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Sind Förderschüler schlechte Menschen?

(Beichthaus.com Beichte 00034392)



Zwei schlechte Erfahrungen innerhalb kürzester Zeit haben mich zu einem Menschen werden lassen, der nun extreme Vorurteile gegenüber Förderschülern hat. Förderschüler A fing in unserem Betrieb nach dem Erwerb des Abschlusszeugnisses der Förderschule eine Lehre als Maurer an. Seine aggressive Art gegenüber anderen machte sich schnell bemerkbar - man musste ihn nur "schief" ansehen und schon hatte man fast die Faust im Gesicht. Sobald man ihn belehrte - was nun mal so ist, wenn man in der Ausbildung ist, man muss den Beruf ja noch erlernen - wurde er aggressiv und bedrohte sein Gegenüber. Auch außerhalb der Arbeit, beispielsweise in den Pausen, musste man höllisch aufpassen. Nach der Probezeit flog er, denn trotz mehrfacher Verwarnung tat sich da nichts. Und schwer geistig zurückgeblieben war der sicher nicht. In der Berufsschule hatte er keine Probleme bei den Tests und kam gut mit.

Förderschüler B war der Fall, der mich persönlich mehr betraf, denn er war der Freund meiner Tochter. Als Vater einer Tochter ist man ja eh besorgt und sie war erst fünfzehn Jahre. Aber trotzdem muss man jedem eine Chance geben, Förderschüler heißt ja nicht, dass er ein schlechter Mensch ist. Leider war dieser ein schlechter Mensch. Trotz seiner 17 Jahre benahm er sich wie ein kleiner, trotziger Junge. Meine Tochter chattet gerne mal mit Schulfreunden auf der Seite der Schule. Mehrfach hörten wir ihn brüllen, mit wem sie da am Schreiben sei. Er verbot ihr, sich ohne ihn mit Freundinnen zu treffen und müllte bei uns alles zu - wir haben ihm gesagt, dass er durchaus an den Kühlschrank darf, wenn er Hunger hat. Aber zu blöd oder zu faul zu sein, um eine leere Käsepackung in den Müll zu schmeißen, das muss man erst mal schaffen. Wenn man ihn darauf ansprach, wurde er garstig. Er war leider unglaublich blöde und sozial behindert. Meine Tochter sollte ihm dann seine Sachen wegräumen.

Da meine Tochter ja noch nicht volljährig ist und ich festgestellt habe, dass sie im Umgang mit ihm unsicherer und unsicherer wurde, habe ich ihn darauf angesprochen. Sachlich, aber direkt. Daraufhin hat er mir eine Platzwunde verpasst. Das nahm dann meine Tochter auch zum Anlass, sich zu trennen. Zum Glück blieb der Typ dann von ihr fern.
Seine Bildung und seine Ansichten regten mich teilweise auch auf - er war wie der Pöbel, der auszieht, um einem verdächtigten Vergewaltiger den Garaus zu machen. Alles nahm er für bare Münze, er hat mit einem "Kumpel" den Schriftzug "Kinderschänder gehören vergast" auf einer Mauer platziert. Seither - die Geschichte mit der Tochter ist ein knappes Jahr her - traue ich Sonderschülern erst einmal nicht über den Weg. Wenn ich sie besser kenne, dann kann sich das ändern, aber zunächst bin ich misstrauisch. Während ich beispielsweise Menschen mit Down Syndrom sehr positiv begegne, denn die sind einfach unglaublich nett, aber Förderschüler wirken auf mich oft sozial behindert. Diese beiden Fälle waren nicht das erste Mal, dass ich das dachte, aber bisher bekam ich es einfach nicht persönlich damit zu tun.



Beichte vom 23.11.2014, 16:57:15 Uhr

2.8/5 (138 Votes)

Angst vor der Zukunft

(Beichthaus.com Beichte 00034201)



Ich (w/21) möchte beichten, dass ich Angst vor einer Zukunft mit meinem Freund habe. Ich komme aus einem guten Elternhaus, mache erfolgreich ein gutes duales Studium, bin verbeamtet und durch zwei Sportarten gut beschäftigt. Meine Eltern haben mir immer zu verstehen gegeben, dass eine Ausbildung, so wie Arbeit und Geld verdienen sehr wichtig sind und haben mich so erzogen, dass ich inzwischen mit einer eigenen Wohnung und einem Auto sehr selbstständig bin. Dabei unterstützen sie mich finanziell kaum, nur, wenn es sehr eng ist und auch nur geliehen. Mein Freund hingegen kommt aus einer anderen Familie, in der ein guter Beruf nicht besonders wichtig ist. Nicht falsch verstehen, beide gehen arbeiten, legen dabei aber weder Wert darauf, dass der Beruf auf Dauer erhalten werden kann, noch, dass genügend Geld reinkommt, um die Familie zu ernähren. Mein Freund studiert jetzt ein Fach, mit dem man beruflich kaum etwas anfangen kann, bzw. mit dem man nicht besonders gefragt ist. Zudem hat er einen Nebenjob, den er in seinen Semesterferien macht, der fernab von gut und böse ist. Er verdient damit zwar Geld, aber die Umstände sind scheußlich. Ich habe Angst, dass er niemals einen guten Job findet und unseren Kindern kein gutes Leben ermöglichen kann.

Trotzdem ist er mit seinem Leben absolut im Reinen und total optimistisch, dass er später mal Hauptverdiener bei uns wird, denn zu seinem Studium sagt er, dass es nur darauf ankommt, was man damit macht. Dazu ist er sehr beliebt, hat viele Freunde und wird von allen geschätzt. Er ist auch wirklich ein toller Freund, liebevoll und alles. Es passt perfekt zwischen uns und das nicht erst seit gestern. Ich beichte also, dass ich an den Zukunftsvisionen meines Freundes zweifele und Angst habe, dass er es zu nichts bringen wird. Aber vielleicht denke ich da auch viel zu früh drüber nach, daher warte ich noch ab, wie er sich entwickelt.



Beichte vom 28.10.2014, 13:32:39 Uhr

3.6/5 (167 Votes)

Das Jahr in Afrika, das alles veränderte

(Beichthaus.com Beichte 00034198)



Ich bin nach der Schule für ein Jahr nach Afrika gegangen, um rauszukommen und meinen Horizont zu erweitern. In dem Jahr habe ich ein Mädchen aus der Schweiz kennengelernt und war von Anfang an unbeschreiblich angetan, vor allem weil ich nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt hatte. Wir hatten über Monate eine wirklich schöne Zeit, in der wir auch nie gravierenden Stress oder Ärger miteinander hatten! Zwei Monate, bevor ich wieder zurück nach Deutschland musste und einen Monat, bevor sie wieder zurück in die Schweiz musste, hat sie mir leicht verzweifelt und mit zittriger Stimme gesagt, dass sie schwanger ist! Mein Vater hat mich so erzogen, dass ich für die Dinge, die ich verbockt habe, grundsätzlich geradestehe, also habe ich ganz ruhig reagiert und gesagt, dass ich in jedem Fall zu ihr stehen würde - ob sie das Kind nun behalten möchte oder nicht. Sie entschied sich gegen eine Abtreibung, und als wir beide wieder in Europa waren, hatte ich vor, zu ihr zu ziehen, da ich für das Kind da sein wollte. Ihr Vater hatte jedoch ein riesiges Problem mit mir und mit der ganzen Situation. Er hat durchgehend versucht, ihr das Kind auszureden. Was er letztlich auch geschafft hat. Sie hat, zwei Wochen, bevor ich fest zu ihr gezogen wäre, und im sechsten Monat, ihre Sachen gepackt, und ist - natürlich finanziert von ihrem Vater - nach Asien abgehauen und hat das Kind im sechsten Monat abgetrieben.

Ich habe das Ganze über eine SMS erfahren. Im Prinzip bin ich kein weinerlicher Mensch, aber mich hat die ganze Geschichte so aus der Bahn geworfen, dass ich seit drei Jahren keine ruhige Nacht mehr verbringe, weil ich ständig diese Geschichte im Kopf habe! Das Problem bei der Sache ist vor allem, dass ich mich rein emotional auf ein Kind, auf meine Tochter, eingestellt hatte. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so enttäuscht und verraten worden. Ich bin zu einer misstrauischen Person geworden, das geht sogar so weit, dass ich meinem besten Freunden nicht mehr trauen kann! Ich habe das noch niemandem erzählt, keinem in der Familie und auch niemandem im Freundeskreis, da es mir ein Stück weit peinlich ist, dass ich so schlecht mit der Situation umgehen kann! Letzte Woche habe ich seit drei Jahren das erste Mal ein Lebenszeichen von dem Mädchen gehört. Sie versucht jetzt ständig, mich anzurufen oder anderweitig in Kontakt zu treten, aber ich bin alles andere als in der Verfassung, in Ruhe über die Sache zu reden, dennoch will ich den ganzen Mist endlich aus der Welt schaffen und bin mir absolut nicht sicher, ob es mir etwas bringt oder ob es mich nur noch wütender Macht.



Beichte vom 27.10.2014, 19:35:45 Uhr




2.5/5 (152 Votes)

Kleine Lügen in der Beziehung

(Beichthaus.com Beichte 00034114)



Ich möchte beichten, dass ich nicht immer ehrlich in meiner Beziehung bin. Ich habe mit meiner Freundin wirklich riesiges Glück gehabt! Sie sieht hammermäßig aus und ist auch wirklich sehr nett. Sie vergibt mir alles und liebt mich von ganzem Herzen. Sie gibt mir wirklich das Gefühl, dass ich der Einzige für sie bin. Ich liebe sie natürlich auch sehr. Ich würde ihr nie etwas Schlimmes antun, da sie ein wundervoller, selbstloser und großzügiger Mensch ist. Nun ist es allerdings so: Sie hat schon ein paar Mal gesehen, dass ich mit ein paar Mädchen schreibe. Manchmal flirte ich auch mit ihnen oder schreibe ein bisschen versaut. Da ich es ihr nicht erzählt habe und sie es dadurch aus Zufall erfahren hat, war sie sehr gekränkt, traurig und am Boden zerstört. Daraufhin habe ich ihr versichert, es nicht mehr zu machen. Allerdings bin ich jedes Mal aufs Neue so blöd und schreibe wieder mit irgendwelchen Freundinnen und flirte mit ihnen. Warum genau weiß ich leider nicht. Ich würde nie "mehr" mit ihnen machen - alles nur in Gedanken, nie physisch. Zusammenfassend beichte ich also, dass ich meine Freundin, die mich über alles liebt, jedes Mal aufs Neue anlüge und ihr damit vermutlich seelischen Schaden zufüge.



Beichte vom 15.10.2014, 12:36:30 Uhr

2.9/5 (177 Votes)

Wettstreit mit der Geliebten

(Beichthaus.com Beichte 00034084)



Seit einigen Jahren hat mein Mann eine Geliebte, weil wir unterschiedliche sexuelle Vorlieben haben, und ich ihm seine nicht erfüllen kann. Aber sonst harmonieren wir großartig. Manchmal plagt mich natürlich die Eifersucht und in unregelmäßigen Abständen logge ich mich in seinen E-Mail-Account ein und lese seine Nachrichten. Von dort ist mir klar, dass sie ihm inzwischen wichtiger ist als ich. Niemals würde ich ihn mit dem konfrontieren, was er online mit irgendjemandem geschrieben hat, aber langsam zerfrisst mich das Geheimnis um dieses zusätzliche Wissen. Ich frage mich, ob er mich nur aus Bequemlichkeit behält, weil ich ein umgänglicher Mensch bin, der sich sehr um ihn bemüht, oder ob ich ihm wirklich noch so wichtig bin, wie er mir gegenüber behauptet - was allerdings nie Thema in Gesprächen mit anderen ist, es geht immer nur um die Geliebte. Ich hasse es, dass ich, wenn ich meine Zweifel an meiner Bedeutsamkeit anspreche, mich sofort mit einem: "Aber ich liebe dich doch" abwimmeln lasse, und mich dann für Monate nicht mehr traue, das Thema anzuschneiden, bis es doch irgendwann wieder aus mir herausplatzt.



Beichte vom 09.10.2014, 13:04:09 Uhr


98 Beichten insgesamt (Kategorie Misstrauen).



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