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Beichten: 21.488 | User: 168.484 | Kommentare: 329.533 |
Neueste Kommentare

2.7/5 (63 Votes)

Schnüffelei im Account

(00033982)



Ich (w/22) möchte beichten, dass ich täglich im Account meines Freundes bei einem bekannten sozialen Netzwerk herumschnüffele. Jeden Tag logge ich mich ein, um zu sehen, mit welcher Schlampe er [...]
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Beichte vom 20.09.2014, 12:22:01 Uhr
Ort: 26721 Emden, Auricher Straße

3.8/5 (146 Votes)

Braunes Desaster vor der Haustür

(00033968)



Ich (27) bin beruflich viel unterwegs und fahre manchmal einige Hundert Kilometer am Tag. Da mein Verdauungsrhythmus nicht immer dann eine Packung ankündigt, wenn ich es gerne hätte, kommt es häufiger vor, dass ich unterwegs eine Sitzung abhalten muss. Wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin, ist das kein Problem, da es ja viele Rasthöfe gibt, die man auch bei plötzlichem Durchfall schnell erreichen kann. Auf dem Land ist es etwas schwieriger, notfalls kann man aber auch in den Wald scheißen. Tragisch wird es jedoch, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Zu Fuß ist es kein Problem, dann rennt man eben mal schnell in das Restaurant einer großen Fast-Food-Kette. Fährt man aber gerade aus der Stadt hinaus und bemerkt, dass sich etwas ankündigt, dann steht man nun mal am Stadtrand inmitten eines Wohngebietes, keine öffentliche Toilette weit und breit, kein Fast-Food-Laden und erst recht kein Wald. Letztens hatte ich so einen Fall. Wie aus dem Nichts bekam ich Bauchschmerzen und es kündigte sich Durchfall an. Ich hätte keine Zeit gehabt, um in die Innenstadt zurückzufahren, das hätte viel zu lange gedauert. Ich brauchte sofort eine Lösung, es ging wirklich nicht mehr. Ich habe mein Auto im Parkverbot abgestellt, da es sonst keinen freien Parkplatz gab, und habe an einer beliebigen Haustür geklingelt. Eine ungefähr 40-jährige Frau hat geöffnet und ich hielt ihr 20 Euro hin - mit der Ansage, sie bekomme das Geld bar auf die Hand, wenn ich bei ihr scheißen darf. Sie verzog etwas das Gesicht, meinte, das sei bestimmt wieder so eine Betrugsmasche und ich wolle nur ihr Haus ausspionieren.

Ich versuchte ihr zu erklären, dass ich wirklich Durchfall habe und ich kein Klo finden konnte und erhöhte auf 30 Euro. Die Frau schien noch skeptischer zu werden und dachte, ich würde scheinbar mit allen Mitteln in ihr Haus wollen. Ein letzter Erklärungsversuch meinerseits endete jedoch mit einem Desaster. Von einem großen Furz begleitet entleerte sich mein Darm explosionsartig, wenige Sekunden später tropfte braune Flüssigkeit aus der Hose. Die Frau entschuldigte sich vielmals bei mir, bat mich herein, gab mir Duschgel und ein Handtuch und schickte mich ins Badezimmer. Eine frische Hose gab es von ihrem Mann, auch wenn es nur eine Jogginghose war. Ihr Mann war nicht zu Hause, aber sie meinte, das sei in Ordnung, die Hose würde ihm sowieso nicht mehr passen und sie wollte sie in die Kleidersammlung geben. Meine verschissenen Klamotten habe ich dann mehrfach in Plastiktüten eingepackt und mitgenommen. Ich habe der Frau so viele Umstände gemacht und vor ihrer Haustüre in die Hose geschissen. Aber letztendlich war sie auch selbst schuld. Hätte sie das Geld genommen, wäre die Soße im Klo gelandet.



Beichte vom 18.09.2014, 16:25:04 Uhr

2.9/5 (90 Votes)

Die Geschwister, die ich beinahe gehabt hätte...

(00033944)



Dieses Wochenende war ich (m/22) nach längerer Zeit bei meiner Großmutter zu Besuch, die 700 Kilometer von mir entfernt wohnt. Da sie schon 88 ist und alleine wohnt, habe ich ihr ein bisschen im Haushalt unter die Arme gegriffen, was sie halt nicht mehr alleine schafft. Außerdem war ich froh sie nach langer Zeit wiederzusehen, da man eben nie weiß, wie viel Zeit ihr noch bleibt. Als ich sie eines Abends ins Bett gebracht hatte und wir uns noch ein bisschen über die üblichen Themen wie Familie unterhielten, erfuhr ich, dass meine Mutter ein paar Jahre vor meiner Geburt mindestens eine Abtreibung hatte. Meiner Oma ist das in einem Nebensatz so rausgerutscht - sie sagte mir, ich sollte das bloß für mich behalten, und wir wechselten schnell das Thema. Mir geht das seitdem aber nicht mehr aus dem Kopf, da meine Eltern mir und meinen drei Geschwistern gegenüber nie etwas gesagt haben. Da hätte es einen oder mehrere Menschen gegeben, die heute meine Brüder oder Schwestern wären, und ich habe nie von ihnen erfahren.

Ich bin grundsätzlich kein Abtreibungsgegner oder Moralapostel, aber wenn es einen dann selbst betrifft und man erfährt, dass die eigenen Eltern und Verwandten das jahrzehntelang vor einem verheimlichten, ist das schon krass. Ich habe eigentlich ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, wir sind keine Bilderbuchfamilie, aber lieben uns natürlich trotzdem. Ich bin jetzt ratlos, ob ich sie oder meine Geschwister, die wohl auch nichts davon wussten, darauf ansprechen soll und was ich jetzt von ihnen denken soll. Schließlich könnte es mich heute genauso gut nicht geben. Solche Geheimnisse hätte ich ihnen einfach nicht zugetraut. Meine Beichte ist, dass ich meinen eigenen Eltern wohl erst mal nicht mehr so viel Vertrauen entgegenbringen werde und ich ihre Geheimniskrämerei insgeheim verurteile, obwohl ich von ihrer damaligen Situation und ihren Beweggründen natürlich keine Ahnung habe.



Beichte vom 15.09.2014, 19:24:53 Uhr


3.2/5 (198 Votes)

Vergewaltigungen in Indien

(00033614)



Hiermit beichte ich, dass ich aufgrund der schrecklichen Verbrechen in Indien jedes Mal, wenn ich einen indisch aussehenden Mann erblicke, sofort "Vergewaltiger" denke und einen Bogen um ihn mache. Ich weiß, dass man die Straftaten einzelner Individuen nicht auf ein gesamtes Land übertragen kann und darf, dennoch werde ich dieses Gefühl nicht los, welches schon fast an Ekel grenzt. Mir ist klar, dass diese Gedanken dumm und ungerechtfertigt sind, daher bitte ich um Absolution.



Beichte vom 16.07.2014, 22:56:19 Uhr

3.0/5 (142 Votes)

Freunde finden

(00033613)



Ich (w/19) beichte, dass ich es nicht raffe, normale Freundschaften aufzubauen. Seit Kurzem wohne ich mit meinem Freund in der Stadt, und während er dort schon Freunde hat, verbringe ich meinen Feierabend mit meiner Gitarre auf der Couch. Meine Einsamkeit geht so weit, dass ich mich wieder geritzt habe und immer mehr an mir selbst zweifle. Ich bin zwar nicht unbedingt dick, aber schlank ist auch was anderes, und trotzdem habe ich mehr oder weniger zu essen aufgehört. Mein Freund kriegt das nicht mit, weil er immer abends arbeitet, sodass wir uns eigentlich ziemlich wenig sehen. Ich bin so fixiert aufs Freunde finden und mache mein Aussehen verantwortlich dafür, dass ich ziemlich schwierig Anschluss finde.

Dabei ist mein Problem nur, dass ich schüchtern bin und angst habe, aufdringlich zu wirken. Und ich bin unglaublich leicht zu verunsichern, eine seiner Freundinnen hat zu mir in angeheitertem Zustand gesagt, ich solle meinem Freund doch die Zigaretten gönnen - ich mag es nicht, wenn er raucht, das stinkt so und er macht es auch nur, um vor seinen Freunden cool dazustehen - und das hat mich so verunsichert, dass ich den ganzen nächsten Tag nicht wusste, was ich mit ihr reden soll. Dabei mag ich sie eigentlich ganz gerne und durch dieses Schweigen denkt sie jetzt wahrscheinlich, ich sei sofort beleidigt. Dabei war ich durch einen Satz, über den sie vermutlich nicht mal nachgedacht hat, so verunsichert. Wieso bin ich bloß so komisch? Ich beichte, dass ich zu blöd bin, um Anschluss zu finden und daran fast verzweifele.



Beichte vom 16.07.2014, 22:15:42 Uhr


91 Beichten insgesamt (Kategorie Misstrauen).



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