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3.7/5 (65 Votes)

Meine dumme, undankbare Schwester

(Beichthaus.com Beichte 00034424)



Ich (m/27) hasse meine Schwester. Sie ist jetzt 31, und nicht falsch verstehen, es gab Zeiten, da habe ich sie durchaus geliebt, aber heute ist davon nichts mehr da. Meine Schwester erfüllt alle Klischees aus R*L-Sendungen einfach perfekt. Sie ist dumm wie Bohnenstroh, hässlich wie die Nacht und wiegt mindestens 150 Kilo. Sie sitzt den ganzen Tag nur vor der Glotze und schaut entweder irgendwelches Trash-TV oder zieht sich eine australische Farm-Serie rein und kommentiert, wie geil die Kerle da sind, und dass sie den sicher nicht von der Kante ihres, übrigens speziell verstärkten, Bettes stoßen würde. Alternativ sitzt sie mit dem Laptop auf ihren fetten Schenkeln da und chattet in irgendwelchen Netzwerken mit den widerlichsten Kerlen. Naja, andere schauen sie nicht zwei Mal an. Trotzdem hat sie es irgendwie hinbekommen, sich zwei Braten in die Röhre schieben zu lassen, die, beim älteren Kind vom Geschlecht abgesehen, kleine Kopien von ihr sind, also hässlich, fett und dumm. Man sieht jetzt schon, dass sie denselben Weg gehen werden.

Aber Unterhalt und Kindergeld sind halt etwas Feines. Sie hat außerdem mit dem Jobcenter eine Art Abkommen, dass sie nur das nötigste beantragt und dafür auch keine Vermittlungsvorschläge bekommt, denn eine Kassiererin, die mit 4,0 abschloss und in keine Kasse mehr passt, nimmt eh keiner, also muss sie nicht nach Arbeit suchen, wie wir normalen Menschen. Zugegeben, wer 60-90 Kippen am Tag raucht, steht auch keine zehn Minuten bei der Masse. Meinem Vater leiert sie aber auch noch jeden Monat mindestens 200 Euro aus der Tasche. Ich gebe ihr kein Geld mehr, worauf sie ihrer einzigen, genauso widerlichen Freundin erzählt haben muss, dass ich ein geiziges Schwein sei und sie in ihrer Jugend missbraucht habe. Was absolut nicht stimmt! Als ich sie darauf ansprach, brach sie in Tränen aus, wie immer, wenn man nur das leiseste Wort der Kritik an sie richtet. Sie weint aber nicht, sie heult und schreit, wie unfair die Welt sei und wie sehr sie alle hassen würden. Ich muss sagen, es ist ein grausiger Anblick, wenn ein geschätztes halbes Kilo Make-up bei diesen Anfällen aus knapp einem halben Quadratmeter Gesicht fließt. Man fragt sich eh, wofür sie sich schminkt, denn zum Einkaufen schickt sie ihren Sohn und selbst verlässt sie das Haus vielleicht einmal im Monat. Außer irgendwelchen Zirkuszelten, die sie im Netz bestellt, scheint sie eh keine Kleidung zu tragen, da unsere Mutter für sie wäscht und sagt, dass seit Jahren keine Unterwäsche mehr dabei war - aber genauer will ich das auch gar nicht wissen.

Versteht mich nicht falsch, man hat in den letzten - sagen wir 17 - Jahren echt alles versucht. Meine Eltern sind liebevolle, kluge Menschen, die niemanden hängen lassen. Von Ärzten, Psychologen, bis zu Vereinen und Berufsfindungsmaßnahmen haben sie alles Erdenkliche versucht, um aus ihr einen produktiven, glücklichen Menschen zu machen. Aber wenn selbst ein sehr guter Psychologe sagt, dass manche Menschen einfach intelligent und faul sind, ist man mit seinem Latein am Ende. Apropos Ende, was ihr Gewicht angeht, ist keines in Sicht. Sie ist wirklich den ganzen Tag am Fressen. Sie schaufelt so rein, dass man ohne Probleme einen eigenen Zuliefererbetrieb beschäftigen könnte, kifft wie eine Blöde, wäscht sich einmal im Monat vielleicht den Intimbereich und aufräumen ist auch nie drin, das macht meine Mutter - der Kinder wegen. Zwei verwahrloste, dauernd fauchende und alles vollpissende Katzen sind natürlich auch noch da.

Trotzdem schafft sie es immer wieder, Typen zu sich zu locken, wahrscheinlich durch die Verlockung von Sex, Hasch und Alkohol, welchem sie auch nicht abgeneigt ist. Natürlich Prosecco und irgendwelche Biermischgetränke mit ihrer erwähnten Freundin. Dazu hört man dann Andrea Berg, Helene Fischer und den ach so süßen Andreas Gabalier, bis buchstäblich die Polizei kommt. Einmal traf ich im Treppenhaus einen jungen Mann, der zu mir sagte, ich solle da nicht hochgehen, es sei alles noch viel grausiger als auf dem Bild im Internet. Normalerweise würde ich jeden, der so etwas über andere Familienmitglieder sagt, um mindestens einen Kopf kürzer machen, aber warum jemanden für die Wahrheit bestrafen? Und ganz ehrlich, keine meiner Angaben hier ist auch nur im Geringsten übertrieben. Cindy aus Marzahn? Vergesst es, die ist um die Hälfte schlanker und doppelt so hübsch wie sie, aber sonst trifft diese Kunstfigur teils den Kern der Sache ganz gut.

Ich beichte also, dass ich für eine enge Verwandte nichts als Verachtung und Mitleid übrig habe - und peinlich ist sie mir auch. Aber sie tut auch nicht das Geringste, um ihre Situation zu ändern. Wenn sie eines Tages der Herzschlag trifft, werde ich sicher irgendwo um sie trauern, aber vermissen werde ich sie, so traurig das irgendwo ist, kaum.



Beichte vom 26.11.2014, 21:41:00 Uhr

2.3/5 (36 Votes)

Eingeschlafene Beziehung

(Beichthaus.com Beichte 00034423)



Ich (m/18) bin jetzt schon seit 2,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Eigentlich hat die Beziehung alles, was sie braucht, nur habe ich nicht wirklich das Gefühl, dass ich meine Freundin so liebe, wie sie es verdient hat. Ich mag sie sehr gern, aber ich fühle mich immer mehr zu einer anderen Frau hingezogen und nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Einerseits müsste ich ganz zufrieden mit meiner Beziehung sein, andererseits finde ich kaum noch Besonderes in meinem Alltag mit ihr und wünsche mir etwas Neues. Wenn ich mein Herz frage, weiß ich, dass ich Schluss machen sollte, doch ich will meiner ersten Freundin nicht das Herz brechen, da ich weiß, wie sehr sie an mir hängt. Sie denkt, ich würde für den Rest meines Lebens bei ihr bleiben und ich kann ihr auch nicht sagen, dass dies nicht so kommen wird. Ich lüge sie jeden Tag an, mit wem ich schreibe, warum ich immer schon so früh in der Schule bin, dass ich sie vermisse, wenn wir uns zwei Tage lang nicht gesehen haben. Währenddessen versuche ich, mit mäßigem Erfolg, eine Art Freundschaft zu der anderen aufzubauen. Ich weiß nicht mehr weiter und von selbst löst sich dieses Problem nicht. Ich beichte also, dass ich sehenden Auges in eine Katastrophe renne und nicht den Mumm habe, etwas dagegen zu tun.



Beichte vom 26.11.2014, 21:27:40 Uhr

3.5/5 (158 Votes)

Schneewittchen und die sieben Zwerge

(Beichthaus.com Beichte 00034400)



Ich (w/23) war in der elften Klasse total verknallt in Felix aus der 13. Klasse. Leider war ich zu der Zeit total schüchtern und traute mich nicht, ihn anzusprechen. Doch war mir klar, dass es ganz wichtig ist, dass ich meine Schüchternheit besiege. Dazu habe ich mich in der Theatergruppe der Schule angemeldet. Ich war völlig überrascht, auch Felix dort zu sehen. Es wurde das Stück "Schneewittchen und die sieben Zwerge" gespielt. Mein Schwarm spielte den Prinzen und meine Erzfeindin, die aufgrund meiner Schüchternheit immer auf mir rumhackte, war das Schneewittchen. Ich war leider nur ein Zwerg mit wenig Text. Die Rolle war völlig erniedrigend für mich. Am Schlimmsten waren der Bart und die rote Zipfelmütze. Klar, dass meine Erzfeindin das total witzig fand. Ich wollte viel lieber die Rolle des Schneewittchens, damit mein Schwarm mich endlich mal wahrnimmt. Meine Erzfeindin wurde glücklicherweise krank - es wurde dann zwei Mal ohne sie geprobt und dann sollte ich ihr sagen, dass noch eine Extraprobe stattfindet. Ich habe es ihr nicht gesagt.

Alle waren sauer, dass sie schon wieder nicht erschienen ist und ich behauptete natürlich, dass ich es ihr gesagt habe. Als Konsequenz flog sie aus der Theatergruppe. Ich bot an, die Rolle des Schneewittchens zu übernehmen, da ich den Text in den Proben automatisch auswendig konnte. Erst waren alle misstrauisch, aber es klappte ganz gut. Dann kam es endlich zur Aufführung und ich spielte das Schneewittchen und durfte meinen Schwarm auf der Bühne küssen. Wir bekamen riesigen Applaus und ich war so glücklich, obwohl ich es nicht wirklich verdient hatte. Felix fragte mich eine Woche später nach einem Date. Nach dem fünften Date wurden wir ein Paar und jetzt, nach acht Jahren, sind wir immer noch glücklich.



Beichte vom 24.11.2014, 18:19:48 Uhr



AIRBNB
3.3/5 (82 Votes)

Mein geheimer Nebenjob als Porno-Darsteller

(Beichthaus.com Beichte 00034354)



Ich (m/23) habe einen ziemlich außergewöhnlichen Studentenjob. Ich sehe wohl recht akzeptabel aus und habe in der Schule ein bisschen gemodelt. Vor drei Jahren habe ich dann damit angefangen, mir mein Studium durch Strippen zu finanzieren, z.B. auf Junggesellinnenabschieden, aber auch mal auf dem Geburtstag einer entfernten Bekannten, was mir damals noch ein wenig peinlich war. Irgendwie ist dann immer eines zum anderen gekommen und mittlerweile spiele ich auch in Pornos mit. Ich kann nämlich meinen Orgasmus extrem lange herauszögern und auf Kommando kommen, was in der Branche natürlich gefragt ist. In den letzten Semesterferien war ich dann zu meine ersten beiden Drehs in den Staaten, für eine Adult Entertainment Firma. Es ging um so eine College-Chick Nummer. Ich muss sagen, die Professionalität bei diesem Dreh, die Kameraaustattung, die Location, das Catering und alles andere haben in mir fast schon den Eindruck erweckt, ein echter Schauspieler zu sein. Wir haben sogar Bademäntel bekommen, bei denen am Rücken unser Name in Gold gestickt war, was ich ziemlich cool fand. Und ja, die Arbeit hat definitiv Spaß gemacht. Durch diesen Nebenerwerb komme ich auf ein - nicht nur aus studentischer Sicht - ziemlich heftiges Monatseinkommen, von dem ich im Prinzip locker leben könnte. Da ich ein geisteswissenschaftliches Fach mit ziemlich miesen Aussichten studiere (da hat das Herz entschieden, nicht das Hirn), spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, das Ganze noch zu intensivieren.

Zu Anfang habe ich mich bei jedem Dreh ein bisschen geschämt, aber als ich irgendwann nicht mehr auf finanzielle Unterstützung meiner Eltern angewiesen war und ihnen sogar richtig dicke Weihnachtsgeschenke machen konnte, hat das für mich den Ausschlag gegeben. Außerdem schade ich niemandem und erfülle ein Bedürfnis, zumindest rede ich mir das so ein. Mein Problem ist jetzt, dass meine Mutter ziemlich katholisch ist und Pornos für Schmutz hält, weswegen ich ihr gegenüber behaupte, ich hätte einen Hiwi-Job - und in den Staaten hätte ich nur einen Freund besucht, der mit mir in der Grundschule war, der auch tatsächlich existiert und mir ein Alibi gegeben hat. Außerdem hat mich neulich ein Mädel, dem ich vor mittlerweile locker fünf Jahren mal in aller Freundlichkeit einen Korb gegeben habe, auf die Sache angesprochen und gemeint, sie würde mich bei meiner Mutter verpfeifen, wenn ich weitermache. Ich fühle mich ziemlich schlecht, weil ich meine Mutter belüge, und habe noch immer ein wenig Rest-Scham aufgrund meines Geld-Erwerbs und weiß auch nicht, wie ich mit dieser neuen Situation jetzt umgehen soll. Alles in einem eine ziemlich verfahrene Situation, mit kellnern wäre mir das nicht passiert. Aber ernsthaft, meine Mutter bekommt einen Herzinfarkt, wenn sie das erfährt.



Beichte vom 18.11.2014, 19:51:10 Uhr
Ort: Dülferstraße, 80933 München

2.6/5 (188 Votes)

Der Dusch-Streik

(Beichthaus.com Beichte 00034350)



Meine Frau und ich sind seit zehn Jahren verheiratet und wir sind auch glücklich, aber wir haben ziemlich unterschiedliche Vorstellungen, was das Duschen angeht. Meine Frau duscht jeden Tag, ich finde das aber überflüssig. Ich wasche mir morgens nur die Haare und rasiere mich. Duschen tue ich nur einmal in der Woche, so wie ich es gewohnt bin. Und ich denke, wenn man jeden Tag frische Unterwäsche anzieht und sich sonst pflegt, dann reicht das auch. Meine Frau hat aber immer rumgemeckert. Und letztens ist es mir zu viel geworden. Ich bin in einen Dusch-Streik getreten. Ich habe meiner Liebsten gesagt, dass ich erst wieder dusche, wenn sie damit aufhört, ständig zu meckern. Nach zweieinhalb Wochen ist sie vom Schlafzimmer ins Gästezimmer gezogen. Die Meckerei ist nur noch schlimmer geworden. Ich wollte aber so schnell noch nicht aufgeben. Es stand ja der Geburtstag ihrer Mutter an und da müsste ich ja eh duschen - das hat sie jedenfalls gedacht, ich habe ihr aber gesagt, dass ich nicht duschen werde. Sie hat wohl geglaubt ich würde bluffen, aber ich habe Ernst gemacht und bin hingegangen, ohne vorher zu duschen.

Meine Frau wollte trotzdem nicht locker lassen, also ging der Streik in die nächste Runde. Für die kommende Woche hatte sich ja mein Bruder angekündigt, das hieß, dass meine Liebste wieder ins Schlafzimmer zurückkommen musste. Natürlich hatte ich meinen Bruder heimlich eingeweiht. Dann habe ich sie endlich rumgekriegt, nachdem ich mir auch noch drei Tage die Haare nicht gewaschen hatte. Nach knapp vier Wochen habe ich den Streik damit beendet und habe seitdem Ruhe. Es war schon hart und ich hätte es auch nicht länger ausgehalten. Ein bisschen schäme ich mich dafür, da ich meine Frau ja sozusagen erpresst habe.



Beichte vom 18.11.2014, 13:11:24 Uhr


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