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Beichten: 26.164 | User: 217.139 | Kommentare: 415.845
Neueste Kommentare

3.5/5 (98 Votes)

Ich bin ein Grammatiknazi!

(Beichthaus.com Beichte 00038705)



Ich (w/22) kann eigentlich von mir behaupten, ein sehr toleranter und weltoffener Mensch zu sein. Ich sehe viele Dinge, anders als meine jungen Mitmenschen, von zwei Seiten aus und hinterfrage auch viel. Nun zu meiner banalen Beichte: Ich bin ein absoluter Rechtschreib- und Grammatiknazi. Ich kriege förmlich Anfälle, wenn ich sehe, wie erwachsene Menschen, die teilweise mehr als 10 Jahre in der Schule unsere Muttersprache lernen, keinen normalen deutschen Satz hinbekommen. (Sowohl mündlich als auch schriftlich.) Inzwischen habe ich mir abgewöhnt etwas zu sagen, weil es andere einfach nur nervt und sie sich dabei blöd vorkommen. Allerdings verlangt das eine immense Selbstbeherrschung, auf die ich stolz sein sollte. Mein Hass auf solche Menschen tut mir leid und ich werde weiterhin versuchen, mich zu bessern.



Beichte vom 06.09.2016, 14:34:59 Uhr

3.4/5 (142 Votes)

Intelligente Menschen betrachten sich selbstkritisch!

(Beichthaus.com Beichte 00038611)



Ich möchte etwas beichten, das hier nicht auf allgemeines Verständnis stoßen wird. Ich bin hochbegabt (medizinisch nachgewiesener IQ von über 150) und ich verstehe die meisten "normalen" Menschen nicht. Ständig frage ich mich, wie man bloß so ein beschränktes und egozentrisches Weltbild haben kann. Jeder fühlt sich als etwas Besonderes. Als das Wichtigste auf der Welt. Aber kaum jemand macht sich bewusst, dass hinter jedem Gesicht, welches man sieht oder jemals gesehen hat, eine eigene Geschichte steht, die genauso reich an Wünschen, Hoffnung, Leid und Liebe ist, wie die eigene. So wird bei Diskussionen von den "Normalen" kaum über den eigenen Tellerrand geblickt. Die Auswirkungen der Entscheidung auf das Leben von anderen und die Umwelt (nicht zwingend im ökologischen Sinne) wird für die eigene Entscheidung nicht herangezogen. Aber trotzdem wird die durch oberflächliche Fakten gebildete Meinung fröhlich und vor allem sehr laut in die Welt gerufen.

Und wenn man auf eine fragliche Meinung mit tiefer gehenden Fakten versucht vorzugehen, blickt man nur in leere tote verständnislose Augen, und erntet im besten Falle ein patziges "Aber trotzdem!" Anfangs dachte ich, es wäre Ignoranz. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es bloß Unvermögen ist. Das Unvermögen, mehr als eine Handvoll Faktoren in eine Entscheidung einzubeziehen. Im Laufe der Zeit hat sich meine anfängliche Verachtung über die begrenzte Wahrnehmung der meisten Menschen in eine unangenehme Mischung aus Mitleid und Verzweiflung gewandelt. Da es jedoch einige "Normale" gibt, die nicht nur an sich denken, sondern durchaus einen Blick und ein Gefühl von Verantwortung für das "große Ganze" haben, lässt mich noch an meiner Theorie über die Beschränktheit meiner Mitmenschen zweifeln und hoffen. Diese Menschen haben nach meiner Beobachtung interessanterweise allesamt einen Charakterzug, der für gewöhnlich ausgeprägter ist, je intelligenter man ist: Selbstkritische Betrachtung.



Beichte vom 10.08.2016, 10:36:38 Uhr

3.0/5 (124 Votes)

Ihr mögt Japan eigentlich gar nicht!

(Beichthaus.com Beichte 00038594)



Ich (m/30) möchte hiermit beichten, dass ich die heutige, sich selbst als Japan-liebend bezeichnende Jugend nicht ab kann. Insbesondere gilt das für Otakus und Visual Kei, Gothic Lolitas und den ganzen Müll. Warum? Ganz einfach, diese Gören meinen alles über Japan zu wissen und plappern einen, wenn man nachfragt, über J-Rock usw. voll. Fragt man aber, wann Tokugawa Ieasu die Abschließung Japans beschlossen hat, sehen sie einen an wie eine Kuh, wenn es blitzt. Das war übrigens genau im Jahr 1600, also leicht zu merken, falls euch mal jemand fragt. Der Unterschied zwischen Nija (Shinobi) und Samurai (Bushi)? Fehlanzeige. Die 47 Ronin? Okay, da gibt es einen Manga von, den kennen manche sogar. Selbst Hideki Tojo kennen die nicht. Aber dafür die dürren, androgynen Kerle irgendwelcher Bands anschmachten, denn die sind ja so anders als andere Männer, sagen sie ja in ihren Texten, gell?

Mädels, ihr seid nicht japanophil, ihr kennt dieses Land kaum, sondern nur eine völlig kaputte Populärkultur, die sowohl echt nur durch Verstrahlung entstanden sein kann. Das Beste ist, wenn ihr dann 2-4 Jahre für eure zwei Wochen Tokyo gespart habt und völlig enttäuscht zurückkommt, weil erstens eben nicht dauernd lebensgroße Pikachu und Doreamon (den ihr ja auch nicht kennt, weil zu alt) rumrennen, zweitens die Japaner eben NICHT begeistert und mit offenen Armen auf Europäer reagieren, die einen Teil ihrer Popkultur zum Lebensstil erhoben haben. Im Gegenteil, die ignorieren euch in der Öffentlichkeit (Höflichkeit!) und lachen euch zu Hause aus (aber das mit den drei Gesichtern sagt euch bestimmt auch nichts).

Klar sind das dort Teile der Popkultur, nur mit dem Unterschied, dass erwachsene Japaner nicht die Zeit und die Lust haben, sich damit abzugeben. Die sind also 15-18 Jahre alt, wenn sie sich verkleiden. Ihr seid aber allesamt 20+ und meint, von der Welt enttäuscht zu sein, weil ihr ja so anders seid. Seid ihr nicht, wacht einfach auf. Ihr werdet hier wie dort ausgelacht. Punkt.



Beichte vom 06.08.2016, 14:33:07 Uhr


2.6/5 (144 Votes)

Generation Z

(Beichthaus.com Beichte 00038591)



Was ich (m/20) hier zu beichten habe? Ich verachte meine Generation. Wieso? Weil es mir vorkommt, als würde unsere Generation vollends verkommen. Was bitte sehr hat unsere Generation zu bieten? Wenn ich mich in meinem Umfeld so umschaue, sehe ich zu 80-90 Prozent junge, herangewachsene Leute, die nichts aus ihrem Leben machen. Was ich genau damit meine? Ich kenne extrem wenige Leute, die es parallel schaffen, sich geistig, körperlich und gleichzeitig in ihrem Charakter zu entwickeln. Es scheint mir die Devise "Wir sind gut so, wie wir sind" zu gelten. Solange wir unsere Likes bei Instagram und Co. bekommen, ist schließlich alles gut. Wer hat sich diesen Schwachsinn ausgedacht?

Ich meine, ich kenne Leute, die sitzen stundenlang in ihren sozialen Netzwerken. Mein Gott, geht doch nach draußen und unternehmt was oder entwickelt euch weiter! Im "realen" Leben bekomme ich letzter Zeit häufig mit, dass unsere Generation sich aber innerlich ziemlich leer fühlt, Tausende Komplexe mit sich herumschleppt und orientierungslos durchs Leben stapft, was auch daran liegt, dass die wenigsten klare Werte und Ziele im Leben verfolgen. Ich verstehe ja, dass nicht alle das Glück haben können (so wie ich es hatte), in einer fabelhaften und finanziell gut gestellten Familie mit starkem familiären Band aufzuwachsen, dabei auch noch Modelqualitäten vorweisen zu können und ein mehr als gutes Selbstbewusstsein zu haben. Aber ist es denn so schwer, tatsächlich aus seinem Leben etwas zu machen und nicht nur mit einzelnen "Schnappschüssen" bei Instagram und einem Blenderleben zu strahlen?

Und diejenigen, die dann tatsächlich was auf dem Kasten haben, haben auch meistens einen Stock im Arsch und sind nicht einmal bereit, etwas aus sich rauszukommen oder etwas Verrücktes zu unternehmen, ohne sich dabei ihre Portion Mut antrinken zu müssen. Ich beginne langsam zu verstehen, warum so viele junge Leute leer und depressiv sind. Ich meine, hätte ich nicht meine Familie und einen Freundeskreis, der aus sehr wenigen Leuten besteht - die aber intelligent und gebildet sind und noch dazu das Temperament von Süd- und Osteuropäern (zu den ich gehöre) vorzuweisen haben, hätte ich mir schon längst die Kugel verpasst. Ich würde ja hier noch gerne die "Beziehungen" in unserer heutigen Generation thematisieren, aber das ist noch mal Stoff vom Feinsten, um eine zweite Beichte abzuliefern. Zusammengefasst muss ich sagen: Generation Z bedeutet 0 Prozent Niveau, 0 Prozent Spaßfaktor und 100 Prozent Enttäuschung. Ich bitte für meine Arroganz und meine hohen Ansprüche an unsere Generation um Absolution.



Beichte vom 06.08.2016, 00:45:13 Uhr

3.5/5 (115 Votes)

Geld macht euch nicht besser!

(Beichthaus.com Beichte 00038499)



Ich (m/21) beichte, dass ich Menschen hasse. Das war natürlich nicht immer so. Allerdings bin ich mit 19 Jahren durch ein Erbe an einen Betrag gekommen, der es mir ermöglicht, den Rest meines Lebens in Luxus zu verbringen. Nun bin ich von meinen Eltern so nicht erzogen worden, sondern habe die Chance genutzt und kann nun in meinem Traumjob arbeiten, von dem man sonst niemals leben könnte. Allerdings nutze ich das Geld, um gelegentlich teuer Essen zu gehen und mir und meiner Freundin einen Luxusurlaub zu bezahlen. Da fängt dann der Hass auch an, die Leute, die man dort trifft, sind meistens arrogant und bilden sich ein, sie wären etwas Besseres weil sie Geld haben. Dabei hat die Hälfte von denen noch nie einen Tag wirklich gearbeitet. Wenn ich sehe, wie sie auf andere Menschen heruntersehen, dann könnte ich kotzen und hoffe oft, dass sie alle irgendwann finanziell ruiniert sind. Ich beichte also, dass ich zu solchen Leuten freundlich und höflich bin, aber jeden von ihnen sofort in den finanziellen Ruin treiben würde, wenn ich könnte.



Beichte vom 13.07.2016, 08:46:35 Uhr


481 Beichten insgesamt (Kategorie Hochmut).



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