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Das Schwägerinnen-Monster

(00033101)



Seit nun gut zehn Monaten sind mein Schwager und seine Verlobte zusammen, was natürlich ein Grund der Freude sein sollte, doch leider ist von meiner Seite aus alles anders. Sie brachte zwei Kinder mit in die Beziehung - das ist auch nicht weiter schlimm, denn schließlich haben mein Mann und ich selbst auch zwei Kinder zusammen. Aber mein Schwager war gerade mal acht Wochen mit meiner zukünftigen Schwägerin zusammen, als er ihr den Antrag machte. Was die Familie meines Mannes auch sehr freute, nur meine Freude war gespalten. Zum Einen war ich froh, dass mein Schwager endlich die Frau seines Lebens traf, zum anderen wurde ich den Gedanken aber nicht los, dass sie mehr bezweckte und so kam es auch bald darauf. Sie wurde schwanger und brach ihre Ausbildung nur vier Monate vor Beendigung einfach aus dem Nichts ab, was mich sehr schockierte. Mit 25 und dann drei Kindern eine Ausbildung zu bekommen ist heutzutage fast unmöglich! Mein Schwager hat dagegen einen unbefristeten Arbeitsvertrag und ist im Beamtenstatus beschäftigt, sodass er fast unkündbar ist. Nun entwickelt sich die ganze Situation zu einer Komischen, denn mir kommt es vor, als ob sie das alles geplant hätte, um sich auf dem Verdienst und dem guten Willen meines Schwagers auszuruhen. Sie hat sehr große Ansprüche und erwartet das mein Schwager diese Ansprüche befriedigt. Ein neues Auto, natürlich mit Vollausstattung und in Sonderlackierung, eine neue Küche sowie Möbel in speziellen Farben und Ausstattungen sind da ein Minimum - und das, obwohl nur noch ein Verdiener im Haushalt ist.

Ein anderer Grund liegt darin, dass mein Schwager sowie meine Schwägerin meinen Mann meiner Meinung nach ausnutzen - sie melden sich nur, wenn sie etwas wollen oder sie ihn brauchen. Mein Mann, der jahrelang ein kritisches Verhältnis zu seinem Bruder hatte, tut nun alles für ihn und fährt, schleppt, transportiert alles, was die beiden möchten. Ich bin für die beiden ein unerwünschtes Anhängsel, einfach nur die Frau seines Bruders und die Mutter seiner Neffen und mehr nicht. Nun heiraten die beiden und zeigen mir erneut ganz arg, wo ich stehe. Nämlich am liebsten nicht auf der Gästeliste - aber weil ich die Frau des Bruders bin, werde ich für diesen Tag geduldet. Die ganze Situation belastet mich so sehr, dass ich kaum noch über etwas anderes nachdenken kann, als über die beiden, was natürlicherweise auch meine Ehe belastet. Leider geht es aber noch viel weiter, denn meine zukünftige Schwägerin nimmt die Familie meines Mannes nun für sich ein, redet allen nach dem Mund und erzählt jedem das, was er hören will. Sie ist stets überfreundlich und sehr einschmeichelnd zu jedem, und ich muss gestehen, ich selbst habe keine Familie weder Mutter noch Vater, Geschwister oder Großeltern - es kann also Eifersucht sein. Wären da nicht ihre dauernden Widersprüche und Lügen - ich habe einfach das Gefühl, dass sie mir nehmen will, was mir nun seit zehn Jahren lieb und teuer ist. Natürlich bemühe ich mich um ein besseres Verhältnis, aber es klappt einfach nicht - alle stellen sich auf ihre Seite. Ich verstehe mich nicht mehr. Ich will nichts von meinem Schwager, falls es jemand denken sollte, denn ich bin glücklich mit meinem Mann und meinen Kindern. Will ich meine Familie schützen oder bin ich wirklich neidisch und eifersüchtig?



Beichte vom 20.04.2014, 18:57:32 Uhr

3.3/5 (128 Votes)

Studenten an der Armutsgrenze

(00033073)



Ich (20) bin Studentin und kann mit BAföG (300 Euro) und Kindergeld (180) gerade mal meine Wohnung zahlen. Zwar arbeite ich nebenbei, aber mit dem Geld kann ich nur "existieren" und nicht leben. Von meinen Eltern bekomme ich keine Unterstützung und manchmal muss ich sogar hungern. Ich wiege bei 1,70 Meter inzwischen nur noch 43 Kilogramm und die Armenküche in München verweigert mir jegliche Hilfe, weil ich "jung und gesund bin und arbeiten gehen kann". Manchmal gehe ich nachts an die Mülltonnen der Supermärkte, weil ich kein Geld für Essen habe. Ich denke inzwischen sogar an Prostitution. Ich finde es nicht fair, dass Arbeitslose alles vom Staat gezahlt bekommen, während manche Studenten weit unterhalb der Armutsgrenze leben und ihr Hunger-BAföG auch noch zurückzahlen müssen. Natürlich habe ich nichts gegen Arbeitslose - nur gegen die, die einfach nicht arbeiten wollen, habe ich eine Abneigung. Und nicht alle Studenten sind eben Bonzen, feiern die ganze Zeit und lassen sich alles von Mami und Papi zahlen.



Beichte vom 16.04.2014, 15:34:47 Uhr
Ort: Albert-Roßhaupter-Straße, 81369 München

3.4/5 (143 Votes)

Der Po von der Frau meines Chefs

(00032966)



Die Frau meines Chefs hat es mir angetan! Allerdings nur ihre Rückseite. Im Gesicht ist sie nämlich potthässlich und faltig, in den Ohren hat sie mehrere Piercings und zu allem Überfluss kaut sie an ihren Fingernägeln. Im Alter von 45 Jahren sieht sie, dank täglicher Sonnenbank, aus wie ein alter, faltiger Schulranzen. Kurzum - eine Frau, wie sie sich kein Mann wünscht. Positiv erwähnenswert sind ihre blonde Löwenmähne und ihre gepflegte Reinlichkeit. Allerdings: Diese Alte hat einen dermaßen geilen Hintern, dass man als normal denkender Mann bei dem Anblick dieser Kiste direkt niederknien und Dank erweisen müsste! Ich (47) wünschte, ich dürfte einmal an diese Sitzfläche fassen! Der Hintern, den das Frauenzimmer hat, lässt jede 20-Jährige im schlechten Licht stehen. Grundsätzlich trägt sie eng anliegende verwaschene Jeanshosen, die die runden Pobacken noch so richtig betonen. Ich glaube, sie macht das extra. Mit Erfolg, denn ich kenne genügen Leute, die Eintritt in ein Museum zahlen, um sich schöne Dinge anzusehen - während ich einfach auf den Arsch dieser Frau starre! Und das kostenlos und täglich.



Beichte vom 31.03.2014, 01:26:47 Uhr
Ort: Feusdorfer Straße, 54584 Jünkerath



2.5/5 (143 Votes)

Neidisch auf glückliche Beziehungen

(00032909)



Ich (w) möchte beichten, dass ich meiner besten Freundin am liebsten ihre Beziehung ausreden möchte. Die beiden sind seit fast zwei Jahren zusammen und sie hatten natürlich auch schon einige Auseinandersetzungen, und obwohl ich weiß, dass sie ohne ihn todunglücklich wäre, würde ich mich fast schon freuen, wenn die beiden sich trennen würden. Das hat einerseits den Grund, dass ich seit einem Jahr unglücklicher Single bin, und dass es mir furchtbar auf die Nerven geht, die ganze Zeit ihre Liebe spüren zu müssen. Andererseits vermisse ich meinen Ex immer noch und bin neidisch darauf, dass sie mit ihrem Freund Zeit verbringen darf, während mein Ex und ich uns auseinandergelebt haben. Ich bin wirklich nicht wegen ihres Freundes selbst eifersüchtig, sondern auf die Zeit, die sie mit ihm verbringt und mich dadurch oft vergisst. Bitte vergebt mir meinen Egoismus, ich versuche, mich zu bessern.



Beichte vom 22.03.2014, 16:50:40 Uhr

3.4/5 (137 Votes)

Der verwöhnte Neffe

(00032858)



Ich (w) möchte beichten, dass ich mich, seit mein kleiner 4-Jähriger Neffe auf der Welt ist, von meiner Familie entferne, nur weil ich eifersüchtig bin. Dazu muss man allerdings sagen, dass ich allgemein nicht gut mit Menschen kann und vor allem nicht mit Kindern. Als ich ein Jahr alt war, sind meine Eltern von dem Rest meiner Verwandtschaft weggezogen und daher bin ich nur mit meinen Eltern, meiner mittleren Schwester und auch einige Jahre mit meiner Oma groß geworden. Noch dazu war ich sowieso die Jüngste und hatte einfach keinen Kontakt zu Kindern, bis vor vier Jahren dann mein Neffe auf die Welt kam. Mein Neffe ist der Sohn meiner ältesten Schwester, die ich seit meiner Geburt vielleicht für vier Wochen im Jahr sah. Immer, wenn sie da war, hat sie viel mit mir gemacht und es war für mich etwas ganz Besonderes. Aber seit mein Neffe da ist, vergeht kein Tag, an dem nicht über ihn geredet wird. Selbst wenn ich nur kurz mit einem Verwandten am Telefon rede, kommt das Thema gleich auf den Kleinen. Zu seinem ersten Geburtstag ist meine Mutter extra für drei Tage zu meiner Schwester geflogen, um mit meinem Neffen zu feiern. Meinen ersten Geburtstag verbrachte ich zwischen Umzugskartons, da wir an diesem Tag umzogen und mich niemand besuchen konnte. Und meine mittlere Schwester ist quasi zur zweiten Mutter mutiert - sie hat sich sogar seinen Namen tätowieren lassen, ganz groß auf den Bauch, aber außer meiner Oma versteht niemand, wieso ich das so seltsam finde.

Jedes Mal, wenn er mal bei uns zu Besuch ist, ist er der Mittelpunkt und muss durchgehend unterhalten werden. Mein Zimmer mutiert zum Kinderzimmer, und wenn ich ihm mal etwas wegnehme, weil es zerbrechlich ist, werde ich als Egoistin beschimpft. Ich soll mich dann auch den ganzen Tag mit ihm beschäftigen, aber das macht mich jedes Mal furchtbar nervös. Noch dazu darf ich vor meinem Neffen auch nicht traurig sein. Vor zwei Jahren hatte ich Depressionen und mein Freund hatte mit mir Schluss gemacht, aber als ich dann weinend zu meiner Mutter kam, fiel ihr nichts Besseres ein, als mich rauszuschicken, weil ich nicht vor dem Kind weinen sollte. In mein Zimmer kann ich aber auch nicht gehen, weil dort unsere Wii steht und der Raum deshalb quasi von jedem benutzt wird. Meine Familie hält meinen Neffen übrigens auch für überaus intelligent, weil er schon größer ist als die anderen in seiner Gruppe. Und seine Hyperaktivität wird als Anzeichen dafür gesehen, dass er einfach so wissbegierig ist. Deshalb bekommt er Spielzeug gekauft, für das er noch viel zu jung ist, nur damit er es dann kaputtmacht. Ich weiß nicht, wie viel Geld dabei schon draufgegangen ist, aber bestimmt schon mehrere Hundert Euro. Ich habe als Kind immer die alten Sachen meiner Schwestern bekommen, und wir haben immer noch genauso wenig Geld wie damals! Aber selbst wenn mein Neffe nicht da ist, ist meine Mutter das ganze Jahr über damit beschäftigt, Dinge für ihn zu kaufen. Dabei kann er gar nicht so viel tragen, wie im Schrank ist. Wenn er etwas falsch macht oder frech ist, wird darüber gelacht, anstatt ihm zu sagen, dass das falsch war. Wenn er beim Mittagessen etwas nicht mag, springt man direkt auf, um ihm ein vollkommen neues Gericht zu kochen, selbst wenn er das andere am Vortag noch geliebt hat und es einfach aus einer Laune heraus nicht mehr mag. Sein Zimmer ist doppelt so groß wie jedes Zimmer, das ich je hatte, und sieht aus wie ein Spielzeugladen. Ich bin geschockt, wie viele Sachen er hat, obwohl doch anscheinend nie Geld da ist. Niemand bei uns verdient so gut. Als ich hingegen mein Abitur bekommen habe, gab es eine einzige Glückwunschkarte von meiner Oma, der Rest wusste wohl nicht einmal etwas davon. Mein Neffe bekommt einfach mal so Karten zugeschickt, weil er sich so darüber freut.

Ich weiß selbst, dass mein Verhalten falsch ist, und ich hasse auch nicht meinen Neffen, sondern nur den Umgang mit ihm. Wahrscheinlich war ich einfach zu lange die Jüngste und bin jetzt eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit, die er bekommt. Durch die vielen Umzüge hatte ich leider nie die Gelegenheit richtige, andauernde Freundschaften zu bilden und hatte nur meine Eltern und meine mittlere Schwester, bei denen ich nun auch abgeschrieben bin. Trotzdem kaufe ich meinem Neffen immer verhältnismäßig teure Geschenke, in der Hoffnung, dass er vielleicht in der Pubertät doch die Tante bevorzugt, die ihn in Ruhe lässt und ab und zu Kohle rüberschiebt. Sobald ich mein Studium beginne, werde ich sowieso mein eigenes Leben aufbauen und dann hoffentlich nicht mehr so eine Abneigung haben. Aber solange das noch nicht geschehen ist, muss ich beichten, dass ich einem kleinen, unschuldigen Kind nichts gönne und ein eifersüchtiges Miststück bin.



Beichte vom 12.03.2014, 12:49:18 Uhr


171 Beichten insgesamt (Kategorie Neid).



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