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Beichten: 21.888 | User: 176.718 | Kommentare: 336.001 |
Neueste Kommentare

3.0/5 (81 Votes)

Ein unbeschwertes Leben

(Beichthaus.com Beichte 00034378)



Ich beichte, dass ich finanziell ein unbeschwertes Leben führen werde. Ich bin 20 Jahre alt und studiere Wirtschaftsrecht. Finanziell übernehmen meine Eltern alle meine laufenden Kosten und ich fahre einen schicken Mercedes SLK350 AMG, für den ich keinen Cent bezahlen musste. Sprit übernehmen sowieso meine Eltern. Sobald ich mein Studium abgeschlossen habe, steige ich in das Unternehmen meines Vaters ein, das übrigens eine beträchtliche Größe aufweist und seit etwa 15 Jahren sehr gut läuft und dementsprechend Gewinn abwirft. Mir geht es finanziell also sehr gut und das wohl mein ganzes Leben lang, wenn ich mir so mein zukünftiges Erbe ansehe. Und wie es der Zufall so will, habe ich auch bei diversen Sportwetten, die ich ab und an aus purer Langeweile betreibe, so ein Glück, dass ich auch hier bereits mehr als 4.500 Euro Gewinn erzielt habe. Und das, obwohl ich mich überhaupt nicht auskenne und mir Sport eigentlich egal ist. Hiermit möchte ich also beichten, dass ich eh schon mehr als verwöhnt bin, mir alles leisten kann, was ich will und mein Konto trotzdem immer voller wird. Ich habe Mitleid mit jedem anständigen Arbeiter, der acht Stunden pro Tag arbeitet und ein schwierigeres Leben führt. Mittlerweile habe ich Mitleid mit jedem Maurer oder Dachdecker, den ich am Weg zur Uni sehe. Ich fühle mich richtig schlecht.



Beichte vom 22.11.2014, 09:57:19 Uhr
Ort: Auwinkel, 1010 Wien

2.5/5 (79 Votes)

Nutella für den Schwiegerdrachen

(Beichthaus.com Beichte 00034365)



Ich (w/28) war über das Wochenende bei meinen Schwiegereltern in ihre Skihütte eingeladen. Mein Mann ist ein totaler Nutella-Freak also nahmen wir zwei Gläser Nutella mit. Nach einer langen Fahrt (acht Stunden) mit einer ungesunden Prise Schlagermusik kamen wir endlich an. Abends spielten wir Karten. An Anfang machte es noch richtig viel Spaß, bis der Schwiegerdrache wieder über meine Unfruchtbarkeit herzog. Sie meinte zu meinem Mann, dass sie niemals Oma werden würde und er sich eine neue "frische" Freundin suchen sollte, die ihr ein Enkelkind schenken kann. Wir stritten uns, brüllten uns an, knallten mit den Türen und verkrochen uns in unser Zimmer. Ich hatte deswegen eine schlaflose Nacht. Ich war so sauer auf meine Schwiegermutter, dass ich beschloss, mich zu rächen. Ich leide unter einem Reizdarm-Syndrom und musste erst einmal auf Toilette. Als ich mich entleert hatte und kurz davor war, zu spülen, kam mir eine geniale Idee. Ich schlich in die Küche, schnappte mir das Nutella-Glas, leerte dieses in den Mülleimer aus und fischte mit einem Löffel ein Stück Kacke aus der Toilette, machte es ins Nutella-Glas und versteckte dieses. Am nächsten Morgen nahm ich zwei Brötchen und beschmierte sie mit meiner Extra-Ladung. Ich klopfte an ihr Zimmer und tat so, als ob ich mich entschuldigen würde - mit einem selbst gemachten Frühstück ans Bett. Komischerweise freute sie sich sehr und biss genüsslich in das Kackebrötchen. Innerlich lachte ich mich kaputt und dachte mir: "Das war die Rache!" Ich weiß, es ist sehr eklig, aber sie hatte es verdient.



Beichte vom 19.11.2014, 23:54:51 Uhr

2.4/5 (87 Votes)

Mein Leben mit den Wutausbrüchen

(Beichthaus.com Beichte 00034362)



Jetzt feiere ich (m) heute meinen 32. Geburtstag und bin ganz alleine. Meine Frau ist vor zwei Wochen ausgezogen, nur weil mir die Hand ausgerutscht ist. Sie meinte, ich solle [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 19.11.2014, 17:50:51 Uhr



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2.6/5 (242 Votes)

Ungewöhnliche Lehrmethoden

(Beichthaus.com Beichte 00034342)



Ich (m/32) bin Lehrer für Mathe und Physik an einem Gymnasium, unterrichte aber zurzeit nur Mathematik. Unter den Schülern gelte ich als das Sinnbild für Horror. Kaum ein Schüler, den ich unterrichte, hat keine Angst davor, bei mir in den Unterricht zu gehen. Wie mich die Schüler abseits des Unterrichtes nennen, amüsiert mich und bestärkt mich, meinen eingeschlagenen Kurs weiterzugehen. Nun zu meinen Unterrichtsmethoden: Kommen Schüler zu spät zum Unterricht, müssen diese die restliche Unterrichtszeit mit dem Rücken zum Lehrer sitzen. Diese durchaus harte Methode hat sich bewährt, da die Schüler diese Strafe demütigend finden. Die Zahl zu spät kommender Schüler ist jetzt glücklicherweise beinahe bei Null. Meiner Meinung nach stört das Trinken im Unterricht die Lernatmosphäre total. Deswegen bestrafe ich die Schüler damit, ihre Flaschen auf dem Boden auszukippen. Als i-Tüpfelchen haben sie dann die Ehre, die Schweinerei wieder wegzuwischen. Auch hier muss ich Erfolge vermelden: Getrunken wird nur noch in den Pausen.

Doch auch der Stoff wird nicht zu lasch behandelt. Mein Unterricht gilt zurecht als anstrengend, da ich den Stoff für drei Stunden meistens in einer Stunde durch habe. Dass die Schüler meistens nicht mitkommen, ist mir ehrlich gesagt egal. Jeden Freitag gibt es dann den "Wochentest", der in der vorgegebenen Zeit selten zu schaffen ist, da ich diesen mit einigen Transferaufgaben vollpacke, wo man drei Mal um die Ecke denken muss. Fast jeder Schüler nimmt nun auch Nachhilfe, um den Test noch mit einer Drei schreiben zu können. Wer der Meinung ist, ich würde die Schüler nur unnötig überfordern, irrt sich. Wenn nach der zehnten Klasse die Kurse neu bestimmt werden, schreiben meine ehemaligen Schüler Bestnoten, während die Larifari-Schüler von Frau D. das Nachsehen haben. Ich beichte hiermit, dass ich den Schülern ihre Freizeit raube und es auch oft geschafft habe, dass Schüler heulend den Unterricht verließen. Bitte gebt mir Absolution, schließlich lernen die Schüler bei mir dafür umso mehr.



Beichte vom 17.11.2014, 20:02:12 Uhr

1.9/5 (188 Votes)

Die Konsequenzen unnötiger Operationen

(Beichthaus.com Beichte 00034333)



Ich arbeite als OP-Pfleger in einem größeren OP mit verschiedensten Fachbereichen. Wenn ich am Tisch stehe und dem Operateur die Instrumente anreiche, schaue ich vorher auf den OP-Plan oder die Einleitung, wer operiert wird und entscheide so, wie ich arbeite. Das heißt, ob ich wirklich steril arbeite oder Ähnliches. Ich manipuliere quasi die OP und bringe den Patienten in die Gefahr einer Infektion. Meistens mache ich dies bei Frauen, die plastische Operationen machen lassen, wenn ich diese nicht gutheißen kann. Zum Beispiel, wenn sie schon eine schöne Oberweite haben und sich noch mehr machen lassen. Teilweise aber auch bei Ausländern, wobei ich eigentlich von mir selbst behaupte, keinen Fremdenhass zu haben. Aber es geht mir einfach auf die Nerven, wenn man hört, dass der Patient Hartz-IV-Empfänger ist oder sich eine teure OP machen lässt, die lediglich korrigierenden Charakter hat, aber keinen medizinischen oder notwendigen. Also nur Leute, die unser gutes Sozialsystem ausnutzen und die Krankenkassen unnötig belasten.



Beichte vom 16.11.2014, 20:37:17 Uhr


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