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Beichten: 21.932 | User: 177.264 | Kommentare: 336.569 |
Neueste Kommentare

3.3/5 (75 Votes)

Ungelernt und Arbeitslos

(Beichthaus.com Beichte 00034389)



Ich beichte, dass ich absolut keine Toleranz gegenüber Leuten habe, die arbeitslos sind und nichts gelernt haben. Arbeitslose, die eine Ausbildung haben, würde ich nie verurteilen, wenn ich die Hintergründe nicht kenne. Aber nichts gelernt und arbeitslos?! Hallo, die haben keine Wahl! Die müssen alles machen - solange es nicht erniedrigend ist, aber dann muss man eben putzen oder doch noch eine Lehre beginnen! Ich habe in meiner Familie so einen Fall und die 25-jährige entfernte Cousine hat richtige Ansprüche. Sie möchte bei einem Rechtsanwalt arbeiten. Wenn man ihr erklärt, dass sie dafür erst die zugehörige Ausbildung absolvieren muss, da das sonst ungerecht wäre gegenüber den Leuten, die es gelernt haben und dass sie vor allem nicht die nötigen Kenntnisse hat, meint sie, dass es wohl nur auf Talent ankommt. Aber selbst wenn jemand einen Beruf auch ohne Ausbildung beherrscht - es gibt etwas, das nennt sich Gerechtigkeit. Die besagte Cousine würde nie putzen, denn das geht gegen ihren Stolz, sagt sie. Also empfängt sie ALG II. Ich bin gelernter Konstruktionsmechaniker, der in diesem Beruf arbeitet und im nächsten Jahr die Techniker-Ausbildung beginnt. Ich würde schreiend im Kreis laufen, wenn ein ungelernter meinen Ausbildungsberuf machen dürfte - und diejenigen, die nach der Ausbildung nicht übernommen werden, gucken in die Röhre?!



Beichte vom 23.11.2014, 14:19:14 Uhr

2.6/5 (255 Votes)

Ungewöhnliche Lehrmethoden

(Beichthaus.com Beichte 00034342)



Ich (m/32) bin Lehrer für Mathe und Physik an einem Gymnasium, unterrichte aber zurzeit nur Mathematik. Unter den Schülern gelte ich als das Sinnbild für Horror. Kaum ein Schüler, den ich unterrichte, hat keine Angst davor, bei mir in den Unterricht zu gehen. Wie mich die Schüler abseits des Unterrichtes nennen, amüsiert mich und bestärkt mich, meinen eingeschlagenen Kurs weiterzugehen. Nun zu meinen Unterrichtsmethoden: Kommen Schüler zu spät zum Unterricht, müssen diese die restliche Unterrichtszeit mit dem Rücken zum Lehrer sitzen. Diese durchaus harte Methode hat sich bewährt, da die Schüler diese Strafe demütigend finden. Die Zahl zu spät kommender Schüler ist jetzt glücklicherweise beinahe bei Null. Meiner Meinung nach stört das Trinken im Unterricht die Lernatmosphäre total. Deswegen bestrafe ich die Schüler damit, ihre Flaschen auf dem Boden auszukippen. Als i-Tüpfelchen haben sie dann die Ehre, die Schweinerei wieder wegzuwischen. Auch hier muss ich Erfolge vermelden: Getrunken wird nur noch in den Pausen.

Doch auch der Stoff wird nicht zu lasch behandelt. Mein Unterricht gilt zurecht als anstrengend, da ich den Stoff für drei Stunden meistens in einer Stunde durch habe. Dass die Schüler meistens nicht mitkommen, ist mir ehrlich gesagt egal. Jeden Freitag gibt es dann den "Wochentest", der in der vorgegebenen Zeit selten zu schaffen ist, da ich diesen mit einigen Transferaufgaben vollpacke, wo man drei Mal um die Ecke denken muss. Fast jeder Schüler nimmt nun auch Nachhilfe, um den Test noch mit einer Drei schreiben zu können. Wer der Meinung ist, ich würde die Schüler nur unnötig überfordern, irrt sich. Wenn nach der zehnten Klasse die Kurse neu bestimmt werden, schreiben meine ehemaligen Schüler Bestnoten, während die Larifari-Schüler von Frau D. das Nachsehen haben. Ich beichte hiermit, dass ich den Schülern ihre Freizeit raube und es auch oft geschafft habe, dass Schüler heulend den Unterricht verließen. Bitte gebt mir Absolution, schließlich lernen die Schüler bei mir dafür umso mehr.



Beichte vom 17.11.2014, 20:02:12 Uhr

3.1/5 (176 Votes)

Friendzone!

(Beichthaus.com Beichte 00034301)



Ich bin es leid, dass Männer oftmals meine freundschaftlichen Angebote falsch verstehen. Ich lerne irgendwo Männer kennen, finde diese auf eine freundschaftliche Art und Weise interessant und humorvoll, dann schlägt man ihnen vor, etwas zu unternehmen und dann geht das Ganze nach hinten los, da viele Kerle, die von sich überzeugt sind, meinen, das sei ein eindeutiges Angebot! Bei manchen genügt es bereits, wenn man ihnen auf virtuellem Wege regelmäßig antwortet, um schon auf falsche Gedanken zu kommen. Und meine Beichte? Meine Beichte ist, dass ich immer noch an so etwas wie Freundschaft zwischen verschiedenen Geschlechtern glaube, obwohl ich bis jetzt ausschließlich enttäuscht wurde! Ich bitte um Absolution.



Beichte vom 10.11.2014, 21:43:22 Uhr



AIRBNB
2.5/5 (211 Votes)

Im Sex-Wettstreit mit meinem Vater

(Beichthaus.com Beichte 00034272)



Ich (m/20) sitze gerade im Zug nach Hause, denn ich fahre übers Wochenende endlich mal wieder zu meiner Familie. Ich freue mich besonders auf meinen Vater. Sobald ich zu Hause bin, werden mein Dad und ich uns endlich mal wieder ein Bierchen gönnen und dann werden Bettgeschichten und der Plan für das anstehende Wochenende ausgetauscht. Wir haben dabei immer riesigen Spaß, geben uns gegenseitig Tipps und diskutieren über so manche Eigenheit, die wir bei der einen oder anderen Dame feststellten - und natürlich, was wir unbedingt versuchen sollten. Dieses Mal werde ich ihm erzählen, dass ich nun meine Nudel auch in italienische Sauce getaucht habe. Das ist alles an sich nicht so schlimm, denke ich. Aber leider ist mein Vater verheiratet und ich unternehme nichts, das er unterlässt. Ich beichte also, dass mein Vater und ich uns zum Verkehr mit möglichst vielen Frauen anspornen und unterstützen. Es ist mittlerweile eine Art Wettkampf, und auch wenn ich für meinen Teil nichts verbreche, bitte ich um Absolution für mich und meinen Vater, da wir das alles vor seiner Frau bzw. meiner Mutter geheim halten.



Beichte vom 06.11.2014, 23:21:38 Uhr

2.8/5 (146 Votes)

Ein Leben ohne Familie

(Beichthaus.com Beichte 00034227)



Mein Mann und ich sind seit dreizehn Jahren ein Paar und seit zwei Jahren verheiratet. Wir haben nur knapp ein halbes Jahr in unserer Beziehung verhütet, ein Kind ist trotzdem nicht entstanden. Nach knapp zehn Jahren haben wir beschlossen zu heiraten - auch im Hinblick auf eine künstliche Befruchtung, die man nur dann zum Teil von der Krankenkasse erstattet bekommt. Doch die Embryonen verlor ich. Ein Jahr und einen Tag nach dem Embryotransfer ist meine Oma gestorben, die ich drei Monate vorher in ein Altenheim abgeschoben hatte, weil es mir zu viel war, mich um sie zu kümmern. Sie war blind, hatte Diabetes und war stark immobil. Die Situation war mehr als schwer, wir haben für sie das Esszimmer geräumt, aber es gab kein Bad auf der Etage und ähnliche Probleme. Ich bin überzeugt davon, dass meine Oma wegen meines Eingriffs in die Natur gehen musste. Wie auch die Kinder. Ich akzeptiere meine Kinderlosigkeit als Strafe für meine Fehler. Ich habe meine Oma im Stich gelassen, dafür werde ich genauso alleine sein im Alter. Ganz ohne Familie. Loslassen und frei sein kann ich aber trotzdem nicht.



Beichte vom 30.10.2014, 21:42:03 Uhr


356 Beichten insgesamt (Kategorie Hochmut).



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