Frau, also nicht der Oberflieger, ich wollte ja ein ehrliches Experiment wagen. Nun ja, ich war zunächst über die Anzahl der Zuschriften doch ein wenig irritiert. Am Tag kamen so an die vierzig Mails rein. Zehn davon waren gewöhnlich auf schnellen Sex aus und haben das auch ganz klar gesagt. Weitere zehn Mails waren oft Wiederholungen, gewöhnlich mit demselben Text wie vor zwei Wochen. Die restlichen Mails waren aber oft sehr nett geschrieben und ich habe dann angefangen, zurückzuschreiben. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie so freundlich von anderen Männern behandelt wurde. Da gab es Leute die am Wochenende mal eben von Österreich nach Hamburg fahren wollten, nur um mit mir einen Kaffee zu trinken, und ich dachte damals, dass ich schon verzweifelt wäre. Ob es darum ging, dass ich eine starke Erkältung hatte oder mein Staubsaugerkabel nicht mehr richtig aufrollte, ich bekam stets das vollste Verständnis. Ja, ich hätte sie wirklich alle haben können, hunderte, wenn ich eine Frau gewesen wäre.

Ich muss leider sagen, dass ich durch diese Kontakte unglaublich arrogant geworden bin und daher nach Jahren auch damit aufgehört habe. Es war zwar Balsam für die Seele, wenn man nach Feierabend die vielen verständnisvollen Mails lesen konnte, aber im Beruf bin ich immer gereizter geworden, wenn mir nur irgendwer ein wenig quer gekommen ist. Daher muss ich sagen, dass ich heute einen derben Respekt vor Frauen habe, da sie trotz dieser Dauerberieselung auch im Alltag oft noch ganz normal drauf sind, auch wenn es da natürlich Ausnahmen gibt. Was mir auch schwer zugesetzt hat, ist, dass einige der Männer wirklich die absoluten Verlierer waren. Das bedeutet sie waren beruflich schwer erfolgreich, hatten aber überhaupt keine Freunde und auch kein richtiges Leben. Ihre einzige Kontaktperson schien die Frau zu sein, die auf ihre Mails geantwortet hatte und in Wirklichkeit doch dann nur ein Mann war. Das hat schließlich auch dazu geführt, dass ich die Kontakte habe langsam abbrechen lassen und mich dann vor zwei Monaten ganz zurückgezogen habe. Ich vermute heute, dass ich meine Strafe in gewisser Weise erhalten habe - denn durch den Rollentausch habe ich auch einen Einblick in eine ziemlich dunkle Seite unserer Gesellschaft erhalten.



Beichte vom 16.04.2014, 23:06:42 Uhr

3.0/5 (101 Votes)

Wenn aus Spiel Ernst wird

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Meine Mutter hat eine Freundin, deren Tochter Caro nur ein Jahr jünger ist, als ich. Wir kannten uns im Grunde schon aus dem Sandkasten und haben uns immer wie Bruder und Schwester behandelt, waren aber auch nicht die besten Freunde. Das, was ich zu beichten habe, ist jetzt etwa zehn Jahre her. Ich muss damals ungefähr 15 und sie 14 gewesen sein. Meine Mutter bekam wieder Besuch von ihrer Freundin, die natürlich auch Caro mitbrachte. Da wir keine Lust darauf hatten, mit den Erwachsenen am Tisch zu sitzen, gingen wir in mein Zimmer. Dort vertrieben wir uns mit verschiedenen Spielen oder unsinnigen Gesprächen die Zeit, bis wir auf ein Rollenspiel kamen. Wir haben so eine Art Vater-Mutter-Kind-Comedy Vorstellung durchziehen wollen, aber als es zum ersten Kuss zwischen uns kam, blieb es nicht dabei. Auf einmal hatte ich kein Interesse mehr an einer Komödie und war nur noch vom weiblichen Körper fasziniert.

Wir küssten und streichelten uns und zogen uns sogar teilweise aus. Kurz gesagt: Wir hatten einen Trockenfick. Ob sie dabei gekommen ist, weiß ich nicht, aber ich hatte dadurch den ersten, nicht von mir selbst herbeigeführten, Orgasmus. Wir haben danach einfach ganz normal weitergemacht, ohne darüber zu reden. Bei unseren nächsten zwei Treffen hat sich dieses Prozedere wiederholt. Jedes Mal ohne irgendwelche Zwänge, es ging genau so plötzlich vorbei, wie es anfing. Ich hatte mir bis dahin nichts dabei gedacht, hatte es kaum hinterfragt und war mir auch sicher, dass es von uns beiden ausging und es nur "zum Spaß" war. Doch die Erkenntnis traf mich, als meine Mutter eines Tages mit Caros Mutter telefonierte. Aus dem Gespräch ging hervor, dass Caro nicht mehr mit zu uns kommen wollte. Meine Mutter wollte natürlich von mir wissen, ob etwas vorgefallen sei, aber ich verneinte das. Um ehrlich zu sein, habe ich im ersten Moment auch wirklich nicht gewusst, was das Problem sein könnte.

Als es mir dann auf einmal wie Schuppen von den Augen fiel, war ich geschockt. Hatte ich sie sexuell missbraucht? War sie gar nicht mit alledem einverstanden? Sie hat danach nie wieder etwas gesagt, hatte bis auf das eine Mal auch keine Hemmungen mehr, uns zu besuchen, aber trotzdem mache ich mir unendliche Vorwürfe, dass ich sie durch mein triebgesteuertes Verhalten traumatisiert haben könnte. Wir haben seitdem immer noch losen Kontakt. Zwar nicht mehr so wie früher, da wir beide schon bei unseren Eltern ausgezogen sind, aber wir sehen uns hin und wieder. Bis auf dieses eine Mal, als sie sich wirklich mit Zähnen und Klauen gewehrt hat, uns zu besuchen, benahm sie sich aber immer völlig normal. Und auch, wenn am Ende vielleicht alles nur Einbildung war, bitte ich um Vergebung.



Beichte vom 15.04.2014, 19:43:17 Uhr

3.2/5 (99 Votes)

Meine erste homosexuelle Erfahrung

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Ich (m/25) experimentierte im Alter von circa elf Jahren, gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund, mit meiner Sexualität. Wir berührten uns gegenseitig überall und haben uns auch gegenseitig eine geblasen. Wir [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 10.04.2014, 22:38:09 Uhr



2.7/5 (77 Votes)

Frauen mit Piercings

(00032985)



Ich (m/21) habe mir in den letzten Jahren eine beträchtliche Sammlung an Fotos von Frauen gesammelt - aber nicht, wie die meisten jetzt vielleicht denken, von leicht bis kaum bekleideten [...]
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Beichte vom 02.04.2014, 22:44:21 Uhr

3.7/5 (147 Votes)

Flugwettbewerb mit Playmobil

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Vor zwei Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört. Seitdem ziert der ausgediente, aber natürlich gereinigte Aschenbecher mein Wohnzimmer. Es handelt sich im einen Standaschenbecher aus Alugestänge und Aschebehältnis. Als "Geruchsbremse" ist auf dem Aschebehältnis ein Deckel angebracht, auf dem man die Zigarettenstummel ausdrücken kann. Dann kann man einen Druckknopf betätigen und der Deckel senkt sich in das Behältnis und dreht sich dabei im Uhrzeigersinn. Aber Obacht: Haut man zu feste auf den Druckknopf, senkt sich der Deckel sehr schnell und dreht sich mit rasender Geschwindigkeit. Seit einigen Tagen habe ich eine seltsame Macke entwickelt: Immer öfter komme ich auf die blöde Idee, einzelne Playmobil-Männchen auf den Deckel zu stellen und mit voller Wucht auf den Druckknopf zu schmettern. Durch die nun blitzschnell eingeleitete Rotation fliegen die meisten Männchen über den Ascherrand hinaus und segeln einige Meter durchs Wohnzimmer. Die letzten Tage habe ich fleißig geübt und spiele mit dem Gedanken, mit meinen Freunden einen "Playmobil-Männchen-flieg-weit-Contest" kurz PMFWC zu veranstalten.



Beichte vom 31.03.2014, 14:46:36 Uhr


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