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3.2/5 (63 Votes)

Schwanger von meinem Vergewaltiger

(Beichthaus.com Beichte 00035487)



Ich wurde als junge Frau vergewaltigt, während ich in einer Beziehung war. Wir waren beide Anfang zwanzig, wollten heiraten. Dann kam die Vergewaltigung und bald stellte sich heraus, dass ich schwanger war. Ich wusste, dass ich das Kind bekommen möchte. Ich sagte meinem Partner, dass ich seine Entscheidung respektieren werde, doch mein Freund machte mir klar, dass er bei mir bleiben möchte und wir das Kind als unser Kind aufziehen werden. Wir heirateten und ich bekam meinen Sohn. Ich liebte ihn vom Augenblick seiner Geburt an, mein Mann aber konnte keine Gefühle zu diesem fremden Kind aufbauen. Seine Pläne, ihn als seinen Sohn zu behandeln, schlugen fehl. Ich litt, aber konnte nichts daran ändern. Weil wir sehen wollten, wie wir mit der Situation klarkommen, sollten erst einmal keine gemeinsamen Kinder geboren werden. Doch ich wurde wieder schwanger und es wurde 14 Monate nach der Geburt des ersten Sohnes mein zweiter Sohn geboren, unser gemeinsames Kind, das ich natürlich auch sofort liebte - und er bekam auch die volle Liebe und Aufmerksamkeit meines Mannes, da es sein leiblicher Sohn war. Im Babyalter noch kein allzu großes Problem, doch bald wurden die Kinder größer und es entstand ein Teufelskreis.

Der Ältere spürte die Ablehnung seines Ziehvaters, die Bevorzugung des Bruders, er beschäftigte sich fast ausschließlich mit ihm und schenkte ihm kaum Beachtung. Irgendwann wurde er älter und begann, seine Trauer in Wut umzuwandeln. Er wurde schlecht in der Schule, ließ die Wut an Unbeteiligten aus. Für meinen Mann war er dann natürlich das schwarze Schaf, der Bruder der Musterknabe. Die Situation eskalierte, als der Ältere zwölf war und seinem Bruder, der es leider ausnutzte, bei meinem Mann die Nummer 1 zu sein - was ich ihm aber nicht übel nehme - einen Arm brach. Daraufhin schmiss ihn mein Mann sozusagen hinaus und er lebte mehrere Tage auf der Straße. In diesen Tagen ging auch mir ein Licht auf. Ich packte meine Siebensachen, machte meinem jüngeren Sohn klar, dass ich ihn über alles liebe und mein Auszug nichts mit ihm zu tun hat, und zog zunächst zu einer Freundin. Dann suchte ich mir eine Wohnung und sprach mich in Stunden voller Gefühlsausbrüche mit meinem älteren Sohn aus, bat ihn um Verzeihung für meine jahrelange Ignoranz. Er verzieh mir. Von Kindern können Erwachsene eine Menge lernen.

Ich reichte die Scheidung ein und einige Wochen später zog auch mein jüngerer Sohn zu uns. Die beiden Jungs verziehen einander ebenfalls und wurden die besten Kameraden. Sie sind jetzt 42 und 41 Jahre alt. Beide heirateten, erlernten Berufe, die sie ausfüllen, auch mein älterer Sohn holte in der Schule wieder auf. Ich bin mittlerweile Oma von vier tollen Enkelkindern, habe einen wundervollen zweiten Mann, der den Enkeln ein toller Opa ist. Mein Ex-Mann ist ebenfalls neu verheiratet, manchmal begegnet man sich und ich weiß von mehreren Stellen, wie schlecht er seine Frau - die keine Kinder hat - behandelt. Ich hätte mich damals trennen müssen. Es ist nie leicht, Stiefkinder so zu behandeln wie die leiblichen, aber mit Mühe und psychologischer Hilfe als letzte Lösung kann das klappen. Das habe ich meinem Mann auch vorgeschlagen, aber er lehnte ab - mit der Begründung, er sei ja nicht verrückt. Und trotzdem blieb ich bei ihm. Ich weiß, dass ich mich schäbig verhalten habe und es dafür keine Absolution gibt. Vielleicht ist meine Beichte eine Warnung für alle Menschen, die in einer ähnlichen Situation leben wie ich damals.



Beichte vom 18.04.2015, 22:56:39 Uhr

3.0/5 (213 Votes)

Der Vater der besten Freundin

(Beichthaus.com Beichte 00035300)



Ich (w/19) war damals 13 oder 14, als ich eine sehr gute Freundin kennenlernte. Wir hatten jede Menge Spaß zusammen und ich war fast jeden Tag bei ihr und ihrer Familie. Eines Tages traf ich ihren Stiefvater und er fragte mich, ob ich mit ihm meine Freundin von der Schule abholen wolle. Ich willigte selbstverständlich ein, ohne mir etwas dabei zu denken. Es kam mir schon komisch vor, als wir, anstatt sie abzuholen, zu IKEA fuhren, wo der Stiefvater mir eine hübsche Tasse kaufte. Mit meinen naiven 14 Jahren dachte ich, er wäre bloß gut drauf und wollte mir aus reiner Freundlichkeit etwas Nettes kaufen. Als wir uns wieder ins Auto setzten - ich hinten auf der Fahrerseite - fing er an, mich während der Fahrt an meinen Unterschenkeln zu berühren. Mir war das ziemlich unangenehm und ich wusste, was er vorhatte. Zum Glück erreichten wir bald die Schule meiner Freundin und holten sie ab. Auch während sie im Auto saß, berührte er mich.

Es ging sogar so weit, dass er die Freundin wegschickte - sie sollte Wasser kaufen - um mit mir allein zu sein. Ich hatte riesige Angst und aus irgendeinem Grund habe ich so getan, als würde ich schlafen, vielleicht in der Hoffnung, er würde mich dann in Ruhe lassen. Stattdessen drehte er sich auf dem Fahrersitz um und fuhr mit seinen Händen meine Oberschenkel hoch. Ich saß wie erstarrt da und habe mich nicht getraut "aufzuwachen", weil ich Angst vor seiner Reaktion hatte. Als seine Hände immer höher wanderten, habe ich bloß für die schnelle Rückkehr meiner Freundin gebetet. Sie kam zum Glück recht schnell wieder und wir fuhren nach Hause, während er mich immer wieder berührte. Seit diesem Tag habe ich mich kaum in seine Nähe getraut und bin mit ihm nur ins Auto gestiegen, wenn andere dabei waren und dann nur auf der Beifahrerseite.

Es gab öfter solches Verhalten von ihm, z.B. sagte er mir einmal, wie schön meine Brüste seien, oder entschuldigte sich per ICQ bei mir, weil er Streit mit meiner Freundin hatte, während ich dabei war. Ich habe nie jemandem davon erzählt, weil es mir ziemlich peinlich ist, obwohl er eigentlich die Drecksau ist und war. Ich muss heute noch daran denken, weil es mich so enorm traumatisiert hat und ich heilfroh bin, dass er nicht weitergegangen ist. Er hat zwei kleine Kinder und ich habe aufgrund seiner Neigung die Angst, er könnte ihnen ebenfalls etwas antun.



Beichte vom 22.03.2015, 19:51:54 Uhr
Ort: Wilhelmshöhe, 51465 Bergisch Gladbach

2.8/5 (178 Votes)

Einmaliger Ausrutscher?

(Beichthaus.com Beichte 00035251)



Ich (w/24) lebe seit fast fünf Jahren in einer Beziehung, in der es auch gut läuft, und wir reden auch über alles. Ganz zu Beginn unserer Beziehung habe ich meinem Freund erzählt, dass ich als 5-Jährige von dem ältesten Sohn von Freunden meiner Eltern missbraucht wurde. Er müsste damals so um die 15/16 gewesen sein. Ich bin mir ziemlich sicher, mein Freund erinnert sich nichtmehr daran, weil wir sonst nie mehr das Geschehene erwähnt haben, und es auch keine all zu große Rolle mehr spielt. Es geht mir auch inzwischen ganz gut damit, ich würde behaupten, ich hätte es - so weit das eben geht, gut verarbeitet. Hat auch sehr lange gedauert und manchmal überkommt es mich leider immer noch, aber es hält sich in Grenzen. Doch nun kommt es so, wie es natürlich kommen musste: Wir sind auf den Geburtstag der Mutter meines Peinigers eingeladen, weil es doch so schön wäre, alle mal wieder zu sehen. Das ist so ein Moment, den ich immer gehofft hatte, zu vermeiden. Mir steigt da ja direkt der Puls ins Unermessliche, gepaart mit einer relativ großen Portion Angst.

Mein Freund weiß nicht, dass er an diesem Wochenende auf meinen Peiniger treffen wird. Vielleicht auch besser so. Es weiß auch sonst keiner, weder meine Eltern noch die Eltern des Peinigers. Meinen Eltern möchte ich das nicht erzählen, und die Eltern meines Peinigers würden das nicht überstehen, sie sind extrem christlich und glauben nur an das Gute im Menschen. Was mich aber noch viel mehr schockiert: Wir sollen auf die Taufe des inzwischen dritten Kindes meines Peinigers. Jetzt stellt sich mir die Frage, wenn jemand sich schon einmal an einem Kind - also mir - vergangen hat, macht er das dann vielleicht mit seinen eigenen Kindern auch? Mich quält seit Jahren die Frage, ob ich mit irgendwem hätte drüber sprechen sollen. Ich bitte um Absolution, wegen meiner Feigheit nie irgendwem davon erzählt zu haben, ich hoffe sehr, dass dies ein "einmaliger Ausrutscher" seinerseits war, den ich blöderweise ausbaden musste, und dass er seine Kinder nie anfasst.



Beichte vom 13.03.2015, 12:10:41 Uhr





3.4/5 (611 Votes)

Unerkannte Schläge in der Vorzeige-Familie

(Beichthaus.com Beichte 00034991)



Ich (w) habe mich breitschlagen lassen, auf meine kleine Cousine (7) aufzupassen, während ihre Eltern nicht da sind. Ihre Eltern wollten weggehen und ich sollte ihr ein Abendessen machen und [...]
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Beichte vom 31.01.2015, 20:55:03 Uhr

2.1/5 (252 Votes)

Erpressung zwischen Nachbarn

(Beichthaus.com Beichte 00034877)



Ich habe mit meiner Nachbarin schon lange einen sehr langlebigen Streit. Eigentlich habe ich die Schuld daran, denn dank mir hasst sie die ganze Nachbarschaft, denn ich habe über sie [...]
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Beichte vom 16.01.2015, 10:12:17 Uhr


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