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Beichten: 23.761 | User: 200.176 | Kommentare: 366.587
Neueste Kommentare

3.1/5 (109 Votes)

Manche Beziehungen beendet man besser!

(Beichthaus.com Beichte 00036280)



Ich (w/23) beichte, dass ich ein überhebliches Arschloch bin. Etwa Weihnachten letztes Jahr haben mein Mann und ich uns öfter mit seinem Arbeitskollegen und dessen Freundin getroffen. Sofort hatte ich den Eindruck, dass sie ein ziemliches Flachwasser ist und sie sprach mit ihrem Freund wie ein Stück Scheiße, wobei er mir irgendwie schon leidtat. Jedes Treffen wurde zur Hölle, weil ich das Gefühl hatte, jedes Mal ein Stück mehr zu verdummen. Meinem Mann zuliebe habe ich zu Anfang immer freundlich gelächelt und brav meinen Mund gehalten, bis ich es einfach nicht mehr aushielt und jedes Wort, das an sie gerichtet war, kam überheblich und arrogant aus mir heraus. Wie Sprechdurchfall. Die Alte hat es irgendwann dann auch noch mitgeschnitten und mich gefragt, was ich mir einbilde, und da kam wirklich alles aus mir heraus.

Ich sagte ihr, wie unglaublich scheiße ich sie finde und dass ich es absolut nicht einsehe, ihr Hartz IV zu finanzieren, weil sie einfach zu faul ist, um sich täglich aus dem Bett zu bewegen, während ihr Freund manchmal zehn Stunden und länger auf der Arbeit ist. Außerdem habe ich sie gefragt, ob es wirklich nötig ist, seinen eigenen Partner wie einen Hund zu behandeln und ihm im selben Atemzug gesagt, es sei besser alleine zu sein, als mit so einer niederträchtigen Kröte sein Dasein zu fristen. Mein Mann, sein Arbeitskollege und die alte Schabracke schauten mich wie Eulen an. Ich bin einfach nur aufgestanden, habe meinem Mann gesagt, ich möchte gehen und bin aus der Wohnung raus. Seitdem schreibt mir sein Arbeitskollege fast täglich und ich gebe mir alle Mühe, einen Keil in diese Beziehung zu treiben, in dem Wissen, dass sie sich ziemlich anstrengen muss, um eine neue Bleibe zu finden. Andererseits müssen manche Menschen vor sich selbst gerettet werden. Also beichte ich nicht nur, dass ich überheblich und arrogant bin, denn ich bin eigentlich genauso boshaft wie sie, weil ich bewusst versuche eine Beziehung zu zerstören. Ich bitte um Absolution.



Beichte vom 29.07.2015, 19:55:26 Uhr

3.3/5 (96 Votes)

Militante Fleischesser

(Beichthaus.com Beichte 00036270)



Ich (m/25) beichte, dass mir einige Allesfresser tierisch auf den Sack gehen. Ich selbst bin Vegetarier und mache keine große Sache daraus. Weshalb ich es auch nicht allen auf die Nase binde. Mir hingegen erzählt man gerne, wie viele Berge an Fleisch man verzehrt und dass ich eigentlich so aussehen würde, als würde ich jeden Morgen ein Steak zum Frühstück essen. Man glaubt mir oft auch nicht, dass ich Vegetarier bin, wenn es dann zur Sprache kommt, dass ich Fleisch ablehne. Das Ganze ist darauf zurückzuführen, dass ich zwei Meter groß bin, dank Muskelmasse auch über 100 Kilo wiege und einige Leute irrationaler Weise einen hohen Fleischkonsum für die Wurzel der Maskulinität halten. Oft schon haben mich dann erwachsene Männer mit Fleisch bekehren wollen und gingen mir so dermaßen auf den Sack, dass ich unfreundlich werden musste, damit mein Gegenüber endlich abließ. Man hört oft von militanten Vegetariern - von denen ich nur wenige kennengelernt habe. Dafür habe ich aber schon unzählige militante Müllschlucker und Allesfresser getroffen, die mir auf den Sack gegangen sind und außer Luft nichts in ihren scheinbar aufgepusteten Muskeln haben.

Mir geht dieses Klischee in den Köpfen vom kleinen schmächtigen Vegetarier ziemlich auf den Sack. Ich für meinen Teil kann Gegenstände hochheben, die mehr als 150 Kilo wiegen. Wer von den militanten Würstchenlutschern konnte das auch? Keiner von denen, den ich getroffen habe. Aber alle waren sie sich sicher, dass ich in fünf Jahren an Haarausfall leide. Ich bin, seit ich 17 bin, Vegetarier und habe seitdem eine richtige Matte auf dem Kopf, die ich alle drei Wochen rasiere, da ich meine Haare sehr kurz mag und sie in dieser Zeit schon wieder gewuchert sind. Es nervt einfach! Und seit einigen Jahren bleibe ich auch nicht mehr freundlich, wenn mir irgendwer damit auf die Nerven gehen will. Schließlich ist das mein Leben und ich mache damit, was ich für richtig halte.



Beichte vom 28.07.2015, 15:33:27 Uhr

3.1/5 (176 Votes)

Gegen den Feminismus

(Beichthaus.com Beichte 00036230)



Ich beichte hiermit, dass ich extrem altmodisch bin und kein Verständnis für Menschen in meiner Umgebung habe, die nicht so denken wie ich. Für mich gehört eine Frau nach Hause zu den Kindern und der Mann sollte arbeiten gehen. Jede Frau will mehr Rechte und genau so behandelt werden, wie ein Mann. Aber wenn es um das Bezahlen der Rechnung geht, ist es ja klar, wer das übernimmt. Ich nehme auch Frauen in Männerberufen nicht ernst. Keiner meiner Freunde weiß, dass ich so extrem darüber denke. Man kann ja als Frau auch arbeiten gehen, aber weniger, um noch alles zu Hause zu schaffen. Und als Mann soll man ja auch nicht Alleinherrscher zu Hause sein. Aber das Leben wäre viel entspannter, wenn es so wäre, wie vor 50 Jahren. Ich bin übrigens selbst weiblich und lebe auch so mit meinem Freund zusammen. Ich fühle mich kein bisschen unterdrückt oder sonst etwas.



Beichte vom 23.07.2015, 00:50:10 Uhr




3.2/5 (102 Votes)

Beziehung mit meinem Halbbruder

(Beichthaus.com Beichte 00036205)



Ich bin als Einzelkind aufgewachsen. Bei meinen Großeltern. 2010 habe ich dann meinen leiblichen Halbbruder kennengelernt, denn er war auf der Suche nach mir. Und ab da sind mir immer wieder Gedanken durch den Kopf geschossen, die da nicht sein dürften - ich finde meinen eigenen Bruder extrem anziehend. Aber ich habe immer die Finger von ihm gelassen, weil ich ja nicht wusste, wie er denkt und ich Angst hatte, ihn zu verlieren, würde ich ihn damit konfrontieren. Aber irgendwann waren wir in auf einem Schützenfest, haben getrunken und geredet. Und ein Wort gab das andere - eigentlich wollten wir für uns gegenseitig passende Partner suchen. Am Ende kam raus, dass wir uns gegenseitig nicht von der Bettkante schubsen würden. Wir haben dann die ganze Nacht offen über das Thema geredet und just in dem Moment ist das schlafende Raubtier in mir erwacht.

Ich habe mich in meinen Bruder verliebt. Auch darüber haben wir gesprochen und heraus kam, dass es ihm die ganze Zeit genauso ging. Jetzt sind wir ein Paar. In dieser Beziehung komm ich das erste Mal zur Ruhe und kann mich fallen lassen, denn aufgrund der 5-jährigen vorherigen Bindung als Geschwister haben wir eine ganz andere Beziehung. Wir würden den anderen niemals im Stich lassen und gewisse Grenzen sind uns wohl bewusst. Die werden auch nicht überschritten. Allerdings finde ich es zum Kotzen, wenn Leute es wissen und sehen, wie wir miteinander umgehen und die dann das Lästern anfangen. Automatisch wird man verurteilt und ausgeschlossen. Das ist doch nicht fair, ich kann doch meine Gefühle nicht unterdrücken! Das ist mehr als nur ein Eingriff in das Recht auf Freiheit! Was ist daran so falsch? Was bitte soll daran verwerflich sein? Gut, Kinder kann man nicht haben, aber das liegt an den Genen, das funktioniert einfach nicht. Das ist okay, es gibt auch noch andere Methoden. Ich bin für mehr Toleranz in unserer Gesellschaft!



Beichte vom 20.07.2015, 13:53:06 Uhr
Ort: Hindenburgstraße, 88400 Biberach

2.8/5 (140 Votes)

Bin ich wirklich süchtig?

(Beichthaus.com Beichte 00036184)



Ich (m/28) möchte beichten, dass ich mich möglicherweise zu Tode saufe. Einige Fakten zu mir: Ich trinke im Durchschnitt an fünf Tagen pro Woche. Wenn ich mal einen trockenen Tag einlege, dann nur, weil ich mich entweder noch vom Vorabend erholen muss oder weil ich mir nach mehreren feucht-fröhlichen Abenden hintereinander selbst beweisen möchte, noch alles im Griff zu haben. Manchmal schaffe ich es auch an zwei Abenden in Folge trocken zu bleiben, aber spätestens am dritten Abend war es das mit meiner Abstinenz. Ich schieße mich so gut wie nie komplett ab, sondern trinke immer nur so viel, dass ich am Ende des Abends zwar schon gut einen sitzen habe, aber ohne direkte Folgen. Anders gesagt: Wenn ich mich schon so langsam besoffen fühle, höre ich meistens auf, da ich weder Lust auf Kotzen noch auf den Kater am nächsten Morgen habe. Ich trinke zwar immer unterschiedlich viel, aber unter 100-150 ml Alkohol geht gar nichts. Das entspricht ungefähr der Alkoholmenge von fünf Bieren, einem Liter Wein oder einer halben Flasche Wodka. Ich horte Vorräte und halte geheim, wie viel ich in Wirklichkeit trinke. Wenn ich keine oder nicht ausreichende Vorräte im Kühlschrank habe, werde ich nervös und hibbelig.

Und wenn ich mal doch einen Absturz habe, baue ich immer Mist, für den ich mich nicht selten am nächsten Tag entschuldigen muss. Ich habe mich sehr genau über die Folgen von Alkoholismus informiert und saufe trotzdem weiter, trotz der körperlichen, psychischen, finanziellen, beruflichen und sozialen Schäden, die ich anrichte bzw. die mir in Zukunft drohen, wenn ich mein Trinkverhalten nicht ändere. Ich saufe auch jetzt gerade, während ich das hier schreibe. Trotz allem, was ich bisher geschrieben habe, bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich bereits körperlich abhängig bin. Ich sage mir immer wieder, dass das gar nicht sein kann, weil ich nur abends trinke, weil ich an 1-2 Tagen pro Woche doch auf Alkohol verzichte, weil mir morgens noch nicht die Hände zittern und ich auch sonst keine körperlichen Entzugserscheinungen habe - und weil ich, anders als die Penner am Bahnhof, meistens nicht zwei Flaschen Wodka und zehn Bier am Tag trinke, sondern "nur" 4-6 Bier. Dass ich alles im Griff habe, denke ich übrigens nur, wenn ich schon getrunken habe. Immer wenn ich nüchtern bin, regt sich in mir der Verdacht, dass ich möglicherweise trotz der Tatsache, dass ich nur "moderat" saufe und (noch) kein Bahnhofspenner bin, nicht nur ein Problem haben könnte, sondern möglicherweise schon längst die Stufe zum Hardcore-Alkoholiker überschritten haben könnte.



Beichte vom 17.07.2015, 22:01:29 Uhr


546 Beichten insgesamt (Kategorie Ignoranz).



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