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Der Flirt meiner Verlobten

(00033029)



Ich bin seit über zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen und seit Kurzem sind wir verlobt. Ich liebe sie über alles und eigentlich läuft unsere Beziehung bestens. Allerdings gibt es da eine Sache, die mich stört: Als wir, zu Beginn unserer Beziehung, auf einer Party waren, kam sie mit einem Mann ins Gespräch - eigentlich ging es darum, ihre beste Freundin mit seinem Begleiter zu verkuppeln. Meine Freundin ist sehr attraktiv und natürlich hat er sie erst einmal total angebaggert. Sie hat ihm aber auch direkt gesagt, dass sie einen Freund hat und er hat das scheinbar akzeptiert. Allerdings schreiben die beiden seitdem hin und wieder. Er klagt ihr oft sein Leid wegen seines unglücklichen Single-Daseins und heult sich bei ihr aus. Wir hatten wegen ihrer Gespräche mit dem Typen sogar mal einen heftigen Streit und ich habe ihr erklärt, dass es mich schon sehr verletzt, dass sie mit ihm noch immer Kontakt hat. Für mich ist nämlich ganz klar, dass er noch immer was von ihr will und seine Chance, sollte er denn je eine bekommen, nicht ungenutzt lassen würde. Meine Freundin hat mir glaubhaft versichert, dass sie nichts von ihm will und sich einfach nur gut mit ihm verstehen würde. Man muss vielleicht noch erwähnen, dass meine Freundin auch viele männliche Freunde hat - die meisten davon kenne ich selbst sehr gut und verspüre auch keinerlei Eifersucht, wenn sie sich mal mit einem von ihnen auf einen Kaffee trifft. Ich habe ja selbst auch weibliche Freunde und meine Freundin würde mir deswegen nie eine Szene machen.

Allerdings hat sie vor ein paar Monaten vergessen, sich aus ihrem Profil bei einem sozialen Netzwerk auszuloggen. Ich war alleine und das Chat-Fenster mit besagtem Typen war noch geöffnet. Ich konnte nicht anders, als die Konversation zu lesen, auch wenn ich so etwas vorher noch nie gemacht habe. Das meiste des Gespräches war harmlos, auch wenn er sich darin immer wieder mal erkundigt hat, wie es denn mit mir läuft. Hin und wieder kamen auch Komplimente von ihm, was für eine tolle Frau sie doch sei, dass er sich auch eine wie sie wünsche, im nächsten Leben wäre er dann ihr Traummann, etc. Meine Freundin ist darauf allerdings nie eingegangen. Allerdings hat sie mir in unserem Streit auch erzählt, er hätte sie nach dem ersten Treffen auf der Party nie wieder angebaggert und dass sie ansonsten, aus Respekt vor mir, den Kontakt abbrechen würde, was ja dem Gesprächsverlauf nach nicht die ganze Wahrheit ist. Ich wurde bisher in jeder Beziehung, die ich hatte, von meiner jeweiligen Freundin belogen und betrogen, vielleicht rührt daher mein Misstrauen, vielleicht ist es auch einfach nur die Angst, diese tolle Frau zu verlieren.

Am liebsten würde ich sie darauf ansprechen, dass er sie trotzdem immer wieder mal anflirtet und sie bitten, den Kontakt mit ihm abzubrechen, denn es treibt mich in den Wahnsinn. Dann müsste ich aber auch zugeben, dass ich in ihrem Profil herumgeschnüffelt habe und ich weiß, dass sie das sehr verletzen würde. Ich selbst habe mich auch sehr dafür geschämt und es seitdem nie wieder getan. Neulich lag ihr Handy allerdings wieder mal herum und ich konnte sehen, dass sie wieder mit ihm schreibt. Ich beichte, dass ich seitdem mit dem Gedanken spiele, mir diese Konversation noch mal anzusehen, um zu wissen, in welche Richtung sich ihre Gespräche wohl entwickelt haben. Ich kann nicht aufhören, daran zu denken, auch wenn ich wirklich versuche, es zu vergessen und ihr in dieser Angelegenheit einfach zu vertrauen.



Beichte vom 10.04.2014, 11:22:52 Uhr
Ort: Birkerstraße, 80636 München

3.2/5 (86 Votes)

Ein harmloser Flirt

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Ich habe vor ein paar Jahren unabsichtlich die Beziehung meiner besten Freundin ruiniert. Man muss dazu wissen, dass meine beste Freundin es früher nicht so genau mit der Treue nahm. Sie hatte immer mehrere Typen am Start und schwärmte im Quartalstakt von neuen Männern. Sie brach dabei mit Sicherheit einige Herzen, aber auch ihr wurde mehrmals das Herz gebrochen. Nach jeder dieser Enttäuschungen suchte sie Trost bei mir. Wie man das dann eben als beste Freundin so macht, stand ich ihr bei, erklärte alle Männer zu Idioten und teilweise auch Schlimmerem. Oft genug war ihr Beitrag am Scheitern ihrer Kurzbeziehungen aber mindestens ebenso groß wie der der Männer. Sie war immer auf der Suche nach dem einen Traumtypen. Groß, sehr gut aussehend, schwarze Haare, muskulöse Gestalt. Dazu intelligent, begabt, wohlhabend, humorvoll, treu, ihr jeden Wunsch von den Augen ablesend, und so weiter. Ich erzählte ihr zwar, dass es absolut unrealistisch ist, so jemanden zu finden, zumal sie selbst auch nicht zwingend die ultimativen Modelmaße und den perfekten Charakter hat, aber sie ließ sich nicht davon abbringen.

Eines Tages begegnete ihr diese unrealistische Fantasie jedoch tatsächlich. Sie lernte genau diesen einen Typen kennen. Monatelang war sie in ihn verliebt, traute sich aber nicht, eindeutige Absichten zu bekunden. Selbst als er anfing, ihr den Hof zu machen, reagierte sie eher zurückhaltend, obwohl sie sich dann zu Hause vor Freude nicht mehr einkriegte. Irgendwann schaffte sie es jedoch trotzdem, ihn abzuschleppen. Die beiden waren ab da unzertrennlich und wirklich ekelhaft schnulzig verliebt. Ein halbes Jahr lang hatten wir nur recht wenig Kontakt, dann pendelte sich das Ganze aber wieder einigermaßen ein, als die akute Verliebtheitsphase vorbei war. Eines Tages waren wir mal wieder einen Kaffee trinken und der sehr attraktive Kellner begann, mit uns zu flirten. Meine Freundin ging in alter Manier erst darauf ein, dann bekam sie jedoch ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Freund. Sie meinte, sie wollte dieses Mal wirklich treu sein und nichts vermasseln. Ich sagte ihr jedoch, dass ein kleiner Flirt nicht gleich schaden würde - er würde das mit Sicherheit auch so machen. Sie wurde daraufhin sehr nachdenklich und ruhig, was mir aber nicht gleich auffiel. Ein paar Wochen später rief sie mich an, und meinte, dass es mit ihm nicht mehr so lief, sie habe sein Handy durchsucht, und er schreibe sich ab und an mit Arbeitskolleginnen und seiner Cousine. Sie sei deswegen sauer, aber traue sich nicht, ihm zu sagen, dass sie geschnüffelt hatte. Ich riet ihr, die ganze Sache zu vergessen, zumal ein harmloses SMS-Geplänkel ja kein Problem darstellen sollte. Sie verstrickte sich aber zunehmend in ihre Eifersuchtsmasche, fing an, überall Gespenster zu sehen, machte ihm Vorwürfe und Szenen, teilweise auch in der Öffentlichkeit. Schließlich kam es, wie es kommen musste: Er verließ sie. Wieder war ich da und tröstete sie, diesmal aber aus dem Wissen heraus, dass ich ihr wohl unbeabsichtigt den Gedanken eingepflanzt habe, er könnte untreu sein. Sie ist danach nie wieder wirklich fest mit jemandem liiert gewesen, auch eben aus der Angst heraus, die Typen könnten nicht treu sein. Die Bemerkung von damals tut mir echt leid, aber ich kann es eben nicht mehr rückgängig machen.



Beichte vom 07.04.2014, 11:05:47 Uhr

2.2/5 (175 Votes)

Gelöschte Einladung

(00033008)



Vor einer Woche habe ich heimlich das Handy meiner Freundin durchstöbert. Dann kam auf einmal eine Nachricht von einer alten Klassenkameradin: "Hallo Maus, du bist herzlichst auf meiner Party in der Bar eingeladen. Ich würde mich so freuen, wenn du kommst, mit dir macht es einfach Spaß, die Sau rauszulassen und zu feiern!" Naja, ich will nicht, dass meine Süße auf Partys geht, denn sie ist brutal hübsch und sieht einfach nur Bombe aus. Außerdem habe ich Angst, dass sie, wenn sie viel getrunken hat, mit einem anderen Typen rummachen könnte. Darum habe ich einfach gleich die Nachricht gelöscht und ihre alte Klassenkameradin dort blockiert. Zum Glück hat sie meiner Freundin keine Nachricht über eine andere App geschrieben, sonst wäre das Ganze bestimmt rausgekommen. Ich bin so froh, dass sie nicht auf der Party war, da sie bestimmt von irgendwelchen Typen angebaggert worden wäre. Es tut mir leid mein Engel, dass ich dir, ohne dass du es weißt, den Spaß verdorben habe. Ich liebe dich trotzdem und ich verspreche dir, ich mache so etwas Gemeines nie wieder.



Beichte vom 06.04.2014, 17:14:34 Uhr



2.7/5 (124 Votes)

Gefangen im Kotzmarathon

(00032847)



Seit mehr als 15 Jahren habe ich (w/34) ein essgestörtes Verhalten. Momentan fresse und kotze ich mehrmals am Tag riesige Mengen an Nahrungsmitteln. Ich tue den ganzen Tag nichts anderes als einkaufen, fressen und kotzen. Nebenbei noch fernsehen. Ich bin total ausgeschaltet und habe Angst, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Ich habe eine lange ambulante und mehrere stationäre Therapien hinter mir. Wirklich geholfen haben sie mir alle nicht, eher meine Situation verschlimmert. Ich finde mich selbst ätzender denn je, kann mich nicht ausstehen. Ich bin zu faul, mich mit der Lösung der Essstörung auseinanderzusetzen, zu faul zum Leben und zu faul zum Sterben. Der Sinn, gesund zu leben, ohne Fressanfälle erschließt sich mir auch irgendwie nicht. Das Wort "lebensmüde" hat für mich eine neue Bedeutung bekommen.

Zwischenmenschliche Kommunikation finde ich anstrengend. Deshalb lebe ich ziemlich zurückgezogen. Wenn ich mal rausgehe, merke ich schon, dass es mir irgendwie gut tut. Aber dann spüre ich schnell wieder den Drang, alles in mich hineinzustopfen, bis ich fast platze. Um mich dann wieder zu erleichtern und dann total erschöpft, leer und ausgeschaltet rumzuhängen. Mein Freund weiß, dass ich Bulimie habe, bekommt aber von den Fressattacken nichts mit. Wir treffen uns meistens abends, da habe ich dann schon meinen Kotzmarathon hinter mir und bin meistens völlig neben der Spur. Es ist dann unglaublich anstrengend ihm zu folgen, ihm zuzuhören und mich zu konzentrieren. Ich habe das Gefühl, alles läuft nur so nebenher - leben, arbeiten, meine wenigen Freundschaften. Ich bin eigentlich nur Zuschauerin in meinem eigenen Lebensfilm.

Ich könnte ein Buch über mein Leben schreiben, habe vieles hinter mir: schwierige Kindheit, psychisch kranke Mutter, Schläge, emotionaler und körperlicher Missbrauch durch die Mutter, mehrmaliger sexueller Missbrauch durch verschiedene ältere Männer in der Kindheit, Drogenkonsum, eine Zeit lang promiskuitive Kontakte im Jugendalter und so weiter. Trotz all dieser Erlebnisse habe ich mein Abi gemacht, eine gute Ausbildung, ein Studium und habe jetzt einen guten Job im sozialen Bereich. Ich sollte stolz auf mich sein, doch ich bin es nicht - kann es nicht sein. Ich heule nie rum, äußere aber auch nicht meine Lebenszweifel vor anderen Menschen. Nicht mal in der Form in der Therapie. Ich fresse alles in mich hinein und kotze alle meine Zweifel, meine Wut und auch meine gedanklichen Aggressionen ins Klo. So wird niemand vollgeschwallt, niemand belastet oder hilflos gemacht. Ich bin innerlich maßlos aggressiv, misstrauisch, beschämt und traurig, aber auch irgendwie gierig nach irgendetwas, das ich nicht benennen kann. Deswegen beichte ich hier, wenn auch mit einem emotional distanzierten Grundton.



Beichte vom 10.03.2014, 17:02:07 Uhr

2.3/5 (186 Votes)

Jäger des verlorenen Schatzes

(00032812)



Ich bin Jäger und meine Beichte liegt nun ein paar Jahre zurück. Als ich bei Dämmerung auf meinem Hochsitz saß, konnte ich beobachten, wie ein etwas in die Jahre gekommener [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 03.03.2014, 13:38:27 Uhr


78 Beichten insgesamt (Kategorie Misstrauen).



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