Ich habe so ein paar "Freundinnen", mit denen ich mich in der Schule ganz gut verstehe. Leider sind das diese Art von Mädchen, die meinen sie seien unglaublich viel Wert und müssten vor allem im Bezug auf Jungs sehr hohe Ansprüche stellen. Sie interessieren sich für Sachen, die ich für völlig unnötig halte, suchen ständig Aufmerksamkeit, gucken ständig auf ihr iPhone, wenn ich mit ihnen rede, und lästern ständig über andere Leute. Immer muss ich Zuhören, und wenn ich mal etwas möchte, hört keiner zu! Immer wenn mich eine von denen fragt, ob ich mal Zeit habe wegzugehen, lüge ich, um ja nichts mit denen machen zu müssen. Eine meiner größten Lügen war, dass ich vor meiner Haustür überfallen worden sei und bei der Polizei eine Zeugenaussage machen musste. Bis jetzt haben sie mir alle Lügen abgenommen. Und das seit ungefähr drei Jahren. Zwischendurch gehe ich trotzdem mal mit ihnen weg, damit es nicht so sehr auffällt. Aber dann ist es auch nur im besoffenen Zustand mit denen lustig. Meistens trinke ich schon alleine zu Hause etwas Alkohol vor, damit es nicht so schlimm ist, die zu ertragen.
Ich habe schon oft versucht, ihnen auf nettem Wege zu sagen, dass sich unsere Wege trennen sollten, aber dann sagen sie immer, dass sie mich so sehr mögen und ihnen die Freundschaft zu wichtig ist. Ich beichte hiermit, dass ich meine Freundinnen anlüge und mich von ihnen nicht trennen kann, obwohl ich sie alle hasse.
Beichte vom 07.05.2013, 20:05:27 Uhr Ort: Mannheim
Hiermit beichte ich, dass ich derzeit ziemlich Schiss habe, fremde Frauen zu daten. Meine letzten beiden Freundinnen entpuppten sich nach einiger Zeit als ziemliche Psychopathinnen, was zum Teil ziemlich schlimme Auswüchse annahm. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber wer glaubt, eine total durchgeknallte Frau einfach los werden zu können, der liegt ziemlich falsch. Gott sei Dank ist das Thema mittlerweile durch und ich habe meine Ruhe. Danach folgten einige Dates, die man aber auch eher in die Ecke freaky packen könnte. Das Lustigste war noch, dass eine Dame nach dem zweiten Date meinte: "Nun, dann sind wir jetzt wohl zusammen", nur um mir am gleichen Abend ihren neuen Freund vorzustellen. Wer das nicht versteht - macht nichts, ich habe es auch nicht verstanden. Worauf ich hinaus will: je mehr seltsame Frauen ich kennenlerne, um so verkrampfter und misstrauischer werde ich. Das heißt, ich versuche direkt zu erahnen, welchen Spleen oder Tick die nächste Dame wohl haben könnte. Dabei möchte ich das gar nicht, sondern offen und unvoreingenommen auf sie zugehen. Aber aufgrund der letzten Erfahrungen sagt mein Kopf immer: "Vorsicht, das ist eventuell die nächste Psycho-Tante."
Ich personalisiere, soweit möglich, jedes Geschenk, das ich mache, durch Widmungen, Gravuren oder anderweitig.
In bestimmt 60 Prozent der Fälle aber nicht, damit der Andere sich darüber freut, sondern damit meine Präsente nicht ohne Aufwand weiter verschenkt/verkauft werden können. Ich tue das, seit mein Ex-Freund ein von mir teuer gekauftes und vor allem in schier endlosem Suchaufwand, mit viel Liebe ausgesuchtes, Geschenk nach der Trennung seiner Neuen weiter gereicht hat. Die Dame hat sich gewundert und gefreut über seine liebevolle Kreativität. Es tut mir leid, dass ich seither etwas paranoid und verkorkst bin, was das Schenken angeht, vor allem, weil Geschenke, bei denen ich mich doch mal vergriffen habe, in anderen Händen vielleicht viel Freude bereiten könnten.
Ich (w/35) möchte etwas beichten, das mich sehr belastet. Ich hatte einige Beziehungen, die immer nach demselben Schema abliefen: Erst große Gefühle, am Anfang war alles toll, und dann begann sich der Partner, immer mehr zu distanzieren und nicht auf meine Wünsche (Zusammenziehen, Pläne für die Zukunft schmieden) einzugehen. Drei Partnerschaften haben sich auf diese Weise langsam ausgeschlichen, und in einer war es besonders krass. Er bestimmte immer was er wollte, und ganz besonders, was er nicht wollte. Wenn ich einmal meinem Standpunkt Gehör verschafften wollte, hieß es: Du kannst ja gehen, wenn du willst. Ich ließ das mit mir machen, weil ich so unglaublich verliebt war und dachte, ich könne nicht ohne ihn leben. Das zog sich über zwei Jahre hin, und auf einmal war dann eine andere da. Nach dieser großen Enttäuschung hatte ich eine lange Beziehungspause. Mit meinem letzten Freund war ich jetzt knapp zwei Jahre zusammen, es lief relativ ähnlich ab, aber ich war zum Glück nicht so hoffnungslos in ihn verliebt, wie in den anderen.
Nach einem Jahr zogen wir in eine gemeinsame Wohnung. Da er der Hauptmieter war, musste alles nach seiner Pfeife tanzen. Zum Beispiel wie geputzt wurde, wo Gegenstände angeordnet wurden, ob ich überhaupt ein Bild aufhängen durfte und so weiter. Am Ende gab es nur noch Streit und ich sah keinen anderen Ausweg, als mir eine eigene Wohnung zu suchen. Als ich auszog, war er extrem hilfsbereit, half beim Packen, Kartons schleppen, Aufbauen, und tat alles, um mich zu unterstützen. Wir haben uns nicht komplett getrennt, sondern führen jetzt eine ON-OFF Beziehung. Und das ist jetzt meine Beichte: Ich möchte gerne frei sein, um jemand anderen zu finden, kann aber nicht von meinem Ex loskommen. Ich bin sehr introvertiert und schaffe es nicht, locker auf neue Menschen, besonders Männer, zuzugehen. Ich habe fast panische Angst vor einem neuen Date, weil ich nach den Enttäuschungen kein Vertrauen mehr habe, dass mir noch etwas Gutes passieren kann. Alleine bin ich aber sehr unglücklich. So ist es mir immer noch lieber, mein Ex kommt manchmal vorbei und wir verbringen ein paar nette Stunden. Es geht hier nicht hauptsächlich um Sex, sondern wir gehen spazieren oder unternehmen sonst etwas. Trotz seiner Fehler ist er mir einfach vertraut. Einem neuen Mann traue ich einfach nicht, aber das Alleinsein macht mich genauso fertig.
Ich (m/29) gebe mich nach außen immer als coolen und gelassenen Typen, der mit jeder Lebenssituation gut klarkommt. Die Wahrheit ist aber, dass ich gelernt habe, eine Maske zu tragen. [...] Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.