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Mit Papas Porsche an der Ampel

(Beichthaus.com Beichte 00038032)



Meine Beichte beginnt an einem warmen Sommertag vor einigen Jahren. Ich fuhr mit meinem altem Ford recht flott auf der linken Spur einer Bundesstraße stadteinwärts Richtung Stuttgart. Es war wunderschönes Wetter und laute Musik drang aus meiner alten Anlage zu meinen Ohren. Ein kurzes Stück vor einer Ampel und 50 km/h Begrenzung setzte ich dann zum Überholen eines Porsche-Cabrios an, welches auf der rechten Spur ein Stück langsamer unterwegs war. Kollege Porschefahrer meinte aber, seiner Beifahrerin imponieren zu müssen und gab Gas. Tja, vor ihm war noch ein Auto, er musste hinter mir einfädeln und ich war vor ihm an der roten Ampel angekommen. Ich stand also auf der linken von drei Spuren, ließ meine Fenster herunter und da kam auch der Kollege Porschefahrer. Ein originales Musterbeispiel für pomadigen Fahranfänger mit reichem Papi, auf dem Beifahrersitz dafür eine junge attraktive Blondine. Naja, der Frischling musste natürlich den Motor aufheulen lassen, um mich herauszufordern. Zur Erinnerung: Meine alte Karre hatte kaum 100 PS und mir war wohl bewusst, dass ich bei einem Rennen verlieren werde. Außerdem, an der Stelle folgte sofort wieder eine Ampel und Rennen fährt man einfach nicht!

Trotzdem habe ich nett zu seiner Begleitung rübergelächelt, ein paar Mal den Motor krächzen lassen und etwas Show gemacht. Der junge Herr schaute mir sogar tief in die Augen, da kam mir eine lustige Idee. Ich schaute nur kurz hoch zur Ampel, dann ließ ich meine Reifen quietschen, fuhr einen Meter an und bremste wieder. Hey - die Ampel war immerhin rot! Dies hatte der Frischling aber nicht mitbekommen und panikartig das Gaspedal betätigt. 100 Meter weiter musste es ihm aufgefallen sein, als er völlig verwirrt mitten auf sein Spur bremste und nicht mehr wusste, was er machen sollte. Doch die Show ging gerade erst los, das Cabrio war noch nicht einmal zum Stehen gekommen, da ging auch schon ein Martinshorn an und ein Polizeiwagen fuhr dem Porsche hinterher. Die mussten unser Treiben genüsslich aus einer Parkhausaufahrt, welche auf unsere Spur mündete, verfolgt haben.

Ehrlich gesagt, zu dem Zeitpunkt habe ich unfassbar lachen müssen. Ich konnte es mir zudem nicht verkneifen, als die Ampel dann grün schaltete, schadenfroh winkend an ihm vorbeizufahren. Ich war mir recht sicher, dass der vermeintlich reiche "Sohn" seinen Führerschein verlieren würde, denn der war bestimmt noch nicht aus der Probezeit heraus. Heute möchte ich beichten, dass es mir leidtut, was ich damals getan habe. Zwar hatte ich nichts davon geplant und auch war dies keine Kreuzung (wie gesagt, es gab nur unsere Spuren und eine Parkhausausfahrt), doch war es pures Glück. Was hätte passieren können, wenn er auf eine Kreuzung gefahren wäre, dank meines Witzes? Es tut mir wirklich leid und ich bin ehrlich froh, dass die Geschichte gesundheitlich super für alle gelaufen ist!



Beichte vom 10.04.2016, 18:37:35 Uhr

3.8/5 (328 Votes)

Junge Eltern sind nichts Schlechtes!

(Beichthaus.com Beichte 00037998)



Ich (w/25) bin mit 17 Jahren ungewollt schwanger geworden. Mittlerweile geht meine Tochter schon in die Schule. Es ist kein Geheimnis, dass ihre Eltern etwas jünger sind. Die meisten anderen Eltern verhalten sich mir gegenüber ganz normal und meine Tochter ist ein gern gesehenes Verabredekind. Es gibt aber zwei Mütter, die es auf mich abgesehen haben. Eine davon ist ungefähr 46 Jahre alt. Sie hat Kunstgeschichte studiert und danach nie wieder gearbeitet. Sie leben in einem sehr schönen und teuren Haus. Ihr Sohn ist sehr schlecht in der Schule, aber sie ist der felsenfesten Überzeugung, dass er hochbegabt sei. Ich helfe ab und an mit bei Schulveranstaltungen und habe sie auf der Arbeit (ich arbeite in einer Apotheke) getroffen und sie freundlich gefragt, ob sie spontan für den morgigen Tag einen Kuchen backen könne. Sie meinte, dass sie anderes zu tun habe. Ich habe dann noch einmal vorsichtig nachgefragt, ob es doch nicht ginge, da eine andere Mutter abspringen muss, weil ihre Oma ins Krankenhaus gebracht wurde. Sie wurde sauer und meinte, dass ich so schlecht organisiert sei und ich ja mit 17 schon schlecht mit der Verhütung organisiert war und dass ich nicht meinen muss, meinen Mann (auch der Vater) als den Vater meiner Tochter zu verkaufen.

Ich war sehr wütend und hätte ihr am Liebsten eine kräftige Ohrfeige gegeben, aber damit hätte ich sie ja bestätigt. Meine Wut auf diese unverschämte Person wuchs immer mehr. Dazu finde ich es ganz schlimm, wenn eine Person so dermaßen von sich überzeugt ist. Direkt nach der Arbeit habe ich also völlig erniedrigt drei verschiedene Kuchen gebacken. Am nächsten Tag war der Tag der Aufführung, wo ich auch mit meinem Mann hinging. Leider setzte sie sich nicht allzu weit entfernt von uns hin. Sie beschwerte sich laut, dass ihr Sohn es nicht leicht hat bei der Klassengröße und hochbegabte Kinder sich oft vom Unterricht ausklinken, da sie unterfordert sind. Das Gelaber war kaum zu ertragen. Mein Mann flüsterte mir ins Ohr: "Sag jetzt bloß nicht, dass ihr Sohn einfach überfordert ist." Ich musste etwas grinsen. Danach startete die andere Mutter, die mich auch nicht mag, eine Diskussion, ob man keinen Kuchenverkauf für Spenden an Flüchtlinge machen könne, und schaute mich vorwurfsvoll an. Zum Glück wurde die Aufführung angekündigt. Da kam dann der Sohn von ihr mit offenen Schnürsenkeln rein. Er rief nach seiner Mutter, sie solle ihm den Schnürsenkel zu machen. Ich wunderte mich sehr, dass er mit acht Jahren nicht gelernt hat, sich die Schuhe zu binden, obwohl sie doch den ganzen Tag Zeit hat, ihm das beizubringen.

Plötzlich kam mir die Idee, dass ich doch eigentlich auch fies sein kann: Ich wollte unbedingt, dass ausgerechnet meine Tochter jetzt diejenige ist, die ihm die Schuhe zubindet. Da sie meinen Blick im Publikum suchte, konnte ich ihr mit Zeichensprache das Zeichen geben, sie solle ihm die Schnürsenkel zubinden. Sie rief seiner Mutter zu: "Ich mache das eben, dann musst du nicht erst aufstehen." Grandios, das ist mein Mädchen! Dann machte ihm mit einer flotten Selbstverständlichkeit eine Schleife. Die Mutter wurde feuerrot, während sich die anderen das Lachen verkneifen mussten und ich dachte nur, dass das einer der besten Momente meines Lebens war, auch wenn es wohl nicht die feine Art ist, seine Kinder zu instrumentalisieren.



Beichte vom 06.04.2016, 15:58:32 Uhr

3.0/5 (165 Votes)

Ich will einen richtigen Mann!

(Beichthaus.com Beichte 00037964)



Ich (w/28) möchte beichten, dass ich der Meinung bin, in der falschen Zeit zu leben. Konkret geht es um Männer. Ich frage mich, was aus den Männern von früher geworden ist. Heute hast du nur Weicheier, Jammerlappen und Nichtskönner um dich herum. Dazu kommt noch, dass die andere Hälfte schwul ist, was sowieso der Hammer ist. Es gibt immer mehr Homosexuelle, wobei ich mich frage, wo das hinführen soll. Heute laufen sie alle mit Anzug und Schlips herum, können nicht einmal eine Glühbirne austauschen, geschweige denn die eigene Frau beschützen. Ich glaube, dass solche Männer, wie ich sie mir vorstelle, vielleicht noch in den ärmeren Ländern existieren. Ich beichte, dass ich die Männerwelt komplett abgeschrieben habe und nur noch Spott und Argwohn für sie übrig habe.



Beichte vom 31.03.2016, 00:10:46 Uhr


2.9/5 (89 Votes)

Schlagt doch einfach nach!

(Beichthaus.com Beichte 00037940)



Ich (w) wundere mich immer wieder aufs Neue über die Dummheit der breiten Masse. Derzeit studiere ich Jura und alle Freunde, Bekannte und Verwandte sagen mir ja immer wieder, dass das ja unglaublich schwer sein muss - ich müsse ja die ganzen Paragraphen auswendig lernen! Das hört man von jedem, unabhängig voneinander, und ich frage mich jedes mal wieder, ob die Leute diesen Mythos wirklich glauben, oder ob sie echt so bräsig sind. Versteht mich nicht falsch, wegen des Studiums sehe ich mich nicht als Übermensch oder etwas Besseres, aber es muss doch jedem Menschen mit nur ein paar grauen Zellen klar sein, dass Richter und Anwälte nicht sämtliche Gesetze und Gesetzestexte auswendig aufsagen können. Sogar in den hohlen Richtersendungen im Vormittagsprogramm stehen die dicken Schinken auf dem Tisch. Angesichts der Menge ist das doch unmöglich.

Ich beichte, dass ich den Leuten hinter dieser Aussage jedes Mal wieder ein bisschen Intelligenz abspreche, gerade wenn schon 100 Mal gesagt wurde, dass keine Paragraphen auswendig gelernt werden. Offenbar leben sie in einem Land, von dem sie sich nicht mal ganz, ganz grob vorstellen können, wie viele unterschiedliche Bücher und Texte es so an Gesetzen gibt. Gerade Deutschland, das Land der unnützen Gesetze und der Bürokratie. Ich frage mich dann immer, wie diese Leute wohl wählen gehen. Ob sie alle Parteiprogramme aller Partien auswendig lernen, statt sie in Textform einfach nachzuschlagen?!



Beichte vom 28.03.2016, 15:51:04 Uhr

2.6/5 (203 Votes)

Warum seid ihr so dumm?

(Beichthaus.com Beichte 00037932)



Ich (m) habe einen relativ hohen IQ (140) und kann Sachverhalte somit ziemlich gut verstehen und blicke eigentlich wirklich bei allem einigermaßen durch - das soll übrigens nicht arrogant klingen. Ich hasse Menschen, die mir - meiner Meinung nach - geistig unterlegen sind.



Beichte vom 27.03.2016, 12:59:01 Uhr


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