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Beichten: 23.752 | User: 199.994 | Kommentare: 366.412
Neueste Kommentare

2.9/5 (84 Votes)

Die Sprache meiner Nachbarn

(Beichthaus.com Beichte 00036269)



Vor ein paar Tagen sind neue Nachbarn eingezogen. Als sich die Gelegenheit ergab, habe ich (w/27) mich vorgestellt. Zwar nur bei deren Sohn, der im Volksschulalter ist, aber immerhin. Er wirkte nett und daraus lässt sich schließen, dass seine Eltern ebenso nett sind. Was mich aber stört, ist sein Name, so typisch türkisch. Jetzt ist es halt so, dass tagsüber die Kinder zweier Familien im Hof spielen und ziemlich laut sind. Wenn auch noch deren Eltern dabei sind, unterhalten die sich noch lauter. Durch deren ausländisches Gerede fühle ich mich massiv bedroht und werde aggressiv. Ich fluche dann immer leise. Aber wieso sollte ich mich ablehnend ihnen gegenüber verhalten, wenn sie doch eigentlich recht nett sind? Es ist bloß das ausländische Gerede, das mich so wütend macht. Ich vermute, es ist irgendeine osteuropäische Sprache. Wenn es finnisch, französisch oder englisch wäre, wäre es mir egal. Ich werde sie jedoch weiterhin grüßen, sie grüßen ja auch zurück, und das war es. Ich habe kein Bedürfnis nach inniger Nachbarschaft. Ich beichte also, dass ich eine Abneigung gegen diese und ähnliche Nachbarn habe, bloß weil sie eine andere Muttersprache haben.



Beichte vom 28.07.2015, 15:24:02 Uhr

3.0/5 (60 Votes)

Wird mein Freund fremdgehen?

(Beichthaus.com Beichte 00036087)



Ich (w/18) bin jetzt seit zweieinhalb Jahren mit meinem Freund (m/19) zusammen. Seit Oktober macht er eine Ausbildung und bekam letzten Monat eine neue Kollegin (29), die ihn am zweiten Arbeitstag mit den Worten "Bis dann, Baby" verabschiedete. Da ich ihn abholte, war ich natürlich auch da und man sah deutlich, dass wir zusammen sind. Wir schauten sie dementsprechend verwirrt an und sie gab als Erklärung ab, dass man in ihrem Land die Jüngeren so nennt. Ich war selbstverständlich extrem sauer, da das wie eine billige Ausrede klingt und mein Freund nicht sofort sagte, dass sie das unterlassen soll. Seitdem versucht sie die ganze Zeit in seiner Nähe zu sein und ich mache mir ernsthafte Sorgen um unsere Beziehung. Man muss dazu sagen, dass mein Freund jetzt nicht gerade der Frauenheld ist, und ich mir daher Gedanken mache, dass er diese Chance dann nutzen wird. Sie fährt jetzt in den Urlaub und sagte wortwörtlich zu ihm: "Bist du genauso traurig wie ich, dass wir uns jetzt so lange nicht sehen?", aber er antwortete nicht, da ich auch da war.

Jetzt zu meiner Beichte: Mein Freund kuschelt zwar ständig mit mir und küsst mich vor ihren Augen und sagt extra laut, dass er mich liebt, aber ich habe hier in so vielen Beichten gelesen, dass man trotzdem fremdgegangen ist, weil irgendwelche Kollegen einem plötzlich an den Schritt gefasst haben, obwohl man seine Partnerin liebt, dass ich schon richtig paranoid werde. Ich habe Angst, dass sie genau das tun wird - nach ihrem Urlaub, wenn sie zusammen Frühschicht haben und von fünf bis etwa acht Uhr alleine sind und er darauf eingehen wird. Ich beichte, dass ich meinen Freund etwas unterstelle, nur weil ich hier solche Sachen gelesen habe. Ich bitte um Absolution.



Beichte vom 04.07.2015, 10:30:31 Uhr

3.0/5 (96 Votes)

Irrwege der Liebe

(Beichthaus.com Beichte 00036037)



Ich habe letztens mit einem guten Freund von mir getrunken, der seinerseits zwei gute Freunde von sich zu Besuch hatte, die ich wiederum nicht sehr gut kannte. Mit jeder Stunde [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 28.06.2015, 21:44:17 Uhr




3.1/5 (94 Votes)

Misshandeln die Nachbarn ihre Tochter?

(Beichthaus.com Beichte 00035992)



Gestern Abend war ich (w/20) alleine zu Hause. Mein Freund war beim Männerabend. Ich zockte ein wenig Black Flag, sah dann fern und beschloss, gegen zwei Uhr morgens, ins Bett zu gehen. Als ich das Licht abdrehte und schlafen wollte, hörte ich ein lautes Schreien. Es kam von oben, also aus der Wohnung über uns. Zufällig weiß ich, dass dort Mama, Papa und ein schätzungsweise vier- bis fünfjähriges Mädchen wohnen. Das Kind höre ich schreien, seit wir hier eingezogen sind, also gut ein Jahr. Dazu kommt, dass unser Haus ein Neubau ist, also die Wände alles andere als hellhörig sind. Das Mädchen schrie wie am Spieß und ich überlegte, ob ich etwas tun sollte oder nicht. Einerseits schreien Kinder halt, und man kann nicht viel tun, außer gut zureden. Andererseits höre ich das öfters. Nur selten so laut und durchdringend. Die Eltern sehen außerdem etwas ungepflegt aus, beide sind auch ein wenig dick. Aber ein Kind misshandeln können auch gepflegte gut situierte Leute.

Ich googelte herum und las auf Foren von Eltern, deren Kinder andauernd heulten und schrien, ohne dass sie geschlagen wurden. Ich wusste nicht, ob ich etwas tun sollte, und wenn ja, was. Alleine traute ich mich nicht, anzuklopfen und zu fragen. Wer weiß, wie die reagieren, und gleich die Polizei rufen wäre doch ein wenig heftig. Um vier Uhr kam mein Freund nach Hause. Ich erzählte ihm davon und da das Schreien immer noch zu Hören war, gingen wir nach oben und klopften. Der Vater öffnete die Tür und entschuldigte sich sofort. Er meinte, seine Tochter hätte Schmerzen, sie wüssten nicht warum, aber sie würden ihr sicher nichts tun. All das sagte er in einem freundlichen Ton. Mein Freund und ich entschuldigten uns für die Störung und gingen wieder.

Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll. Im ersten Moment war ich natürlich erleichtert, aber der Vater kam so übereifrig rüber. Wahrscheinlich übertreibe ich einfach, weil ich bei Gericht arbeite und dort solche Sachen wie Kindesmisshandlung auch mitbekomme. Vielleicht sollte ich der Familie einen Entschuldigungs-Kuchen backen. Bei der Gelegenheit kann ich vielleicht einen Blick in die Wohnung erhaschen. Ach was, ich mache mich nur verrückt. Ich fühle mich irgendwie schlecht, weil ich den Eltern zugetraut hätte, ihr Kind zu schlagen. Aber was, wenn sie es doch tun?



Beichte vom 21.06.2015, 20:43:15 Uhr

2.5/5 (167 Votes)

Männer sind einfach triebgesteuert!

(Beichthaus.com Beichte 00035755)



Ich habe das Problem, dass mich ein Großteil der Männer anwidert und ich sie größtenteils auch verachte bzw. auf sie herabsehe und nicht als gleichgestellt empfinde. Ich habe in meinem Leben viel Gewalt von Männern erfahren. Ob es nun meine Ex-Freunde waren, oder mein alkoholkranker Vater. Auch Vergewaltigungsversuche habe ich aufgehört zu zählen. Leider keine Übertreibung. Dass dies einen Einfluss auf meine jetzige Einstellung hat, ist nicht unwahrscheinlich. Ich habe einige Freundinnen, die ich in diversen Heimen kennenlernte und die leider alle von ihren Vätern missbraucht wurden. Nun bin ich eine sehr einfühlsame Person und habe deswegen auch Details dieses Missbrauchs gehört, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Ich habe dann auch mal das Internet nach Pädophilen-Foren abgeforstet und mich da umgesehen. Es war keine einzige Frau da, aber genug Männer, die von Fantasien zu ihren Töchtern erzählten, von Verliebtheit zu Kleinkindern sprachen und noch andere ekelhafte Fantasien. Leider waren da auch viele männliche Babysitter, Kindergärtner und Lehrer, weswegen ich jetzt jeden Mann, der in einem Beruf mit Kindern arbeitet, als potenziellen Kinderschänder oder zumindest Pädophilen ansehe. Ich wünschte, ich hätte das Ganze nie gelesen, denn das Leben mit diesem ständigen Verdacht und Ängsten macht mich kaputt.

Nun ist es so, dass ich sehr attraktiv bin und das auch schon in Kindertagen. Habe schon als Kind öfter Bemerkungen zu hören bekommen, dass ich eine schöne Frau werde und das mit einem komischen Grinsen. Schon als Kind hat mich das angewidert. Ich hatte auch einen Opa, der mich als Kind betatscht hat, mir aber dafür teure Geschenke machte. Meiner Mutter sagte ich dies immer sofort danach, aber sie war zu beschäftigt, wütend zu sein - darüber, dass sie jedes Mal nur Billig-Pralinen bekam. Meine jüngere Schwester ist auch sehr hübsch, aber sie ließ er ihn Ruhe. Jeder Mann sah mich als potenzielle schöne Frau und sie als süßes, kleines Mädchen. Ich habe es gehasst und mir gewünscht, ich wäre sie. Selbst heute, als junges, sehr hübsches Mädchen (17 Jahre) behandelt sie jeder Mann wie ein wertvolles Mädchen und nicht wie eine Frau. Ich werde selbst von männlichen Verwandten mit notgeilem Blick beäugt und mit absolut unpassenden Bemerkungen bedacht. Wie ein Sexobjekt.

In der Stadt gaffen mich viele Männer an und grinsen dabei so ekelhaft. Oft haben sie noch Frau und Kinder dabei, was dazu führt, dass ich mich selbst verachte und fühle wie eine Schlampe. Ich achte auf mein Aussehen und kleide mich sehr weiblich, aber ich trage nie Ausschnitt oder zu kurze Kleider. Das Problem ist, dass ich immer von einer Familie träumte und einem tollen Mann, der mir immer treu ist, nie andere Frauen oder gar Pornos anguckt, mich abgöttisch liebt und genauso viel zurückgibt, wie ich ihm gebe. Leider sind die meisten Männer triebgesteuert und meist auch sehr oberflächlich. Immer wieder werden Frauen verlassen - für irgendeine Jüngere. Ich habe, wie ich leider zugeben muss, auch bewusst Männer angeflirtet, die sehr lieb, weich und verliebt in ihre Frau wirkten, trotz langjähriger Ehe. Ich wollte mir beweisen, dass es doch noch Männer gibt die treu sind, und so etwas verachtend abwinken. Leider hat jeder dieser Männer (Arschlöcher) den Test verloren. Gleichzeitig damit habe ich auch den Traum von einem lieben, ewig treuen Ehemann und einer Familie begraben.

Ich versuchte, gegen meinen Hass anzukämpfen und Männer auf anderer Ebene kennenzulernen. Auf freundschaftlicher Basis. Anfangs hat es auch gut geklappt, aber dann verliebte sich jeder dieser Männer in mich. Sobald sie das taten, schlug Sympathie in Hass um. Ich verspürte auch einen ungeheuren Ekel und bin froh, dass ich empathievoll genug bin, ihnen dies nie gezeigt zu haben. Bei Versuchen seitens der Männer, mich doch für sie zu begeistern, bekam ich kranke Gewaltfantasien, in denen ich sie folterte. Würde es real niemals tun, aber es half und hilft mir, meine Aggressionen und meinen Hass abzubauen. Mittlerweile sehe ich in jedem Mann außer meinen Brüdern einen potenziellen Vergewaltiger, Kinderschänder, Ehebrecher und Fremdgeher, heimlichen Sadisten usw. Mir ist klar, dass es auch Frauen gibt, die Gleiches tun und die verabscheue ich genauso. Nur belästigen Frauen mich im Alltag höchstens mit Neid oder kleineren Mobbereien, aber nicht sexuell.

Es macht keinen Spaß so zu leben und ich wünschte mir, dass ich auch mal gute Erfahrungen mit Männern mache. Es mag Menschen geben, die sich fragen, warum ich mich hübsch mache, wenn mich männliches Interesse so anwidert. Ich habe versucht, ungeschminkt das Haus zu verlassen und so unter Menschen zu gehen. Leider fällt mit dem Make-up auch meine nette Fassade gegenüber Männern. Ich benutze es quasi als Maske. Meine Beichte ist, dass ich den Großteil der Männer fürchte, verabscheue und verachte. Krankhafte Gewaltfantasien habe ich auch noch, wenn z.B. in den Nachrichten wieder ein Kinderschänder-Fall bekannt wird, wo der Täter 3-5 Jahre bekommen hat, wenn überhaupt. Ich kriege mich da gar nicht mehr ein vor Wut. Trotzdem habe ich auch täglich Träumereinen von meinem fiktiven, zukünftigen Mann, einem Haus in den Bergen und 2-3 Kindern. Für den Mann gibt es nur mich. Er würde mich niemals schlagen, nie andere Frauen oder Pornos angucken, mich nie anschreien oder sonst irgendwie seine körperliche und stimmliche Überlegenheit ausspielen. Den Glauben daran kann ich nicht aufgeben, auch wenn ich im Inneren weiß, dass es so jemanden wahrscheinlich nicht gibt. Ich wünschte manchmal, ich wäre wie ein Großteil der Frauen, die Gaffer für ihr Selbstwertgefühl benutzen, kein Problem mit Pornos und Fremdglotzen haben und die triebhafte Natur von Männern akzeptieren. Auch wenn ich sie gleichzeitig dafür verachte.



Beichte vom 20.05.2015, 05:46:52 Uhr


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