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Beichten: 22.425 | User: 185.184 | Kommentare: 344.454 |
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3.6/5 (219 Votes)

Versteckter Reichtum

(Beichthaus.com Beichte 00034912)



Ich (m/33) muss beichten, dass Geld alleine mich nicht glücklich macht. Ich bin durch einen mehr oder weniger dummen Zufall bzw. eine daraus resultierenden Geschäftsidee sehr sehr wohlhabend geworden, was eigentlich nie mein primäres Ziel gewesen ist. Nun, ich habe gemacht, was alle mit 27 Jahren machen, wenn Geld im Überfluss vorhanden ist, ich habe es richtig rausgehauen! Unter anderem habe ich einen Ferrari gekauft, habe eine riesige Wohnung, mache teure Urlaube und so weiter. Leider gibt es durch das viele Geld auch viele Neider, aber was mich viel mehr gestört hat, sind diese geldgeilen Frauen - wobei es am Anfang noch ganz amüsant war, mit denen zwei Wochen lang in den Urlaub zu fahren und Spaß zu haben. Irgendwann gingen diese Frauen mir allerdings wirklich auf den Sack, denn an mir waren sie nicht interessiert, sondern nur am leichten Leben ohne Probleme. Es gingen im Monat 5.000 bis 10.000 Euro durch deren Hände, aber nun habe ich mich von den ganzen Frauen verabschiedet, aber eine ehrliche, liebende Frau zu finden ist nicht leicht bzw. man traut einfach keiner.

Nun zur eigentlichen Beichte: Ich habe seit 1,5 Jahren eine wunderbare Frau (30). Sie war bzw. ist meine Friseurin und wusste nie von dem ganzen Geld. Ich habe den Ferrari mit anderen teuren Fahrzeugen in eine Garage gestellt und einen Renault gekauft, meine Wohnung vermietet und bin in eine normale Wohnung gezogen. Sie denkt, ich verdiene 2.500 Euro im Monat und liebt mich als Mensch - es ist das schönste Jahr meines Lebens und ich freue mich wirklich auf unser gemeinsames Kind. Irgendwann werde ich es ihr sagen, und ich hoffe, sie findet vorher keine Kontoauszüge, denn dann würde sie aus allen Wolken fallen. Manchmal frage ich sie, was sie machen würde, wenn sie im Lotto gewinnt. Ich bitte für mein Misstrauen um Vergebung!



Beichte vom 20.01.2015, 10:18:37 Uhr

3.4/5 (318 Votes)

Rassistische Ossis

(Beichthaus.com Beichte 00034672)



Ich bin Türke und hasse die Ossis! Ich bin hier aufgewachsen, habe zu 60-70 Prozent deutsche Freunde, habe mein Abi gemacht, gearbeitet und studiere jetzt auch noch. Nirgendwo und niemals hatte ich Probleme mit Rassismus - bis ich vor fünf Jahren das erste Mal nach Dresden ging. Ich war auf der Durchfahrt nach Prag mit meiner Schwester und wir machten einen kleinen Abstecher, um uns das verlorene Weltkulturerbe mit der Semperoper, der Frauenkirche und so weiter anzusehen. Wir wurden dort schon direkt komisch angeguckt - ich dachte zuerst, ich bilde mir das nur ein, doch kaum hatte ich in einem Café einen Satz auf Türkisch gesagt, kam schon das Erste: "Sprecht gefälligst Deutsch! Ihr seid hier nicht auf dem Basar!" Nachdem ich den alten Sack auch nur ganz normal gefragt habe, was sein Problem ist, wurden wir rausgebeten, nicht er!

Ich dachte, das war nur ein Einzelfall, bis ich die Jahre über öfter Ossis aus Sachsen bis zur Ostseeküste getroffen habe. Jedes Mal irgendein dummer Spruch oder eben Pöbelei! Es wundert mich auch nicht, dass so viele von diesem Pack diesen Beschiss in Buchform von Sarrazin gekauft haben, oder dass sie jetzt in Dresden marschieren gehen, um "gegen die Islamisierung von Deutschland und für christliche Werte zu demonstrieren." Klar doch - vor allem in einer Stadt, in der die Ausländeranzahl Promille-Werte hat und eine Gegend, die als eine der atheistischsten der ganzen Welt gilt. Was mich am meisten aufregt? Meine Eltern und Geschwister haben jahrzehntelang hier in Deutschland gearbeitet, wir sind länger in der Bundesrepublik als diese kollektiven Landeier!

Ich habe es satt, dass wir Steuern zahlen und es dann in den Solidarpakt für diesen Haufen dort geht! Damit die dort auch noch die Nerven haben, um zu behaupten, dass wir sie ausbluten würden! Damit sie regelmäßig die Internet-Foren mit ihrem Scheiß gegen Muslime und Türken oder Araber zukleistern können! Damit sie wieder Neo-Nazi-Banden auf die Welt setzen, die vielleicht wie die NSU mordend durch das Land reisen können?! Ich weiß natürlich, dass es Rassismus überall gibt, auch im Westen von Deutschland, aber nirgendwo hatten ich und viele meiner Freunde, das so oft und so heftig erlebt, wie im Gebiet der ehemaligen DDR, bzw. mit Menschen aus den neuen Bundesländern.



Beichte vom 23.12.2014, 02:54:12 Uhr

3.5/5 (191 Votes)

Sind Förderschüler schlechte Menschen?

(Beichthaus.com Beichte 00034392)



Zwei schlechte Erfahrungen innerhalb kürzester Zeit haben mich zu einem Menschen werden lassen, der nun extreme Vorurteile gegenüber Förderschülern hat. Förderschüler A fing in unserem Betrieb nach dem Erwerb des Abschlusszeugnisses der Förderschule eine Lehre als Maurer an. Seine aggressive Art gegenüber anderen machte sich schnell bemerkbar - man musste ihn nur "schief" ansehen und schon hatte man fast die Faust im Gesicht. Sobald man ihn belehrte - was nun mal so ist, wenn man in der Ausbildung ist, man muss den Beruf ja noch erlernen - wurde er aggressiv und bedrohte sein Gegenüber. Auch außerhalb der Arbeit, beispielsweise in den Pausen, musste man höllisch aufpassen. Nach der Probezeit flog er, denn trotz mehrfacher Verwarnung tat sich da nichts. Und schwer geistig zurückgeblieben war der sicher nicht. In der Berufsschule hatte er keine Probleme bei den Tests und kam gut mit.

Förderschüler B war der Fall, der mich persönlich mehr betraf, denn er war der Freund meiner Tochter. Als Vater einer Tochter ist man ja eh besorgt und sie war erst fünfzehn Jahre. Aber trotzdem muss man jedem eine Chance geben, Förderschüler heißt ja nicht, dass er ein schlechter Mensch ist. Leider war dieser ein schlechter Mensch. Trotz seiner 17 Jahre benahm er sich wie ein kleiner, trotziger Junge. Meine Tochter chattet gerne mal mit Schulfreunden auf der Seite der Schule. Mehrfach hörten wir ihn brüllen, mit wem sie da am Schreiben sei. Er verbot ihr, sich ohne ihn mit Freundinnen zu treffen und müllte bei uns alles zu - wir haben ihm gesagt, dass er durchaus an den Kühlschrank darf, wenn er Hunger hat. Aber zu blöd oder zu faul zu sein, um eine leere Käsepackung in den Müll zu schmeißen, das muss man erst mal schaffen. Wenn man ihn darauf ansprach, wurde er garstig. Er war leider unglaublich blöde und sozial behindert. Meine Tochter sollte ihm dann seine Sachen wegräumen.

Da meine Tochter ja noch nicht volljährig ist und ich festgestellt habe, dass sie im Umgang mit ihm unsicherer und unsicherer wurde, habe ich ihn darauf angesprochen. Sachlich, aber direkt. Daraufhin hat er mir eine Platzwunde verpasst. Das nahm dann meine Tochter auch zum Anlass, sich zu trennen. Zum Glück blieb der Typ dann von ihr fern.
Seine Bildung und seine Ansichten regten mich teilweise auch auf - er war wie der Pöbel, der auszieht, um einem verdächtigten Vergewaltiger den Garaus zu machen. Alles nahm er für bare Münze, er hat mit einem "Kumpel" den Schriftzug "Kinderschänder gehören vergast" auf einer Mauer platziert. Seither - die Geschichte mit der Tochter ist ein knappes Jahr her - traue ich Sonderschülern erst einmal nicht über den Weg. Wenn ich sie besser kenne, dann kann sich das ändern, aber zunächst bin ich misstrauisch. Während ich beispielsweise Menschen mit Down Syndrom sehr positiv begegne, denn die sind einfach unglaublich nett, aber Förderschüler wirken auf mich oft sozial behindert. Diese beiden Fälle waren nicht das erste Mal, dass ich das dachte, aber bisher bekam ich es einfach nicht persönlich damit zu tun.



Beichte vom 23.11.2014, 16:57:15 Uhr




2.8/5 (145 Votes)

Angst vor der Zukunft

(Beichthaus.com Beichte 00034201)



Ich (w/21) möchte beichten, dass ich Angst vor einer Zukunft mit meinem Freund habe. Ich komme aus einem guten Elternhaus, mache erfolgreich ein gutes duales Studium, bin verbeamtet und durch zwei Sportarten gut beschäftigt. Meine Eltern haben mir immer zu verstehen gegeben, dass eine Ausbildung, so wie Arbeit und Geld verdienen sehr wichtig sind und haben mich so erzogen, dass ich inzwischen mit einer eigenen Wohnung und einem Auto sehr selbstständig bin. Dabei unterstützen sie mich finanziell kaum, nur, wenn es sehr eng ist und auch nur geliehen. Mein Freund hingegen kommt aus einer anderen Familie, in der ein guter Beruf nicht besonders wichtig ist. Nicht falsch verstehen, beide gehen arbeiten, legen dabei aber weder Wert darauf, dass der Beruf auf Dauer erhalten werden kann, noch, dass genügend Geld reinkommt, um die Familie zu ernähren. Mein Freund studiert jetzt ein Fach, mit dem man beruflich kaum etwas anfangen kann, bzw. mit dem man nicht besonders gefragt ist. Zudem hat er einen Nebenjob, den er in seinen Semesterferien macht, der fernab von gut und böse ist. Er verdient damit zwar Geld, aber die Umstände sind scheußlich. Ich habe Angst, dass er niemals einen guten Job findet und unseren Kindern kein gutes Leben ermöglichen kann.

Trotzdem ist er mit seinem Leben absolut im Reinen und total optimistisch, dass er später mal Hauptverdiener bei uns wird, denn zu seinem Studium sagt er, dass es nur darauf ankommt, was man damit macht. Dazu ist er sehr beliebt, hat viele Freunde und wird von allen geschätzt. Er ist auch wirklich ein toller Freund, liebevoll und alles. Es passt perfekt zwischen uns und das nicht erst seit gestern. Ich beichte also, dass ich an den Zukunftsvisionen meines Freundes zweifele und Angst habe, dass er es zu nichts bringen wird. Aber vielleicht denke ich da auch viel zu früh drüber nach, daher warte ich noch ab, wie er sich entwickelt.



Beichte vom 28.10.2014, 13:32:39 Uhr

3.6/5 (176 Votes)

Das Jahr in Afrika, das alles veränderte

(Beichthaus.com Beichte 00034198)



Ich bin nach der Schule für ein Jahr nach Afrika gegangen, um rauszukommen und meinen Horizont zu erweitern. In dem Jahr habe ich ein Mädchen aus der Schweiz kennengelernt und war von Anfang an unbeschreiblich angetan, vor allem weil ich nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt hatte. Wir hatten über Monate eine wirklich schöne Zeit, in der wir auch nie gravierenden Stress oder Ärger miteinander hatten! Zwei Monate, bevor ich wieder zurück nach Deutschland musste und einen Monat, bevor sie wieder zurück in die Schweiz musste, hat sie mir leicht verzweifelt und mit zittriger Stimme gesagt, dass sie schwanger ist! Mein Vater hat mich so erzogen, dass ich für die Dinge, die ich verbockt habe, grundsätzlich geradestehe, also habe ich ganz ruhig reagiert und gesagt, dass ich in jedem Fall zu ihr stehen würde - ob sie das Kind nun behalten möchte oder nicht. Sie entschied sich gegen eine Abtreibung, und als wir beide wieder in Europa waren, hatte ich vor, zu ihr zu ziehen, da ich für das Kind da sein wollte. Ihr Vater hatte jedoch ein riesiges Problem mit mir und mit der ganzen Situation. Er hat durchgehend versucht, ihr das Kind auszureden. Was er letztlich auch geschafft hat. Sie hat, zwei Wochen, bevor ich fest zu ihr gezogen wäre, und im sechsten Monat, ihre Sachen gepackt, und ist - natürlich finanziert von ihrem Vater - nach Asien abgehauen und hat das Kind im sechsten Monat abgetrieben.

Ich habe das Ganze über eine SMS erfahren. Im Prinzip bin ich kein weinerlicher Mensch, aber mich hat die ganze Geschichte so aus der Bahn geworfen, dass ich seit drei Jahren keine ruhige Nacht mehr verbringe, weil ich ständig diese Geschichte im Kopf habe! Das Problem bei der Sache ist vor allem, dass ich mich rein emotional auf ein Kind, auf meine Tochter, eingestellt hatte. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so enttäuscht und verraten worden. Ich bin zu einer misstrauischen Person geworden, das geht sogar so weit, dass ich meinem besten Freunden nicht mehr trauen kann! Ich habe das noch niemandem erzählt, keinem in der Familie und auch niemandem im Freundeskreis, da es mir ein Stück weit peinlich ist, dass ich so schlecht mit der Situation umgehen kann! Letzte Woche habe ich seit drei Jahren das erste Mal ein Lebenszeichen von dem Mädchen gehört. Sie versucht jetzt ständig, mich anzurufen oder anderweitig in Kontakt zu treten, aber ich bin alles andere als in der Verfassung, in Ruhe über die Sache zu reden, dennoch will ich den ganzen Mist endlich aus der Welt schaffen und bin mir absolut nicht sicher, ob es mir etwas bringt oder ob es mich nur noch wütender Macht.



Beichte vom 27.10.2014, 19:35:45 Uhr


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